Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Boi Mord Aargau Königsfelden

Der 23-jährige Kris V. bleibt vorerst in der JVA Lenzburg.  bild: kapo aargau

Boi-Mörder Kris V. bleibt vorläufig in der JVA Lenzburg



Die fürsorgerische Unterbringung (FU) des heute 23-jährigen Aargauers, der 2009 eine 17-Jährige ermordete, wird vorläufig in der Justizvollzugsanstalt Lenzburg (JVA) fortgesetzt. Dies hat das Bundesgericht im Rahmen einer öffentlichen Beratung entschieden.

Der Mann war Ende Mai aus der psychiatrischen Klinik Königsfelden ausgebrochen und nach Deutschland geflohen. Nach seiner Auslieferung an die Schweiz, wurde er für die Weiterführung der zuvor angeordneten FU wieder in die JVA Lenzburg im Kanton Aargau verlegt. Dort war er bereits einmal untergebracht worden.

Der Verurteilte legte gegen den Entscheid für die Weiterführung der FU Beschwerde ein. Er verlangte die Aufhebung der Unterbringung oder zumindest die Verlegung nach Königsfelden.

Das Bundesgericht hat am Donnerstag mit einer Mehrheit von fünf zu vier Stimmen entschieden, dass der Verurteilte vorläufig in der JVA bleiben muss. Weil er noch nicht therapieeinsichtig sei, was sich auch durch die Flucht aus Königsfelden gezeigt habe, sei eine Verlegung dorthin noch nicht angezeigt.

Deshalb werden die bereits bei der ersten Unterbringung in Lenzburg aufgegleisten Therapiemöglichkeiten dort wieder aufgenommen und weitergeführt. Erst wenn eine Krankheitseinsicht vorhanden ist, soll der 23-Jährige verlegt werden. (Sitzung vom 15.12.2016, 5A_652/2016) (gin/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Stellt das Popcorn bereit: Trumps Anwalt Michael Cohen will auspacken

Link zum Artikel

Samsung hat das Galaxy Fold enthüllt, das unsere Smartphones für immer verändern könnte

Link zum Artikel

Im Juni wurde «The Beach» geschlossen – jetzt zeigt sich, wie gut dieser Entscheid war

Link zum Artikel

Warum der Schweizer Klubfussball auf dem absteigenden Ast ist

Link zum Artikel

5 Promi-Seitensprünge und ihre Ausgänge (und was diese Dame damit zu tun hat)

Link zum Artikel

9 Grafiken rund um das Elektroauto in der Schweiz

Link zum Artikel

Zwangsschulfrei wegen Masern: Schon 12 Fälle an Steiner-Schule – warum das kein Zufall ist

Link zum Artikel

Ihr spinnt! Wieso trinkt ihr im Restaurant kein Leitungswasser?

Link zum Artikel

Diese Schweizerin trug 365 Tage lang dasselbe Kleid

Link zum Artikel

Hinter den Kulissen von «Game of Thrones» haben sich alle lieb. Hier 15 Beweis-Bilder!

Link zum Artikel

Und jetzt: Die fiesen Sex-Fails der watson-User! 🙈

Link zum Artikel

Hier kommt ein Feel-Good-Dump für alle, die ein bisschen Aufmunterung gebrauchen können

Link zum Artikel

27 Sprüche, die zeigen, dass wir unbedingt auch Jahrbücher in den Schulen brauchen

Link zum Artikel

«Breaking Bad» kommt zurück – dazu die 10 besten Zitate von Jesse Pinkman

Link zum Artikel

Die Post lässt sich ein bisschen hacken – und macht sich zum Gespött der Hacker

Link zum Artikel

Sorry, aber wir müssen wieder über Trump und Faschismus reden

Link zum Artikel

«Eine Hure zu sein, war oft top», sagt Virginie Despentes aus Erfahrung

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Cyberpunk 15.12.2016 14:48
    Highlight Highlight solche psychopathen gehören lebenslänglich hinter gitter. keine teure therapien, keine resozialisierungsversuche. wenn sich häftlinge gegen solche behandlungen wehren, sollte man sie in ihrer zelle stitzen und verrotten lassen.

Wenn die A-Post 285 Tage braucht – und einen Umweg über Australien macht

Ein Brief von Feusisberg nach Frick braucht 285 Tage – und macht dabei einen Umweg über Australien. Spoiler: Es gab ein Happy-End für alle Involvierten.

Es ist einer jener Briefe, die man gerne und deshalb auch schnell zurücksendet: den unterschriebenen Mietvertrag für die Ferienwohnung. Denn die Ferienzeit ist bekanntlich die schönste Zeit – und Ferienwohnungen gehen, gerade für Winterferien in den Bergen, vielerorts weg wie warme Semmeln. So frankierte Familie Müller das Couvert an Vermieter Max Herzog selbstredend mit einer A-Post-Briefmarke.

Im wirklichen Leben heisst Familie Müller anders. Aber im wirklichen Leben braucht ein A-Post-Brief …

Artikel lesen
Link zum Artikel