Russland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Illegale Werbung für Drogen

«Wolf of Wall Street» gezeigt - zwei russische Kinos werden bestraft

04.04.14, 16:34 04.04.14, 17:00
This image released by Paramount shows, from left, Katarina Cas, Jonah Hill, Leonardo DiCaprio, Margot Robbie and Jon Bernthal in a scene from "The Wolf of Wall Street." (AP Photo/Paramount Pictures, Mary Cybulski)

Zu viel Drogen, zu viel Sex: Wolf of Wallstreet. Bild: AP Paramount Pictures

Weil zwei russische Kinoketten das Drogen- und Alkoholdrama «The Wolf of Wall Street» gezeigt haben, sollen die Betreiber je rund 16'450 Euro Geldstrafe zahlen. Die Kinos hätten illegal Werbung für Rauschmittel gemacht, sagte Richterin Jelena Fjodorowa in Nowosibirsk am Freitag der Agentur Itar-Tass. Verfahren gegen weitere Filmtheater seien noch nicht abgeschlossen, sagte Fjodorowa. Die örtliche Anti-Drogen-Behörde beruft sich in ihrer Anzeige auf ein Gutachten, das den Film von Star-Regisseur Martin Scorsese mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle für die Idealisierung von Rauschgift kritisiert. Die Kinobetreiber betonten hingegen, das Kulturministerium in Moskau habe den Hollywood-Streifen freigegeben. In anderen russischen Städten war der Film nicht beanstandet worden. (sda/dpa)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Vergifteter Ex-Agent: Moskau weist Londons Ultimatum ab und fordert Zugang zu Giftproben

Im Konflikt um den vergifteten Ex-Doppelagenten Sergej Skripal hat Russland ein britisches Ultimatum zurückgewiesen. Russland sei unschuldig und verlange Zugang zu den Nervengift-Proben, sagte Aussenminister Sergej Lawrow am Dienstag.

Lawrow warf London vor, sich nicht an die Vorgaben der Chemiewaffenkonvention zu halten. «Bevor uns jemand Ultimaten stellt, sollte er seine eigenen Verpflichtungen gemäss dem internationalen Recht erfüllen», sagte er bei einer Medienkonferenz in Moskau.

Demnach …

Artikel lesen