Schweiz
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Wie auf dem Waffenplatz Bremgarten AG, so sollen auch in Militärhallen auf dem Waffenplatz Brugg AG während drei Jahren eine grössere Anzahl von Asylbewerbern untergebracht werden (Archivbild).

Militärhallen auf dem Waffenplatz in Brugg AG sollen bei einem starken Anstieg der Asylgesuche als Asylheim dienen.  Bild: KEYSTONE (archivbild)

Bund will in Brugg AG bis zu 550 Asylsuchende unterbringen



In Hallen auf dem Waffenplatz Brugg AG will das Staatssekretariat für Migration (SEM) bei einem raschen und starken Anstieg der Asylgesuche 275 Asylsuchende unterbringen. Bei Bedarf soll diese Zahl sogar auf 550 erhöht werden.

Das SEM habe mit der Stadt Brugg und dem Kanton Aargau eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet, teilte die Bundesbehörde am Dienstag mit. Die Bevölkerung von Brugg soll am 13. Dezember im Rahmen einer Informationsveranstaltung von Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Kanton und Gemeinde über die mögliche Nutzung der Hallen informiert werden.

Im Rahmen der Notfallplanung Asyl muss der Bund für den Fall eines raschen, starken Anstiegs von Asylgesuchen zusätzliche 3000 Unterbringungsplätze bereitstellen. Gemäss dem Asylgesetz können Anlagen und Bauten des Bundes ohne kantonale oder kommunale Bewilligungen zur Unterbringung von Asylsuchenden für maximal drei Jahre genutzt werden.

Während dieser Zeit würde dem Kanton Aargau die Zahl der Unterbringungsplätze an den Schlüssel für die Verteilung von Asylsuchenden angerechnet. Das würde bedeuten, dass dem Kanton bei voller Nutzung pro Jahr 550 Asylsuchende weniger ab den Empfangs- und Verfahrenszentren des Bundes zugewiesen würden. (sda)

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