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Krim-Krise-Promi-Opfer

Cyrus und Timberlake dürfen nicht in einer Konzerthalle singen, weil die einem Russen gehört 

In Helsinki sind zwei grosse US-Stars angekündigt: Miley Cyrus und Justin Timberlake sollen auftreten. Doch nun könnten die Shows abgesagt werden. Wegen der Krim-Krise haben die USA die russischen Besitzer der Konzerthalle auf dem Kieker.

04.04.14, 10:29 04.04.14, 10:50

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Im Mai und im Juni wollen Justin Timberlake und Miley Cyrus in Helsinkis grösster Halle spielen. Die beiden amerikanischen Popstars sind für die Hartwall Arena gebucht, Timberlakes Show ist bereits ausverkauft. Doch nun finden beide Auftritte vielleicht nicht statt, weil sie unter das Sanktionsprogramm der USA gegen Russland fallen, wie der Konzertveranstalter Live Nation Finland mitteilte. 

Justin Timberlake. Bild: Giphy

Die Besitzer der Hartwall Arena sind Gennadij Timtschenko, Mitbegründer des russischen Ölhandelsunternehmens Gunvor sowie die Brüder Boris und Arkady Rotenberg. Alle drei werden der Nachrichtenagentur Reuters zufolge von den USA auf einer Liste mit Personen geführt, die zu den Vertrauten des russischen Präsidenten Wladimir Putin gehören. Gegen sie wurden demnach Einreiseverbote verhängt und ihre Vermögen eingefroren.

Miley Cyrus. Gif: Giphy

HELSINKI, FINLAND - OCTOBER 02:  A general view of the outside of the Hartwall Areena before The Compuware/NHL Premiere Helsinki series match between the Florida Panthers and the Chicago Blackhawks at the Hartwall Areena on October 2, 2009 in Helsinki, Finland. The Compuware/NHL Premiere series is the first every regular season NHL matches to be held in Helsinki.  (Photo by Richard Heathcote/Getty Images)

Hartwall Arena in Helsinki Bild: Getty Images Europe

Live Nation Finland zufolge verhandeln die Anwälte des Konzertveranstalters momentan mit den US-Behörden, ob die Sanktionen gegen die Hallenbesitzer auch bereits geplante Shows amerikanischer Künstler betreffen. «Sollte dies zutreffen, müssen wir uns eine andere Lösung suchen», sagte Nina Castren, Chefin von Live Nation Finland. «Aber ich glaube, dass wir eine Lösung finden und die Konzerte stattfinden können.»

Timtschenko und die Rorenberg-Brüder hatten im vergangenen Jahr Anteile am finnischen Eishockey-Team Jokerit und die Veranstaltungs-Arena gekauft. Ihre Firma in Finnland stand für einen Kommentar nicht zur Verfügung. 

(gam/Reuters)



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    Alle Leser-Kommentare
  • papparazzi 05.04.2014 12:50
    Highlight Da wird man ja gleich wieder Pro russisch... an den PR Agenten: Netter Versuch, die weltweite Aufmerksamkeit für die Krim auf den Smiley zu lenken. Trotzdem aber peinlich. ut (dp)
    1 0 Melden
  • droelfmalbumst 04.04.2014 13:22
    Highlight Kann man die Frau nicht irgendwie verbieten? Wenn jemand kein Talent hat verstehe ich dass die Person halt mit anderen Mitteln versucht Erfolg zu haben. Die Olle hier aber kann eigentlich gut singen und hätte das ganze Theater das sie veranstaltet absolut nicht nötig. Zudem wäre sie eine hübsche Frau würde sie sich nicht so verunstalten mit diesen männlichen Frisuren...
    1 0 Melden

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