Populärkultur

Karl Dall über die Klägerin

«Wenn sie im Zürichsee ertrinken würde, würde ich sie retten. Schliesslich ist auch sie ein menschliches Wesen.»

Grosse Erleichterung herrscht bei Karl Dall nach dem Freispruch im Zürcher Vergewaltigungsprozess. Sein Mitleid mit der Klägerin halte sich in Grenzen, sagte der 73-Jährige. Gegen sie will er weiter juristisch vorgehen.

11.12.14, 11:36 11.12.14, 15:05

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Bild: EPA/KEYSTONE

Nach seinem Freispruch im Vergewaltigungsprozess vor dem Bezirksgericht in Zürich hat Fernsehkomiker Karl Dall einen Einblick in sein Gefühlsleben gegeben. «Zuerst spürte ich pure Erleichterung, dann kam Genugtuung hinzu», sagte er der «Bild». Er sei 13 Monate durch die Hölle gegangen. «Jetzt habe ich mein altes Leben endlich zurück.»

Er sei mit gemischten Gefühlen zum Prozess nach Zürich gefahren. Zwar habe jeder gesagt, es müsse einen Freispruch geben. «Aber sicher ist man da nicht», sagte Dall. Umso besser gehe es ihm jetzt. «Ich bin froh, dass es dieser Frau nicht gelungen ist, meine Karriere zu zerstören. Das hätte ich wohl nicht verkraftet.»

Über die Klägerin sagte der 73-Jährige, sein Mitleid halte sich in Grenzen. «Aber wenn sie im Zürichsee ertrinken würde, würde ich sie retten. Schliesslich ist auch sie ein menschliches Wesen.»

Ungereimtheiten in den Aussagen der Klägerin

Das Bezirksgericht Zürich war am Dienstagabend zu dem Schluss gekommen, dass keine hinreichenden Beweise gegen Dall vorliegen. Die Aussagen der Frau hätten viele Ungereimheiten enthalten.

Dalls Anwalt Marc Engler teilte mit, man werde den Strafantrag wegen heimlicher Tonaufnahmen und Fotos «sicher weiter aufrecht» halten. Diese Aufnahmen waren im Prozess nicht als Beweismittel zugelassen worden. 

Darüber hinaus wollte Engler eine Anzeige wegen falscher Anschuldigung nicht ausschliessen. Man werde aber zunächst abwarten, bis der Freispruch rechtskräftig sei. Erst danach werde man besprechen und entscheiden, «ob wir da ebenfalls Anzeige machen wollen, wobei es sich dabei um ein Offizialdelikt handelt, wo die Staatsanwaltschaft auch von sich aus tätig werden könnte».

(rls/dpa/lue)

Karl Dall Gerichtsprozess

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 11.12.2014 15:53
    Highlight grosszuegig der herr dall, wuerde sie noch aus dem wasser retten und gleich wieder eine klage wegen ev. unpassenden beruehrungen in kauf nehmen ;)
    8 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.12.2014 13:10
    Highlight Der Wahnsinn an dieser ganzen Aktion ist, dass der Staat für die Kosten für Schadenersatz von 70'000 aufkommen muss.
    Diese sollten doch eigentlich der Klägerin auferlegt werden, die durch ihr Verhalten dieses Debakel verursacht hat.
    Doch die kann mehr oder weniger unbescholten und nach wie vor anonym wieder den nächsten Prominenten jagen....

    14 0 Melden
  • droelfmalbumst 11.12.2014 12:46
    Highlight grosses wayne für das ganze... haben wir sonst keine weiteren probleme? wird ja nur darüber berichtet weil karl bekannt ist...

    solche vollpfosten wie die frau gibt es von 50 in 50 meter
    3 3 Melden
  • Rondi 11.12.2014 11:59
    Highlight Die Frau sollte vom Gericht gezwungen werden, endlich psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sie hatte früher eine Behandlung abgelehnt. Darunter leiden müssen jetzt dafür vor allem andere wie Karl Dall.
    20 0 Melden

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