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Neues Graffito von Banksy (auf seiner Homepage gepostet): Jobs flieht.
Banksy

Neues Banksy-Graffito: Steve Jobs, Sohn eines syrischen Migranten, auf der Flucht

Ein Apple-Rechner in der Hand, ein Müllbeutel auf dem Rücken: Banksy hat ein neues Graffito geschaffen, das auf die Herkunft von Steve Jobs' Vater hinweist. Der Künstler kommentiert so die Flüchtlingskrise.

12.12.15, 10:04 12.12.15, 18:35


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Er provoziert mit seiner Kunst – und weist immer wieder auf Missstände hin: Nun hat der Street-Art-Künstler Banksy mit einem Graffito an der Wand eines Camps für Flüchtlinge in Calais Stellung zur Flüchtlingskrise bezogen. Darauf ist ein geduckter Steve Jobs zu sehen, der einen Apple-Computer in der Hand trägt und einen Müllbeutel auf dem Rücken, vielleicht auf der Flucht.

banksy

Wie der «Guardian» berichtet, äusserte sich Banksy in einem seiner raren Statements zu dem Graffito: «Wir werden oft dazu gebracht zu glauben, Migration belaste die Ressourcen des Landes, aber Steve Jobs war der Sohn eines syrischen Migranten.» Und weiter: «Apple ist das profitabelste Unternehmen auf der Welt – und es existiert nur, weil ein junger Mann aus Homs reingelassen wurde.» Jobs' biologischer Vater, Abdulfattah «John» Jandali, war nach dem Zweiten Weltkrieg in die Vereinigten Staaten emigriert.

Das Graffito wurde an eine Wand des Camps für Flüchtlinge in Calais gesprüht, das «Dschungel» genannt wird und zu einem Symbol für das Scheitern der europäischen Flüchtlingspolitik geworden ist. Das neue Werk ist Teil einer Reihe von Graffiti und Aktionen des Künstlers, die die gegenwärtige Lage von Flüchtlingen im Fokus haben: Während eines Aufenthalts in Calais besprühte Banksy mehrere Wände rund um den französischen Hafen mit ähnlichen Motiven.

Im Sommer hatte Banksy in seinem «Dismaland», einer Parodie auf die Disney-Freizeitparks, überladene Miniatur-Flüchtlingsboote präsentiert. Die Reste des inzwischen geschlossenen Anti-Vergnügungsparks werden weiterverwertet – als Bauholz für Flüchtlingsunterkünfte.

skr

Banksys Dismaland

Banksy sprayt in Gaza Katzen auf zerstörte Häuser – und lockt Geschäftemacher an

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • John Smith 12.12.2015 12:19
    Highlight Dieses Graffiti ist rassistisch. Nur eine kleine Minderheit von Migrantenkindern sind Steve Jobs. Die grosse Mehrheit sind friedliche Leute die keine multinationalen Tech-Unternehmen starten wollen.
    19 19 Melden
    • Tornado Joe 12.12.2015 12:52
      Highlight Absolut und mit Abstand die beste Antwort :)
      14 2 Melden

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