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Im Erdgeschoss der ehemaligen Pizzeria befindet sich die Moschee, oben die Schulungsräume für den Koranunterricht. chris iseli

Aargauer Moschee wirft radikalen Imam raus – dann kommt es zur Massenschlägerei

In der Moschee in Gebenstorf gerieten gemässigte und radikale Mitglieder aneinander. Die Polizei musste anrücken. 

31.08.17, 06:23 31.08.17, 14:08

Pirmin Kramer / az Aargauer Zeitung



«Wir wollen alle, die uns kritisch gegenüberstehen, davon überzeugen, dass wir friedliche Menschen sind», sagte Murseli Ibraimov, Vizepräsident der islamisch-albanischen Gemeinschaft, wenige Tage vor der Eröffnung der Gebenstorfer Moschee im Mai. 

Am vergangenen Sonntag ging es in der Moschee nun alles andere als friedlich zu und her: Es kam zu einer Massenschlägerei. Öffentlich gemacht hat die Vorkommnisse die Gemeinde Gebenstorf in einer Mitteilung an die Medien; sie schreibt von handgreiflichen Auseinandersetzungen und einem Grosseinsatz der Polizei.

Die Kantonspolizei bestätigt, nach dem Anruf, der um 14.15 Uhr einging, mit einem Dutzend Beamten ausgerückt zu sein und danach rund 90 Personen kontrolliert zu haben, die sich kooperativ verhielten. Zwei Verletzte hätten sich nach dem Vorfall zur Kontrolle ins Spital begeben.

Grund für die Auseinandersetzungen seien «vereinsinterne Streitigkeiten» gewesen. Was genau in der Moschee passierte, war bisher nicht bekannt. Vizepräsident Murseli Ibraimov gibt nun Auskunft; er sagt, er sei unglaublich traurig über die Geschehnisse.

Imam besuchte radikale Vertreter

Das Verhältnis zum Imam sei schon in der Vergangenheit nicht einfach gewesen. Der Vorstand und die grosse Mehrheit der Mitglieder seien sunnitischen Glaubens, doch in den letzten Jahren habe der Imam – seit acht Jahren im Verein aktiv – immer weniger ihre Werte vertreten und gepredigt.

Der Imam habe einen Keil in den Verein getrieben, die Mitglieder gespalten. In den vergangenen Wochen seit der Eröffnung der neuen Moschee seien vermehrt Mitglieder aufgetaucht, welche dem Imam nahe standen, erzählt Ibraimov. «Als wir erfahren haben, dass er diesen Sommer radikale Imame in Skopje besuchte, hat der Vorstand beschlossen, ihn zu suspendieren.»

Der entlassene Imam habe darum gebeten, sich am Sonntag noch von den Mitgliedern verabschieden zu können, diesen Wunsch habe der Vorstand ihm gewährt. «Nachdem er seine Abschiedsrede gehalten hatte, standen seine Unterstützer auf und wurden handgreiflich gegenüber uns, den Vorstandsmitgliedern», berichtet Ibraimov.

Murseli Ibraimov, Vize-Präsident des islamisch-albanischen Vereins  Sandra Ardizzone

Er spricht von einer Massenschlägerei, zu der es in der Folge in der Moschee gekommen sei. Weil die grosse Mehrheit der Mitglieder – Ibraimov spricht von rund 90 Prozent – die Suspendierung des Imams befürwortet habe, hätten die acht Aggressoren niemanden vom Vorstand verletzt. Die zwei Personen, die mit dem Auto selber ins Spital fuhren, zählten zu den Unterstützern des Imams. «Ich bin fassungslos, dass wir intern mit Radikalismus zu kämpfen haben», sagt Murseli Ibraimov.

Ein weiteres Vereinsmitglied, das anonym bleiben möchte, bestätigt die Version des Vizepräsidenten. Als erste Massnahmen hat der Vorstand beschlossen, den acht Mitgliedern den Zugang zur Moschee zur verbieten und sie aus dem Verein auszuschliessen. Am Donnerstag findet ein Treffen mit der Polizei statt, in dem das weitere Vorgehen besprochen wird.

«Das tolerieren wir nicht»

Der Gemeinderat Gebenstorf schreibt in der Mitteilung, er werde das Gespräch mit dem Verein suchen und unmissverständlich darlegen, dass solche Vorkommnisse nicht mehr geduldet werden.

Ansonsten werde er sich «entsprechende Massnahmen» vorbehalten. Welche Massnahmen gemeint sind, will Stefan Gloor, Gemeindeschreiber in Gebenstorf, nicht sagen.

Klar aber ist: Bei der Moschee handelt es sich offiziell um ein Vereinslokal, und die Gemeinde hätte die Möglichkeit, die Bewilligung für den Betrieb zu entziehen und das Lokal zu schliessen. Gloor sagt: «Wir hoffen, dass es in Zukunft ruhig bleibt. Wir werden den Verein darauf aufmerksam machen, dass wir solche Vorkommnisse nicht tolerieren.» Der Gemeinderat sehe sich durch die Ereignisse von Sonntag in seinem Unbehagen bestätigt.

Wenige Tage vor der Eröffnung der Moschee hatte Gemeindeammann Rolf Senn erklärt: «Wir stehen dem Islamzentrum kritisch gegenüber. Was wir nicht wollen, ist ein zweites Winterthur, wo die Moschee zu einem Anziehungspunkt für radikale Muslime geworden ist.» 

«Dinge, die man einer Burka-tragenden Frau nicht sagen sollte»

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139Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • twiggy 01.09.2017 16:27
    Highlight oh & ich muss noch präzisieren: mit diesem vorfall fühlt sich der gemeinderat natürlich jetzt total bestätigt in seiner skepsis und unmut (so à la: "war ja klar, dass sowas passiert") deswegen tut es mir für den verein leid. aber wie gesagt, sie waren von anfang an unter der lupe, da hätte auch eine lapalie gereicht und alle hätten mit dem finger auf sie gezeigt. ich möchte übrigens ibraimov noch meinen respekt zollen, radikale (egal welchen couleurs) haben nirgends etwas zu suchen (eigentlich auch in nicht in einem gemeinderat).
    3 0 Melden
  • twiggy 01.09.2017 16:18
    Highlight oje, zu der geschichte könnte man einen roman schreiben, da reichen 600 zeichen nicht. hab bezug zur gemeinde und hatte die entwicklung mitverfolgt. 1. dass der gemeinderat so verbünzelt handelt wundert mich gar nicht, 2. hätte ich dem verein einen rat geben können (als sie angekündigt haben die lokalität zu kaufen und dort ihre moschee einzurichten), hätte ich ihnen sofort davon abgeraten. ich bin dort in den 80/90 aufgewachsen und war immer das einzige kind, das mit den benachbarten albanern spielen DURFTE - bis heute hat sich nicht viel geändert...
    0 0 Melden
  • KING FELIX 01.09.2017 07:14
    Highlight Islam, eine religion des friedens, darum haut man sich in der moschee wegen einer meinungsverschiedenheit auf die mütze. Waren ja nur 90 leute involviert. Aber der rest war friedlich......
    1 3 Melden
    • 262d 01.09.2017 15:11
      Highlight Ich mache hier momentan nichts anderes als Rassisten entlarven... also:
      Du brauchst einen Vorfall (einige Moslems waren Gewalttätig) als verallgemeinerndes Argument, dass Moslems per se nicht friedlich und damit gewaltätige Lügner seien.

      Das ist entweder einfach dumm (weil Gesetzte der Logik nicht verstanden) oder aber ein Versuch für die Legitimation eines bei dir schon vorhandenes rassistischen Gesankenkonstrukt (alle Moslems sind Gewaltätig).
      2 0 Melden
    • KING FELIX 01.09.2017 19:47
      Highlight Zum glück haben wir dich um all die bösen rassisten zu entlarven.
      Nachdem ich all deine kommentare in diesem thread gelesen habe muss ich feststellen, du bist erleuchtet, du hast die weisheit mit dem grossen löffel gegessen und dein urteil ist über jeden zweifel erhaben.........
      Ich würde mich selber keineswegs als rassisten einordnen. Aber da du ja über alles bescheid weisst, und jeden akurat in seine schublade packen kannst, muss ich mich wohl deinem werturteil beugen.
      ......😂
      2 2 Melden
    • 262d 01.09.2017 22:21
      Highlight @King Felix
      Ja, das ist das Problem mit den Rassisten heute, sie beginnen die Sätze stets mit "ich bin ja kein Rassist, aber..."

      Aber im Ernst, falls du mit dem zwängeln fertig bist und tatsächlich einige Argumente auf Lager hast, die du gegen die Meinen anbringen möchtest... bitte.
      1 1 Melden
    • KING FELIX 02.09.2017 09:54
      Highlight Ich mache mich über deine selbstbeweihräucherung lustig, und das du mit werten und schubladisieren genau aus der ecke schreist in du zielst. Die argumente lieferst du selber.
      Da du nicht das hellste licht an der strasse bist, habe ich dir das kurz erklärt
      2 0 Melden
    • 262d 02.09.2017 17:54
      Highlight Ach King... weiterhin kein einziges Argument und nun noch das Profane "alle Extreme sind gleich" zwischen den Zeilen und mit Beleidigungen um dich werfend...
      0 2 Melden
  • 262d 31.08.2017 18:33
    Highlight Dieses Angst vor islamistischem Terror und das Geschrei nach hartem Durchgreifen ist bloss ein Deckmantel für Rassismus und Xenophobie.
    - Gänge es um Menschenleben und -würde, dann ginge die Diskussion um die fast 4000 Flüchtlinge, die letztes Jahr im Mittelmeer ertrunken sind und nicht die knapp 130 Opfer islamistischen Terrors in derselben Zeit.
    - Gänge es um Terror, dann müsste die Tatsache, dass gerade mal 2% der Terroristen in Europa Muslime sind (letzte 5 Jahre) die Diskussion in eine andere Richtung treiben.
    Aber halt ein Thema, wo Rassisten gesellschaftlich akzeptiert wüten dürfen...
    11 22 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.08.2017 18:50
      Highlight Wo hast du nur all die lustigen Zahlen her?
      13 5 Melden
    • 262d 31.08.2017 19:00
      Highlight @Rabbi Jussuf
      Flüchtlinge im Mittelmeer: UN-Bericht, vgl. Zeit-Online-Artikel vom 25.10.2016, "So viele Flüchtlinge wie nie im Mittelmeer ertrunken".

      Opfer islamistischen Terrors (in Europa, aber als
      Vergleich mit dem Mittelmeer angebracht): Wikipedia

      Terroristen in Europa: "Muslims Are Not Terrorists: A Factual Look at Terrorism and Islam". Artikel in der Huffington Post

      Fertig lustig?
      9 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.08.2017 23:22
      Highlight Deine Vergleiche sind schräg.
      Es geht nicht nur um die Ertrunkenen, sondern auch um die vielen Toten, die es bereits vor dem Erreichen der Küste gab und gibt. Dort sind fast nur Moslems aktiv daran beteiligt zu rauben, erpressen, vergewaltigen, morden und versklaven.
      Dann sollte man nicht vergessen, dass die meisten aus Krisengebieten kommen, die zum grossen Teil auch islamisch verursacht wurden.
      Ohne die NGOs an der Küste wären vermutlich weit weniger ertrunken, denn die Flüchtenden hätten wohl kaum gewagt mit überfüllten Booten aufs Meer zu gehen.
      1 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.08.2017 23:23
      Highlight 2016: 142 Tote durch Terror in Europa, davon 135 durch islamistischen Terror (Zeit online)
      Gesamt 142 Anschläge, davon 13 von Islamisten.
      Das sind 9% islamistische Anschläge. Nicht Terroristen, wie du implizierst. Das kann man aus diesen Zahlen nicht entnehmen. Würde man die Personen zählen, wären es mit Sicherheit wesentlich mehr islamistische Täter, als andere.
      Unter Terroranschlägen werden auch reine Sachbeschädigungen gerechnet, die keine Toten zum Ziel hatten (und vereitelte Anschläge).
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.08.2017 23:59
      Highlight Noch eins:
      Der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun!
      Das ist in etwa der Tenor des Huff. Artikels. Altbekannte Leier mit schweren Ausblendungen und Verdrehungen, etc.
      1 3 Melden
    • saderthansad 01.09.2017 06:23
      Highlight Danke 262d! Ganz deiner Meinung.
      3 0 Melden
    • Eine_win_ig 01.09.2017 07:37
      Highlight Huff Post und Wikipedia als Quellen... autsch...
      0 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.09.2017 13:45
      Highlight Eine
      wiki gehört wohl zu den besten Quellen.
      Bei Huff bin ich teilweise deiner Meinung.
      0 0 Melden
    • 262d 01.09.2017 15:00
      Highlight @Rabbi
      Ob die Zahlen jetzt so oder so sind (da unterscheiden sich die Quellen eh etwas) - an der Grössenordnung und der massiven Übergewichtung der Gefahr "islamistischen Terrors" ändert sich nichts.

      Und, gehen wir mal davon aus, du hättest recht mit deiner verallgemeinerten Aussage zu den mordenden und vergewaltigenden Moslems: dann sind es Moslems, die morden, und du machst daraus in deinem Gedankengut: weil sie Moslems sind, morden sie. Das ist und bleibt Rassismus.

      @eine_win_ig
      Eine Aufzählung auf Wikipedia und ein Artikel mit Referenzen - ich finde, für einen Watson-Kommentar reicht das
      4 0 Melden
    • Eine_win_ig 01.09.2017 17:36
      Highlight Rabbi: Jain. Auch wenn ich die Theorie des Global knowledge unterstütze, sollte man bei Wiki immer sehr kritisch sein, was man liest. Sind keine Quellen angegeben, wirds richtig heikel. Wiki allerdings als Erstinfo verwenden ist, wie du gesagt hast, eine super Sache. :) Aber jedem seine Meinung :)
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.09.2017 22:29
      Highlight 262d
      Anscheinend hast du nicht ganz begriffen: 135 von 142 Todesopfer sind auf islamischen Terror zurückzuführen. Das relativiert deine Zahlen (2% respektive 9% Anschläge) ganz gewaltig, ja es kehrt sich genau ins Gegenteil.
      Was an meinen anderen Aussagen rassistisch sein soll, das erschliesst sich wohl nur dir. Du, liest da einfach etwas heraus, das dir grade passt.
      0 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.09.2017 22:34
      Highlight Eine_win_ig
      wiki ist sehr gut. Aufpassen muss man bei Religionen und noch lebenden Personen, die in der Kritik stehen. Da schaut man sich einfach die Diskussion an und sieht schnell wo die Unstimmigkeiten sind. Eine Möglichkeit ist auch noch in fremdsprachigen Wikis weiter zu recherchieren. Je nachdem kann das viel bringen.
      1 0 Melden
    • 262d 02.09.2017 10:08
      Highlight @Rabbi
      Ich streite ja auch gar nicht ab, das islamistischer Terror für Opfer sorgt oder dass jedes Opfer eines zu viel ist.
      Ich suche bloss nach den Gründen, dass alle aufgrund einiger Anschläge Panik vor verschleierten Frauen haben und genau wissen, wo das Problem liegt (beim bösen Koran), während es ihnen am A... vorbei geht, wenn Flüchtende aufgrund der europäischen Grenzpolizik versaufen, Kinder wegen schlecht verteilter Lebensmittel an Hunger verrecken, etc.
      Und ich finde als Grund dafür Nationalismus und Rassismus, auch wenn sich das jeweils in 600 Zeichen bloss knapp argumentieren lässt
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.09.2017 11:58
      Highlight Die Flüchtenden ertrinken nicht wegen der europäischen Grenzpolitik, sondern weil sie flüchten.
      Seit die NGOs abgezogen wurden, ertrinken anscheinend weniger Flüchtlinge. Damit sind die Fluchtursachen noch nicht beseitigt, ich weiss.

      Mit Rassismus hat das gar nichts zu tun.
      0 0 Melden
    • 262d 02.09.2017 17:57
      Highlight @Rabbi
      Ich mag diese Argumentationslinie. Und die Kinder verhungern nicht wegen schlecht verteilter Nahrungsmittel, sondern weil sie nichts essen.

      Und ja, das hat mit Rassismus nichts zu tun, dort hab ich dir den auch nicht vorgeworfen...
      0 1 Melden
  • Rabbi Jussuf 31.08.2017 12:40
    Highlight Es ist einfach jetzt auf dem Gemeinderat herumzuhacken. Aus dem Artikel wird dessen Reaktion nicht ganz verständlich.
    Es könnte ja auch sein, dass es sich um einen sehr konservativen Verein handelt (Koranschule im Vereinslokal) und dass es bei der Streiterei mit dem Imam "nur" um Deutungshoheiten (Machtkampf) ging. Wäre das so, würde die harsche Reaktion des GR durchaus Sinn machen.

    Warten wir besser weitere Informationen ab.
    26 9 Melden
    • Enzasa 31.08.2017 22:39
      Highlight Es könnte so vieles sein, aber zunächst mal vom schlimmsten ausgehen.
      Es könnte auch sein, dass der Verein den Kindern Nachilfe erteilen lässt (wie in vielen Moscheen üblich) damit sie gut in den staatlichen Schulen sind, der Iman aber lieber den Koran unterrichtet hätte .....
      7 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.09.2017 00:01
      Highlight Enzasa
      Es steht ja im Artikel ausdrücklich:
      "Im Erdgeschoss der ehemaligen Pizzeria befindet sich die Moschee, oben die Schulungsräume für den Koranunterricht."
      0 0 Melden
  • Roterriese 31.08.2017 11:22
    Highlight Nachdem schon der erste Kommentar zensiert wurde: wieso braucht es im 21 Jahrhundert überhaupt Moscheen in der Schweiz?
    31 34 Melden
    • 262d 31.08.2017 14:18
      Highlight Wieso braucht es Kirchen?
      27 19 Melden
    • Roterriese 31.08.2017 14:37
      Highlight @262d, weil wir ein christlich gebrägtes Land sind und kein muslimisches.
      19 26 Melden
    • 262d 31.08.2017 15:20
      Highlight Dann ist aber deine Argumentation von "im 21. Jahrhundert" nicht stichhaltig bis fehlleitend (weil du damit im Subtext den Islam als rückständige Religion anprangerst, auch wenn dieser genau dieselben Wurzeln wie das Christentum hat), und du müsstest genau so gegen Synagogen, Hindutempel, buddhistische Tempel und religiöse Bauten jeglicher Couleur sein.
      35 10 Melden
    • Töfflifahrer 31.08.2017 16:13
      Highlight Was bitte ist hier bei uns noch christlich?
      14 7 Melden
    • Roterriese 31.08.2017 16:38
      Highlight Besucher von Synagogen, Hindutempel, buddhistische Tempel jagen sich nicht regelmässig in die Luft oder fahren in Menschenmengen
      13 15 Melden
    • 262d 31.08.2017 18:11
      Highlight @roterriese
      Eine Analyse der FBI-Datenbank von 1980 bis 2005 zeigt, dass 90% der terroristischen Anschläge in Amerika (ich denke, das lässt sich extrapolieren auf andere Gebiete) auf das Konto von nicht-Muslimen gehen - selbst Anschläge jüdischer Extremisten sind häufiger. Natürlich geht es bei dieser Statistik um Anzahl Taten und nicht Anzahl Opfer - die Zahlen müssten dich aber trotzdem zum Nachdenken bringen.

      Zweitens: Deine Forderung nach Ächtung einer gesamten Religion aufgrund der Handlung von Exponenten macht dich zu einem Teil des Problems, nicht zu einem Teil der Lösung.
      21 4 Melden
    • Oban 31.08.2017 18:13
      Highlight Kommt ganz auf die Region ob die Besucher von Synagogen, Hindutempel, buddhistischer Tempel oder auch Kirchen in Menschenmengen fahren, Bomben zünden, Steinewerfer erschiessen oder aber Kreutzritter spielen.
      13 0 Melden
    • Judge Dredd 31.08.2017 21:16
      Highlight @262d, wenn man miteinberechnet, dass in den USA lediglich ca. 0.6% (!) der Bevölkerung Muslime sind, sind 10% "muslimischer Terror" dann doch eher viel. Zudem kann man diese Werte so nur schlecht auf Europa übernehmen, da hier ca. 6-7% Muslime leben.

      Zahlen sind eben nur Zahlen, wenn sie nich in Relation und Kontext stehen.
      6 7 Melden
    • Enzasa 31.08.2017 22:42
      Highlight Christliche Attentäter haben in den 80 ihre Blutspur durch Europa gezogen, aus welchem Grund haben wir die Kirchen nicht geschlossen?
      9 6 Melden
    • 262d 31.08.2017 23:00
      Highlight @Judge Dredd
      Klar, mit Zahlen alleine lässt sich nichts erklären. Da müsste man sich schon ein bisschen mit Inhalten, Motiven und Hintergründen beschäftigen... dass zur Zeit eine Häufung an islamistisch motivierten Gewalttaten zu beobachten ist, streite ich ja gar nicht ab. Daraus aber Schlüsse über eine Religionsgemeinschaft zu ziegen, ohne sich mit dieser und der mondntsnen Weltlage fundiert auseinandergesetzt zu haben, ist aber Absurd und meistens bloss schlecht kaschierte, rassistisch motivierte Prolemik. Der mit einigen Zahlen entgegenzuwirken finde ich ganz OK...
      2 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.09.2017 00:14
      Highlight Enzasa
      Welche christlichen Attentäter?
      Meinst du die Iren?
      1 3 Melden
  • elivi 31.08.2017 10:57
    Highlight Die gemeinde is schon bischen radikal wenn sie den verein schliesen weil leute die den verein ausgeschlossen haben ärger machen. Wie will der verein das verhindern? Das irgendwelche idioten vor dem lokal ärger machen? Passiert öfters vor bars und clubs.
    Der verein hat friedlich ein mitglied ausgeschlossen ohne provokation... Eigentlich vorbildlich. Was bedenklich ist, ist das es in der tat radikale hat die jetzt untertauchen. Mit oder ohne den verein.
    58 10 Melden
  • Denk nach 31.08.2017 10:49
    Highlight Super Reaktion des Vereins! Das es nicht einfach ist, radikale Elemente vor die Tür zu setzen/los zu werden, hat sich hier leider bestätigt.

    Der Gemeinderat hinterlässt bei mir ein zwiespältiges bild:
    - ich verstehe, dass bei einer Massenschlägerei reagiert werden muss und eine Verwarnung gesprochen wird.... Das würde auch bei anderen Vereinen bei Polizei Einsatz und Massenschlägerei geschehen
    - Eine politisch geprägte Überreaktion wäre in diesem Fall aber unverständlich
    73 2 Melden
    • Angelo C. 31.08.2017 11:51
      Highlight Richtige Interpretation...und das im Gesamten 🤔!

      Wenn moscheeintern folgerichtig gehandelt wird, ist das ehrbar und in keiner Weise zu kritisieren.

      Der Gemeinderat kann zwar eine Verwarnung wegen der Keilerei aussprechen, diese aber sinnigerweise gegen die gewaltbereiten Islamisten richten, während er Ibraimov besser belobigen und (zumindest vorerst) keine Schliessungsdrohung aussprechen sollte.

      Gäbe es mehr Leiter wie den albanischstämmigen Ibraimov, der auch früher schon wiederholte Male auf SF moderate Töne anschlug (die er offensichtlich auch ernst meinte) wäre der Sache sehr gedient.
      47 1 Melden
    • Lichtblau 31.08.2017 19:20
      Highlight "Murseli (...) ist unendlich traurig über die Geschehnisse." Das liest sich wie ein etwas rührseliger Satz über einen aufrechten Schweizer. Aber trotz der unfreiwilligen Komik: Ich bin auf jeden Fall auch Team Murseli. Guter Mann.
      5 1 Melden
  • Kramer 31.08.2017 10:01
    Highlight Erst mal ein Lob für die Führung des Vereins, das war gute Arbeit.
    Beim Gemeinderat bin ich mir da nicht so sicher. Würde jedem Verein nach einer Schlägerei das Vereinslokal geschlossen, dann hätten wir einige TVs und Fussballvereine weniger...
    63 21 Melden
  • De Shipi 31.08.2017 09:41
    Highlight Die 8 Unterstützer bitte ausschaffen inkl. den Imam, sofern sie keinen CH-Pass haben. Sowas braucht wir in der CH sowie die Welt nicht. Radikale Moslems wollen den Tod von ungläubigen, also von allen anderen in der Schweiz. Mit dieser Einstellung sind diese Leute eine tickende Zeitbombe.

    Gratulation an den Verein, dass sie den Mut hatten ihn des Amtes zu entheben.
    86 3 Melden
    • Redly 31.08.2017 10:57
      Highlight Radikale will auch ich nicht in der CH.

      Aber ohne Hintergründe und Details zu kennen nur aufgrund eines Pressesrtikels über eine Handgreiflichkeit gleich nach Ausschaffung zu rufen, ist eventuell doch etwas vorschnell und undifferenziert...
      32 28 Melden
    • Scott 31.08.2017 12:47
      Highlight @Redly
      Und immer zuerst die Hintergründe und Motive zu ergründen und genaustens abzuklären, ist eventuell doch etwas zuviel Täterschutz.
      14 15 Melden
    • De Shipi 31.08.2017 13:11
      Highlight @Redly: Mein Kollege geht dort regelmässig beten, es ist so wie es die Medien sagen, dieser Iman gehört weggesperrt und alle anderen auch. Am Anfang war er ganz normal und versuchte indirekt dann immer Sachen vom IS schön zu reden, da läuteten dann die Alarmglocken...
      35 0 Melden
    • 262d 31.08.2017 15:00
      Highlight <sarkasmus an> Ich finde sofort Ausschaffen auch immer eine super Lösung. Weil wenn der Ausgeschaffene dann im Ankunftsland eine nicht-Schweizerin vergewaltigt, einen nicht-Schweizer erschiesst oder in einem nicht-Schweizer-Geschäft klaut, dann ist das nicht so tragisch. Weil den Schweizern passiert ja dann nichts, und das sind die wichtigsten Menschen. Und in dem Land da, wo der herkommt, da ist das auch nicht so schlimm wenn der wem was antut, weil das sind ja bloss Ausländer.<sarkasmus aus>
      7 19 Melden
    • Redly 31.08.2017 18:39
      Highlight @Scott: nein, ich will nicht Motive als Rechtfertigung etc. Das habe ich nicht geschrieben.
      Mein Votum soll dahin gehen,
      - dass Handgreiflichkeiten alleine eventuell keine so schlimme Tat sind - das gäbe es wohl in (zu) vielen Vereinen
      - dass unvollständige, einseitige und falsche Presseberichte keine Seltenheit sind.
      (Ich durfte leider schon einige Erlebnisse (tödlicher Sport-Unfall, Wirtschaftsthemen) hautnah erleben, über welche die Presse berichteten - in mehreren Fällen waren die Berichte sachlich sehr fehlerhaft oder durch weglassen von Informationen massiv irreführen.)
      5 1 Melden
    • 262d 31.08.2017 20:21
      Highlight @Scott
      Hintergründe und Motive abklären nennt man nicht Täterschutz, sondern Rechtsstaat.
      10 1 Melden
  • rodolofo 31.08.2017 09:29
    Highlight Da ist also dieser Gloor den friedliebenden Muslimen regelrecht in den Rücken gefallen...
    Vermutlich ist Gloor ja bei den militanten Protestanten, den Evangelikalen, welche die Evolution leugnen und in Bibelgruppen über die Unterschiede zwischen der heutigen Bibel-Übersetzung und der ursprünglichen, Aramäischen Bibel diskutieren, Mitglied?
    Erfreulich ist für mich, zu hören, dass sich die Muslime gegen die Unterwanderung ihrer Moscheen durch radikale Islamo-Faschisten tatkräftig wehren!
    Jetzt fehlt nur noch die Unterstützung durch die Aargauer Behörden...
    46 21 Melden
    • Töfflifahrer 31.08.2017 16:23
      Highlight Unterstützung durch Behörden für Leute und Gruppen die Extremisten bekämpfen und Zivilcourage zeigen, der ist wirklich gut. (/Sarkasums aus)
      5 0 Melden
    • mogad 31.08.2017 17:01
      Highlight @Töfflifahrer.....ha ha, weil diese Unterstützung gar nicht stattfindet!
      4 0 Melden
  • Firefly 31.08.2017 09:21
    Highlight Ja, die muslimischen Gemeinden in der Schweiz und Europa haben ein Problem mit der Radikalisierung eines kleinen, aber nicht unbedeutenden Teils ihrer Leute. Im Kampf gegen diese Radikalisierung sollte die Gemeinde jedwelche Unterstützung erhalten und sicher nicht noch behindert werden. Die Bekämpfung innerhalb der Gemeinschaft dürfte auch effektiv und nachhaltig sein. Ausserdem sollten sich die moderaten Imame der Schweiz vernetzen und sich gemeinsam gegen Extremismus stark machen mit Unterstützung der Gemeinen und des Bundes.
    38 4 Melden
  • Butschina 31.08.2017 09:15
    Highlight Ich finde die Suspendierung richtig. Es gibt nichts besseres als Radikale auszuschliessen. Wieso der Gemeinderat damit ein Problem hat, verstehe ich nicht. Die sollen froh sein, dass der Vorstand so reagiert hat. Die Bekämpfung radikaler Menschen ist fast nur von innen möglich. Zumindest sendet dies klare Signale an die Mitglieder. Wenn die Polizei Druck gemacht hätte den Iman rauswerfen, hätte dies eine weniger klare Botschaft gesendet. Chapeau!
    41 5 Melden
  • Madmessie 31.08.2017 08:56
    Highlight Meine Hochachtung für diese muslimische Gemeinde. Die Reaktion des Gemeinderates allerdings ist schwach.
    52 9 Melden
  • blaubar 31.08.2017 08:35
    Highlight Eine Schlägerei in der Kirche?? Ich halte mich lieber an John Lennon: Imagine, there's no heaven, and no religion too... Ich glaub, das kommt besser.
    29 5 Melden
  • Str ant (Darkling) 31.08.2017 08:27
    Highlight Beamtenfail not surprised
    Ist interessant zu sehen das Beamte lieber Radikale unterstützen alles den Versuch sich von diesen zu befreien
    65 71 Melden
    • aglio e olio 31.08.2017 09:10
      Highlight Inwiefern kannst du das aus diesem Artikel erfahren?
      18 8 Melden
    • Denk nach 31.08.2017 10:38
      Highlight Haben Sie den Artikel gelesen???
      8 6 Melden
  • Saraina 31.08.2017 08:25
    Highlight Der Gemeinderat sollte froh sein, dass der Vorstand und die Mitglieder der Gemeinde wachsam sind. Anstatt dessen droht er Muslimen, die sich vor der Vereinnahmung durch Salafisten und
    Extreme hüten und auch durchgreifen.
    168 9 Melden
  • Rotbeisser 31.08.2017 08:06
    Highlight Liebe islamisch-albanische Gemeinschaft,

    Ich spreche Euch meine Achtung aus für Euren Mut, Euch gegen die Islamisten in Eurer Gemeinde zu stellen und für eine friedvolle Gemeinschaft einzutreten.

    Chapeau!
    198 8 Melden
  • Dä Brändon 31.08.2017 08:01
    Highlight Von wegen Selbstregulierung. Das ist schon das zweite Mal das die Polizei mit einem Grossaufgebot ausrücken musste. Als sie vorher in Kirchdorf waren, gab es auch Probleme. Viele glauben gar nicht mehr das es sich um eine Moschee handelt. Man vermutet das sich in diesem "Verein" illegale Geschäfte abwickeln.

    Und für alle die glauben ich labern nur vor mich hin, ich kenne die Hälfte die dort rein und raus gehen und es sind keine Heiligen.
    9 22 Melden
    • Brummbaer76 31.08.2017 12:01
      Highlight Viele die bei uns in die Kirche gehen sind auch keine Heiligen, vielmehr häuchler.
      8 5 Melden
    • Enzasa 31.08.2017 22:50
      Highlight Viele glauben ..........
      Wer hat nachgefragt?
      Wer war dort um sich umzuschauen?
      Sie kennen die Leute ? Vom Sehen oder durch Gespräche?
      Ich unterstelle mal vom Sehen, also labern Sie.
      3 1 Melden
  • N. Y. P. 31.08.2017 08:00
    Highlight DAS ist endlich mal eine gute Nachricht. Der Verein hat sich von innen heraus gesäubert, von diesen Islamisten befreit.

    Und der Gemeinderat will nicht solche Vorkommnisse ! Genau so muss es aber gehen. Wir alle wollen solche Vorkommnisse. Dieser Verein sollte ein Vorbild für alle Vereine in Europa sein.

    Unterstützt diese Muslime in diesem Verein, wenn sie schon den Mut haben, sich gegen die Radikalen zu stellen.
    163 5 Melden
  • Asmodeus 31.08.2017 07:56
    Highlight Gemeinderat Gebenstorf.

    CVP
    SVP
    FDP
    SVP
    SP

    Kein Wunder sehen sie da nur das Negative
    60 80 Melden
    • heul doch 31.08.2017 09:14
      Highlight die bürgerlich konservativen parteien der schweiz sollten sich ein beispiel nehmen am verhalten des moscheevorstands. denn auch unter ihnen sind mitglieder mit äusserst fragwürdigen attitüden. ich will hier nicht pauschalisieren, denn auch in mitte und links sind menschen zu finden welche ein radikales gedankengut pflegen. aber einfach wegzusehen ist der falsche weg
      23 4 Melden
    • rodolofo 31.08.2017 09:31
      Highlight Die SP-Vertretung hättest Du in Klammern setzen können.
      6 24 Melden
    • Scott 31.08.2017 12:51
      Highlight @rodolofo
      Die SP-Vertretenden* bitte.
      5 5 Melden
    • rodolofo 31.08.2017 13:31
      Highlight @ Scott
      ???
      In der Aufzählung steht nur einmal SP.
      5 3 Melden
    • Asmodeus 31.08.2017 15:18
      Highlight @Rodolfo
      Ich habe die SP der Vollständigkeitshalber erwähnt. Aber es geht mir bei der Aussage natürlich um die rechte Mehrheit im Gemeinderat.
      3 4 Melden
  • Asmodeus 31.08.2017 07:55
    Highlight Der Gemeinderat ist ja ein ganz schlauer.

    Die Moschee hat einen radikalen Imam rausgeworfen und ca. 8 von 80 haben deswegen randaliert und wurden ebenfalls rausgeworfen.

    Und dass sich hier die moderaten Muslime gegen die Radikalen auflehnen wertet er als Zeichen, dass die Moschee radikal wäre?

    Werten diese Leute etwa auch Regen als Zeichen dafür, dass eine Dürre kommt?
    188 24 Melden
    • Töfflifahrer 31.08.2017 09:11
      Highlight Die Gemeindebürger müssen sich schon überlegen, ob die so einen Gemeinderat überhaupt will. Es liegt in deren Hand.
      19 7 Melden
  • Tomjumper 31.08.2017 07:52
    Highlight Der Gemeinderat sollte sich schämen, wenn Muslime sich gegen Radikalismus wehren wird ihnen auch noch gedroht. Die Gemeinde sollte stolz sein und die SVP sollte dieses Beispiel in ihren Zeitungen lobend erwähnen.
    145 12 Melden
    • Scott 31.08.2017 10:10
      Highlight Warum sollte die nur SVP das lobend erwähnen?

      Alle Parteien sollten das tun!
      15 5 Melden
    • Tomjumper 31.08.2017 16:42
      Highlight Vor allem die Partei die jedes negative Beispiel gerne ausschlachtet, sollte doch auch einmal berichten, wenn es positive beispiele gibt. Sonst könnte man sie noch für Rassisten halten.
      4 2 Melden
  • Lord_Mort 31.08.2017 07:48
    Highlight Während der Gemeinderat ein Problem sehen will, wo keines ist, verhält sich sie muslimische Gemeinde bzw. deren Vorstand vorbildlich. Ich verstehe nicht, wieso man selbstverantwortliches Handeln dann noch kritisieren muss.
    121 10 Melden
  • Töfflifahrer 31.08.2017 07:43
    Highlight An den Gemeinderat, gerade weil der Verein keinen Extremismus dultet, kam es ja zu der Schlägerei. Es wäre wohl besser zusammen zu besprechen wie die Gemeinde den Verein dabei unterstützen kann, dass das auch so bleibt!
    142 4 Melden
    • Eskimo 31.08.2017 09:11
      Highlight Es kam zu Schlägereien weil der Verein keinen Extremismus duldet...
      Dieser Satz sollte uns zu denken geben.
      Und das in der Schweiz.
      7 9 Melden
  • derEchteElch 31.08.2017 07:34
    Highlight Ich finde das Vorgehen des Vereins und des Vorstandes vorbildlich. Radikalen und Extremisten keine Plattform bieten. Dies gibt eib gutes Zeichen. Ich hoffe, der Gemeinderat unterstützt den Verein bei Ihrem vorgehen gegen Radikale.

    Sofern es 90% der Mitglieder friedlich haben wollen sehe ich keinen Grund, irgendwelche Bewilligungen zu entziehen.

    Die Tatsache, dass der Verein die Polizei um Hilfe bat und die Angelegenheit nicht intern regelte (waren ja 90% vs. 8), spricht für die Integrationsbereitschaft und Offenheit dieses Vereins.

    Ich begrüsse diese Haltung.
    147 4 Melden
    • Eskimo 31.08.2017 09:13
      Highlight Die 8 Extremisten haben sich dadurch aber nicht in Luft aufgelöst. Sie leben weiterhin unter uns, womöglich noch durch die Sozialhilfe finanziert. Die Gefahr bleibt!
      10 10 Melden
    • redeye70 31.08.2017 23:56
      Highlight @Eskimo
      Wir können aber nicht erwarten, dass muslimische Vereine diese Extremisten selber unschädlich machen. Das wäre Aufgabe der Behörde. Dafür sind die da, dafür erhalten die ihre Löhne. Muslime dienen uns allen am besten damit, wenn sie Extremisten aus ihrer Gemeinschaft verbannen. Diese Muslime heisse ich herzlich willkommen in unserer Gesellschaft.
      1 0 Melden
  • pun 31.08.2017 07:33
    Highlight Schweizer Bünzlitum at it's finest vom Gemeinderat!
    Gratulation an den Verein für die konsequente Haltung - ich hoffe schwer, dass dies Schule macht.
    Kein Fussbreit den Faschisten!
    109 18 Melden
    • Scott 31.08.2017 10:13
      Highlight "Kein Fussbreit den Faschisten!"

      Was soll jetzt das wieder? Es waren radikale Islamisten!
      11 19 Melden
    • Roterriese 31.08.2017 11:25
      Highlight Ja, die radikalen Islamisten sind Faschisten.
      17 0 Melden
    • pun 31.08.2017 11:56
      Highlight Hahaha, Scott, fühlst du dich etwa angesprochen?
      Natürlich sind mit dem Spruch die radikalen Islamisten genauso gemeint wie die "unsrigen" Faschisten.
      11 3 Melden
  • Calvin WatsOff 31.08.2017 07:31
    Highlight Wer glaubt nur sein Glaube sei der einzig richtige und radikalisiert, seinen Glauben rigoros durchzusetzen, mit Gewalt seine Ideologie und Verblendung anderen aufzwingen zu müssen:

    RAUS mit euch. Solche Hetzer braucht keiner.

    Wünsche Herrn Murseli Ibraimov und der Gemeinde Gebenststorf gutes Gelingen.
    90 2 Melden
  • Wilhelm Dingo 31.08.2017 07:28
    Highlight Das grosse Problem ist nicht der Islam an sich, sondern der grosse Anteil an tendenziell Radikalen in der Schweiz. Auch wenn diese einer Arbeit nachgehen und nach Aussen ganz normal aussehen, so sind diese Menschen ein kulturelle Zeitbumbe. Es braucht wenige Prozente von solchen Leuten in der Gesamtbevölkerung um die Gesellschaftliche Stimmung kippen zu lassen.
    40 34 Melden
    • Saraina 31.08.2017 08:27
      Highlight Möchtest du uns eine Quelle liefern für deine Behauptungen?
      43 23 Melden
    • atomschlaf 31.08.2017 08:49
      Highlight Die Stimmung ist schon längst am kippen, allerdings nicht auf der muslimischen Seite.
      11 8 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.08.2017 09:22
      Highlight Klar ist der Islam das Grundproblem. Bei keiner anderen Religion hätte es in diesem kleinen Rahmen überhaupt zu solchen Problemen kommen können.
      Aber Chapeau an den Verein, der noch rechtzeitig reagiert hat!
      Der GR lag ja wohl richtig mit seiner Skepsis. Nur war es sicher nicht nötig, hinterher noch den strammen Max zu markieren.
      14 16 Melden
    • rodolofo 31.08.2017 09:35
      Highlight Aber dieser Artikel zeigt ja genau das Gegenteil, nämlich, dass unsere Muslimische Bevölkerung sehr robust und immun reagiert auf die Radikalisierung-Versuche durch die Islamisten!
      Und ähnlich robust und immun reagieren auch wir auf die Radikalisierungsversuche durch Rechtsnationale!
      Und was willst Du jetzt machen?
      19 14 Melden
    • Scott 31.08.2017 10:14
      Highlight @Saraina
      Möchten nicht lieber einmal Sie eine Quelle liefern, die dem widerspricht?
      8 13 Melden
    • Wilhelm Dingo 31.08.2017 10:29
      Highlight @Saraina: Ja, ich möchte. https://www.wzb.eu/de/forschung/migration-und-diversitaet/migration-integration-transnationalisierung/projekte/six-country-immigrant. Spreche mal im muslimischen Kollegenkreis unter Freunden über folgende Themen: Homosexualität, Rollenbild Mann/Frau, Atheisten oder Juden & Israel. Ich sagte übrigens nicht, dass das für alle Moslems gilt, aber halt für eine erschreckend hohen Anteil.
      9 4 Melden
    • Saraina 31.08.2017 11:31
      Highlight Nein, Rabbi Yussuf, natürlich nicht. Denn die Gemeinde der orthodoxen Juden und der Evangelikalen sind äusserst homogen. Da fällt der Rabbi oder der Pfarrer nicht unangenehm auf, und ganz sicher verpetzt man ihn nicht gegen aussen. Aber ich würde wetten, dass beide nicht alle Menschen als gleichwertig bezeichnen. Auch im Hindutempel dürfte solche Liberalität eher die Ausnahme sein.
      13 3 Melden
    • Saraina 31.08.2017 11:32
      Highlight @Dingo: Dein Link funktioniert nicht.
      3 0 Melden
    • rodolofo 31.08.2017 11:58
      Highlight @ Wilhelm Dingo
      Genau solche Diskussionen habe ich sogar mit einem inbrünstig religiösen Moslem geführt!
      Es ist also durchaus möglich und zudem noch höchst interessant und aufschlussreich!
      Allerdings muss man anfangs mehrere gefährliche Klippen umschiffen, die aus Kulturell bedingten Missverständnissen bestehen.
      Eines dieser Missverständnisse besteht daraus, zu glauben, dass Muslime weder Ironie noch Humor kennen.
      Das Gegenteil ist der Fall!
      Allerdings ist der Humor etwas anders und findet zum Teil andere Dinge lustig, bzw. nicht lustig.
      Das ist ja unter uns "Abendländlern" auch nicht anders.
      6 3 Melden
    • Scott 31.08.2017 12:43
      Highlight @rodolfo
      Sie scheinen ja schon völlig angepasst und integriert. Bravo!
      4 6 Melden
    • rodolofo 31.08.2017 13:29
      Highlight @ Scott
      Irgendetwas ist faul an diesem "Bravo!".
      Aber ich finde nicht heraus, was genau das ist.
      5 3 Melden
    • Wilhelm Dingo 31.08.2017 14:59
      4 0 Melden
    • Wilhelm Dingo 31.08.2017 15:34
      Highlight @rodolofo: hat auch niemend etwas zum Humor gesagt sondern zu Homosexualität, Rollenbild Mann/Frau, Atheisten oder Juden & Israel. Wie war bei diesen Themen die Lage?
      5 0 Melden
    • rodolofo 31.08.2017 16:19
      Highlight @ Wilhelm Dingo
      Die Diskussion gestaltete sich ziemlich schwierig.
      Mein muslimischer Gesprächspartner war der Ansicht, dass Homosexualität widernatürlich sei und aus dem Öffentlichen Raum verbannt gehört.
      Er wolle nicht seinen Enkelkindern erklären müssen, was diese zwei Männer da machen.
      Ausserdem hat er Angst davor, dass seine Enkel von öffentlich gelebter Homosexualität schlecht beeinflusst würden.
      Mich nannte er nach unserer Diskussion spasseshalber und indirekt eine Frau, was ich ihm sehr übel nahm, weil ich dachte, dass er das als grobe Beleidigung meinte.
      ...
      3 1 Melden
    • rodolofo 31.08.2017 16:26
      Highlight ..
      Aber er meinte das tatsächlich als Spass!
      In der Folge hatten wir sehr interessante Gespräche und eine sehr herzliche Beziehung.
      Ich fand noch einige Dinge heraus, die mit dem Vorbild des braven Muslim massiv kollidieren, die ich aber hier nicht ausbreiten möchte.
      Letztlich entpuppte sich dieser Kollege, bei dem Psychiater "Religiösen Wahn" diagnostiziert hatten, als unterhaltsamer Lebemann, der die Frauen liebt und der von mehr als einer Frau geliebt wurde und wird (für Muslime kein Problem).
      Seine Ansichten über Homosexualität sind etwa so rückständig, wie die Ansichten der CSU Bayern...
      2 2 Melden
    • Wilhelm Dingo 31.08.2017 19:42
      Highlight @rodolofo: danke Dir für den Bericht, Klischee voll bestätigt, leider.
      4 0 Melden
    • rodolofo 31.08.2017 19:56
      Highlight @ Wilhelm Dingo
      Gern geschehen. Samamaleikum.
      Salami sei mit Dir.
      2 1 Melden
    • Enzasa 31.08.2017 23:13
      Highlight Wilhelm Dingo wieso ist in Russland Homosexualität bei Strafe verboten. Wieso werden Homosexuelle in Kroatien, Serbien, Ungarn und Rumänien zum Beispiel geächtet und verfolgt, christliche Staaten! In diesen Staaten herrscht übrigens auch mehr Sexismus gegenüber Frauen als in vielen muslimischen Ländern. Warum konzentrieren Sie sich alleine auf Muslime.
      Warum bekämpfen Sie diese Vorurteile nicht im europäischen Abendland?
      3 1 Melden
    • Baba 01.09.2017 07:38
      Highlight Führt mal mit einem gläubigen Christen aus Afrika ein Gespräch über Homosexualität oder Transgender. Da fäll man über die Haltung fast in Ohnmacht. LGBT Menschen sind in den meisten (auch vorwiegend christlichen) Ländern Afrikas zu einem Leben im Untergrund verdammt. Was ich damit sagen will? Dass nicht nur 'die Muslime' mit diesen Themen Mühe bekunden, sondern sehr wohl genauso viele Christen ausserhalb Westeuropas. Haben Sie zB schon mal mit einem eriträischen oder syrischen Christen diese Themen diskutiert? Die Tendenzen in den USA gehen ebenso nicht wirklich in eine aufgeklärte Richtung.
      2 1 Melden
    • Wilhelm Dingo 01.09.2017 13:45
      Highlight @Baba&Enzasa: Absolut einverstanden! Es ist aber eine Tatsache, dass aktuell hauptsächlich Moslems mit oft rückständigen Sichten in die Schweiz immigrieren. Wenn es Massen von rückständigen Christen aus Russland wären, sähe ich das gleich kritisch.
      3 0 Melden
    • rodolofo 01.09.2017 16:12
      Highlight Als positives Beispiel möchte ich in diesem Zusammenhang die Philippinen erwähnen:
      Obwohl inmitten von Massenarmut und einem harten Kampf um die knappen Ressourcen eine Diskriminierung von Homosexuellen zu erwarten wäre, sind sie dort im Gegenteil problemlos akzeptiert und prominent im Showbiz vertreten!
      Auch die Christlich-Katholische Religion kann daran nicht viel ändern.
      Bei den Filipinos ist aber auch in der Indigenen Tradition die Gleichstellung von Frau und Mann so tief verwurzelt, dass der von den Spaniern implementierte Machismo nur oberflächlich Schaden anrichten konnte.
      3 2 Melden
    • Enzasa 02.09.2017 04:58
      Highlight Wilhelm Dingo die Lösung ist ganz einfach "Integration".
      Offen auf die Neuankömmlinge zu gehen und mit Ihnen sprechen und erklären. So einfach kann man Probleme lösen.
      Nicht mit Abwehrhaltung und Vorurteile.
      3 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.09.2017 10:38
      Highlight Enzasa
      Schön wär's!
      Was, wenn der Zuwanderer überhaupt nicht daran interessiert ist zuzuhören?
      Wir haben mit diesem und dem Bieler Imam hier gleich zwei Paradebeispiele dafür!
      1 1 Melden
    • Enzasa 02.09.2017 11:48
      Highlight Wow, 2 von "tausenden"

      Was ist wenn die Einheimischen nicht daran interessiert sind offen zu sein und das Gespräch zu suchen?


      2 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.09.2017 12:38
      Highlight Enzasa
      Kein Grund zynisch zu sein. Es handelt sich um BEISPIELE für einen Trend der schon lange, sehr lange beobachtet werden könnte, wenn man nur die Augen aufmachen würde. Ich könnte dir auch jede Menge BEISPIELE von vor 30 Jahren aufzeigen.
      Seitdem hat sich nichts gebessert.
      Die Einheimischen, die mit Migranten zu tun haben, verstehen sehr oft nicht einmal, was da vor sich geht. Dazu: Bassam Tibi:
      www.welt.de/debatte/kommentare/article155134929/Junge-Maenner-die-die-Kultur-der-Gewalt-mitbringen.html
      oder El Ghazzali letzthin im Tagi.
      und und und
      1 2 Melden
    • atomschlaf 02.09.2017 14:05
      Highlight @Enzasa: Integration funktioniert nur bis zu einer gewissen Menge von Neuankömmlingen.
      Wenn zu viele kommen, kann man diese nicht mehr vernünftig integrieren.
      3 2 Melden
    • rodolofo 02.09.2017 14:33
      Highlight @ Enzasa
      Ich möchte hier Verständnis schaffen für Muslime, die sich gegen eine Integration in die persönlichen Geschichten eines "Rabbi Jussuf", oder eines "atomschlaf's" sperren:
      In einen solchen "Falschen Film" möchte ich auch nicht integriert werden!
      Da gibt es nämlich nebst der Hauptrolle für den angehimmelten und bewunderten Helden (selbstredend Rabbi Jussuf und/oder Atomschlaf) nur zwei bis drei Arten von Neben-Rollen zur Auswahl:
      Volltrottel, oder Laufbursche, allenfalls noch die Statistenrolle des angeketteten, und ständig beschimpften Bösewichts...
      2 3 Melden
    • Enzasa 02.09.2017 14:55
      Highlight Wenn sich alle Einheimischen an der Integration beteiligen würden, gäbe es keine Probleme.

      Inwiefern hat sich denn die Einheimische Bevölkerung geöffnet Rabbi Yussuf? Je verschlossener die Bevölkerung- je weniger Integration findet statt.

      Immer nur mit dem Finger auf die Zuwanderer zeigen, verstärkt die Probleme nur
      2 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.09.2017 17:50
      Highlight Wenn sich alle...
      Das ist Utopie.

      Der erste Schritt in die Integration kommt vom Zuwanderer. Er will schliesslich hier kommen.
      Der zweite Schritt dürfte ein Angebot an Schulung sein, das aber auch vom Zuwanderer wahrgenommen werden muss - neben allen möglichen Eigeninitiativen (Sprachkurse, Arbeit, Weiterbildung, etc) Das ist mittlerweile alles vorhanden, ausser man macht gar nichts und lässt sich bedienen und mault dann noch, dass der (gratis)Französischkurs nur einmal die Woche stattgefunden hätte, wie es unserer lieber Bieler "Imam" gemacht hatte.
      1 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.09.2017 18:01
      Highlight Wie Atomschlaf schon sagte, macht es aber auch die Menge der Zuwanderer aus und wie viele von derselben Kultur schon hier sind. Je weniger, desto besser funktioniert die Integration. Da braucht es auch kaum Angebote.
      Die "Öffnung der Bevölkerung" dürfte ein nur marginaler Faktor sein. Wenn es gar "Kulturrelativisten" sind, die sich öffnen, dann verhindert das zusätzlich eine Integration. Ich verweise dazu wieder auf El Ghazali im Tagi oder Bund.

      rodolfo
      Deine Nebenrolle hast du ja schon an erster Stelle genannt. Hätte nicht gedacht, dass du so viel Einsicht zeigst.
      2 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.09.2017 18:07
      Highlight Enzasa
      Selbst wenn sich alle Einheimischen an der Int. beteiligen würden, gäbe es immer noch Probleme.
      Ich habe kürzlich mit Spaniern gesprochen, die nach Jahren wieder in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Sie kamen mit unserem Lebensstil hier nicht zurecht - trotz bester Sprachkenntnissen und guter Arbeit.
      Da lässt sich unsererseits nichts machen und muss auch nichts geändert werden.
      Das gleiche Problem höre ich auch durchs Band von Lateinamerikanern.
      1 2 Melden
    • rodolofo 02.09.2017 19:25
      Highlight @ Rabbi Jussuf
      Du willst uns hier einreden, dass Integration aus anderen Kulturen nicht geht.
      Ich aber erlebe in meinem Umfeld lauter gelungene Integrationen!
      Was stimmt denn nun?
      Natürlich gibt es auch misslungene Integrationen, wie diejenige von Abu Ramadan, das ist doch völlig klar!
      Ausserdem wird die Integration mit steigendem Alter immer schwieriger.
      Sehr interessant ist das Aufwachsen von "SecondAs", die von zwei Kulturen beeinflusst und geprägt werden, was auch wieder gelingt, wenn die SecondAs ihren eigenen Mix kreieren, indem sie das für sie Beste aus beiden Kulturen kombinieren.
      4 2 Melden
    • Enzasa 02.09.2017 22:12
      Highlight Danke rodolfo.
      Ja es kann funktionieren mit Unterstützung der Einheimischen.
      Rabbi Yussuf und Atomschlaf können immer und immer wieder nur mit dem Finger auf die "anderen" zeigen, die sind gekommen, die sollen sich um Integration bemühen, die, die, die......
      Wer ist auf sicherem Boden, wer ist zu Hause, wer kennt alles und hat einen Plan von seiner Zukunft?
      W I R und trotzdem schieben wir dem anderen (entwurzelten und traumatisierten) die Verantwortung zu. Finden Sie dass nicht ein wenig erbärmlich Rabbi Yussuf? Vor allem eines Rabbis nicht würdig?

      3 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.09.2017 02:03
      Highlight Enzasa
      "Ja es kann funktionieren mit Unterstützung der Einheimischen. " Aber nur dann wenn auch ein Wille des Einwanderers vorhanden ist und die Einheimischen nicht eine ideologische Brille auf haben.
      rodolfo, rede bitte erst wieder mit, wenn du die beiden Links gelesen - und verstanden hast.
      Es ist schon eine ziemliche Frechheit mir zu unterstellen, ich sei der Meinung Integration funktioniere nicht.
      Das gilt auch für Enzasa.
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    • rodolofo 03.09.2017 08:05
      Highlight @ Enzasa
      Ich finde auch dieses Zerr-Bild vom entwurzelten und traumatisierten Ausländer, der sich zu uns flüchten will, problematisch.
      Denn die meisten Ausländer integrieren sich bei uns als willkommene und gerufene Arbeitskräfte, die nebenher noch ihre -für uns ev. exotische- Kultur mitbringen.
      Meine Frau beispielsweise kommt aus einer angesehenen Mittelstandsfamilie aus dem Raum Manila. Sie ist zwar in einer traditionellen Bambushütte aufgewachsen, hat aber wesentlich mehr Kultur mitbekommen, als ich, der ich in einem Agglomerationsblock von einer alleinerziehenden Mutter aufgezogen wurde...
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    • Enzasa 04.09.2017 00:11
      Highlight Ich habe mit traumatisiert Bezug auf die aktuellen Flüchtlinge genommen, denn sich zu integrieren ist unter diesen Umständen schwieriger.
      Auch in Bezug auf Asyl, die Ungewissheit belastet enorm.
      Natürlich gibt es immer eine geringe Zahl Verweigerer, da liegt es an den Verantwortlichen Behörden, Maßnahmen zu ergreifen.
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  • G. Schmidt 31.08.2017 07:26
    Highlight Top!

    Da hat sich der Vorstand zu Recht gegen Radikale gewehrt!
    79 2 Melden
  • Trasher2 31.08.2017 06:55
    Highlight "Der Gemeinderat will solche Vorkommnisse nicht mehr dulden"
    Hätten die denn lieber, wenn "dem Frieden" zu liebe ein radikaler Imam weiterpredigt?
    Das Vorgehen der Vereinsleitung zeigt doch gerade ein beispielhaftes Verhalten.
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  • felixJongleur 31.08.2017 06:55
    Highlight Selbstregulation, so läufts. Auch gut, dass die Gemeinde klar bleibt in ihren Erwartungen.
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  • Baba 31.08.2017 06:55
    Highlight "Wir stehen dem Islamzentrum kritisch gegenüber. Was wir nicht wollen, ist ein zweites Winterthur, wo die Moschee zu einem Anziehungspunkt für radikale Muslime geworden ist"

    Durch die Suspendierung des Imam hat der Verein ja genau bewiesen, dass sie keine zweite Al Nur Moschee werden wollen! Statt auf der Massenschlägerei herumzureiten, würde der GR Gebensdorf besser den Verein in seinen gemässigteen Bestrebungen unterstützen und die Suspendierung positiv anerkennen.

    Mir erscheint der GR Gebensdorf recht engstirnig, sie haben auch bei der Eröffnung einen Besuch im Zentrum strikt abgelehnt.
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  • Dreiländereck 31.08.2017 06:54
    Highlight Gratulation an den Vorstand. Dieser schaut nicht weg sondern handelt.
    Schade dass der Gemeinderat noch den "starken Max" machen muss. Dies wäre nötig wenn der Vorstand wegschauen würde, nicht wenn er hinschaut und handelt. In einer solchen Situation sollte man den Vorstand unterstützen
    202 12 Melden
    • chnobli1896 31.08.2017 07:26
      Highlight Es sind irgendwann mal wieder Wahlen, da schadet ein bisschen Poltern nicht. Auch wenn der Politiker wohl weiss, dass der Verein vorbildlich reagiert hat
      33 8 Melden
    • Asmodeus 31.08.2017 07:57
      Highlight Der Gemeinderat besteht zu 3/5 aus SVP und CVP. Was erwartest Du da?
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    • Scott 31.08.2017 10:19
      Highlight @Asmodeus
      Es sind 2 Vertreter/innen* der SVP.

      Wer zählen und/oder rechnen kann ist klar im Vorteil...
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    • chnobli1896 31.08.2017 10:53
      Highlight 2 SVP und 1 CVP macht ja 3/5, oder nicht?
      10 0 Melden
    • Asmodeus 31.08.2017 11:07
      Highlight Der liebe Scott hats nicht so mit Mathe
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    • Scott 31.08.2017 11:20
      Highlight "2 SVP und 1 CVP macht ja 3/5, oder nicht?"

      Ja, und der Gesamtgemeinderat 5/5, oder nicht?
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    • Scott 31.08.2017 12:40
      Highlight *Witz leider nicht verstanden, macht nichts.
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