Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Atomkraftwerk Mühleberg nach Störung wieder in Betrieb

08.03.18, 10:38


Das Atomkraftwerk Mühleberg ist nach einer Störung am Mittwoch wieder am Netz. Ein gemessener Anstieg der Radioaktivität in den Dampfleitungen führte zu einer automatischen Schnellabschaltung der Anlage. Gefahr für die Bevölkerung und die Umwelt bestand nicht.

Im Rahmen von monatlichen Tests kam es am Mittwochmorgen zu einem kurzzeitigen Anstieg des Wasserstoffs in der Wassereinspeisung zum Reaktor, wie der Energiekonzern BKW am Donnerstag mitteilte. Dadurch erhöhte sich auch die Radioaktivität in der Dampfleitung kurzzeitig.

Das Überwachungssystem registrierte diesen Anstieg und löste automatisch die Absperrung der Dampfleitungen aus, wie Untersuchungen im Verlauf des gestrigen Tages laut BKW ergaben.

Nach der Zustimmung durch das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI konnte die Anlage wieder hochgefahren werde. Seit Donnerstagvormittag ist sie wieder am Netz.

Die Geschichte des Schweizer Atomausstiegs in 15 Bildern

Das AKW Mühleberg ist ein Siedewasserreaktor. In einem solchen führen die Dampfleitungen den Dampf vom Reaktor zu den Turbinen. Nachdem der Wasserdampf über die Turbinen geführt wurde, wird er im Kondensator so weit abgekühlt, dass er in flüssiger Form als Wasser wieder zurück in den Reaktor gepumpt werden kann. Es handelt sich um ein geschlossenes System.

Zu Schnellabschaltungen kommt es nicht häufig, aber gelegentlich. Im AKW Mühleberg war dies 2012 der Fall wegen einer Panne bei Messungen und 2015 aufgrund einer Reglerstörung im internen Wasserkreislauf.

Das AKW Mühleberg ist seit 1972 am Netz. Ende 2013 gab die BKW bekannt, dass sie «Mühleberg» abschalten will, weil sich eine Nachrüstung finanziell nicht mehr lohne. Das AKW soll im Dezember 2019 vom Netz genommen werden. (sda)

So sieht das AKW in Fukushima von innen aus

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Haris Seferovic: «Irgendwann ist genug und dann platzt der Kragen»

EXKLUSIV: Hier erfährst du, wer die WM gewinnen wird! (Spoiler: Ich, der Picdump 😒)

«Die roten Linien werden eher dunkelrot»: Wie man in Brüssel die Schweiz sieht

Traum oder Albtraum? So ist es, als CH-Rock'n'Roll-Band in den USA auf Tour zu sein

Erdogans Schlägertrupp auf dem Vormarsch in die Schweiz

Mit dieser Begründung brechen 37 Studenten Prüfung ab

Schweizer Fussballfans verirren sich an die ukrainische Front

Netta sang zum Abschluss der Pride – aber vorher gab es wüste Szenen

13 seltsame Dinge, die uns am Trump-Kim-Gipfel aufgefallen sind

«Wieso sagen Schweizer gemeine Dinge über meine Schwester?»

Das absurdeste Museum der Welt und wir waren da – und bereuen es jetzt noch

Diese 7 Zeichnungen zeigen dir, wie es am Open Air wirklich wird

Du weisst noch nicht, wem du an der WM helfen sollst? Hier findest du DEIN Team!

präsentiert von

Diese 19 Fails für bessere Laune sind alles, was du heute brauchst

Warum das Kämpfchen gegen Netzsperren erst der Anfang war

Eine Szene – viele Wahrheiten 

Anschnallen bitte! So sieht der Formel-E-Prix von Zürich aus der Fahrerperspektive aus

15 Jahre ist es her: Das wurde aus den «DSDS»-Stars der 1. Stunde

Die Bernerin, die für den Sonnenkönig spionierte

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

Fertig mit Rosinenpicken: Es ist Zeit, dass auch Frauen bis 65 arbeiten

Wegen hoher Verletzungsgefahr: Diese Sportarten mögen Versicherungen gar nicht

Diese 18 genialen Cartoons über die Liebe und das Leben haben uns kalt erwischt 😥😍

«Pöbel-Sina» scheitert bei «Wer wird Millionär» an dieser super einfachen Frage – und du?

Was vom Bordmenü übrig bleibt – das kannst du gegen den Abfallwahnsinn im Flugzeug tun

Shaqiri ist der «dickste» Feldspieler – und 9 weitere spannende Grafiken zur Fussball-WM

Die ausgefallensten Hotelzimmer der Schweiz

Als muslimische Piraten Europäer zu Sklaven machten 

33 unfassbar miese Hotels, die so richtig den Vogel abgeschossen haben

Unerträgliche Regelschmerzen: Melanies Kampf gegen Endometriose

Diese Frau stellt absurde Promi-Fotos nach – 17 Lektionen, die wir von ihr lernen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Defekt bei der Schilthornbahn – 400 Leute mit Helikopter abtransportiert

Rund 400 Touristen haben am Donnerstagnachmittag im Berner Oberland unverhofft einen Helikopterflug absolvieren können oder müssen. Grund dafür war ein Defekt der Schilthornbahn im Abschnitt Mürren-Birg.

Wie die Schilthornbahnen mitteilten, trat der Defekt just dann auf, als die Kabine in der Station Birg auf 2677 Metern über Meer angekommen war. Deshalb konnten die Touristen normal die Kabine verlassen, blieben also nicht in der Luft stecken. Der Zwischenfall ereignete sich gegen elf Uhr. Die talwärts fahrende Kabine war leer.

Die Störung liess sich nicht sofort beheben, und zudem drohten Gewitter. Deshalb entschied sich die Unternehmensleitung, alle 259 Passagiere und 18 Mitarbeitenden auf der …

Artikel lesen