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Verhandlungen mit der EU

CVP und BDP möchten bilateralen Weg in Verfassung verankern

24.09.14, 05:44 24.09.14, 09:30
BDP Praesident Martin Landolt anlaesslich der BDP Delegiertenversammlung am Samstag, 5. April 2014, in Luzern. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

BDP-Präsident Martin Landolt spricht von einem Präventivkonzept. Bild: KEYSTONE

Die Bundeshausfraktionen der CVP und der BDP wollen mit einer parlamentarischen Initiative verlangen, dass der bilaterale Weg mit der EU in der Bundesverfassung verankert wird. Dies haben sie am Dienstag an einer gemeinsamen Sitzung beschlossen.

Es handle sich um ein «Präventivkonzept», sagte BDP-Präsident Martin Landolt vor den Medien in Bern. Der Bundesrat solle weiterhin an der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative arbeiten.

Den Volkswillen umsetzen

Am beschlossenen Verfassungsartikel zur Zuwanderung würde der neue Artikel zu den bilateralen Abkommen nichts ändern, betonte CVP-Präsident Christophe Darbellay. Der Volkswille müsse umgesetzt werden. Das Volk habe aber Ja gesagt zur Begrenzung der Zuwanderung und nicht Nein zu den Bilateralen. Dies würde mit dem neuen Artikel klargestellt.

ZU DEN FORDERUNGEN VON CHRISTOPHE DARBELLAY AN PHILIPP MUELLER, DIE FDP SOLLE EINE KLARE HALTUNG ZU LISTENVERBINDUNGEN MIT DER SVP IM WAHLKAMPF 2015 EINNEHMEN, STELLEN WIR IHNEN AM SONNTAG, 21. SEPTEMBER 2014, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG-  CVP Parteipraesident Christophe Darbellay beim Interview in der Wandelhalle waehrend den Beratungen ueber das neue Fuehrungsmodell fuer die Bundesverwaltung (NFB)am Freitag, 13. Juni 2014 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

«Das Volk hat nicht Nein zu den Bilateralen gesagt»: CVP-Präsident Christophe Darbellay. Bild: KEYSTONE

Der genaue Text der parlamentarischen Initiative steht laut Darbellay noch nicht fest, doch ist eine allgemeine Formulierung geplant. Über die Initiative wird – wenn sie eingereicht ist – zunächst das Parlament entscheiden. Spricht es sich für eine Verfassungsänderung aus, befindet am Ende das Volk darüber.

Inländisches Potenzial besser ausnützen

Die Idee einer erneuten Abstimmung zum Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU ist nicht neu, sie wurde auch schon von linker Seite eingebracht. Zuletzt hatte der Berner BDP-Nationalrat Hans Grunder eine Diskussion dazu angestossen. Er schlug den Weg der parlamentarischen Initiative vor. Diskutiert wurde aber darüber, nicht nur den bilateralen Weg in der Verfassung zu verankern, sondern gleichzeitig die neuen Bestimmungen zu Kontingenten aufheben.

Neben der parlamentarischen Initiative haben sich die Fraktionen der BDP und der CVP auch dafür ausgesprochen, mit einer Motion gesetzliche Massnahmen für eine bessere Ausnützung des inländischen Potenzials zu fordern. Die Fachkräfteinitiative des Bundesrates sei «halbherzig» und zu wenig konkret, kritisierte Darbellay. Die Bundeshausfraktionen der CVP und der BDP halten einmal pro Session eine gemeinsame Sitzung ab. (sda)



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 24.09.2014 17:18
    Highlight Mit Volldampf in die nächste Wahlniederlage!
    0 0 Melden
  • MediaEye 24.09.2014 09:46
    Highlight Wieder so eine unausgegorene Idee von diesen Politos! So ein Unfug!
    Das gehört niemals in die Verfassung, denn dann ist es unumstösslich und für immer festgemauert!
    Es ist zu einfach,, die Verfasssung immer wieder umzuschreiben, aber zu schwer, dies wieder zu korrigieren.

    Es braucht endlich die Schaffung eines BUNDESVERFASSUNGSGERICHTS mit Sitz in Freiburg!
    0 0 Melden

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