Russland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Platon Lebedewd ist laut Medienberichten auf freiem Fuss. 
Bild: AP

Russland

Geschäftspartner von Chodorkowski aus Haft entlassen

Nach dem Kreml-Kritiker Michail Chodorkowski ist russischen Medienberichten zufolge am Freitag auch sein früherer Geschäftspartner Platon Lebedew aus der Haft entlassen worden.

24.01.14, 20:27

«Platon Lebedew wurde freigelassen», zitierten russische Agenturen einen Sprecher der Strafvollzugsbehörden. Er kam demnach nach mehr als zehn Jahren Haft im Straflager am Freitagabend auf freien Fuss. Das Oberste Gericht Russlands hatte am Donnerstag seine sofortige Freilassung des 57-Jährigen angeordnet.

Der seit 2003 inhaftierte Lebedew war beim Ölkonzern Yukos Stellvertreter Chodorkowskis. Er verbüsste seine Strafe in einem Lager in der nordrussischen Region Archangelsk, seine Haftstrafe wäre im Mai ausgelaufen. Chodorkowski und Lebedew waren wegen Betrugs und Steuerhinterziehung zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Die Opposition kritisierte die Urteile als politisch motiviert.

Chodorkowski war kurz vor Weihnachten überraschend von Präsident Wladimir Putin begnadigt und aus der Haft entlassen worden. Beobachter sahen die Freilassung als Versuch Putins, das internationale Ansehen Russlands vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi im Februar zu verbessern. (sda/sza)

Bild: KEYSTONE



Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ermittler sicher: Russische Armee-Rakete hat Passagierflug MH17 abgeschossen

Vier Jahre nach dem Abschuss des Passagierflugs MH17 über der Ostukraine konzentrieren sich die internationalen Ermittlungen auf Angehörige der russischen Streitkräfte. Die Rakete, mit der die Boeing abgeschossen worden war, stammte nach Angaben des Ermittlerteams JIT von der russischen Armee.

«Das Flugabwehrsystem vom Typ Buk gehörte zu Beständen der 53. Flugabwehr-Brigade der Russischen Föderation, stationiert in Kursk», sagte der niederländische Chefermittler Wilbur Paulissen am …

Artikel lesen