Quiz
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Geburtstagsquiz

Welcher Merkel-Typ sind Sie? 

17.07.14, 12:54 18.10.14, 10:41

17. Juli 2014 – Angela Merkel feiert ihren 60. Geburtstag. Grund genug, einige Zitate der Bundeskanzlerin aus dem Zusammenhang zu reissen und ein Quiz daraus zu basteln: Welche Seite der Deutschen repräsentieren Sie?

1.Lästige Reporter wollen «den Menschen hinter der Kanzlerin» kennenlernen. Sie antworten ganz cool:
AP
Denken beim Reden ist auch nicht so einfach.
Nicht jede heilige Kuh kann mit einem Prinzip gerechtfertigt werden.
Mal bin ich liberal, mal bin ich konservativ, mal bin ich christlich-sozial – und das macht die CDU aus.
Ich habe gewisse kamelartige Fähigkeiten. Ich habe eine gewisse Speicherfähigkeit. Aber dann muss ich mal wieder auftanken.
Nein.
2.Ihre politischen Partner werden aufmüpfig. Wie kanzeln Sie sie ab?
AP
Auch mir hat eine Satiresendung schon einmal richtig aus der Seele gesprochen, als es dort hiess: Gott hat die FDP vielleicht nur erschaffen, um uns zu prüfen.
In einer grossen Koalition gibt es immer noch einen Partner, der möchte auch den Kanzler stellen. (...) Herr Rösler ist gerne Vizekanzler – und das kann ich gut verstehen.
Wir machen es uns nicht zu jeder Sekunde einfach. Das ist so eine Art Test, wer noch wie viel Kraft hat.
Mit dem Kopf durch die Wand wird nicht gehen. Da siegt zum Schluss immer die Wand.
In bestimmter Weise habe ich auch was zu sagen.
3.Der politische Gegner wagt es, Ihre Arbeit zu kritisieren. Wie reagieren Sie?
AP
Wenn ich da immer gleich eingeschnappt wäre, könnte ich keine drei Tage Bundeskanzlerin sein.
Diese Bundesregierung ist die erfolgreichste Bundesregierung seit der Wiedervereinigung.
Lasst uns doch mal über das Christentum wieder reden. Lasst uns das doch mal mit fröhlichem Herzen verkünden. Wie oft machen wir denn das?
Jeder hat seine Art, zurückzuschlagen. Schweigen kann's auch mal sein.
Sie brauchen noch einige Zeit, bis Sie so weit sind.
4.Die Schwarzgeldkonten Ihrer Partei in der Schweiz sind aufgeflogen. Was nun?
AP
Ich ahne, wovon ich spreche, meine Damen und Herren.
Alles, was noch nicht gewesen ist, ist Zukunft, wenn es nicht gerade jetzt ist.
Sozial ist, was Arbeit schafft.
Ich denke an dichte Fenster! Kein anderes Land kann so dichte und so schöne Fenster bauen.
Man bekommt beim Schweigen ganz gut ein Mass für die Zeit.
5.Es steht mal wieder ein Urnengang an: Wie motivieren Sie Ihre Wähler?
AP POOL
Wir sind jetzt gerade im Sommer der Entscheidungen. Und dann kommen der Herbst und dann der Winter der Entscheidungen. Jetzt kommen überhaupt nur noch Entscheidungen.
Immerhin haben wir es geschafft, dass das Gesicht der Kanzlerin ostdeutsch ist. Das ist ja schon mal was.
Die Wähler nehmen ungelöste Probleme weniger übel als den Versuch einer Partei, nur Fragen zuzulassen, die sie bereits beantworten kann.
Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt, und wir müssen damit rechnen, dass das in verschiedenen Weisen sich wiederholen kann.
Die Beschäftigung mit nicht vorrangigen Dingen darf aber kein Ersatz dafür sein, dass wir auf die eigentlich bedrängenden Fragen keine Antwort haben.
6.Eine Horde junger Fussballer bittet Sie in die Kabine. Was sagen Sie?
Bundesregierung
Die Frauenfussball-Nationalmannschaft ist ja schon Weltmeister, und ich sehe keinen Grund, warum Männer nicht das Gleiche leisten können wie Frauen.
Wir müssen aufpassen, dass wir nicht zu einer Nation werden mit Leuten, die alle vor dem Fernseher sitzen und genau wissen, wer wie Fussball spielen muss, aber selber nicht mehr in der Lage sind, einen Ball vor sich her zu schieben.
Ich will Deutschland dienen.
Es ist ja vielleicht unser bestgehütetes Geheimnis, dass die Chemie stimmt.
Die können jetzt nicht zu uns kommen, mit ihren alten Verträgen rumwedeln und sagen, die millionenschweren Bonuszahlungen stünden ihnen zu.
7.Der US-Präsident ruft an und fordert von Ihnen, bei einem Krieg mitzumachen. Wie verkaufen Sie Ihren Wählern den Waffengang?
EPA
Fast die Hälfte aller deutschen Fernsehprogramme – genau 47,7 Prozent – dreht sich irgendwie um Aggression und Bedrohung. Darin enthalten sind 481 Mordszenen wöchentlich und rund 70 täglich.
Wenn wir nicht heute helfen, die Probleme vor Ort zu lösen, werden sie uns eines Tages im eigenen Land einholen.
Immer so unter dem Motto «Is' alles nicht so schlimm». Ist alles nicht nach dem Gesetz, und wer einmal Gesetzesübertretungen duldet, der kann anschliessend nicht mehr begründen, warum's irgendwann schlimm wird und irgendwann nicht so schlimm ist.
Unsere Freundschaft wird nicht besser, wenn wir alles unter den Teppich kehren.
Ich bin heute erst einmal hier, um zu sagen: Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, Bin Laden zu töten.
Resultat

(Zitate via Rheinische Post, Handelsblatt, Click Pix, Wikiquote, Gut zitiert und Zitate).

   



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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Singanet 17.07.2014 15:58
    Highlight 3.
    "Mal bin ich liberal, mal bin ich konservativ, mal bin ich christlich-sozial – und das macht die CDU aus."
    Besten Dank für lustigen doch treffenden Bericht!
    2 0 Melden
  • Michèle Seiler 17.07.2014 15:25
    Highlight "Welche Seite von Angela Merkel repräsentieren Sie?

    Du bist: Der Machtmensch

    Ihre Gegner haben ein grosses Problem: Sie unterschätzen Sie. Dabei haben Sie das politische Handwerk von einer der ganz grossen Grazien der deutschen Politik gelernt: Helmut Kohl. Und der hat nie vergessen, wenn ihm irgendjemand dumm gekommen ist. So wie Sie, die einmal an der Macht Bares mit Barem zurückzahlen: Wer Ihnen einst ans Bein pinkelte, muss nun zu Kreuze kriechen. Der Triumph gehört Ihnen!"

    Ich lasse das jetzt 'mal unkommentiert ... ;-)

    Danke für das Quiz! Ich habe mehr als einmal herzlich gelacht!
    3 0 Melden

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