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Scarlett Johansson über ihre Kindheit: «Wir hatten nur dank Sozialhilfe genug Essen»

Im neuen «Avengers»-Film muss Scarlett Johansson mal eben kurz die Welt retten. In der Realität kämpft sie nun gegen den Hunger amerikanischer Kinder – und spricht dafür auch über die Armut ihrer Familie.

29.04.15, 11:30 29.04.15, 11:42


Scarlett Johansson poses for photographers upon arrival at the premiere for the film 'The Avengers Age of Ultron' in London, Tuesday, 21 April, 2015. (Photo by Joel Ryan/Invision/AP)

Bild: Joel Ryan/Invision/AP/Invision

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Die US-Schauspielerin Scarlett Johansson engagiert sich derzeit für die gemeinnützige Organisation «Feeding America», in einem kurzen Video spricht sie mit ernster Miene und fester Stimme in die Kamera: «16 Millionen Kinder in Amerika leiden an Hunger. Eines von fünf Kindern weiss nicht, wo es seine nächste Mahlzeit herbekommt.» Und das kann sie offenbar gut nachempfinden.

Scarlett Johansson, «Feeding America»:

video: youtube/ad council

In ihrer Kindheit sei ihre Familie auf Sozialhilfe angewiesen gewesen, sagte Johansson nun anlässlich der Veröffentlichung des Videos. Nur durch diese Unterstützung sei sichergestellt gewesen, dass es in ihrem Elternhaus genug Essen gab. Johansson wurde in New York geboren, sie hat drei Geschwister. Ihr Vater ist Däne und hat als Bauunternehmer gearbeitet; ihre Mutter hat polnische Vorfahren.

«Eines von fünf Kindern weiss nicht, wo es seine nächste Mahlzeit herbekommt.»

Scarlett Johansson

«Dass Kinder in Amerika hungern, ist ein Problem, über das zu oft hinweggesehen wird», sagte Johansson. Es sei Zeit, etwas dagegen zu tun. Und mit der Meinung steht sie nicht allein da: Ihr Schauspielkollege Jeremy Renner ist ebenfalls in einem kurzen Clip für die Organisation zu sehen.

Jeremy Renner, «Feeding America»:

video: youtube/ad council

«Als Amerikaner ist es schwer zu hören, dass wir in unserem Land ein ernstes Problem mit Hunger haben», sagt Renner. «Und als Elternteil ist es noch schwerer zu ertragen, dass eins von fünf Kindern an Hunger leidet.» Erst recht mit dem Wissen, dass regelmässig Unmengen an Essen weggeworfen werden.

«Als Elternteil ist es schwer zu ertragen, dass eines von fünf Kindern an Hunger leidet.»

Jeremy Renner

Feeding America wurde 1979 gegründet und ist heute eigenen Angaben zufolge die grösste Organisation, die sich den Kampf gegen Hunger zum Ziel gesetzt hat: Sie versorgt demnach 46,5 Millionen Bedürftige, darunter zwölf Millionen Kinder. «In jeder Gemeinde Amerikas gibt es Kinder, die an Hunger leiden», sagte der Chef der Organisation, Bob Aiken. Die neuen Videoclips könnten dabei helfen, Aufmerksamkeit für dieses Problem zu schaffen – und es zu lösen.

Johansson und Renner sind aktuell nicht nur in den Kampagnenvideos zu sehen, sondern auch auf der Leinwand: Sie spielen im neuen Film von Joss Whedon (Avengers 2: Age of Ultron) mal wieder Superhelden.

(aar/lue)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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