Schule - Bildung
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Ein Kinderlied wird gesungen in einer Schulklasse am ersten Schultag im Kanton Basel-Stadt im Schulhaus Gottfried Keller in Basel am Montag, 14. August 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Nicht immer herrscht in der Schule so eine gute Stimmung wie am ersten Schultag, hier in Basel. Bild: KEYSTONE

Lehrer erhalten Ratgeber für den Umgang mit schwierigen Eltern

Mütter und Väter können schwierig sein, Lehrer sind überfordert. Nun erhalten diese einen Leitfaden für den Umgang mit (reichen) Problemeltern.



Die Zusammenarbeit mit Eltern ist für Lehrer «deutlich anspruchsvoller und differenzierter geworden». So steht es in einem neuen Leitfaden des Dachverbandes der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH). Der Leitfaden soll helfen, die Zusammenarbeit zu verbessern.

Unter anderem erfahren die Lehrer anhand von Fallbeispielen aus der Praxis, wie sie in kritischen Momenten am besten reagieren. Besonderes Konfliktpotenzial besteht, wenn es darum geht, ob ein Kind ans Gymnasium, in die Sekundar- oder Realschule kommt.  Dann wird teilweise sogar mit dem Anwalt gedroht. In den allermeisten Fällen bleibt es zwar bei der Drohung. Die Paragrafenreiterei hat aber trotzdem Einzug gehalten in Schweizer Schulzimmern.

Der Rechtsdienst des Volksschulamts des Kantons Zürich sei so gefragt wie nie, sagt Amtschefin Marion Völger (45) gegenüber SonntagsBlick: «Wir erhalten deutlich mehr Anfragen von Lehrern und Schulleitungen, aber auch von Eltern.»

Aktuell bearbeitet der Zürcher Rechtsdienst rund 3000 Anfragen pro Jahr, etwa 400 davon von Eltern.

Vermögende Eltern machen Druck

In der Regel sind es gut situierte Eltern, die Lehrpersonen unter Druck setzen – manchmal mit Erfolg. Christian Hugi (38), Präsident des Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverbands, sieht dadurch die Chancengerechtigkeit gefährdet: «Bei Schülern, die aus gutem Hause kommen und ehrgeizige Eltern haben, sind die Chancen höher, dass sie ans Gymnasium kommen – obwohl sie schulisch nicht besser sind als Klassenkameraden."

Doch nicht nur der Übertritt ans Gymi ist ein Thema und Anlass dafür, dass sich Eltern immer mehr in den Unterricht einmischen. Auch die Beurteilungspraxis oder das auffällige Verhalten des Kindes sind wiederkehrende Themen. (aargauerzeitung.ch)

So geht die Welt zur Schule: 47 Klassenzimmer

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    Alle Leser-Kommentare
  • Der Uhu 09.10.2017 09:04
    Highlight Highlight Stichwort Eigenverantwortung:
    Ich bin selbst Lehrperson und erlebe es oft, dass Eltern nach Unterrichtsschluss noch etwas loswerden wollen. „Emma hat diese oder jene Aufgabe gar nicht gefallen!“ Ich wende mich dann Emma zu und frage sie, was ihr nicht gefallen hat und dass sie mir dies gerne selber sagen darf.
    Ich denke, wenn schon in der Primarschule Kinder dazu angehalten werden selbstständig und sachlich ihren Unmut auszudrücken, braucht es keine Eltern mehr, die das Kind später per Anwalt „raushauen“. Denn wenn der spätere Chef nicht nett ist, kommt Mama auch nicht um zu helfen😉
    • Firefly 09.10.2017 09:47
      Highlight Highlight Und Aufgaben sind ja auch nicht unbedingt zum gefallen da, nicht wahr? wenn sie das tun, um so besser aber wenn nicht, tja... es wird ihr oder ihm im Leben noch einiges nicht gefallen und es wird Zeit zu lernen damit umzugehen damit man ein verantwortungsvoller Erwachsener werden kann.

      Eigentlich wäre eben genau die Vermittlung dieses Umstandes die Sache der Eltern. Man nennt es Erziehung und ist halt auch eine Aufgabe die nicht immer gefällt.
    • 4kant 09.10.2017 09:54
      Highlight Highlight Wir hatten mit unseren Kindern bisher etwa 30 verschiedene Lehrer und Lehrinnen kennen gelernt.
      Es war kein Lehrer oder Lehrerin dabei, der, bzw. die nicht nach dem Motto waltete: "Der Chef hat immer recht und der Chef bin ich."
    • Der Uhu 09.10.2017 11:15
      Highlight Highlight @ firefly
      ja, sie haben recht, nicht jede Aufgabe ist zum gefallen da und einige Dinge muss man eben tun. Jedoch finde ich den Austausch darüber wichtig. manchmal hilft es schon, wenn man erklärt, weshalb diese Aufgabe wichtig ist. Ausserdem gibt es mehrere Wege, etwas zu vermitteln und es kann spannend sein, die Kinder nach gegeigneten Übungsaufgaben zu fragen. Manchmal kommen da sehr tolle Ideen und manchmal müssen die Kinder einsehen, dass „mein Weg“ dann doch der sinnvollste war😉 aber dies geht eben nur dann, wenn man Kindern beibringt, sich selbst auszudrücken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 09.10.2017 07:52
    Highlight Highlight Das durchdringen der Ökonomie und des einseitlich ökonomischen Denkens durchdringt mittlerweile alle Gesellschaftsbereiche und lässt uns zu Leisungsfokusierten Robotern werden, die im Gegensatz zu wirklichen Robotern jedoch immer noch Menschen sind die sich gegenseitig nun in den Wahnsinn vergleichen, und mit der übermächtigen Angst der möglichen, kleinsten, Benachteiliging im Nacken, jederzeit das Kriegsbeil zücken lässt. Der Homo-Economicus.
  • MartinArnold 08.10.2017 23:16
    Highlight Highlight Es ist gar nicht so kompliziert, wenn sich jeder auf seine Aufgaben konzentriert, und die gewissenhaft erledigt!
    Erziehung ist Aufgabe der Eltern!
    Wissen vermitteln ist Aufgabe der Lehrer!
  • AskLee 08.10.2017 21:14
    Highlight Highlight Was ist mit den Eltern die keinen "Druck machen" und wie bis anhin die Meinung und Noten der Lehrer so hinnehmen?
    Werden da jene Kinder benachteiligt?
    Diese Debatte kommt mir so rüber und wirkt vielleicht auf die ruhigen Eltern eher als Katalysator doch mal zu reklamieren.
  • Thinktank 08.10.2017 19:23
    Highlight Highlight Watson und die Medien generell schlagen sich bei dem Thema auf die Seite des Staates. Dabei geht vergessen, dass die Eltern keinerlei Rechte haben. Sämtliche Rekursinstanzen dienen nur dazu die Anliegen der Eltern abzuwehren oder zeitlich zu verschleppen. Diese Pseudorekursinstanzen sind alle mit Lehrern oder ihnen nahestehenden politischen Vertretern besetzt und unendlich arrogant, da sie von allen Nachfolgeinstanzen gedeckt werden. Glück hat man nur, wenn die Lehrer formelle Fehler begehen, dann kann man sie juristisch belangen. Das Bildungswesen ist wie das Schweizer Fernsehen geworden.
  • Passierschein A38 08.10.2017 19:20
    Highlight Highlight Bin selber Lehrer und muss zugeben, auch in dieser Branche gibt es talentiertere und weniger talentierte Exemplare...
    Problem 1: Betroffen sind Schülerinnen und Schüler (=Menschen)
    Problem 2: Die Schulleitungen müssen abwägen, was wirklich an Elternbeschwerden dran ist - (zu) oft tun sie das im Interesse der Lehrperson, weil sie rechtlich nicht viel in der Hand haben und es oft ziemlich mühsam ist, wirklich nicht fähige Lehrpersonen loszuwerden...!
  • The Origin Gra 08.10.2017 17:45
    Highlight Highlight Ich sage nichts dazu, 9 Jahre beschissene Schulzeit, Algebra erst im Wahlfach in der 9. Klasse, sehr zum Schock der dort Unterrichtenden Lehrerschaft und 2 Punkte Tiefere Mathenote nach einem Streit mit dem Lehrer.

    Das Mobbing der Lehrerskinder und von vielem anderen möchte ich auslassen.

    In solchen Diskussionen halte ich mich raus
    • mostindianer 08.10.2017 19:33
      Highlight Highlight zu spät: der Senf ist bereits geschrieben.
    • sambeat 08.10.2017 22:33
      Highlight Highlight Ich sage nichts dazu ... In solchen Diskussionen halte ich mich raus... Und Du ziehst das voll und ganz durch, wie man sieht 😂
      Bitte nimm es mir nicht übel, wenn ich lachen muss😉
  • Mss.Fork 08.10.2017 16:26
    Highlight Highlight Wieso haben wir auch noch immer dieses scheiss lehrer schüller grossklassen probleme verursachendes, nicht-potential-förderndes schulsystem, welches schon eeewig alt ist? Überall machen wir fortschritt ausser in der bildung, da passt das schon
    • SemperFi 08.10.2017 17:59
      Highlight Highlight Wenn Sie eine gute Idee hätten, hätten Sie die uns sicher mitgeteilt. Aber bloss jammern gilt nicht.
  • dracului 08.10.2017 15:00
    Highlight Highlight Da sich wirklich reiche Eltern Privatschulen leisten können, liegt wohl eine allgemeine Erwartungslücke vor. Viele Lehrer haben falsche Erwartungen vom Beruf und sind mit den (digitalen) Herausforderungen der heutigen Welt überfordert. Es gibt Eltern, die in der Arbeitswelt den Verdrängungskampf spüren und deshalb alles versuchen, damit ihr Nachwuchs einen guten Einstieg in die Arbeitswelt findet. Aber die weitaus grösste Mehrheit der Eltern delegiert einfach gerne die ganze Erziehung an die Schule, da beim ganzen Freizeitstress, nüchtern betrachtet, eigentlich kein Platz für Kinder wäre.
  • Amadeus 08.10.2017 13:23
    Highlight Highlight Als ehemaliger Primarlehrer kann ich bestätigen, dass die Kommunikation mit Eltern teilweise recht schwierig ist. Anschreien, mit dem Anwalt drohen, Fluchen, um Mitternacht anrufen...da war alles dabei. Gerade bei den Übertrittsgesprächen klaffen elterlicher Ehrgeiz und Realität oft weit auseinander. Zum Glück sind das aber nur wenige Fälle. Mit den meisten Eltern verstand ich mich sehr gut.
    • 4kant 08.10.2017 16:22
      Highlight Highlight Wenn ihre Leistungsbeurteilung nachvollziehbar gewesen wäre, hätte sich jede Diskussion erübrigt.
      Es gelang Ihnen offenbar nicht Ihre Wahrnehmung der Realität glaubhaft zu vermitteln. Das liegt am ehesten daran, dass ihre Wahrnehmung nicht auf Fakten fusste und Sie s. etw. einbildeten und Vorwände vorbrachten, was die Eltern merkten und s. wehrten.
      Dass das Lehrern häufig passiert, belegen die vielen Schüler, die wegen eines Lehrer/Schulwechsel plötzlich viel bessere Noten haben, aber auch Tausende von betroffenen Eltern. Zu oft liegt es nicht am Schüler, sondern an der Missgunst des Lehrers
    • Amadeus 08.10.2017 17:35
      Highlight Highlight @Wurst
      Überall wo Menschen mit Menschen arbeiten, gibt es Konflikte und Missverständnisse. Und natürlich gibt es auch LehrerInnen, die sich nicht angemessen verhalten. Das wird im Lehrerzimmer oft thematisiert und wir werden auch regelmässig extern beurteilt. Ich kenne ihren Fall nicht, aber als Eltern haben sie verschiedene Möglichkeiten: direktes Gespräch, Schulleitung, Elternforum der Gemeinde, Gemeindevorsteher...
    • Amadeus 08.10.2017 17:36
      Highlight Highlight @4kant
      Danke für Ihre Meinung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 4kant 08.10.2017 12:54
    Highlight Highlight Die Bewertung der schulischen Leistung der Schüler ist weder objektiv noch nachvollziehbar. Andernfalls wären Klagen wirkungslos. Jede Lehrerin unterrichtet, prüft und vergibt Noten, wie es ihr beliebt. Unhabh. Studien belegen, dass Schüler aus Arbeiter- und Migrantenfamilien mind. eine Note tiefer bewertet sind, bei gleicher Leistung, wie die übrigen Kinder.
    Die typische Lehrerin benotet die Arbeitertochter schlechter, weil ihr Vater sich nicht für eine bessere Note wehren kann. So erfüllt die Lehrerin die Gymnasiumsübertrittsquoten ohne Stress mit dem Sohn der Ärztin. So geht das.
    • EnteEnteEnte 08.10.2017 14:32
      Highlight Highlight Quelle?
    • reconquista's creed 08.10.2017 14:46
      Highlight Highlight Alter Schwede, das ist mal ein Rundumschlag...
      Komplett daneben so ein Kommentar!
      Alle Lehrer immer schlecht,überall -
      ernsthaft..?!?
    • Qui-Gon 08.10.2017 14:50
      Highlight Highlight und das glauben Sie wirklich?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Forrest Gump 08.10.2017 12:42
    Highlight Highlight Wenn diese Eltern nur die Hälfte der Zeit, die sie für Anrufe, Anwälte etc. aufwenden, in die Erziehung und das Lernen mit den Kindern investieren würden, könnten sie sich das alles sparen..
    • Passierschein A38 08.10.2017 19:15
      Highlight Highlight Ha! Weltklasse! Triffts auf den Punkt!
  • Keller101 08.10.2017 11:52
    Highlight Highlight Etwas reisserisch der Titel, finde ich. Nicht nur „Reiche“ sollten Druck bei den Lehrern machen sondern alle, solange immer noch ohne jegliche Evidenz veraltete Erziehungsmerhoden angewandt werden. Lehrer haben eine enorme Verantwortung das Leben eines Klndes (negativ) zu beeinflussen und sollten sehr streng beurteilt werden.
    • Firefly 08.10.2017 13:15
      Highlight Highlight Erziehung liegt immer noch in der Verantwortung der Eltern. Die öffentliche Schule bildet aus und dies auf Staatskosten. Ihre Anspruchshaltung spricht Bände für eine ganze Generation.
    • Tilman Fliegel 08.10.2017 13:23
      Highlight Highlight Eh...und die Eltern?
    • evo_enthusiast 08.10.2017 13:25
      Highlight Highlight Absolut!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • seventhinkingsteps 08.10.2017 11:30
    Highlight Highlight Liberale Chancengleichheit, wohoo!
  • Jasjmin 08.10.2017 11:08
    Highlight Highlight Und dieses Gebahren bringen manche Eltern sogar noch bei der beruflichen Grundausbildung ihrer Kinder zu Tage. Lehrstelle nicht bekommen? Sie hören von unserem Anwalt.
    • Der müde Joe 08.10.2017 11:51
      Highlight Highlight Ich habe KV-Lehrlinge bei uns erlebt die Null Respekt gegenüber Angestellten hatten. Ich würde von einem 17-Jährigen als Lügner beschimpft und dabei grinste er mir noch ins Gesicht! Da habe ich ihn gepackt und aus der Abteilung geworfen! Natürlich hatte es für mich keine Konsequenzen, da ja er gelogen hatte, traute er sich auch nicht zum Lehrmeister. Und woher haben sie diese Allüren? Genau, von ihren Eltern! Man kann nur gratulieren.👏🏼
  • Jol Bear 08.10.2017 11:04
    Highlight Highlight Sie nehmen Einfluss mit den Mitteln, die verfügbar sind. Die reichen Eltern scheuen auch Anwaltskosten nicht. Heisst aber nicht, dass weniger vermögende untätig bleiben. Über Telefon, E-Mail, Smartphone oder direkt an Elterngesprächen sind auch diese aktiv, wobei nicht selten ein Ton angeschlagen und eine intensität gewählt wird, welche einen Anwalt direkt als lammfromm erscheinen lassen.
  • bärnergiu 08.10.2017 10:46
    Highlight Highlight Bin ich der einzige, der solche Eltern zum kotzen findet? Lasst doch die Kinder einmal Kinder sein und legt diesen Leistungsdruck ab!
    • pete.waterman 08.10.2017 11:31
      Highlight Highlight Nein auch ich finde solche Leute allgemein zum rückwärtsessen. Bin auch ehem. Bärnergieu. Diese Eltern haben die Frechheit, die ganze Erziehung auf die Lehrer abzuwälzen. Und wenn Nachbars Sohn auf das Gymi geht, soll doch der eigene Sohn gehauen oder gestochen auch aufs Gymi. Auch wenn dieser lieber Maurer oder Maler durch eine Lehre werden möchte.
    • 4kant 08.10.2017 12:29
      Highlight Highlight darum geht es hier aber nicht
  • demokrit 08.10.2017 10:35
    Highlight Highlight "Die Paragrafenreiterei hat aber trotzdem Einzug gehalten in Schweizer Schulzimmern."

    Das kommt davon, wenn man immer mehr Juristen ausbildet.
    • zombie woof 08.10.2017 11:38
      Highlight Highlight Doch, sehr logisch....
    • Fabio74 08.10.2017 14:58
      Highlight Highlight Zusammenhang zum Thema?
  • Scaros_2 08.10.2017 09:56
    Highlight Highlight Warum achreibt man nicht einfach ein gesetz das sowas verbiettet an öffentlichen schulen und wer ein problem hat wirft sein kind in eine privatschule

    Reiche eltern hätten ja das Geld dazu
    • Firefly 08.10.2017 17:39
      Highlight Highlight Ein Zweiklassen-Bildungsystem wäre das Resultat. Was sich dann auch weiterzieht... man sollte wieder lernen miteinander umgehen zu können, ohne Anwalt, in gutem Ton, zusammen nicht gegeneinander. Das schein eine ganze Generation nicht gelernt zu haben.
  • Der müde Joe 08.10.2017 09:31
    Highlight Highlight Ein Freund von mir ist Lehrer. Was der mir für Story erzählt, da fehlen einem die Worte. Eltern die ihn anschnautzen, weil die Noten des Kindes nicht besser sind. Eltern die ihm die Schuld geben, wenn ihr Kind sich daneben benommen hat - „das liegt wahrscheinlich an ihrem langweiligen Unterricht“
    Und ganz schlimm, Kinder die den Lehrer zurecht weisen! „Meine Mutter hat gesagt das dürfen sie nicht!“
    Und genau solche Goofen haben wir dann in der Lehre! Wir verhätscheln unsere Kinder und wundern uns später, warum sie in der Arbeitswelt Probleme haben!
    • derEchteElch 08.10.2017 12:35
      Highlight Highlight Das kommt davon, wenn Kinder nicht mehr richtig bestraft werden (können) und alles juristisch verhätschelt wird.. alles wird psychologisch und pädagogisch so ausgelegt, dass man Kinder nicht bestrafen soll oder darf. Kein Wunder..
    • Lord_Mort 08.10.2017 13:57
      Highlight Highlight @derEchteElch. Nur weil Schläge aus dem Schulzimmer verbannt wurden, heisst das noch nicht, dass es keine Strafen mehr gibt. Schlagen ist nicht die einzige Möglichkeit einem Kind ein Verhalten an- bzw. abzugewöhnen. Im Gegenteil, Schlagen führt dann moch zu mehr Problemen.
    • derEchteElch 08.10.2017 14:42
      Highlight Highlight Das habe ich auch nicht gesagt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Redly 08.10.2017 08:48
    Highlight Highlight Wahrscheinlich ist mehr zu differenzieren:
    Einerseits gibt’s wohl mehr unfaire, unsinnige Klagen von Eltern.
    Andererseits wird zu recht auch nicht mehr alle Willkür wie vor 50 Jahren einfach geschluckt (mir bekanntes Beispiel: Schule missbraucht für bestimmten Zweck gebundene Fördermittel für etwas ganz anderes, weil zuständige Lehrerin nicht mehr Lust hat Förderunterricht zu geben).
    • derEchteElch 08.10.2017 12:36
      Highlight Highlight Beweise? Keine. Also nur Hörensagen

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