Schweiz
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Rekinger vor der Kamera: «Wir haben schon viele Asylbewerber hier» 

Vermieter sollen anerkannten Flüchtlingen keine Wohnung vermieten. Der Aufruf des Gemeinderates von Rekingen kommt bei vielen im Dorf gut an. Auch sie befürchten, dass die Sozialhilfe sonst überstrapaziert werde. Jetzt steht die Zurzibieter Gemeinde national im Scheinwerferlicht.



Die 1000-Seelen-Gemeinde Rekingen im Zurzibiet wurde am Mittwoch über Nacht landesweit bekannt. Nachdem die az über den Boykottaufruf des Gemeinderates berichtet hatte, sorgte das Thema in diversen anderen nationalen Medien ebenfalls für Schlagzeilen. 

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Bahnhof Rekingen: Geht es nach dem Gemeinderat, sollen Flüchtlinge den nächsten Zug nehmen, um sich anderswo niederzulassen.
bild: mario heller

Radio SRF berichtete in den Morgen-Nachrichten gleich an zweiter Stelle über den Fall Rekingen unter dem Motto «‹Finanzieller Ruin› – wegen Flüchtlingen». «Oberwil-Lieli als Vorbild? Flüchtlingsboykott in Rekingen AG!» titelte Blick. «Bitte keine Wohnungen an Flüchtlinge vermieten», schrieben der Tages-Anzeiger und 20min.ch.

Während die Aktion des Rekinger Gemeinderates schweizweit für Aufsehen und teils auch heftige Kritik sorgt, steht die Bevölkerung gemäss Einwohnern, die von Tele M1 befragt wurden, hinter dem Gemeinderat, der findet, Flüchtlinge sollen sich bitte eine andere Gemeinde suchen, um sich niederzulassen.

Rekingerin Hilda Lorch sagt ungeschminkt: «Wir müssen Steuern zahlen und sie sitzen dann auf unseren Taschen.» Einwohnerin Irene Kucharski meint etwas differenzierter, aber nicht weniger deutlich: «Wir haben schon viele Asylbewerber hier.»

Der Gemeinderat fordert Hauseigentümer auf, ihre Wohnungen nicht an anerkannte Flüchtlinge zu vermieten, damit diese dem Steuerzahler später nicht auf der Tasche liegen. Video: © TeleM1

Und weiter: «Wenn sich noch mehr Flüchtlinge hier niederlassen, belastet das die Gemeindekasse noch mehr. Wir haben doch schon so wenig Geld.» Der in Rekingen wohnhafte Eduardo D'Inca meint: «Ich verstehe die Gemeinde Rekingen, aber ich bin kein Rassist.»

Hört man sich bei den Asylbewerbern um, die in der kantonalen Unterkunft in Rekingen wohnen, scheinen die meisten eh wenig Lust zu haben, im Dorf zu bleiben. Ein Syrer meint gegenüber Tele M1, es sei wie ein Gefängnis hier. Und ein Marokkaner gibt zu bedenken, dass es keine Arbeit gebe im Dorf und nichts zu tun. «Ein schwieriges Leben

(aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bijouxly 14.07.2016 08:40
    Highlight Highlight Also nur für alle, die hier sagen "7 Asylanten, tut nicht so": Die Gemeinde hat bereits ein Durchgangszentrum mit 140 Asylsuchenden (von 1000 Bewohnern sind das also 14%)! Es ist also wirklich verständlich, dass auch andere Gemeinden in die Pflicht genommen werden sollen!
    • Baba 14.07.2016 09:18
      Highlight Highlight Für diese 140 Asylbewerber zahlt die Gemeinde nichts! Es geht aber darum, dass offenbar sieben(!) Menschen die Gemeinde finanziell in den Ruin treiben würden...

      Irgendwie erinnert mich dieser Aufruf "Vermietet nicht an Flüchtlinge" an ein grauenvolles Kapitel der jüngeren Geschichte: "Kauft nicht bei..." :-( :-( :-( - das macht mich wütend und traurig.

      Uns geht es so gut, wie noch nie - und doch ist unsere Gesellschaft so eng- und hartherzig und will diesen Wohlstand nicht mit anderen Menschen teilen. "Dene wo's guet geit, giengs besser, giengs dene besser, wo's weniger guet geit"...
    • Bijouxly 14.07.2016 11:37
      Highlight Highlight Also das Schreiben finde ich nicht in Ordnung, aber es ist sehr wohl verständlich. Kleine Gemeinden haben nunmal keine vörigen Ressourcen und die Sozialhilfe ist das eine, das andere sind auch die Kosten für Sonderschule usw. Das kann ein Gemeindebudget ziemlich belasten und ich rede hier aus Erfahrung. Warum glaubst du, gibt es so viele Gemeindefusionen? Autonomieverlust weil wir sie uns nicht mehr leisten können. Das föderalistische Prinzip sollte nicht noch mehr erodiert werden!
    • Baba 14.07.2016 13:23
      Highlight Highlight Die meisten Gemeindefusionen gibt's, weil sich von den vielen freiheitsliebenden Menschen in diesem Land niemand mehr in einem politisches Amt einsetzen will, dass also keine Behörden gefunden werden! Bestimmt sind aber auch dafür die Flüchtliche verantwortlich.

      Wenn Sie die "Erosion des Föderalismus" in Gemeindefusionen sehen, gehe ich davon aus, dass Sie sich in Ihrer Gemeinde politisch in einem Amt oder wenigstens einer Kommission engagieren!

      Und schon mal was vom "Finanzausgleich" gehört? So von wegen 'vörigen' Ressourcen und so... Rekingen erhält 2016 Fr. 695'000 (oder Fr. 715 pro EW)
  • Töfflifahrer 14.07.2016 03:53
    Highlight Highlight Ich habe für ein solches Gehabe absolut ein Verständnis! Aber evtl. braucht es solche Vorkommnisse um über den Punkt der Finanzierung und Sozialhilfe generell mal neu nachzudenken.
    Es geht ja nicht nur um Flüchtlinge, die evtl. mal unterstützt werden müssen. Es geht generell darum, dass die Sozialhilfe immer mehr in Anspruch genommen werden muss wenn die Löhne sinken aber z.B. die KK Prämien weiter explodieren! Wir haben immer mehr Einwohner (CH und andere) die von dem was man da so Lohn nennt nicht leben können. Das jetzt nur auf Flüchtlinge abzuwälzen ist keine Lösung und falsch.
    • _kokolorix 14.07.2016 08:08
      Highlight Highlight Zumal solche Gemeinden ja nur einen kleinen Teil der Sozialkosten stemmen. Der Löwenanteil wird von den Städten getragen und die armen Gemeinden kriegen einen Zustupf aus dem Finanzausagleich. Diese Diskussionen kenne ich. Die gleichen Gewerbler welche sich an öffentlichen Aufträgen gesundstossen meckern dann laut über angeblich zu hohe Steuern. Und wenn man nachschaut, sind es die, die fast nichts zahlen
    • atomschlaf 14.07.2016 17:58
      Highlight Highlight @Töfflifahrer: Stimmt, aber genau deswegen ist es ja derart hirnverbrannt, via Asylverfahren auch noch jede Menge Personen aufzunehmen, die mit stark überdurchschnittlicher Wahrscheinlichkeit in der Sozialhilfe landen!
      Ich fürchte, dass dies in ein paar Jahren dazu führen wird, dass die Sozialhilfe generell immer mehr gekürzt wird, weil die Gleichheitsfanatiker eine selektive Kürzung bei Flüchtlingen nicht zulassen werden.
  • Randy Orton 14.07.2016 00:50
    Highlight Highlight Hier motzen alle wegen aus dem Krieg flüchtenden Personen, die den Staat eventuell mal Geld kosten könnten, falls sie hier aufgenommen werden und sie keinen Job finden. Aber es motzt keiner, wenn steinreiche Säcke keinen Rappen Steuern zahlen. Wenn Firmen wie Starbucks oder die Fifa Millionen umsetzen und aus dem Land schaffen ohne dafür einen einzigen Rappen an den Staat abzudrücken. Wenn ein Bundesrat in die eigene Tasche wirtschaftet oder Politiker im Nationalrat Lohn kassieren aber gar nie anwesend sind. Hypokriten seid ihr, die meinen, es fehle an Geld, obwohl es uns nie so gut ging.
    • Pius C. Bünzli 14.07.2016 07:25
      Highlight Highlight Sehr guter kommentar.
    • _kokolorix 14.07.2016 07:59
      Highlight Highlight Das ist die richtige Art zu denken. Wir haben nicht zu wenig, es ist schlicht falsch verteilt
    • Mietzekatze 14.07.2016 08:20
      Highlight Highlight Genau meine Meinung! Über die Ärmsten der Armen wird hergezogen und man möchte ihnen nicht mal 3 Mahlzeiten gönnen.. Über die die aber wirklich das Problem sind (hast du schon super beschrieben), wird hinweggesehen... Dabei könnten genau Diese die CH verändern! Vlt ist das ja sogar so gewollt.. Wen man nämlich bedenkt, das unter den 10 reichsten CHler 2x eine Blocher Tochter auftaucht, könnte man fast meinen, dass die Politik so gesteuert wird, dass wir den Armen nichts gönnen, den Reichen aber alles...?
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  • mister 13.07.2016 23:24
    Highlight Highlight Ihr macht mich traurig.
    • atomschlaf 14.07.2016 18:00
      Highlight Highlight Lieber traurig als pleite.
    • Ingenieur 14.07.2016 19:18
      Highlight Highlight @mister Nicht ein einziger von uns ist imstande dich traurig zu machen. Nicht ein bisschen. Es liegt in dir, was dich traurig macht. #wisdom
  • NWO Schwanzus Longus 13.07.2016 22:44
    Highlight Highlight Ich frage mich was ein Marokkaner eigentlich in einem Flüchtlingsheim zu suchen hat. In seinem Land herrscht kein Krieg. Hier zeigt sich das es eben oft keine Traumatisierten Menschen aus Kriegsgebieten sind die hier her kommen sondern Leute die auf unsere Kosten leben wollen.
    • Fabio74 13.07.2016 23:30
      Highlight Highlight der wartet auf seinen Asylentscheid dort
    • TJ Müller 13.07.2016 23:32
      Highlight Highlight Dann geh vorbei und frag ihn bofor du dir eine Meinung über einen Menschen aufgrund seiner Nationalität bildest.
    • Jasjmin 13.07.2016 23:33
      Highlight Highlight Google bitte mal den Westsaharakonflikt.
      Kennst du den marokanischen Flüchtling und dessen Hintergrund?
      Aus den sicheren vier Wänden lässt sich leicht ver-/ bzw. vorurteilen.
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  • Loniel 13.07.2016 22:31
    Highlight Highlight Ich lade alle die hier ihren Senf abgeben ein einmal in ein Flüchtlingslager nach Griechenland zu kommen und sich ein Bild zu machen so wie es Cedric Wermuth gemacht hat. Ich würde hoffen dass der eine oder andere umdenken würde angesichts der schwierigen Erkebnisse der Flüchtlinge
    • Ingenieur 13.07.2016 23:01
      Highlight Highlight Du meinst so wie es dieser Andreas Glarner gemacht hatte? Was änderte das bei ihm?
  • Ingenieur 13.07.2016 22:31
    Highlight Highlight Der Weg, wie wir hier im Westen die "Hilfe" angehen ist grundlegend falsch. Es darf nicht sein, dass Menschen ihr Leben riskieren um nach Europa zu kommen. Europa muss nahe in den Kriegsgebieten, in sicheren Ländern, Hilfe anbieten und die Flüchtlinge nahe Ihrer Herkunft helfen. Das ist erstens massiv günstiger und die Flüchtlinge müssen nicht ihre Heimat verlassen. In Not geht es darum so schnell wie möglich in eine sichere Umgebung zu kommen und nicht einen Kontinent überqueren zu müssen. Das ist Hilfe die Europa und den echten Flüchtlingen hilft. Profiteuren ist das natürlich ein graus...
    • Fabio74 13.07.2016 23:31
      Highlight Highlight schön und gut nur mit welchem Geld.
      Seit Jahren wird davon geredet und wenns ums Geld geht kneift die Rechte wie immer... Viel Schein wenig Sein leider
    • Anam.Cara 14.07.2016 07:29
      Highlight Highlight @Ingenieur: genau das tut Europa in der Türkei. Dann verlagert sich die Flüchtlingsroute halt woanders hin (obwohl auch auf den griechischen Inseln immer noch Menschen ankommen - ich kann verstehen, wenn viele Syrer lieber nocht in der Türkei bleiben wollen. Speziell die Kurden.)
      Abgesehen davon lebt der grösste Teil der Flüchtlinge aus dem Konfliktgebiet in nahen Osten in den friedlicheren Nachbarstaaten teilweise menschenunwürdigen Verhältnissen. Dort zu helfen halte ich für eine humanitäre Pflicht. Aber ob deswegen wniger Menschen nach Europa flüchten...?
    • Pisti 14.07.2016 08:01
      Highlight Highlight Geld ist vorhanden. Man kann die Entwicklungshilfe in diversen Ländern streichen. China wäre so ein Land zum Beispiel. Es gibt keinen Grund in solch reichen Ländern, Entwicklungshilfe zu leisten.
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  • philosophund 13.07.2016 22:31
    Highlight Highlight Und wieder..
    “..aber ich bin kein Rassist.“
    • atomschlaf 14.07.2016 06:33
      Highlight Highlight Es ist auch nicht rassistisch sondern einzig rational, einzusehen, dass die heutige Asylpolitik uns früher oder später in den Ruin treiben wird.
    • Randy Orton 14.07.2016 07:33
      Highlight Highlight atomschlaf, James Schwarzenbach hat angerufen, er will seine Argumente aus den 70ern zurück.
      Im Ernst: was ist der Grund, dass wir früher massiv mehr Einwanderung gehabt haben und immer noch nicht eingetroffen ist, was ihr immer behaupted? Sondern genau das Gegenteil passiert und unser Wohlstand wächst und wächst?
    • atomschlaf 14.07.2016 08:47
      Highlight Highlight @Randy: Du verstehst offenbar den Unterschied zwischen legaler Migration zwecks Arbeit und der Einwanderung Unqualifizierter via Asylverfahren nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • amazonas queen 13.07.2016 21:54
    Highlight Highlight Wenn du ein Interview gibst, leg wenigstens die Zigarette weg...
    • Ingenieur 13.07.2016 22:28
      Highlight Highlight Nein, sei echt. Immer!
    • Calvin Whatison 13.07.2016 22:48
      Highlight Highlight So was von Geil 😂😂😂
    • Calvin Whatison 13.07.2016 23:02
      Highlight Highlight Die "Alte" 😂
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  • Flunderchen 13.07.2016 21:41
    Highlight Highlight Die in Bern sind schuld, lassen alle rein, schauen aber nicht, dass sie Deutsch lernen und integriert werden, wollen das Fünferli und das Weggli, aber eben, wer will schon einen Flüchtling einstellen, der nicht Deutsch kann. Reicht halt nicht, nur irgendwelche Asylantenheime aufzustellen. Danke liebe Regierung, am Fremdenhass seit ihr Schuld, weil ihr nix gebacken bekommt.
    • Señor Ding Dong 13.07.2016 22:23
      Highlight Highlight Du hast den Durchblick.
    • exeswiss 13.07.2016 22:56
      Highlight Highlight wer will schon einen expat einstellen, der nicht deutsch kann... oops.
    • Fabio74 13.07.2016 23:32
      Highlight Highlight machst es dir einfach aber was kann man von SVPlern auch erwarten?
      Nicht Bern ist schuld sondern alle die zuschauen wie Syrien vor die Hunde geht. Auch die Schweiz
      Dass ein Asylsuchender am Anfang kein Deutsch kann ist ziemlich normal.
      Am Fremdenhass ist jeder selber schuld. Intelligente Menschen hassen nicht
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  • Judge Dredd 13.07.2016 21:02
    Highlight Highlight Hey Watson, come on, dass kann jetzt nicht euer Ernst sein.
    Man nimmt eine undifferenzierte Aussage einer (oder auch zwei) frustrierten Rekingerin verkauft sie als Stimme des Dorfes und macht daraus eine Storie (oder kopiert sie?).
    Nein, das ist nicht die Art Journalismus, die ich mir wünsche.
    • Gabe 13.07.2016 21:38
      Highlight Highlight Sorry ich wollte kein Herz geben. 1 Blitz von mir
    • Richu 13.07.2016 22:24
      Highlight Highlight Judge Dredd: Ihre Kritik am Journalismus von Watson ist im vorliegenden Fall absolut nicht gerechtfertigt! Sie scheinen keine grossen Kenntnisse in der Schweizer Asylproblematik zu haben.
    • Judge Dredd 13.07.2016 23:14
      Highlight Highlight @Richu
      Das müssen sie mir erklären. Das sie den Journalismus, den Watson hier betreibt, gutheissen, ist das Eine. Damit kann ich leben, das ist schlicht und einfach ihre Meinung. Sie werfen mir auf Grund meines Kommentars aber Ahnungslosigkeit vor... bitte begründen sie das. Und wenn sie schon dabei sind, welche Kenntnisse haben sie im Bezug auf Schweizer Asylpolitik?
  • Kookaburra 13.07.2016 21:01
    Highlight Highlight Man kann es drehen und wenden wie man will. Tatsache ist: Die Zuwanderung macht unsere Gesellschaft und die Schweiz mehr und mehr kaput.

    Es war einfach zuviel. 30 Jahre lang zuviel. Auf zu wenig Zeit.

    Die positiven Effekte träten auch bei einem Zehntel auf, aber die negativen Auswirkungen in diesen Ausmassen werden auf Dauer nicht tragbar bleiben.
    • Michael Mettler 13.07.2016 21:31
      Highlight Highlight In anderen Ländern ist ein "kaputtes Land" Standard. Ich will Ihnen daher sagen: Dieser Egoismus kotzt mich an. Vor allem weil Sie die Umstände mitverantworten!
    • Lord_ICO 13.07.2016 21:39
      Highlight Highlight Konkretisieren sie doch mal die negativen Auswirkungen.
      Man hört immer wieder Leute, die genau diese Aussage raushauen und keine konkreten Argumente haben.
    • Kookaburra 13.07.2016 22:25
      Highlight Highlight Negative Auswirkungen:

      - Platzmangel. Die hälfte der Schweiz müsste nicht zersiedelt sein. Die Wohnkosten hätten nicht z. B. in den letzten zehn Jahren um ein Drittel ansteigen müssen.

      - Arbeitsmangel und Neid. Schweizer haben erheblich schlechtere Entwicklungs-, Arbeits- und Anstellungsbedingungen als unsere Eltern. Weil diese nur mit 4 Mio. Konkurieren mussten, nicht mit 400 Mio.

      - Schlechtere (und teurere) Mobilitätsbedingungen. Die Infrastruktur (allgemein) ist kaum mitgewachsen. Weil sie nicht gratis ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dooznelda 13.07.2016 20:56
    Highlight Highlight keiner will sie einstellen, alle motzen dann das sie dem staat auf der tasche liegen und bei flüchtlingsfragen schauen alle zuerst auf die kosten (ich helfe ja gern aber nicht mit meinen steuern)
    egoismus ist scheinbar der kitt der gesellschaft oder was? solidarität schon mal nicht...
    • Kookaburra 13.07.2016 21:31
      Highlight Highlight Wir haben ja bloss wegen der Zuwanderung eine Ellenbogengesellschaft und keine Gemeinschaft mehr.
      Das was uns zusammenhielt wurde durch eine "jeder kann mitmachen, jeder gegen jeden, jeder ist bedingunslos gegen einen beliebigen Ausländer austauschbar - Mentalität" getauscht. Es ist scheinheilig jetzt zu jammern für das was man selbst verschenkt hat.
    • Pisti 13.07.2016 21:32
      Highlight Highlight Viele Eriträer umd Somalier sind Analphabeten was glauben Sie was können diese Leute für Arbeiten ausführen? Machen Sie doch mal ein paar Vorschläge wo man die Leute in der Privatwirtschaft einsetzen kann.
    • Grundi72 13.07.2016 21:33
      Highlight Highlight Dann fang du damit an. Stelle einen Asylanten an und nimm einen in deiner Wohnung auf. Solidarität heisst nicht mit dem Finger auf die Anderen zeigen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • mikel 13.07.2016 20:51
    Highlight Highlight Da kann man nur sagen: Liebe Rekinger, Ihr solltet Euch schämen.
    • TheMan 13.07.2016 20:58
      Highlight Highlight Warum Schämen? Hast du mal Überleggt, das eine Kleine Gemeinde, nicht das Budget hat um viele Sozialhilfebezüger zu helfen? Aber du zahlts ja auch gerne immer mehr Steuern, Krankenkasse usw.
    • Madison Pierce 13.07.2016 21:05
      Highlight Highlight Die Rekinger sind jetzt die Unsympathen, aber sie weisen auf ein tatsächlich existierendes Problem hin: Die Sozialhilfe von Asylanten muss vom Bund oder von mir aus Kanton bezahlt werden, nicht von der Gemeinde. Für kleine Gemeinden wie Rekingen (Steuerfuss aktuell schon 125%) sind nur ein paar Sozialhilfebezüger mehr auf Jahre hinaus eine grosse Belastung. Während dem Oberwil-Lieli sich vor der Aufnahme von Asylsuchenden drückt und so nur ein paar Jahre die Ersatzabgabe bezahlt, aber nicht wesentlich länger Sozialhilfe.

      Die Kosten müssen unbedingt verteilt werden.
    • maek 13.07.2016 21:16
      Highlight Highlight @TheMan: Die Krankenkassenprämien steigen übrigens vorallem wegen übergewichtigen, rauchenden Personen wie der "netten" Dame aus Rekingen im Video...
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Wirbel um Frau Khan: Aargauer Gemeindeammann hat genug von Einbürgerungen

Neuer Einbürgerungsknatsch im Aargau: Der Gemeinderat der Kleingemeinde Wislikofen empfiehlt das Einbürgerungsgesuch einer 40-jährigen Bangladescherin zur Ablehnung. Die Bevölkerung kann das nicht nachvollziehen. Ein Ortsbesuch.

Am Stammtisch in der Wirtschaft zum Klosterstübli im aargauischen Wislikofen gab es gestern Mittag nur ein Gesprächsthema: Das Einbürgerungsgesuch der 40-jährigen Bangladescherin Kaniz Fatema Khan, die alle im Dorf Fatema nennen.

Sie bestand den Einbürgerungstest, doch der Gemeinderat empfiehlt der Gemeindeversammlung, ihr Gesuch wegen «zu schwacher Sprachkenntnisse» und «fraglicher Integration» abzulehnen.

Wirt Daniel Schneider hat eine klare Meinung: «Der Gemeinderat sagt, sie spreche nicht …

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