Populärkultur
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Robbie Williams vs Jimmy Page

Du hast hier gar nichts zu renovieren, Nachbar! 

Gitarrist Jimmy Page und Popstar Robbie Williams sind seit zwei Jahren Nachbarn. Doch harmonisch ist das Verhältnis nicht, wie sich nun herausstellt. Der Streit der beiden Villenbesitzer beschäftigt nun sogar die Behörden.

17.01.15, 13:37 18.01.15, 11:36

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Es gibt viele Gründe, seinen Nachbarn nicht zu mögen. Etwa wegen zu lauter Musik, wuchernden Gestrüpps an der Grundstücksgrenze oder auch – manche mögen sich erinnern – wegen eines Maschendrahtzauns. Dass solche Probleme nicht nur kleinbürgerlicher Natur sind, sondern auch echte Promis beschäftigen, zeigt sich derzeit in London. Dort streitet sich Popstar Robbie Williams mit seinem Nachbarn, Jimmy Page – dem Gitarristen der Rockband Led Zeppelin. 

Die Kontrahenden: Ein musikalischer Vergleich

Jimmy Page mit Led Zeppelin: «Whole Lotta Love»

Video: Youtube/cavalo rei

Robbie Williams: «Candy»

Video: Youtube/robbiewilliamsvevo

Beide besitzen riesige Villen am Holland Park, einer noblen Gegend im Londoner Westen. Page lebt seit 1972 auf seinem Anwesen, wie der Telegraph berichtet. Das Haus mit seinem kleinen Türmchen hat dem Bericht zufolge eine bewegte Geschichte: Es wurde von dem viktorianischen Architekt William Burges im 19. Jahrhundert entworfen. Später wurde die Villa von dem britischen Dichter John Betjeman und dem Schriftsteller Evelyn Waugh vor dem Abriss bewahrt. 

Nun fürchtet Page um sein historisches Schmuckstück. Denn Robbie Williams will auf dem Nachbargrundstück umfangreiche Renovierungsmassnahmen durchführen: Der Musiker hatte seine Villa im Jahr 2013 gekauft und will das Domizil nun modern und familiengerecht umbauen. Williams und seine Frau Ayda Field waren erst im vergangenen Herbst zum zweiten Mal Eltern geworden. 

Das mit dem Türmchen gehört Jimmy, das rechts daneben dem Robbie. KArte: Google maps

Williams will dem Bericht zufolge unter anderem den Garten neu gestalten, die Innenarchitektur verändern und einen Teil des Daches austauschen. «Ich bin in äusserstem Masse davon überzeugt, dass diese Arbeiten Vibrationen auslösen und möglicherweise Bauschäden an meinem Haus verursachen», sagte Page. Ausserdem fürchte er, dass Williams nach dem Umbau sein Grundstück einsehen könne – auf Kosten von Pages Privatsphäre. 

Deshalb hat Page laut «Telegraph» einen Brief an die zuständige Behördenleitung geschrieben und darum gebeten, das Bauvorhaben von Williams nicht zu genehmigen. Williams' Haus gehörte einst dem Regisseur Michael Winner. Als dieser vor zwei Jahren starb, kaufte der Popstar das 46-Zimmer-Anwesen für 17,5 Millionen Pfund. Mit einer Entscheidung über den Fall wird noch in diesem Monat gerechnet. 

(jbe)



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Wann ist es okay geworden, sein Wort nicht mehr zu halten?

«Ich komm dann später. Vielleicht.»

Letztens auf Instagram hab ich sie wieder gesehen: die grafisch einwandfreie Aufforderung, freitagabends doch einfach zuhause zu bleiben nach einer anstrengenden Woche. «Selfcare first» lautet die ungeschriebene Regel des Instaversums.

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