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Social Media strikes back: Ex-Instagram-Star Essena O'Neill im Kreuzfeuer der Kritik

05.11.15, 11:03 05.11.15, 11:24

Das Internet vergisst nicht: Einige Tage, nachdem der australische Instagram-Star Essena O'Neill unter grossem Mediengetöse ihren Abschied von der sozialen Plattform bekanntgegeben hat, schlagen ihre ehemaligen Weggefährten zurück und werfen ihr Verrat und Heuchelei vor. Der Tenor der Kritik: «Don't bite the hand that feeds you». Oder im Fall von O'Neill: «Don't bite the hand that fed you.» 

«Essena hat bei uns übernachtet, hat mit uns abgehangen und jetzt wirft sie uns vor, depressiv und verzweifelt zu sein», sagen zwei amerikanische YouTuberinnen, die mit Essena befreundet gewesen waren, in einem Video. «Wenn ich mich umschaue, sehe ich keine Depressiven, sondern glückliche Leute.» Essenas persönliche Probleme – darunter das Beziehungschaos mit einem Jungen – haben sie dazu veranlasst, in einer generalisierenden Weise die ganze Social-Media-Welt als Fake abzutun.

In die gleiche Kerbe haut die schwedische YouTuberin Katrin Berndt. «Social Media ist nicht fake. Social Media ist das Beste, was mir passieren konnte.» Online könnten sehr wohl echte Beziehungen gepflegt werden, und für einige Personen sei es nun mal einfacher, im Internet miteinander zu kommunizieren als in der realen Welt. 

Ein anderer YouTuber, supdaily06, bezichtigt O'Neill, mit ihrem inszenierten Abschied und ihrem neuen Projekt «Let's be game changers», manipulative Praktiken anzuwenden. «Du sagst, die Social-Media-Welt sei fake und bettelst dann deine ehemaligen Follower um Geld an? Don't shit on people or the tool that you spread messages on.»

(wst)

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Essena O'Neill und das Ende einer Social-Media-Schimäre

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 05.11.2015 20:00
    Highlight Das ist so unglaublich irrelevant, dass es schon fast wieder faszinierend ist.
    32 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.11.2015 14:22
    Highlight Haha - die "Ärmste".

    Aber diese Leute bringen es perfekt auf den Punkt - nur weil sie mit dem grossen WWW nicht klar kommt, heisst es noch lange nicht, dass es schlecht ist.

    Die sollte lernen zuerst die Schuld bei sich selbst zu suchen.
    12 17 Melden
  • Bowell 05.11.2015 13:04
    Highlight Echt jetzt, wen intressiert so was? Diese "Internet-Promis" nehmen sich sowieso viel zu ernst, aber das Geschäft scheint zu laufen...
    44 0 Melden
  • Hierundjetzt 05.11.2015 11:54
    Highlight Dazu fällt mir Ikarus ein. Oder populärer: eine Sternschnuppe.
    22 0 Melden

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