Schweiz

Aargauer Autofahrer donnert voll Karacho in einen Spielsalon: «Habe ich jemanden umgebracht?»

02.09.16, 04:21 02.09.16, 07:04

Ein 31-Jähriger ist am Mittwoch in Murgenthal mit seinem VW in der Frontscheibe eines Spielsalons geprallt. Dazu kam es, als er um 15.10 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Rothrist fuhr. Als ein Auto vor ihm verlangsamte und in ein Parkfeld fahren wollte, nahm der VW-Lenker dies zu spät wahr. Um eine Kollision zu vermeiden, wich er nach rechts aus. Dabei allerdings fuhr er über ein Parkfeld und prallte frontal gegen eine Fensterscheibe des Spielsalons «Broadway».

Der VW Golf steht nach dem Crash ein bisschen im Spielsalon. Tele m1

Geschäftsführer Suad Huskaj geht hinaus, um nach dem Lenker zu schauen. «Er ist unter Schock gewesen», erzählt er Tele M1. Dann habe der VW-Golf-Lenker ihn gefragt: «Geht es dir gut? Habe ich jemanden umgebracht?» Das war zum Glück nicht der Fall. Es gab keine Verletzten, auch der 31-jährige Lenker blieb unverletzt. Der Sachschaden beträgt laut Kantonspolizei circa 18'000 Franken. Nebst der Fensterscheibe des Spielsalons wurden auch einige Tische im Innern zertrümmert. Die Flüssigkeit eines Radiotors lief aus, das Eingangsgitter wurde verbogen und Stromleitungen wurden weggerissen. (Aargauer Zeitung)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • äti 03.09.2016 18:45
    Highlight wieviele Freispiele hat er bekommen?
    1 0 Melden
  • wololowarlord 02.09.2016 09:05
    Highlight hatte der fahrer glück im unglück? oder die besucher der spielhalle unglück im glück? oder war es glück im glück? oder unglück im unglück?
    sry, ich bin ruhig
    13 0 Melden

Im Aargau abgewiesen, in Frankreich aufgenommen:  Wie Tibeter um ihr Asyl kämpfen

Eine Tibeterin stellt einen Asylantrag – ohne Erfolg. Sie muss gehen. Wohin lässt der Bund offen. Jahrelang lebt sie im Aargau von Nothilfe. Dann reist sie nach Frankreich und wird dort als Flüchtling anerkannt. Sie ist nicht die Einzige, die es im Nachbarland versucht.

Mit ihrer Reise, die sie aus der Illegalität bringen sollte, musste eine Tibeterin das Gesetz brechen. Denn eigentlich hätte sie nicht einmal den Kanton verlassen dürfen. Das Asylgesuch in der Schweiz war längst abgelehnt, im Aargau lebte sie von Fr. 7.50 Nothilfe am Tag und mit der quälenden Ungewissheit. Sie hätte ausreisen müssen, konnte aber nicht, weil ihr die entsprechenden Papiere fehlten. Die Flucht nach Frankreich war für die 46-Jährige eine Flucht aus der Perspektivlosigkeit.

Das Risiko …

Artikel lesen