Russland
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bild: screenshot googlemaps

Schiff sinkt vor Kamtschatka – mindestens 54 Tote

02.04.15, 03:34 02.04.15, 09:47


Beim Untergang eines russischen Fischtrawlers vor der fernöstlichen Halbinsel Kamtschatka sind mindestens 54 Menschen ums Leben gekommen. 63 Menschen sind nach Behördenangaben gerettet worden. Weitere 15 Menschen werden vermisst.  

In this undated photo provided by Russian Emergency Situations Ministry, a Russian trawler, the same type as Dalny Vostok, is seen in an undisclosed location. The Russian freezer trawler Dalny Vostok with an international crew of 132 sank Thursday morning, April 2, 2015, in the Sea of Okhotsk off of the Kamchatka Peninsula, rescue workers said. (AP Photo/Russian Emergency Situations Ministry Press Service)

Die «Dalni Wostok» ist vom gleichen Typ wie dieses Schiff. Bild: AP/Russian Ministry for Emergency Situations

Die Ursache für den Untergang des Schiffes mit multinationaler Besatzung war zunächst unklar. Möglicherweise habe driftendes Eis ein Leck verursacht, berichtete die russische Nachrichtenagentur Tass am Donnerstag unter Berufung auf die Behörden. An Bord der «Dalni Wostok» waren den Angaben zufolge insgesamt 132 Menschen. 

Das Unglück hatte sich im Ochotskischem Meer ereignet. Die Verletzten würden per Helikopter in Spitäler in die Hafenstadt Magadan geflogen. Das Fabrikschiff mit 78 Russen und 54 Seeleuten aus Myanmar, der Ukraine, Litauen und vom Inselstaat Vanuatu im Südpazifik an Bord habe vor dem Untergang kein Notsignal gesendet, berichtete Tass weiter. 

Das Schiff sei innerhalb von 15 Minuten gesunken, nachdem der Maschinenraum überflutet wurde. 26 Fischerboote beteiligten sich am Rettungseinsatz. Die Wassertemperatur liege bei etwa null Grad. 

Das Fabrikschiff mit 78 Russen und 54 Seeleuten aus Myanmar, der Ukraine, Litauen und vom Inselstaat Vanuatu im Südpazifik an Bord habe vor dem Untergang kein Notsignal gesendet, berichtete Tass weiter. Das Schiff sei innerhalb von 15 Minuten gesunken, nachdem der Maschinenraum überflutet wurde. 26 Fischerboote beteiligten sich am Rettungseinsatz. Die Wassertemperatur liege bei etwa null Grad. (rar/feb/sda/dpa)

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