Russland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Neue Provokationen Russlands?

Russische Kriegsschiffe im Ärmelkanal – «das ist überhaupt nichts Besonderes»

Mehrere Kriegsschiffe aus Russland sind offenbar in den Ärmelkanal gefahren und halten dort Übungen ab. Die Nato konnte dies zunächst nicht bestätigen - doch die deutsche Marine gibt bereits Entwarnung. 

28.11.14, 10:25 28.11.14, 13:10

Ein Artikel von

Russian Navy ships Admiral Panteleyev, left, and Marshal Shaposhnikov, right,  two anti-submarine ships witht he Pacific Fleet, leave Vladivostok harbour in the Russian Far East, as they head to the Indian Ocean Sunday, April 6, 2003. The Russian navy ships plan to take part in joint maneuvers with the Indian navy, the Interfax-Military News Agency reported, quoting an unidentified official at the General Staff of the Russian armed forces. (AP Photo)

Bild: AP

Ein russisches Geschwader unter Führung des U-Bootjägers «Seweromorsk» befindet sich offenbar im Ärmelkanal. Die Kriegsschiffe hätten die Strasse von Calais passiert und befänden sich wegen eines Unwetters derzeit in neutralem Gewässer einer Seine-Bucht, berichten Nachrichtenagenturen unter Berufung auf die russische Marine und Bundeswehrkreise.

Es handelt sich dabei um drei russische Fregatten und ein Versorgungsschiff, wie die Agentur Reuters unter Berufung auf Kreise der deutschen Bundesmarine berichtete. Die Nato konnte zunächst keine dieser Angaben bestätigen. 

Die Einfahrt des russischen Geschwaders in den Ärmelkanal beobachtet die deutsche Marine aber gelassen, wie Reuters meldet: «Das ist überhaupt nichts Besonderes und auch keine Provokation, sondern ein ganz normales Verfahren», hiess es demnach aus Kreisen der Marine. Die Übungen während der Fahrt seien durchaus üblich und etwas anderes als ein Manöver, das einen grösseren Umfang hätte. Bei den Anrainerstaaten seien weder ein Manöver noch Schiessübungen angemeldet worden. 

Kriegsschiffe müssen sich nicht anmelden 

Der Ärmelkanal zähle - wie etwa auch die Strasse von Gibraltar - zu den internationalen Seeschifffahrtsstrassen, die für jeden frei durchfahrbar seien, hiess es weiter. Dies gelte auch für Kriegsschiffe, die dort weder ihre Radaranlagen abschalten noch sich anmelden müssten. Auch dass die russischen Kriegsschiffe in einer Bucht vor der Normandie einen Sturm abwarteten, sei durchaus üblich. 

Im Zuge der Ukraine-Krise hatten sowohl die Nato als auch Russland die Anzahl ihrer Manöver in Europa deutlich erhöht. Ende Oktober hatte die Nato ungewöhnlich viele Übungsflüge russischer Kampfjets im internationalen Luftraum, unter anderem über Nord- und Ostsee gemeldet. 

Im Mai dieses Jahres war bereits eine russische Flotte von Kriegsschiffen in den Ärmelkanal gefahren. Damals wurden die Schiffe von der britischen Navy eskortiert, die von einem «Routinevorgang» sprach. 

Update folgt



Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
11
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dr.phibes 28.11.2014 11:33
    Highlight Reine Panikmache... Die Meere sind frei. Westliche Flotten sind in allen 7 Weltmeeren unterwegs.
    24 14 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 28.11.2014 11:54
      Highlight pff, nicht verstanden und dann negativ bewertet....
      wenn man etwas nicht versteht vielleicht das Bewerten lassen.
      10 12 Melden
    • dr.phibes 28.11.2014 12:14
      Highlight Das einzige was ich negativ bewerte ist, dass nun auf einmal jede Russische Truppenbewegung eine Headline wert ist.
      12 4 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 28.11.2014 13:37
      Highlight @dr.phibes: Da hast du etwas falsch verstanden, sry.
      Mein Kommentar bezieht sich auf die Personen die deinen Kommentar ge-downvotet haben. Negativ ist dein Kommentar nämlich nicht aber die Referenz haben einige wohl nicht verstanden.
      4 2 Melden
  • jamaika 28.11.2014 11:29
    Highlight Trotzdem beunruhigend........
    8 7 Melden
  • Ricco Speutz 28.11.2014 11:20
    Highlight Erinnert mich irgendwie an Call of Duty: MW3...Russische Invasion in den Staaten und keiner konnte es voraussehen... Und plötzlich haben wir Mütterchen Russland als neues Oberhaupt. Thermo-Nukleare Raketenangriffe, EMP's legen die Welt lahm, die Menscheit verkommt... Es gibt nur noch Maschinen und Terminator... Nur 2 Menschen können das Überleben der menschlichen Rasse in einem streng geheimen Atombunker aus den 1960er Jahren in den Rocky-Mountains sichern. Adam und Eva: Reunion. Aber leider stinkt Adam es bitzeli us dr Schnure.... Welt geht unter. Bums, aus, finito...
    12 5 Melden
    • EvilBetty 28.11.2014 12:53
      Highlight Menschheit stirbt aus ist so ziemlich das Gegenteil von Welt geht unter.
      8 2 Melden
  • dave1771 28.11.2014 10:52
    Highlight Dürfen die das?
    6 3 Melden
    • Welder 28.11.2014 11:02
      Highlight Ja
      14 4 Melden
    • Edprob1 28.11.2014 11:03
      Highlight Ja dürfen sie, internationale gewässer, Wie die Amis, die schippern ja auch über alle Weltmeere.
      18 3 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 28.11.2014 11:23
      Highlight Der Witz am ganzen ist dass, Russische Medien berichten und nicht Französichsche oder Englsiche.
      5 3 Melden

Trump fällt an Bord der Air Force One auf Spassanruf herein

Ein US-Comedian ist mit einem gestellten Telefonat nach eigener Darstellung bis zu US-Präsident Donald Trump in dessen Regierungsmaschine Air Force One durchgedrungen. Das Weisse Haus äusserte sich zu dem Fall zunächst nicht.

Eine unabhängige Bestätigung für die Echtheit des im Internet verbreiteten Telefonmitschnittes gab es ebenfalls nicht. Zahlreiche US-Medien berichteten über die angeblich erfolgreich gestellte Falle.

Berichten zufolge soll der Fall im Weissen Haus zu grossem Ärger geführt …

Artikel lesen