Populärkultur
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Graffiti-Künstler spielt – höchst charmant – Katz und Maus mit der Stadtreinigung



Ein Streit zwischen einem britischen Graffiti-Künstler und den Behörden, ausgetragen auf einem ansonsten unscheinbaren Gebäude, ist in einer äusserst unterhaltsamen Bildfolge festgehalten worden. Siehe unten, mit freundlicher Erlaubnis von Mobstr, der auf seiner gleichnamigen Website diese und andere anonyme Strassenkunst dokumentiert.

Einleitend schreibt er:

«Seit Jahren fahre ich auf dem Weg zur Arbeit an dieser Wand vorbei. Dabei fiel mir auf, dass Graffiti auf der roten Fläche mit rot übermalt werden. Jene ausserhalb hingegen werden mit einem Hochdruckreiniger entfernt. Damit begann ein Experiment. Im Unterschied zu anderen Arbeiten wusste ich nicht, was am Ende herauskommt. Folgendes enstand im Verlauf eines Jahres.»

(kri)

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Nein, Gertrud, meine Tattoos sind «kein Schrei nach Aufmerksamkeit»

Danke der Nachfrage, aber mir geht es gut und nein, du darfst nicht «schnell mal anfassen» oder «nachsehen».

Der Sommer ist für viele Tätowierte ein schwieriges Pflaster. Jetzt, wo die Tattoos nicht mehr von Pullovern verdeckt werden (können) und für jedermann und -frau öffentlich beurteilbar sind, häufen sich die ungebetenen Kommentare. Im Freibad. Beim Bäcker. Beim Grillen mit den Freunden der Nachbarn.  

Ich weiss, wovon ich spreche. Statt mir in die Augen zu schauen, kleben die Blicke der Fremden seit drei Monaten an meinen Armen. Manchmal werden sie übergriffig:

Deshalb habe ich hier für …

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