Schweiz

Rekinger vor der Kamera: «Wir haben schon viele Asylbewerber hier» 

Vermieter sollen anerkannten Flüchtlingen keine Wohnung vermieten. Der Aufruf des Gemeinderates von Rekingen kommt bei vielen im Dorf gut an. Auch sie befürchten, dass die Sozialhilfe sonst überstrapaziert werde. Jetzt steht die Zurzibieter Gemeinde national im Scheinwerferlicht.

13.07.16, 20:41 14.07.16, 08:36

Die 1000-Seelen-Gemeinde Rekingen im Zurzibiet wurde am Mittwoch über Nacht landesweit bekannt. Nachdem die az über den Boykottaufruf des Gemeinderates berichtet hatte, sorgte das Thema in diversen anderen nationalen Medien ebenfalls für Schlagzeilen. 

Bahnhof Rekingen: Geht es nach dem Gemeinderat, sollen Flüchtlinge den nächsten Zug nehmen, um sich anderswo niederzulassen.
bild: mario heller

Radio SRF berichtete in den Morgen-Nachrichten gleich an zweiter Stelle über den Fall Rekingen unter dem Motto «‹Finanzieller Ruin› – wegen Flüchtlingen». «Oberwil-Lieli als Vorbild? Flüchtlingsboykott in Rekingen AG!» titelte Blick. «Bitte keine Wohnungen an Flüchtlinge vermieten», schrieben der Tages-Anzeiger und 20min.ch.

Während die Aktion des Rekinger Gemeinderates schweizweit für Aufsehen und teils auch heftige Kritik sorgt, steht die Bevölkerung gemäss Einwohnern, die von Tele M1 befragt wurden, hinter dem Gemeinderat, der findet, Flüchtlinge sollen sich bitte eine andere Gemeinde suchen, um sich niederzulassen.

Rekingerin Hilda Lorch sagt ungeschminkt: «Wir müssen Steuern zahlen und sie sitzen dann auf unseren Taschen.» Einwohnerin Irene Kucharski meint etwas differenzierter, aber nicht weniger deutlich: «Wir haben schon viele Asylbewerber hier.»

Der Gemeinderat fordert Hauseigentümer auf, ihre Wohnungen nicht an anerkannte Flüchtlinge zu vermieten, damit diese dem Steuerzahler später nicht auf der Tasche liegen. Video: © TeleM1

Und weiter: «Wenn sich noch mehr Flüchtlinge hier niederlassen, belastet das die Gemeindekasse noch mehr. Wir haben doch schon so wenig Geld.» Der in Rekingen wohnhafte Eduardo D'Inca meint: «Ich verstehe die Gemeinde Rekingen, aber ich bin kein Rassist.»

Hört man sich bei den Asylbewerbern um, die in der kantonalen Unterkunft in Rekingen wohnen, scheinen die meisten eh wenig Lust zu haben, im Dorf zu bleiben. Ein Syrer meint gegenüber Tele M1, es sei wie ein Gefängnis hier. Und ein Marokkaner gibt zu bedenken, dass es keine Arbeit gebe im Dorf und nichts zu tun. «Ein schwieriges Leben

(aargauerzeitung.ch)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Bijouxly 14.07.2016 08:40
    Highlight Also nur für alle, die hier sagen "7 Asylanten, tut nicht so": Die Gemeinde hat bereits ein Durchgangszentrum mit 140 Asylsuchenden (von 1000 Bewohnern sind das also 14%)! Es ist also wirklich verständlich, dass auch andere Gemeinden in die Pflicht genommen werden sollen!
    30 10 Melden
    • Baba 14.07.2016 09:18
      Highlight Für diese 140 Asylbewerber zahlt die Gemeinde nichts! Es geht aber darum, dass offenbar sieben(!) Menschen die Gemeinde finanziell in den Ruin treiben würden...

      Irgendwie erinnert mich dieser Aufruf "Vermietet nicht an Flüchtlinge" an ein grauenvolles Kapitel der jüngeren Geschichte: "Kauft nicht bei..." :-( :-( :-( - das macht mich wütend und traurig.

      Uns geht es so gut, wie noch nie - und doch ist unsere Gesellschaft so eng- und hartherzig und will diesen Wohlstand nicht mit anderen Menschen teilen. "Dene wo's guet geit, giengs besser, giengs dene besser, wo's weniger guet geit"...
      50 23 Melden
    • Bijouxly 14.07.2016 11:37
      Highlight Also das Schreiben finde ich nicht in Ordnung, aber es ist sehr wohl verständlich. Kleine Gemeinden haben nunmal keine vörigen Ressourcen und die Sozialhilfe ist das eine, das andere sind auch die Kosten für Sonderschule usw. Das kann ein Gemeindebudget ziemlich belasten und ich rede hier aus Erfahrung. Warum glaubst du, gibt es so viele Gemeindefusionen? Autonomieverlust weil wir sie uns nicht mehr leisten können. Das föderalistische Prinzip sollte nicht noch mehr erodiert werden!
      6 1 Melden
    • Baba 14.07.2016 13:23
      Highlight Die meisten Gemeindefusionen gibt's, weil sich von den vielen freiheitsliebenden Menschen in diesem Land niemand mehr in einem politisches Amt einsetzen will, dass also keine Behörden gefunden werden! Bestimmt sind aber auch dafür die Flüchtliche verantwortlich.

      Wenn Sie die "Erosion des Föderalismus" in Gemeindefusionen sehen, gehe ich davon aus, dass Sie sich in Ihrer Gemeinde politisch in einem Amt oder wenigstens einer Kommission engagieren!

      Und schon mal was vom "Finanzausgleich" gehört? So von wegen 'vörigen' Ressourcen und so... Rekingen erhält 2016 Fr. 695'000 (oder Fr. 715 pro EW)
      3 3 Melden
  • Töfflifahrer 14.07.2016 03:53
    Highlight Ich habe für ein solches Gehabe absolut ein Verständnis! Aber evtl. braucht es solche Vorkommnisse um über den Punkt der Finanzierung und Sozialhilfe generell mal neu nachzudenken.
    Es geht ja nicht nur um Flüchtlinge, die evtl. mal unterstützt werden müssen. Es geht generell darum, dass die Sozialhilfe immer mehr in Anspruch genommen werden muss wenn die Löhne sinken aber z.B. die KK Prämien weiter explodieren! Wir haben immer mehr Einwohner (CH und andere) die von dem was man da so Lohn nennt nicht leben können. Das jetzt nur auf Flüchtlinge abzuwälzen ist keine Lösung und falsch.
    45 8 Melden
    • _kokolorix 14.07.2016 08:08
      Highlight Zumal solche Gemeinden ja nur einen kleinen Teil der Sozialkosten stemmen. Der Löwenanteil wird von den Städten getragen und die armen Gemeinden kriegen einen Zustupf aus dem Finanzausagleich. Diese Diskussionen kenne ich. Die gleichen Gewerbler welche sich an öffentlichen Aufträgen gesundstossen meckern dann laut über angeblich zu hohe Steuern. Und wenn man nachschaut, sind es die, die fast nichts zahlen
      18 13 Melden
    • atomschlaf 14.07.2016 17:58
      Highlight @Töfflifahrer: Stimmt, aber genau deswegen ist es ja derart hirnverbrannt, via Asylverfahren auch noch jede Menge Personen aufzunehmen, die mit stark überdurchschnittlicher Wahrscheinlichkeit in der Sozialhilfe landen!
      Ich fürchte, dass dies in ein paar Jahren dazu führen wird, dass die Sozialhilfe generell immer mehr gekürzt wird, weil die Gleichheitsfanatiker eine selektive Kürzung bei Flüchtlingen nicht zulassen werden.
      6 1 Melden
  • Randy Orton 14.07.2016 00:50
    Highlight Hier motzen alle wegen aus dem Krieg flüchtenden Personen, die den Staat eventuell mal Geld kosten könnten, falls sie hier aufgenommen werden und sie keinen Job finden. Aber es motzt keiner, wenn steinreiche Säcke keinen Rappen Steuern zahlen. Wenn Firmen wie Starbucks oder die Fifa Millionen umsetzen und aus dem Land schaffen ohne dafür einen einzigen Rappen an den Staat abzudrücken. Wenn ein Bundesrat in die eigene Tasche wirtschaftet oder Politiker im Nationalrat Lohn kassieren aber gar nie anwesend sind. Hypokriten seid ihr, die meinen, es fehle an Geld, obwohl es uns nie so gut ging.
    193 45 Melden
    • Pius C. Bünzli 14.07.2016 07:25
      Highlight Sehr guter kommentar.
      30 16 Melden
    • _kokolorix 14.07.2016 07:59
      Highlight Das ist die richtige Art zu denken. Wir haben nicht zu wenig, es ist schlicht falsch verteilt
      42 16 Melden
    • Mietzekatze 14.07.2016 08:20
      Highlight Genau meine Meinung! Über die Ärmsten der Armen wird hergezogen und man möchte ihnen nicht mal 3 Mahlzeiten gönnen.. Über die die aber wirklich das Problem sind (hast du schon super beschrieben), wird hinweggesehen... Dabei könnten genau Diese die CH verändern! Vlt ist das ja sogar so gewollt.. Wen man nämlich bedenkt, das unter den 10 reichsten CHler 2x eine Blocher Tochter auftaucht, könnte man fast meinen, dass die Politik so gesteuert wird, dass wir den Armen nichts gönnen, den Reichen aber alles...?
      39 14 Melden
    • Baba 14.07.2016 09:18
      Highlight Randy Orton: Danke für diese klaren und klugen Worte!
      14 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.07.2016 11:04
      Highlight @Randy Orton: Doch die Leute motzen schon über die reichen Säcke, aber nicht beim Artikel wo es andere Themen geht. Wenn ein Artikel über reiche Abzocker in den Medien steht, willst du doch auch nicht Kommentare über kostende Flüchtlinge lesen, nicht wahr?
      9 9 Melden
    • Randy Orton 14.07.2016 11:58
      Highlight Safran: Ich habe diesbezüglich noch kein Wort gehört von der Partei, die pausenlos gegen Flüchtlinge schiesst. Im Gegenteil, ihre Vertreter sind regelmässig in solche Skandale verwickelt. Bei Artikeln zu den oben genannten Themen hat es vielleicht 10 Kommentare, aber die grosse Empörung, vor allem von den Menschen, die sich eben über die Ausgaben im Flüchtlingsbereich empören, die bleibt aus. Wieso ist das so? Wie gesagt, ich vermute, dass die finanziellen Sorgen geheuchelt sind und andere Gründe die Ursache haben, ansonsten würdet ihr euch bei entsprechenden Finanz-Themen auch echauffieren.
      6 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.07.2016 23:36
      Highlight Welcher Steinreiche Sack zahlt denn in der CH keine Steuern? Die Steuersätze für Reiche liegen bei 30% - 60%...
      3 3 Melden
    • Randy Orton 15.07.2016 08:15
      Highlight Zaafee? Haha, Pauschalbesteuerung ist dir ein Begriff? 60%😂
      Da gibt es etliche, die nur ihr Einkommen versteuern, welches dann gelegentlich bei 0.- liegt.
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.07.2016 13:19
      Highlight KEIN Pauschalbesteuerter kann ein Einkommen von 0 versteuern! Das widerspricht dem System, wo das Einkommen aufgrund der Wohnkosten grosszügig geschätzt wird.
      0 1 Melden
    • Randy Orton 15.07.2016 15:32
      Highlight Ich wollte damit sagen, Pauschalbesteuerte zahlen nicht 60%, sondern eher 0.6% ihres Einkommens.
      Und dann gibt es solche, die einfach kein Einkommen haben, nur Boni etc. oder alles mit Verlusten, Spenden in eigene Organisationen etc. kompensieren und am Schluss keinen Rappen zahlen.
      1 1 Melden
    • Peeta 15.07.2016 17:05
      Highlight Stichwort Erbschaftssteuer. Diese Chance haben wir aber leider verpasst... Die Erbschaftssteuer hätte die Schere ein bisschen geschlossen und zum sozialen Frieden beigetragen.
      1 1 Melden
  • mister 13.07.2016 23:24
    Highlight Ihr macht mich traurig.
    44 33 Melden
    • atomschlaf 14.07.2016 18:00
      Highlight Lieber traurig als pleite.
      8 2 Melden
    • Ingenieur 14.07.2016 19:18
      Highlight @mister Nicht ein einziger von uns ist imstande dich traurig zu machen. Nicht ein bisschen. Es liegt in dir, was dich traurig macht. #wisdom
      2 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.07.2016 23:05
    Highlight Die liegen uns auf der Tasche.... Sagen die, welche vom NFA profitieren?
    70 31 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.07.2016 22:53
    Highlight Wo liegt das Problem? Die Städter kriegen Multikulti und auf dem Land wird im Gegenzug weniger verbaut - die Umwelt und Landschaft wird geschont. Ganz im Sinne des verdichteten Wohnens und des Umweltschutzes.
    Die meisten Arbeitsplätze für neuankommende Migranten sind sowieso im Billiglohnsektor und somit eher in der Nähe von grossen Ballungszentren (mit Ausnahme von einigen Jobs in der Landwirtschaft welche in bälde sowieso von Robotern und Maschinen wegrationalisiert werden...)
    41 35 Melden
  • Schwanzus Longus 13.07.2016 22:44
    Highlight Ich frage mich was ein Marokkaner eigentlich in einem Flüchtlingsheim zu suchen hat. In seinem Land herrscht kein Krieg. Hier zeigt sich das es eben oft keine Traumatisierten Menschen aus Kriegsgebieten sind die hier her kommen sondern Leute die auf unsere Kosten leben wollen.
    111 70 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.07.2016 23:26
      Highlight ja genau, die müssen doch nur die Datteln von den Bäumen schütteln.
      58 24 Melden
    • Fabio74 13.07.2016 23:30
      Highlight der wartet auf seinen Asylentscheid dort
      34 16 Melden
    • TJ Müller 13.07.2016 23:32
      Highlight Dann geh vorbei und frag ihn bofor du dir eine Meinung über einen Menschen aufgrund seiner Nationalität bildest.
      62 46 Melden
    • Jasjmin 13.07.2016 23:33
      Highlight Google bitte mal den Westsaharakonflikt.
      Kennst du den marokanischen Flüchtling und dessen Hintergrund?
      Aus den sicheren vier Wänden lässt sich leicht ver-/ bzw. vorurteilen.
      88 38 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.07.2016 23:38
      Highlight Ein Marokkaner kann wieder nach Marokko zurückgeschafft werden. Das ist ein sicheres Land. Bis jetzt noch.
      44 20 Melden
    • Schwanzus Longus 13.07.2016 23:51
      Highlight @Grufti das ist mir klar, und @TJ Müller, wo verurteile ich jemanden wegen seiner Nation? Ich sage das es keinen anerkannten Fluchtgrund gibt aus diesem Land. Der Westsaharakonflikt ist mir bekannt aber er hätte falls er ein Betroffener des Konflikts wäre in Marokkos weitestgehend Kriegsfreie Gebiete gehen können. Denn insgesamt herrscht dort kein Krieg.
      48 12 Melden
    • Monti_Gh 14.07.2016 00:01
      Highlight waa für eine doofe Frage!
      vielleicht wird er politisch verfolgt?
      25 38 Melden
    • Randy Orton 14.07.2016 00:34
      Highlight Oh Mann, informier dich doch. Die Flüchtlinge sind im Asylverfahren, die sind nicht definitiv aufgenommen. Der Mann wird zu 99,9% wie alle Marokkaner abgewiesen und muss die Schweiz verlassen. Aber bis dieser Entscheid gefällt ist, muss er halt irgendwo untergebracht werden.
      61 6 Melden
    • TJ Müller 14.07.2016 00:39
      Highlight Aha, bildest du dir nicht? Das einzige was du weist, ist, dass er Marokaner ist (Nationalität) und du bist der Meinung (!), er wolle hier auf unsere Kosten leben. Was bitte schön ist das, wenn nicht eine Meinung über jemanden aufgrund seiner Nationalität bilden?
      44 35 Melden
    • Pius C. Bünzli 14.07.2016 07:27
      Highlight Er ist ja auch kein Asylant sondern ein Asylbewerber. Google mal den Unterschied..
      25 4 Melden
    • Mietzekatze 14.07.2016 08:22
      Highlight Übrigens ist Homosexualität schon ein Asylgrund! Zu Recht!
      16 13 Melden
    • john waynee 14.07.2016 10:22
      Highlight Mietzekatze ja deshalb haben wir ja auch soviele "neue Christen" und "homosexuelle" Flüchtlinge. Dass beides erst hier vor Ort festgestellt wird ist schon sehr kurios.-
      7 8 Melden
    • TJ Müller 14.07.2016 10:53
      Highlight @John, kannst du deine Aussage irgendwie beweisen? Oder ist's nur, wie so oft, heisse Luft?

      @Pius
      Asylant und Asylbewerber ist dasselbe. Nur wird Asylant nicht mehr verwendet, da es negativ konnotiert ist.
      3 6 Melden
    • john waynee 14.07.2016 11:05
      Highlight TJ wie wärs mit einem Video? Passender Titel "Göttliches Bleiberecht" :)

      http://www.spiegel.de/video/massentaufe-von-fluechtlingen-echter-glaube-oder-asyltrick-video-1673035.html
      6 0 Melden
    • john waynee 14.07.2016 11:08
      Highlight TJ und wie wärs noch mit einem Auszug eines Stern Artikels:

      "Wer nicht glaubt, der wird nicht getauft"

      Doch es gebe auch viele, die zu ihm kommen, weil sie sich durch eine Konversion höhere Chancen auf Asyl versprechen, gibt der gebürtige Armenier zu. "Es sind vielleicht 20 oder 30 Prozent, die wirklich das Evangelium hören wollen. Denjenigen, die nur einen Schein haben wollen, muss ich die Tür weisen. Öfter bekomme ich dann erboste Nachrichten, wenn ich jemandem die Taufe verweigere. Aber es ist ganz einfach: Wer nicht glaubt, der wird nicht getauft."

      6 0 Melden
    • atomschlaf 14.07.2016 18:06
      Highlight @Miezekatze: Ja, Homosexualität ist je nach Herkunftsland zu Recht ein Asylgrund. Fragt sich bloss, wie man diese zuverlässig feststellt...

      Da müsste man eigentlich auf irgend eine geeignete Art und Weise einen Tatbeweis verlangen.
      4 2 Melden
  • Loniel 13.07.2016 22:31
    Highlight Ich lade alle die hier ihren Senf abgeben ein einmal in ein Flüchtlingslager nach Griechenland zu kommen und sich ein Bild zu machen so wie es Cedric Wermuth gemacht hat. Ich würde hoffen dass der eine oder andere umdenken würde angesichts der schwierigen Erkebnisse der Flüchtlinge
    73 60 Melden
    • Ingenieur 13.07.2016 23:01
      Highlight Du meinst so wie es dieser Andreas Glarner gemacht hatte? Was änderte das bei ihm?
      28 19 Melden
  • Ingenieur 13.07.2016 22:31
    Highlight Der Weg, wie wir hier im Westen die "Hilfe" angehen ist grundlegend falsch. Es darf nicht sein, dass Menschen ihr Leben riskieren um nach Europa zu kommen. Europa muss nahe in den Kriegsgebieten, in sicheren Ländern, Hilfe anbieten und die Flüchtlinge nahe Ihrer Herkunft helfen. Das ist erstens massiv günstiger und die Flüchtlinge müssen nicht ihre Heimat verlassen. In Not geht es darum so schnell wie möglich in eine sichere Umgebung zu kommen und nicht einen Kontinent überqueren zu müssen. Das ist Hilfe die Europa und den echten Flüchtlingen hilft. Profiteuren ist das natürlich ein graus...
    98 7 Melden
    • Fabio74 13.07.2016 23:31
      Highlight schön und gut nur mit welchem Geld.
      Seit Jahren wird davon geredet und wenns ums Geld geht kneift die Rechte wie immer... Viel Schein wenig Sein leider
      37 23 Melden
    • Anam.Cara 14.07.2016 07:29
      Highlight @Ingenieur: genau das tut Europa in der Türkei. Dann verlagert sich die Flüchtlingsroute halt woanders hin (obwohl auch auf den griechischen Inseln immer noch Menschen ankommen - ich kann verstehen, wenn viele Syrer lieber nocht in der Türkei bleiben wollen. Speziell die Kurden.)
      Abgesehen davon lebt der grösste Teil der Flüchtlinge aus dem Konfliktgebiet in nahen Osten in den friedlicheren Nachbarstaaten teilweise menschenunwürdigen Verhältnissen. Dort zu helfen halte ich für eine humanitäre Pflicht. Aber ob deswegen wniger Menschen nach Europa flüchten...?
      8 3 Melden
    • Pisti 14.07.2016 08:01
      Highlight Geld ist vorhanden. Man kann die Entwicklungshilfe in diversen Ländern streichen. China wäre so ein Land zum Beispiel. Es gibt keinen Grund in solch reichen Ländern, Entwicklungshilfe zu leisten.
      10 0 Melden
    • Sofia Baffo 14.07.2016 13:16
      Highlight 1/3 Ingenieurs Argumentation ist auf den ersten Blick völlig nachvollziehbar, so sind die hohen Zustimmungsraten hier im Forum nicht verwunderlich. Das Problem ist aber, dass dieser Ansatz oftmals an der Realität scheitert. Wenn sich die nahen sicheren Länder weigern Flüchtlinge aufzunehmen, wie z.B. Jordanien (die haben irgendwann verständlicherweise ihre Grenzen geschlossen, weil sie keine Kapazitäten mehr hatten (s. «Gefangen in der Pufferzone», die Zeit, 07.07.16)), können wir hier aus der Schweiz bzw. Europa gar nichts machen. Die einzige Möglichkeit wäre eine Okkupation.
      1 0 Melden
    • Sofia Baffo 14.07.2016 13:16
      Highlight 2/3 Ein solches Manöver stellt einen Eingriff in die territoriale Souveränität des jeweiligen Landes dar (s. z.B. die Antwort des Bundesrates auf die Motion «Migrationsstrom am Mittelmeer an der Wurzel bekämpfen»). Es ist fraglich, ob ein solches Vorgehen in einem Planeten, das kurz vor dem dritten Weltkrieg steht, verantwortbar ist. Selbst wenn die UNO was unternimmt, braucht es zuerst die Zustimmung des Sicherheitsrates, was nicht so leicht zu erreichen ist. Leider sind wir hier im Westen machtlos.
      0 0 Melden
    • Sofia Baffo 14.07.2016 13:21
      Highlight 3/3 Das ist schwer zu akzeptieren. In diesem Sinne ist der Appell an mehr Beteiligung vor Ort vor allem ein Abwehrreflex, der dazu dient, diese Hilfslosigkeit durch scheinbar stringente Logik zu überwinden. Das Ganze ist leider nicht so einfach. Historisch gesehen befinden wir uns in einer sehr schwierigen Phase, und der Ausgang ist ungewiss.
      1 0 Melden
  • philosophund 13.07.2016 22:31
    Highlight Und wieder..
    “..aber ich bin kein Rassist.“
    71 62 Melden
    • atomschlaf 14.07.2016 06:33
      Highlight Es ist auch nicht rassistisch sondern einzig rational, einzusehen, dass die heutige Asylpolitik uns früher oder später in den Ruin treiben wird.
      24 15 Melden
    • Randy Orton 14.07.2016 07:33
      Highlight atomschlaf, James Schwarzenbach hat angerufen, er will seine Argumente aus den 70ern zurück.
      Im Ernst: was ist der Grund, dass wir früher massiv mehr Einwanderung gehabt haben und immer noch nicht eingetroffen ist, was ihr immer behaupted? Sondern genau das Gegenteil passiert und unser Wohlstand wächst und wächst?
      18 23 Melden
    • atomschlaf 14.07.2016 08:47
      Highlight @Randy: Du verstehst offenbar den Unterschied zwischen legaler Migration zwecks Arbeit und der Einwanderung Unqualifizierter via Asylverfahren nicht.
      12 11 Melden
    • philosophund 14.07.2016 08:56
      Highlight @ato kein Mensch ist "unqualifiziert".
      15 11 Melden
    • Randy Orton 14.07.2016 09:08
      Highlight Wie gesagt, die Argumente sind die selben, seit 50 Jahren. Und was auch gleich bleibt ist, dass eure Vorhersagen nie eingetroffen sind, im Gegenteil. Aber man hat schon in den 90ern bei den Jugoslawen von unqualifizierten Migranten die in unser Sozialsystem einwandern gesprochen. Kam ja dann auch nicht so. Willst du mir noch erklären wieso das nicht so kam?
      7 10 Melden
    • atomschlaf 14.07.2016 09:24
      Highlight @philosophund: Wie würdest Du denn Personen umschreiben, die kaum Berufs- und Schulbildung haben?
      8 6 Melden
    • Randy Orton 14.07.2016 09:44
      Highlight @atomschlaf: SVP-Wähler
      13 9 Melden
    • stiberium 14.07.2016 09:53
      Highlight @atomschlaf
      Wie wärs mit "Personen mit geringer Schul- und Berufsbildung"?? Unqualifiziert sein geht nur wenn man den Ansprüchen für etwas nicht genügt. Du bist zum Beispiel nicht qualifiziert über den Bildungsstand von Flüchtlingen zu Urteilen. Flüchtlinge sind qualifiziert für das Asylverfahren.. etc.
      6 9 Melden
    • john waynee 14.07.2016 10:27
      Highlight Randy Orton ok Kindergarten. Ich bin dabei. Alle SP Wähler sind faule, nichtstuhende und ideoligisch verblendete Weltromantiker.

      FDP Wähler sind alles kapitalistisch denkende, kapitalanhäufende Raubtiere.

      CVP Wähler sind alles pseudochristliche, auf ihre Pfründe fokussierte Windfähnchenschwätzer.

      usw und so fort.-
      9 6 Melden
    • Butschina 14.07.2016 10:40
      Highlight Ich kenne Schweizer (ohne Migrationshintergrund) die arbeiten obwohl sie lernbehinderungen haben, weder Rechnen noch Schreiben können. Trotzdem sind sie für ihre Arbeit qualifiziert. Es gibt keine unqualifizierten Menschen. Es muss nicht jeder ein Genie sein.
      7 2 Melden
    • Randy Orton 14.07.2016 11:53
      Highlight Oh sorry John Waynee. Asylanten als ungebildet und dumm zu bezeichnen ist okay, aber wenn man das bei SVPlern macht, ist es Kindergarten ;)
      War natürlich nicht ernst gemeint, nur ein kleiner Seitenhieb.
      4 4 Melden
    • john waynee 14.07.2016 15:44
      Highlight da meine erste Antwort darauf nicht publiziert wird, versuche ich es noch einmal und hoffe dass er diesmal durch kommt.

      Hier für dich Randy:

      http://www.welt.de/regionales/hamburg/article153237847/Viele-Fluechtlinge-im-Grunde-Analphabeten.html

      Zudem ist gerade heute ein Artikel erschienen, in dem bestätigt wird, dass auch nach Jahren 9 von 10 Eritreern Sozialhilfe beziehen.
      Das Märchen von der Arbeitsmarktintegration sollte langsam aber sicher auch dem letzten klar werden.-
      5 1 Melden
    • Neokrat 14.07.2016 16:03
      Highlight Butschina, Solche Arbeitsplätze werden aber immer weniger. Wenn unsere Gesellschaft so weitergeht, werden die Plätze wegrationalisiert. Es ist nut eine Frage der Zeit bis die Menschen Unqualifiziert sind.
      3 1 Melden
    • atomschlaf 14.07.2016 18:07
      Highlight @stiberium: "Personen mit geringer Schul- und Berufsbildung" ist präziser, aber je nach Kontext etwas sehr sperrig.
      2 0 Melden
  • amazonas queen 13.07.2016 21:54
    Highlight Wenn du ein Interview gibst, leg wenigstens die Zigarette weg...
    43 68 Melden
    • Ingenieur 13.07.2016 22:28
      Highlight Nein, sei echt. Immer!
      75 10 Melden
    • Calvin WatsOff 13.07.2016 22:48
      Highlight So was von Geil 😂😂😂
      12 19 Melden
    • Calvin WatsOff 13.07.2016 23:02
      Highlight Die "Alte" 😂
      10 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.07.2016 23:46
      Highlight Die sieht nicht aus wie wenn sie viel Steuern zahlen würde. Tönt bös aber das war mein erster Gedanke.
      37 10 Melden
    • Randy Orton 14.07.2016 00:36
      Highlight Grufti ich habe das Selbe gedacht. Anstatt den Namen hätte man besser die Einkommensverhältnisse eingeblendet. Wenn es der Gemeinde so schlecht geht, müssen die ja bisher einiges verbockt haben oder alle von Sozialhilfe gelebt haben, wenn 7 Asylbewerber die Gemeinde gleich in den finanziellen Ruin treiben.
      26 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.07.2016 00:37
      Highlight Du versuchst nun nicht wirklich Menschen anhand des Aussehens in Lohnklassen einzuordnen?
      22 6 Melden
    • SemperFi 14.07.2016 06:04
      Highlight @Grufti : Das ist Facial Profiling, das ist pöse 😀
      8 2 Melden
    • Der Zahnarzt 14.07.2016 06:33
      Highlight @Randy Orton: Revolutionärer Gedanke! Ab sofort muss bei jedem zwingend, der ein Interview gibt, egal in welchem Medium, unten im Bild Einkommen und Vermögen angegeben werden. - Würde den Aussagen eine zusätzliche Dimension verleihen!
      17 0 Melden
    • Randy Orton 14.07.2016 07:30
      Highlight Naja zumindest wäre es ehrlich, da sie quasi behauptet, andere Personen würden ihr Geld verbrauchen. Irgendwann wird sie froh sein um das Solidaritätsprinzip, spätestens wenn sie pensioniert ist oder einen Arzt braucht.
      5 7 Melden
    • john waynee 14.07.2016 10:29
      Highlight Randy Orton redet davon, dass andere Menschen nicht tolerant genug sind. Selbst teilt er die Menschen anhand ihres Aussehens in Lohnklassen ein. Ein Heuchler vor dem Herrn.-
      7 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.07.2016 11:20
      Highlight @Der Zahnarzt: Ja, aber zusätzlich muss auch beim jedem sein soziales Engagement eingeblendet werden. Damit man die pseudo sozialen Schwätzer sofort erkennen kann.
      3 1 Melden
    • Randy Orton 14.07.2016 12:02
      Highlight Naja da ich nicht an den Herrn glaube, darf ich das ;)
      Kann natürlich auch sein, dass die Dame Milliarden auf dem Konto hat, dann stellt sich aber die Frage, wieso es der Gemeinde finanziell so dreckig geht, wenn dort nur Gutverdiener leben. Manchmal reicht auch ein bisschen Logik ;)
      1 2 Melden
  • Flunderchen 13.07.2016 21:41
    Highlight Die in Bern sind schuld, lassen alle rein, schauen aber nicht, dass sie Deutsch lernen und integriert werden, wollen das Fünferli und das Weggli, aber eben, wer will schon einen Flüchtling einstellen, der nicht Deutsch kann. Reicht halt nicht, nur irgendwelche Asylantenheime aufzustellen. Danke liebe Regierung, am Fremdenhass seit ihr Schuld, weil ihr nix gebacken bekommt.
    52 124 Melden
    • Señor Ding Dong 13.07.2016 22:23
      Highlight Du hast den Durchblick.
      58 16 Melden
    • exeswiss 13.07.2016 22:56
      Highlight wer will schon einen expat einstellen, der nicht deutsch kann... oops.
      36 8 Melden
    • Fabio74 13.07.2016 23:32
      Highlight machst es dir einfach aber was kann man von SVPlern auch erwarten?
      Nicht Bern ist schuld sondern alle die zuschauen wie Syrien vor die Hunde geht. Auch die Schweiz
      Dass ein Asylsuchender am Anfang kein Deutsch kann ist ziemlich normal.
      Am Fremdenhass ist jeder selber schuld. Intelligente Menschen hassen nicht
      33 24 Melden
    • Baba 14.07.2016 06:29
      Highlight Nein Flunderchen, am Fremdenhass sind gewisse Organisationen/Parteien schuld, die mantraartig wiederholen, welch grauenvolle Verhältnisse uns bevorstehen, wenn wir Flüchtlinge ins Land lassen! Es sind in deren Augen ja eh fast nur "Wirtschaftsflüchtlinge"...

      Die Schweiz verdient ja nicht schlecht an vielen Kriegen (Kriegsmaterialexport, in meinen Augen die grösste Schande der 'neutralen' Schweiz!). Aber die logischerweise daraus resultierenden Flüchtlinge aufnehmen? Nein, die sollen dann gefälligst woanders hin. Am besten doch sich zuhause abschlachten lassen :-(
      14 7 Melden
    • Anam.Cara 14.07.2016 07:41
      Highlight @Flunderchen: Auch in der Nähe Deines Wohnorts gibt es bestimmt ein Zentrum oder eine Unterkunft für Flüchtlinge. Wenn Einwohner wie Du und ich da hin gehen und Deutschkurse anbieten oder schon nur mit den Leuten Tee trinken und dabei etwas über die Schweiz erzälen, dann leisten Du und ich einen Beitrag zur Integration. Und wir entlasten sogar die Bundeskasse mit unseren freiwilligen Aktionen.
      Und wenn Du diese Menschen erst mal kennengekernt hast, dann wird hassen ziemlich schwierig.
      12 9 Melden
    • Butschina 14.07.2016 10:43
      Highlight Sorry, sehr viele lernen Deutsch. Nur reden zu wenige Deutschsprachige mit ihnen.
      5 3 Melden
  • Judge Dredd 13.07.2016 21:02
    Highlight Hey Watson, come on, dass kann jetzt nicht euer Ernst sein.
    Man nimmt eine undifferenzierte Aussage einer (oder auch zwei) frustrierten Rekingerin verkauft sie als Stimme des Dorfes und macht daraus eine Storie (oder kopiert sie?).
    Nein, das ist nicht die Art Journalismus, die ich mir wünsche.
    178 33 Melden
    • Gabe 13.07.2016 21:38
      Highlight Sorry ich wollte kein Herz geben. 1 Blitz von mir
      13 63 Melden
    • AL:BM 13.07.2016 21:44
      Highlight Ist halt vom Fernsehsender des Mutterhauses.
      35 7 Melden
    • Richu 13.07.2016 22:24
      Highlight Judge Dredd: Ihre Kritik am Journalismus von Watson ist im vorliegenden Fall absolut nicht gerechtfertigt! Sie scheinen keine grossen Kenntnisse in der Schweizer Asylproblematik zu haben.
      12 44 Melden
    • Judge Dredd 13.07.2016 23:14
      Highlight @Richu
      Das müssen sie mir erklären. Das sie den Journalismus, den Watson hier betreibt, gutheissen, ist das Eine. Damit kann ich leben, das ist schlicht und einfach ihre Meinung. Sie werfen mir auf Grund meines Kommentars aber Ahnungslosigkeit vor... bitte begründen sie das. Und wenn sie schon dabei sind, welche Kenntnisse haben sie im Bezug auf Schweizer Asylpolitik?
      21 6 Melden
  • Kookaburra 13.07.2016 21:01
    Highlight Man kann es drehen und wenden wie man will. Tatsache ist: Die Zuwanderung macht unsere Gesellschaft und die Schweiz mehr und mehr kaput.

    Es war einfach zuviel. 30 Jahre lang zuviel. Auf zu wenig Zeit.

    Die positiven Effekte träten auch bei einem Zehntel auf, aber die negativen Auswirkungen in diesen Ausmassen werden auf Dauer nicht tragbar bleiben.
    125 152 Melden
    • gas_wookie 13.07.2016 21:30
      Highlight Auf den Punkt gebracht.
      Aber hey, wir schaffen das.
      57 43 Melden
    • Michael Mettler 13.07.2016 21:31
      Highlight In anderen Ländern ist ein "kaputtes Land" Standard. Ich will Ihnen daher sagen: Dieser Egoismus kotzt mich an. Vor allem weil Sie die Umstände mitverantworten!
      50 74 Melden
    • Lord_ICO 13.07.2016 21:39
      Highlight Konkretisieren sie doch mal die negativen Auswirkungen.
      Man hört immer wieder Leute, die genau diese Aussage raushauen und keine konkreten Argumente haben.
      54 48 Melden
    • gas_wookie 13.07.2016 22:04
      Highlight @Mettler: Welche Umstände verantworten wir und warum?
      27 23 Melden
    • Kookaburra 13.07.2016 22:25
      Highlight Negative Auswirkungen:

      - Platzmangel. Die hälfte der Schweiz müsste nicht zersiedelt sein. Die Wohnkosten hätten nicht z. B. in den letzten zehn Jahren um ein Drittel ansteigen müssen.

      - Arbeitsmangel und Neid. Schweizer haben erheblich schlechtere Entwicklungs-, Arbeits- und Anstellungsbedingungen als unsere Eltern. Weil diese nur mit 4 Mio. Konkurieren mussten, nicht mit 400 Mio.

      - Schlechtere (und teurere) Mobilitätsbedingungen. Die Infrastruktur (allgemein) ist kaum mitgewachsen. Weil sie nicht gratis ist.
      59 48 Melden
    • Kookaburra 13.07.2016 22:25
      Highlight - Sozialkosten, AHV, KK, SH, usw. steigen. Der Mythos, dass Zuwanderung diese senkt, hat sich nicht bewahrheitet. Die Realität zeigt das Gegenteil.

      - Verschlechterung der Bildung. Weil Immigranten das Bildungssystem überdurchschnittlich belasten.

      - Diskriminierung. Schweizer leisten gerne etwas für die eigenen Frauen und Behinderten oder ertragen die 3% Strafsteuer, aber alle Ausländer (und viele Eingebürgerte), also immer mehr, sind davon ausgenommen.
      63 43 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.07.2016 22:28
      Highlight ja genau, schmeissen wir die verdammten Tschinggen, die Portos und die Jugos gleich auch noch raus. Das Pack hätten wir schon vor 30 Jahren ausweisen sollen damit wir hier wieder reinrassige Schweizer haben. (Drecksironie off).
      60 45 Melden
    • Kookaburra 13.07.2016 22:30
      Highlight - Höhere Kriminalität, weniger Sicherheit. Und nicht zuletzt müssen wir nun eine Beschneidung von immer mehr Freiheiten, durch immer mehr Überwachung hinnehmen, nur wegen der Immigration.

      Und nun nennt mir doch nur einen Vorteil, den der normalen Schweizer Bürger durch die Zuwanderung hat.

      Alle Vorteile gehen an die Reichen, die Wirtschaft, die Sozialindustrie und die Immigranten.

      Alle Kosten an die Allgemeinheit.

      Die Immigrationspolitik der letzten 30 Jahre war falsch, egoistisch und selbstzerstörerisch.
      68 59 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.07.2016 22:33
      Highlight einen Vorteil willst Du? Ohne Immigranten hätten wir nie den Lebensstandart wie heute. Oder gehst du Scheisshäuser reinigen, den Dreck von den Strassen wischen? Also mach halblang und überleg dir gut was für einen Schwachsinn du schreibst.
      50 52 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.07.2016 22:34
      Highlight @Capraibex: Du hast recht. Ich als angestammter Zürcher sage das schon lange. Diese Job Nomaden und Zuwanderer aus anderen Kantonen kotzen mich echt an. Wir sind die Stadt/Kanton mit der absolut höchsten Wirtschaftsleistung. Ausserdem zahlen wir den höchsten kantonalen Ausgleich.

      Es scheissz mich echt an für Euch Schmarotzer weiter zu zahlen. Bleibt in euren Zigeunerkantonen und nehmt uns Zürchern nicht mehr die Butter vom Brot.

      Independence for Zürich. Dann müssen wir nicht mehr für Euch Looser und Bauern bezahlen!
      66 39 Melden
    • Ingenieur 13.07.2016 22:35
      Highlight Wir verantworten die negativen Umstände, dass diese Flüchtlinge in Orten leben müssen, wo tote Hose herrscht. Die Flüchtlinge beschweren sich bereits und ihr unmut wächst. Diesen Leuten wäre mehr geholfen, wenn man ihnen in ihrer gewohnten Umgebung helfen würde z.B. Nachbarländer. Es wäre für uns ja auch einfacher in Norwegen uns anzusiedeln, als in Eritrea.
      38 11 Melden
    • Beckham 13.07.2016 22:42
      Highlight Capraibex.. Bitte bitte klär uns auf, dass das nicht dein ernst ist!
      20 32 Melden
    • Neokrat 13.07.2016 22:47
      Highlight Capaibex ich hoffe du wirst nie im Spital landen. Die Chance ist gross das du von bei einem Deutschen Arzt und einer Portugiesischen Krankenschwester landest.

      Das Gebäude in welchen du bist wurde sehr wahrscheinlich von Slawen und Italiener errichtet.

      Die Unis haben einen 50% Ausländeranteil bei den Professuren.

      Immigration gibt uns einen Zugriff auf einen grösseren Arbeitsmarkt. Dies verschafft uns Zugriff auf Experten die unsere Wirtschaft fördern.
      42 29 Melden
    • Ingenieur 13.07.2016 22:49
      Highlight @Scrambler das ist nicht vergleichbar. Diese Leute haben viel Produktions-Jobs gemacht. Diese Wirtschaftsbereiche werden immer mehr automatisiert oder ins Ausland verlagert. Wir werden in Zukunft massiv mehr hochqualifizierte Leute brauchen. Selbst für unsere KV Leute wirds eng werden in den nächsten 20 Jahren.
      32 3 Melden
    • Señor Ding Dong 13.07.2016 22:58
      Highlight Also das Alles ausnahmslos auf die Zuwanderung zu schieben, ist schon harter Tubak, mein Guter!

      Wissen Sie was? Ich schiebe jetzt alles auf die Konservativen, einfach so zum Spass:

      Platzmangel: Dadurch, dass jeder Bünzli den Anspruch hat, ein freistehendes Einfamilienhaus zu bewohnen, ist es in den letzten 30 Jahren durch den Wohlstandszuwachs zu Platzmangel gekommen.

      Arbeitsmangel: Das effizient erwirtschaftete Geld unserer Privatwirtschaft wird durch tolle neue Gesetze den Bauern in den Ar*** geschoben, die sich weigern, ihren Betrieb gewinndeckend zu führen.
      32 22 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.07.2016 23:05
      Highlight @ Ingenieur, klar doch, die Immigranten sind ja alles nur Analfabeten. Können nix, haben nix drauf, sitzen uns nur auf der Tasche (weil wir sie nicht arbeiten lassen) und begrapschen unsere Frauen ( tun wir in den Ferien mit ihren ja auch). Nein, du hast vollkommen recht.
      20 25 Melden
    • Kookaburra 13.07.2016 23:17
      Highlight Also zusammengefasst:

      Niemand kennt einen Vorteil für den normalen Bürger durch Zuwanderung.

      Denn es gibt keinen.

      Die Bau- und Putzarbeit, die Zuwanderer machen ist meistens qualitativ schlechter, kostet aber trotzdem jedes Jahr mehr.

      Es hätte genug Schweizer Ärzte und Pfleger, für die Hälfte der Schweizer Bevölkerung, die keinen "Migrationshintergrund" hat.

      Dadurch profitiert nur der Unternehmer.

      Denkt doch mal rational, nicht emotional, liebe Linke :)

      Nur um der Moral wegen alles verschenken, das euch nicht alleine gehört, ist unfair.

      Und dumm.

      Links ist das neue Rechts. :)

      :(
      31 41 Melden
    • Fabio74 13.07.2016 23:37
      Highlight du schwafelst ungefiltert den ganzen Schwachsinn der SVP nach, ohne mal über irgendwas nachzudenken.
      Zersiedelung: Könnte man im Griff haben, nennt man Raumplanung. Aber Profitdenken vor allem SVP und FDP verhindern diese
      Kriminalität ist nicht höher als vorher
      Schweizer ist wer den Pass hat. Eingebürgerte sind keine Ausländer.
      Die Vorteile der Zuwanderung: Aus der grauen Bünzlischweiz ist ein offeneres farbiges Land geworden, dass lebensfroher ist als früher. LEider bekämpft die Rechte dies mit Vehemenz
      33 32 Melden
    • Neokrat 13.07.2016 23:41
      Highlight Basierend auf was?

      ... Die reine Schweizer sind meistens Alt. Die Schweizer machen nun mal immer weniger Kinder.

      Was Gut für die Unternehmer ist ist gut für die Nation. Zumindest sagen das die Rechten Kräfte. USTR lässt grüssen

      Und wenn du willst oder nicht Migranten kommen so oder so. Es stellt sich nur die Frage wie man sie behandelt. Siehe die USA mit den Latinos...
      12 14 Melden
    • Kookaburra 13.07.2016 23:48
      Highlight Ich will, dass jeder in der Schweiz so viel Auto- und Töfffahren kann wie er will.

      Ich will, dass jeder im idealfall die Chance auf ein Einfamilienhaus hat, auch in hundert Jahren.

      Ich will, dass jeder sich seinen Job aussuchen kann. (und sogar Professor werden kann.)

      Ich will, dass wir unseren Lebensstandart nicht einschränken müssen.

      Ich sehen nicht ein, wieso wir uns das verbauen müssen, nur um einen Bruchteil der Weltbevölkerung zu retten.

      Die Bev.Entwicklung ist exponentiell. Grund und Ressourcen endlich.

      Ich will Freiheit. Denn sie ist das höchste Gut.
      Und wird immer wertvoller.
      30 39 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.07.2016 23:54
      Highlight Lecken. Lecken. Geleckt werden...Lachhaft. Entweder marschieren sie über unsere Leichen oder wir über ihre.

      Eure. Eure. Eure.
      9 24 Melden
    • demokrit 14.07.2016 00:11
      Highlight Schau dir mal an, wo die SP-Parteibonzen wohnen. Genau, in einem EFH - meistens etwas abseits der Stadt. Raumplanung (bzw. das Betonsilo) erscheint hier als eine leere ideologische Phrase, die jeder nur den Anderen zugestehen möchte. Analog zur melonengrünen aber nicht minder absurden These, Einwanderung führe bei unserem westlichen Wohnstandard nicht zu weniger Umweltbelastung.
      20 11 Melden
    • Lord_ICO 14.07.2016 00:24
      Highlight Firmen wie Google, Microsoft, IBM usw. haben ihre grössten Europa Dependences in der Schweiz. Dies würde ohne Liberale Migrationspolitik nicht möglich sein, da sie auf Internationales Know-How zurück greiffen müssen. Dies hilft auch dem normalen Bürger, da deren Angestellte hier Konsumieren und so das Geld in den Umlauf bringen.
      Da die Geburtenrate bei Schweizer Paaren weit unter 2 Kinder gefallen ist und bei Familien mit Migrationshintergrund über 2 liegt, stützen über kurz oder lang Secondos unsere Sozialversicherungen und nicht "Eidgenossen".
      22 14 Melden
    • Lord_ICO 14.07.2016 00:26
      Highlight Zu jedem deiner Nachteile, kann ich dir einen Grund aufzählen, der nichts mit der Migration zu tun hat. Habe aber keinen Bock einen sturen SVP Soldaten zu belehren. Wäre nur Perlen vor die Säue.
      27 19 Melden
    • Randy Orton 14.07.2016 00:42
      Highlight Capraibex, in den 60ern wurde mit diesen (allen deinen genannten) Argumenten Stimmung gemacht, damals gegen die Italiener. Eingetroffen ist nichts davon, im Gegenteil, florierende Wirtschaft. Seit 30 Jahren erzählt nun die SVP, wie schlecht die Migranten der Schweiz tun. Zuerst die Jugoslawen, an allem waren sie Schuld. Kriminell, unsere Sozialwerke zerstörend, arbeitslos und gleichzeitig stehlen sie unsere Jobs, die Schweiz würde untergehen hat man gesagt. Nichts davon traf ein. Nun die selben unbelegten Floskeln für die nächsten Einwanderer, obwohl alle Zahlen deine Argumente wiederlegen.
      25 21 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.07.2016 03:09
      Highlight Cap: Jemand der, hegelianisch betrachtet, das intellektuelle Niveau eines Grundschülers hat, sollte kaum den Anspruch an den Tag legen, Professor sein zu wollen.

      Man müsste keine Fachkräfte aus dem Ausland holen, wenn inländische Fachkräfte verfügbar sind.

      Aber ja, lassen wir KV Absolventen unsere Flugzeuge fliegen, unsere Gastronomie MA chirurgische Eingriffe vornehmen etc.

      Nationale Zugehörigkeit wird immer dort geltend gemacht, wo man auf dem Markt unterlegen ist...

      Aber immer noch: Independence Zürich, damit wir nicht mehr für Schmarotzer aus anderen Kantonen bezahlen müssen!
      13 11 Melden
    • Baba 14.07.2016 06:38
      Highlight Wow, Capraibex - ich habe selten so viel Stuss so konzentriert zusammengefasst gelesen... Wo zum Geier haben Sie sich Ihren Frust zusammengelebt?

      Haben Sie auch schon festgestellt, dass wir in einer Welt leben, die nicht mehr hinter Winterthur aufhört? Das ist die REALITÄT - Ihr Geschwafel von den pösen Immigranten, die alles kaputt machen und Ihnen Ihr Leben versauen ist sowas von schräg und unsinnig, ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll mit Entgegnungen. Aber ich glaube, ich lass' es am besten, dann ich befürchte Sie sind völlig faktenresistent.

      Einen entspannten Tag wünsche ich.
      13 13 Melden
    • Michael Mettler 14.07.2016 07:17
      Highlight @wisegoat: ich lasse 50 liter benzin in den tank und zahle 1.41 pro liter. Was in dem herkunftsland für diesen luxus passiert ist ein anderes thema. Ich besitze ein iphone, esse avocados und gehe ins spital. Brauchst du wise-goat weitere beispiele?
      3 6 Melden
    • Anam.Cara 14.07.2016 07:57
      Highlight @Capraibex: ich fände es auch toll, wenn wir unseren etrem hohen Lebensstandaert für die nächsten 50 Generationen garantieren könnten. Das können wir aber nicht.
      Die Geschichte der Menschheit bewegt sich immer in Wellen. Wenn es rundherum kriselt, sind wir auch davon betroffen.
      Und sowohl die Gastarbeiter als auch die Flüchtlinge sind da. Egal ob wir sie "geholt" habe oder nicht. Wir können nur eines tun: das Beste daraus machen.
      Und das Thema "Freiheit" würde Philosophische Abende füllen. Wie frei sind wir denn tatsächlich?
      10 5 Melden
    • john waynee 14.07.2016 10:33
      Highlight galaxy ok schöner Vorschlag. Im Gegenzug werden wir eine kantonsweite Maut für alle auswärtigen einführen, die tagtäglich unsere Autobahnen benützen. Mal sehen, zu wessen Vorteil dieser Deal ausfallen wird. Ah ja und etwaige neue KKW's werden dann nicht mehr im AG platziert sondern in Altstetten. Vom Atommüll Endlagerungsthema mal abgesehen. Die Liste kann gerne weiter geführt werden falls Interesse deinerseits besteht.-
      5 0 Melden
    • john waynee 14.07.2016 10:36
      Highlight Scrambler kann leicht ins Auge gehen, wenn man selber die Orthographie nicht beherrscht. Speziell beim Wort Analfabeten (mit p normalerweise) kann das leicht peinlich werden.-
      3 2 Melden
    • Ingenieur 14.07.2016 18:36
      Highlight @Scrambler, das hast du nun gesagt, diese abschätzige Meinung teile ich nicht mit dir.
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.07.2016 22:44
      Highlight @john whyne wenn du keine anderen Probleme hast? (Keks?)
      1 3 Melden
  • Dooznelda 13.07.2016 20:56
    Highlight keiner will sie einstellen, alle motzen dann das sie dem staat auf der tasche liegen und bei flüchtlingsfragen schauen alle zuerst auf die kosten (ich helfe ja gern aber nicht mit meinen steuern)
    egoismus ist scheinbar der kitt der gesellschaft oder was? solidarität schon mal nicht...
    115 50 Melden
    • Kookaburra 13.07.2016 21:31
      Highlight Wir haben ja bloss wegen der Zuwanderung eine Ellenbogengesellschaft und keine Gemeinschaft mehr.
      Das was uns zusammenhielt wurde durch eine "jeder kann mitmachen, jeder gegen jeden, jeder ist bedingunslos gegen einen beliebigen Ausländer austauschbar - Mentalität" getauscht. Es ist scheinheilig jetzt zu jammern für das was man selbst verschenkt hat.
      58 42 Melden
    • Pisti 13.07.2016 21:32
      Highlight Viele Eriträer umd Somalier sind Analphabeten was glauben Sie was können diese Leute für Arbeiten ausführen? Machen Sie doch mal ein paar Vorschläge wo man die Leute in der Privatwirtschaft einsetzen kann.
      55 22 Melden
    • Grundi72 13.07.2016 21:33
      Highlight Dann fang du damit an. Stelle einen Asylanten an und nimm einen in deiner Wohnung auf. Solidarität heisst nicht mit dem Finger auf die Anderen zeigen!
      50 26 Melden
    • Flunderchen 13.07.2016 21:36
      Highlight Tja, bedank dich bei den Idioten in Bern, in Seon musste ein Handwerksbetrieb eine zusätzliche Gebühr zahlen, weil sie einen Flüchtling einstellten.
      31 23 Melden
    • Señor Ding Dong 13.07.2016 22:28
      Highlight Also wenn ich heutzutage geschäftliche Emails und Schriftstücke lese, dann mache ich mir um die Unterbringung von Analphabeten keine Sorgen...
      47 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.07.2016 22:44
      Highlight @Capraibex zieh um nach London, da schmeissen sie bald alle Ausländer raus. Dann kannste im Stechschritt durch die Gassen laufen. Gefällt dir doch, oder?
      25 38 Melden
    • Fabio74 13.07.2016 23:39
      Highlight @capraibex: die in Bern hast du auch du gewählt
      18 14 Melden
    • Anam.Cara 14.07.2016 08:06
      Highlight @Capraibex: Dein Zuwanderungs-Post hat mich amüsiert. Bis ich merkte, dass er nicht sarkastisch gemeint ist.
      Dein Ernst? Alles was in der CH schlechter ist als vor xy Jahren ist wegen der pösen Zuwanderung?
      Ach und wann genau hatten wir die perfekte Schweiz, die nun zerstört wird? 1950? 1965? 1980? 1995?

      Es tut mir leid, aber mein Kopf schüttelt immer noch. Gerade die "jeder gegen jeden"-Mentalität, die Du zurecht an den Pranger stellst, kommt vom "immer mehr Profitdenken" (aka Gier). Die Zuwanderung von Arbeitskräften ist davon eher Folge als Ursache.
      6 12 Melden
  • mikel 13.07.2016 20:51
    Highlight Da kann man nur sagen: Liebe Rekinger, Ihr solltet Euch schämen.
    89 112 Melden
    • TheMan 13.07.2016 20:58
      Highlight Warum Schämen? Hast du mal Überleggt, das eine Kleine Gemeinde, nicht das Budget hat um viele Sozialhilfebezüger zu helfen? Aber du zahlts ja auch gerne immer mehr Steuern, Krankenkasse usw.
      91 63 Melden
    • Madison Pierce 13.07.2016 21:05
      Highlight Die Rekinger sind jetzt die Unsympathen, aber sie weisen auf ein tatsächlich existierendes Problem hin: Die Sozialhilfe von Asylanten muss vom Bund oder von mir aus Kanton bezahlt werden, nicht von der Gemeinde. Für kleine Gemeinden wie Rekingen (Steuerfuss aktuell schon 125%) sind nur ein paar Sozialhilfebezüger mehr auf Jahre hinaus eine grosse Belastung. Während dem Oberwil-Lieli sich vor der Aufnahme von Asylsuchenden drückt und so nur ein paar Jahre die Ersatzabgabe bezahlt, aber nicht wesentlich länger Sozialhilfe.

      Die Kosten müssen unbedingt verteilt werden.
      106 11 Melden
    • maek 13.07.2016 21:16
      Highlight @TheMan: Die Krankenkassenprämien steigen übrigens vorallem wegen übergewichtigen, rauchenden Personen wie der "netten" Dame aus Rekingen im Video...
      37 42 Melden
    • Stachanowist 13.07.2016 21:21
      Highlight @ Madison

      Asylsuchende erhalten keine Sozialhilfe, sondern eine deutlich geringere Summe.
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    • Hierundjetzt 13.07.2016 21:30
      Highlight Die Eidgenossenschaft zahlt 6 Jahre alle Kosten für die Flüchtlinge. Warum ist das Budget wohl so gross beim Staat? ;)

      Daher, am Geld kanns nicht liegen
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    • demokrit 13.07.2016 21:48
      Highlight Die Kosten würden damit höchstens besser verschleiert. Am Problem ändert das nichts.
      29 0 Melden
    • Madison Pierce 13.07.2016 22:05
      Highlight Stachanowist: Deshalb habe ich Asylanten geschrieben. Diese erhalten soweit ich weiss die gleichen Sozialleistungen wie Schweizer. Asylsuchende erhalten tatsächlich weniger und deren Unterhalt muss nicht von der Gemeinde finanziert werden.

      Hierundjetzt: Das stimmt, das habe ich nicht bedacht. Allerdings sind die Leute wohl grösstenteils nicht nach 6 Jahren in den Arbeitsmarkt integriert.
      25 3 Melden
    • Richu 13.07.2016 22:20
      Highlight @Mikel: Zu Ihrer Orientierung; bei einer Umfrage haben mit über 80% eine grosse Mehrheit der Leserinnen und Leser der Aargauer Zeitung der Aufruf des Rekinger Gemeinderates als gut beurteilt!
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    • Stachanowist 13.07.2016 22:36
      Highlight @ Madison

      Asylanten ist die alte Bezeichnung für Asylsuchende. Die Behörden verzichten auf das Wort "Asylanten", weil es inzwischen negativ konnotiert ist (ob dieser Wortwechsel Sinn macht, ist eine andere Frage). Fakt ist: Asylsuchende = Asylanten.

      Was du meines Erachtens meinst, sind anerkannte Flüchtlinge. Diese haben in der Schweiz eine B-Bewilligung und erhalten die volle Sozialhilfe. Vorläufig Aufgenommene (Ausweis F) und Asylsuchende/Asylanten (Ausweis N) erhalten nur einen reduzieren Ansatz.
      26 9 Melden
    • E7#9 13.07.2016 22:40
      Highlight @Stachaniwist: Es geht ja nicht um Asylsuchende sondern um anerkannte Flüchtlinge, die (im Fall von Eritreer) sehr oft auf direktem Weg in der Sozialhilfe landen. Bei einer so kleinen Gemeinde ist das durchaus ein Faktor.

      @maek: Hast du einen Beleg für deine Antiraucher-Aussage? Die Steuerbelastung für Tabak ist sehr hoch und wird meines Wissens für Quersubventionierung verwendet.

      Wenn Bundesweit eine gesetzliche Niederlassungsfreiheit herrscht (C.W.), dann sehe ich nicht ein, warum nicht der Bund weiterhin dafür aufkommen soll, so dass es alle Schweizer tragen. Das wäre doch solidarisch.

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    • Lumpirr01 13.07.2016 22:43
      Highlight @Mikel: Wieso soll sich Rekingen schämen mit 143 Asylbewerbern sowie 7 vorläufig aufgenommenen Flüchtlingen und das in einem Dorf mit knapp 950 Einwohnern?
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    • mikel 13.07.2016 22:45
      Highlight @richu: Wir leben im reichsten Land der Welt, wo man europaweit wahrscheinlich am wenigsten Steuern zahlt. 95% der Flüchtlinge sind in ihrem eigenen Land oder Nachbarland unter widrigsten Bedingungen auf der Flucht, nur ein kleinster Teil gelangt nach Europa. Und dann les ich im Beitrag was für Sorgen wir uns machen... Ja dann sollen sich die 80% auch schämen!
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    • Stachanowist 13.07.2016 22:55
      Highlight @ E7#9

      Habe mich gar nicht zur Diskussion geäussert. Wollte nur den Sachfehler anmerken, weil mir das wichtig schien.
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    • Anam.Cara 14.07.2016 08:12
      Highlight @demokrit: Du hast vollkommen recht. Am Problem änder sich nichts. Wird Zeit, dass wir mal an der Lösung arbeiten.
      Integrierte arbeitende Flüchtlinge beziehen keine Sozialhilfe.
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    • demokrit 14.07.2016 08:54
      Highlight @Anam.Cara: Klar, tut man ja auch, aber das wird alles andere als leicht. Vielleicht muss man auch einmal die Sozialhilfe etwas nach unten anpassen. Beim BGE hat man immer von einem Trägheitsanreiz gesprochen, aber vergleichen wir einmal ein durchschnittliches Monatssalär in Afghanistan (40$) mit unserer Sozialhilfe oder nur schon mit den bis zu 650.- vorher. Da ist der Anreiz zu arbeiten eher gering, aber dafür die Lust sich die Gelder via Hawala nach Hause zu kabeln dafür um so grösser.
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8 Franken/Tag: Kanton Aargau spart bei Asylbewerbern – so viel bezahlen andere Kantone

Im Kanton Aargau erhalten Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene ab 2018 für die Verpflegung nur noch acht Franken pro Tag. Mit der Kürzung des im schweizweiten Vergleich tiefen Ansatzes spart der Kanton 1.28 Millionen Franken pro Jahr.

Die um einen Franken auf acht Franken gesenkte Tagespauschale muss für den Kauf von Lebensmitteln ausreichen. Hinzu kommen ein Franken pro Tag als Taschengeld sowie ein Kleidergeld von 20 Franken pro Monat. Nachdem das Kantonsparlament die Kürzung im November klar guthiess, hat der Regierungsrat das neue Regime auf Anfang 2018 in Kraft gesetzt.

Betroffen von der Kürzung sind Asylsuchende mit Ausweis N, also Personen mit einem Asylgesuch, sowie vorläufig Aufgenommene ohne Flüchtlingsstatus. …

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