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Im Erdgeschoss der ehemaligen Pizzeria befindet sich die Moschee, oben die Schulungsräume für den Koranunterricht. chris iseli

Aargauer Moschee wirft radikalen Imam raus – dann kommt es zur Massenschlägerei

In der Moschee in Gebenstorf gerieten gemässigte und radikale Mitglieder aneinander. Die Polizei musste anrücken. 

Pirmin Kramer / az Aargauer Zeitung



«Wir wollen alle, die uns kritisch gegenüberstehen, davon überzeugen, dass wir friedliche Menschen sind», sagte Murseli Ibraimov, Vizepräsident der islamisch-albanischen Gemeinschaft, wenige Tage vor der Eröffnung der Gebenstorfer Moschee im Mai. 

Am vergangenen Sonntag ging es in der Moschee nun alles andere als friedlich zu und her: Es kam zu einer Massenschlägerei. Öffentlich gemacht hat die Vorkommnisse die Gemeinde Gebenstorf in einer Mitteilung an die Medien; sie schreibt von handgreiflichen Auseinandersetzungen und einem Grosseinsatz der Polizei.

Die Kantonspolizei bestätigt, nach dem Anruf, der um 14.15 Uhr einging, mit einem Dutzend Beamten ausgerückt zu sein und danach rund 90 Personen kontrolliert zu haben, die sich kooperativ verhielten. Zwei Verletzte hätten sich nach dem Vorfall zur Kontrolle ins Spital begeben.

Grund für die Auseinandersetzungen seien «vereinsinterne Streitigkeiten» gewesen. Was genau in der Moschee passierte, war bisher nicht bekannt. Vizepräsident Murseli Ibraimov gibt nun Auskunft; er sagt, er sei unglaublich traurig über die Geschehnisse.

Imam besuchte radikale Vertreter

Das Verhältnis zum Imam sei schon in der Vergangenheit nicht einfach gewesen. Der Vorstand und die grosse Mehrheit der Mitglieder seien sunnitischen Glaubens, doch in den letzten Jahren habe der Imam – seit acht Jahren im Verein aktiv – immer weniger ihre Werte vertreten und gepredigt.

Der Imam habe einen Keil in den Verein getrieben, die Mitglieder gespalten. In den vergangenen Wochen seit der Eröffnung der neuen Moschee seien vermehrt Mitglieder aufgetaucht, welche dem Imam nahe standen, erzählt Ibraimov. «Als wir erfahren haben, dass er diesen Sommer radikale Imame in Skopje besuchte, hat der Vorstand beschlossen, ihn zu suspendieren.»

Der entlassene Imam habe darum gebeten, sich am Sonntag noch von den Mitgliedern verabschieden zu können, diesen Wunsch habe der Vorstand ihm gewährt. «Nachdem er seine Abschiedsrede gehalten hatte, standen seine Unterstützer auf und wurden handgreiflich gegenüber uns, den Vorstandsmitgliedern», berichtet Ibraimov.

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Murseli Ibraimov, Vize-Präsident des islamisch-albanischen Vereins  Sandra Ardizzone

Er spricht von einer Massenschlägerei, zu der es in der Folge in der Moschee gekommen sei. Weil die grosse Mehrheit der Mitglieder – Ibraimov spricht von rund 90 Prozent – die Suspendierung des Imams befürwortet habe, hätten die acht Aggressoren niemanden vom Vorstand verletzt. Die zwei Personen, die mit dem Auto selber ins Spital fuhren, zählten zu den Unterstützern des Imams. «Ich bin fassungslos, dass wir intern mit Radikalismus zu kämpfen haben», sagt Murseli Ibraimov.

Ein weiteres Vereinsmitglied, das anonym bleiben möchte, bestätigt die Version des Vizepräsidenten. Als erste Massnahmen hat der Vorstand beschlossen, den acht Mitgliedern den Zugang zur Moschee zur verbieten und sie aus dem Verein auszuschliessen. Am Donnerstag findet ein Treffen mit der Polizei statt, in dem das weitere Vorgehen besprochen wird.

«Das tolerieren wir nicht»

Der Gemeinderat Gebenstorf schreibt in der Mitteilung, er werde das Gespräch mit dem Verein suchen und unmissverständlich darlegen, dass solche Vorkommnisse nicht mehr geduldet werden.

Ansonsten werde er sich «entsprechende Massnahmen» vorbehalten. Welche Massnahmen gemeint sind, will Stefan Gloor, Gemeindeschreiber in Gebenstorf, nicht sagen.

Klar aber ist: Bei der Moschee handelt es sich offiziell um ein Vereinslokal, und die Gemeinde hätte die Möglichkeit, die Bewilligung für den Betrieb zu entziehen und das Lokal zu schliessen. Gloor sagt: «Wir hoffen, dass es in Zukunft ruhig bleibt. Wir werden den Verein darauf aufmerksam machen, dass wir solche Vorkommnisse nicht tolerieren.» Der Gemeinderat sehe sich durch die Ereignisse von Sonntag in seinem Unbehagen bestätigt.

Wenige Tage vor der Eröffnung der Moschee hatte Gemeindeammann Rolf Senn erklärt: «Wir stehen dem Islamzentrum kritisch gegenüber. Was wir nicht wollen, ist ein zweites Winterthur, wo die Moschee zu einem Anziehungspunkt für radikale Muslime geworden ist.» 

«Dinge, die man einer Burka-tragenden Frau nicht sagen sollte»

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    Alle Leser-Kommentare
  • twiggy 01.09.2017 16:27
    Highlight Highlight oh & ich muss noch präzisieren: mit diesem vorfall fühlt sich der gemeinderat natürlich jetzt total bestätigt in seiner skepsis und unmut (so à la: "war ja klar, dass sowas passiert") deswegen tut es mir für den verein leid. aber wie gesagt, sie waren von anfang an unter der lupe, da hätte auch eine lapalie gereicht und alle hätten mit dem finger auf sie gezeigt. ich möchte übrigens ibraimov noch meinen respekt zollen, radikale (egal welchen couleurs) haben nirgends etwas zu suchen (eigentlich auch in nicht in einem gemeinderat).
  • twiggy 01.09.2017 16:18
    Highlight Highlight oje, zu der geschichte könnte man einen roman schreiben, da reichen 600 zeichen nicht. hab bezug zur gemeinde und hatte die entwicklung mitverfolgt. 1. dass der gemeinderat so verbünzelt handelt wundert mich gar nicht, 2. hätte ich dem verein einen rat geben können (als sie angekündigt haben die lokalität zu kaufen und dort ihre moschee einzurichten), hätte ich ihnen sofort davon abgeraten. ich bin dort in den 80/90 aufgewachsen und war immer das einzige kind, das mit den benachbarten albanern spielen DURFTE - bis heute hat sich nicht viel geändert...
  • KING FELIX 01.09.2017 07:14
    Highlight Highlight Islam, eine religion des friedens, darum haut man sich in der moschee wegen einer meinungsverschiedenheit auf die mütze. Waren ja nur 90 leute involviert. Aber der rest war friedlich......
    • 262d 01.09.2017 15:11
      Highlight Highlight Ich mache hier momentan nichts anderes als Rassisten entlarven... also:
      Du brauchst einen Vorfall (einige Moslems waren Gewalttätig) als verallgemeinerndes Argument, dass Moslems per se nicht friedlich und damit gewaltätige Lügner seien.

      Das ist entweder einfach dumm (weil Gesetzte der Logik nicht verstanden) oder aber ein Versuch für die Legitimation eines bei dir schon vorhandenes rassistischen Gesankenkonstrukt (alle Moslems sind Gewaltätig).
    • KING FELIX 01.09.2017 19:47
      Highlight Highlight Zum glück haben wir dich um all die bösen rassisten zu entlarven.
      Nachdem ich all deine kommentare in diesem thread gelesen habe muss ich feststellen, du bist erleuchtet, du hast die weisheit mit dem grossen löffel gegessen und dein urteil ist über jeden zweifel erhaben.........
      Ich würde mich selber keineswegs als rassisten einordnen. Aber da du ja über alles bescheid weisst, und jeden akurat in seine schublade packen kannst, muss ich mich wohl deinem werturteil beugen.
      ......😂
    • 262d 01.09.2017 22:21
      Highlight Highlight @King Felix
      Ja, das ist das Problem mit den Rassisten heute, sie beginnen die Sätze stets mit "ich bin ja kein Rassist, aber..."

      Aber im Ernst, falls du mit dem zwängeln fertig bist und tatsächlich einige Argumente auf Lager hast, die du gegen die Meinen anbringen möchtest... bitte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 262d 31.08.2017 18:33
    Highlight Highlight Dieses Angst vor islamistischem Terror und das Geschrei nach hartem Durchgreifen ist bloss ein Deckmantel für Rassismus und Xenophobie.
    - Gänge es um Menschenleben und -würde, dann ginge die Diskussion um die fast 4000 Flüchtlinge, die letztes Jahr im Mittelmeer ertrunken sind und nicht die knapp 130 Opfer islamistischen Terrors in derselben Zeit.
    - Gänge es um Terror, dann müsste die Tatsache, dass gerade mal 2% der Terroristen in Europa Muslime sind (letzte 5 Jahre) die Diskussion in eine andere Richtung treiben.
    Aber halt ein Thema, wo Rassisten gesellschaftlich akzeptiert wüten dürfen...
    • Rabbi Jussuf 31.08.2017 18:50
      Highlight Highlight Wo hast du nur all die lustigen Zahlen her?
    • 262d 31.08.2017 19:00
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf
      Flüchtlinge im Mittelmeer: UN-Bericht, vgl. Zeit-Online-Artikel vom 25.10.2016, "So viele Flüchtlinge wie nie im Mittelmeer ertrunken".

      Opfer islamistischen Terrors (in Europa, aber als
      Vergleich mit dem Mittelmeer angebracht): Wikipedia

      Terroristen in Europa: "Muslims Are Not Terrorists: A Factual Look at Terrorism and Islam". Artikel in der Huffington Post

      Fertig lustig?
    • Rabbi Jussuf 31.08.2017 23:22
      Highlight Highlight Deine Vergleiche sind schräg.
      Es geht nicht nur um die Ertrunkenen, sondern auch um die vielen Toten, die es bereits vor dem Erreichen der Küste gab und gibt. Dort sind fast nur Moslems aktiv daran beteiligt zu rauben, erpressen, vergewaltigen, morden und versklaven.
      Dann sollte man nicht vergessen, dass die meisten aus Krisengebieten kommen, die zum grossen Teil auch islamisch verursacht wurden.
      Ohne die NGOs an der Küste wären vermutlich weit weniger ertrunken, denn die Flüchtenden hätten wohl kaum gewagt mit überfüllten Booten aufs Meer zu gehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rabbi Jussuf 31.08.2017 12:40
    Highlight Highlight Es ist einfach jetzt auf dem Gemeinderat herumzuhacken. Aus dem Artikel wird dessen Reaktion nicht ganz verständlich.
    Es könnte ja auch sein, dass es sich um einen sehr konservativen Verein handelt (Koranschule im Vereinslokal) und dass es bei der Streiterei mit dem Imam "nur" um Deutungshoheiten (Machtkampf) ging. Wäre das so, würde die harsche Reaktion des GR durchaus Sinn machen.

    Warten wir besser weitere Informationen ab.
    • Enzasa 31.08.2017 22:39
      Highlight Highlight Es könnte so vieles sein, aber zunächst mal vom schlimmsten ausgehen.
      Es könnte auch sein, dass der Verein den Kindern Nachilfe erteilen lässt (wie in vielen Moscheen üblich) damit sie gut in den staatlichen Schulen sind, der Iman aber lieber den Koran unterrichtet hätte .....
    • Rabbi Jussuf 01.09.2017 00:01
      Highlight Highlight Enzasa
      Es steht ja im Artikel ausdrücklich:
      "Im Erdgeschoss der ehemaligen Pizzeria befindet sich die Moschee, oben die Schulungsräume für den Koranunterricht."
  • Roterriese 31.08.2017 11:22
    Highlight Highlight Nachdem schon der erste Kommentar zensiert wurde: wieso braucht es im 21 Jahrhundert überhaupt Moscheen in der Schweiz?
    • 262d 31.08.2017 14:18
      Highlight Highlight Wieso braucht es Kirchen?
    • Roterriese 31.08.2017 14:37
      Highlight Highlight @262d, weil wir ein christlich gebrägtes Land sind und kein muslimisches.
    • 262d 31.08.2017 15:20
      Highlight Highlight Dann ist aber deine Argumentation von "im 21. Jahrhundert" nicht stichhaltig bis fehlleitend (weil du damit im Subtext den Islam als rückständige Religion anprangerst, auch wenn dieser genau dieselben Wurzeln wie das Christentum hat), und du müsstest genau so gegen Synagogen, Hindutempel, buddhistische Tempel und religiöse Bauten jeglicher Couleur sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • elivi 31.08.2017 10:57
    Highlight Highlight Die gemeinde is schon bischen radikal wenn sie den verein schliesen weil leute die den verein ausgeschlossen haben ärger machen. Wie will der verein das verhindern? Das irgendwelche idioten vor dem lokal ärger machen? Passiert öfters vor bars und clubs.
    Der verein hat friedlich ein mitglied ausgeschlossen ohne provokation... Eigentlich vorbildlich. Was bedenklich ist, ist das es in der tat radikale hat die jetzt untertauchen. Mit oder ohne den verein.
  • Denk nach 31.08.2017 10:49
    Highlight Highlight Super Reaktion des Vereins! Das es nicht einfach ist, radikale Elemente vor die Tür zu setzen/los zu werden, hat sich hier leider bestätigt.

    Der Gemeinderat hinterlässt bei mir ein zwiespältiges bild:
    - ich verstehe, dass bei einer Massenschlägerei reagiert werden muss und eine Verwarnung gesprochen wird.... Das würde auch bei anderen Vereinen bei Polizei Einsatz und Massenschlägerei geschehen
    - Eine politisch geprägte Überreaktion wäre in diesem Fall aber unverständlich
    • Angelo C. 31.08.2017 11:51
      Highlight Highlight Richtige Interpretation...und das im Gesamten 🤔!

      Wenn moscheeintern folgerichtig gehandelt wird, ist das ehrbar und in keiner Weise zu kritisieren.

      Der Gemeinderat kann zwar eine Verwarnung wegen der Keilerei aussprechen, diese aber sinnigerweise gegen die gewaltbereiten Islamisten richten, während er Ibraimov besser belobigen und (zumindest vorerst) keine Schliessungsdrohung aussprechen sollte.

      Gäbe es mehr Leiter wie den albanischstämmigen Ibraimov, der auch früher schon wiederholte Male auf SF moderate Töne anschlug (die er offensichtlich auch ernst meinte) wäre der Sache sehr gedient.
    • Lichtblau 31.08.2017 19:20
      Highlight Highlight "Murseli (...) ist unendlich traurig über die Geschehnisse." Das liest sich wie ein etwas rührseliger Satz über einen aufrechten Schweizer. Aber trotz der unfreiwilligen Komik: Ich bin auf jeden Fall auch Team Murseli. Guter Mann.
  • Kramer 31.08.2017 10:01
    Highlight Highlight Erst mal ein Lob für die Führung des Vereins, das war gute Arbeit.
    Beim Gemeinderat bin ich mir da nicht so sicher. Würde jedem Verein nach einer Schlägerei das Vereinslokal geschlossen, dann hätten wir einige TVs und Fussballvereine weniger...
  • De Shipi 31.08.2017 09:41
    Highlight Highlight Die 8 Unterstützer bitte ausschaffen inkl. den Imam, sofern sie keinen CH-Pass haben. Sowas braucht wir in der CH sowie die Welt nicht. Radikale Moslems wollen den Tod von ungläubigen, also von allen anderen in der Schweiz. Mit dieser Einstellung sind diese Leute eine tickende Zeitbombe.

    Gratulation an den Verein, dass sie den Mut hatten ihn des Amtes zu entheben.
    • Redly 31.08.2017 10:57
      Highlight Highlight Radikale will auch ich nicht in der CH.

      Aber ohne Hintergründe und Details zu kennen nur aufgrund eines Pressesrtikels über eine Handgreiflichkeit gleich nach Ausschaffung zu rufen, ist eventuell doch etwas vorschnell und undifferenziert...
    • Scott 31.08.2017 12:47
      Highlight Highlight @Redly
      Und immer zuerst die Hintergründe und Motive zu ergründen und genaustens abzuklären, ist eventuell doch etwas zuviel Täterschutz.
    • De Shipi 31.08.2017 13:11
      Highlight Highlight @Redly: Mein Kollege geht dort regelmässig beten, es ist so wie es die Medien sagen, dieser Iman gehört weggesperrt und alle anderen auch. Am Anfang war er ganz normal und versuchte indirekt dann immer Sachen vom IS schön zu reden, da läuteten dann die Alarmglocken...
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 31.08.2017 09:29
    Highlight Highlight Da ist also dieser Gloor den friedliebenden Muslimen regelrecht in den Rücken gefallen...
    Vermutlich ist Gloor ja bei den militanten Protestanten, den Evangelikalen, welche die Evolution leugnen und in Bibelgruppen über die Unterschiede zwischen der heutigen Bibel-Übersetzung und der ursprünglichen, Aramäischen Bibel diskutieren, Mitglied?
    Erfreulich ist für mich, zu hören, dass sich die Muslime gegen die Unterwanderung ihrer Moscheen durch radikale Islamo-Faschisten tatkräftig wehren!
    Jetzt fehlt nur noch die Unterstützung durch die Aargauer Behörden...
    • Töfflifahrer 31.08.2017 16:23
      Highlight Highlight Unterstützung durch Behörden für Leute und Gruppen die Extremisten bekämpfen und Zivilcourage zeigen, der ist wirklich gut. (/Sarkasums aus)
    • mogad 31.08.2017 17:01
      Highlight Highlight @Töfflifahrer.....ha ha, weil diese Unterstützung gar nicht stattfindet!
  • Firefly 31.08.2017 09:21
    Highlight Highlight Ja, die muslimischen Gemeinden in der Schweiz und Europa haben ein Problem mit der Radikalisierung eines kleinen, aber nicht unbedeutenden Teils ihrer Leute. Im Kampf gegen diese Radikalisierung sollte die Gemeinde jedwelche Unterstützung erhalten und sicher nicht noch behindert werden. Die Bekämpfung innerhalb der Gemeinschaft dürfte auch effektiv und nachhaltig sein. Ausserdem sollten sich die moderaten Imame der Schweiz vernetzen und sich gemeinsam gegen Extremismus stark machen mit Unterstützung der Gemeinen und des Bundes.
  • Butschina 31.08.2017 09:15
    Highlight Highlight Ich finde die Suspendierung richtig. Es gibt nichts besseres als Radikale auszuschliessen. Wieso der Gemeinderat damit ein Problem hat, verstehe ich nicht. Die sollen froh sein, dass der Vorstand so reagiert hat. Die Bekämpfung radikaler Menschen ist fast nur von innen möglich. Zumindest sendet dies klare Signale an die Mitglieder. Wenn die Polizei Druck gemacht hätte den Iman rauswerfen, hätte dies eine weniger klare Botschaft gesendet. Chapeau!
  • Madmessie 31.08.2017 08:56
    Highlight Highlight Meine Hochachtung für diese muslimische Gemeinde. Die Reaktion des Gemeinderates allerdings ist schwach.
  • blaubar 31.08.2017 08:35
    Highlight Highlight Eine Schlägerei in der Kirche?? Ich halte mich lieber an John Lennon: Imagine, there's no heaven, and no religion too... Ich glaub, das kommt besser.
  • Str ant (Darkling) 31.08.2017 08:27
    Highlight Highlight Beamtenfail not surprised
    Ist interessant zu sehen das Beamte lieber Radikale unterstützen alles den Versuch sich von diesen zu befreien
    • aglio e olio 31.08.2017 09:10
      Highlight Highlight Inwiefern kannst du das aus diesem Artikel erfahren?
    • Denk nach 31.08.2017 10:38
      Highlight Highlight Haben Sie den Artikel gelesen???
  • Saraina 31.08.2017 08:25
    Highlight Highlight Der Gemeinderat sollte froh sein, dass der Vorstand und die Mitglieder der Gemeinde wachsam sind. Anstatt dessen droht er Muslimen, die sich vor der Vereinnahmung durch Salafisten und
    Extreme hüten und auch durchgreifen.
  • Rotbeisser 31.08.2017 08:06
    Highlight Highlight Liebe islamisch-albanische Gemeinschaft,

    Ich spreche Euch meine Achtung aus für Euren Mut, Euch gegen die Islamisten in Eurer Gemeinde zu stellen und für eine friedvolle Gemeinschaft einzutreten.

    Chapeau!
  • Dä Brändon 31.08.2017 08:01
    Highlight Highlight Von wegen Selbstregulierung. Das ist schon das zweite Mal das die Polizei mit einem Grossaufgebot ausrücken musste. Als sie vorher in Kirchdorf waren, gab es auch Probleme. Viele glauben gar nicht mehr das es sich um eine Moschee handelt. Man vermutet das sich in diesem "Verein" illegale Geschäfte abwickeln.

    Und für alle die glauben ich labern nur vor mich hin, ich kenne die Hälfte die dort rein und raus gehen und es sind keine Heiligen.
    • Brummbaer76 31.08.2017 12:01
      Highlight Highlight Viele die bei uns in die Kirche gehen sind auch keine Heiligen, vielmehr häuchler.
    • Enzasa 31.08.2017 22:50
      Highlight Highlight Viele glauben ..........
      Wer hat nachgefragt?
      Wer war dort um sich umzuschauen?
      Sie kennen die Leute ? Vom Sehen oder durch Gespräche?
      Ich unterstelle mal vom Sehen, also labern Sie.
  • N. Y. P. D. 31.08.2017 08:00
    Highlight Highlight DAS ist endlich mal eine gute Nachricht. Der Verein hat sich von innen heraus gesäubert, von diesen Islamisten befreit.

    Und der Gemeinderat will nicht solche Vorkommnisse ! Genau so muss es aber gehen. Wir alle wollen solche Vorkommnisse. Dieser Verein sollte ein Vorbild für alle Vereine in Europa sein.

    Unterstützt diese Muslime in diesem Verein, wenn sie schon den Mut haben, sich gegen die Radikalen zu stellen.
  • Asmodeus 31.08.2017 07:56
    Highlight Highlight Gemeinderat Gebenstorf.

    CVP
    SVP
    FDP
    SVP
    SP

    Kein Wunder sehen sie da nur das Negative
    • heul doch 31.08.2017 09:14
      Highlight Highlight die bürgerlich konservativen parteien der schweiz sollten sich ein beispiel nehmen am verhalten des moscheevorstands. denn auch unter ihnen sind mitglieder mit äusserst fragwürdigen attitüden. ich will hier nicht pauschalisieren, denn auch in mitte und links sind menschen zu finden welche ein radikales gedankengut pflegen. aber einfach wegzusehen ist der falsche weg
    • rodolofo 31.08.2017 09:31
      Highlight Highlight Die SP-Vertretung hättest Du in Klammern setzen können.
    • Scott 31.08.2017 12:51
      Highlight Highlight @rodolofo
      Die SP-Vertretenden* bitte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 31.08.2017 07:55
    Highlight Highlight Der Gemeinderat ist ja ein ganz schlauer.

    Die Moschee hat einen radikalen Imam rausgeworfen und ca. 8 von 80 haben deswegen randaliert und wurden ebenfalls rausgeworfen.

    Und dass sich hier die moderaten Muslime gegen die Radikalen auflehnen wertet er als Zeichen, dass die Moschee radikal wäre?

    Werten diese Leute etwa auch Regen als Zeichen dafür, dass eine Dürre kommt?
    • Töfflifahrer 31.08.2017 09:11
      Highlight Highlight Die Gemeindebürger müssen sich schon überlegen, ob die so einen Gemeinderat überhaupt will. Es liegt in deren Hand.
  • Tomjumper 31.08.2017 07:52
    Highlight Highlight Der Gemeinderat sollte sich schämen, wenn Muslime sich gegen Radikalismus wehren wird ihnen auch noch gedroht. Die Gemeinde sollte stolz sein und die SVP sollte dieses Beispiel in ihren Zeitungen lobend erwähnen.
    • Scott 31.08.2017 10:10
      Highlight Highlight Warum sollte die nur SVP das lobend erwähnen?

      Alle Parteien sollten das tun!
    • Tomjumper 31.08.2017 16:42
      Highlight Highlight Vor allem die Partei die jedes negative Beispiel gerne ausschlachtet, sollte doch auch einmal berichten, wenn es positive beispiele gibt. Sonst könnte man sie noch für Rassisten halten.
  • Lord_Mort 31.08.2017 07:48
    Highlight Highlight Während der Gemeinderat ein Problem sehen will, wo keines ist, verhält sich sie muslimische Gemeinde bzw. deren Vorstand vorbildlich. Ich verstehe nicht, wieso man selbstverantwortliches Handeln dann noch kritisieren muss.
  • Töfflifahrer 31.08.2017 07:43
    Highlight Highlight An den Gemeinderat, gerade weil der Verein keinen Extremismus dultet, kam es ja zu der Schlägerei. Es wäre wohl besser zusammen zu besprechen wie die Gemeinde den Verein dabei unterstützen kann, dass das auch so bleibt!
    • Eskimo 31.08.2017 09:11
      Highlight Highlight Es kam zu Schlägereien weil der Verein keinen Extremismus duldet...
      Dieser Satz sollte uns zu denken geben.
      Und das in der Schweiz.
  • derEchteElch 31.08.2017 07:34
    Highlight Highlight Ich finde das Vorgehen des Vereins und des Vorstandes vorbildlich. Radikalen und Extremisten keine Plattform bieten. Dies gibt eib gutes Zeichen. Ich hoffe, der Gemeinderat unterstützt den Verein bei Ihrem vorgehen gegen Radikale.

    Sofern es 90% der Mitglieder friedlich haben wollen sehe ich keinen Grund, irgendwelche Bewilligungen zu entziehen.

    Die Tatsache, dass der Verein die Polizei um Hilfe bat und die Angelegenheit nicht intern regelte (waren ja 90% vs. 8), spricht für die Integrationsbereitschaft und Offenheit dieses Vereins.

    Ich begrüsse diese Haltung.
    • Eskimo 31.08.2017 09:13
      Highlight Highlight Die 8 Extremisten haben sich dadurch aber nicht in Luft aufgelöst. Sie leben weiterhin unter uns, womöglich noch durch die Sozialhilfe finanziert. Die Gefahr bleibt!
    • redeye70 31.08.2017 23:56
      Highlight Highlight @Eskimo
      Wir können aber nicht erwarten, dass muslimische Vereine diese Extremisten selber unschädlich machen. Das wäre Aufgabe der Behörde. Dafür sind die da, dafür erhalten die ihre Löhne. Muslime dienen uns allen am besten damit, wenn sie Extremisten aus ihrer Gemeinschaft verbannen. Diese Muslime heisse ich herzlich willkommen in unserer Gesellschaft.
  • pun 31.08.2017 07:33
    Highlight Highlight Schweizer Bünzlitum at it's finest vom Gemeinderat!
    Gratulation an den Verein für die konsequente Haltung - ich hoffe schwer, dass dies Schule macht.
    Kein Fussbreit den Faschisten!
    • Scott 31.08.2017 10:13
      Highlight Highlight "Kein Fussbreit den Faschisten!"

      Was soll jetzt das wieder? Es waren radikale Islamisten!
    • Roterriese 31.08.2017 11:25
      Highlight Highlight Ja, die radikalen Islamisten sind Faschisten.
    • pun 31.08.2017 11:56
      Highlight Highlight Hahaha, Scott, fühlst du dich etwa angesprochen?
      Natürlich sind mit dem Spruch die radikalen Islamisten genauso gemeint wie die "unsrigen" Faschisten.
  • Calvin Whatison 31.08.2017 07:31
    Highlight Highlight Wer glaubt nur sein Glaube sei der einzig richtige und radikalisiert, seinen Glauben rigoros durchzusetzen, mit Gewalt seine Ideologie und Verblendung anderen aufzwingen zu müssen:

    RAUS mit euch. Solche Hetzer braucht keiner.

    Wünsche Herrn Murseli Ibraimov und der Gemeinde Gebenststorf gutes Gelingen.
  • Wilhelm Dingo 31.08.2017 07:28
    Highlight Highlight Das grosse Problem ist nicht der Islam an sich, sondern der grosse Anteil an tendenziell Radikalen in der Schweiz. Auch wenn diese einer Arbeit nachgehen und nach Aussen ganz normal aussehen, so sind diese Menschen ein kulturelle Zeitbumbe. Es braucht wenige Prozente von solchen Leuten in der Gesamtbevölkerung um die Gesellschaftliche Stimmung kippen zu lassen.
    • Saraina 31.08.2017 08:27
      Highlight Highlight Möchtest du uns eine Quelle liefern für deine Behauptungen?
    • atomschlaf 31.08.2017 08:49
      Highlight Highlight Die Stimmung ist schon längst am kippen, allerdings nicht auf der muslimischen Seite.
    • Rabbi Jussuf 31.08.2017 09:22
      Highlight Highlight Klar ist der Islam das Grundproblem. Bei keiner anderen Religion hätte es in diesem kleinen Rahmen überhaupt zu solchen Problemen kommen können.
      Aber Chapeau an den Verein, der noch rechtzeitig reagiert hat!
      Der GR lag ja wohl richtig mit seiner Skepsis. Nur war es sicher nicht nötig, hinterher noch den strammen Max zu markieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • G. Schmidt 31.08.2017 07:26
    Highlight Highlight Top!

    Da hat sich der Vorstand zu Recht gegen Radikale gewehrt!
  • Trasher2 31.08.2017 06:55
    Highlight Highlight "Der Gemeinderat will solche Vorkommnisse nicht mehr dulden"
    Hätten die denn lieber, wenn "dem Frieden" zu liebe ein radikaler Imam weiterpredigt?
    Das Vorgehen der Vereinsleitung zeigt doch gerade ein beispielhaftes Verhalten.
  • felixJongleur 31.08.2017 06:55
    Highlight Highlight Selbstregulation, so läufts. Auch gut, dass die Gemeinde klar bleibt in ihren Erwartungen.
  • Baba 31.08.2017 06:55
    Highlight Highlight "Wir stehen dem Islamzentrum kritisch gegenüber. Was wir nicht wollen, ist ein zweites Winterthur, wo die Moschee zu einem Anziehungspunkt für radikale Muslime geworden ist"

    Durch die Suspendierung des Imam hat der Verein ja genau bewiesen, dass sie keine zweite Al Nur Moschee werden wollen! Statt auf der Massenschlägerei herumzureiten, würde der GR Gebensdorf besser den Verein in seinen gemässigteen Bestrebungen unterstützen und die Suspendierung positiv anerkennen.

    Mir erscheint der GR Gebensdorf recht engstirnig, sie haben auch bei der Eröffnung einen Besuch im Zentrum strikt abgelehnt.
  • Dreiländereck 31.08.2017 06:54
    Highlight Highlight Gratulation an den Vorstand. Dieser schaut nicht weg sondern handelt.
    Schade dass der Gemeinderat noch den "starken Max" machen muss. Dies wäre nötig wenn der Vorstand wegschauen würde, nicht wenn er hinschaut und handelt. In einer solchen Situation sollte man den Vorstand unterstützen
    • chnobli1896 31.08.2017 07:26
      Highlight Highlight Es sind irgendwann mal wieder Wahlen, da schadet ein bisschen Poltern nicht. Auch wenn der Politiker wohl weiss, dass der Verein vorbildlich reagiert hat
    • Asmodeus 31.08.2017 07:57
      Highlight Highlight Der Gemeinderat besteht zu 3/5 aus SVP und CVP. Was erwartest Du da?
    • Scott 31.08.2017 10:19
      Highlight Highlight @Asmodeus
      Es sind 2 Vertreter/innen* der SVP.

      Wer zählen und/oder rechnen kann ist klar im Vorteil...
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