Populärkultur

Bill Cosby während einer Performance in New York vor einem Jahr. Bild: John Minchillo/Invision/AP/Invision

Drei Sätze müssen reichen

Jetzt äussert sich Bill Cosby mit ein bisschen mehr als nur einem Kopfschütteln auf die Missbrauchsvorwürfe

23.11.14, 15:08 23.11.14, 17:48

Bis auf ein Kopfschütteln (in einer Radiosendung) hat Bill Cosby bislang zu den Missbrauchsvorwürfen, die Barbara Bowman Ende Oktober gegen ihn vorgebracht hat, geschwiegen. Auch dann, als gemunkelt wurde, er habe sich neben Bowman an 13 weiteren Frauen vergangen. 

Dann hat sein Anwalt das Wort ergriffen und liess auf Cosbys Website verlauten, dass sein Mandant nicht vor habe, «die Behauptungen mit irgendeinem Kommentar zu würdigen». 

Doch nun hat sich der 77-Jährige zu einem Statement verleiten lassen. Gegenüber der Zeitung Florida Today meinte er:

«Ich weiss, dass die Leute es leid sind, dass ich nichts sage, aber ein Mann muss keine Antworten auf Unterstellungen geben. Man sollte die Fakten prüfen. Niemand sollte so etwas durchmachen müssen und auf Unterstellungen antworten.»

Bill Cosby zu den Missbrauchsvorwürfen.

(lue)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wir müssen uns dringend über die 00er-Jahre unterhalten! Sitzung! Sofort!

Die Suche nach der Antwort, was die 00er Jahre toll machten: Eine hoffnungslose Sitzung mit fünf Traktanden.

Die 80er haben uns Lederjacken geschenkt. Die 90er das Tamagotschi. Und damals in den 80ern, da gab's die Jugendrevolten und in den 90ern den exzessiven Techno. Und Lava Lampen!

Wir haben ein Bild vor Augen, wenn wir an die Dekaden denken, die 20, 30, 40 Jahre zurückliegen. Aber haben wir das auch von der letzten? Von den sogenannten Nullerjahren?

Es scheint, als ob kollektive Nostalgie erst dann einsetzt, wenn das Populäre die Übergangsphase des peinlichen Belächelns durchgestanden hat und …

Artikel lesen