Royals

Wie irre ist das denn? Rothaariger wollte Royals töten, um Harry auf den Thron zu hieven

Ein rothaariger Brite ist für die Planung eines Terroranschlags verurteilt worden: Der Mann wollte offenbar Prinz Harry auf dem Thron sehen – und plante, Prinz Charles und Prinz William aus dem Weg zu räumen.

23.09.15, 10:14 23.09.15, 10:26

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Ein Londoner Gericht hat den 37-jährigen Mark Colborne schuldig gesprochen, einen Terroranschlag auf Thronfolger Prinz Charles und dessen erstgeborenen Sohn Prinz William geplant zu haben. «Das ist ein sehr seltsamer Fall, mit, wenn ich das so sagen darf, einem sehr seltsamen Menschen», sagte Richter John Bevan bei der Urteilsverkündung am Dienstag.

Klingt lustig, ist aber todernst: Ein rothaariger Brite wollte Prinz Williams (links) und Prinz Chales umbringen, um den rothaarigen Harry auf den Thron zu hieven.
Bild: LUKE MACGREGOR/REUTERS

Colbornes Ziel war es offenbar, dass Charles' zweitgeborener, rothaariger Sohn Harry König wird. «Ich will, dass sie meine Verwandlung von der armen rothaarigen Minderheit, die ständig schikaniert wird, zu einem völlig verwandelten militärischen Terroristen sehen», schrieb Colborne in einem Tagebuch, aus dem vor Gericht zitiert wurde. Harry ist allerdings nur die Nummer fünf in der Thronfolge – auf Charles und William folgen zunächst Williams Kinder George und Charlotte.

Der verhinderte Attentäter sah in Prinz Harry den richtigen Mann auf dem britischen Thron.
Bild: Getty Images Europe

Colborne hatte sich mit dem norwegischen Rechtsextremisten und Massenmörder Anders Behring Breivik verglichen und auf seinem Laptop über seine Pläne zum Mord am britischen Thronfolger Charles und dessen Sohn William geschrieben. Der 37-Jährige informierte sich im Internet über den Bau von Sprengsätzen und besass Bücher mit Anleitungen zur Herstellung tödlicher Giftstoffe. Nachdem sein Halbbruder die Hasstiraden sowie Chemikalien entdeckt hatte, war Colborne im Juni vergangenen Jahres festgenommen worden.

Fieses Vorbild: Anders Breivik.
Bild: Frank Augstein/AP/KEYSTONE

In einem ersten Verfahren im Mai waren die Geschworenen zu keinem Urteil gelangt. In dem ersten Prozess hatte die Staatsanwaltschaft vorgebracht, der Angeklagte habe den Anschlag in seinem Tagebuch geplant, meldete der Sender BBC. Zudem habe er Chemikalien für einen weiteren Anschlag besorgt.

Der Angeklagte hatte die Terror-Anschuldigungen im Mai zurückgewiesen. Er habe sich als rothaariger, weisser Mann benachteiligt gefühlt, hatte er argumentiert. Der Richter folgte seinen Argumenten nicht. Das Strafmass soll Anfang November festgelegt werden.

asc/dpa/AFP

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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    Alle Leser-Kommentare
  • c0rnfl4ke 23.09.2015 12:36
    Highlight Zu viel South Park geschaut?
    5 0 Melden

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