Populärkultur
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Reaktionen zum Tod von David Bowie: «Seine Freundschaft war das Licht meines Lebens»

Ein «wahrer Kreativer», ein «Gentleman», ein «Unsterblicher»: Die Musikwelt trauert um David Bowie. Prominente, Wegbegleiter und Fans würdigen den Ausnahmekünstler und sein Werk.



David Bowie: Sein Leben in Bildern

Ein Artikel von

Spiegel Online

Die Nachricht vom Tod David Bowies verbreitete sich am Montagmorgen rasant in den sozialen Netzwerken. Auf Bowies Facebook-Seite hatte sein Management mitgeteilt, dass der legendäre Musiker am frühen Morgen einem Krebsleiden erlegen sei. Bowies Sohn Duncan Jones schrieb bei Twitter, er sei «sehr traurig zu sagen, dass es wahr ist. Ich werde für eine Weile offline sein.»

Die Bestürzung über den Tod des Künstlers brach sich danach Bahnen: Der britische Premierminister David Cameron teilte mit, Bowies Tod sei ein «riesiger Verlust». Cameron schrieb, er sei mit der Musik dieses «Popgenies» aufgewachsen.

Zahlreiche Musiker und Prominente nannten Bowie einen wichtigen Wegbereiter und eine grosse Inspiration für ihr eigenes Schaffen. Der britische Rockstar Billy Idol schrieb, er sei aufgrund des plötzlichen Verlusts den «Tränen nahe gewesen». Wegbegleiter Iggy Pop sagte, die Freundschaft mit Bowie sei das «Licht seines Lebens» gewesen: «Ich habe keine andere so grossartige Person getroffen. Er war der Beste.»

Die britische Band Massive Attack nannte Bowie einen «Gentleman und Held», auch der irische Sänger Rea Garvey twitterte, die Welt habe «einen Helden verloren». US-Sängerin Cher sagte, sie sei «am Boden zerstört». Rapper und Musikproduzent Kanye West beschrieb Bowie als «so unerschrocken, so kreativ».

Produzent Pharrell William schrieb, Bowie sei ein «wahrer Innovator, ein wahrer Kreativer» gewesen.

Auch der Vatikan meldete sich zu Wort. Kardinal Gianfranco Ravasi twitterte Textzeilen des Songs «Space Oddity».

Und der derzeit auf der internationalen Raumstation IS stationierte Astronaut Timothy Peak twitterte aus dem Weltall über seine Bestürzung.

Auch zahlreiche Schauspieler drückten ihre Trauer aus. «Ich habe deine Musik geliebt. Ich habe dich geliebt. Einer der grössten Unterhaltungskünstler, der je gelebt hat», sagte der in Neuseeland geborene Schauspieler Russell Crowe. «Ich habe mir nie eine Welt ohne ihn vorgestellt» twitterte der britische Schauspieler Elijah Wood («Der Herr der Ringe»). «Ruhe in Frieden Vater aller Freaks. Sehr, sehr trauriger Tag», schrieb der Schauspieler Mark Ruffalo («Avengers»).

«Kann heute bitte jeder Radiosender weltweit nur Musik von David Bowie spielen – ich denke, die Welt schuldet ihm das», forderte der britische Komiker und Schauspieler Eddie Izzard.

Mit einem Kurzvideo, das die optische Wandlungsfähigkeit von David Bowie zeigt, betrauern Fans im Netz den Tod des Musikers. In Sekundenbruchteilen werden darin 29 Illustrationen der in England lebenden Künstlerin Helen Green aneinandergereiht, die die verschiedenen Stile Bowies aus fünf Jahrzehnten widerspiegeln. Der junge David Jones aus den 1960er Jahren ist ebenso zu sehen wie der androgyne Ziggy Stardust oder ein Porträt aus dem Jahr 2014.

Das GIF entstand bereits im vergangenen Jahr anlässlich Bowies 68. Geburtstag. Die Idee sei ihr beim Hören von Bowies Best-Of-Album «Nothing has Changed» gekommen, sagte Green 2015 der britischen Zeitung «The Independent».

cpa/dpa

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wenn du wissen willst, wieso Millennials so zerrüttet sind, dann lies ihr Buch

Irgendwas mit Projektmanagement, ein bisschen Yoga machen auf Bali und eine grosse Gefolgschaft im Internet. Sind das die Antworten auf die Probleme einer Krisen-Generation? Bianca Jankovska führt in 34 Alltagsgeschichten aus, wieso die Antwort «Nein» lauten muss. 

Wir wurden nach Strich und Faden verarscht. Von der Welt, der Wirtschaft, dem Internet, unseren Eltern, Chefs und Lehrerinnen. Wem das noch nicht klar ist, soll das Buch von watson-Bloggerin Bianca Jankovska lesen.

Auf dessen Umschlag steht «Das Millennial Manifest». Was streng genommen eine Lüge ist. Denn so wie die Autorin die Generation zeichnet, der sie selber (und ich auch so ein bisschen, geboren 1996) angehört, kriegt man nicht das Gefühl, dass ebenjene Generation dazu fähig wäre, …

Artikel lesen
Link zum Artikel