Schottlands Weg zur Unabhängigkeit
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Grossbritannien

Britain's Queen Elizabeth pauses after laying a wreath at the Irish War Memorial Gardens at Islandbridge in Dublin, in this file photograph dated May 18, 2011. Defaced and deserted for decades, Dublin's World War One memorial garden now marks the rehabilitation of at least 200,000 Irishmen who fought for Britain a century ago - a transformation that angers some. The dispute has come to a head as Ireland starts to celebrate some seminal centenaries, from the call by moderate nationalists to fight in the war in September 1914 to the anti-British uprising two years later. REUTERS/Maxwell's/pool   (IRELAND  - Tags: ROYALS POLITICS MILITARY CONFLICT)

Nachdenken, liebe Schotten: Queen Elizabeth bricht das Schweigen. Bild: POOL/REUTERS

Queen Elizabeth ruft Schotten vor Stimmabgabe zum «Nachdenken» auf

14.09.14, 23:34

Kurz vor der Abstimmung über eine Unabhängigkeit Schottlands hat Queen Elizabeth II ihr Schweigen zum Referendum gebrochen. Sie sagte am Sonntag nahe ihrer schottischen Sommerresidenz Balmoral, sie hoffe, dass die Menschen «sehr gut über die Zukunft nachdenken».

Bislang hat die Königin jegliche öffentliche Äusserung zu dem Referendum vermieden. Über die Aussage, welche die Queen beim Verlassen eines Gottesdienstes zu Umstehenden machte, berichtete die Zeitung «The Times».

Ein Mitarbeiter des Buckingham Palace, der nicht namentlich genannt werden wollte, erklärte, die Äusserung sei völlig unparteiisch und betone lediglich, das die Abstimmung einzig Sache der Schotten sei.

Es gilt als sicher, dass die Queen auf einen Verbleib Schottlands im Vereinigten Königreich hofft. Sie dürfte jedoch auch im Falle einer Abspaltung Staatsoberhaupt von Schottland bleiben. Die Queen fühlt sich Schottland persönlich stark verbunden: Ihre Mutter war Schottin und sie verbrachte einen Grossteil ihrer Kindheit dort. Zudem reist sie im Sommer noch immer am liebsten nach Schottland. (kad/sda/reu)



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