Populärkultur

Videodreh in der Kritik: Taylor Swift hat Ärger mit neuseeländischen Vogelfreunden

27.11.15, 09:52

Taylor Swift hat mit einem Videodreh in Neuseeland Umweltschützer auf den Plan gerufen. Die 25-jährige Sängerin ist mit ihrem Produktionsteam am Bethells Beach bei Auckland eingefallen, wo der bedrohte Mornell-Regenpfeifer im Sand brütet.

Das beklagte die Vorsitzende des Gemeindevorstands der Waitakere Ranges, Sandra Coney, am Donnerstag im Radio New Zealand. Swift und ihr Team hätten die Erlaubnis gehabt, mit zwei Fahrzeugen vorzufahren, stattdessen sei sie mit rund einem Dutzend Transportern und vierradgetrieben Geländewagen dort aufgekreuzt.

Vogelschützer kritisieren Taylor Swift
Bild: Getty Images North America

«Es ist wirklich enttäuschend, dass so eine grosse Zahl Fahrzeuge überall auf dem Strand parkte und herumfuhr», sagte Coney, eine langjährige Umweltaktivistin. Es gebe am Bethells Beach nur noch rund 1700 der seltenen Vögel. Strandbesucher würden deshalb gewarnt, denn die Nester im Sand seien «kaum zu sehen» und würden immer wieder von Spaziergängern, Fahrzeugen oder Pferden zertrampelt. Coney forderte eine Untersuchung des Vorfalls.

Mit Blick auf den Swift-Song «Shake it off» liess Coney, die Swifts Pop-Country Musik nach eigenen Angaben mag, durchblicken, dass sie sich wohl nicht «abschütteln» lassen werde, sondern es eher mit einer Liedzeile aus einem anderen Swift-Song, «Wildest Dreams», zu halten gedenke: Dort heisse es «say you'll remember me» - wahrscheinlich werde sie dafür sorgen, dass Swift sich an sie erinnern werde, sagte Coney.

(aargauerzeitung.ch)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

13 Minuten mit Joko: «Leute, ihr verletzt mich, ich finde das scheisse!»

Am 20. Juni flimmerte «Circus Halligalli» zum letzten Mal über den TV. Und Jetzt? Joko Winterscheidt über seine Pläne nach der Erfolgssendung.

In insgesamt neun Staffeln «Circus Halligalli» haben Klaas Heufer-Umlauf und Joko Winterscheidt auf ProSieben regelmässig die Grenzen des deutschen Humors überschritten. Anfang des Jahres haben die Moderatoren nach knapp vier Jahren verkündet, dass die Sendung im Sommer 2017 enden wird: Am 20. Juni 2017 wurde die allerletzte Episode von «Circus Halligalli» gesendet.

Wir haben Joko Winterscheidt in Berlin getroffen, um mit ihm über das heissumkämpfte Medienbusiness, die Authentizität von …

Artikel lesen