Schweiz

SBB-Monopol fällt: Bundesrat will nationale Fernbusse erlauben

19.10.17, 10:00 19.10.17, 17:03

Der Bundesrat will das Schweizer Schienennetz für ausländische Bahnen öffnen. Dazu möchte er ein entsprechendes EU-Abkommen übernehmen. Gleichzeitig sollen mehr Fernbusse auf Schweizer Strassen verkehren.

Das schreibt der Bundesrat in einem Bericht, den er im Auftrag des Nationalrats erstellt hat. Darin untersuchte er die Entwicklungsmöglichkeiten des internationalen Personenverkehrs und von Fernbuslinien im Inland.

Fernbusse dürfen im Moment nur grenzübergreifend verkehren. Bild: KEYSTONE

Eine vollständige Liberalisierung der nationalen Fernbusse lehnt der Bundesrat ab. Damit würde ein isoliertes Parallelsystem im öffentlichen Verkehr geschaffen, warnt er. Die Fernbusse hätten zudem gegenüber den konzessionspflichtigen Anbietern einen Wettbewerbsvorteil.

Der Bundesrat zeigt sich aber bereit, Fernbuslinien im Inland im Rahmen des geltenden Rechts zu ermöglichen, sofern die dafür nötigen Voraussetzungen erfüllt sind. Damit wäre sichergestellt, dass die neuen Fernbuslinien in die bestehenden Angebote integriert werden und dass bei Sicherheit und Arbeitsrecht die gleichen Vorschriften gelten.

Bus statt Auto

Der Bundesrat verspricht sich davon eine «punktuelle Ergänzung» in der Nacht oder dort, wo Bahnen zum Beispiel nicht optimale Tangentialverbindungen bieten. Er hofft, dass vor allem Autofahrer auf Fernbusse umsteigen und so das Strassennetz entlasten würden.

Während die Fernbusse die Bahnen nicht direkt konkurrenzieren sollen, könnte die Öffnung des Schienennetzes die Schweizer Anbieter unter Druck setzen. Das lasse eine Verbesserung des bestehenden Angebots erwarten, schreibt der Bundesrat im Bericht. Andererseits würde die Öffnung auch neue Märkte für Schweizer Bahnunternehmen erschliessen, da diese sich im Gegenzug um Strecken im Ausland bewerben könnten.

Das ist heute nicht möglich. Im grenzüberschreitenden Personenverkehr müssen schweizerische und ausländische Bahnunternehmen zusammenarbeiten. Der Bundesrat erwägt nun, diese Beschränkung aufzuheben. Damit könnten ausländische Bahnen sogar Passagiere innerhalb der Schweiz transportieren, sofern das Hauptziel die Verbindung ins Ausland bleibt.

Umfrage

Der Bundesrat will Fernbusse innerhalb der Schweiz zulassen. Eine gute Idee?

  • Abstimmen

1,088 Votes zu: Der Bundesrat will Fernbusse innerhalb der Schweiz zulassen. Eine gute Idee?

  • 49%Super, die SBB braucht mehr Konkurrenz
  • 1%Sehr gut, ich fahre lieber Bus als Zug
  • 32%Strasse statt Schiene – ernsthaft?
  • 14%Nein, das führt nur zu mehr Verkehr
  • 4%Mir egal

Die Öffnung des Schienennetzes ist in einem Anhang zum Landverkehrsabkommen mit der EU vorgesehen. Der Bundesrat will sich nächstes Jahr damit befassen. Dessen Übernahme kann er ohne den Segen des Parlaments beschliessen. Eine Anpassung von Schweizer Recht ist dafür nicht nötig.

Bessere Fernbus-Haltestellen

Der durch Abkommen geregelte internationale Fernbusverkehr funktioniert nach Ansicht des Bundesrats in der Regel gut. Er sieht in dem Bereich vor allem Kantone und Gemeinden in der Pflicht. Diese müssten für einheitliche Standards bei Haltestellen und Busbahnhöfen sorgen, schreibt er in dem Bericht. Verboten bleiben sollen Bustransporte innerhalb der Schweiz durch ausländische Unternehmen. (sda)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Harpist 19.10.2017 20:18
    Highlight Besonders gut gefällt mir die Idee, dass die SBB auch Strecken im Ausland anbieten könnte. Der war wirklich gut liebe Bundesräte, die SBB kann sicher mit europäischen Löhnen etc mithalten. *Ironie off
    6 0 Melden
    • Fabio74 20.10.2017 06:59
      Highlight Immerhin fahren die SBB im Wiesental
      1 0 Melden
  • CASSIO 19.10.2017 20:09
    Highlight mal so ne frage, wenn ich schon so einen flixbus sehe... auf dem weg zurück aus italien in die schweiz fiel mir ein solcher flixbus auf, der auf demselben rastplatz eine pause einlegte. unter den passagieren waren nicht nur viele italiener, die in zürich feiern wollten, sondern auch einige afrikaner, die man sonst in der nähe des bahnhofs in mailand sieht, mit kaputzenpulli, den sie sich sofort zunutze machten, als man in ihre richtung schaute. für mich ein zeichen, dass sie sich verstecken wollten. nun meine frage: ist flixbus nun schlepper? welche konsequenzen hätte flixbus zu fürchten?
    2 8 Melden
  • Das schnabeltier 19.10.2017 14:53
    Highlight Ist doch immer das gleiche in den Kommentaren hier:

    SBB - Ticket Preise - alle so: "mimimimimi"
    SBB - Mehr Konkurrenz ausgesetzt - alle: "mimimimi"

    Sicher braucht es ein geeignetes angepasstes Regelwerk für die Fernbusse.
    Aber ich sehe einen wesentlichen Mehrwert wenn Bsp. Busse die wie bisher Lörrach - Budapest fahren mit Zwischenstopps in Basel - Zürich - St. Gallen endlich auch im Inland genutzt werden können. (was unter der jetztigen Gesetzeslage leider nicht möglich ist)

    Generell braucht die SBB endlich realistischere Marktbedingungen.
    16 18 Melden
    • Fabio74 19.10.2017 18:28
      Highlight was sind denn realistische Marktbedingungen und warum funktionieren die in allen Ländern, die den Eisenbahnmarkt vollkommen liberalisiert haben nicht?
      PRivate nutzen die rentablen Strecken und den Rest übernimmt die Staatsbahn, die dann aber den Gewinn auf den rentablen Strecken nicht mehr hat, dafür steigen die Defizite an.
      9 1 Melden
    • sven_meye 19.10.2017 20:27
      Highlight Für mich als Autofahrer fehlt einfach der Reiz zwischendurch die Bahn zu nehmen. Die Ticketpreise für Seltenfahrer sind so hoch, dass ich auf einigen Strecken rechnerisch praktisch wieder bei 0 rauskomme. Dann nehme ich lieber das Auto. Für mich ist das GA ein wenig zu günstig, zumal dies bei den Steuern abgezogen werden kann und das Auto beschränkt wurde. Wenn man es aufs Jahr ausrechnet fährt man mit dem GA extrem günstig.
      5 3 Melden
  • eupho 19.10.2017 13:53
    Highlight Mein Vertrauen in unseren Bundesrat fällt langsam aber sicher komplett ins Bodenlose!
    41 33 Melden
  • christian_meister 19.10.2017 13:11
    Highlight Wenn ich an privatisierten ÖV denke kommt mir England in den Sinn... Einfach eine Katastrophe. Alle werden die Filetstücke wollen. Der Gewinn wird privatisiert und die Kosten dem Steuerzahler aufgebrummt. Da braucht es nun einfach klare Regeln. Zu dem soll Flixbus und Co. wie die Bahn auch Trassekosten und Anhaltekosten bezahlen und sich zudem an unsere Arbeitsgesetze halten. Ich sehe nicht ein weshalb der Steuerzahler nun Bushubs und die Mehrbelastung der Strasse bezahlen soll.
    85 6 Melden
    • mrcharliebrown 19.10.2017 16:03
      Highlight Dass nur gut rentierende Abschnitte mit ÖV "versorgt" werden, kann man einfach verhindern, indem Konzessionen regionenweise und mit entsprechenden Vorschriften vergeben werden. So wie das heute schon mit privaten Schweizer Anbietern geschieht.

      Dass auch ausländische Konzessionsnehmer (zB Flixbus oder DB) eine entsprechende Konzessionsabgabe zur Deckung öffentlicher Ausgaben entrichten, scheint mir selbstverständlich. Die Einhaltung von Schweizer Gesetzen (Arbeitsrecht) ist ebenso selbstverständlich, wie auch in anderen Branchen.

      Bushubs werden schon heute durch die öff. Hand finanziert.
      4 2 Melden
    • Fabio74 19.10.2017 18:29
      Highlight @charliebrown Dann ist die Frage: Macht das einer, bzw wer deckt die Deifzite ab?
      Regionalverkehr wird gefahren was die Kantone bestellen. Gewinn darf keiner gemacht werden.
      1 0 Melden
  • Pisti 19.10.2017 12:41
    Highlight Der schweizer Steuerzahler und Autofahrer zahlt also die Bahnunfrastruktur, dass ausländische Anbieter auf gewinnbringenden Bahnstrecken fahren dürfen?
    Mol Doris super gmacht!
    62 13 Melden
  • MeinSenf 19.10.2017 11:58
    Highlight Ein Zug transportiert bis zu 700 Passagiere. Ein Doppelstockbus höchstens 100. Um den Halbstundentakt der SBB mit Bussen abzudecken, brauchte es allein für die Verbindung Zürich-Bern mehr als 14 Busse stündlich. Viel Spass beim vorprogrammierten Verkehrchaos, ich bleibe auf der Schiene.
    50 14 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 19.10.2017 14:02
      Highlight @ Die Hoffnung ist wohl eher, dass ein Bus 100 Autos substituiert
      15 2 Melden
    • mrcharliebrown 19.10.2017 16:07
      Highlight Der Vergleich hinkt. Ein Zug ist beträchtlich grösser als ein Bus, er braucht also mehr Platz. Stell sieben Elektro-Cars hintereinander und dein Problem ist keins mehr.
      7 15 Melden
    • blobb 19.10.2017 19:16
      Highlight Mehr Platz? Die Bahn braucht einen Bruchteil des Platzes, der die Strasse beansprucht.
      5 1 Melden
    • Fabio74 20.10.2017 07:01
      Highlight @charlie 2 Gleise brauchen weniger Platz als 1 4spurige Autobahn
      2 0 Melden
    • Loris Hübscher 20.10.2017 09:28
      Highlight @MeinSenf, sehe ich genauso. Zu Stosszeiten Zürich-Bern können an die 1000 Personen pro Zug pendeln. Eine Konkurrenz stellt ein max. 100-Plätziger Bus kaum dar. Zumal dieser auch auf den überfüllten Strassen im Stau stehen wird.
      0 0 Melden
    • mrcharliebrown 20.10.2017 11:12
      Highlight @blobbI
      Ich habe mich auf das Beispiel on MeinSenf bezogen. Es stimmt, dass der motorisierte Individualverkehr (Auto) mehr Platz braucht, als die Bahn. Busse/Reisecars sind in etwa gleichauf mit dem Zug.

      @Fabio
      Klar. Meistens braucht es aber beides oder?
      0 0 Melden
  • kleiner_Schurke 19.10.2017 11:45
    Highlight Das Schienennetz wird für ausländischen Anbieter geöffnet? Das heisst also dann dass:
    a. künftig die staatlich finanzierte Chinesische Bahn in der Schweiz das sagen hat, weil
    b. die SBB sich selber abschafft um Geld zu sparen und wir
    d. ein vollkommene Trottel sind so etwas zu zulassen?
    21 4 Melden
    • Posersalami 19.10.2017 16:45
      Highlight Sie haben es verstanden.
      6 0 Melden
  • Marlon Mendieta 19.10.2017 11:13
    Highlight Die Fernbusse werden sicher nur die rentablen Strecken befahren.
    Aber wer für 20 Franken Ersparniss doppelt so viel Fahrzeit aufwenden will, ist sicher glücklich darüber.
    Verstehe nicht, wieso die SBB dass nicht anbietet. Z.B Bern - Zürich über die alte Strecke zum einem vergüstigten Tarif.
    71 6 Melden
    • Posersalami 19.10.2017 11:41
      Highlight Weil es absolut keinen Sinn macht, das zu tun. Die Züge werden ja nicht günstiger betrieben werden können, wenn sie weniger Passagiere befördern und alte Strecken befahren.
      23 4 Melden
    • pampelmuse 19.10.2017 11:53
      Highlight Das bietet die SBB bereits an, Stichwort Sparbillet!
      22 4 Melden
    • DailyGuy 19.10.2017 11:55
      Highlight Die "alte" Strecke zwischen Bern und Zürich wird immer noch viel genutzt. So hat es einen IR Bern-Olten-Aarau-Brugg-Baden-Zürich, sowie einen IR Bern-Burgdorf-Herzogenbuchsee-Langenthal-Olten-Zürich. Beide Züge haben eine gute Auslaustung. Ich würde natürlich eine Verbilligung begrüssen, da ich diese beiden Züge wöchentlich mehrmals brauche. Von der Kapazität her muss man aber definitiv nicht noch künstlich mehr Leute anlocken.
      12 1 Melden
    • zettie94 19.10.2017 12:04
      Highlight Gibt's ja. Bern - Zürich über die alte Strecke sind Sparbillette verfügbar, über die neue nicht.
      10 1 Melden
    • Marlon Mendieta 19.10.2017 14:08
      Highlight Mir sind die Sparbillete bekannt.
      Sind aber nach meinem Wissen nur für bestimmte Kurse gültig und nur online zu kaufen.

      @ posersalami
      Nein, das nicht.aber wenn die Passagiere anders verteilt sind, geht es länger bis Viertelstundentakt und Ausbau der Strecke nötig sind.

      @ Daily Guy

      Verstehe, dass du auch in Zukunft gern ein Abteil für dich hättest.
      Aber die Passagiere die mehrmals pro Woche Bern - Zürich stehend fahren, verstehen dich nicht.
      2 0 Melden
    • Majoras Maske 19.10.2017 17:02
      Highlight Marlon: Fährst du denn mit den beiden Regio-Zügen? Zwischen Bern-Olten sitze ich öfters am Boden. Der Regio nach Zürich via Aarau ist auch sehr ausgelastet, aber man kann besser sitzen. Mag sein, dass es bei den direkten Zügen mehr Leute hat, aber so zu tun, als wäre das Platzproblem nur da weil jeder ein Abteil will ist nicht realistisch.
      1 0 Melden
    • Fabio74 19.10.2017 18:31
      Highlight nun ist man ja dran die Strecke Aarau-Olten durchgehend 4spurig zu bauen um Kapazitäten zu schaffen.
      Eine durchgehende Neubaustrecke ZH-Bern kriegt man nicht auf die Reihe weil sich die anderen dann benachteiligt fühlen
      0 0 Melden
    • DailyGuy 19.10.2017 20:27
      Highlight @Marlon: Glaub mir, zu den Stosszeiten ist der Zug immer gut gefüllt auf der alten Strecke. Ich wollte einfach aufzeigen, dass diese Strecke sehr wohl genutzt wird und nicht verbilligt werden muss, da es Leute gibt die sehr wohl auf diese Strecke angewiesen sind. Nicht die ganze Welt wohnt in den grossen Zentren.
      0 0 Melden
    • zettie94 19.10.2017 21:43
      Highlight @Marlon Mendieta: Die Tickets für den Fernbus sind auch nur auf einer bestimmten Verbindung gültig. Wo liegt das Problem dabei, wenn das die SBB auch macht? Wer flexibel sein will, bezahlt halt den vollen Preis.
      Ich fahre ca. 1-2x pro Woche die Strecke Bern - Zürich, oft auch in der HVZ und musste noch nie stehen. Gerade heute waren in meinem Wagen (zweitvorderster) nur gut die Hälfte der Sitzplätze besetzt - das Problem liegt einfach darin, dass sich die Leute auf dem Perron schlecht verteilen.
      0 1 Melden
  • andrew1 19.10.2017 11:02
    Highlight Abgesehen von der zu geringen kapazität der strasse sind busse eine gute sache. Fast so ökologisch wie der zug, günstiger und flexibler, da die strasse viel weitläufiger ist als die schiene.
    25 69 Melden
    • Posersalami 19.10.2017 11:21
      Highlight Ja klar, wenn die Busse um 10 Uhr fast leer über die Autobahn rollen.. Moment, die Zeit überlässt man sicher der SBB. Auch der Diesel für die Busse wächst auf dem Feld direkt neben den Carplatz, da kann Strom aus Wasserkraft natürlich auf keinen Fall mithalten!
      77 29 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 19.10.2017 11:38
      Highlight Vieleicht steigen Autofahrer auf den Bus um?
      Und eine Entlastung des Zuges zu den Stosszeiten würde vielen Pendlern sicher auch nicht sauer aufstossen.
      32 15 Melden
    • Posersalami 19.10.2017 11:59
      Highlight Genau, die Leute steigen vom Auto auf den Bus um, weil ein Abo für den ÖV heute ja so unfassbar teuer ist (GA: 10.56sfr / Tag). Die Leute fahren aus ganz anderen Gründen Auto.

      Die SBB wird halt noch defizitärer wenn man ihr Kunden abnimmt, das gilt auch für die Spitzenzeit! Wobei ich eh nicht an ein Fernbusnetz in der Schweiz glaube. Zu Stosszeiten stehen die ja auch nur im Stau herum.
      43 8 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 19.10.2017 13:17
      Highlight Ich sehe ich habe mich nicht klar ausgedrückt. Es gibt sicherlich einige Menschen, die nur gelegentlich von zB St-Gallen nach Zürich fahren am Morgen, sagen wir 3x im Monat. Viele wollen vermutlich nicht dafür ein GA kaufen, nur um dann im Zug stehen zu müssen. Also nutzen sie das Auto, dass sie sowieso haben.
      Die Aussicht auf eine bequeme Reise in einem Bus mit einem sicheren Sitzplatz lässt möglichwerweise einige das Auto für diese Reise stehen.
      8 4 Melden
    • sven_meye 19.10.2017 13:21
      Highlight @Posersalami Die Bahn ist sicher gut für die Umwelt, aber so grün wie sie sich die Bahn vorstellen ist sie dann doch nicht. Die Bahn ist noch weit davon entfernt nur mit sauberer Energie aus Wasserkraft zu laufen.

      Und nur so nebenbei, ausserhalb von Grossstädten wie Zürich, usw. ist man heute noch schlicht auf ein Auto angewiesen. Bei uns fährt jede oder jede zweite Stunde EIN Bus. Fürs Unihockeytraining 12 km entfernt würde ich mit dem ÖV fast 90 min benötigen! Wegen den schlechten Verbindungen. Mit dem Auto fahre ich die Strecke in 10 min. Und muss nicht noch warten oder laufen.
      11 5 Melden
    • Posersalami 19.10.2017 14:32
      Highlight @sven_meye: Quatsch! Punkt 1: Erstens ist die Bahn Grössenordnungen effizienter. Mit nur 4% Anteil am Energieverbrauch für den Verkehrssektor befördert die Bahn 17% der Menschen. Punkt 2: 80% Strom aus Wasserkraft Stand 2013. http://www.bahnonline.ch/wp/wp-content/uploads/2012/06/SBB-Energiestrategie-48024_01.pdf

      "Weit davon entfernt" ist jetzt eine Frage der Definition, aber 80% Wasserkraft ist für mich zumindest "nahe dran", auf alle Fälle näher als alle anderen Verkehrsarten.
      10 5 Melden
    • mrcharliebrown 19.10.2017 16:12
      Highlight @Posersalami:

      Man kann Fernbusse auch elektrisch betreiben. Ausserdem wächst der Atomstrom auch nicht auf der grünen Wiese. Genauso wie die Wasserkraft nicht gratis von der Natur zu haben ist.

      Ja, Pendler wechseln vom Auto auf Fernbusse. Kann man aktuell mit dem Tellbus aus unserem Kaff Uri nach Luzern beobachten!
      6 2 Melden
    • sven_meye 19.10.2017 16:22
      Highlight Ich habe geschrieben "sauber". Die Frage ist wie man sauberen Strom definiert. Strom mit Wasserkraftwerken zu produzieren, indem man nachts das Wasser mit billigem AKW-Strom nach oben pumpt, um es tagsüber wieder abfliessen lassen zu können und als teureren Ökostrom zu verkaufen, ist für mich nicht sauber.
      6 2 Melden
    • Posersalami 19.10.2017 16:28
      Highlight Der AKW Strom ist da, was soll man denn damit machen? Es spricht auch sonst nichta dagegen, dafür sauberen Strom zu verwenden.
      1 3 Melden
    • sven_meye 19.10.2017 20:24
      Highlight Ich glaube dazu muss man nicht viel sagen.Im Endeffekt wird Atomstrom in "sauberen" Strom verwandelt d.h. dieser Strom ist genau so unsauber, eher noch unsauberer.

      Ich habe nichts gegen AKWs, mit einer guten Lösung zur Entsorgung des Mülls spricht aus meiner Sicht absolut nichts dagegen. Dafür wird die Wissenschaft bestimmt noch eine Lösung finden. Gibt wohl kaum eine CO2 neutralere Lösung um Strom zum produzieren und ohne in die Natur einzugreifen.
      0 0 Melden
  • Mss.Fork 19.10.2017 10:54
    Highlight Checks net... Also ist es möglich das in zukunft ein mega siper toll gewarteter zug aus polen den zug blokiert auf den ich warte weil im ein paar rädchen abgefallen sond?
    54 44 Melden
    • zettie94 19.10.2017 12:08
      Highlight Nein. Ein solches Unternehmen würde keine Netzzugangsbewilligung erhalten.
      8 22 Melden
    • Jazzdaughter 19.10.2017 12:23
      Highlight Sonst noch ein paar Vorurteile? Oder hat sich der Vorrat für heute aufgebraucht?
      23 28 Melden
  • acove 19.10.2017 10:49
    Highlight Gut für all jenes, welche immer wieder an den Leistungen der SBB nörgeln. Nun haben alle einen Sitzplatz, keine Verspätungen (denn Staus kennen die Fernbusse aj nicht) und all die die verpassten Büroarbeiten können nun gemütlich im Bus erledigt werden. Mal sehen sie lange das anhält.
    77 10 Melden
    • Amboss 19.10.2017 11:30
      Highlight Weisst du, so wie das angedacht wird, wird sich rein gar nichts ändern. Man könnte quasi so fair sein und dazu stehen, dass man die Fernbusse nicht will.
      Fernbusse können national nur betrieben werden, wenn die Betreiber sie optimal auslasten können und nicht bei den Tarifen Vorgaben haben oder GA und Halbtax einrechnen müssen.
      Wenn aber von 50 Plätzen 30 mit GAs belegt sind, dann kann man kein Geld verdienen.
      Bei den SBB ist das egal, denn Züge kann man überfüllen. Fernbusse nicht.
      11 23 Melden
    • Posersalami 19.10.2017 11:46
      Highlight @Amboss: Würde man den Fernbussen absolute Freiheit geben bedienen die einfach die rentablen Strecken zum Kampfreis. Der SBB fehlen dann natürlich Einnahmen, während sich die Ausgaben kaum verändern.

      So einen Mist wie Flixbus will ich hier nicht haben: http://www.stern.de/wirtschaft/news/team-wallraff-im-flixbus--wie-sicher-sind-fernbusreisen--7275734.html Am besten koppelt man die Löhne, Arbeitszeiten usw. der Busunternehmen direkt an die der SBB, dann ist es fair.
      29 4 Melden
    • zettie94 19.10.2017 12:10
      Highlight @Amboss: ich glaube, kein GA-Besitzer wird sich freiwillig in einen Fernbus setzen. Diese Rechnung dürfte also eher theoretischer Natur sein.
      Domo-Reisen muss GA und Halbtax auch akzeptieren und hat bereits mal Fahrpreise veröffentlicht. Ich rechne damit, dass dieses Unternehmen die Konzession für die beantragten Linien erhält.
      11 1 Melden
    • Amboss 19.10.2017 12:58
      Highlight @zettie: wieso nicht? Wenn das Angebot stimmt, wieso nicht? Gerade Stadtrand zu Stadtrand Verbindungen sind mit dem jetzigen ÖV teils recht mühsam.

      @Posersalami:
      - Es spricht ja niemand von "absoluter Freiheit". Eine Konzession für eine Strecke beinhaltet Rechte, aber auch Pflichten.
      - Mit Deutschland fahren zB auch LKW-Fahrer zu Dumpinglöhnen, rsp. sind in Lettland oder so angestellt.
      In der Schweiz haben wir im Inlandverkehr bei den LKW-Fahrern aber keine Probleme. Ich sehe nicht, weshalb das mit den Fernbusfahrern nicht aus klappen sollte. Alles eine Frage der Regulierung.
      2 1 Melden
    • zettie94 19.10.2017 14:21
      Highlight @Amboss: Ein Fernbusbetreiber hat aber kein Interesse daran, Verbindungen an den Stadtrand anzubieten, die sind deutlich weniger lukrativ als solche ins Zentrum.
      4 0 Melden
    • Amboss 19.10.2017 16:06
      Highlight @zettie: Ist das so? Glaube ich nicht. Ob man nun vom Arbeits-/Wohnort aus in Zentrum fährt oder an den autobahnnahen Stadtrand ist doch wurscht. Zudem würde es die eh schon überlasteten Bahn-/Bushöfe im Zentrum entlasten.
      Ist doch eigentlich absurd: Alle jammenr über überlastete, vollgestopfte Stadtzentren, aber man leitet Pendler je nach dem bis zu vier Mal pro Tag unnötig dort durch...

      Dass es für den Betreiber attraktiver ist ins Zentrum zu fahren, glaube ich nicht, muss er doch sicher 2x20 Minuten von der Autobahn ins Zentrum dazurechnen.
      1 1 Melden
  • ShadowSoul 19.10.2017 10:30
    Highlight Ich verstehe sowieso nicht, wieso die SBB einen Monopol haben muss. Ausserdem würde ich lieber mit einem weniger "luxuriösem" Zug fahren und dafür weniger bezahlen.
    28 81 Melden
    • Posersalami 19.10.2017 11:09
      Highlight Weil Private Anbietern in der Grundversorgung absolut nichts verloren haben. Die machen es nämlich nicht günstiger und schon gar nicht besser. Es würde am Ende so sein, dass es auf einer Strecke wie Zürich - Basel einen harten Preiskampf geben wird und man dann von Basel nach Büren ein Taxi nehmen muss weil keiner die Strecke bedienen will.
      95 10 Melden
    • Knut Knallmann 19.10.2017 11:59
      Highlight Der Öffentliche Verlehr ist eine Solidargemeinschaft. Die Preise sind so hoch, weil das Netz in weiten Teilen und insbesondere im Regionalverkehr nicht kostendeckend ist. Die Reisenden in dem Städten und auf Hauptstrecken sowie der Steuerzahler finanzieren das Netz in ländlichen Regionen und untergeordneten Verbindungen. Das ist aus ökologischen Gründen und für den Zusammenhalt und das Funktionieren des Landes auch wünschenswert - Dafür bin ich auch bereit mehr zu zahlen...
      58 2 Melden
    • MeinSenf 19.10.2017 11:59
      Highlight Siehe Zugschaos in England...
      32 4 Melden
    • pampelmuse 19.10.2017 12:00
      Highlight Am effizientesten wäre es in der gesamten Schweiz genau ein einziges Bahnunternehmen zu haben. Es könnten Millarden gespart werden mit dem Abbau aller x-Fach vorhandenen Infrastruktur. Staatskasse/Steuerzahler würden massiv entlastet. Mit einer geschickten Regulation durch den Bund sicher absolut machbar!
      19 11 Melden
    • mrcharliebrown 19.10.2017 16:18
      Highlight @Pampelmuse:
      Welche x-fach vorhandene Infrastruktur? Siehst du irgendwo zwei parallel verlaufende Bahnlinien, welche jeweils nur von einer Gesellschaft benutzt werden? Ausserdem sind die Infrastrukturen (Gleise, Strassen) fast ausschliesslich in öffentlicher Hand (sogenanntes Monopol).
      4 0 Melden
    • mrcharliebrown 19.10.2017 16:18
      Highlight @Posersalami
      Hast du auch Beweise für deine Aussagen? Wenn es einen harten Preiskampf geben würde, wäre das doch wünschenswert! In einem anderen Beitrag schimpfst du über die hohen Ticketpreise... Und in massiv ländlichen Regionen ist es ökologisch wohl kaum schlechter, wenn statt fast leerer Busse/Züge ein paar Autos fahren.
      0 4 Melden
    • Posersalami 19.10.2017 16:33
      Highlight Wo schimpfe ich wegen der Preise? Herit dem Link.

      Preiskämpfe gehen fast immer zu Lasten der Löhne. Im Transportgewerbe ist ja keine Produktivitätssteigerung zu erwarten. Woher also sollen die Kampfpreise kommen?
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    • Fabio74 19.10.2017 18:35
      Highlight @mrcharliebrown: PReiskampf wo? Zürich-Bern, was ist sonst noch die CashCow in diesem Land?
      Sehe den Sinn an einem offenen Preiskampf nicht, ausser dass der Staat höhere Defizite zu zahlen hat auf den Reststrecken oder man legt alles einfach still.
      Regionalverkehr bestellen die Kantone, also dort nachfragen. Aber die meisten wollen dann doch die Bahn wenn die Stillegung droht.
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    • zettie94 19.10.2017 21:48
      Highlight Zugchaos in England? Wo? Das Argument mag vor 10 Jahren gezogen haben, aber heute funktioniert das Angebot recht gut und zuverlässig - unter anderem aber auch deshalb, weil die Infrastruktur wieder verstaatlicht wurde.
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    • mrcharliebrown 19.10.2017 22:24
      Highlight @fabio
      Wer sich für eine solch lohnende Fernverkehrslinie interessiert und dafür eine Konzession will, kann entweder eine entsprechend höhere Konzessionsgebühr entrichten, mit der dann weniger rntable Strecken finanziert werden oder dazu verpflichtet werden auch eine oder mehrere nicht lohnende anzubieten.
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    • mrcharliebrown 19.10.2017 22:27
      Highlight @posersalami


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    • Posersalami 19.10.2017 23:38
      Highlight Lol das war ironisch gemeint.. knapp 11sfr/Tag für grenzenlosen ÖV find ich sehr günstig.
      0 0 Melden
    • Fabio74 20.10.2017 07:04
      Highlight @Charlie Brown Kann eine höhere Abgabe zahlen? Freiwillig? Wer legt sowas fest? Sorry du bist ein Träumer.
      Es geht um die Filetstücke, frei nach den Rechten. Gewinne privatisieten, Verluste sozialisieren
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    • mrcharliebrown 20.10.2017 10:51
      Highlight @Fabio
      Nein, natürlich nicht freiwillig. Wenn eine Konzession für irgendwas (ÖV-Linie, Kiesabbau, Plakataushang) vergeben wird, muss der Konzessionsnehmer (SBB, Kiesunternehmen, Plakatgesellschaft) dem Konzessionsgeber (Gemeinde, Kanton, Bund) eine Konzessionsabgabe entrichten. Bei rentablen ÖV-Linien kann diese entsprechend hoch angesetzt werden und damit die weniger lohnenden quersubventionieren.
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  • John Smith (2) 19.10.2017 10:23
    Highlight Das kommt dann vermutlich so heraus wie immer: Auf den lukrativen Strecken fahren Private den Gewinn ein, auf den übrigen Strecken zahlt die Öffentlichkeit die Verluste.
    127 8 Melden
    • HabbyHab 19.10.2017 11:31
      Highlight Und dann wundern sich Leute, wieso es nicht mehr so gut ist (:
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    • jen23 19.10.2017 12:41
      Highlight Auf den lukrativem Strecken (z.B. Zürich-Bern) sind die Züge teilweise völlig überfüllt und das Netz der Bahn überlastet. Da wäre es nun wirklich sinnvoll, wenn es zusätzliche Angebote gäbe. So viele werden dann auch nicht abspringen, da die Züge schneller und konfortabler sind als der Bus. Ich glaube um die SBB musst du dir nicht allzu grosse Sorgen machen ;)
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    • mrcharliebrown 19.10.2017 16:19
      Highlight Stimmt doch gar nicht. Die SBB kann sich ja auch nicht nur die besten Strecken aussuchen und unbeliebte einfach nicht mehr beliefern.
      5 0 Melden
    • Fabio74 19.10.2017 18:37
      Highlight @mrcharliebrown DAs ist schlichtweg falsch.
      Die SBB hat die Fernverkehrskonzession und dort steht drin was zu tun ist.
      Auch wenn die SBB zu viel Freiheit hat aus meiner Sicht, siehe Gotthard-Bergstrecke
      Im Regionalverkehr fährt die SBB oder wer auch immer, was vom Kanton bestellt wird.
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  • Töfflifahrer 19.10.2017 10:22
    Highlight Hauptsachen die Spiesse sind für alle Beteiligten gleich lang! Da werden wohl einige Stellen bei der SBB reduziert werden.
    Die Hoffnung der BR, dass Autofahrer auf Fernbusse umsteigen ist bitte worauf gestützt? Die leben wirklich ein einer Fantasiewelt.
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  • Xi Jinping 19.10.2017 10:21
    Highlight hoffe es gibt dabei eine Verbindung Stans (NW)- Altdorf(UR)... 4 Busse am Tag sind zu wenig...und über Luzern-Goldau ist das auch keine Lösung...
    6 14 Melden
    • Töfflifahrer 19.10.2017 11:05
      Highlight Hängt davon ab was auf diese Strecke zu verdienen ist. Das ist leider die Wahrheit.
      37 3 Melden
    • purpletrain 19.10.2017 11:15
      Highlight Sind die bisherigen Busse profitabel? Nein? Dann wirds in Zukunft keine weiteren Verbindungen geben...
      39 2 Melden
  • Radesch 19.10.2017 10:10
    Highlight Das macht durchaus Sinn. Die SBB bleibt ja trotzdem das grösste Transportunternehmen. Die Verbindung zwischen grossen Städten wird dann vom Markt automatisch reguliert, da genug Verkehr herrscht.

    Der Bund bzw. die SBB können sich dann auf die ländlicheren Regionen fokussieren. Oder habe ich irgendwas nicht berücksichtigt?
    13 48 Melden
    • Konstruktöhr 19.10.2017 11:33
      Highlight Die ländlichen Regionen rentieren sich jedoch nicht für die SBB und sie wird Verluste einfahren. Die Gewinne der Verbindungen zwischen Städten jedoch werden die Peivaten Unternehmen einsacken.
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    • kleiner_Schurke 19.10.2017 11:42
      Highlight Ja, Dinge die der Markt reguliert werden entweder:
      a. extrem viel teurer
      b. extrem viel schlechter
      28 4 Melden
    • Tsunami90 19.10.2017 11:44
      Highlight Gewinne privatisieren und Verluste sozialiseren. Wenn die SBB nur noch unwirtschaftliche Strecken bedienen soll, müssen wir via Steuern um so tiefer in die Tasche greifen. Nur damit das Angebot auf den Hauptlinien etwas atraktiver werden kannn? Näi Dänkäää!
      37 2 Melden
    • Knut Knallmann 19.10.2017 11:51
      Highlight Und mit welchem Geld sollen sie das machen? Der Fernverkehr der SBB wird nicht durch den Staat subventioniert. Der unrentable Teil des Fernverkersnetzes wurde bis anhin durch den den profitablen Teil querfinanziert. Wenn der profitable Teil kleiner wird, muss die SBB das Angebot auf dem unprofitablen Teil reduzieren, damit die Rechnung weiteehin aufgeht. Das Angebot und die Serviceleistungen werden dann auf den profitablen Hauptstrecken konzentriert. Es würde foglich das genaue Gegenteil eintreffen von dem was Sie wollen - Dafür schreiben die Privaten Anbieter schöne Gewinne...
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    • Radesch 19.10.2017 12:43
      Highlight Ja stimmt...

      Keine Ahnung warum mir das heute beim z'Nüni nicht aufgefallen ist.
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  • Posersalami 19.10.2017 10:10
    Highlight Juhu, zwei Schritte zurück anstatt nach vorne. Gut gemacht lieber Bundesrat!

    Wir haben dann also noch mehr Verkehr in den Dörfern und Städten. Das wird die Lebensqualität sicher massiv verbessern, wenn sich dann auch noch regelmässig Fernbusse durch die verstopften Strassen quetschen.
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  • CasRas 19.10.2017 10:09
    Highlight Sicherlich eine interessante Ergänzung zum bestehenden Netz. Aber nur wenn es fair zu und her geht, sprich diese Busse dürfen auf keinen Fall nur die Filetstücke bedienen, sondern müssen auch an einem Dienstag Abend um 21:00 von Landquart nach Scuol fahren. Oder von Winterthur nach Bauma.

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    • Posersalami 19.10.2017 11:06
      Highlight Klar, Domo wird auf keinen Fall Zürich - Basel bedienen sondern von Landquart nach Scuol im 15min Takt fahren :D
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    • Amboss 19.10.2017 11:24
      Highlight @CasRas: Sei bitte so fair und vergleiche bitte korrekt. Weisst du, wer Winterthur-Bauma bezahlt?
      Du, ich, wir. Der Steuerzahler. Das sind Leistungen, die der Kanton bestellt, weil die sonst niemand anbietet, auch nicht die liebe SBB.

      Hier geht es um die Zulassung von Fernbussen im Fernverkehr.

      Und ja: Domo würde Landquart-Scuol wohl schon anbiete, wenn es dafür vom Kanton vergütet wird.
      8 15 Melden
    • HabbyHab 19.10.2017 11:32
      Highlight Glaubst du echt daran, dass diese Busse auch nur irgend eine Strecke anbieten, auf denen sie keinen Profit erwarten? Die werden sich die rentablen schnappen und dann gut ist..
      40 0 Melden
    • Pogon 19.10.2017 11:48
      Highlight Wieso soll es ein Problem sein, wenn sie nur die "Filetstücke" anbieten? Im Zug stehen die Leute zwischen Zürich-Bern mittlerweile sogar in der ersten Klasse. Wenn ein paar Nasen auf den Bus umsteigen, ist allen geholfen.
      Vorausgesetzt natürlich, dass die Fernbusse ihre Gewinne auch hier versteuern.
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    • Roger Baumann (1) 19.10.2017 13:12
      Highlight Ich fahre jeden eine Stunde Zug (Hauptverkehrszeiten) in der 1. Klasse (Olten-Bern), ich könnte stehen, ja, aber ich sitze – auch weil es genügend Sitzplätze hat.
      11 0 Melden
    • ands 19.10.2017 15:16
      Highlight @ Roger Baumann (1): Wir sprechen hier von Zürich-Bern. Nicht von Olten-Bern.
      Die meisten stehen lieber eine Stunde, als anderthalb Stunden zu sitzen.
      2 0 Melden
    • Fabio74 19.10.2017 18:39
      Highlight @ands: Würde halt lieber später oder früher fahren und dafür sitzen.
      Ab ZH gibts zumindest morgens Entlastungs ICs
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Ganz ohne Plastiksäckli: In Zürich öffnet der erste Zero-Waste-Laden der Deutschschweiz

In Zürich eröffnet der erste Laden ganz ohne Abfall. Wer was kaufen will, muss seinen eigenen Behälter mitnehmen, auch für Nudeln, Reis oder Alkohol. «Zero Waste» heisst die Philosophie und steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. 

Rüebli, Kartoffeln, Nudeln oder Seife, im Foifi, dem ersten Zero-Waste-Lasten in Zürich, findet man eigentlich alles – ausser eben Plastiksäckli. Der neue Laden steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft und setzt sich zum Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Der Durchschnittsschweizer produziert im Jahr 344 Kilogramm Abfall – viel zu viel, finden die Betreiber des «Foifi». Der Name ist ein Vermerk auf die fünf Axiome von Zero Waste, aber auch eine Liebeserklärung an den Zürcher …

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