Religion
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In this photo dated Wednesday, April 11, 2018, Pope Francis arrives in St.Peter's Square at the Vatican for his weekly general audience. In an extraordinary letter published Wednesday April 11, 2018, Pope Francis has admitted he made

Löste einen Eklat aus in chilenischem Missbrauchsfall: Papst Franziskus.  Bild: AP/AP

«Ich bitte um Verzeihung»: Papst räumt schwere Irrtümer ein in Missbrauchsfall

11.04.18, 22:20 12.04.18, 08:28


Papst Franziskus hat für seinen Umgang mit einem Missbrauchsfall in Chile um Verzeihung gebeten. «Ich räume ein, dass ich bei der Bewertung und Wahrnehmung der Situation schwere Irrtümer begangen habe, vor allem aus Mangel an wahren und ausgewogenen Informationen», schrieb das katholische Kirchenoberhaupt in einem am Mittwoch veröffentlichten Brief an die chilenischen Bischöfe.

«Jene, die ich verletzt habe, bitte ich um Verzeihung.» Bei seiner Chile-Reise im Januar hatte Franziskus einen Eklat ausgelöst, als er Bischof Juan Barros in Schutz nahm, der Sexualdelikte des früheren Pfarrers und Priesterausbilders Fernando Karadima gedeckt haben soll. «Es ist alles Verleumdung», sagte der Papst damals. Später entschuldigte er sich für seine Wortwahl.

epa06450841 Bishop Juan Barros waves to the faithful after the Holy mass lead by Pope Francis at Lobito Campos, IIquique, Chile, 18 January 2018. Pope Francis visits in Chile and Peru runs from 15 January to 22 January 2018.  EPA/LUCA ZENNARO

Juan Barros: Der Bischof deckte Sexualdelikte. Bild: EPA/ANSA

Darüber hinaus schickte er den maltesischen Erzbischof Charles Scicluna nach New York und Chile, um Zeugen zu dem Fall anzuhören. «Nach der Lektüre der Akten kann ich versichern, dass die gesammelten Zeugnisse auf rohe und ungeschönte Weise von gepeinigten Leben erzählen. Ich gestehe, dass mich das mit Schmerz und Scham erfüllt.»

In dem Schreiben lud Papst Franziskus die chilenischen Bischöfe nach Rom ein, um die Ergebnisse von Sciclunas Untersuchung zu besprechen. (sda/dpa)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Imagine 12.04.2018 09:01
    Highlight Auch ein Papst kann sich irren ;-)

    Bin vor vielen Jahren aus der Kirche ausgetreten. Trotzdem berührt mich dieser Papst mit seinen ehrlichen und oft kritischen Aussagen.
    0 0 Melden
  • öpfeli 12.04.2018 05:53
    Highlight die Scheinheiligkeit dieser Kirche ist unglaublich.
    14 3 Melden
  • Spooky 12.04.2018 02:12
    Highlight Der Papst soll bezahlen, nicht verzeihen.
    12 6 Melden

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