Populärkultur
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
LOS ANGELES, CA - JANUARY 27:  Recording artist Pharrell Williams performs onstage during "The Night That Changed America: A GRAMMY Salute To The Beatles" at the Los Angeles Convention Center on January 27, 2014 in Los Angeles, California.  (Photo by Kevin Winter/Getty Images for NARAS)

Auch auf der Liste: Der Sänger Pharrell Williams. Bild: Getty Images North America

Watson, Blanchett, Cumberbatch & Co

«Best dressed»-Liste: Stylisch trotz Shopping-Abneigung

Königin Máxima, Pharrell Williams, Cate Blanchett: Auf der «Best dressed»-Liste von «Vanity Fair» finden sich Adlige, Musikstars, Hollywood-Grössen. Eine Oscar-Gewinnerin schaffte es erstmals in die Auswahl – dabei hat sie nicht einmal Lust auf Shoppen.

07.08.14, 22:00

Ein Artikel von

Sie haben einen guten Geschmack – oder zumindest gute Stylingberater: Die Schauspielerinnen Cate Blanchett, Emma Watson, Prinzessin Mary von Dänemark, Königin Máxima aus den Niederlanden und Musiker Pharrell Williams gehören zu den bestangezogenenen Promis.

Das bescheinigt ihnen zumindest die Zeitschrift «Vanity Fair», die jährlich die Liste mit dem Mode-Vorbildern herausgibt. Die Liste, vollständig nachzulesen in der September-Ausgabe, ist kein Ranking. Aber zu der Auswahl zu gehören gilt als prestigeträchtig.

 «Nirgendwo. Ich kaufe nicht gern ein.»

Erstmals dabei ist Oscar-Gewinnerin Lupita Nyong'o. Sie hat für ihre Outfits schon häufiger Lob bekommen. Dabei scheint sie das Einkaufen als äusserst lästig zu empfinden. Auf die Frage, wo sie am liebsten shoppe, antwortete sie: «Nirgendwo. Ich kaufe nicht gern ein.» Nyong'os Stylistin Micaela Erlanger gleicht dieses Desinteresse offenbar gut aus. Auch eine weitere ihrer Kundinnen, die britische «Downtown Abbey»-Schauspielerin Michelle Dockery, schaffte es auf die Liste.

Der «Sherlock»-Darsteller Benedict Cumberbatch im englischen Stil.  Bild: Getty Images Europe

Schon seit Jahren aus der Auswahl nicht mehr wegzudenken ist Herzogin Catherine. Weil offenbar noch eine Steigerung notwendig war, nahm «Vanity Fair» sie gar in die Ruhmeshalle der bestangezogenen Leute auf, was auch immer das genau bedeutet. In jedem Fall kann ihr dort Designer Karl Lagerfeld Gesellschaft leisten, dem «Vanity Fair» diese Ehrung ebenfalls zuteil werden liess.

Auch bei den Männern gab es eine Premiere: Wie Nyong'o schaffte es «How I Met Your Mother»-Star Neil Patrick Harris erstmals auf die Liste. Schauspieler Benedict Cumberbatch («Sherlock»), Footballstar Victor Cruz und Künstler Jeff Koons wissen sich demnach ebenfalls vorteilhaft anzuziehen.

Ein New Yorker TV-Sender nahm die Liste derweil zum Anlass, sich in Lokalpatriotismus zu üben: Fast die Hälfte der Personen seien aus der Metropole oder zumindest aus der Umgebung. «Nimm das, Paris».

(ulz/Reuters)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Eine kleine Kültürgeschïchte des Heävy-Mëtal-Ümlaüts

Wäs soll eïgentlich däs mit dëm Umlaüt in Mötley Crüe und Co.?

Das, verehrte Leserschaft, ist Lemmy's Erklärung dafür, weshalb Motörhead sich mit einem Umlaut über dem zweiten 'o' schreibt. 

Will heissen: Nein, dem Heavy-Metal-Umlaut haftet keinerlei tiefere Bedeutung an. Zudem hat er auch keinerlei Bedeutung bezüglich der (meist englischen) Aussprache. Er ist bloss graphischer Schnickschnack für Bands, die einen auf harte Siechen machen, weil man mit dem deutschsprachigen Branding auf das vermeintlich Kriegerische an der germanischen Kultur anspielen …

Artikel lesen