Populärkultur

«Modern Family»-Star Ariel Winter: Meine Brust-OP-Narben, meine Entscheidung

Schauspielerin Ariel Winter hat immer offen über ihre Brustverkleinerung gesprochen. Bei den SAG-Awards waren nun ihre OP-Narben ansatzweise zu sehen – wofür sie von Kommentatoren kritisiert wurde.

02.02.16, 13:26 02.02.16, 14:10

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Bei den SAG-Awards herrschte auf dem roten Teppich das übliche Treiben: Gestresste PR-Frauen dirigierten herausgeputzte Stars an der internationalen Presse vorbei. Unter ihnen befand sich auch Nachwuchsschauspielerin Ariel Winter, bekannt aus der TV-Serie «Modern Family».

Sie trug eine schwarze Robe der Designerin Romona Keveza, doch Modekritiker und solche, die sich dafür halten, interessierte etwas ganz anderes: die feine Narbe, die ansatzweise zwischen Achsel und Brust zu erkennen war. Manche attestierten der 18-Jährigen gar eine «wardrobe malfunction», einen Patzer bei der Outfit-Wahl.

Die Narbe stammt von einem Eingriff, den Winter vergangenes Jahr im Juni durchführen liess: einer Brustverkleinerung. Die damals 17-Jährige hatte aus gesundheitlichen Gründen ihre Körbchengrösse reduzieren lassen.

Ariel Winter bei den SAG Awards.
Bild: Jordan Strauss/Invision/AP/Invision

«Mein Nacken schmerzte schrecklich, und ich hatte Probleme mit meiner Wirbelsäule», sagte sie damals dem Magazin Glamour. Sie bereue den Eingriff nicht: «Das Gefühl, dort nicht mehr so viel Gewicht zu haben, ist eine Erleichterung.» Sie komme sich vor «wie eine neue Person».

Die Kritik an ihrem Auftritt bei den SAG-Awards konterte Winter nun gewohnt schlagfertig. «Leute, es gibt einen Grund dafür, dass ich mich nicht bemüht habe, die Narben zu verstecken! Sie sind ein Teil von mir, und ich schäme mich nicht ansatzweise dafür.»

Für ihr Statement gegen übertriebene Hollywood-Perfektion bekam sie von ihren Fans viel Beifall. Viele lobten ihre Vorbildfunktion und ihr Körperbewusstsein. Winter selbst hatte vor Kurzem dem «People Magazine» ihre Einstellung zu dem Thema erklärt: «Es ist wichtig, darüber zu reden, weil es junge Mädchen wie mich gibt, die darunter leiden; es sollte kein Stigma bei dem Thema geben.»

gam

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Dä Brändon 02.02.2016 15:26
    Highlight Do Tidn!
    12 25 Melden
  • Züzi31 02.02.2016 15:00
    Highlight Traurig, dass so etwas überhaupt thematisiert wird. Geht niemand anderes auch nur nen Mückenfurz an, ausser sie selbst.
    77 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.02.2016 13:43
    Highlight Oscarreif!
    26 2 Melden

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