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Sandra Bullocks Notruf: «Habe mich im Schlafzimmer eingeschlossen»

Im vorigen Sommer brach ein Stalker in das Haus von Sandra Bullock ein. Die US-Schauspielerin erlitt schlimme Ängste – wie der nun veröffentlichte Mitschnitt ihres Notrufs zeigt.

10.04.15, 13:54 11.04.15, 10:58


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Es müssen grosse Ängste gewesen sein, die Sandra Bullock im vorigen Sommer erlitten hat: Am 8. Juni rief die US-Schauspielerin die Polizei, während ein Fremder in ihr Haus in Los Angeles eindrang. Jetzt steht der mutmassliche Stalker Joshua C. vor Gericht. Bei einer Anhörung liess der Richter den Mitschnitt des Notrufs abspielen.

Bild: John Shearer/Invision/AP/Invision

Laut Nachrichtenagentur Reuters ist auf dem Band eine verzweifelte Oscar-Preisträgerin zu hören. «Irgendwer bricht in mein Haus ein, ich verstecke mich im Wandschrank», erklärt Bullock aufgelöst der Polizei. «Ich habe mich im Wandschrank eingeschlossen. Ich habe eine sichere Tür in meinem Schlafzimmer, die habe ich verschlossen, und ich bin im Wandschrank eingeschlossen.»

Der Beschuldigte fühlt sich unschuldig

Bild: MARIO ANZUONI/REUTERS

Später beschreibt sie, wie der Fremde immer näher kommt. «Ich höre – ich höre sie. Jemand klopft an die Tür.» Der Eindringling hatte nach Angaben des US-Senders CBS einen Brief an Bullock und Zeitungsberichte über den Star dabei. Bei ihm zu Hause fand die Polizei ein Waffenarsenal, während der mutmasslichen Tat war er aber offenbar nicht bewaffnet.

Ihm wird unter anderem Einbruch und Stalking vorgeworfen. C. sitzt in Untersuchungshaft, er plädiert auf «nicht schuldig». Während der Anhörung verfolgte er den abgespielten Notruf reglos. Ihm drohen mehr als sieben Jahre Haft.

Der 39-jährige Beschuldigte ist nicht der erste Stalker, der Bullock zu schaffen macht. Vor Jahren legte sich eine Frau immer wieder auf die Einfahrt des Bullock-Anwesens. Irgendwann versuchte sie, Bullocks Mann zu überfahren. Die Frau wurde zu einer Geldstrafe verurteilt und durfte sich über mehrere Jahre der Schauspielerin nicht nähern.

So klang Bullock am Telefon. video: youtube/wochit news

(sms/dpa/AP/Reuters)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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