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63 endgeile Bilder der Rekord-Queen, die du gesehen haben MUSST!

Das beste Job-Angebot der Woche kommt ... von der Queen, jawohl!

Du kennst dich aus mit Twitter, Facebook und Instagram und bist ein Fan der Royals? Dann bewirb dich: Im Buckingham Palace wird ein Experte für die sozialen Netzwerke gesucht.

22.04.16, 19:59 23.04.16, 09:05

Kristin Haug



Ein Artikel von

Diese Frau steht nie still. Erst am Donnerstag feierte sie ihren 90. Geburtstag. An diesem Freitag begrüsste sie Barack und Michelle Obama zum Mittagessen. Und schon denkt sie bereits an neue Ziele, die es zu erreichen, und neue Welten, die es zu erschliessen gilt. Diese Frau denkt an die Zukunft.

Und zwar an die digitale Zukunft. Es geht um Social Media. Zwar hat die Queen bereits vor eineinhalb Jahren ihren ersten Tweet über eine Ausstellungseröffnung abgesetzt. Aber da geht noch mehr. Das Büro des Privatsekretärs der Queen sucht einen Social-Media-Experten, vielmehr jemanden, der die Social-Media-Abteilung im Buckingham Palace leitet.

Offiziell heisst die Stelle «Head of Digital Engagement» und gehört zum Bereich «Royal Communications». Was für ein erquickendes Konglomerat zweier Wörter, bei der die Tradition (royal) auf die Moderne (Kommunikation) trifft.

Allerdings wird die fürstliche Offerte nicht königlich entlohnt. Es gibt ein Jahresgehalt von rund 58'000 bis 64'000 Euro (je nach Erfahrung) – und das bei einer 37,5-Stunden-Woche. «Spiegel» zitiert die Stellenanzeige und kommentiert sie.

«Ihr Content wird von Millionen Menschen gesehen werden.»

Unerwünscht ist es also, private Details aus dem Königshaus auszuplaudern, Selfies mit der Queen zu posten oder niedliche Katzenvideos.

«Es geht darum, niemals still zu stehen und neue Wege zu finden, um die Präsenz der Queen in der Öffentlichkeit und auf der Weltbühne zu unterstützen. Das macht die Arbeit im königlichen Haushalt aussergewöhnlich.»

Vermutlich reicht es der Queen nicht mehr, den US-Präsidenten und die First Lady zu empfangen oder sich von Starfotografin Annie Leibovitz mit ihren Urenkeln fotografieren zu lassen. Die Queen braucht offenbar einen eigenen YouTube-Kanal, vielleicht auch eine Live-Schalte zum wöchentlichen Gespräch mit dem Premierminister. Oder gar eine Art royales Big Brother – zusammen mit der ganzen Königsfamilie. Fragt sich nur, wer im Luxusbereich hausen darf und wer im Kerker um Punkte kämpfen muss.

«Egal, ob Sie über einen Staatsbesuch berichten, über eine Preisverleihung oder das königliche Engagement, Sie sind dafür verantwortlich, dass unsere digitalen Kanäle Interesse entfachen und ein grosses Publikum erreichen.»

Jedes Mal, wenn nun Staatsgäste zu Besuch kommen oder William und Kate in Indien eine Giraffe sehen, muss der Social-Media-Verantwortliche sich also doch heranwanzen und irgendwas Peinliches in die Welt setzen. Wir kennen ja das britische Publikum, das viele Jahre lang das englische Boulevardmedium «News of the World» gekauft hat und auf Zeitungen wie «The Mirror», «The Sun» und «Daily Star» abfährt.

«Innovativ und mit einem kreativen Flair, verfügen Sie über vorbildliche und fesselnde Schreib- und Redigierkenntnisse sowie über Erfahrung im Erstellen digitaler Inhalte für verschiedene Publika, Anlässe und Formate.»

Man mag jetzt vielleicht an Kai Diekmann und seinen Aufenthalt im Silicon Valley denken, aber seitdem er das gefakete Interview mit Jan Böhmermann so verhauen hat, kommt er wohl doch nicht mehr infrage. Und nein, nein, nein: auch nicht Franz Josef Wagner. Aber, wo wir schon bei Böhmermann sind ... vielleicht wäre das eine gute Exit-Strategie für ihn? Oder sollten wir vor dem Referendum über den Brexit am 23. Juni die Worte Exit und Grossbritannien lieber nicht gemeinsam nennen?

«Sie können sich auf gewisse Benefits freuen: Zuschläge zur Rente, 33 Urlaubstage im Jahr, ein kostenloses Mittagessen und Weiterbildungen.»

Ein kostenloses Mittagessen? Wo kann man sich bewerben?

Hier kann man sich für die Bewerbung registrieren. Aber Achtung: Sie müssen schnell sein. Die Frist endet am 24. April.

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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