Schule - Bildung
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Vor der ganzen Klasse: Mutter würgt Lehrerin



20. September, kurz nach Unterrichtsbeginn der fünften Klasse im Schulhaus Wolfsmatt in Dietikon ZH: Es klopft an der Tür. Soweit, so gewöhnlich.

Schulhaus Wolfsmatt Dietikon

Das Schulhaus Wolfsmatt in Dietikon.  Bild: Limmattaler Zeitung

Was dann passiert, sprengt den Rahmen des Gewöhnlichen deutlich: Die Eltern eines Schülers stürmen hinein und attackieren die Lehrerin verbal und körperlich. Eine Schülerin erzählt im Blick: «Die Mutter schlug auf unsere Lehrerin ein und würgte sie. Sie rief: ‹I will kill you and your son.›» Die Polizei verhaftete die Eltern noch im Klassenzimmer.

Der Hintergrund des Vorfalls: Einen Tag zuvor hat die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Dietikon (KESB) den Eltern die Obhut für ihren Sohn entzogen. Er wurde aus der Familie geholt und soll laut «Blick» in einer Massnahme platziert worden sein.

Schulvorstand Jean-Pierre Balbiani bestätigt gegenüber der Zeitung den Vorfall und auch, dass die Meldung an die KESB von der Schule ausging: «Es ging ihm sehr schlecht. Die Schule hat in einem solchen Fall die Pflicht einzugreifen.» Die Eltern sind anscheinend noch immer in Haft, die Lehrerin und die Klasse werden von einem Care-Team betreut. (mlu)

Gregor Stäheli geigt der «Generation Y» seine Meinung

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43
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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zialo 27.10.2017 10:45
    Highlight Highlight Das ist ein sehr krasser Fall. Er sollte nicht mit anderen 3200 Fällen verwechselt werden, in denen die KESB jährlich gegen den Willen der Eltern eine Unterbringung in einem Heim oder die Entziehung der elterlichen Sorge verfügt.
    5 14 Melden
  • Randy Orton 26.10.2017 13:41
    Highlight Highlight Jetzt loben die Gleichen, die sonst die KESB kritisieren die Lehrerin und die Behörden... 🤔
    24 2 Melden
  • stadtzuercher 26.10.2017 13:12
    Highlight Highlight Sicher kein Regelfall in unseren Schulen.
    Vielleicht wäre noch erwähnenswert gewesen, dass die Mutter afrikanische Wurzeln hat.
    37 34 Melden
    • Iko5566 26.10.2017 14:43
      Highlight Highlight Wieso? Um rassistische Stereotypen zu befeuern?
      15 20 Melden
  • Pbel 26.10.2017 12:15
    Highlight Highlight Geht klar nicht. Aber was ich nicht verstehe: wieso haben die Eltern zuerst angeklopft?
    30 1 Melden
    • Der Rückbauer 26.10.2017 18:18
      Highlight Highlight Wie Beispiel zeigt....doch.
      2 4 Melden
  • blaubar 26.10.2017 11:40
    Highlight Highlight Scheissjob.
    31 2 Melden
  • Raffaele Merminod 26.10.2017 11:20
    Highlight Highlight Wenn man an dem Fall Gecaj in St. Gallen 1999 zurück denkt, bei dem der Lehrer in einem ähnliche Fall vom Kindesvater getötet wurde, müsste man hier wohl schauen das die Lehrerin kriegt Polizeischutz.
    Schliesslich wurde vor Zeugen eine Morddrohung ausgesprochen und nach diesem"Zwischenfall", gelinde gesagt, kann man wohl nichts ausschliessen.
    69 5 Melden
    • Luzi Fair 26.10.2017 12:48
      Highlight Highlight *,dass
      3 18 Melden
    • Lichtblau 26.10.2017 20:57
      Highlight Highlight Wenn hier ein offensichtlicher Nicht-Muttersprachler in einem Kommentar Fehler macht, stört mich das um Welten weniger, als wenn das ein schon am Namen erkennbarer Deutschschweizer tut.
      16 1 Melden
  • Der Rückbauer 26.10.2017 08:54
    Highlight Highlight Es ist schon so: Beile und Messerattacken sind unfair und total out. Erwürgen von Mensch zu Mensch ist angesagt. Ich glaube, die Brutalofilmli- und Game-Industrie sollte die Thematik in diese Richtung verschieben, vor allem im Internet, wo jeder und jede seine Vorbilder runterladen kann.
    Und für jene, die Vorlagen brauchen: Jaja, ich meine das rabenschwarz sarkastisch.....
    21 161 Melden
    • Valon Behrami 26.10.2017 09:57
      Highlight Highlight Ich kapiere den Kommentar nicht.
      110 2 Melden
    • Raembe 26.10.2017 10:48
      Highlight Highlight Wenn Du mich verwirren wolltest, hast Du das geschafft. Keinen Plan was der Comment bedeuten soll
      45 0 Melden
    • Oberon 26.10.2017 11:51
      Highlight Highlight Sorry tut mir leid, aber die Thematik ist völlig anders gelagert. Es gibt so oder so externe Einflüsse die auf einen Menschen einwirken.
      Da ist es wichtig die richtigen Werte beigebracht zu bekommen und dies kann nur von einer aufgeklärten und liberalen Gesellschaft kommen.
      10 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • trololo 26.10.2017 08:52
    Highlight Highlight Der Vater sei noch neben dran gewesen und habe gelacht.
    Mal schauen was das Strafmass sein wird.. Schon ne kranke Szene für die Kinder
    177 2 Melden
  • Wilhelm Dingo 26.10.2017 08:48
    Highlight Highlight Ein Lob an die engagierte Lehrerin!
    158 4 Melden
  • elivi 26.10.2017 08:43
    Highlight Highlight Aus diesem grund gibts die KESB. Wenn sie mal nicht schnell handelt und was passiert sind sind sie auch wieder schuld.
    Die KESB wird sowieso immer beschulding entweder zu viel zu tun oder nicht genug getan zu haben.

    In diesem fall klar richtig. Erinnert mich an den lehrer mord in St.Gallen. Damals gabs keine KESB.
    172 7 Melden
    • Trump's verschwiegener Sohn 26.10.2017 10:14
      Highlight Highlight In diesem Fall ? Die KESB hat in all den Fällen richtig gehandelt, welche es in die Medien geschafft haben. Ich glaube sogar, dass die KESB mit vielen Eltern ziemlich grosszügig ist, obwohl sie schon lange eingreifen könnte.
      81 19 Melden
  • sansibar 26.10.2017 08:32
    Highlight Highlight Auf 20min steht, sie hätten jetzt einen Hund im Klassenzimmer. Finde ich irgendwie herzig, auch wenn der Grund dafür natürlich skandalös ist!
    181 4 Melden
    • Helvetia 27.10.2017 09:13
      Highlight Highlight Das sehe ich sehr kritisch. Offenbar hat die Mutter grosse Angst vor Hunden, aber würde der Hund tatsächlich die Mutter beissen, würde er das wohl auch mit dem Leben bezahlen – ein bissiger Hund im Klassenzimmer? Natürlich soll er nur zur Abschreckung dienen, aber die Mutter nimmt vermutlich an, dass das ein «scharfer» Hund sei – sonst müsste sie ja keine Angst vor ihm haben.
      0 3 Melden
  • Hugo Wottaupott 26.10.2017 08:32
    Highlight Highlight Würge niemals einen Lehrer - das ist ein grosser Fehler!
    83 7 Melden
    • Firefly 26.10.2017 09:25
      Highlight Highlight Gewalt ist immer ein Fehler
      88 10 Melden
  • NikolaiZH 26.10.2017 08:30
    Highlight Highlight Die Lehrerin hat wohl alles richtig gemacht!
    192 5 Melden
  • bcZcity 26.10.2017 08:22
    Highlight Highlight Das Opfer ist hier wie immer das Kind! Hoffentlich kriegt er mit 11 noch die Kurve nach solchen Ereignissen. Für das Kinder kriegen muss man ja leider keine Prüfung ablegen...
    159 2 Melden
  • De Shipi 26.10.2017 08:20
    Highlight Highlight Also wenn einem das Kind weggenommen wird von der KESB und dann bringt man so eine völlig hirnlose Aktion, hat man nicht die besten Karten das Kind so schnell wieder zu bekommen.

    Ich halte nicht viel von der KESB (da oft voreilig entschieden wird), aber diese Eltern, speziell die Mutter, haben gezeigt wie die drauf sind und hier musste wohl das Kind definitiv weg!
    195 46 Melden
    • SteWe 26.10.2017 08:48
      Highlight Highlight (da oft voreilig entschieden wird..). und das weisst du woher? Aus den 5 Fällen, die es in den Blick geschafft haben?
      169 14 Melden
    • ands 26.10.2017 09:01
      Highlight Highlight Interessant... Die KESB entscheidet oft voreilig. Aber Sie können die Situation aus einem kurzen Zeitungsartikel korrekt einschätzen und entscheiden. Vielleicht sollten Sie sich bei der KESB bewerben. Dann bräuchte es all die Gutachten, Gespräche und Hilfestellungen nicht mehr, ein kurzer Bericht würde reichen.
      134 11 Melden
    • De Shipi 26.10.2017 09:53
      Highlight Highlight @SteWe: Aus Fällen, die mir von Kollegen sowie Bekannten erzählt wurden. KESB holt sich zuerst das Kind, dann werden Fragen gestellt. Auch bei Grosseltern lassen die nicht mal das Kind, wenn die eigenen Eltern nicht fähig sind, was vom sozialen Aspekt besser wäre als ein Heim oder Pflegefamilie, aber nur so erhält KESB den überbezahlten Salär...
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Es ist wieder so weit, die Schulreisli-Zeit ist angebrochen. Das bedeutet für dich, am frühen Morgen in vollgestopften Zügen von lärmigen Kindern umzingelt zu sein. Deine Reaktion:

Aber als du klein warst, und die Lehrerin das Ziel der aufregenden Reise verkündet hat, war deine Reaktion eher so:

Versetz dich also wieder in die Lage eines Dreikäsehochs und lass uns einen kleinen Abstecher zurück in unsere Kindheit machen.

Auch wenn wir alle französisch gehasst haben, dieses Lied feierten wir …

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