Schule - Bildung
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Ein Kinderlied wird gesungen in einer Schulklasse am ersten Schultag im Kanton Basel-Stadt im Schulhaus Gottfried Keller in Basel am Montag, 14. August 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Nicht immer herrscht in der Schule so eine gute Stimmung wie am ersten Schultag, hier in Basel. Bild: KEYSTONE

Lehrer erhalten Ratgeber für den Umgang mit schwierigen Eltern

Mütter und Väter können schwierig sein, Lehrer sind überfordert. Nun erhalten diese einen Leitfaden für den Umgang mit (reichen) Problemeltern.

08.10.17, 07:24 08.10.17, 14:54


Die Zusammenarbeit mit Eltern ist für Lehrer «deutlich anspruchsvoller und differenzierter geworden». So steht es in einem neuen Leitfaden des Dachverbandes der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH). Der Leitfaden soll helfen, die Zusammenarbeit zu verbessern.

Unter anderem erfahren die Lehrer anhand von Fallbeispielen aus der Praxis, wie sie in kritischen Momenten am besten reagieren. Besonderes Konfliktpotenzial besteht, wenn es darum geht, ob ein Kind ans Gymnasium, in die Sekundar- oder Realschule kommt.  Dann wird teilweise sogar mit dem Anwalt gedroht. In den allermeisten Fällen bleibt es zwar bei der Drohung. Die Paragrafenreiterei hat aber trotzdem Einzug gehalten in Schweizer Schulzimmern.

Der Rechtsdienst des Volksschulamts des Kantons Zürich sei so gefragt wie nie, sagt Amtschefin Marion Völger (45) gegenüber SonntagsBlick: «Wir erhalten deutlich mehr Anfragen von Lehrern und Schulleitungen, aber auch von Eltern.»

Aktuell bearbeitet der Zürcher Rechtsdienst rund 3000 Anfragen pro Jahr, etwa 400 davon von Eltern.

Vermögende Eltern machen Druck

In der Regel sind es gut situierte Eltern, die Lehrpersonen unter Druck setzen – manchmal mit Erfolg. Christian Hugi (38), Präsident des Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverbands, sieht dadurch die Chancengerechtigkeit gefährdet: «Bei Schülern, die aus gutem Hause kommen und ehrgeizige Eltern haben, sind die Chancen höher, dass sie ans Gymnasium kommen – obwohl sie schulisch nicht besser sind als Klassenkameraden."

Doch nicht nur der Übertritt ans Gymi ist ein Thema und Anlass dafür, dass sich Eltern immer mehr in den Unterricht einmischen. Auch die Beurteilungspraxis oder das auffällige Verhalten des Kindes sind wiederkehrende Themen. (aargauerzeitung.ch)

So geht die Welt zur Schule: 47 Klassenzimmer

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    Alle Leser-Kommentare
  • Der Uhu 09.10.2017 09:04
    Highlight Stichwort Eigenverantwortung:
    Ich bin selbst Lehrperson und erlebe es oft, dass Eltern nach Unterrichtsschluss noch etwas loswerden wollen. „Emma hat diese oder jene Aufgabe gar nicht gefallen!“ Ich wende mich dann Emma zu und frage sie, was ihr nicht gefallen hat und dass sie mir dies gerne selber sagen darf.
    Ich denke, wenn schon in der Primarschule Kinder dazu angehalten werden selbstständig und sachlich ihren Unmut auszudrücken, braucht es keine Eltern mehr, die das Kind später per Anwalt „raushauen“. Denn wenn der spätere Chef nicht nett ist, kommt Mama auch nicht um zu helfen😉
    8 0 Melden
    • Firefly 09.10.2017 09:47
      Highlight Und Aufgaben sind ja auch nicht unbedingt zum gefallen da, nicht wahr? wenn sie das tun, um so besser aber wenn nicht, tja... es wird ihr oder ihm im Leben noch einiges nicht gefallen und es wird Zeit zu lernen damit umzugehen damit man ein verantwortungsvoller Erwachsener werden kann.

      Eigentlich wäre eben genau die Vermittlung dieses Umstandes die Sache der Eltern. Man nennt es Erziehung und ist halt auch eine Aufgabe die nicht immer gefällt.
      3 0 Melden
    • 4kant 09.10.2017 09:54
      Highlight Wir hatten mit unseren Kindern bisher etwa 30 verschiedene Lehrer und Lehrinnen kennen gelernt.
      Es war kein Lehrer oder Lehrerin dabei, der, bzw. die nicht nach dem Motto waltete: "Der Chef hat immer recht und der Chef bin ich."
      3 7 Melden
    • Der Uhu 09.10.2017 11:15
      Highlight @ firefly
      ja, sie haben recht, nicht jede Aufgabe ist zum gefallen da und einige Dinge muss man eben tun. Jedoch finde ich den Austausch darüber wichtig. manchmal hilft es schon, wenn man erklärt, weshalb diese Aufgabe wichtig ist. Ausserdem gibt es mehrere Wege, etwas zu vermitteln und es kann spannend sein, die Kinder nach gegeigneten Übungsaufgaben zu fragen. Manchmal kommen da sehr tolle Ideen und manchmal müssen die Kinder einsehen, dass „mein Weg“ dann doch der sinnvollste war😉 aber dies geht eben nur dann, wenn man Kindern beibringt, sich selbst auszudrücken.
      1 0 Melden
    • Der Uhu 09.10.2017 11:20
      Highlight @4kant
      es tut mir leid, dass Sie schlechte Erfahrungen gemacht haben.
      Ich bin der Meinung, dass es durchaus möglich ist über verschiedene Ansichten zu sprechen und evtl. einen Kompromiss zu finden. Jedoch müssen Sie bedenken, dass die Lehrperson am Ende die Verantwortung trägt und ihre Arbeit nach gewissen Richtlinien erledigen muss, wie jeder andere auch. Somit ist die Lehrperson in Ihren Worten letzendlich schon „der Chef“
      4 0 Melden
    • Firefly 09.10.2017 12:05
      Highlight @Der Uhu So eine Lehrperson wünsch ich mir, für meine Kinder. Und andere ;)
      1 0 Melden
    • Der Uhu 09.10.2017 15:53
      Highlight @ Firefly
      danke😊
      1 0 Melden
  • Firefly 09.10.2017 07:52
    Highlight Das durchdringen der Ökonomie und des einseitlich ökonomischen Denkens durchdringt mittlerweile alle Gesellschaftsbereiche und lässt uns zu Leisungsfokusierten Robotern werden, die im Gegensatz zu wirklichen Robotern jedoch immer noch Menschen sind die sich gegenseitig nun in den Wahnsinn vergleichen, und mit der übermächtigen Angst der möglichen, kleinsten, Benachteiliging im Nacken, jederzeit das Kriegsbeil zücken lässt. Der Homo-Economicus.
    7 0 Melden
  • MartinArnold 08.10.2017 23:16
    Highlight Es ist gar nicht so kompliziert, wenn sich jeder auf seine Aufgaben konzentriert, und die gewissenhaft erledigt!
    Erziehung ist Aufgabe der Eltern!
    Wissen vermitteln ist Aufgabe der Lehrer!
    14 0 Melden
  • AskLee 08.10.2017 21:14
    Highlight Was ist mit den Eltern die keinen "Druck machen" und wie bis anhin die Meinung und Noten der Lehrer so hinnehmen?
    Werden da jene Kinder benachteiligt?
    Diese Debatte kommt mir so rüber und wirkt vielleicht auf die ruhigen Eltern eher als Katalysator doch mal zu reklamieren.
    15 5 Melden
  • Thinktank 08.10.2017 19:23
    Highlight Watson und die Medien generell schlagen sich bei dem Thema auf die Seite des Staates. Dabei geht vergessen, dass die Eltern keinerlei Rechte haben. Sämtliche Rekursinstanzen dienen nur dazu die Anliegen der Eltern abzuwehren oder zeitlich zu verschleppen. Diese Pseudorekursinstanzen sind alle mit Lehrern oder ihnen nahestehenden politischen Vertretern besetzt und unendlich arrogant, da sie von allen Nachfolgeinstanzen gedeckt werden. Glück hat man nur, wenn die Lehrer formelle Fehler begehen, dann kann man sie juristisch belangen. Das Bildungswesen ist wie das Schweizer Fernsehen geworden.
    13 57 Melden
  • Passierschein A38 08.10.2017 19:20
    Highlight Bin selber Lehrer und muss zugeben, auch in dieser Branche gibt es talentiertere und weniger talentierte Exemplare...
    Problem 1: Betroffen sind Schülerinnen und Schüler (=Menschen)
    Problem 2: Die Schulleitungen müssen abwägen, was wirklich an Elternbeschwerden dran ist - (zu) oft tun sie das im Interesse der Lehrperson, weil sie rechtlich nicht viel in der Hand haben und es oft ziemlich mühsam ist, wirklich nicht fähige Lehrpersonen loszuwerden...!
    24 4 Melden
  • The Origin Gra 08.10.2017 17:45
    Highlight Ich sage nichts dazu, 9 Jahre beschissene Schulzeit, Algebra erst im Wahlfach in der 9. Klasse, sehr zum Schock der dort Unterrichtenden Lehrerschaft und 2 Punkte Tiefere Mathenote nach einem Streit mit dem Lehrer.

    Das Mobbing der Lehrerskinder und von vielem anderen möchte ich auslassen.

    In solchen Diskussionen halte ich mich raus
    11 30 Melden
    • mostindianer 08.10.2017 19:33
      Highlight zu spät: der Senf ist bereits geschrieben.
      44 1 Melden
    • sambeat 08.10.2017 22:33
      Highlight Ich sage nichts dazu ... In solchen Diskussionen halte ich mich raus... Und Du ziehst das voll und ganz durch, wie man sieht 😂
      Bitte nimm es mir nicht übel, wenn ich lachen muss😉
      20 4 Melden
  • Mss.Fork 08.10.2017 16:26
    Highlight Wieso haben wir auch noch immer dieses scheiss lehrer schüller grossklassen probleme verursachendes, nicht-potential-förderndes schulsystem, welches schon eeewig alt ist? Überall machen wir fortschritt ausser in der bildung, da passt das schon
    30 60 Melden
    • SemperFi 08.10.2017 17:59
      Highlight Wenn Sie eine gute Idee hätten, hätten Sie die uns sicher mitgeteilt. Aber bloss jammern gilt nicht.
      36 4 Melden
  • dracului 08.10.2017 15:00
    Highlight Da sich wirklich reiche Eltern Privatschulen leisten können, liegt wohl eine allgemeine Erwartungslücke vor. Viele Lehrer haben falsche Erwartungen vom Beruf und sind mit den (digitalen) Herausforderungen der heutigen Welt überfordert. Es gibt Eltern, die in der Arbeitswelt den Verdrängungskampf spüren und deshalb alles versuchen, damit ihr Nachwuchs einen guten Einstieg in die Arbeitswelt findet. Aber die weitaus grösste Mehrheit der Eltern delegiert einfach gerne die ganze Erziehung an die Schule, da beim ganzen Freizeitstress, nüchtern betrachtet, eigentlich kein Platz für Kinder wäre.
    32 20 Melden
  • Amadeus 08.10.2017 13:23
    Highlight Als ehemaliger Primarlehrer kann ich bestätigen, dass die Kommunikation mit Eltern teilweise recht schwierig ist. Anschreien, mit dem Anwalt drohen, Fluchen, um Mitternacht anrufen...da war alles dabei. Gerade bei den Übertrittsgesprächen klaffen elterlicher Ehrgeiz und Realität oft weit auseinander. Zum Glück sind das aber nur wenige Fälle. Mit den meisten Eltern verstand ich mich sehr gut.
    141 8 Melden
    • 4kant 08.10.2017 16:22
      Highlight Wenn ihre Leistungsbeurteilung nachvollziehbar gewesen wäre, hätte sich jede Diskussion erübrigt.
      Es gelang Ihnen offenbar nicht Ihre Wahrnehmung der Realität glaubhaft zu vermitteln. Das liegt am ehesten daran, dass ihre Wahrnehmung nicht auf Fakten fusste und Sie s. etw. einbildeten und Vorwände vorbrachten, was die Eltern merkten und s. wehrten.
      Dass das Lehrern häufig passiert, belegen die vielen Schüler, die wegen eines Lehrer/Schulwechsel plötzlich viel bessere Noten haben, aber auch Tausende von betroffenen Eltern. Zu oft liegt es nicht am Schüler, sondern an der Missgunst des Lehrers
      19 48 Melden
    • Amadeus 08.10.2017 17:35
      Highlight @Wurst
      Überall wo Menschen mit Menschen arbeiten, gibt es Konflikte und Missverständnisse. Und natürlich gibt es auch LehrerInnen, die sich nicht angemessen verhalten. Das wird im Lehrerzimmer oft thematisiert und wir werden auch regelmässig extern beurteilt. Ich kenne ihren Fall nicht, aber als Eltern haben sie verschiedene Möglichkeiten: direktes Gespräch, Schulleitung, Elternforum der Gemeinde, Gemeindevorsteher...
      12 1 Melden
    • Amadeus 08.10.2017 17:36
      Highlight @4kant
      Danke für Ihre Meinung.
      7 2 Melden
    • Amadeus 08.10.2017 21:03
      Highlight @Wurst
      Tut mir leid, dass ihre Tochter schlechte Erfahrungen gemacht hat in der Schule. Ich hoffe, die Situation ist mittlerweile besser.



      11 0 Melden
  • 4kant 08.10.2017 12:54
    Highlight Die Bewertung der schulischen Leistung der Schüler ist weder objektiv noch nachvollziehbar. Andernfalls wären Klagen wirkungslos. Jede Lehrerin unterrichtet, prüft und vergibt Noten, wie es ihr beliebt. Unhabh. Studien belegen, dass Schüler aus Arbeiter- und Migrantenfamilien mind. eine Note tiefer bewertet sind, bei gleicher Leistung, wie die übrigen Kinder.
    Die typische Lehrerin benotet die Arbeitertochter schlechter, weil ihr Vater sich nicht für eine bessere Note wehren kann. So erfüllt die Lehrerin die Gymnasiumsübertrittsquoten ohne Stress mit dem Sohn der Ärztin. So geht das.
    27 185 Melden
    • EnteEnteEnte 08.10.2017 14:32
      Highlight Quelle?
      106 8 Melden
    • reconquista's creed 08.10.2017 14:46
      Highlight Alter Schwede, das ist mal ein Rundumschlag...
      Komplett daneben so ein Kommentar!
      Alle Lehrer immer schlecht,überall -
      ernsthaft..?!?
      126 9 Melden
    • Qui-Gon 08.10.2017 14:50
      Highlight und das glauben Sie wirklich?
      45 2 Melden
    • Fabio74 08.10.2017 14:56
      Highlight Wenn du schon von Studien faselst, dann liefere diese mit.
      Ansonsten würd ich sagen, billigste Polemik.
      58 0 Melden
    • reconquista's creed 08.10.2017 15:15
      Highlight Ente:
      Steht alles im Dokument A38: “Geheimer Lehrfaden für den gesamten Schweizerischen Lehrkörper zur schulischen Beurteilung von Kindern aus reichen und armen Familien; überarbeitete Fassung von 2003“
      28 3 Melden
    • 4kant 08.10.2017 16:08
      Highlight @Domsh
      Ja, punkto Notengebung sind alle Lehrer schlecht. Sie können nicht anders, weil sie keine andere Möglichkeit haben.
      Die Lehrer können keine nachvollziehbare, objektivierte Noten vergeben, weil es keine landesweit normierte Tests, oder verbindliche Kriterien gibt.
      Frankreich gibt sich da mehr Mühe. Dort absolviert wenigsten jeder Maturand in einem Jahrgang die identische Matürprüfung. D. h. jeder Maturand in ganz Frankreich bekommt genau diesselben Prüfungsfragen gestellt an den schriftlichen Prüfungen. So ist die Leistung jedes Maturanden und seiner Schule direkt vergleichbar.
      11 40 Melden
    • 4kant 08.10.2017 16:09
      Highlight @EnteEnteEnte
      Siehe einschlägige Fachliteratur. Googeln kannste selber.
      4 42 Melden
    • goalfisch 08.10.2017 16:55
      Highlight tönt fast wie aus einem bullshitbingo ...
      hattest du so schlechte erfahrungen gemacht? oder kennst du jemanden, der von einem gehört hat, dem das so ergangen ist?
      18 6 Melden
    • Redly 08.10.2017 17:23
      Highlight Wollen sie als Mensch beurteilt werden (z.B. Verhalten)?Dies ist nie objektiv. In der Schule, bei der Arbeit, bei jeder Leistung.

      Zum Glück sind wir noch so menschlich, dass nicht nur reine Wissenstests gelten.

      8 0 Melden
    • loquito 08.10.2017 17:34
      Highlight Sry, aber ich komme aus einer Asländerfamilie (beide Eltern Akademiker)... Ich wurde immer wie ein Büetzer Ausländerkind behandelt. Ich verlangte seit etwa der 4.Klasse bei Prüfungen eine Kopie der besten Prüfung und habe diese mit meiner vergliche. Oft konnte ich ohnes weiteres 0.5 Noten mehr erhalten durch vergleichen... dazu brauxhte ich aber nie meine Eltern oder einen Anwalt. Ohne Ausnahme waren alle Lehrer offen für meine Einwände. Und keiner hat sich je geweigert mir eine Kopie der besten Prüfung zu geben. Ab Gymer hatte es stets Musterlösungen und Notenformeln...
      14 0 Melden
    • Firefly 08.10.2017 18:57
      Highlight Ich war ein Junge mit schlechten Noten und aus unterer Schicht, nicht gerade die besten Lehrpersonen... Ich hatte all die hier aufgezählten Nachteile die mich als Opfer eines angeblich bösen Schulsystems auszeichenen... aber um ehrlich zu sein, rückblickend;

      Ich war wirklich einfach faul.
      35 0 Melden
    • mostindianer 08.10.2017 19:37
      Highlight Wo bitteschön gibt es denn „Gymnasiumsübertrittsquoten“? Kompletter Blödsinn.
      14 3 Melden
    • 4kant 08.10.2017 23:39
      Highlight @mostindianer
      Übertrittsquoten gibt es an jeder Schule. Die Qualitätsbeurteilung der Lehrer hängt zum Teil davon ab. Das ist allgemein bekannt. Und es lässt sich daran erkennen, dass jedes Jahr aus einer Klasse ungefähr gleich viele Schüler in's Gymi kommen, egal wie gut der Lehrer ist. Aber die Schüler der schlechten Lehrer bestehen viel häufiger die Probezeit am Gymnasium nicht, im Vrgl. zu den Schüler von guten Lehrern.
      Entsprächen die Schulnoten einer objektiven Lernleistung der Schüler, dann könnte das nicht passieren. Dann würden von den schlechten Lehrern weniger an's Gymi geschickt.
      3 6 Melden
    • mostindianer 09.10.2017 09:11
      Highlight Ich wiederhole: Kompletter Blödsinn. Ich habe in den letzten 20J. bereits 8x eine 6. Klasse in die Oberstufe übertreten lassen. In ZH/SG und TG gibt‘s das nicht. Da wissen alle, dass jede Klasse anders zusammengesetzt ist und sie untereinander leistungsmässig nicht vergleichbar sind. Und wer behauptet, diese angebliche Quote sei auch noch ein Teil der Lehrerqualifikation, hat vom heutigen Schulsystem keine Ahnung.
      7 3 Melden
    • 4kant 09.10.2017 11:20
      Highlight @mostinianer
      Ich weiss es besser.
      1 4 Melden
    • reconquista's creed 09.10.2017 12:26
      Highlight 4kant so:
      “Ja, punkto Notengebung sind alle Lehrer schlecht.“
      “Die Bewertung der schulischen Leistung der Schüler ist weder objektiv noch nachvollziehbar.“
      “Ich weiss es besser.“
      Ahhh, der gute alte Stammtisch, Differenzieren ist was für Studierte und das Schulsystem in Frankreich ist soviel besser als dass in der Schweiz.
      3 3 Melden
    • 4kant 09.10.2017 14:17
      Highlight @Domsh
      Wo es nichts zu Differenzieren gibt, da gib es nichts zu Differenzieren. Eine weisse Wand ist einfach nur eine weisse Wand.
      Mir scheint, sie verwechseln differenzieren mit relativieren, resp. bagatellisieren. Davon bin gar kein Freund.
      Fakt ist, dass kein Lehrer seine Punkteskala vor der Prüfung bekannt gibt und schon gar nicht zu Beginn des Semesters.
      Jeder Lehrer macht seine Notenskala erst nach der Prüfung. Damit kaschiert er sein Versagen. Denn er legt den Schnitt immer um eine genügende 4. Ganz egal, wieviel die Schüler wirklich bei ihm lernten.

      3 4 Melden
    • mostindianer 09.10.2017 20:00
      Highlight @4kant
      Sie outen sich gerade als Nichtschweizer, wahrscheinlich sind sie aus Deutschland. Also bringt es gar nichts, mit ihnen über das Schweizer Schulsystem zu diskutieren.
      Als Sechstklass-Lehrer gebe ich sehr wohl ungefähre Notenskalen vor Prüfungen bekannt. Was sie offenbar auch nicht wissen: In der Ostschweiz (TG/SG/ZH/AR/AI) geht nur ans Gymi, wer eine Aufnahmeprüfung besteht. Und auf die Ergebnisse dieser Prüfung hat der Klassenlehrer null Einfluss. Deshalb nochmals: Solche Quoten gibt es nicht. Reden sie mit Schweizer Lehrern, anstatt das deutsche System 1:1 auf unseres zu übertragen.
      3 3 Melden
    • 4kant 09.10.2017 22:21
      Highlight @mostindianer.
      Eine Ungefähre Skala zählt nicht.
      Sie können mit einer ungefähren Skala immer noch schummeln und ihren Leistungsausweis als Lehrkraft nach belieben polieren.
      Eine nachvollziehbare Benotung gibt im Voraus ganz genau bekannt, was wie bewertetet wird (objektiv überprüfbare Kriterien!), was wieviele Punkte gibt, und welche Punktzahl welche Note ergibt, und zwar auf eine Hunderstelnote genau. Darüber hinaus wird im Detail im voraus bekannt gegeben, welcher Stoff in welchem Umfang und Detailgrad geprüft wird.
      Keine Erfahrungsnoten die hälftig mitzählt bei der Gymiprüfung?
      0 2 Melden
  • Forrest Gump 08.10.2017 12:42
    Highlight Wenn diese Eltern nur die Hälfte der Zeit, die sie für Anrufe, Anwälte etc. aufwenden, in die Erziehung und das Lernen mit den Kindern investieren würden, könnten sie sich das alles sparen..
    156 11 Melden
    • Passierschein A38 08.10.2017 19:15
      Highlight Ha! Weltklasse! Triffts auf den Punkt!
      12 3 Melden
  • Keller101 08.10.2017 11:52
    Highlight Etwas reisserisch der Titel, finde ich. Nicht nur „Reiche“ sollten Druck bei den Lehrern machen sondern alle, solange immer noch ohne jegliche Evidenz veraltete Erziehungsmerhoden angewandt werden. Lehrer haben eine enorme Verantwortung das Leben eines Klndes (negativ) zu beeinflussen und sollten sehr streng beurteilt werden.
    24 127 Melden
    • Firefly 08.10.2017 13:15
      Highlight Erziehung liegt immer noch in der Verantwortung der Eltern. Die öffentliche Schule bildet aus und dies auf Staatskosten. Ihre Anspruchshaltung spricht Bände für eine ganze Generation.
      103 7 Melden
    • Tilman Fliegel 08.10.2017 13:23
      Highlight Eh...und die Eltern?
      57 1 Melden
    • evo_enthusiast 08.10.2017 13:25
      Highlight Absolut!!
      6 41 Melden
    • reconquista's creed 08.10.2017 14:52
      Highlight So ein Humbug.
      Vergleiche mal Stoff, Fächer, Methodik, usw. damit wie es vor 20 oder 50 Jahren war.
      Alle motzen über veraltete Methoden und beschweren sich gleichzeitig über Veränderungen und modernen Quatsch.
      38 1 Melden
    • Keller101 08.10.2017 15:10
      Highlight Ui, die vielen Blitze, viele Lehrer bei den Watson-Lesern😀👍
      7 38 Melden
    • Firefly 08.10.2017 17:30
      Highlight Nein, bin kein Lehrer jedoch Elternteil.
      13 0 Melden
    • loquito 08.10.2017 17:36
      Highlight Nein, aber viele mit Menschenverstand. Mein Sohn word nicht in der Schule erzogen...
      19 1 Melden
    • reconquista's creed 08.10.2017 17:38
      Highlight Nee, nicht Lehrer sondern Menschen mit gesundem Menschenverstand.
      16 0 Melden
    • Tilman Fliegel 08.10.2017 19:46
      Highlight Ich bin nicht Lehrer sondern Elternteil. Habe "trotzdem" geblitzt. Ich übernehme die Verantwortung für die Erziehung meiner Kinder und wenn's klemmt mit dem Lernen helfe ich ihnen. Mir ist klar, dass ein Lehrer nicht immer alle Kinder erreichen kann. Selbstverantwortung heisst das Zauberwort und das probiere ich auch meinen Kindern beizubringen.
      19 0 Melden
  • seventhinkingsteps 08.10.2017 11:30
    Highlight Liberale Chancengleichheit, wohoo!
    17 5 Melden
  • kleiner_Schurke 08.10.2017 11:16
    Highlight Es ist gar nicht schlecht wenn LehrPersonen etwas Druck von den Eltern erhalten. Ich besuchte eine Schule in denen missliebige Schüler von der Lehrerschaft systematisch gemobbt wurden. Falls deren Eltern sich beschwerten “bezahlten“ die gemobbten Schüler teuer dafür indem sie nun eine Sondermobbing Behandlung erhielten. Bei Kontrollen durch den Schulinspektor mimten die betreffenden Lehrer den supernetten Lehrer. Kaum war der Inspektor weg, ging es im alten Stile weiter. Eine Schülerin würde noch in der 9ten Klasse aus der Sek zurück in die Prim versetzt. Schön sind diese Zeiten vorbei.
    42 162 Melden
    • Asmodeus 08.10.2017 11:34
      Highlight Ich hatte auch so einen Lehrer. Mobbing von Schülern, willkürliche Benotung (angeblich in jedem Aufsatz das Thema verfehlt) etc.

      Erst ein Drohen mit dem Anwalt, respektive möglichen körperlichen Konsequenzen konnte dies ändern.
      17 47 Melden
    • Datsyuk 08.10.2017 11:35
      Highlight Es sind ja wohl nicht alle Schulen so.
      44 1 Melden
    • Firefly 08.10.2017 11:43
      Highlight Lehrpersonen sollten Unterstützung von den Eltern erhalten, nicht Druck. Das wäre für alle Beteiligten besser. Schliesslich unterstützen die Lehrpersonen die Elten auch darin ihre Kinder auszubilden.
      73 5 Melden
    • derEchteElch 08.10.2017 12:30
      Highlight „Eine Schülerin würde noch in der 9ten Klasse aus der Sek zurück in die Prim versetzt. “

      Haha.. das glaubst du ja wohl selber nicht! Alles was du erzählst wird Hörensagen sein und x-fach umerzählt worden sein.
      102 8 Melden
    • DerTaran 08.10.2017 13:04
      Highlight Ganz deiner Meinung. Unser Junge wurde von seinem Klassenlehrer auch gemobbt, weil er angeblich faul und dumm gewesen ist.
      Muss ein Schock für den Pädagogen gewesen sein, das er die Gymi-Prüfung (ZH) bestanden hat.
      In vielen Artikeln wird von der Unfehlbarkeit der Lehrer ausgegangen. Dem ist nicht so und es ist nur verständlich, dass Eltern tun was das Beste für ihre Kinder ist. Mir tun die Kinder leid, die sich nicht auf diese Unterstützung verlassen können. Motzt nicht über Eltern die sich für ihre Kinder einsetzten, beklagt euch über diejenigen, die das -obrigkeitshöhrig- nicht tun.
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    • kleiner_Schurke 08.10.2017 13:16
      Highlight @Firefly
      Die Kinder vom Bankdirektor, Arzt und Pfarrer konnten ins Gymnasium, Ausländer wurde nie! genommen und der Rest wurde gemobbt. ich war oft der "faule Sauhund". @Elch ich war live dabei, auch wenn du das nicht glauben magst. Eine Lehrerin unterbrach mal ein Lied, dass wir sangen im Musikunterricht. Sie schritt durch die Reihen wie in Feldwebel und hielt direkt vor mir an. Sie sagte "Wir haben ein Mäuschen in der Klasse" und zeigte auf mich. Sing gefälligst lauter und schlug mir frontal ins Gesicht. SO lief das in den 70er und 80er Jahren. Wer sich wehrte kam noch mehr dran.
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    • Mi Mi 08.10.2017 13:27
      Highlight @Asmodeus: Körperliche Konsequenzen? Ihr habt gedroht, eine Lehrperson zu verprügeln?
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    • EvilBetty 08.10.2017 14:24
      Highlight Mi Mi, wenn die Lehrperson das Kind schlägt ist das ausgleichende Gerechtigkeit, denn die Lehrperson scheint das ja als probates Mittel zu akzeptieren...
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    • Gähn on the rocks 08.10.2017 16:28
      Highlight ach, kleiner schurke, derTaran, EvilBetty, ihr seid das beste beispiel, anschauungs-unterricht, quasi!
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    • Asmodeus 08.10.2017 17:28
      Highlight @Mi Mi ich habe damals meinem Klassenlehrer von diesem rassistischen und Mobbenden Lehrer erzählt und folgendes gesagt. "Es gibt drei Möglichkeiten. 1. Er hört damit auf 2. Ich regle das via einen Anwalt oder 3. Er wird irgendwann ein paar Zähne verlieren wenn er es zu weit treibt."

      Es wurde Möglichkeit 1. Der Klassenlehrer hat mich auch nie in Frage gestellt deswegen, es war wohl auch bei den Lehrern bekannt wie der Kerl drauf war.
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    • loquito 08.10.2017 17:40
      Highlight Wir hatten eine schlagende Lehrerin... 3 Monate danach weg und verlor das Lehrerdiplom auf lebzeiten. Es gibt Elternrat, Schulkomission etc. Meistens glauben diese auch den Schülern, wenn 22 von 24 vom Schlägen berichten...
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    • little.saurus 08.10.2017 18:05
      Highlight Ich hatte auch zwei riesen Hexen in meiner Schulzeit. In der ersten Klasse hat mich die Lehererin vor allen Mitschülern ausgelacht und fertig gemacht weil ich Hochdeutsch sprach und nicht Schweizerdeutsch.
      In der Bez sagte mir meine damaligr Lehrerin, dass ich eh zu dumm für die BM sei und es deswegen niemals schaffen werde. Nun habe ich die BM und die Passerelle erfolgreich abgeschlossen. Leider dürfen diese Luete immer noch unterrichten. Meine Kinder werden niemals an diese Schule gehen!!
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    • DerTaran 08.10.2017 18:32
      Highlight Ja genau und das ist gut so. Wer seinen Kinder weniger traut als deren Lehrern sollte sich schämen, er oder sie hat seine Elternrolle verfehlt.
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    • kleiner_Schurke 08.10.2017 19:52
      Highlight Meine Eltern haben auch gehandelt. Nachdem der Leiter der Schulkommission ihnen erklärt hatte, ihm wären die Hände gebunden, da er ja auch Kinder bei diesen Lehrern hatte und deren Leben nicht zur Hölle machen wollte, schickten ich meinem Eltern in eine Privatschule. Das hat dann zwar einen gröberen 5stelligen Betrag gekostet, dafür lernte ich dann tatsächlich hoch anständige Lehrer kennen die mich nach Kräften förderten. Das war das schönste Jahr meines Lebens, als ich endlich Anerkennung und Förderung fand.
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    • Datsyuk 08.10.2017 21:00
      Highlight kleiner_Schurke, das kann ich ja alles nachvollziehen. Gut, dass du dann andere Lehrkräfte hattest. Aber das war ja vor langer Zeit...
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  • Jasjmin 08.10.2017 11:08
    Highlight Und dieses Gebahren bringen manche Eltern sogar noch bei der beruflichen Grundausbildung ihrer Kinder zu Tage. Lehrstelle nicht bekommen? Sie hören von unserem Anwalt.
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    • Der müde Joe 08.10.2017 11:51
      Highlight Ich habe KV-Lehrlinge bei uns erlebt die Null Respekt gegenüber Angestellten hatten. Ich würde von einem 17-Jährigen als Lügner beschimpft und dabei grinste er mir noch ins Gesicht! Da habe ich ihn gepackt und aus der Abteilung geworfen! Natürlich hatte es für mich keine Konsequenzen, da ja er gelogen hatte, traute er sich auch nicht zum Lehrmeister. Und woher haben sie diese Allüren? Genau, von ihren Eltern! Man kann nur gratulieren.👏🏼
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  • Jol Bear 08.10.2017 11:04
    Highlight Sie nehmen Einfluss mit den Mitteln, die verfügbar sind. Die reichen Eltern scheuen auch Anwaltskosten nicht. Heisst aber nicht, dass weniger vermögende untätig bleiben. Über Telefon, E-Mail, Smartphone oder direkt an Elterngesprächen sind auch diese aktiv, wobei nicht selten ein Ton angeschlagen und eine intensität gewählt wird, welche einen Anwalt direkt als lammfromm erscheinen lassen.
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  • bärnergiu 08.10.2017 10:46
    Highlight Bin ich der einzige, der solche Eltern zum kotzen findet? Lasst doch die Kinder einmal Kinder sein und legt diesen Leistungsdruck ab!
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    • pete.waterman 08.10.2017 11:31
      Highlight Nein auch ich finde solche Leute allgemein zum rückwärtsessen. Bin auch ehem. Bärnergieu. Diese Eltern haben die Frechheit, die ganze Erziehung auf die Lehrer abzuwälzen. Und wenn Nachbars Sohn auf das Gymi geht, soll doch der eigene Sohn gehauen oder gestochen auch aufs Gymi. Auch wenn dieser lieber Maurer oder Maler durch eine Lehre werden möchte.
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    • 4kant 08.10.2017 12:29
      Highlight darum geht es hier aber nicht
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  • demokrit 08.10.2017 10:35
    Highlight "Die Paragrafenreiterei hat aber trotzdem Einzug gehalten in Schweizer Schulzimmern."

    Das kommt davon, wenn man immer mehr Juristen ausbildet.
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    • zombie woof 08.10.2017 11:38
      Highlight Doch, sehr logisch....
      21 6 Melden
    • Fabio74 08.10.2017 14:58
      Highlight Zusammenhang zum Thema?
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  • Scaros_2 08.10.2017 09:56
    Highlight Warum achreibt man nicht einfach ein gesetz das sowas verbiettet an öffentlichen schulen und wer ein problem hat wirft sein kind in eine privatschule

    Reiche eltern hätten ja das Geld dazu
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    • Firefly 08.10.2017 17:39
      Highlight Ein Zweiklassen-Bildungsystem wäre das Resultat. Was sich dann auch weiterzieht... man sollte wieder lernen miteinander umgehen zu können, ohne Anwalt, in gutem Ton, zusammen nicht gegeneinander. Das schein eine ganze Generation nicht gelernt zu haben.
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  • Der müde Joe 08.10.2017 09:31
    Highlight Ein Freund von mir ist Lehrer. Was der mir für Story erzählt, da fehlen einem die Worte. Eltern die ihn anschnautzen, weil die Noten des Kindes nicht besser sind. Eltern die ihm die Schuld geben, wenn ihr Kind sich daneben benommen hat - „das liegt wahrscheinlich an ihrem langweiligen Unterricht“
    Und ganz schlimm, Kinder die den Lehrer zurecht weisen! „Meine Mutter hat gesagt das dürfen sie nicht!“
    Und genau solche Goofen haben wir dann in der Lehre! Wir verhätscheln unsere Kinder und wundern uns später, warum sie in der Arbeitswelt Probleme haben!
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    • derEchteElch 08.10.2017 12:35
      Highlight Das kommt davon, wenn Kinder nicht mehr richtig bestraft werden (können) und alles juristisch verhätschelt wird.. alles wird psychologisch und pädagogisch so ausgelegt, dass man Kinder nicht bestrafen soll oder darf. Kein Wunder..
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    • Lord_Mort 08.10.2017 13:57
      Highlight @derEchteElch. Nur weil Schläge aus dem Schulzimmer verbannt wurden, heisst das noch nicht, dass es keine Strafen mehr gibt. Schlagen ist nicht die einzige Möglichkeit einem Kind ein Verhalten an- bzw. abzugewöhnen. Im Gegenteil, Schlagen führt dann moch zu mehr Problemen.
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    • derEchteElch 08.10.2017 14:42
      Highlight Das habe ich auch nicht gesagt.
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    • Pinga 08.10.2017 23:25
      Highlight Schlagen ist sicherlich keine gute Lösung. Aber ein Kind, welches absolut kein Problem hat in der Schule aber (wahrscheinlich aus Langeweile) ständig Blödsinn anstellt wird sich von ein paar Zusatzstrafaufgaben auch nicht vom Blödsinn abbringen lassen. Wenn da die Eltern nicht den Lehrer unterstützen und dem Kind zu Hause ebenfalls Strafen geben, wird sich die Situation kaum verbessern...
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  • Redly 08.10.2017 08:48
    Highlight Wahrscheinlich ist mehr zu differenzieren:
    Einerseits gibt’s wohl mehr unfaire, unsinnige Klagen von Eltern.
    Andererseits wird zu recht auch nicht mehr alle Willkür wie vor 50 Jahren einfach geschluckt (mir bekanntes Beispiel: Schule missbraucht für bestimmten Zweck gebundene Fördermittel für etwas ganz anderes, weil zuständige Lehrerin nicht mehr Lust hat Förderunterricht zu geben).
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    • derEchteElch 08.10.2017 12:36
      Highlight Beweise? Keine. Also nur Hörensagen
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