Schweiz

Alle (Bürgerlichen) gegen die AHV-plus-Initiative

15.08.16, 13:42

Geschlossene bürgerliche Front gegen die AHV-plus-Initiative Bild: KEYSTONE

In den Augen der bürgerlichen Parteien ist die Initiative «AHV plus» verantwortungslos. Die pauschale Rentenerhöhung koste Milliarden und gefährde die AHV, warnten sie am Montag vor den Medien in Bern.

Die Initiative des Gewerkschaftsbunds kommt am 25. September zur Abstimmung. Sie verlangt 10 Prozent höhere AHV-Renten. Nach Ansicht der Gegner steht diese Forderung quer zur derzeitigen Situation der Altersvorsorge und der demografischen Entwicklung. Die AHV schreibe schon heute rote Zahlen, heisst es in einer Mitteilung. Es brauche daher eine Gesamtreform der Altersvorsorge und keine Rentenerhöhung mit der Giesskanne.

Umfrage

AHVplus – Segen oder Fluch?

  • Abstimmen

6,633 Votes zu: AHVplus – Segen oder Fluch?

  • 37%Ich finde die Initiative sehr gut.
  • 45%Viel zu teuer!
  • 18%Keine Ahnung. Will nur das Resultat sehen.

Diese Reform ist derzeit im Parlament hängig und soll die Probleme von erster und zweiter Säule gleichzeitig lösen. Ohne Gegenmassnahmen würden bis 2030 jährlich rund 7 Milliarden Franken im AHV-Topf fehlen, heisst es in der Mitteilung der gegnerischen Allianz, der CVP, SVP, FDP, BDP, GLP und EVP angehören. Zusammen mit den Mehrausgaben für die Rentenerhöhung ergebe sich ab 2030 ein Loch von jährlich 12.5 Milliarden Franken.

Ein Ziel der Initiative ist es, die Renten der tiefen und mittleren Einkommen zu stärken. Die Gegner sind überzeugt, dass das nicht gelingt. Sie erinnern daran, dass die Initiative für zwei Drittel der Bezügerinnen und Bezüger von Ergänzungsleistungen keine Vorteile bringe. Ein Teil von ihnen werde sogar benachteiligt, weil sie ihren EL-Anspruch verlieren.

Front gegen die Initiative machen auch der Wirtschaftsdachverband economiesuisse, der Arbeitgeberverband oder der Gewerbeverband. Derzeit scheinen die Gegner aber in Rücklage: Gemäss einer Umfrage von Tamedia aus der zweiten Augustwoche wollen 60 Prozent der Initiative zustimmen. Nur 32 Prozent sagten Nein. (sda)

Politik Wirtschaft Sharing Economy

Die Waschmaschine hat uns das Leben erleichtert – die Digitalisierung wird es revolutionieren

Stehen wir an der Pforte zum Himmel oder zur Hölle? Zwei grundverschiedene Zukunftsszenarien

«Eine Maschine wird niemals ein Bewusstsein haben»

Der neue Wohlstands-Faschismus ist da – und auch die alte Unfähigkeit, dagegen anzukämpfen

Wenn wir Glück haben, behalten uns die Roboter als Haustiere

Die Stadt der Zukunft? «Wohnen 500 Hipster nebeneinander, bringen sich 300 gegenseitig um»

Das bedingungslose Grundeinkommen hat nichts mit Sozialismus und Schlendrian zu tun – es würde uns von staatlicher Hilfe emanzipieren

Einer der mächtigsten Notenbanker warnt vor der Klimaerwärmung

Eine wahrhaft liberale Marktwirtschaft: «Wenn Kooperation, Respekt und Grosszügigkeit belohnt werden, ist eine ethische Wirtschaftsordnung möglich»

Die Schweden sagen: Sechs Stunden Arbeit sind genug – das freut Arbeitnehmer wie Firmen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
49
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 16.08.2016 03:57
    Highlight Die geplante Volksinitiative „AHVplus“ kommt zum richtigen Zeitpunkt, müssen doch die Renten aus den Pensionskassen wegen der höheren Lebenserwartung und der geringeren Renditen gesenkt werden. In dieser Situation kann nur die AHV die Ausfälle bei den Pensionskassen kompensieren. Die Finanzierung der zusätzlichen AHV-Leistungen soll ausschliesslich durch Bundesbeiträge finanziert werden. In Frage kommen neben der Mehrwertsteuer z.Bsp. eine Umlagerung des Bundesbudgets, eine Kapitalgewinnsteuer oder eine Transaktionssteuer. Auf höhere Arbeitgeber- und Arbeitnehmerabgaben ist zu verzichten.
    4 1 Melden
  • johannamiller 15.08.2016 19:22
    Highlight Eine passende Umfrage zu diesem Thema:

    http://www.survio.com/survey/d/K7Q5R4N5F5Q4L3T3B

    0 0 Melden
  • Erode Terribile 15.08.2016 19:17
    Highlight Klar doch, dass die Bürgerlichen dagegen sind. Raffgier ohne Grenzen.
    10 14 Melden
  • Hustler 15.08.2016 18:24
    Highlight Ich als junger Mensch bin gerne bereit für die Menschen in die Tasche zugreifen, die ihr ganzes Leben gearbeitet haben und meiner Genaration viel ermöglicht hat.
    15 4 Melden
  • ThePower 15.08.2016 17:49
    Highlight Naja, die Alten gönnen uns ja auch keine 6 Wochen Ferien. Ausserdem haben die meisten Pensionäre mehr als genug Geld und die anderen erhalten EL. Also: Nein.
    13 25 Melden
    • Sille 15.08.2016 18:24
      Highlight The Power..5 Wochen wären 100% durchgekommen, aber wenn genug zuwenig ist, dann steht man auf der Verlierer Seite....
      11 1 Melden
    • TobaFett 15.08.2016 19:30
      Highlight Doch, echt gute Denkweise. Die gönnen mir nichts, also gönn ich ihnen nichts. Dann gute Nacht Solidaritätsprinzip...
      12 5 Melden
    • ThePower 15.08.2016 19:54
      Highlight @TobaFett

      Das hat doch nichts mit mangelnder Solidarität zu tun, im Gegenteil. Ist es denn solidarisch, wenn der 18-jährige Lehrling höhere Lohnabgaben zahlt, die dann in die Taschen eines pensionierten Millionärs wandern? Denk nochmal nach. AHV heisst: Die Jungen schuften, damit die Alten Party machen können. Das sei ihnen gegönnt. Aber Junge, Junge, 12 Mrd😳Es gibt auch Grenzen..
      6 12 Melden
    • Sille 15.08.2016 19:55
      Highlight Dann noch was The Power, die Alten, und dazu gehören auch Ihre Eltern,haben mehr als 40Jahre für dieses Land gekrüppelt und AHV einbezahlt.Nur weil man Jung ist heisst dies noch lange nicht,dass man den älteren Menschen die Rente auf diese ekelhafte Art und Weise nicht gönnt.
      Unsere Regierung wirft Milliarden Richtung Ausland,aber wenns um das eigene Volk geht, dann gehts nicht, dann muss der Sparhebel noch mehr angezogen werden.
      Das ist nur noch Bashing auf Kosten der mittleren und älteren Bevölkerung. Hört verdammt nochmals auf damit,auch Sie werden irgendwann mal alt und das geht schnell
      9 4 Melden
    • ThePower 15.08.2016 20:10
      Highlight @Sille Vorneweg, sag ruhig "Du". Ich tue es auch, wir sind bei Watson.

      Zum Thema: Ich gönne euch euren Ruhestand, aber ich will nicht noch mehr dafür bezahlen. Bei mir wächst das Geld auch nicht auf dem Balkon. Ist den das so schwer zu verstehen?
      4 5 Melden
    • Fabio74 15.08.2016 20:30
      Highlight @Sille: auch 5 Wochen Ferien wären der Angstkampagne zum Opfer gefallen.
      Das geizen bei der AHV hat meiner Meinung nach nichts mit Auslandzahlungen zu tun, sondern mit der bürgerlichen Mentalität im generellen.
      Man hätte auch so genug Geld, hätte man den Bauern nicht 400 Mio Bundessteuer erlassen; hätte das Volk Ja zur Erbschaftssteuer gesagt.
      7 11 Melden
    • Fabio74 15.08.2016 20:31
      Highlight @TobaFett: Das mit der Solidarität bröckelt schon lange.
      Nach der CVP-Heirats-Initiative kamen viele gehässige Kommentare, man würde gegen LGBT stimmen aus Prinzip, weil diese Nein gesagt haben, gegen diese doofe Initiative
      4 5 Melden
    • Sille 15.08.2016 20:54
      Highlight The Power
      Ich bin noch lange nicht soweit, ich darf noch ein paar Jahre, aber ich befinde mich momentan in der "komfortablen"Lage, dass ich,solange ich einen Job habe, mit meinem AHV Beitrag nicht nur die ältere Generation, sondern auch meinen Mann,welcher durch einen degenerativen Rückenschaden Frühpensioniert und kurz darauf IV Bezüger wurde,seine AHV Beitragsmässig mitfinanzieren kann.Für ihn wäre es hart denn der Verlust von Beitragsjahren ist happig und gerade bei IV und Frauen welche nicht die volle Beitragszeit vorweisen können, fällt dies extrem ins Gewicht.
      Dies nennt man Solidarität
      8 1 Melden
    • ThePower 15.08.2016 21:13
      Highlight @Sille Das tut mir leid. Aber dann verstehe ich nicht, weshalb du dafür bist. Wenn die Beiträge erhöht werden, dann ist das doch schlecht für drin Budget, oder nicht?
      2 6 Melden
    • Sille 15.08.2016 21:22
      Highlight Nein, ich rechne mit dem Netto- und nicht mit dem Brutto Lohn und daraus wird mein Budget berechnet.
      Da tun mir die horrend jährlich steigenden KK Prämien mehr weh...
      Die AHV bleibt bei gleichem Lohn immer gleich die KK Prämien nicht..und auch wenn man mehr Lohn erhält sind die Abzüge immer noch human.
      Ich würde es gerade der Mittel-und unteren Schicht gönnen wenn die ein paar Franken mehr AHV erhalten würden, aber das ist meine persönliche Meinung.
      4 1 Melden
  • Christian Mueller (1) 15.08.2016 17:06
    Highlight Wir geben jährlich 5 Milliarden Franken für eine unnütze Armee aus, die auf Gefahren aus dem letzten Jahrhundert ausgerichtet ist. Würde man hier sparen (ausser beim Katastrophenschutz, was ca 2% des Armeebudgets sind) könnte man jährlich 500Fr jeden Bewohner der Schweiz auszahlen...
    28 19 Melden
    • 7immi 15.08.2016 18:01
      Highlight und schonwieder das armeebashing. obwohl die dinge nichts miteinander zu tun haben.
      deine behauptung, dass die armee auf "gefahren aus dem letzten jahrhundert" ausgerichtet sei ist ausserdem falsch. darfst dich gerne an der veranstaltung "thun meets army" am 21./22.10. weiterbilden...
      22 15 Melden
    • Froggr 15.08.2016 18:49
      Highlight Bin dafür dass man bei Bildung, Entwicklungshilfe und Beziehungen zum Ausland spart falls JA. So wie es die Linken immer wollen, falls die Armee mehr Geld bekommt. Also ein klares NEIN von mir.
      7 8 Melden
    • Fabio74 15.08.2016 20:32
      Highlight @Froggr: Bei der Bildung sparen: Nein
      Die Beziehungen zum Ausland kosten aber sind was wert.
      Man könnte Geld sparen, in dem man den Reichen nicht noch mehr Geld hinterher wirft
      7 9 Melden
    • Froggr 15.08.2016 21:08
      Highlight Den reichen wird kein Geld hinterhergeworfen. Den faulen wird Geld in den A geschoben.
      10 6 Melden
  • Christian Mueller (1) 15.08.2016 17:04
    Highlight Hört endlich auf dem SVP Newspeak zu glauben und die SVP als 'bürgerlich' zu bezeichnen. Das war sie vielleicht früher mal, heute nicht mehr. Nur weil es die SVP immer wieder und wieder wiederholt, wird es nicht wahrer. Die SVP ist etwa so bürgerlich oder für das 'Volk' wie die DDR demokratisch war...
    32 18 Melden
  • exeswiss 15.08.2016 17:00
    Highlight würde man statt der wirtschaft dauernd geschenke machen, das geld in die AHV stecken, wäre "Die AHV schreibe schon heute rote Zahlen, heisst es in einer Mitteilung. " das nicht der fall.
    14 14 Melden
    • Alnothur 16.08.2016 05:18
      Highlight Warum kommentieren eigentlich immer die am Meisten, die von der Sache die wenigste Ahnung haben?
      4 1 Melden
  • 7immi 15.08.2016 16:56
    Highlight Da die Finanzierung nach 2025/2030 noch nicht klar ist und man das entstehende loch stopfen muss, sollte man nun nicht pauschal die ahv erhöhen. die leidtragende generation muss schon genug für die derzeitige AHV bezahlen. ich kann nicht verstehen, weshalb man noch mehr geld verteilen will, das nicht vorhanden ist... die geburtenstarken jahrgänge werden demnächst in pension gehen. das geld wird da besser gebraucht. profitieren ist immer schön, man sollte aber nicht egoistisch sein und die kommende generation noch mehr belasten.
    18 6 Melden
  • banda69 15.08.2016 14:42
    Highlight Wieso nennt sich eine Partei wie die SVP eigentlich ungestraft Volkspartei?
    36 26 Melden
    • Sille 15.08.2016 16:48
      Highlight Banda....da oben steht schwarz auf Weiss alle!! Bürgerlichen Parteien...
      Da gibts noch ander mit VP am Schluss ....
      12 7 Melden
    • wasylon 15.08.2016 17:38
      Highlight @banda69 reichen sie doch Strafanzeige ein, dann gibt es eine Antwort.
      14 1 Melden
    • Fabio74 15.08.2016 20:33
      Highlight frag mal warum die sich in der Romande Union Democratique du Centre nennt, so sie so weit rechts steht wo keiner mehr ist
      3 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 14:35
    Highlight Auch hier ist die Zustimmung in der Umfrage bereits sehr tief, genau wie bei der grünen Wirtschaft. Das wird wohl eine klare Sache werden am 25. September. Einzig vielleicht beim NDG nicht...
    16 5 Melden
    • atomschlaf 15.08.2016 15:04
      Highlight Die grüne Wirtschaft ist auch planwirtschaftlicher Unsinn.
      Eine starke AHV nützt dagegen uns allen.
      13 25 Melden
  • atomschlaf 15.08.2016 14:15
    Highlight Eine zehnprozentige Rentenerhöhung würde eine Erhöhung des AHV-Beitrages für Arbeitnehmer und Arbeitgeber um je ca. 0.4 Prozentpunkte bedingen.
    Soll mir niemand erzählen, dies wäre nicht verkraftbar. Insbesondere im heutigen Niedrigzinsumfeld, das vielen PKs Probleme macht, müssen wir die AHV stärken.
    Zudem ist eine Erhöhung um 10% eine moderate und realistische Forderung. Daher gebe ich der Initiative gute Chancen.
    Lasst Euch nicht wieder von der Angstkampagne der Arbeitgeber einschüchtern!
    45 29 Melden
    • Lowend 15.08.2016 14:57
      Highlight Es geschehen noch Zeichen und Wunder, aber dass ist jetzt erste Mal, dass ich einen Kommentar von atomschlaf zu 100% einverstanden bin!
      Was ich aber nicht verstehe ist, warum Sie für eine derart linke, soziale Initiative sein können und als SVP-Sympathisant dann genau diejenigen wählen, die solche Anliegen im Parlament abschmettern?
      34 16 Melden
    • Sille 15.08.2016 16:12
      Highlight Atomschlaf, Top Kommentar!!!
      15 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 16:20
      Highlight 10% soll moderat sein - 3 - 5 % wäre moderat. Ueberdies ist es unsinnig die Renten in einem Umfeld von Negativteuerung zu erhöhen.
      16 17 Melden
    • 7immi 15.08.2016 16:58
      Highlight @atomschlaf
      hast du die geburtenstarken jahrgänge berücksichtigt, die demnächst in pension gehen? die "bezahler" seite wird massiv abnehmen, während die "bezieher" entsprechend zulegen. die finanzierung ist ohnehin nicht klar, dann sollte man nicht noch mehr geld verplanen.
      13 9 Melden
    • ottonormalverbraucher 15.08.2016 17:29
      Highlight 10% mehr AHV Beiträge bezahlen ist doch kein Problem. Für niemanden.
      9 11 Melden
    • atomschlaf 15.08.2016 17:53
      Highlight @Lowend:
      1. Bloss weil ich die heutige Migrationspolitik ablehne, bin ich noch lange kein SVP-Sympathisant.
      2. Gerade weil mir die soziale Sicherheit am Herzen liegt, bin ich gegen die gegenwärtig stattfindende Einwanderung in die Sozialhilfe via Asylverfahren, denn die resultierende Kostensteigerung birgt die grosse Gefahr, dass in einigen Jahren die Sozialstandards für alle gesenkt werden und zwar nicht nur bei der Sozialhilfe.
      20 2 Melden
    • ottonormalverbraucher 15.08.2016 18:09
      Highlight @7immi Doch, je mehr in Pension gehen umso mehr Geld muss zur Verfügung stehen und von wo sonst als von uns arbeitenden soll das kommen? Wir sind das reichste Land der Welt, wir können es locker verkraften mehr AHV Abgaben zu bezahlen. Wie sonst soll man dieses unvermeidbare "Problem" lösen?
      7 8 Melden
    • Vosi 15.08.2016 19:13
      Highlight Die AHV-Rentner welche heute EL beziehen, werden mit der Ahvplus weniger netto haben!
      Im übrigen schlägt sich das Parlament demnächst mit der AV 2020 rum, und dieser Ansatz gefällt mir einiges besser!
      3 2 Melden
    • ThePower 15.08.2016 20:05
      Highlight Sind dann bei einem Lohn von 5000.- brutto (*13) auch wieder 260.- im Jahr, die dann fehlen. Das entspricht ungefähr 6 Monaten Billag. Ist nicht gerade Nichts.
      2 5 Melden
    • ottonormalverbraucher 15.08.2016 20:42
      Highlight @Thepower Das sind wahrlich first world Probleme. Jemand der 65'000 kann davon 260 Franken weniger verkraften. Das sind nicht mal ein halbes Prozent.
      9 2 Melden
    • ThePower 15.08.2016 21:01
      Highlight @ottonormalverbraucher

      Und wenn der betreffende Lohnempfänger eine Familie hat und Alleinverdiener ist? 1st World Problems hin oder her, es fehlen ihm 260.-. Und Steuern, Krankenkasse, Miete ect kommen ja auch noch. Ist halt hier 100er, da ein 1000er und da ein 50er, und am Schluss ist nichts mehr da. Da hilft auch die Tatsache nichts, dass es überall "gar nicht soviel mehr ist". Aber ich schicke dir sonst gerne meine Kontonummer und du kannst ja mir diese 0.4% überweisen. Gegenleistung kriegst du keine. Aber dafür es ist ja nicht soviel😉
      4 7 Melden
    • ottonormalverbraucher 15.08.2016 21:26
      Highlight @Thepower ich weiss von was du redest, es ist trotzdem ein "kleines" Problem, das aber eine grosse Lösung bringt: 200 Franken mehr Rente und das pro Monat und nicht pro Jahr. Kleines Opfer für eine gute Sache.
      5 2 Melden
    • ThePower 15.08.2016 21:38
      Highlight @ottonormalverbraucher

      Ja schon, wenn du die 200.- dann auch tatsächlich erhälst, und genau das bezweifle ich.
      2 4 Melden
    • Lumpirr01 15.08.2016 22:06
      Highlight Sinnvoll wäre zweifellos eine Erhöhung der AHV für diejenigen, die es nötig hätten. Wie wäre es mit AHV Renten, die vom Vermögen abhängig sind? Wer sein Leben lang eine Berufstätigkeit ausgeübt hat, bezieht heute in der Regel mittels Pension und AHV mehr Geld, als dass er verbraucht. Ein Rentner hat doch schon fast alles, v. a. die Reiseaktivitäten und der Geldverbrauch nimmt stetig ab. Grundsätzlich sollte das Vermögen während dem Rentenalter nicht noch zunehmen, sondern sollte bis zum Lebensende ausreichen. Näme mich noch Wunder, wieviele Leute dann am reichsten sind, wenn sie sterben.....
      6 6 Melden
    • Sille 15.08.2016 22:45
      Highlight mit dem ersten Satz rennen Sie bei mir offene Türen ein mit dem Rest na ja,das Leben lang gespart und dann wird man dafür bestraft?Absolutes no go.Es ist egal mit wieviel Geld auf der hohen Kante jemand stirbt,seine AHV hat sich auch diese Person erarbeitet und keiner wird mit der AHV mehr haben als vorher und reich wird man damit schon gar nicht,dazu sind die Lebenshaltungskosten definitiv zu hoch.Die heutigen Rentner sind fitter als früher und warten nicht einfach bis sie "s Gipfeli" machen, sondern sind aktiv und dafür brauchts auch die AHV und das mag ich den Pensionären von Herzen gönnen
      5 1 Melden
    • 7immi 15.08.2016 22:56
      Highlight @lumpirr
      dafür haben wir die ergänzungsleistungen. die ahv ist eigentlich nur da, dass niemand stirbt (erste säule). nichts weiter. die pensionskasse (zweite säule) ist einkommens und jobabhängig. das finde ich auch gut so, schliesslich sollen die, die gearbeitet haben auch etwas davon haben. ansonsten sind die, die das ganze system tragen (arbeiter) mal wieder die lackierten. ein zuschlag ist daher irrsinnig, da die ergänzungsleistungen bereits jetzt dieses loch situativ stopfen...
      6 1 Melden
    • atomschlaf 15.08.2016 23:16
      Highlight @Lumpirr01: Dieses Phänomen würde man aber besser mit einer (hohen) Erbschaftssteuer angehen.
      Wollten die Schweizerinnen und Schweizer aber nicht und haben (einmal mehr) abgestimmt, als ob sie alle Mehrfachmillionäre wären...
      6 6 Melden
    • Lumpirr01 16.08.2016 13:06
      Highlight @Sille, 7immi & atomschlaf: Alle eure Argumente in Ehren und auch nachvollziehbar, aber eine Erhöhung nach dem Giesskannenprinzip hat zurzeit einfach keine Chance. Schon heute wird an AHV - Modellen gearbeitet, die vermehrt die induvidiellen Bedürfnisse abdecken werden, was doch eigentlich auch sinnvoll wäre. Eine mögliche Lösung wäre eine Erhöhung für diejenigen, welche es gut gebrauchen können genauso wie keine Erhöhung für diejenigen, welche es nicht nötig haben. Ich spreche da eigentlich gegen meine persönlichen Interessen, aber das soziale Gemeinwohl hat hier eindeutig Priorität......
      3 5 Melden

Wie Trumps Steuerreform die Schweiz unter Druck setzt – oder auch nicht

Schweizer Politiker beobachten die Steuersenkungspläne in den USA genau und rechnen mit Auswirkungen auf die Steuervorlage 17. Doch es gibt Ausnahmen. Eine SP-Nationalrätin sagt, die Bürgerlichen suchten einen Vorwand für Steuersenkungen.

Die Steuerreform soll das Weihnachtsgeschenk für US-Präsident Donald Trump werden. Die republikanische Mehrheit in Senat und Repräsentantenhaus ist gerade daran, das US-Steuersystem umfassend umzukrempeln – in einem schier unvorstellbaren Tempo. Die beiden Parlamentskammern sind sich in den Grundzügen einig.

Dazu gehört, dass die Körperschaftssteuer von 35 auf 20 Prozent sinken soll. Unternehmen werden also stark entlastet. Ein wichtiges Element ist zudem, dass Apple, Google und Co. in Europa …

Artikel lesen