Schweiz
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Opfer von Kosovaren-Schiesserei: «Ich feiere jetzt meinen zweiten Geburtstag»

Lulzim Berisha hatte Todesangst: Ein Landsmann verfolgte und schoss auf ihn. Jetzt erzählt er, wie er die Nacht erlebte.

13.03.16, 21:54 14.03.16, 02:03


Opfer von Kosovaren-Schiesserei

Lulzim Berisha hatte Todesangst: Ein Landsmann verfolgte und schoss auf ihn. Jetzt erzählt er, wie er die Nacht erlebte. Video: kaltura.com

Die Szenen, die sich in der Nacht auf Samstag in Spreitenbach und auf der A1 beim Bareggtunnel abspielten, erinnern an einen Krimi. Ein Kosovare schoss in Spreitenbach auf das Auto seines Landmanns Lulzim Berisha und verfolgte ihn bis auf die Autobahn A1. Dort lag Berishas Mercedes ab und ging in Flammen auf.

Berisha, der zuvor die Polizei verständigte, konnte sich verstecken. Der mutmassliche Schütze wurde von der Polizei bei der Autobahnausfahrt Baden-West aufgegriffen.

Lulzim Berisha erzählt dem Regionalsender «Tele M1», was sich in der Nacht abspielte. Er sei bei Freunden zum Nachtessen eingeladen gewesen. Spätabends machte er sich auf den Nachhauseweg nach Zofingen.

Er habe bald bemerkt, dass ihn ein Audi verfolgte. Als er im Gewerbegebiet von Spreitenbach den Fahrer zur Rede stellen wollte, wurde auf ihn geschossen. Berisha raste davon und meldete sich bei der Polizei. Der mutmassliche Schütze, ein 37-jähriger Kosovare aus Winterthur, und sein Komplize verfolgten Berisha auf die A1.

Doch beim angeschossenen Mercedes begann die Elektronik zu versagen. Nach dem Bareggtunnel war dann endgültig Schluss, das Auto lief nicht mehr. Berisha, der bis zu diesem Zeitpunkt die Polizei auf dem Laufenden hielt, liess den Mercedes auf dem Pannenstreifen ausrollen. Dort fing es Feuer. Das Auto brannte komplett aus.

HANDOUT --- In der Nacht auf Samstag, 12. Maerz 2016, schoss ein Kosovare in der Naehe von Baden auf einen Landsmann, der im Auto sass. Dieser konnte auf die A1 fluechten. Ausgangs Bareggtunnel geriet das Auto in Brand. Die Polizei nahm den mutmasslichen Schuetzen und einen weiteren Tatverdaechtigen fest. Wie sich zeigte, hatte sich dieser Zwischenfall im Gewerbegebiet von Spreitenbach ereignet. Von dort fuhr der Anrufer dann auf die A1 in Richtung Bern. Kurz nach dem Bareggtunnel fing der graue Mercedes-Benz Feuer und brannte in der Folge aus. (Kantonspolizei Aargau) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Der Mercedes ging auf der Autobahn in Flammen auf. 
Bild: KANTONSPOLIZEI AARGAU


Berisha versteckte sich im Gebüsch am Autobahnrand. Er hatte Todesangst. Doch die Polizei war schnell zur Stelle und konnte ihn in Sicherheit bringen. Den mutmasslichen Schützen griff die Polizei kurz danach bei der Autobahnausfahrt Baden-West auf. Den Komplizen nahmen sie am darauffolgenden Tag fest.

Weshalb auf ihn geschossen worden ist, will Berisha vor der Kamera nicht zugeben. Es handle sich aber um eine Lappalie, betont er gegenüber «Tele M1». Die Frau des mutmasslichen Schützen sagt, Berisha habe ihrem Mann Geld geschuldet.

Der mutmassliche Schütze und sein Komplize sitzen in Untersuchungshaft.

Berisha hat sich bei der Verfolgungsjagd am Knie und an der Schulter verletzt. Er habe aber unheimliches Glück gehabt. Nun habe er am 12. März einen zweiten Geburtstag zu feiern. Der Polizei sei Dank. (zam) (aargauerzeitung.ch)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DavidP38 14.03.2016 08:04
    Highlight Ehm, hier löst man eine Betreibung aus und nicht Schüsse!
    19 0 Melden
  • YaaDede 14.03.2016 07:34
    Highlight Kanun...?
    13 0 Melden
  • Angelo Hediger 14.03.2016 07:13
    Highlight Der hat jetzt ne Hammergeschichte für seine Kinder ;D
    2 15 Melden
  • Angelo C. 13.03.2016 22:54
    Highlight Naja, kaum der Rede wert und letzlich ein völlig alltäglicher Vorfall, wie er halt Jedem von uns, hervorgehend aus unserem persönlichen schweizerischen Umfeld, auch ab und an mal passieren könnte 😉!

    Die Einen stürzen halt aus dem fahrenden Auto, andern geht es nach einem Schusswechsel in die Luft - so what 🙃?!
    72 7 Melden
    • Spooky 14.03.2016 04:09
      Highlight Ich frage mich auch, wieso dieser Artikel auf Watson erscheint. Total daneben. Er gehört eigentlich in den BLICK.
      13 22 Melden
    • Angelo C. 14.03.2016 12:44
      Highlight Wieso sollten derart skandalöse Vorkommnisse wie die beiden Mordversuche innert weniger Tage nur im BLICK Eingang finden, zumal auch WATSON der offenen Information und der freimütigen Wahrheit verpflichtet ist - überdies ja auch Nakedeis und Katzenstorys kolportiert, somit ganz generell nicht die NZZ konkurrenzieren will.

      Nicht der Artikel hat BLICK-Niveau, sondern ausschliesslich diese widerlichen Vorfälle, die gemeinhin mit unserer Kultur nur sehr bedingt kompatibel sind.

      23 0 Melden
    • Angelo C. 16.03.2016 09:54
      Highlight Spooky Red : Übrigens, manchmal sind gut recherchierte BLICK-Artikel - der reinen Vollständigkeit halber - gar nicht so übel, wie aus dem vorliegenden Bericht und in diesen liebenswerten kosovarische. Zusammenhängen anschaulich hervorgeht 😉 :


      http://www.blick.ch/news/schweiz/bareggtunnel-das-opfer-ist-kein-opfer-id4807609.html

      7 0 Melden
    • Spooky 16.03.2016 17:26
      Highlight @AngeloC.
      Habe den BLICK-Artikel gelesen und ich gebe dir Recht. Gar nicht so übel - sogar gut, würde ich sagen.
      5 0 Melden

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