Südostasien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ein Junge kämpft sich durch die Fluten – Ausläufer des Tropensturms Fung-Wong trafen am Freitag Morgen auf Manila.  Bild: X00226

Unwetterkatastrophe

Tropensturm Fung-Wong erreicht Manila: 40'000 Personen evakuiert

19.09.14, 13:09 19.09.14, 15:17

Ein heftiger Tropensturm hat Tod und Chaos auf den Philippinen verbreitet. Mindestens vier Menschen kamen ums Leben. Zehntausende Menschen wurden in die Flucht getrieben, als der Sturm über die Hauptstadt Manila und die nördlichen Provinzen des Inselstaates hinwegfegte und schwere Überschwemmungen auslöste.

Ein sogenannter Jeepney bahnt sich den Weg durch die überfluteten Strassen der Hauptstadt. Bild: AFP

Allein im Grossraum Manila mussten sich fast 40'000 Menschen in Sicherheit bringen, weil Flüsse anschwollen und über die Ufer traten, wie der Zivilschutz berichtete. In einigen Strassen stand das Wasser anderthalb Meter hoch, berichtete das Wetterbüro.

Manila: Helfer des Zivilschutzes bringen mit einem Schlauchboot Anwohner in Sicherheit. Bild: Bullit Marquez/AP/KEYSTONE

Insgesamt sind nach Zivilschutz-Informationen knapp eine halbe Million Menschen betroffen. In Manila und 15 Provinzen blieben Verwaltungen geschlossen, der Schulunterricht fiel aus. In der Hauptstadt wurden 80 Flüge gestrichen oder auf andere Flughäfen des Landes umgeleitet. 

Der Tropensturm Fung-Wong zog über die gesamten nördlichen Philippinen, seine Windböen erreichten eine Spitzengeschwindigkeit von 100 Kilometern in der Stunde. Die Regenfälle sollen noch die Nacht andauern. (sda/dpa)



Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Horror vor dem Touristenparadies: Thailand schickt erneut Bootsflüchtlinge aufs Meer zurück

Ungeachtet aller Hilfsappelle der Vereinten Nationen hat Thailand erneut ein Boot voll mit Flüchtlingen aus seinen Gewässern aufs offene Meer geschleppt. Es sei dann von malaysischen Schiffen aufgebracht worden, sagte ein Sprecher der thailändischen Marine.

Das Boot war am Vortag schon einmal abgewiesen worden. Derzeit treiben Tausende Flüchtlinge in Booten in der Adamanensee, da kein Land bereit ist, sie aufzunehmen. Viele sind durstig und krank.

Die Menschen an Bord des seit Tagen auf …

Artikel lesen