Prostitution
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Prostitution

«Sexarbeit als Arbeit wie jede andere»

02.09.14, 16:04 02.09.14, 17:19

Sexarbeit müsse «entkriminalisiert» und vom gesellschaftlichen Stigma befreit werden. Dies fordern fünf feministische Organisationen in einem am Dienstag präsentierten Diskussionspapier. Sie plädieren für eine Gesellschaft, in der Sexarbeit und die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen gegen Entgelt möglich sind, für alle Geschlechter frei von Stigmatisierung, Diskriminierung und Gewalt.

Dies bedeute aber nicht, dass sie jegliche Regulierung ablehnten oder für eine Liberalisierung um jeden Preis seien, betonen Terre des femmes Schweiz, die Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration (FIZ), die feministische Friedensorganisation (cfd), die Fachstelle Sexarbeit Xenia und Prokore.

«Wenn Stigmatisierung und Diskriminierung überwunden wird, ist der Schritt zur Sexarbeit als Arbeit wie jede andere nicht mehr gross», schreiben sie in ihrem Papier. Das Diskussionspapier lancierten sie mit Blick auf die zahlreichen, hängigen Vorstösse im Parlament. Sie wollen die Debatte versachlichen und vor Verallgemeinerungen warnen. (whr/sda)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Mädchen-WGs»: «Huren-Heiko» lässt Prozess in Bülach platzen

Weil er Wohnungen zu Bordellen umfunktionierte, hätte sich ein 46-jähriger Deutscher am Freitag vor dem Bezirksgericht Bülach verantworten müssen. Er liess den Prozess jedoch platzen. Das Gericht weiss nicht, wo er sich aufhält.

Der Ingenieur wandte sein dreistes Geschäftsmodell dutzendfach an: Er mietete normale Wohnungen und richtete darin illegale Bordelle ein. «Mädchen-WGs» nannte er diese Betriebe. Wohnungsprostitution sei ein Zukunftsmodell, sagte er gegenüber dem «Blick».

Eine …

Artikel lesen