SP

Altersvorsorge 2020

Ein grosser Teil des Volkes ist für Bersets Rentenreform

23.11.14, 09:57

Das Papier das Alain Berset zur Altersvorsorge erarbeitet hat, kommt bei der Bevölkerung nicht schlecht an.  Bild: KEYSTONE

62 Prozent der Schweizer würden heute das von Bundesrat Alain Berset präsentierte Paket «Altersvorsorge» 2020 annehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GFS im Auftrag von Pro Senectute Schweiz, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet. 

Gemäss dem Blatt erhält Bersets Rentenplan Sympathien in allen Parteilagern, wobei Anhänger von SP, Grünen, BDP und Grünliberalen mit über 70 Prozent zustimmen würden. CVP- und FDP-Anhänger sind zu über 60 Prozent im Ja-Lager zu finden. Selbst 51 Prozent der SVP-Sympathisanten können sich für das Projekt erwärmen. Man spüre quer durch die Parteien hindurch den Willen, die Sicherung der Altersvorsorge ganzheitlich zu lösen, kommentierte GFS-Studienleiter Urs Bieri gegenüber der Zeitung das Resultat. 

Auch die Erhöhung des Frauenrentenalters von 64 auf 65 Jahre als einzelne Massnahme fände laut der Umfrage Gnade beim Volk. 62 Prozent der Befragten befürworten diesen Schritt, sogar bei Frauen findet er eine Mehrheit, wobei vor allem ältere Frauen dafür sind, während unter 40-Jährige mehrheitlich dagegen sind. Zurückhaltender als die Männer sind die Frauen auch in der Frage, ob die Mehrwertsteuer zur Finanzierung der AHV erhöht werden soll. In der Summe reicht es dabei laut der von der «NZZ am Sonntag» publizierten Umfrage mit 53 Prozent nur für ein knappes Mehr. (feb)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 24.11.2014 10:25
    Highlight Altersvorsorge 2020: Unterstützen, aber anders finanzieren!

    Zur Finanzierung der AHV sind neben einer Mehrwertsteuererhöhung noch andere Quellen anzuzapfen, zum Beispiel eine nationale Erbschaftssteuer, eine Kapitalgewinnsteuer oder eine Finanztransaktionssteuer. Aber auch eine Umlagerung der bestehenden Ausgaben von Bund und Kantonen zugunsten der AHV ist diskutierbar.
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