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Madonnas Berliner Hard-Candy-Fitnessstudios sind insolvent

17.06.16, 19:23 19.06.16, 08:56


FILE - In this Nov. 29, 2008 file photo,  Madonna, center, performs in Mexico City. The Material Girl will pay tribute to The Purple One with a live performance at the Billboard Music Awards this month. Billboard and Dick Clark productions told The Associated Press on Wednesday, May 11, 2016 that Madonna will honor Prince at the May 22 show. Specific details about the performance weren’t revealed. (AP Photo/Eduardo Verdugo)

Pop-Ikone Madonna.
Bild: AP/ap

Die Jopp AG, die in Berlin unter anderem Studios der von der Pop-Sängerin Madonna gegründeten Fitnesskette Hard Candy betreibt, ist insolvent.

Am Freitag sei der vorläufige Insolvenzverwalter bestellt worden, heisst es in einer Bekanntmachung des Amtsgerichts Charlottenburg. Seit einigen Wochen waren in den Studios Kurse ausgefallen. Zuletzt waren einige Filialen geschlossen, weil es keinen Strom mehr gab. Die Jopp AG selbst äusserte sich auf Anfrage nicht.

Vattenfall bestätigte der «Berliner Zeitung», dass das Energieunternehmen angewiesen habe, mehreren Hard-Candy-Studios den Strom abzustellen – wegen erheblichem Zahlungsverzüge. Seit Donnerstag seien die meisten der neun Hard-Candy-Studios in Berlin geschlossen, hiess es.

Madonna 2015 im Hallenstadion

Franchise-Studios weltweit

Die Jopp AG betreibt elf Fitnessclubs in Berlin, heisst es auf ihrer Internetseite. Die Fitnesskette Hard Candy war vor einigen Jahren von Popsängerin Madonna gegründet worden – benannt nach ihrem 2008 erschienenen Album. Es gibt Franchise-Studios in zahlreichen Ländern.

Die Betreiber hatten Anfang Juni in einem Interview mit der B.Z. gesagt, es habe kurzfristig einen finanziellen Engpass gegeben. «Wir haben auf die grosse Zugkraft von Madonnas Namen gesetzt und relativ schnell neun Studios eröffnet. Für Ausbau und Einrichtung eines Studios fallen um die drei Millionen Euro an», sagte Jürgen Jopp der Zeitung.

Viele Bauvorhaben, wie die Mall of Berlin, seien aber später fertig geworden als geplant. «Die Situation ist jetzt aber gelöst», sagte Jopp der Zeitung damals. Ein israelischer Investor wolle nun in das Geschäft einsteigen und es seien mehrere neue Hard-Candy-Studios in Deutschland, Österreich und der Schweiz geplant.

(sda/dpa/apa)

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