Schweiz

Kommunikation ist Brigitte Obrists Medizin. bild: facebook/brigitte obrist

Warum einer Aargauerin die IV-Rente halbiert wird, nachdem sie zu viel getwittert hat

Brigitte Obrist ist aktiv auf Twitter und Facebook. Zu aktiv, finden einige und fragen sich, wie eine IV-Bezügerin den ganzen Tag vor dem PC sitzen kann. Sie beschweren sich bei den Behörden – mit fatalen Konsequenzen für Obrist.

04.11.17, 18:38

In ihrem Wohnkanton, dem Aargau, ist Brigitte Obrist bekannt als eine Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Vor zwei Jahren hat sie gegen ein Muslim-Inserat von der SVP Strafanzeige eingereicht. Über die Kantonsgrenze hinaus kennt man Obrist als ehemalige Bordellbetreiberin, AIDS-Hilfe-Projektleiterin und heutige Kämpferin für die Rechte von Sexarbeiterinnen. 

Mit fast allem in ihrem Leben geht Obrist offen um. Mit ihrer Vergangenheit als Prostituierte, mit ihrer Krankheit, den Cluster-Kopfschmerzen, und damit, dass sie seit 17 Jahren IV-Rente bezieht. Auf den sozialen Medien ist sie überaus aktiv. Auf Facebook teilt sie Artikel, die sie interessant findet, und diskutiert in den Kommentarspalten. Auf Twitter tippt sie manchmal einen kurzen Gedanken ein, mischt zuweilen aber auch eine politische Diskussion auf. In ihrem Blog verarbeitet sie ihre Schmerzanfälle in längeren Artikeln oder äussert in pointierten Texten Kritik an ihr nicht nahestehenden Parteien.

bild: facebook/brigitte obrist

Dass eine IV-Bezügerin derart umtriebig sein kann, passt nicht in jedermanns Weltbild. Über die Jahre gehen mehrere Meldungen bei der Aargauer IV-Stelle ein, die darauf hinweisen, dass Obrist durchaus arbeiten könne, so aktiv sie sich auf den sozialen Medien gebe. 

Obrist erfährt von diesen Meldungen erst, als sie vor zwei Jahren aufgeboten wird, sich für die IV erneut abklären zu lassen. Ein neues Gutachten müsse erstellt werden, heisst es. Obrist verlangt Akteneinsicht und wundert sich: Gegen sie liegen Verdachtsmomente vor. 

In den Akten liest sie Erstaunliches. Dass die Aargauer IV-Stelle 2012 einen anonymen Anruf einer Frau entgegennahm. Diese habe sich darüber geärgert, dass Obrist mit ihren vermeintlichen Kopfschmerzen so aktiv vor dem PC sitzen und surfen könne. 

Aus den Akten von Brigitte Obrist. bild: zvg

Eine zweite Meldung, ebenfalls anonym verfasst, erhielt die IV-Stelle Ende 2014. In dem Schreiben werden akribisch die Anzahl abgesetzter Tweets, Einträge auf Facebook und ein Auftritt im Schweizer Fernsehen von Obrist als Expertin für Sexarbeit aufgelistet.

«Kann diese Frau nicht einen Job annehmen, sei es Teilzeit oder Vollzeit, wenn sie doch permanent vor dem Computer sitzt?»

Anonym

«Wer so recherchieren, informieren, antworten kann, wer so viele Meinungen und Kritik ins Netz stellen kann, dem sollte es doch möglich sein, ein Stück des Einkommens selber zu erarbeiten!», ärgert sich die Verfasserin. 

Zugegebenermassen: Obrist sitzt oft vor dem PC. Tatsächlich hat sie auch schon viele Tweets abgesetzt, über 62'000 seit sie der Plattform 2011 beigetreten ist. Auch stimmt es, dass sie manchmal an Vorträge eingeladen wird, um über ihre Vergangenheit als Sexarbeiterin zu sprechen. Ist Obrist eine IV-Betrügerin?

Die Kopfschmerzen seien eigentlich nicht wirklich Schmerzen im Kopf, sagt sie. «Es sind mehr Gesichtsschmerzen, die hinter dem Auge sitzen. Es kommt von einer Sekunde auf die andere und fühlt sich an, als müsste ich ein Kind durch mein Auge gebären.» Cluster-Kopfschmerz ist eine seltene Krankheit, die in Attacken auftritt und äusserst schmerzhaft ist. Medizinisch gilt sie als unheilbar.

«Man entwickelt Strategien gegen den Schmerz. Entweder schlägt man seinen Kopf so lange gegen die Wand, bis man tot ist, oder man lenkt sich ab.»

Brigitte Obrist

Sie habe sich für Zweiteres entschieden. Ablenkung laufe bei ihr am besten über die Kommunikation. Kann sie aufgrund der Schmerzen nicht aus dem Haus, halte sie den Schwatz mit den Leuten halt online. «Habe ich Schmerzen, beginne ich in die Tasten zu hauen», sagt sie. 

Kurz bevor die Aargauer SVA Obrist zur stationären Begutachtung schickt, geht bei der Anstalt eine dritte Meldung gegen Obrist ein. Wieder ist sie anonym. 

Auszug aus den IV-Akten von Obrist. bild: zvg

Nachdem Obrist von den Mitteilungen erfahren hatte, habe sie begonnen, sich selbst zu zensieren. «Ich traute mich nicht mehr, im Internet zu surfen. Ich fühlte mich beobachtet, wenn ich meinen Briefkasten leerte. Ich ging nicht auf den Markt im Nachbarsdorf, weil man mir dann hätte anhängen können, dass ich ja noch normal gehen kann», sagt sie. 

Nach der Begutachtung erhält Obrist Anfang diese Woche eine Verfügung der IV: Ihr wird die Rente um die Hälfte gekürzt. 

Schlimmer als dieser Bescheid ist für Obrist der Inhalt des neuen Gutachtens. Die Behauptungen der anonymen Melder seien darin wie medizinische Berichte behandelt worden. Teilweise seien Passagen fast wörtlich dem Schreiben dieser Beanstander entnommen worden.

«Die Versicherte hat eine sehr gute Fähigkeit, die Social Media zu verfolgen und sich darin in vielfältiger Weise zu äussern.»

Gutachten von Brigitte Obrist

Oder: «Aktuelle Beispiele zeigen, dass die Versicherte in der Lage ist, an öffentlichen Veranstaltungen aufzutreten und vom Publikum interviewt zu werden.»

Alles in allem wird im Gutachten von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes ausgegangen. Obrist könne im Dienstleistungssektor eine leichte körperliche Tätigkeit ausüben. 

Auf Twitter erhält Obrist Unterstützung von ihren Followern. Darunter Marie Baumann, die den Blog IV Info betreibt. Dort trägt sie Fälle und Berichterstattungen rund um das Thema Invalidität und Behinderung zusammen.

Beunruhigend findet Baumann, dass Missbrauchs-Verdachtsmomente den IV-Stellen anonym entgegengebracht werden können. Vor allem hinsichtlich des neuen Gesetzes zur Überwachung von IV-Bezügern, das derzeit ausgearbeitet werde.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hatte die Schweiz im Februar 2016 in einem Urteil für ihre bisherige Praxis gerügt. Sozial-Detektive wurden bei Verdachtsmomenten aufgeboten und IV-Bezüger ausspioniert. Der EGMR sagte, dies sei ohne eine gesetzliche Grundlage nicht zulässig.

Derzeit ist der Bundesrat daran, einen entsprechenden Gesetzesentwurf zu erarbeiten. Dieser sieht vor, dass künftig Personen per Video, Fotomaterial oder Tonaufnahmen überwacht werden dürfen.

«Aber von wem?», fragt sich Bloggerin Baumann. «Darf nun jeder einen IV-Bezüger filmen und Observationsmaterial sammeln?» Das geht gar nicht, findet sie. Vor allem müsse ein Versicherter auch gegen eine Person wegen übler Nachrede klagen können, wenn die Vorwürfe gegen ihn haltlos sind. Dafür brauche er aber den Namen des Anprangerers. 

Pierre Heusser, Anwalt für Sozialversicherungsrecht, sagt, ein Arzt müsse eine objektive medizinische Einschätzung der Bezüger vornehmen. «Natürlich darf er gewisse Hinweise von Drittpersonen bei seinen Untersuchungen mitberücksichtigen. Aber diese in einem Gutachten wörtlich zu übernehmen, geht nicht.»

Er kann sich vorstellen, dass jetzt, wo Sozial-Detektive nicht mehr erlaubt sind, auf andere Quellen zurückgegriffen wird. 

«Die Berichterstattung des Nachbars, sozusagen als Ersatz des Detektivs, könnte bei den IV-Stellen höher gewichtet werden.»

Anwalt Pierre Heusser

Dem widerspricht Linda Keller, Sprecherin der SVA Aargau. «Eine IV-Rente wird nie bloss aufgrund einer Verdachtsmeldung aufgehoben. Einem solchen Entscheid liegen vertiefte Abklärungen zu Grunde.» Grundsätzlich würde aber jede Verdachtsmeldung ernst genommen, auch wenn sie anonym erfolge. IV-Fachpersonen prüften dann, ob weitere Abklärungen aufgrund der Meldung notwendig seien. «Die Neubeurteilung der Arbeitsfähigkeit einer Person muss immer auch medizinisch fundiert sein», sagt Keller. 

Für Obrist ist diese Begründung nicht zulässig. In ihrem Gutachten werde ausgiebig auf die Argumente derjenigen Drittpersonen eingegangen, die sie bei der Behörde angeschwärzt hätten. «Meine Aktivitäten auf den sozialen Medien, der Umstand, dass ich trotz körperlicher Krankheit noch denken und schreiben kann, wird mir als Ressource ausgelegt», sagt sie.

Sie will gegen die Verfügung Beschwerde einreichen. Diese wird den Entscheid der IV-Stelle jedoch nicht aufschieben. Schon ab dem 1. Dezember wird Obrist nur noch die halbe Rente erhalten, sprich: 354 Franken im Monat.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Thinkdeeper 06.11.2017 08:45
    Highlight Na das ist ja wohl klar in unserer Neid- und Totschlagegesellschaft.
    Die anonymen Intriganten und Korrupten tun alles um die unangenehme Totzuschlagen, Sie als Schmarotzer zu brandmarken und das Volk gegeinander aufzuwiegeln um Ihnen nicht genehmen die Leistungen vorzuenthalten.
    Willfährige Beamten und Mitläufern werden zu Assistenten gezielter Erniedrigung sowie psychischer und wirtschaftlicher Ausrottung.
    13 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.11.2017 16:15
    Highlight Den Denunzianten zugedacht:

    Es kann so schnell gehen und ihr selbst seit ganz tief unten und auf fremde Hilfe angewiesen. Ich hoffe Euch wird dann nicht der Mund verboten und ihr werdet als Mensch nicht noch weiter an den Rand gedrängt. Schätze, dass der Spiegel zerspringt, wenn ihr reinschaut. Ganz mies, feige und dreckig von Euch, Euer Verhalten.
    19 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.11.2017 15:53
    Highlight Schon scheusslich wie da jemandem das Wasser abgegraben wird, der trotz grossem Leiden versucht sich sinnvoll in die Gesellschaft zu integrieren. Dieser Hass und dieser Neid auf die Ärmsten unserer Gesellschaft ist selber zutiefst krank. Man verfolgt kranke Menschen weil man selber voller Hass ist über die eigene Situation und treibt andere genüsslich in die totale Isolation. Man raubt ihnen damit den letzten Lebenswillen. Und genau das wird bezweckt. In meinen Augen wird da Mord auf Raten betrieben. Amtlich abgesegnet.
    24 4 Melden
  • stadtzuercher 05.11.2017 12:09
    Highlight Ich finds gut, spielt die politische Einstellung bei der Bemessung der IV-Rente keine Rolle.

    Übrigens: Wenn dasselbe einem aktiven Twitterer mit rechtskonservativer Gesinnung passiert wäre, wären die Kommentarspalten voll von Häme...
    27 11 Melden
  • Spooky 05.11.2017 03:30
    Highlight Und wer wagt es, unsere Schweizer Superreichen zu denunzieren?

    Ich jedenfalls nicht.
    9 4 Melden
  • Tropfnase 04.11.2017 22:06
    Highlight Wer auf Kosten der Anderen Lebt sitzt im Glashaus.
    Wer im Glashaus sitzt sollte eben nicht mit Steinen werfen. sorry
    32 67 Melden
    • Saraina 05.11.2017 22:29
      Highlight Entschuldigung, in einer Demokratie mit freier Meinungsäusserung dürfen auch Arme, Kranke und Behinderte eine Meinung haben und sie äussern.
      23 0 Melden
  • grandvlad 04.11.2017 17:37
    Highlight Des Menschen grösster Feind ist die Gesellschaft; ergo der Mensch selbst. Hoffe, dass die wetternden Personen selbst nie in die Lage kommen IV beziehen zu müssen, und sie dann so angefeindet werden......
    41 4 Melden
  • Bucky 04.11.2017 16:01
    Highlight Der Fall zeigt eindrücklich den klaffenden Abgrund auf zwischen dem Anspruch der bürgerlichen Gesellschaft, dass alle schön brav arbeiten gehen, und der Realität des Arbeitsmarkts in der Schweiz, auf dem Menschen mit Beeinträchtigungen extrem diskriminiert sind. Die Forderung, jemand mit IV-Rente soll einfach arbeiten gehen, ist leicht gestellt und spiegelt in den meisten Fällen wohl auch den eigenen Wunsch der Betreffenden oder des Betreffenden. Nur ist es nicht unbedingt leicht, mit einer IV einen wirklich passenden Job zu finden. Schweizer Unternehmen sind richtig verschleckt beim Personal.
    57 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.11.2017 10:43
    Highlight Clusterkopfschmerzen sind sicher schlimm. Ich verstehe deshalb, dass die Frau nicht auswärts arbeiten kann. Aber ein Teilzeitpensum im Homeoffice ginge doch sicher, oder nicht? Eine Freundin von mir leidet wegen Endometriose unter unglaublichen Menskrämpfen. An diesen Tagen arbeitet sie einfach von zuhause aus. Nicht, dass ich Cluster mit Endometriose vergleichen will, aber das Prinzip ist doch das gleiche: Man muss bei einem Schmerzanfall die Arbeit einfach jederzeit sofort unterbrechen und sich ins Bett legen können.
    54 39 Melden
    • karl_e 04.11.2017 11:25
      Highlight Spottdrossel, meinst du wirklich, du fändest einen Arbeitgeber, der die Frau unter diesen Bedingungen anstellen würde? You are a dreamer, you.
      77 22 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.11.2017 15:20
      Highlight karl_e: Es gibt Wiedereingliederungsmassnahmen, in deren Rahmen man geschützte Arbeitsplätze bekommen kann, ja.
      29 35 Melden
    • zialo 06.11.2017 09:16
      Highlight Mockingbird: Diese Massnahme, falls sie existiert, kostet mehr als die Auszahlung einer halben Rente.
      8 1 Melden
    • öpfeli 06.11.2017 09:23
      Highlight Ja die gibt es.
      Es gibt auch "IV Eingliederungsspezialisten". ein Teilnehmer meines Kurses wurde jedoch fallen gelassen, weil sein Deutsch zu wenig gut war. Sie konnte sich mit ihm "nicht unterhalten". Sein Deutsch war nicht das Beste ja, bei mir im Kurs ging es jedoch auch. Man muss nur wollen.
      Genauso ist es bei den geschützten Arbeitsplätzen. Das Konstrukt sieht gut aus, schlussendlich "verhebts aber nöd". Lieber Rente streichen oder die Leute weiterreichen.
      6 1 Melden
  • Sándor 04.11.2017 10:20
    Highlight Auch eine Möglichkeit jemand mundtot zu machen, man entzieht die Lebensgrundlagen.

    Nebst das es eh nicht genügen Arbeitsplätze gibt, geht man noch auf die Kranken los um dampfabzulase und raubt dennen noch den letzten positiv.
    80 15 Melden
  • Siebenstein 04.11.2017 09:49
    Highlight Zum kotzen diese Denunzianten!
    Was diese anscheinend total vergessen, zu twittern und zu surfen ist etwas bei den man sich den Zeitpunkt frei auswählen kann, ein Arbeitsplatz bietet diese Freiheit eher nicht!
    Da muss man, egal ob man gerade vor Schmerzen wahnsinnig wird...
    57 17 Melden
  • redeye70 04.11.2017 09:32
    Highlight Ist das juristisch überhaupt haltbar mit den anonymen Hinweisen? Da ist der üblen Nachrede Tür und Tor geöffnet. Ist für mich typisch Schweiz. Kaum einer hier hat den Mut Andere direkt anzusprechen. Lieber versteckt man sich und wettert hintenrum. Diese Frau hat meiner Meinung nach das Recht zu erfahren, wer sie anschuldigt.
    75 9 Melden
  • elivi 04.11.2017 09:03
    Highlight Mir is ein IV bezieher lieber der sich für andere einsetzt als einer, der schwarz arbeitet oder die nachbaren stört, sich ein motorad anschafft etc.
    Wenns wirklich krass ist, würde ich auch Meldung erstatten, mit meinem Namen, denn ich habe keine Angst für meine Sache auch gerade zu stehen.
    43 7 Melden
    • stadtzuercher 05.11.2017 12:12
      Highlight nur setzt sich diese frau nicht nur für andere ein, sie setzt sich auch gegen andere ein und zieht gegen diese diese vor gericht.

      das für jemanden einsetzen und gegen jemanden einsetzen hängt eben stark von der politischen gesinnung ein. und kann jetzt bei der beurteilung der arbeitsfähigkeit sicher nicht massgebend sein. wo kämen wir da hin: das parteibüechli entscheidet über die höhe der rente.
      12 2 Melden
  • Sensenmaa 04.11.2017 08:41
    Highlight Wieviel Neid und Eifersucht Heute in den Herzen der Menschen herrscht...
    67 16 Melden
  • winglet55 04.11.2017 08:18
    Highlight Bedenklich erscheint mir doch, dass sich die SVA auf anonyme Beschuldiger einlässt. Da haben wohl ein paar den Whistleblower- Artikel falsch verstanden.
    Schweizer- Neidhammel Mentalität gewinnt immer mehr die Oberhand.
    81 16 Melden
  • öpfeli 04.11.2017 08:09
    Highlight Ich habe meine liebe Mühe mit der IV als Geschäftsstelle.
    Diese Geschichte wundert mich nicht.
    Viele IV Bezüger finden den Anschluss im Job gar nicht mehr. Die Frau bräuchte jetzt Eingliederungshilfe statt einfach eine Rentenkürzung.
    Die anonymen Melder wirds freuen. Dank ihrem Tunnelblick begreiffen die nicht mal, dass durch die Gutachten viel mehr Geld verprasst wurde.
    Das eigene Leben muss ziemlich bekackt sein, wenn man anderen mit solcher Missgunst begegnet. Feige ist es zudem, wenn man nicht mal mit Namen einstehen kann.
    117 12 Melden
    • Bucky 05.11.2017 22:52
      Highlight "Die Frau bräuchte jetzt Eingliederungshilfe statt einfach eine Rentenkürzung." Sie hat wohl das Pech, im Kanton AG zu leben...
      5 0 Melden
    • öpfeli 06.11.2017 09:14
      Highlight Ich habe keine IV Erfahrung außerhalb des Aargaus. Ist es sonst wirklich besser?
      1 2 Melden
  • Johnny M 04.11.2017 07:46
    Highlight Wäre es denn besser wenn sie einfach zuhause rumsitzt und nichts tut. Ist doch super dass sie sich mit dem aufdecken der sozialen ungleichheit ablenken kann und es ihr somit besser geht.
    Und mal ehrlich, das geld das sie kriegt reicht niergends hin. Das ist schon eine frechheit sowas rente zu nennen.
    86 13 Melden
  • trio 04.11.2017 07:41
    Highlight Grundsätzlich ist denunzieren (man kann auch aufdecken, Whistleblowing etc. sagen) nicht unbedingt schlecht. Allerdings kommt es stark auf die Gründe an und auf die Reaktion der Behörde. Leider hat die hier anscheinend voll versagt.
    25 26 Melden
    • Gigle 04.11.2017 10:18
      Highlight Stimmt so nicht, per Definition wird denunziert um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen. Ein Whistleblower jedoch deckt etwas auf, um so der Allgemeinheit neue Informationen zu verschaffen. Ohne eigene Vorteile, meist eher mit massiven persönlichen Nachteilen.
      38 1 Melden
  • Spooky 04.11.2017 00:06
    Highlight Das ist eine Frechheit, wie man mit dieser Frau umgeht!

    IV-Rentner und Sozialfälle müssen mit Respekt behandelt werden:

    Sie sind Arbeitgeber für eine Armee von IV-Beamten, IV-Ärzten, klinischen Psychologen, Psychiatern, Psychiatriepflegern, Managern und Chemikern und Laboranten der Pharmaindustrie, Krankenschwestern, Physiotherapeuten und linken Sozialarbeitern, die alle schamlos absahnen und ihre Einfamilienhäuschen bauen können und somit der Bauindustrie und ihren Zulieferern helfen. IV-Rentner und Sozialfälle sind der wichtigste Wirtschaftsfaktor, den es gibt.
    25 69 Melden
    • Midnight 04.11.2017 09:10
      Highlight Wow, faszinierend, wofür ein IV-Bezüger so alles seinen Kopf hinhalten muss.
      Bedeutet das, dass in deinen Augen die IV abgeschafft gehört, weil alle angeblich linken Nutzniesser kein Geld verdienen dürfen?
      Bist Du dir darüber bewusst, dass es extrem viele Obdachlose gäbe, wenn alle Menschen mit linker Gesinnung nichts mehr verdienen dürften? Vom offensichtlich faschistoiden zug eines solchen, zum Glück rein hypotetischen Systems mal abgesehen.
      Auch links orientierte Menschen zahlen Steuern und haben die gleichen Rechte, wie alle Anderen auch, ob sie jetzt Arzt sind oder bei der IV arbeiten!
      31 5 Melden
    • lilas 04.11.2017 10:31
      Highlight Meinst Du mit "schamlos absahnen" das arbeiten gehen?
      Ich frage mich, warum Du so verbittert bist. Es gibt Menschen die arbeiten gehen als: IVBeamte, IV-Ärzte, klinische Psychologen, Psychiater, Psychiatriepfleger, Manager und Chemiker und Laboranten der Pharmaindustrie, Krankenschwestern, Physiotherapeuten und Sozialarbeitern und wenn es die alle nicht gäbe dann möchte ich gerne sehen wie es den Menschen geht die nicht arbeiten können weil sie krank sind.
      37 3 Melden
    • Mephista87 04.11.2017 12:49
      Highlight Pflegepersonal in einem Satz mit "schamlos absahnen". Ich glaub es hackt.
      42 1 Melden
    • Spooky 04.11.2017 23:20
      Highlight Anscheinend habt ihr meinen Kommentar total falsch verstanden. Aber es bleiben mir nur 72 Stunden Zeit, um mich zu erklären. Nachher werden meine Kommentare nicht mehr aufgeschaltet. Ich kann nicht Tag und Nacht vor dem Computer sitzen.

      Ich finde diese 72 Stunden eine Zumutung!
      2 4 Melden
    • Spooky 05.11.2017 05:11
      Highlight @lilas @ Mephisto
      Die Ärzte und Pharmatypen (wie Vassella) und die schamlosen linken Sozialarbeiter bereichern sich schamlos auf Kosten der Kranken und sozial Abgesägten.

      Geht doch mal in ein Spital! Die Sterbenden sind nur Krankengut für die Ärzte, die absahnen, soviel sie können.

      Das kann nicht gut gehen. Kann ich euch garantieren. Ihr habt keine Ahnung von überhaupt nichts.










      2 8 Melden
    • lilas 05.11.2017 21:12
      Highlight Ich arbeite an so einem Ort und wir sahnen nicht ab und die Patienten sind keine Ware. Wenn Du nur wüsstest mit wie viel Herz in Spitälern und Heimen gearbeitet wird. Ich finde es ganz ehrlich gesagt sehr verletzend und eine bodenlose Frechheitwenn Du solche Rundumschläge machst. Abgesehen davon ist es auch anstrengend und manchmal traurig. Ich weiss nicht was Du treibst in Deinem Leben aber lass die Menschen die im Gesundheitswesen arbeiten mit Deinen Boshaftigkeiten in Ruhe.
      10 0 Melden
    • Enzasa 06.11.2017 12:59
      Highlight Ich glaube Spooky meinte einfach nur dass Menschen mit IV Rente, die sind, die aufgrund ihrer Krankheit auch Arbeitsplätze schaffen.
      Im Sinne von: wenn du arbeitslos bist und zum RAV gehst und dort ist man unhöflich zu dir, kann man antworten, hey ich bin dein Kunde und ohne mich hättest du keine Arbeit.
      3 1 Melden
    • lilas 06.11.2017 14:32
      Highlight Ja das könnte man. Und das wäre ja dann auch nachvollziehbar. Aber aus Frustration heraus einfach Menschen die im Sozialwesen arbeiten an den Pranger zu stellen und zu behaupten man habe von gar nichts eine Ahnung ist etwas ganz Anderes.
      6 0 Melden
    • lilas 06.11.2017 16:51
      Highlight Und 72 Stunden reichen sogar wenn man in der Pflege Schichten schafft, um hier zu antworten..
      6 0 Melden
    • Spooky 06.11.2017 18:27
      Highlight @Enzasa
      Ja, genau so habe ich es gemeint. Ich bemühe mich immer, Klartext zu schreiben. Aber anscheinend ist es mir diesmal nicht gelungen.

      Ist ja auch ein Thema, das wahrscheinlich sogar für Ökonomen eine Knacknuss wäre.

      Der Titel eines okonomischen Traktats wäre:
      "Die Abgehängten als Arbeitgeber"

      Leider ist das Thema für sie (die Ökonomen) tabu.
      2 3 Melden
    • Spooky 06.11.2017 18:35
      Highlight @lilas
      "Abgesehen davon ist es auch anstrengend und manchmal traurig."

      Ich zweifle nicht daran, dass das für dich stimmt.

      Der Fall Obrist zeigt aber, dass das nicht für alle gilt.
      2 1 Melden
    • lilas 06.11.2017 22:01
      Highlight Genau dieses "nicht für alle" bringt es auf den Punkt. Wenn Du gerne Klartext redest dann mach keine Rundumschläge und behaupte hinterher, man hätte Dich falsch verstanden. Es gibt traurige Fälle. Es gibt doofe Krankenschwestern. Und es gibt gute und schlechte Rechte und Linke. Und es gibt sogar IV Betrüger. Aber deswegen sind nicht alle die im Sozialwesen arbeiten miese Absahner und nicht alle IV Bezüger Betrüger. Und natürlich kreiert das Arbeitsplätze. Wie alles. Wenn wir nicht aufs Klo müssten gäbe es Keine Klopapierfabriken.
      Die Abgehängten wären arm dran, wenn sich niemand kümmerte.
      6 0 Melden
    • Spooky 07.11.2017 09:52
      Highlight Okay, lilas, ich hätte schreiben sollen: "...alle ausser lilas".

      Übrigens glaube ich, du nimmst diese Kommentiererei zu ernst. Kafi Freitag hat einmal zu recht behauptet, wir seien alles Kommentarnulpen. Glaubst du tatsächlich, lilas, dass unsere Kommentare irgendeinen Einfluss haben auf die linke Sozialindustrie? Die Linken haben sich dort bequem eingenistet und schikanieren die Schweizer Abgehängten auch weiterhin - siehe Frau Obrist.
      0 4 Melden
    • lilas 07.11.2017 12:01
      Highlight Ich schreibe nicht im Glauben daran, etwas zu ändern. Wenn ich zu etwas Stellung nehme, dann ja, weil ich den Schreibenden ernst nehme.
      Entweder ich hab ne Meinung und möchte sie kundtun oder eben nicht. Einfach etwas zu schreiben und dann zu sagen "nehmt es nicht zu ernst" ist nicht mein Ding. Du hast Deine Meinung und ich meine. Dein Problem mit den Linken ist Deins.Mein Problem mit dem Runtermachen der Sozialberufe meins. Objektivität gibts eigentlich nicht. Nur das Objekt. Jeder siehts aus seiner Warte und das ist subjektiv. Hab dennoch einen guten Tag.
      4 0 Melden
    • lilas 07.11.2017 12:04
      Highlight P.S. im Übrigen denke ich nicht, dass man die Andern ändern kann. Man kann nur sich selbst ändern.
      5 0 Melden
  • Bucky 04.11.2017 00:05
    Highlight Auf IV-RentnerInnen rumhacken ist einfach billig. Die können sich so gut wie nicht wehren. Aber man sollte sich mal den Augiasstall der Sozialindustrie anschauen. Staatsbetriebe. SVAs usw. Oder dann staatlich subventionierte Stiftungen und dergleichen. Oder plakative "Unternehmer", deren Leistungen allerdings von Sozialämtern und Krankenkassen "berappt" werden. Oft mit "Agogis"-Abschluss (Sozialpädagogen, Arbeitsagogen). Wer nach unten (die IV-RentnerInnen) tritt, macht es sich schon ein bisschen zu einfach. Denn die wirklich faulen Eier finden sich auf der Lohnliste der Sozialindustrie.
    18 29 Melden
    • Midnight 04.11.2017 09:19
      Highlight Kann gut sein. Der Begriff "Sozialindustrie" ist allerdings nicht akkurat, handelt es sich im Sozialwesen doch eher um Dienstleistungen als um Produktion von Produkten oder die Rohstoffgewinnung.

      Find ein bisschen traurig, dass irgendein frustrierter Wutbürger mit solchen Begriffen um sich wirft und andere das ganze dann einfach nachplappern, ohne sich der Bedeutung der Begriffe im klaren zu sein...

      Funktioniert das heute so? Die Bevölkerung plappert der Politik alles nach, weil sie zu faul oder zu abgelenkt ist, um zu hinterfragen?
      Dem demokratischen Gedanken ist das nicht förderlich.
      27 2 Melden
    • Bucky 04.11.2017 15:21
      Highlight @Minight "Sozialindustrie" als Begriff erfüllt seine Funktion. Es verstehen alle, was gemeint ist. An anderer Stelle schrieb Spooky: "IV-Rentner ... sind Arbeitgeber für eine Armee von IV-Beamten ... und linken Sozialarbeitern, die alle schamlos absahnen ... ." Das bringt es genauso auf den Punkt, wie beeinträchtigte Menschen in dieser profitorientierten Gesellschaft eben nur noch eine Ressource sind, aus der, ähnlich wie bei der Rohstoffgewinnung, Kapital geschlagen wird. Dann dein "irgendein frustrierter Wutbürger": nicht wirklich. In der Sozialindustrie wimmelt es nun mal von faulen Eiern.
      4 15 Melden
  • Dewar 03.11.2017 22:19
    Highlight Einfach immer wieder erstaunlich, wie z.B. Steuererleichterungen für Reiche und Unternehmen immer wieder toleriert oder gar befürwortet werden, aber wehe es geht um Asylbewerber oder IV-Bezüger, dann ist jeder Rappen zuviel. Da ist eine Person krank und kann keiner Arbeit nachgehen - und da gibt es tatsächlich Neider, die ihr keine 700 Franken monatlich gönnen und ihr am liebsten noch den PC wegnehmen würden, denn wenn sie sich den leisten kann geht es ihr offenbar weder gesundheitlich noch finanziell sehr schlecht. Was ist los mit euch? Kann mir das jemand erklären?
    168 21 Melden
    • TheBean 03.11.2017 23:46
      Highlight Es geht nicht um den PC. Es geht darum, dass sie über 20 Tweets pro Tag absetzt und im Fernsehen auftritt. Jemand, der wirklich auf IV angewiesen ist, kann solchen Tätigkeiten NICHT nachgehen.
      32 92 Melden
    • Midnight 04.11.2017 09:25
      Highlight @Bean Es liegt weder an dir noch am Nachbar dies zu beurteilen. Im Text wird gut erklärt, weshalb sie tut was sie tut.
      Soll sie statt dessen den ganzen Tag vor der Glotze hocken? Wenn man als IV-Bezüger nichts mehr tun darf und einfach Zuhause bei Brot und Wasser eingesperrt wird, ist das einfach nur Verschwendung von Leben!
      50 2 Melden
    • Fabio74 04.11.2017 10:39
      Highlight @TheBean Du hast keine Ahnung. Auf IV angewiesen sein heisst nicht ans Bett gefesselt zu sein
      47 2 Melden
  • Schmirinskis 03.11.2017 21:06
    Highlight Auch wenn ich zu meinen Spitzenzeiten "nur" alle 1.5 Wochen einen Cluster Anfall hatte: Es ist mir nicht möglich nachzuvollziehen, wie man als Clusterpatient so viel Zeit vor dem PC verbringen kann. Ich kann nach einem Anfall tagelang nie mehr als ein paar Minuten am Stück davor sitzen. Auch von anderen Clusterpatienten wird mir dies immer bestätigt.
    71 54 Melden
    • Tikvaw 03.11.2017 21:59
      Highlight Dann sollten Sie doch wissen, das nicht alle Betroffene auf schnell wechselnde Bilder reagieren ähnlich wie nicht alle Epileptiker photo-sensibel sind. Es gibt solche bei denen treten die Schmerzen immer zur gleichen Zeit und mit regelmässigen Abständen auf, egal was die Person vorher oder nachher gemacht hat. Ausserdem wissen Sie sicher auch, das Betroffene manchmal wochenweise beschwerdefrei sind um plötzlich wieder monatelang chronische Schmerzen zu haben. Von hier aus darüber zu urteilen wie bei dieser Frau der Symptomverlauf aussieht, ist unmöglich.
      105 12 Melden
  • URSS 03.11.2017 21:04
    Highlight Der schlimmste Lump im ganzen Land ist dieser IV Denunziant...
    128 21 Melden
  • mia83 03.11.2017 21:03
    Highlight „Sexarbeit“. Euphemistischer gehts nicht!
    15 73 Melden
  • atomschlaf 03.11.2017 20:57
    Highlight Himmeltraurig, diese neidzerfressenen Denunzianten!

    Noch trauriger aber unser "Rechtsstaat" der solche Leute auch noch schützt.
    129 23 Melden
  • peterli90 03.11.2017 20:46
    Highlight Was soll das drumgeheule hier in der Kommentarspalte? Die Frau kann ja ein Rechtsmittel ergreifen. Zudem: kennt hier jemand die Gutachten plus die Verfügung der IV? Ja, eben...
    57 101 Melden
    • Fabio74 04.11.2017 17:01
      Highlight Man kannDenunziantentum auch schön reden
      27 7 Melden
  • Wir sind das Volk 03.11.2017 20:39
    Highlight Wow... bravo IV Alles richtig gemacht!

    Und herzlichen Dank an die anonyme Hinweisgeberin, war sicher nicht einfach sich so in den Dienst der schweigenden Mehrheit zu stellen.

    Frau Obrist, tun Sie bitte dem Steuerzahler einen Gefallen und lenken Sie sich in Zukunft mit ehrlicher Arbeit von ihren Schmerzen ab!

    Vielen Dank
    59 187 Melden
    • Tikvaw 03.11.2017 21:32
      Highlight Wovon träumen Sie. Wie andere schon erwähnt haben: Wir leben im Kapitalismus. Ein Unternehmen muss auch bei 25% Angestellten relativ hohe PK Beiträge bezahlen das Preis-Leistungs-Verhältnis wird extrem knapp. Muss das Unternehmen der Frau noch zusätzlich grundlegende Dinge anlernen und besteht das Risiko von regelmässigen, krankheitsbedingten Ausfällen ergibt dies ein Minus. Gleichzeitig hat es Tausende voll im Berufsleben stehende KV'ler und Büroassistenten die einen Teilzeitjob suchen, bei denen diese Probleme nicht zutreffen. Was ist die Chance einen Job im 1. Arbeitsmarkt zu erhalten?
      75 16 Melden
    • Wir sind das Volk 03.11.2017 21:51
      Highlight Ich träume nicht... ich bin Unternehmer.

      Stimmt, ev. wird es schwierig im Arbeitsmarkt. Dann halt halbe Rente, Schluss mit Internet und Haarefärben. Zudem können wir kaum sämtliche Individuen die nicht mehr für den Arbeitsmarkt in Frage kommen über die IV abwickeln.

      Darwin lässt grüssen...
      36 168 Melden
    • Fabio74 03.11.2017 22:18
      Highlight Leute die Denunziantentum beklatschen sind auf der tiefsten Stufe des Menschseins
      118 21 Melden
    • Tikvaw 03.11.2017 22:26
      Highlight Die IV ist dafür da, den Individuen die durch eine Krankheit nicht mehr für den Arbeitsmarkt in Frage kommen, die finanziellen Einbussen zu kompensieren. Wer also sonst kommt hier in Frage?
      Und Sie wissen ja, dass die IV eine Versicherung ist und diese Frau, als sie noch arbeitsfähig war, Beiträge für diese Versicherung bezahlt hat?

      Ich hoffe einer Ihrer Versicherungen macht nicht auf "Darwin lässt grüssen" falls Sie mal Leistungen gerechtfertigt einfordern, sonst ist ihr Kapital dann unter Umständen auch schnell weg.
      121 9 Melden
    • wasylon 04.11.2017 01:45
      Highlight @Tikvaw ja natürlich😉. Das Rotlicht Milieu ist bekannt dafür, dass die Einkünfte aus der Sexarbeit und damit verbundenen Steuerpflicht/Sozialabgaben immer 100% korrekt abgerechnet werden.😂
      13 27 Melden
    • Enzasa 04.11.2017 03:52
      Highlight Darf man als IV Bezieher keine Haare Färben und kein Internet nutzen?
      Wie soll ein IV Bezieher leben?
      62 5 Melden
    • EvilBetty 04.11.2017 07:16
      Highlight Wir sind das Vollk: Dann stellen sie sie doch ein! Nein? Lieber gross rumhupen.
      58 2 Melden
    • Fabio74 04.11.2017 10:40
      Highlight @wasylon Sämtliche selbtständige und viele Formen sind ja bekannt dass sie ehrlich sind bei Steuern etc.
      Andere wie SVP-Fehr stellen Putzfrauen schwarz an...
      Wisch vor der eigenen Türe zuerst
      32 5 Melden
    • wasylon 04.11.2017 11:20
      Highlight @Fabio ich zahle sämtliche Steuern und Sozialabgaben ordnungsgemäss. Also meine Tür ist sauber. Oder was möchtest Du mir unterstellen?
      8 16 Melden
    • Fabio74 04.11.2017 17:02
      Highlight @wasylon Dasselbe was dem Sexgewerbe unterstellst
      13 1 Melden
    • wasylon 04.11.2017 18:14
      Highlight @Fabio das ist nun mal Fakt. Meistens weil kantonale Prostitution Auflagen sie in die illigalität treibt. Würde prostitution als normaler Beruf anerkannt, währ beiden Seiten gedient. Der Staat hätte seine Einnahmen und die Sexworker/in Arbeitschutz.
      3 8 Melden
    • TomteTummetott 04.11.2017 18:40
      Highlight Die Erwähnung von Darwin im Post von ‚Wir sind das Volk‘ macht doch ziemlich deutlich, dass er es bevorzugen würde, wenn die Frau die erste der von ihr beschriebenen Varianten wählen würde: Den Kopf gegen die Wand zu schlagen, bis sie tot umfällt.
      Genauso wie dies immer wieder gerne für andere IV BezügerInnen vorgeschlagen wird.
      Solche Unternehmer braucht das Land, in der Tat... wir haben viel erreicht.
      17 1 Melden
  • atomschlaf 03.11.2017 20:36
    Highlight An alle SVP-Basher: Die Linken, Netten und Grünen sind kein bisschen besser, wie der unten von 2sel erwähnte Via Sicura-Denunziantenschutzartikel zeigt!
    32 67 Melden
    • Fabio74 03.11.2017 22:19
      Highlight Was für ein armseliger Blödsinn.
      Halt dich ans Gesetz und ViaSicura kostet dich nichts
      57 20 Melden
    • Yamamoto 03.11.2017 22:42
      Highlight Der Anteil an Law-and-order-Fanatikern unter den bürgerlichen Parteien ist nun einmal höher. Bei der SP ist es insbesondere der "rechte" Flügel der Partei – Jositsch, Killias etc., die solche Dinge befürworten. Ich lehne eine flächendeckende Überwachung/Denunziantentum allgemein ab, auch im Strassenverkehr und ich hoffe, dass Aufnahmen aus Dashcams nie als Beweise zugelassen werden. Bedenklich ist hier, dass die Praxis der SVA Aargau eine Grundrechtseinschränkung für alle IV-BezügerInnen darstellt. Sie dürfen sich nur noch beschränkt öffentlich äussern oder müssen eine Rentenkürzung hinnehmen.
      48 10 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 04.11.2017 01:58
      Highlight @Yamamoto: Je nach Fall und Umstand werden Dashcam-Aufnahmen als Beweis zugelassen. Die genauen Kriterien kann ich dir jetzt nicht nennen. Aber wir sind schon so weit...

      Sollte eine Dashcam zufälligerweise einen Mord aufnehmen, dann wird diese Aufnahme garantiert als Beweismaterial zugelassen. Und je nach Verhalten im Strassenverkehr kann man ja auch von vorsätzlicher Tötung sprechen.

      Ich bin übrigens gegen jegliche Art von Überwachung. Allerdings müsste ich mir deswegen auch das Kommentieren hier eigenlich verkneifen, denn watson überwacht uns auch.
      8 5 Melden
    • atomschlaf 04.11.2017 06:34
      Highlight Fabio, Du hast Null und Nichts begriffen.
      Es geht nicht um "ans Gesetz halten".
      Es geht darum, dass jemand anonym dem StVa schreiben kann "Fabio ist eine Gefahr im Strassenverkehr, weil er säuft und kifft", auch wenn das erstunken und erlogen ist.

      Du hast danach einen Haufen Ärger und Kosten am Hals und erfährst noch nicht mal, wer Dir das eingebrockt hat, damit Du ihn wegen übler Nachrede verklagen kannst.

      36 3 Melden
    • Midnight 04.11.2017 09:38
      Highlight @atomschlaf Das hat dann aber weder mit links noch mit dem StVA zu tun. Offenbar wird es den Behörden einfach ermöglicht, aufgrund solcher Meldungen Massnahmen zu ergreifen. Das ist natürlich absoluter Stumpfsinn, kann doch jeder irgendeinen Mist verzapfen.

      Korrekterweise müsste es in deinem Beispiel vom StVA als Antwort heissen, dass man mit "Fabio" erst mal direkt das Gespräch sucht, bevor sich eine Behörde einschaltet. Aber zwischenmenschliche Kommunikation gehört in der Schweiz irgendwie nicht mehr zur Kernkompetenz der Bürger...
      19 0 Melden
    • Fabio74 04.11.2017 10:42
      Highlight Und wenn man dies nicht nachweisen kann , passiert nichts
      3 9 Melden
    • atomschlaf 04.11.2017 11:19
      Highlight Fabio, die Strassenverkehrsämter entziehen in solchen Fällen gerne mal "vorsorglich" den Ausweis.
      Du darfst dann auf eigene Kosten darum kämpfen, ihn wieder zu bekommen.
      13 4 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 04.11.2017 13:05
      Highlight @atomschlaf: Es kann jeder eine Anzeige gegen dich machen und dir irgendwelche Straftaten vorwerfen, die du gar nicht begangen hast. Im schlimmsten Fall landest du in Untersuchungshaft. So läuft das.
      7 2 Melden
    • atomschlaf 04.11.2017 23:15
      Highlight @Silent: Es geht hier nicht um Anzeigen.
      2 3 Melden
  • arpa 03.11.2017 19:40
    Highlight An alle die hier motzen:
    Sobald man soweit krank ist, dass die Arbeit regelmässig darunter leidet ist man uninteressant. Solltet ihr also in der Lage sein jemanden einzusetzen der 50% arbeiten kann, aber eben nicht fixe zeiten, da eben krank, dann macht es bitte auch. So kann der Beeinträchtigte die Arbeit wahrnehmen wenn es im besser geht und sich zu hause therapieren wenn es ihm schlecht geht..
    Dazu ist aber kein Betrieb in der Lage da eben alles sofort erledigt werden muss.
    Viele wollen arbeiten, können nur bedingt und bekommen somit keine Stelle -> RAV/IV/Sozialhilfe
    130 7 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 04.11.2017 02:04
      Highlight Ich kann von einem Fall erzählen, den ich kürzlich miterlebt habe. Ein Selbstständiger ist relativ kurz vor dem Rentenalter vom Gelegenheits- und Partytrinker zum schweren Alkoholiker geworden. Er hat dadurch innerhalb von knapp zwei Jahren seinen Betrieb und sein Privatleben in den Ruin gesoffen. Vermutlich war's Überarbeitung und private Überforderung, dass es soweit gekommen ist. Ein Satz, den er sagte, der mir hängen geblieben ist: Er habe nie gedacht, dass man in so eine Situation kommen kann und einem dann niemand hilft. Es lassen einen alle hängen. Sogar der Staat.
      29 1 Melden
  • Nonvemberbal 03.11.2017 19:05
    Highlight Jeder mit regelmässigen Kopfschmerzen weiss genau, dass das grelle Licht des Monitors die Sache noch schlimmer macht.
    Und falls Ablenkung hilft. Kleiner Tipp: Arbeiten lenkt ab. Z.b Home Office


    38 129 Melden
    • Enzasa 04.11.2017 03:53
      Highlight Kopfschmerzen und Cluster Schmerzen sind völlig unterschiedliche Schmerzarten
      32 4 Melden
    • EvilBetty 04.11.2017 07:17
      Highlight Kopfschmerzen sind nicht gleich Kopfschmerzen
      28 2 Melden
    • öpfeli 04.11.2017 08:13
      Highlight Es sind nicht einfach Kopfschmerzen. Entweder man liest richtig oder man kommentiert nicht.

      Menschen die IV beziehen finden kaum eine Arbeitsstelle. Das ist ein trauriger Fakt.

      Ihr Kommentar ist ebenso dumm wie sinnlos.
      33 3 Melden
  • Hieronymus Bosch 03.11.2017 19:01
    Highlight Zitat "Obrist könne im Dienstleistungssektor eine leichte körperliche Tätigkeit ausüben". Hatte sie diesen Beruf früher nicht inne?
    30 70 Melden
    • Rendel 03.11.2017 20:21
      Highlight Prostitution ist ein harter körperlicher Job.
      84 6 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 04.11.2017 02:26
      Highlight @Rendel: Erfahrung?

      Ich glaube nicht, dass diese Sexarbeit wirklich harte körperliche Arbeit ist, eher psychisch stark belastend, was dann mit einem entsprechend körperlich zerstörerischen Lebenswandel einhergehen kann. Wie bei Lady Shiva.

      Kennst du ehemalige Prostituierte persönlich? Ich schon, Bekannte von LS, inzwischen halt im Rentenalter, die finden den Job, den sie *freiwillig* machten, nicht wirklich hart. Da war sogar viel Glamour und Luxus dabei. Wer aber in die Drogen rutscht...

      http://xn--jrgegli-n2a.ch/moving-pictures/electronic-arts/irene-15-02-1985/
      9 12 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 04.11.2017 02:46
      Highlight @Rendel: Ich habe freiwillig extra herausgehoben.

      Zwangsprostitution ist Sklaverei und geht gar nicht. Du hast eben Job geschrieben. Darauf bezieht sich mein Kommentar. Ein freiwillig ausgeführter Job ohne dazu gezwungen zu werden.
      8 1 Melden
    • Midnight 04.11.2017 09:45
      Highlight @Silent Du scheinst ja einige Leute zu kennen. Kennst Du die aus dem Privatleben oder aus dem Job?
      Falls aus dem Job, darf ich fragen, was Du beruflich machst?
      5 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 04.11.2017 12:45
      Highlight @Midnight: Alles aus dem Privatleben. Meistens reine Zufallsbegegnungen. Ich bin selbst nicht wirklich ganz einfach und weniger gesellschaftkonform, daher ergeben sich normalerweise etwas speziellere und interessante, aber in der Regel eben keine einfachen Bekanntschaften. Es sind nur Bekanntschaften. Freundschaften sind da eher nicht so möglich.
      4 2 Melden
    • Midnight 04.11.2017 23:36
      Highlight @Silent Merci für den Einblick. Klingt interessant!
      2 0 Melden
  • Nuka Cola 03.11.2017 18:52
    Highlight Also 28 Twieets am Tag ist schon etwas fleissig...

    Vielleicht wäre es ja wirklich etwas, wenn die Frau per Social Media Kundenbeziehungen für Unternehmen pflegt, gibt es eine Bezeichnung für, die mir gerade nicht einfällt, aber das könnte mit flexiblen Arbeitszeiten, ortsunabhängig, als Teilzeitjob gemacht werden.

    Anderseits finde ich es kleinelieg, dass wegen 708 Franken ein Fass aufgrmacht wird, wärend andere sich die Zähne auf Sozialkosten für 6k sanieren lassen, aber die Zähne nie putzen. So einen haben wir hier leider im Dorf.
    78 35 Melden
    • oliversum 03.11.2017 23:12
      Highlight Zeig ihn doch anonym an. Du weisst ja offenbar genaustens Bescheid, was er im Badezimmer macht.
      25 4 Melden
    • Enzasa 04.11.2017 03:56
      Highlight Manchmal viel, manchmal wenig bei 140 Zeichen reichen manchmal 10 Minuten für 20 Tweeds vielleicht waren sie auch nur Retweetet das geschieht in Sekunden
      17 2 Melden
    • Nuka Cola 04.11.2017 09:23
      Highlight @Oliversum, ich glaube du hast mich nicht richtig verstanden, ich sehe es nicht vor, jemanden zu denunzieren, ich finde hier aber den Kontrast relativ heftig. Übrigens, ich muss denn gar nicht denunzieren, denn bei uns im Dorf ist sein Verhalten, auch weil er selbst keinen Hehl draus macht, allen bekannt. Auch dem Sozialamt, den im Laden gegenüber von denen geht er jeden Tag seine 3 Päckli Malboro Rot und eine Palette Feldschlöschen kaufen.
      Aber ich finds einfach heftig, dass ihm dieses Konsumverhalten finanziert wird, anstatt einer Therapie. Aber ich glaube, hier wird auf Zeit gespielt
      6 1 Melden
    • Nuka Cola 04.11.2017 09:29
      Highlight Denn er hat bereits schon 3 mal einen Lungenkrebs (mit 34 Jahren!) und seine Nieren und die Leber seien ziemlich mies dran.

      Ich denke hier sagt sich der Zuständige einfach, wenn der 5 Jahre so weiter lebt, und dann stirbt, zahlen wir weniger als wenn wir den in eine Therapie schicken, und nachher durchfinanzieren.

      Dennoch empfinde ichs halt als unfair, das ihm die Zähne saniert werden, ich aber an meine Brille (die letzte hielt 4 Jahre, dann waren die Gläser nicht mehr gut) lediglich 150 Stutz aus der Zusatzversicherung erhalte. Ich mein für schlechte Augen kann man nichts für.
      8 3 Melden
    • Nuka Cola 04.11.2017 09:30
      Highlight Für kaputte Zähne (in seinem Falle) aber kann er etwas für.
      4 2 Melden
  • zombie woof 03.11.2017 18:19
    Highlight Anonym denunzieren, das ist unter aller Sau. Entweder steht jemand zu seiner Meinung und zwar öffentlich, oder er lässt es sein. Genau so unter aller Sau ist aber das Amt, welches solchen anonymen Anzeigen nachgeht.
    147 18 Melden
  • Goldjunge Krater Team #NoBillag 03.11.2017 18:14
    Highlight Na ja eine Sozialbezügerin sollte sich evtl nicht allzu sehr politisch exponieren. Es sind schliesslich alle Steuerzahler von Rechts bis in die Mitte und finanzieren somit die Dame. Motto: Man beißt nicht die Hand, die einen füttert.
    61 202 Melden
    • Pafeld 03.11.2017 18:57
      Highlight Ach, werden einem jetzt mit der Arbeitsfähigkeit auch die politischen Rechte aberkannt?
      157 17 Melden
    • häfi der Spinat 03.11.2017 18:59
      Highlight Bester Comment zum Thema.
      (bitte Orange markieren, danke)
      30 75 Melden
    • Hieronymus Bosch 03.11.2017 19:03
      Highlight "Es sind schliesslich alle Steuerzahler von Rechts bis in die Mitte" - Kommentar des Tages :-)
      73 14 Melden
    • Ürsu 03.11.2017 19:20
      Highlight Nicht wirklich?
      13 9 Melden
    • karl_e 03.11.2017 21:44
      Highlight Seit wann bezahlen die Steuerzahler von Rechts bis mitte die IV? Das ist nämlich eine Versicherung. Du solltest du dich besser informieren, bevor du solchen Unsinn schreibst.
      P.S.: Du wirst lachen, die Steuerzahler von mitte bis links bezahlen leider auch Steuern. Weiss ich aus Erfahrung :-(
      81 12 Melden
    • Butschina 04.11.2017 03:49
      Highlight Zudem bezahlen viele IV-Bezüger weiterhin Steuern.
      24 4 Melden
    • Midnight 04.11.2017 09:52
      Highlight "Es sind schliesslich alle Steuerzahler von Rechts bis in die Mitte und finanzieren somit die Dame."

      Ich hab mich wohl verlesen! Ich arbeite in einem Kleinbetrieb, welcher absolut nicht rechts ist und alle 15 Mitarbeiter zahlen IV, AHV Steuern und alles was dazu gehört. So wie jeder Andere auch!
      Was soll bitte diese unhaltbare Behauptung?

      Zudem: Gerade weil wir alle diese Abgaben leisten, darf ch wohl jeder und jede seine und ihre Meinung kundtun. Wir leben hier in einer Demokratie und nicht in einem Faschostaat, in dem man einem Rentner die Rente kürzt, weil er das System hinterfragt!
      25 2 Melden
    • häfi der Spinat 04.11.2017 11:43
      Highlight Midnight
      Aha so so...
      Sie behaupten also, linke bezahlen auch Steuern?
      Haben sie dafür Belege?
      5 20 Melden
    • beaetel 04.11.2017 20:54
      Highlight Arbeitnehmer = Linke! Warum glaubst du, dass 80 % der arbeitenden Bevölkerung keine Steuern bezahlen?
      3 3 Melden
    • Midnight 04.11.2017 23:21
      Highlight @häfi Relevanten Stellen kann ich sehr wohl beweisen, dass ich meine Steuern immer pünktlich und vollumfänglich bezahlt habe.
      Aber kannst Du auch Quellen liefern, welche deine Behauptungen stützen?
      4 1 Melden
  • mal! 03.11.2017 18:13
    Highlight Feige, die anonymen Wutbürger und Hobby-Stasiagenten. Feige auch die Gemeinde, die 1. entweder in Abklärungen geschlampt hat oder 2. sich von anonymen Idioten rumschubsen lässt.
    102 19 Melden
  • Lusch 03.11.2017 18:12
    Highlight So fördert man das Denunziantentum, offensichtlich wird das von den Behörden ja begrüsst! Was für eine Schande für unser Land, das immer mehr zum Überwachungsstaat mutiert!
    115 13 Melden
  • häfi der Spinat 03.11.2017 18:00
    Highlight Oh mein Gott!
    13 36 Melden
  • sheimers 03.11.2017 17:55
    Highlight Das Denunziantentum scheint zum Volkssport der stolzen Neidgenossen geworden zu sein. Mich hat auch schon einer beim Arbeitgeber angeschwärzt, weil ich während der Pause auf Facebook seine Partei kritisiert habe. Zum Glück ohne schwerwiegende Konsequenzen für mich. Es hat mich trotzdem mit Schaudern an den Fichenskandal oder an ähnliche Vorgänge in totalitären Ländern erinnert. Merkt euch eins: "Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant".
    119 18 Melden
  • 2sel 03.11.2017 17:38
    Highlight Leider wird die Schweiz immer mehr zum "Privat-Überwachungsstaat", auch im Strassenverkehr:

    " 30a Meldungen von Privatpersonen über Fahreignungsmängel
    1 Meldet eine Privatperson der kantonalen Behörde Zweifel an der Fahreignung einer anderen Person, so kann die kantonale Behörde beim behandelnden Arzt einen Bericht einholen. Auf Wunsch der meldenden Person sichert sie dieser Vertraulich-
    keit zu. Ihre Identität darf auch im Rahmen von Administrativ-verfahren nicht preisgegeben werden"
    61 11 Melden
    • Hosch 03.11.2017 18:06
      Highlight Leider hast du vollkommen Recht. Unsere Behörden fördern das Denunziantentum in aktivem Masse und beschützen diese Menschen auch noch im Falle der Unwahrheit....
      Die geleimten, angeschmierten, psychisch und finaziell Geschädigten sind die Beschuldigten wie Frau Obrist, welche selbst im Fall ihrer Unschuld auf dem Schaden und den Konsequenzen ohne Unterstützung sitzen bleiben.
      Mit whistle-blowing hat dies nichts zu tun und ein Dienst am einzelnen Bürger und der Allgemeinheit ist es auch nicht....
      70 6 Melden
    • 2sel 03.11.2017 18:36
      Highlight Sorry, 2 mal gepostet. Watson ist heute etwas langsam mit dem freischalten der Kommentare... "FREISCHALTEN, ihr solltet Kommentare freischalten, sofort! 😁
      15 6 Melden
    • Leo Helfenberger 03.11.2017 18:47
      Highlight @2sel: Sorry ;)
      17 2 Melden
    • 2sel 03.11.2017 18:59
      Highlight @Leo kein Problem, mir ging nur grad dieser Artikel durch den Kopf:
      https://www.watson.ch/!671733100?utm_medium
      3 1 Melden
    • Leo Helfenberger 03.11.2017 19:33
      Highlight @2sel: Der Eng ist eben schon nach Hause, darum wird hier nicht mehr so fleissig freigeschalten, wie unter seiner Schreckensherrschaft.
      22 0 Melden
    • Midnight 04.11.2017 09:57
      Highlight "Schreckensherrschaft" Holy moly, was geht denn bei euch ab?
      Muss glaubs grad anonym der Gewerkschaft Bescheid geben 😄
      3 1 Melden
  • DerRaucher 03.11.2017 17:15
    Highlight In der Schweiz verkriecht man sich als IV Rentner am besten in einem Loch, wo einen niemand sehen kann. Scheinbar muss man wenn man IV hat, auch so leiden, das man gefälligst nicht mehr am normalen Leben teilnehmen darf. Noch nicht mal im Internet! Was haben solche Leute eigentlich das Gefühl? Man hat nur recht auf IV wenn man Bettlägerig ist?
    207 12 Melden
    • Suter Nicole 04.11.2017 01:26
      Highlight Genau leider ist es so, auch wenn man Arbeitslos und wenn man Sozialhilfebezüger ist. Man ist einfach abgestempelt und es wird sehr oft vom hohen Ross herunter geurteilt ohne die genauen Hinter-gründe von diesen Menschen zu kennen. Ist für so ein reiches Land wie die Schweiz eines ist einfach nur armselig. Das System ausnutzen ist auch nicht in Ordnung, aber immer nur bei denen Druck anzusetzen die schon am Boden liegen, ist am einfachsten! Das nennt man Willkür.
      25 2 Melden
    • Midnight 04.11.2017 10:04
      Highlight Die grosse Masse der Schweizer kennt eben nur das Schwarz-Weiss-Denken:

      IV-Bezüger = Bettlägerig
      Arbeitsloser = Faul
      Flüchtling = Arm

      Alles, was nicht in dieses Schema passt, muss folglich falsch sein. Die wahren Hintergründe interessieren nicht, weil man, um diese zu verstehen, erst mal sein Hirn einschalten müsste. Ein Privileg übrigens, für welches im 18. Jahrhundert viele Menschen ihr Leben opferten. Und heut sind wir zu faul geworden, um es zu nutzen...

      Was ist nur los mit uns?
      13 0 Melden
  • Nevermind 03.11.2017 17:05
    Highlight Tja die alte Weisheit gilt immer noch:

    „Der grösste Lump im ganzen Land, ist und bleibt der Denunziant.“
    133 12 Melden
    • grumpy_af 03.11.2017 17:53
      Highlight Ob das wohl immer gilt, oder nur bei ausgewählten Opfern...? 🤔
      27 13 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 04.11.2017 03:01
      Highlight Wie würden die Kommentare hier ausfallen, wenn es um einen IV-Empfänger (vorzugsweise männlich und Ausländer) ginge, der Zusatzleistungen bezieht und angibt, alleine zu wohnen, aber einen nicht gemeldeten Vollzeit arbeitenden Lebenspartner hat, der im gleichen Haushalt lebt? Sie profitieren dann auch noch von allen Vorteilen wie Entbindung der Billag-Gebühren, bezahlter Miete. Ist es dann auch ein Denunzieren oder Aufklären einer Zuwiderhandlung gegen geltendes Recht?

      Bei dieser Frau ist der Fall relativ klar. Sie verstösst mit twittern gegen kein Gesetz.
      12 1 Melden
    • Midnight 04.11.2017 10:09
      Highlight @Silent Irgendwie klingt das für mich aber ein bisschen zu sehr nach Selbstjustiz. Es kann doch nicht die Aufgabe des Nachbars sein, einen IV-Missbrauch zu melden. Dafür muss die IV schon selber sorgen. Man könnte ja zum Beispiel unangekündigte Hausbesuche machen und mit den Leuten reden, anstatt sie unter Beobachtung zu stellen und auszuspionieren. Das wär dann wenigstens ehrlich...
      3 1 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 04.11.2017 12:52
      Highlight Stimme dir zu, @Midnight, dass das durchaus problematisch ist. Allerdings muss man auch sagen, dass jeder eine Anzeige gegen jemanden machen kann - ob gerechtfertigt oder nicht, ist erst einmal egal. Es gibt für IV-Bezüger und Sozialhilfeempfänger Meldepflichten.

      Genaugenommen geht eine Meldung an die IV durch Dritte einen ähnlichen Weg wie wenn jemand im Laden dem Ladenbesitzer sagt, dass jemand etwas gestohlen hat. Dieser schnappt sich den Dieb und macht ggf. dann eine Anzeige bei der Polizei. Ist der o.g. Fall nicht ähnlich einem Diebstahl? Es wird ja bewusst gemacht.
      1 0 Melden
    • Midnight 04.11.2017 23:28
      Highlight Bei einem Ladendiebstahl ist der Sachverhalt vermutlich recht offensichtlich. Bei einem IV-Bezug, wie dieser Artikel zeigt, ist die Sachlage allerdings ein bisschen komplizierter. Klar, Sozialbetrug ist auch eine Art Diebstahl, aber der Betrug muss erst mal aufgedeckt und nachgewiesen werden. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung, ob es den Nachbarn nun passt oder nicht.
      1 0 Melden
  • Selbstdenker97 03.11.2017 16:56
    Highlight Die Frage ist doch wie viele Minuten sie zusammengezählt und verteilt, täglich in diese Tätigkeiten investiert.
    21 63 Melden
    • TheBean 04.11.2017 00:02
      Highlight 62'000 Tweets in 6-7 Jahren, also 8'857 bis 10'333 Tweets im Jahr (oder 24 bis 28 pro Tag). Bei durchschnittlich 5 Minuten pro Tweet sind das 2h oder mehr pro Tag. Ein 25% Pensum könnte die gute Frau also problemlos bewältigen.
      8 14 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 04.11.2017 03:03
      Highlight Vielleicht nutzt sie Siri/Google Assistant und kann es liegend aus dem Bett mit geschlossenen Augen per Sprachbefehl machen? Vielleicht konnte sie sich tatsächlich ein Smarphone leisten?
      10 1 Melden
    • Enzasa 04.11.2017 04:01
      Highlight Nein
      Ich kann Tweets im Bett beim Liegen absetzen oder während ich meine Füße hochlege.
      Zuhause ist zuhause, kein Druck, keine Öffentlichkeit, jederzeit die Möglichkeit zu unterbrechen. Man kann sich übergeben oder die Augen schließen oder vor Schmerzen heulen.
      Wo geht das während der Arbeit???
      29 2 Melden
  • Chuchichäschtli 03.11.2017 16:53
    Highlight Die Drittpersonen können sicher nicht der Zustand einer IV-Bezügerin einschätzen. Das es sogar noch Anonym gemeldet werden kann, darf nicht sein. Ich selbst war auf der IV durch meine Krankheit, zwecks einer Umschulung. Das Taggeld war eine Zumutung, musste dafür Kämpfen das mein Taggeld besser wurde. Ansonsten hätte ich am Hungertuch naggen können. Hilfe bekamm ich bei Pro Infirmis. Aber das was sie erleben muss und das was sie bekommt ist beschämend und eine Zumutung, den mit dem Geld kann niemand Leben.
    112 7 Melden
  • pamayer 03.11.2017 16:47
    Highlight Brigitte Obrist, stimmt, der Name war einmal bekannt.
    Da ist sie irgend jemandem mit ihren pointierten Aussagen kräftig auf den Schwanz (!) getreten. Dass auf Grund von anonymen Hinweisen eine IV Rente gekürzt wird, ist ein Skandal. Heisst quasi, wer IV bezieht, darf sich unsichtbar in der Wohnung aufhalten und maximal den Müll runtertragen. (Nur an den vorgeschriebenen Tagen.)
    Und dass eine 100% IV Rente CHF 708 beträgt, gleich der nächste.
    235 25 Melden
    • Enzasa 03.11.2017 17:12
      Highlight Sorry sollte Herz sein
      37 11 Melden
    • Sebs 03.11.2017 17:55
      Highlight In so fern ist es bei euch Eidgenossen dann doch ned so viel unterschiedlich wie in der BRD. Wir haben ja hier "das gleiche" und die selben "Probleme".

      Auch hier in D müssen sich "Arme" verstecken, weil sie eben sowieso ausgegrenzt sind (die meiste "Teilhabe" muss man kaufen - z.B. in Form eines Kinotickets) und wir schauen auf sie herab. Ich hatte die Schweiz und ihre durchaus freundlichen Bewohner hier vorbildlicher eingeschätzt. Aber so ist das eben mit den eigenen Vorurteilen. "Seitz halt doch a Neidhammel G*"
      53 6 Melden
    • Kasuari 03.11.2017 18:06
      Highlight Nein, sie darf auch den Müll nicht hinaustragen: das würde beweisen, dass sie die Arme und Beine noch bewegen kann. Und ich plädiere für ein Gesetz das jeden Denunzianten zwingt, sich mit vollem Namen und Wohnortangabe vorzustellen, sollte er jemanden anschwärzen wollen.
      72 8 Melden
  • walsi 03.11.2017 16:43
    Highlight Bei den Denunzianten hat es wohl eher mit Neid zu tun und weniger um die Sorgen was mit den Steuergeldern gemacht wird.
    127 23 Melden
    • Fabio74 03.11.2017 17:41
      Highlight Halleluja wenn es darum ginge warum akzeptiert man Steuerbetrug?
      Nein. Es geht ums Drauftreten gegen jene die unten sind
      91 15 Melden
    • atomschlaf 03.11.2017 20:23
      Highlight Steuerbetrug ist strafbar, Fabio.
      13 8 Melden
    • karl_e 03.11.2017 21:48
      Highlight Fabio meinte wohl Steuerhinterziehung. Das ist ein Kavaliersdelikt, bei uns in der Schweiz.
      23 1 Melden
    • atomschlaf 03.11.2017 22:22
      Highlight Zu Recht. Kann ja nicht sein, dass man sich strafbar macht, bloss weil man auf der Steuererklärung etwas vergisst.
      10 22 Melden
    • Fabio74 03.11.2017 22:23
      Highlight @atomschlaf ja und? Die SVP schützt ja Wirzschaftskriminelle wie Steuerbetrüger!
      Aufs drauftreten auf IV-Bezüger ist halt einfacher
      27 6 Melden
    • karl_e 04.11.2017 11:17
      Highlight "Etwas vergisst". Der ist gut, Atomschlaf.
      6 0 Melden
  • Madison Pierce 03.11.2017 16:35
    Highlight Wenn sie zuhause am Computer sitzen könnte, könnte sie auch von zuhause aus am Computer arbeiten. Insofern korrekt.

    Aber: Was soll sie machen? Kurz eine Ausbildung zur Webdesignerin und dann rauscht er nur so mit Aufträgen? Das ist doch alles illusorisch. Ob jetzt die IV oder die Sozialhilfe für sie aufkommt ist schlussendlich egal. Da kann man sich die Kosten für Gutachten sparen.

    Eine Kontrolle ist aber grundsätzlich sinnvoll. Wir hatten im Dorf mal einen Fall mit einem Maurer: 100% IV wegen dem Rücken, aber täglich schwarz auf einer Baustelle gearbeitet.
    124 12 Melden
    • Pisti 03.11.2017 22:06
      Highlight Ich kenne aber auch das Gegenteil, Akkordmaurer mitte 50, Rücken ist kaputt und muss um seine IV kämpfen. Dazu noch all die schwerst psychisch Kranken die von einer IV nur träumen können. Aber hauptsache im Asylwesen, sind die Budgets unbegrenzt.
      15 33 Melden
    • Fabio74 03.11.2017 22:23
      Highlight @Pisti Woher kommt dieser primitive Hass eigentlich?
      26 9 Melden
    • Pisti 03.11.2017 23:45
      Highlight Welcher Hass?
      Habe lediglich geschrieben, dass im Asylwesen die Budgets unbegrenzt sind. Was ja wohl stimmt, wenn dort bereits private Organisationen riesen Gewinne schreiben. Aber einer kranken Frau kürzt man die Rente, Bauarbeiter kaputtgeschuftet gönnt man auch nichts mehr, usw...

      3 14 Melden
    • Enzasa 04.11.2017 04:07
      Highlight Pisti was glauben Sie denn was im Asylwesen los ist, nur akute Schmerzbehandlung, kaum Bargeld alles über Gutscheine, wohnen wo bestimmt und auch nur ein Bruchteil des normalen Sozialhilfe Satz.

      Mit ihrem Satz, haben sie nichts anderes als die Denunzianten getan, ohne jegliches Wissen, Asylbewerber verleumdend, dass sie Geld ohne Ende haben.
      17 2 Melden
    • öpfeli 04.11.2017 08:20
      Highlight Pisti, der erste Teil deines Kommentares stimmt. Es gibt leider viele davon.
      Dass man aber gleich wieder den Bezug zum Asylwesen macht, finde ich sinnlos.
      Die Schweiz verprasst täglich Geld, dass man in meinen Augen besser einsetzen könnte. Aber darum geht es nicht.
      15 0 Melden
    • play off 04.11.2017 08:34
      Highlight Fabio74...schon erstaunlich, da schreibt einer einen ganz normalen Beitrag und bei euch Gutmenschen geht es dann gerade um Hass, wenn euch der Beitrag nicht ins Bild passt. Ich kenne auch viele Beispiele wie das von Pisti. Aber ihr Gutmenschen wollt uns normalen Leuten wohl den Mund verbieten. Um das zu tun, musst du aber schon persönlich bei mir vorsprechen!
      4 14 Melden
    • Fabio74 04.11.2017 10:57
      Highlight @play off Normaler Kommentar? Kein Thema mehr zu dumm um gehen das Asylwesen und Asylbewerber zu hetzen? Und Lügen zu verbreiten weil man keine Ahnung wer die Budget-Hoheit hat.
      Ich verbiete niemanden irgendwas. Aber Hass verbreiten von euch Schlechtmenschen bleibt nicht unerwidert.
      7 1 Melden
  • Posersalami 03.11.2017 16:34
    Highlight Ob der Frau Arbeit zugemuter werden kann oder nicht weiss ich nicht. Aber der Artikel zeigt schôn auf, dass wir ein Land voll von möchtegern Blockwarten sind.
    138 19 Melden
    • zombie woof 03.11.2017 18:22
      Highlight Solches primitives Denunziantentum wird ja auch von Parteien wie der SVP gefördert
      66 18 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 04.11.2017 03:13
      Highlight Das lässt die Annahme des NDG in einem gänzlich neuen Licht erscheinen...
      3 0 Melden
  • Rubby 03.11.2017 16:33
    Highlight Mir persönlich sind menchen bekannt die wirklich sehr schwer krank sind, die aber von der iv-stelle abgewiesen wurden...wenn ich jetzt die geschichte dieser dame lese, dann frage ich mich schon ob eine iv-rente gerechtfertigt ist oder wäre. (Kenne diese Dame nicht persönlich und schon gar nicht ihre Geschichte)...ABER ich weiss auch, dass es sehr viele iv-bezüger gibt, die wirklich arbeiten könnten. Wie es allerdings zu so hohen falscheinschäzungen bei dieser IV kommen kann ist mir ein grosses Rätsel..
    51 84 Melden
    • Der Vogel 03.11.2017 18:14
      Highlight Wie viele iv-bezüger und deren krankengeschichte kennen sie denn welche ihrer meinung nach arbeiten können? ?
      46 6 Melden
    • Vanessa_2107 03.11.2017 19:39
      Highlight Also Ihre verschiedenen Kommentare sind schon krass. Wer sind Sie, dass Sie sich anmassen über IV-Bezüger so zu urteilen ohne deren Schicksale zu kennen? Heutzutage braucht es Einiges um überhaupt IV-anerkannt zu werden, das weiss ich von meiner Schwester die nach einer schweren Hirnblutung (10x wurde sie am Hirn operiert in einem Jahr) schlussendlich keine Rente erhielt. Sie ist Coiffeuse und kann (zum Glück zu Hause) nur 50 % arbeiten. Genau wie Sie stelle ich mir einen IV-Denunziant vor, immer die Anderen beobachtend, neidisch, weil unzufrieden mit dem eigenen Leben. Sad!
      53 2 Melden
    • öpfeli 04.11.2017 08:24
      Highlight Das Problem ist ja, dass viele gar keinen Job erhalten.
      Wer stellt schon einen teil-arbeitsfähigen Arbeiter ein? Das muss schon ein sehr soziales Unternehmen sein und davon gibt es nicht viele.
      Ich verstehe die IV oft nicht, aber wegem Situationen wie Vanessa_2107 sie beschreibt.
      10 0 Melden
  • RemoAchilles 03.11.2017 16:28
    Highlight Frau Obrist braucht Ablenkung wegen den Schmerzen? Es gibt keine bessere Ablenkung als arbeiten!
    Sehe ich genauso wie die, die sich anonym bei der IV gemeldet haben!

    Es grüsst offen und nicht anonym
    Remo Mazzoleni
    56 143 Melden
    • Fabio74 03.11.2017 16:59
      Highlight Das Denunziantentum feiert Hochkunjunktur im Land
      71 16 Melden
    • Enzasa 03.11.2017 17:15
      Highlight Auf welcher Arbeitsstelle kann man kommen und gehen wann man will?
      Der Cluster Schmerz tritt urplötzlich auf und mehrmals täglich. Das heißt sie fällt ständig für einige Zeit aus, möchten Die ständig für Ihren Kollegen arbeiten.
      74 7 Melden
    • Saraina 03.11.2017 17:28
      Highlight Wie wär's, wenn Sie ihr eine geeignete Arbeit anbieten?
      97 5 Melden
  • kleiner_Schurke 03.11.2017 16:23
    Highlight Ist doch sonnenklar wie das nun weiter geht. Natürlich wird die Arme keine Stelle mehr finden bei ihrem Alter und Lebenslauf. Also wird sie zum RAV gehen und als Nicht vermittelbar ausgesteuert beim Sozialamt landen. Ein paar Sesselfurzer des Sozialamtes werden dann mit ein paar Sesselfurzern der IV hin und her labern und am Ende nach 3 Jahren, oder so, feststellen man sei gar nicht zuständig. Frau Obrist wird deshalb in der Veolostation enden und alle 6 Monate an die nächste Institution zur Integration überstellt. In der Zeit furzt man auch dort kräftig sozial in die Sessel und kassiert.
    219 18 Melden
    • Flickii 03.11.2017 16:31
      Highlight Mit Dieser Aussage triffst du den Nagel auf den Kopf! Und wenn man bedenkt, was diese Diskussionen von Sesselfurzer zu Sesselfurzer kostet, hätte sie ausgesorgt.

      Man sollte diese Ämter einfach abschaffen und das bedingungslose Grundeinkommen einführen.
      151 14 Melden
    • walsi 03.11.2017 16:37
      Highlight Beim RAV nennt man dann sowas einen IIZ Fall, steht für inter institutionelle Zusammenarbeite. Was herzlich wenig bringt. Jeder potentielle Arbeitgeber würde sie nur mit der Beisszange anfassen. Zu viel Rummel, zu viel Ärger für zu wenig Ertrag.

      Das Beste ist, diejenigen die sie bei der IV angeschwärzt haben werden trotzdem für sie weiter bezahlen. Anstatt über ihre IV-Beträge einfach mit ihren Steuergeldern. Was denken die wohl von was die Sozialhilfe finanziert wird.
      101 7 Melden
    • Lami23 03.11.2017 18:22
      Highlight So ist es. Und war sie bis jetzt noch nicht krank, spätestens nach einer solchen Tortur wird sie es sein und dann wird es teurer als je zuvor.
      43 3 Melden
    • öpfeli 04.11.2017 08:26
      Highlight Treffender kann man es kaum formulieren.
      6 0 Melden
  • Domsh 03.11.2017 16:17
    Highlight 62'000 Tweets in 6 Jahren?
    Das sind ca. 30 am Tag, also fast jede halbe Stunde (abzgl. Schlafen) ein Tweet.
    Im Durchschnitt - jahrelang. Krass!!! 😳
    100 40 Melden
    • walsi 03.11.2017 16:38
      Highlight Wenn sie 10 Tweets hintereinander absetzt hat sie 5 Stunden Pause. In so einer "Twitterdiskussion" könnnen es innerhalb einer Stunde aber auch mal 20 Tweets sein.
      77 6 Melden
    • sheimers 03.11.2017 18:05
      Highlight Das gäbe doch eine super Bürofachkraft mit 5 Anschlägen pro Minute. (Ist ironisch gemeint) Nein, daraus eine 100% Arbeitsfähigkeit ableiten ist naiv.
      43 3 Melden
    • Domsh 03.11.2017 20:40
      Highlight Bin mit beidem einverstanden, finde es trotzdem krass!
      12 1 Melden
  • Chloe 03.11.2017 16:10
    Highlight Allen, die die Krankheit der Frau anzweifeln bzw finden, sie hätte die Halbierung der Rente verdient, empfehle ich, auf youtube "cluster kopfschmerzen" einzugeben und sich ein Video einer Cluster-Attacke anzuschauen. Sie werden schockiert sein.
    135 17 Melden
    • Rubby 03.11.2017 16:49
      Highlight Darf ich sie darauf hinweisen, dass es viele krankeiten gibt die nicht zu beweisen sind..!!...ich bin sicher, dass viele wissen was cluster-attacken sind...mir scheint die dame hat einige ihrer fans aufgeboten. Dann kann sie ja nicht soooo schwer krank sein. Und noch ein kleiner hinweis, beleidigen lassen muss sich keiner hier..!!...jeder darf und kann sich frei äussern...
      24 135 Melden
    • Fabio74 03.11.2017 17:01
      Highlight @rubby Wo ist hier eine Beleidigung?
      Anonymes Melden ist denunzieren und entsprechend feige
      74 9 Melden
    • Saraina 03.11.2017 17:31
      Highlight Weder "Allen" noch "sie" ist eine Beleidigung. Also habe ich etwas Mühe, Ihren letzten Satz zu verstehen.

      Natürlich hat auch Frau Obrecht nichts anderes getan, als ihr Recht auf freie Meinungsäusserung wahrzunehmen....
      51 6 Melden
    • Chuchichäschtli 03.11.2017 17:49
      Highlight Entschuldigen sie mal "Rubby", ich weis nicht was Cluster-Kopfschmerzen sind und beleidigen tut hier "Chloe" schon mal gar nicht. Sie aber vergreifen sich gehörig im Ton. Sie haben wohl kaum Frau Obrist untersucht um eine einschätzung über die Krankheit zu machen.
      46 5 Melden
    • Schantall-jennifer 03.11.2017 19:48
      Highlight @rubby: die meisten wissen eben nicht, was Cluster Kopfschmerzen sind. Mein Mann leidet daran. Die Reaktionen sind oft: „ja, ich habe manchmal auch Kopfschmerzen. Ich hatte sogar schon Migräne...“ Wir empfehlen jeweils auch, einen youtube-Film zu schauen. Die Leute sind danach jeweils sehr schockiert & es kommen keine blöden Sprüche mehr!
      35 1 Melden
    • Datsyuk 03.11.2017 21:45
      Highlight Rubby:
      Mir scheint, dass sie einfach vorverurteilen. Das macht alles einfacher, aber nicht richtig.
      16 1 Melden
  • exeswiss 03.11.2017 16:09
    Highlight bei solchen artikeln komm ich mir ein bisschen vor als wären wir in der DDR...
    151 21 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 04.11.2017 03:23
      Highlight Die DDR war harmloser. Bestätigt mir eine Ärztin, die ursprünglich aus der DDR ist. (Das ist weder eine Behauptung noch ein Witz. Diese Ärztin gibt es. Warum sie allerdings trotzdem in der CH praktiziert, entzieht sich meiner Kenntnis. Eventuell verdient sie hier ja gut)
      2 2 Melden
  • Lindaa 03.11.2017 16:08
    Highlight Es wäre wünschenswert, wenn die Behörden in anderen - offensichtlich schlimmeren - Fällen so schnell und konsequent reagieren würden.

    Die arme Dame kann einem schon Leid tun...
    91 11 Melden
    • Rubby 03.11.2017 16:53
      Highlight Den ersten teil deiner sätze finde ich ganz klar richtig....
      Den zweiten teil mit dem mitleid verstehe ich nicht so ganz. Also ich verstehe nicht wieso du mitleid mit dieser dame hast....also auf dem foto seht sie auf keinen fall mitleidbedürftig aus...dann muss sie dir persönlich bekannt sein?
      9 78 Melden
    • Vanessa_2107 03.11.2017 18:48
      Highlight Wie sieht denn ein Mensch aus der mitleidbedürftig ist "immer am Weinen, "Mundwinkel nach unten," kurz davor Selbstmord zu machen?? Überlegst du was du schreibst?
      50 3 Melden
  • Hugo Wottaupott 03.11.2017 16:07
    Highlight 354 x 2 = 708.-- Respekt. Wie kann man da einen PC kaufen?
    17 89 Melden
    • Saraina 03.11.2017 17:34
      Highlight Der Rest kommt vom Sozialamt, dass jetzt natürlich auch für die gestrichenen 354 aufkommen muss. Die anonyme Person hofft also ganz umsonst auf eine Steuererleichterung.

      Übrigens ist ein PC wohl eines der günstigsten Freizeitangebote... Und auch Invalide müssen nicht darbend und unglücklich im Keller hocken, auch wenn das Neider gerne so hätten.
      97 5 Melden
  • stadtzuercher 03.11.2017 16:02
    Highlight man darf es ruhig auch so sehen: die rente wurde ihr um 350fr pro monat gekürzt. ein kleiner betrag, aber vertretbar, wenn die frau tatsächlich so aktiv am computer 'arbeiten' kann.
    wovon lebt die frau eigentlich, wenn nicht von der IV-rente?
    31 140 Melden
    • Against all odds 03.11.2017 16:19
      Highlight Sie meinen also allen Ernstes, man sollte ihr sogar die ganze Rente streichen...?
      92 9 Melden
    • äti 03.11.2017 16:27
      Highlight Stadtzürcher, wieviel bleibt der Frau jetzt im Total?
      54 4 Melden
  • Xi Jinping 03.11.2017 16:01
    Highlight wegen 700.- zu reklamieren würde mir nie im leben einfallen... es liid am niiid...
    101 14 Melden
  • Dominik Treier (1) 03.11.2017 15:54
    Highlight Mir tun die Leute leid deren Leben so frustrierend und ereignislos sein muss, dass sie nichts anderes zu tun haben als Kranken Menschen nachzuspionieren und sie zu verurteilen, obwohl sie sie weder kennen, noch irgend einen blassen schimmer von ihrer Situation haben. An all diese Leute: "Seien Sie gottenfroh, wenn sie gesund sind, arbeiten können und nicht auf IV angewiesen sind. Hinter vielen Krankheiten stehen schweere Schicksale also ändern Sie lieber mal ihr eigenes Leben, anstatt das von kranken Menschen durch ihren Neid und die Unwissenheit noch schlimmer zu machen!".
    834 129 Melden
    • Darth Unicorn 03.11.2017 16:11
      Highlight Mmn sollte man solche anonymen petzen welche dann nicht mal dazu stehen härter dafür bestrafen das sie sich nicht mit ihren eigenen Problemen herumschlagen
      88 12 Melden
    • Rubby 03.11.2017 16:42
      Highlight Ich frage mich ernsthaft wieso sie so ein aggressives auftreten haben...kennen sie diese dame persönlich?...sind sie arzt und kennen das krankheitsbild dieser frau?...und ist ihnen eigentlich klar wieviele IV-betrüger es gibt (wobei ich diese dame nicht beschuldigen möchte !)...aber es sind mit sicherheit sehr viele. Was erlauben sie sich eigentlich?..hier geht es nicht um neid...hier geht es um gerechtigkeit, und wenn es zweifler der frau gegenüber gibt, ist das absolut richtig !!!...
      20 133 Melden
    • Darth Unicorn 03.11.2017 16:59
      Highlight Dude what? 😂
      34 4 Melden
    • Fabio74 03.11.2017 17:03
      Highlight @Rubby Kennst du diese Frau oder warum weisst du, dass Kürzung der Rente gerecht ist.
      Natürlich ist es Neid und Hass. Mehr nicht.
      Ginge es um Gerechtigkeit würde man mit ebenso viel Energie gegen Versicherungsbetrug und Steuerbetrug vorgehen.
      Aber gegen Leute, die schon unten sind ist das Treten einfacher.
      78 11 Melden
    • Dominik Treier (1) 03.11.2017 17:08
      Highlight Gerechtigkeit... Haben sie auch nur den Hauch einer Ahnung wie es für IV-Bezüger ist von Leuten wie ihnen einfach mal pauschal als Schmarotzer taxiert und stigmatisiert zu werden nur weil man unter einer Krankheit leidet?
      Glauben Sie ernsthaft es seien so viele, die das auf sich nähmen nur wegen diesem bischen Rente ohne Krank zu sein? Jemandes Leben mit Einschränkungen und Generalverdacht und Stigma zu ruinieren, dessen leben dirch die Lranlheit schon schweer geworden ist, wahre Gerechtigkeit zur befriedigung ihres Neids!
      72 3 Melden
    • factfullness HQ1.27 (+0.03) 03.11.2017 17:16
      Highlight @Rubby: Belegen Sie ihre Unterstellungen bezüglich IV Betrug oder nehmen Sie diese zurück... und bitte nicht mit "sicherlich", Blick-Anektoden oder ihrem Menschenbild kommen... Des weiteren ergibt es keinen Sinn in der Diskussion vom Fall von Frau Obrist diese Behauptung aufzustellen, nur um sie in Klammern "nicht zu beschuldigen" -scheinheilig.
      69 5 Melden
    • Enzasa 03.11.2017 17:24
      Highlight Woran erkennt man, dass jemand zurecht IV Rente bekommt?
      Menschen können gesund, gepflegt und aktiv erscheinen und trotzdem schwer krank sein.
      Ist es nicht unsere Wahrnehmung die andere in Misskredit bringen?
      Nur weil wir die Vorstellung haben IV=gebrechlich, humpelnd und elendig ausschauend unterstellen wir allen die anders sind Missbrauch?
      74 2 Melden
    • sheimers 03.11.2017 18:11
      Highlight Nein, Rubby, es geht um Neid. Das merkt man doch schon am Tonfall, in dem die anonyme Anzeige geschrieben ist.
      47 1 Melden
    • Ohniznachtisbett 04.11.2017 00:16
      Highlight Niemand hat Spioniert. Die Dame hat das alles selber geposted und es wurde gesehen. Wer in 6 Jahren täglich mehr als 25 Tweets abgeben kann und noch weitere Aktivitäten macht (und ich meine nicht Einkaufen) der kann auch 50% in einem Büro arbeiten.
      1 23 Melden
    • Enzasa 04.11.2017 04:20
      Highlight Rubby. Bevor jemand eine IV Rente erhält wird er überprüft, untersucht, getestet muss Fragen über Fragen beantworten und alles belegen können. Es sind Ärzte und IV Fachleute, die diese Untersuchungen durchführen und die Entscheidung fällen.

      Warum also sollen sie oder andere Menschen das Recht haben, die Diagnose anzuzweifeln.

      16 0 Melden
    • Fabio74 04.11.2017 10:37
      Highlight @ohniznachtisbett Genau darum brauchen wir ja die Sofa-Experten wie Dich.
      Und dank dem Denunziantum kann der aufrechte Schweizer sich wieder mal gross fühlen
      18 0 Melden
    • Thorny 05.11.2017 09:01
      Highlight Mir tun die Leute leid deren Leben so frustrierend und ereignislos sein muss, dass sie nichts anderes zu tun haben als hier Menschen zu verunglimpfen welches sich die Mühe machen Betrug - hier am Steuerzahler - zu dokumentieren und am richtigen Ort zu platzieren. Dies trotz Häme mit unmöglichen Unterstellungen und der jahrelangen Taubheit von Institutionen. Da Betrug Betrügerei fördert helfen diese stillen Schaffer mit ihrer wichtigen Information den Steuerzahler vor noch grösserem Schaden zu bewahren. Ein grosses Dankeschön und Respekt !
      1 7 Melden
    • Rubby 05.11.2017 15:35
      Highlight Vorausgesetzt die IV-bezüger sind WIRKLICH krank...leider gibt es sehr viele Menschen die schlicht und einfach zu faul sind um zu arbeiten...und so werden das sozialamt, IV-stellen usw. kräftig ausgenutzt...solche Machenschaften müssen aufgedeckt werden...Leute die erwiesen wirklich krank sind werden durch und gerade wegen solchen schmarotzer benachteiligt....all diese sogenannten fans von frau obrist sollten mal darüber nachdenken...
      0 5 Melden
    • öpfeli 06.11.2017 09:30
      Highlight Rubby
      "Leute die erwiesen wirklich krank sind werden durch und gerade wegen solchen schmarotzer benachteiligt"
      Das stimmt so nicht. Sie werden benachteiligt, weil unser ach so tolles IV System versagt. Oder weil sie, den Kriterien nicht entsprechen.
      1 0 Melden
  • Asmodeus 03.11.2017 15:52
    Highlight Der wahre Skandal ist, dass eine halbe IV-Rente gerade mal 385 Chf beträgt.
    175 12 Melden
    • My Senf 03.11.2017 16:16
      Highlight Ähm gut

      Geh mal davon aus, dass sie keine Kinder <18 hat und dass sie nicht 100% IV ist
      Ja dann kommt das schon hin

      Es herrscht, durch die breitgetretenen Kosovo-IVler die 100‘000 zurückzahlen mussten, die allgemeine Meinung dass IVler ein Zuckerleben haben
      Dem ist definitiv nicht so!
      69 8 Melden
    • E7#9 03.11.2017 16:24
      Highlight Diese Zahl überrascht mich auch. Dann ist ja eine volle IV-Rente immer noch weit unter dem Existenzminimum. Das reicht ja nicht mal für die Wohnungsmiete. Da frage ich mich zwangsläufig, ob fixe Auslagen für Wohnen, Krankenkasse, etc. separat übernommen werden. Aber auch dann wären CHF 770 sehr wenig und eine unheimliche Einschränkung der Freiheit. Vielleicht handelt es sich aber auch um eine Halbierung IHRER spezifischen IV-Rente, weil sie noch Kapital hat oder sonstige Einkünfte und somit eine so kleine Rente gerechtfertigt ist. Anders kann ich mir das fast nicht erklären.
      46 3 Melden
    • StilleLaute 03.11.2017 16:24
      Highlight Definitiv, aber auch dass die Rente dann so kurzfristig gekürzt wird, finde ich unfair.
      43 6 Melden
    • fcsg 03.11.2017 16:30
      Highlight Da scheinen einige Beitragslücken vorhanden zu sein. Die minimale IV-Rente (falls keine Beitragslücken vorhanden sind) beträgt alleine schon 1'175 Franken monatlich.
      Desweiteren hat sie Anspruch auf Ergänzungsleistungen oder Sozialhilfe, wenn das Einkommen unter dem Existenzminimum liegt.
      Das ist bei weitem kein Skandal.
      27 10 Melden
    • meliert 03.11.2017 16:31
      Highlight aber da kommen noch Sozialleistungen, Rentenleistungen etc. dazu, mit 385.- kann ja diese Dame nicht mal ihre Haarfarbe aufrechterhalten...
      22 5 Melden
    • AdiB 03.11.2017 16:49
      Highlight meine mutter hat 1150fr. pro monat von der iv. und sie ist 100% iv. sie hatte dieses jahr eine revision und es bleibt bei 100%. die summe blib die selbe. sie hat aber zum glück 2 söhne die ihr finanziel unter die arme greifen.
      41 0 Melden
    • Echo der Zeit 03.11.2017 16:59
      Highlight In der Institution in der ich Arbeite, gibt es kein IV Bezüger der keine Ergänzungsleistungen beziehen muss. Die drehen denn Franken alle, zwei, drei mal um.
      39 2 Melden
    • Vosi 03.11.2017 17:02
      Highlight @E7#9
      mit einer vollen IV Rente lässt es sich nicht leben. Wenn du in der späteren Zeit deines Lebens krank wirst, wird neben der IV noch die pk einen Beitrag leisten. Dann entscheidet noch Unfall (besser versichert) oder Krankheit. Erkrankst du jung (ohne pk) musst du EL beantragen....
      28 1 Melden
  • meliert 03.11.2017 15:50
    Highlight Ich bin auch der Meinung, dass diese IV Bezügerin “irgendetwas“ für die Allgemeinheit tun kann und damit finanziell zumindest etwa zu ihrem Lebensunterhalt beitragen könnte.
    41 121 Melden
    • kleiner_Schurke 03.11.2017 16:10
      Highlight Und was wäre dann in dem Fall "irgendetwas"?
      101 8 Melden
    • My Senf 03.11.2017 16:11
      Highlight Gibst Du ihr einen „irgendwas“ Job?
      112 9 Melden
    • Flickii 03.11.2017 16:18
      Highlight Sie könnte bestimmt 50% irgendwo im Büro arbeiten. So kann sie sich auch von den Schmerzen "ablenken" und würde sogar noch etwas verdienen. Sie hat Probleme mit dem Knie und kann daher nicht körperlich arbeiten - absolut verständlich! Aber am Computer geht es wohl gut, also kann sie irgendwo in einem Backoffice arbeiten.
      26 81 Melden
    • MikoGee 03.11.2017 16:22
      Highlight Die Frau nimmt an Vorträgen teil und offenbart vor unzähligen Fremden ihre Vergangenheit im horizontalen Gewerbe, hilft so also offensichtlich bei der Prävention und Sensibilisierung dieses heiklen Themas.

      Wenn das kein Dienst an der Allgemeinheit ist weiss ich auch nicht!
      131 11 Melden
    • meliert 03.11.2017 16:25
      Highlight Flickli: genau so etwas habe ich gemeint!
      6 28 Melden
    • Alterssturheit 03.11.2017 16:27
      Highlight Genau, es gibt ja sooo viele Teilzeit Bürojobs. Spezielle Anforderungen und Kennntisse verlangen die auch nicht und sehr gerne haben sie Frauen, vor allem ü50.
      Ihr seid total realitätsfremd !
      98 4 Melden
    • kleiner_Schurke 03.11.2017 16:29
      Highlight Nun mal im ernst? Hast du schon mal einen Job gesucht? Beim kleinsten Makel im Lebenslauf bist du weg vom Fenster. Frau Obrist bezieht seit 17 Jahren IV. Wer also denkst du, würde so jemanden einstellen? Und wie kriegst du jemanden der seit 17 Jahren kein "normales" Arbeitsumfeld mehr kenn, wieder in einen solchen Tagesablauf rein?
      75 4 Melden
    • äti 03.11.2017 16:31
      Highlight Vielleicht ist doch das was sie tut viel Wert? Die Themen die sie anspricht recht anspruchsvoll. Man sollte sie dafür entlöhnen, von der IV. Denn, wer was tut wird nicht kränker.
      50 3 Melden
    • fernandopessoa 03.11.2017 16:36
      Highlight Irgendwas irgendwo irgendwie arbeiten... Sowas schreiben kann wirklich nur jemand, der von Jobbewerbungen keine Ahnung hat und/oder noch nie was mit Arbeitslosigkeit zu tun gehabt hat. Ein Arbeitgeber welcher IV-Bezüger einstellt, kann man an einer Hand abzählen.
      76 2 Melden
    • Flickii 03.11.2017 16:55
      Highlight Natürlich ist es schwer. Aktuell unterstütze ich meine Mutter aktiv bei der Jobsuche (sie ist 57) und es ist extrem schwer! Sehr niederschmetternd. Aber sie hat durch ihre ganzen Aktivitäten usw. ein grosses Netzwerk. Das hilft natürlich. Aber Stellen suchen im Alter ist wirklich der blanke Horror.
      28 3 Melden
    • Rubby 03.11.2017 17:17
      Highlight Da bin ich ganz klar der gleichen meinung...wenn diese dame facebook oder twitter als therapie betrachtet, dann kann sie auch für eine firma am pc arbeiten (datenverarbeitung)....aber kann ja sein, dass diese frau mit ihrer früheren berufswahl ein bisschen schwierigkeiten bekommen könnte beim ausfüllen eines personalbogens...das kann aber nicht das problem der iv-stelle sein...diese frau, da bin ich überzeugt, könnte arbeiten...
      7 63 Melden
    • Saraina 03.11.2017 17:36
      Highlight Flikli: du meinst in einem Backoffice in Indien oder Osteuropa, wohin solche Stellen gerne ausgelagert werden?
      51 6 Melden
    • Fabio74 03.11.2017 22:28
      Highlight @rubby Woher kommt diese Aggresseion und dein Hass auf diese Frau?
      Datenverabeitung? Bist in den 90er stehen geblieben? Solche Jobs gibts nicht mehr
      26 4 Melden
    • äti 03.11.2017 23:11
      Highlight @rubby, Ferndiagnosen sind nicht immer Treffer.
      6 0 Melden
  • MikoGee 03.11.2017 15:50
    Highlight Wer IV-Rentner ist braucht ein Leben abseits der Diagnose. Ich gehe weiterhin 50% arbeiten und Frau Obrist lenkt sich ab indem sie soziale Missstände nennt und andere versucht aufzuklären, worin ich absolut nichts fragwürdiges sehe.
    Ganz im Gegenteil: Wäre es denn besser wenn Sie sich Zuhause verkriecht, im eigenen Elend versinkt und sämtliche Produktivität einstellt? IV-Rentner zu sein ist sowieso schon ein riesen Stigma, dass sich niemand freiwillig aussucht. Wir können um jeden einzelnen froh sein, der/die trotz Diagnose ein Produktives Mitglied unserer Gesellschaft zu sein versucht.
    719 50 Melden
    • Rubby 03.11.2017 17:24
      Highlight Es tut mir leid...aber die geschichte dieser frau obrist überzeugt mich gar nicht...wenn sie sich für so vieles einsetzt, was ja nicht falsch ist, kann sie allerdings ihre denkarbeit auf ihre freizeit verschieben...und vor ihrer denkzeit und ihren ratschlägen die sie weitergibt, soll sie gefälligst arbeiten, das müssen wir auch..schaue ich mir allerdings die frühere berufswahl dieser dame an, ist für mich klar, dass sie den weg zu einer geregelten arbeit nicht findet...egal die soll arbeiten ...gibt genug angebote !!
      8 81 Melden
    • Adrian Aulbach (1) 03.11.2017 18:46
      Highlight Klar wäre es besser, wenn sie sich zu Hause verkriechen würde.
      Also natürlich nur besser für die, die an den Missständen, die Brigitte Obrist anprangert nichts ändern wollen.
      Für alle anderen, die auch jederzeit auf eine IV-Rente angewiesen sein könnten, ist es gut, dass es IV-Bezüger wie sie gibt, die öffentlich sichtbar sind und auf Missstände aufmerksam machen!
      33 2 Melden
    • TheBean 03.11.2017 23:44
      Highlight Bei Frau Obrist beschränkt sich das Interesse auf Twitter (bei 62'000 Beiträgen in 6 Jahren sind das über 20 Beiträge pro Tag). Ihre Aussage dazu ist:

      "Der Umstand, dass ich trotz körperlicher Krankheit noch denken und schreiben kann, wird mir als Ressource ausgelegt"

      Ist denn das Denken und Schreiben nicht eine Ressource? Es gibt viele Leute, die nur durch Denken und Schreiben arbeiten! Ich selber habe ADS (= körperliche Krankheit) und kann mich nur konzentrieren, wenn mich etwas wirklich interessiert. Muss ich trotzdem jeden Tag arbeiten? Ja. Erhalte ich eine IV Rente deswegen? Nein.
      8 10 Melden
    • Midnight 04.11.2017 09:00
      Highlight Da kann ich dir nur zustimmen!
      Finde Toll was die Frau mit ihrer Zeit anstellt. Andere versauern nur vor dem Fernseher...
      8 0 Melden
    • öpfeli 06.11.2017 09:26
      Highlight TheBean
      Hast du einen Antrag gestellt?
      0 0 Melden
  • TheManoure 03.11.2017 15:49
    Highlight Das eigentliche Problem ist doch, dass sich ein Taschengeld von keinen 400.- CHF eine Rente rühmen darf. Die ganzen Gutachten haben vermutlich mehr gekostet als die Dame in den nächsten 10 Jahren an Rente erhalten wird...
    853 70 Melden
    • Don Alejandro 03.11.2017 17:22
      Highlight Die Beamten müssen halt auch was für ihr Geld tun.
      18 6 Melden
    • _kokolorix 03.11.2017 18:52
      Highlight Das ist leider gängige Praxis, und von den SVP Politikern und Sympathisanten auch so gewollt. Häufig investiert die IV viel mehr um eine kleine Rente winzig zu machen als sie wirklich einspart. Die Hoffnung, dass die Abschreckung mehr Einsparungen bringt wurde noch nie bewiesen.
      Aber für die egoistischen Schlechtmenschen ist es einfach unerträglich, dass jemand anderes als sie selbst ein paar Fränkli bekommen ohne dafür betteln zu müssen...
      33 6 Melden
    • atomschlaf 03.11.2017 20:38
      Highlight Stimmt, kokolorix. Das ist aber kein SVP-typisches Problem.
      Linke, Nette und Grüne tun genau dasselbe um Automobilisten zu schikanieren.
      10 30 Melden
    • _kokolorix 03.11.2017 22:19
      Highlight ach atomschlaf. Vergleichst du wirklich Autofahrer mit Sozialhilfebezügern? Linke, Nette und Grüne mit der SVP? Ja, die SVP ist nicht nett.
      Während der Autoverkehr uns jährlich dutzende von Mia an externen Kosten aufbürdet, hunderte tötet und tausende Krank macht, versucht die SVP anhand von ein paar wenigen Missbräuchen die schwächsten dieser Gesellschaft noch weiter an den Rand zu drängen, damit für ein paar Millionäre noch ein paar tausend Franken mehr herausspringt.
      Und Linke und Grüne hatten zu keiner Zeit die Macht irgendwelche Gebühren gegen die bürgerl. Mehrheit durchzudrücken
      30 6 Melden
    • Fabio74 03.11.2017 22:29
      Highlight @Atomschlaf du bist ein Widerling.
      Automobilisten die sich ans Gesetz halten zahlen nichts.
      Wer nicht fähig ist, sich ans Gesetz zu halten, ist Manns genug zu zahlen oder gibt den Ausweis ab
      30 8 Melden
    • Bucky 04.11.2017 00:11
      Highlight So ein Gutachter der IV verdient locker 500'000 - 600'000 Franken im Jahr. Derweil rackern sich Assistenzärzte und selbst Chefärzte an Spitälern für einen Bruchteil dieser Summe ab. Merke: IV-Gutachter sind die wahren Götter in Weiss...
      14 4 Melden
    • atomschlaf 04.11.2017 09:58
      Highlight Wie ich schon heute früh schrieb, Fabio, es geht nicht darum, ob sich ein Automobilist ans Gesetz hält.

      Es geht um dieses widerliche anonyme Denunziantentum.

      Da kann einer anonym dem StVA schreiben: "Fabio ist eine Gefahr im Strassenverkehr, weil er säuft und kifft", auch wenn das erstunken und erlogen ist.

      Du hast danach einen Haufen Ärger und Kosten am Hals und erfährst noch nicht einmal, wer Dir das eingebrockt hat, damit Du ihn wegen übler Nachrede und ggfls. auf Schadenersatz verklagen kannst.
      5 4 Melden
    • _kokolorix 04.11.2017 15:53
      Highlight @atomschlaf
      Dass das aber vor allem Linke, Nette und Grüne tun ist auch erstunken und erlogen mein Lieber. Und ich als Linker, Netter und Grüner kann dich auch nicht verklagen
      3 3 Melden
    • atomschlaf 04.11.2017 19:25
      Highlight @kokolorix: Einfach mal nachschlagen, wer im Parlament Via Sicura unterstützt hat und wer nicht... 🙄
      1 3 Melden
    • _kokolorix 04.11.2017 23:31
      Highlight @atomschlaf
      Via Sicura ist weder Verleumdung noch üble Nachrede.
      Einfach gut gemeint, aber völliger Overdrive
      2 2 Melden
    • atomschlaf 05.11.2017 11:50
      Highlight Die üble Nachrede wäre, wenn jemand dem StVA meldet, dass kokolorix fahrunfähig sei, weil er oder sie saufe/kiffe/halb blind sei, obschon dies überhaupt nicht stimmt.

      Das Problem mit Via Sicura ist, dass solche anonymen Denunzianten geschützt werden, auch wenn die Anschuldigungen frei erfunden sind.
      1 1 Melden
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 03.11.2017 15:48
    Highlight Eigentlich könnte ja Donald Trump auch arbeiten, statt immer nur Tweets absetzen.
    141 8 Melden
  • Carmo 03.11.2017 15:44
    Highlight Auf der einen Seite ein skandalöser Entscheid gerade, da anscheinend das Argument "sie sitzt trotz Kopfschmerzen am Computer" als relevant tangiert wird. Dies muss keines Falles ein Problem darstellen.

    Auf der anderen Seite war ich positiv überrascht, denn solche anonymen Meldungen können absolut sinnvoll sein, wenn sie sich denn als wahr erweisen, was hier in einem gewissen Rahmen tatsächlich der Fall zu sein scheint.
    25 71 Melden
    • Baba 03.11.2017 16:29
      Highlight Anonyme Meldungen sind feige.
      82 8 Melden
  • solomon london 03.11.2017 15:40
    Highlight Haben diese Menschen nicht schon genug Leid in ihrem Leben?
    78 21 Melden
  • Dilophosaur99 03.11.2017 15:32
    Highlight 100% verdient
    27 133 Melden
    • urano 03.11.2017 16:05
      Highlight gehe mal davon aus, dass Du diesen Fall zu hundert Prozent kennst. wenn nicht, dann halt die Füsse still !
      89 11 Melden
    • My Senf 03.11.2017 16:12
      Highlight Ähm nein nur noch 50%!
      33 4 Melden
    • Fabio74 03.11.2017 17:05
      Highlight Argumente?
      19 3 Melden

Ganz ohne Plastiksäckli: In Zürich öffnet der erste Zero-Waste-Laden der Deutschschweiz

In Zürich eröffnet der erste Laden ganz ohne Abfall. Wer was kaufen will, muss seinen eigenen Behälter mitnehmen, auch für Nudeln, Reis oder Alkohol. «Zero Waste» heisst die Philosophie und steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. 

Rüebli, Kartoffeln, Nudeln oder Seife, im Foifi, dem ersten Zero-Waste-Lasten in Zürich, findet man eigentlich alles – ausser eben Plastiksäckli. Der neue Laden steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft und setzt sich zum Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Der Durchschnittsschweizer produziert im Jahr 344 Kilogramm Abfall – viel zu viel, finden die Betreiber des «Foifi». Der Name ist ein Vermerk auf die fünf Axiome von Zero Waste, aber auch eine Liebeserklärung an den Zürcher …

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