Schweiz
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Kommunikation ist Brigitte Obrists Medizin. bild: facebook/brigitte obrist

Warum einer Aargauerin die IV-Rente halbiert wird, nachdem sie zu viel getwittert hat

Brigitte Obrist ist aktiv auf Twitter und Facebook. Zu aktiv, finden einige und fragen sich, wie eine IV-Bezügerin den ganzen Tag vor dem PC sitzen kann. Sie beschweren sich bei den Behörden – mit fatalen Konsequenzen für Obrist.



In ihrem Wohnkanton, dem Aargau, ist Brigitte Obrist bekannt als eine Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Vor zwei Jahren hat sie gegen ein Muslim-Inserat von der SVP Strafanzeige eingereicht. Über die Kantonsgrenze hinaus kennt man Obrist als ehemalige Bordellbetreiberin, AIDS-Hilfe-Projektleiterin und heutige Kämpferin für die Rechte von Sexarbeiterinnen. 

Mit fast allem in ihrem Leben geht Obrist offen um. Mit ihrer Vergangenheit als Prostituierte, mit ihrer Krankheit, den Cluster-Kopfschmerzen, und damit, dass sie seit 17 Jahren IV-Rente bezieht. Auf den sozialen Medien ist sie überaus aktiv. Auf Facebook teilt sie Artikel, die sie interessant findet, und diskutiert in den Kommentarspalten. Auf Twitter tippt sie manchmal einen kurzen Gedanken ein, mischt zuweilen aber auch eine politische Diskussion auf. In ihrem Blog verarbeitet sie ihre Schmerzanfälle in längeren Artikeln oder äussert in pointierten Texten Kritik an ihr nicht nahestehenden Parteien.

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bild: facebook/brigitte obrist

Dass eine IV-Bezügerin derart umtriebig sein kann, passt nicht in jedermanns Weltbild. Über die Jahre gehen mehrere Meldungen bei der Aargauer IV-Stelle ein, die darauf hinweisen, dass Obrist durchaus arbeiten könne, so aktiv sie sich auf den sozialen Medien gebe. 

Obrist erfährt von diesen Meldungen erst, als sie vor zwei Jahren aufgeboten wird, sich für die IV erneut abklären zu lassen. Ein neues Gutachten müsse erstellt werden, heisst es. Obrist verlangt Akteneinsicht und wundert sich: Gegen sie liegen Verdachtsmomente vor. 

In den Akten liest sie Erstaunliches. Dass die Aargauer IV-Stelle 2012 einen anonymen Anruf einer Frau entgegennahm. Diese habe sich darüber geärgert, dass Obrist mit ihren vermeintlichen Kopfschmerzen so aktiv vor dem PC sitzen und surfen könne. 

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Aus den Akten von Brigitte Obrist. bild: zvg

Eine zweite Meldung, ebenfalls anonym verfasst, erhielt die IV-Stelle Ende 2014. In dem Schreiben werden akribisch die Anzahl abgesetzter Tweets, Einträge auf Facebook und ein Auftritt im Schweizer Fernsehen von Obrist als Expertin für Sexarbeit aufgelistet.

«Kann diese Frau nicht einen Job annehmen, sei es Teilzeit oder Vollzeit, wenn sie doch permanent vor dem Computer sitzt?»

Anonym

«Wer so recherchieren, informieren, antworten kann, wer so viele Meinungen und Kritik ins Netz stellen kann, dem sollte es doch möglich sein, ein Stück des Einkommens selber zu erarbeiten!», ärgert sich die Verfasserin. 

Zugegebenermassen: Obrist sitzt oft vor dem PC. Tatsächlich hat sie auch schon viele Tweets abgesetzt, über 62'000 seit sie der Plattform 2011 beigetreten ist. Auch stimmt es, dass sie manchmal an Vorträge eingeladen wird, um über ihre Vergangenheit als Sexarbeiterin zu sprechen. Ist Obrist eine IV-Betrügerin?

Die Kopfschmerzen seien eigentlich nicht wirklich Schmerzen im Kopf, sagt sie. «Es sind mehr Gesichtsschmerzen, die hinter dem Auge sitzen. Es kommt von einer Sekunde auf die andere und fühlt sich an, als müsste ich ein Kind durch mein Auge gebären.» Cluster-Kopfschmerz ist eine seltene Krankheit, die in Attacken auftritt und äusserst schmerzhaft ist. Medizinisch gilt sie als unheilbar.

«Man entwickelt Strategien gegen den Schmerz. Entweder schlägt man seinen Kopf so lange gegen die Wand, bis man tot ist, oder man lenkt sich ab.»

Brigitte Obrist

Sie habe sich für Zweiteres entschieden. Ablenkung laufe bei ihr am besten über die Kommunikation. Kann sie aufgrund der Schmerzen nicht aus dem Haus, halte sie den Schwatz mit den Leuten halt online. «Habe ich Schmerzen, beginne ich in die Tasten zu hauen», sagt sie. 

Kurz bevor die Aargauer SVA Obrist zur stationären Begutachtung schickt, geht bei der Anstalt eine dritte Meldung gegen Obrist ein. Wieder ist sie anonym. 

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Auszug aus den IV-Akten von Obrist. bild: zvg

Nachdem Obrist von den Mitteilungen erfahren hatte, habe sie begonnen, sich selbst zu zensieren. «Ich traute mich nicht mehr, im Internet zu surfen. Ich fühlte mich beobachtet, wenn ich meinen Briefkasten leerte. Ich ging nicht auf den Markt im Nachbarsdorf, weil man mir dann hätte anhängen können, dass ich ja noch normal gehen kann», sagt sie. 

Nach der Begutachtung erhält Obrist Anfang diese Woche eine Verfügung der IV: Ihr wird die Rente um die Hälfte gekürzt. 

Schlimmer als dieser Bescheid ist für Obrist der Inhalt des neuen Gutachtens. Die Behauptungen der anonymen Melder seien darin wie medizinische Berichte behandelt worden. Teilweise seien Passagen fast wörtlich dem Schreiben dieser Beanstander entnommen worden.

«Die Versicherte hat eine sehr gute Fähigkeit, die Social Media zu verfolgen und sich darin in vielfältiger Weise zu äussern.»

Gutachten von Brigitte Obrist

Oder: «Aktuelle Beispiele zeigen, dass die Versicherte in der Lage ist, an öffentlichen Veranstaltungen aufzutreten und vom Publikum interviewt zu werden.»

Alles in allem wird im Gutachten von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes ausgegangen. Obrist könne im Dienstleistungssektor eine leichte körperliche Tätigkeit ausüben. 

Auf Twitter erhält Obrist Unterstützung von ihren Followern. Darunter Marie Baumann, die den Blog IV Info betreibt. Dort trägt sie Fälle und Berichterstattungen rund um das Thema Invalidität und Behinderung zusammen.

Beunruhigend findet Baumann, dass Missbrauchs-Verdachtsmomente den IV-Stellen anonym entgegengebracht werden können. Vor allem hinsichtlich des neuen Gesetzes zur Überwachung von IV-Bezügern, das derzeit ausgearbeitet werde.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hatte die Schweiz im Februar 2016 in einem Urteil für ihre bisherige Praxis gerügt. Sozial-Detektive wurden bei Verdachtsmomenten aufgeboten und IV-Bezüger ausspioniert. Der EGMR sagte, dies sei ohne eine gesetzliche Grundlage nicht zulässig.

Derzeit ist der Bundesrat daran, einen entsprechenden Gesetzesentwurf zu erarbeiten. Dieser sieht vor, dass künftig Personen per Video, Fotomaterial oder Tonaufnahmen überwacht werden dürfen.

«Aber von wem?», fragt sich Bloggerin Baumann. «Darf nun jeder einen IV-Bezüger filmen und Observationsmaterial sammeln?» Das geht gar nicht, findet sie. Vor allem müsse ein Versicherter auch gegen eine Person wegen übler Nachrede klagen können, wenn die Vorwürfe gegen ihn haltlos sind. Dafür brauche er aber den Namen des Anprangerers. 

Pierre Heusser, Anwalt für Sozialversicherungsrecht, sagt, ein Arzt müsse eine objektive medizinische Einschätzung der Bezüger vornehmen. «Natürlich darf er gewisse Hinweise von Drittpersonen bei seinen Untersuchungen mitberücksichtigen. Aber diese in einem Gutachten wörtlich zu übernehmen, geht nicht.»

Er kann sich vorstellen, dass jetzt, wo Sozial-Detektive nicht mehr erlaubt sind, auf andere Quellen zurückgegriffen wird. 

«Die Berichterstattung des Nachbars, sozusagen als Ersatz des Detektivs, könnte bei den IV-Stellen höher gewichtet werden.»

Anwalt Pierre Heusser

Dem widerspricht Linda Keller, Sprecherin der SVA Aargau. «Eine IV-Rente wird nie bloss aufgrund einer Verdachtsmeldung aufgehoben. Einem solchen Entscheid liegen vertiefte Abklärungen zu Grunde.» Grundsätzlich würde aber jede Verdachtsmeldung ernst genommen, auch wenn sie anonym erfolge. IV-Fachpersonen prüften dann, ob weitere Abklärungen aufgrund der Meldung notwendig seien. «Die Neubeurteilung der Arbeitsfähigkeit einer Person muss immer auch medizinisch fundiert sein», sagt Keller. 

Für Obrist ist diese Begründung nicht zulässig. In ihrem Gutachten werde ausgiebig auf die Argumente derjenigen Drittpersonen eingegangen, die sie bei der Behörde angeschwärzt hätten. «Meine Aktivitäten auf den sozialen Medien, der Umstand, dass ich trotz körperlicher Krankheit noch denken und schreiben kann, wird mir als Ressource ausgelegt», sagt sie.

Sie will gegen die Verfügung Beschwerde einreichen. Diese wird den Entscheid der IV-Stelle jedoch nicht aufschieben. Schon ab dem 1. Dezember wird Obrist nur noch die halbe Rente erhalten, sprich: 354 Franken im Monat.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Thinkdeeper 06.11.2017 08:45
    Highlight Highlight Na das ist ja wohl klar in unserer Neid- und Totschlagegesellschaft.
    Die anonymen Intriganten und Korrupten tun alles um die unangenehme Totzuschlagen, Sie als Schmarotzer zu brandmarken und das Volk gegeinander aufzuwiegeln um Ihnen nicht genehmen die Leistungen vorzuenthalten.
    Willfährige Beamten und Mitläufern werden zu Assistenten gezielter Erniedrigung sowie psychischer und wirtschaftlicher Ausrottung.
  • stadtzuercher 05.11.2017 12:09
    Highlight Highlight Ich finds gut, spielt die politische Einstellung bei der Bemessung der IV-Rente keine Rolle.

    Übrigens: Wenn dasselbe einem aktiven Twitterer mit rechtskonservativer Gesinnung passiert wäre, wären die Kommentarspalten voll von Häme...
  • Spooky 05.11.2017 03:30
    Highlight Highlight Und wer wagt es, unsere Schweizer Superreichen zu denunzieren?

    Ich jedenfalls nicht.
  • Tropfnase 04.11.2017 22:06
    Highlight Highlight Wer auf Kosten der Anderen Lebt sitzt im Glashaus.
    Wer im Glashaus sitzt sollte eben nicht mit Steinen werfen. sorry
    • Saraina 05.11.2017 22:29
      Highlight Highlight Entschuldigung, in einer Demokratie mit freier Meinungsäusserung dürfen auch Arme, Kranke und Behinderte eine Meinung haben und sie äussern.
  • grandvlad 04.11.2017 17:37
    Highlight Highlight Des Menschen grösster Feind ist die Gesellschaft; ergo der Mensch selbst. Hoffe, dass die wetternden Personen selbst nie in die Lage kommen IV beziehen zu müssen, und sie dann so angefeindet werden......
  • Bucky 04.11.2017 16:01
    Highlight Highlight Der Fall zeigt eindrücklich den klaffenden Abgrund auf zwischen dem Anspruch der bürgerlichen Gesellschaft, dass alle schön brav arbeiten gehen, und der Realität des Arbeitsmarkts in der Schweiz, auf dem Menschen mit Beeinträchtigungen extrem diskriminiert sind. Die Forderung, jemand mit IV-Rente soll einfach arbeiten gehen, ist leicht gestellt und spiegelt in den meisten Fällen wohl auch den eigenen Wunsch der Betreffenden oder des Betreffenden. Nur ist es nicht unbedingt leicht, mit einer IV einen wirklich passenden Job zu finden. Schweizer Unternehmen sind richtig verschleckt beim Personal.
  • Sándor 04.11.2017 10:20
    Highlight Highlight Auch eine Möglichkeit jemand mundtot zu machen, man entzieht die Lebensgrundlagen.

    Nebst das es eh nicht genügen Arbeitsplätze gibt, geht man noch auf die Kranken los um dampfabzulase und raubt dennen noch den letzten positiv.
  • Siebenstein 04.11.2017 09:49
    Highlight Highlight Zum kotzen diese Denunzianten!
    Was diese anscheinend total vergessen, zu twittern und zu surfen ist etwas bei den man sich den Zeitpunkt frei auswählen kann, ein Arbeitsplatz bietet diese Freiheit eher nicht!
    Da muss man, egal ob man gerade vor Schmerzen wahnsinnig wird...
  • redeye70 04.11.2017 09:32
    Highlight Highlight Ist das juristisch überhaupt haltbar mit den anonymen Hinweisen? Da ist der üblen Nachrede Tür und Tor geöffnet. Ist für mich typisch Schweiz. Kaum einer hier hat den Mut Andere direkt anzusprechen. Lieber versteckt man sich und wettert hintenrum. Diese Frau hat meiner Meinung nach das Recht zu erfahren, wer sie anschuldigt.
  • elivi 04.11.2017 09:03
    Highlight Highlight Mir is ein IV bezieher lieber der sich für andere einsetzt als einer, der schwarz arbeitet oder die nachbaren stört, sich ein motorad anschafft etc.
    Wenns wirklich krass ist, würde ich auch Meldung erstatten, mit meinem Namen, denn ich habe keine Angst für meine Sache auch gerade zu stehen.
    • stadtzuercher 05.11.2017 12:12
      Highlight Highlight nur setzt sich diese frau nicht nur für andere ein, sie setzt sich auch gegen andere ein und zieht gegen diese diese vor gericht.

      das für jemanden einsetzen und gegen jemanden einsetzen hängt eben stark von der politischen gesinnung ein. und kann jetzt bei der beurteilung der arbeitsfähigkeit sicher nicht massgebend sein. wo kämen wir da hin: das parteibüechli entscheidet über die höhe der rente.
  • Sensenmaa 04.11.2017 08:41
    Highlight Highlight Wieviel Neid und Eifersucht Heute in den Herzen der Menschen herrscht...
  • winglet55 04.11.2017 08:18
    Highlight Highlight Bedenklich erscheint mir doch, dass sich die SVA auf anonyme Beschuldiger einlässt. Da haben wohl ein paar den Whistleblower- Artikel falsch verstanden.
    Schweizer- Neidhammel Mentalität gewinnt immer mehr die Oberhand.
  • öpfeli 04.11.2017 08:09
    Highlight Highlight Ich habe meine liebe Mühe mit der IV als Geschäftsstelle.
    Diese Geschichte wundert mich nicht.
    Viele IV Bezüger finden den Anschluss im Job gar nicht mehr. Die Frau bräuchte jetzt Eingliederungshilfe statt einfach eine Rentenkürzung.
    Die anonymen Melder wirds freuen. Dank ihrem Tunnelblick begreiffen die nicht mal, dass durch die Gutachten viel mehr Geld verprasst wurde.
    Das eigene Leben muss ziemlich bekackt sein, wenn man anderen mit solcher Missgunst begegnet. Feige ist es zudem, wenn man nicht mal mit Namen einstehen kann.
    • Bucky 05.11.2017 22:52
      Highlight Highlight "Die Frau bräuchte jetzt Eingliederungshilfe statt einfach eine Rentenkürzung." Sie hat wohl das Pech, im Kanton AG zu leben...
    • öpfeli 06.11.2017 09:14
      Highlight Highlight Ich habe keine IV Erfahrung außerhalb des Aargaus. Ist es sonst wirklich besser?
  • NoCapitalism 04.11.2017 07:46
    Highlight Highlight Wäre es denn besser wenn sie einfach zuhause rumsitzt und nichts tut. Ist doch super dass sie sich mit dem aufdecken der sozialen ungleichheit ablenken kann und es ihr somit besser geht.
    Und mal ehrlich, das geld das sie kriegt reicht niergends hin. Das ist schon eine frechheit sowas rente zu nennen.
  • trio 04.11.2017 07:41
    Highlight Highlight Grundsätzlich ist denunzieren (man kann auch aufdecken, Whistleblowing etc. sagen) nicht unbedingt schlecht. Allerdings kommt es stark auf die Gründe an und auf die Reaktion der Behörde. Leider hat die hier anscheinend voll versagt.
    • Gigle 04.11.2017 10:18
      Highlight Highlight Stimmt so nicht, per Definition wird denunziert um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen. Ein Whistleblower jedoch deckt etwas auf, um so der Allgemeinheit neue Informationen zu verschaffen. Ohne eigene Vorteile, meist eher mit massiven persönlichen Nachteilen.
  • Spooky 04.11.2017 00:06
    Highlight Highlight Das ist eine Frechheit, wie man mit dieser Frau umgeht!

    IV-Rentner und Sozialfälle müssen mit Respekt behandelt werden:

    Sie sind Arbeitgeber für eine Armee von IV-Beamten, IV-Ärzten, klinischen Psychologen, Psychiatern, Psychiatriepflegern, Managern und Chemikern und Laboranten der Pharmaindustrie, Krankenschwestern, Physiotherapeuten und linken Sozialarbeitern, die alle schamlos absahnen und ihre Einfamilienhäuschen bauen können und somit der Bauindustrie und ihren Zulieferern helfen. IV-Rentner und Sozialfälle sind der wichtigste Wirtschaftsfaktor, den es gibt.
    • Midnight 04.11.2017 09:10
      Highlight Highlight Wow, faszinierend, wofür ein IV-Bezüger so alles seinen Kopf hinhalten muss.
      Bedeutet das, dass in deinen Augen die IV abgeschafft gehört, weil alle angeblich linken Nutzniesser kein Geld verdienen dürfen?
      Bist Du dir darüber bewusst, dass es extrem viele Obdachlose gäbe, wenn alle Menschen mit linker Gesinnung nichts mehr verdienen dürften? Vom offensichtlich faschistoiden zug eines solchen, zum Glück rein hypotetischen Systems mal abgesehen.
      Auch links orientierte Menschen zahlen Steuern und haben die gleichen Rechte, wie alle Anderen auch, ob sie jetzt Arzt sind oder bei der IV arbeiten!
    • lilas 04.11.2017 10:31
      Highlight Highlight Meinst Du mit "schamlos absahnen" das arbeiten gehen?
      Ich frage mich, warum Du so verbittert bist. Es gibt Menschen die arbeiten gehen als: IVBeamte, IV-Ärzte, klinische Psychologen, Psychiater, Psychiatriepfleger, Manager und Chemiker und Laboranten der Pharmaindustrie, Krankenschwestern, Physiotherapeuten und Sozialarbeitern und wenn es die alle nicht gäbe dann möchte ich gerne sehen wie es den Menschen geht die nicht arbeiten können weil sie krank sind.
    • Mephista87 04.11.2017 12:49
      Highlight Highlight Pflegepersonal in einem Satz mit "schamlos absahnen". Ich glaub es hackt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bucky 04.11.2017 00:05
    Highlight Highlight Auf IV-RentnerInnen rumhacken ist einfach billig. Die können sich so gut wie nicht wehren. Aber man sollte sich mal den Augiasstall der Sozialindustrie anschauen. Staatsbetriebe. SVAs usw. Oder dann staatlich subventionierte Stiftungen und dergleichen. Oder plakative "Unternehmer", deren Leistungen allerdings von Sozialämtern und Krankenkassen "berappt" werden. Oft mit "Agogis"-Abschluss (Sozialpädagogen, Arbeitsagogen). Wer nach unten (die IV-RentnerInnen) tritt, macht es sich schon ein bisschen zu einfach. Denn die wirklich faulen Eier finden sich auf der Lohnliste der Sozialindustrie.
    • Midnight 04.11.2017 09:19
      Highlight Highlight Kann gut sein. Der Begriff "Sozialindustrie" ist allerdings nicht akkurat, handelt es sich im Sozialwesen doch eher um Dienstleistungen als um Produktion von Produkten oder die Rohstoffgewinnung.

      Find ein bisschen traurig, dass irgendein frustrierter Wutbürger mit solchen Begriffen um sich wirft und andere das ganze dann einfach nachplappern, ohne sich der Bedeutung der Begriffe im klaren zu sein...

      Funktioniert das heute so? Die Bevölkerung plappert der Politik alles nach, weil sie zu faul oder zu abgelenkt ist, um zu hinterfragen?
      Dem demokratischen Gedanken ist das nicht förderlich.
    • Bucky 04.11.2017 15:21
      Highlight Highlight @Minight "Sozialindustrie" als Begriff erfüllt seine Funktion. Es verstehen alle, was gemeint ist. An anderer Stelle schrieb Spooky: "IV-Rentner ... sind Arbeitgeber für eine Armee von IV-Beamten ... und linken Sozialarbeitern, die alle schamlos absahnen ... ." Das bringt es genauso auf den Punkt, wie beeinträchtigte Menschen in dieser profitorientierten Gesellschaft eben nur noch eine Ressource sind, aus der, ähnlich wie bei der Rohstoffgewinnung, Kapital geschlagen wird. Dann dein "irgendein frustrierter Wutbürger": nicht wirklich. In der Sozialindustrie wimmelt es nun mal von faulen Eiern.
  • Dewar 03.11.2017 22:19
    Highlight Highlight Einfach immer wieder erstaunlich, wie z.B. Steuererleichterungen für Reiche und Unternehmen immer wieder toleriert oder gar befürwortet werden, aber wehe es geht um Asylbewerber oder IV-Bezüger, dann ist jeder Rappen zuviel. Da ist eine Person krank und kann keiner Arbeit nachgehen - und da gibt es tatsächlich Neider, die ihr keine 700 Franken monatlich gönnen und ihr am liebsten noch den PC wegnehmen würden, denn wenn sie sich den leisten kann geht es ihr offenbar weder gesundheitlich noch finanziell sehr schlecht. Was ist los mit euch? Kann mir das jemand erklären?
    • TheBean 03.11.2017 23:46
      Highlight Highlight Es geht nicht um den PC. Es geht darum, dass sie über 20 Tweets pro Tag absetzt und im Fernsehen auftritt. Jemand, der wirklich auf IV angewiesen ist, kann solchen Tätigkeiten NICHT nachgehen.
    • Midnight 04.11.2017 09:25
      Highlight Highlight @Bean Es liegt weder an dir noch am Nachbar dies zu beurteilen. Im Text wird gut erklärt, weshalb sie tut was sie tut.
      Soll sie statt dessen den ganzen Tag vor der Glotze hocken? Wenn man als IV-Bezüger nichts mehr tun darf und einfach Zuhause bei Brot und Wasser eingesperrt wird, ist das einfach nur Verschwendung von Leben!
    • Fabio74 04.11.2017 10:39
      Highlight Highlight @TheBean Du hast keine Ahnung. Auf IV angewiesen sein heisst nicht ans Bett gefesselt zu sein
  • Schmirinskis 03.11.2017 21:06
    Highlight Highlight Auch wenn ich zu meinen Spitzenzeiten "nur" alle 1.5 Wochen einen Cluster Anfall hatte: Es ist mir nicht möglich nachzuvollziehen, wie man als Clusterpatient so viel Zeit vor dem PC verbringen kann. Ich kann nach einem Anfall tagelang nie mehr als ein paar Minuten am Stück davor sitzen. Auch von anderen Clusterpatienten wird mir dies immer bestätigt.
    • Tikvaw 03.11.2017 21:59
      Highlight Highlight Dann sollten Sie doch wissen, das nicht alle Betroffene auf schnell wechselnde Bilder reagieren ähnlich wie nicht alle Epileptiker photo-sensibel sind. Es gibt solche bei denen treten die Schmerzen immer zur gleichen Zeit und mit regelmässigen Abständen auf, egal was die Person vorher oder nachher gemacht hat. Ausserdem wissen Sie sicher auch, das Betroffene manchmal wochenweise beschwerdefrei sind um plötzlich wieder monatelang chronische Schmerzen zu haben. Von hier aus darüber zu urteilen wie bei dieser Frau der Symptomverlauf aussieht, ist unmöglich.
  • URSS 03.11.2017 21:04
    Highlight Highlight Der schlimmste Lump im ganzen Land ist dieser IV Denunziant...
  • Burdleferin 03.11.2017 21:03
    Highlight Highlight „Sexarbeit“. Euphemistischer gehts nicht!
  • atomschlaf 03.11.2017 20:57
    Highlight Highlight Himmeltraurig, diese neidzerfressenen Denunzianten!

    Noch trauriger aber unser "Rechtsstaat" der solche Leute auch noch schützt.
  • peterli90 03.11.2017 20:46
    Highlight Highlight Was soll das drumgeheule hier in der Kommentarspalte? Die Frau kann ja ein Rechtsmittel ergreifen. Zudem: kennt hier jemand die Gutachten plus die Verfügung der IV? Ja, eben...
    • Fabio74 04.11.2017 17:01
      Highlight Highlight Man kannDenunziantentum auch schön reden
  • Wir sind das Volk 03.11.2017 20:39
    Highlight Highlight Wow... bravo IV Alles richtig gemacht!

    Und herzlichen Dank an die anonyme Hinweisgeberin, war sicher nicht einfach sich so in den Dienst der schweigenden Mehrheit zu stellen.

    Frau Obrist, tun Sie bitte dem Steuerzahler einen Gefallen und lenken Sie sich in Zukunft mit ehrlicher Arbeit von ihren Schmerzen ab!

    Vielen Dank
    • Tikvaw 03.11.2017 21:32
      Highlight Highlight Wovon träumen Sie. Wie andere schon erwähnt haben: Wir leben im Kapitalismus. Ein Unternehmen muss auch bei 25% Angestellten relativ hohe PK Beiträge bezahlen das Preis-Leistungs-Verhältnis wird extrem knapp. Muss das Unternehmen der Frau noch zusätzlich grundlegende Dinge anlernen und besteht das Risiko von regelmässigen, krankheitsbedingten Ausfällen ergibt dies ein Minus. Gleichzeitig hat es Tausende voll im Berufsleben stehende KV'ler und Büroassistenten die einen Teilzeitjob suchen, bei denen diese Probleme nicht zutreffen. Was ist die Chance einen Job im 1. Arbeitsmarkt zu erhalten?
    • Wir sind das Volk 03.11.2017 21:51
      Highlight Highlight Ich träume nicht... ich bin Unternehmer.

      Stimmt, ev. wird es schwierig im Arbeitsmarkt. Dann halt halbe Rente, Schluss mit Internet und Haarefärben. Zudem können wir kaum sämtliche Individuen die nicht mehr für den Arbeitsmarkt in Frage kommen über die IV abwickeln.

      Darwin lässt grüssen...
    • Fabio74 03.11.2017 22:18
      Highlight Highlight Leute die Denunziantentum beklatschen sind auf der tiefsten Stufe des Menschseins
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 03.11.2017 20:36
    Highlight Highlight An alle SVP-Basher: Die Linken, Netten und Grünen sind kein bisschen besser, wie der unten von 2sel erwähnte Via Sicura-Denunziantenschutzartikel zeigt!
    • Fabio74 03.11.2017 22:19
      Highlight Highlight Was für ein armseliger Blödsinn.
      Halt dich ans Gesetz und ViaSicura kostet dich nichts
    • Yamamoto 03.11.2017 22:42
      Highlight Highlight Der Anteil an Law-and-order-Fanatikern unter den bürgerlichen Parteien ist nun einmal höher. Bei der SP ist es insbesondere der "rechte" Flügel der Partei – Jositsch, Killias etc., die solche Dinge befürworten. Ich lehne eine flächendeckende Überwachung/Denunziantentum allgemein ab, auch im Strassenverkehr und ich hoffe, dass Aufnahmen aus Dashcams nie als Beweise zugelassen werden. Bedenklich ist hier, dass die Praxis der SVA Aargau eine Grundrechtseinschränkung für alle IV-BezügerInnen darstellt. Sie dürfen sich nur noch beschränkt öffentlich äussern oder müssen eine Rentenkürzung hinnehmen.
    • atomschlaf 04.11.2017 06:34
      Highlight Highlight Fabio, Du hast Null und Nichts begriffen.
      Es geht nicht um "ans Gesetz halten".
      Es geht darum, dass jemand anonym dem StVa schreiben kann "Fabio ist eine Gefahr im Strassenverkehr, weil er säuft und kifft", auch wenn das erstunken und erlogen ist.

      Du hast danach einen Haufen Ärger und Kosten am Hals und erfährst noch nicht mal, wer Dir das eingebrockt hat, damit Du ihn wegen übler Nachrede verklagen kannst.

    Weitere Antworten anzeigen
  • arpa 03.11.2017 19:40
    Highlight Highlight An alle die hier motzen:
    Sobald man soweit krank ist, dass die Arbeit regelmässig darunter leidet ist man uninteressant. Solltet ihr also in der Lage sein jemanden einzusetzen der 50% arbeiten kann, aber eben nicht fixe zeiten, da eben krank, dann macht es bitte auch. So kann der Beeinträchtigte die Arbeit wahrnehmen wenn es im besser geht und sich zu hause therapieren wenn es ihm schlecht geht..
    Dazu ist aber kein Betrieb in der Lage da eben alles sofort erledigt werden muss.
    Viele wollen arbeiten, können nur bedingt und bekommen somit keine Stelle -> RAV/IV/Sozialhilfe
  • Nonvemberbal 03.11.2017 19:05
    Highlight Highlight Jeder mit regelmässigen Kopfschmerzen weiss genau, dass das grelle Licht des Monitors die Sache noch schlimmer macht.
    Und falls Ablenkung hilft. Kleiner Tipp: Arbeiten lenkt ab. Z.b Home Office


    • Enzasa 04.11.2017 03:53
      Highlight Highlight Kopfschmerzen und Cluster Schmerzen sind völlig unterschiedliche Schmerzarten
    • EvilBetty 04.11.2017 07:17
      Highlight Highlight Kopfschmerzen sind nicht gleich Kopfschmerzen
    • öpfeli 04.11.2017 08:13
      Highlight Highlight Es sind nicht einfach Kopfschmerzen. Entweder man liest richtig oder man kommentiert nicht.

      Menschen die IV beziehen finden kaum eine Arbeitsstelle. Das ist ein trauriger Fakt.

      Ihr Kommentar ist ebenso dumm wie sinnlos.
  • Hieronymus Bosch 03.11.2017 19:01
    Highlight Highlight Zitat "Obrist könne im Dienstleistungssektor eine leichte körperliche Tätigkeit ausüben". Hatte sie diesen Beruf früher nicht inne?
    • Midnight 04.11.2017 09:45
      Highlight Highlight @Silent Du scheinst ja einige Leute zu kennen. Kennst Du die aus dem Privatleben oder aus dem Job?
      Falls aus dem Job, darf ich fragen, was Du beruflich machst?
    • Midnight 04.11.2017 23:36
      Highlight Highlight @Silent Merci für den Einblick. Klingt interessant!
  • Nuka Cola 03.11.2017 18:52
    Highlight Highlight Also 28 Twieets am Tag ist schon etwas fleissig...

    Vielleicht wäre es ja wirklich etwas, wenn die Frau per Social Media Kundenbeziehungen für Unternehmen pflegt, gibt es eine Bezeichnung für, die mir gerade nicht einfällt, aber das könnte mit flexiblen Arbeitszeiten, ortsunabhängig, als Teilzeitjob gemacht werden.

    Anderseits finde ich es kleinelieg, dass wegen 708 Franken ein Fass aufgrmacht wird, wärend andere sich die Zähne auf Sozialkosten für 6k sanieren lassen, aber die Zähne nie putzen. So einen haben wir hier leider im Dorf.
    • oliversum 03.11.2017 23:12
      Highlight Highlight Zeig ihn doch anonym an. Du weisst ja offenbar genaustens Bescheid, was er im Badezimmer macht.
    • Enzasa 04.11.2017 03:56
      Highlight Highlight Manchmal viel, manchmal wenig bei 140 Zeichen reichen manchmal 10 Minuten für 20 Tweeds vielleicht waren sie auch nur Retweetet das geschieht in Sekunden
    • Nuka Cola 04.11.2017 09:23
      Highlight Highlight @Oliversum, ich glaube du hast mich nicht richtig verstanden, ich sehe es nicht vor, jemanden zu denunzieren, ich finde hier aber den Kontrast relativ heftig. Übrigens, ich muss denn gar nicht denunzieren, denn bei uns im Dorf ist sein Verhalten, auch weil er selbst keinen Hehl draus macht, allen bekannt. Auch dem Sozialamt, den im Laden gegenüber von denen geht er jeden Tag seine 3 Päckli Malboro Rot und eine Palette Feldschlöschen kaufen.
      Aber ich finds einfach heftig, dass ihm dieses Konsumverhalten finanziert wird, anstatt einer Therapie. Aber ich glaube, hier wird auf Zeit gespielt
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 03.11.2017 18:19
    Highlight Highlight Anonym denunzieren, das ist unter aller Sau. Entweder steht jemand zu seiner Meinung und zwar öffentlich, oder er lässt es sein. Genau so unter aller Sau ist aber das Amt, welches solchen anonymen Anzeigen nachgeht.
  • djangobits 03.11.2017 18:13
    Highlight Highlight Feige, die anonymen Wutbürger und Hobby-Stasiagenten. Feige auch die Gemeinde, die 1. entweder in Abklärungen geschlampt hat oder 2. sich von anonymen Idioten rumschubsen lässt.
  • Lusch 03.11.2017 18:12
    Highlight Highlight So fördert man das Denunziantentum, offensichtlich wird das von den Behörden ja begrüsst! Was für eine Schande für unser Land, das immer mehr zum Überwachungsstaat mutiert!
  • häfi der Spinat 03.11.2017 18:00
    Highlight Highlight Oh mein Gott!
  • sheimers 03.11.2017 17:55
    Highlight Highlight Das Denunziantentum scheint zum Volkssport der stolzen Neidgenossen geworden zu sein. Mich hat auch schon einer beim Arbeitgeber angeschwärzt, weil ich während der Pause auf Facebook seine Partei kritisiert habe. Zum Glück ohne schwerwiegende Konsequenzen für mich. Es hat mich trotzdem mit Schaudern an den Fichenskandal oder an ähnliche Vorgänge in totalitären Ländern erinnert. Merkt euch eins: "Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant".
  • 2sel 03.11.2017 17:38
    Highlight Highlight Leider wird die Schweiz immer mehr zum "Privat-Überwachungsstaat", auch im Strassenverkehr:

    " 30a Meldungen von Privatpersonen über Fahreignungsmängel
    1 Meldet eine Privatperson der kantonalen Behörde Zweifel an der Fahreignung einer anderen Person, so kann die kantonale Behörde beim behandelnden Arzt einen Bericht einholen. Auf Wunsch der meldenden Person sichert sie dieser Vertraulich-
    keit zu. Ihre Identität darf auch im Rahmen von Administrativ-verfahren nicht preisgegeben werden"
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerRaucher 03.11.2017 17:15
    Highlight Highlight In der Schweiz verkriecht man sich als IV Rentner am besten in einem Loch, wo einen niemand sehen kann. Scheinbar muss man wenn man IV hat, auch so leiden, das man gefälligst nicht mehr am normalen Leben teilnehmen darf. Noch nicht mal im Internet! Was haben solche Leute eigentlich das Gefühl? Man hat nur recht auf IV wenn man Bettlägerig ist?
    • Suter Nicole 04.11.2017 01:26
      Highlight Highlight Genau leider ist es so, auch wenn man Arbeitslos und wenn man Sozialhilfebezüger ist. Man ist einfach abgestempelt und es wird sehr oft vom hohen Ross herunter geurteilt ohne die genauen Hinter-gründe von diesen Menschen zu kennen. Ist für so ein reiches Land wie die Schweiz eines ist einfach nur armselig. Das System ausnutzen ist auch nicht in Ordnung, aber immer nur bei denen Druck anzusetzen die schon am Boden liegen, ist am einfachsten! Das nennt man Willkür.
    • Midnight 04.11.2017 10:04
      Highlight Highlight Die grosse Masse der Schweizer kennt eben nur das Schwarz-Weiss-Denken:

      IV-Bezüger = Bettlägerig
      Arbeitsloser = Faul
      Flüchtling = Arm

      Alles, was nicht in dieses Schema passt, muss folglich falsch sein. Die wahren Hintergründe interessieren nicht, weil man, um diese zu verstehen, erst mal sein Hirn einschalten müsste. Ein Privileg übrigens, für welches im 18. Jahrhundert viele Menschen ihr Leben opferten. Und heut sind wir zu faul geworden, um es zu nutzen...

      Was ist nur los mit uns?
  • Nevermind 03.11.2017 17:05
    Highlight Highlight Tja die alte Weisheit gilt immer noch:

    „Der grösste Lump im ganzen Land, ist und bleibt der Denunziant.“
    • grumpy_af 03.11.2017 17:53
      Highlight Highlight Ob das wohl immer gilt, oder nur bei ausgewählten Opfern...? 🤔
    • Midnight 04.11.2017 10:09
      Highlight Highlight @Silent Irgendwie klingt das für mich aber ein bisschen zu sehr nach Selbstjustiz. Es kann doch nicht die Aufgabe des Nachbars sein, einen IV-Missbrauch zu melden. Dafür muss die IV schon selber sorgen. Man könnte ja zum Beispiel unangekündigte Hausbesuche machen und mit den Leuten reden, anstatt sie unter Beobachtung zu stellen und auszuspionieren. Das wär dann wenigstens ehrlich...
    • Midnight 04.11.2017 23:28
      Highlight Highlight Bei einem Ladendiebstahl ist der Sachverhalt vermutlich recht offensichtlich. Bei einem IV-Bezug, wie dieser Artikel zeigt, ist die Sachlage allerdings ein bisschen komplizierter. Klar, Sozialbetrug ist auch eine Art Diebstahl, aber der Betrug muss erst mal aufgedeckt und nachgewiesen werden. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung, ob es den Nachbarn nun passt oder nicht.
  • pamayer 03.11.2017 16:47
    Highlight Highlight Brigitte Obrist, stimmt, der Name war einmal bekannt.
    Da ist sie irgend jemandem mit ihren pointierten Aussagen kräftig auf den Schwanz (!) getreten. Dass auf Grund von anonymen Hinweisen eine IV Rente gekürzt wird, ist ein Skandal. Heisst quasi, wer IV bezieht, darf sich unsichtbar in der Wohnung aufhalten und maximal den Müll runtertragen. (Nur an den vorgeschriebenen Tagen.)
    Und dass eine 100% IV Rente CHF 708 beträgt, gleich der nächste.
    • Enzasa 03.11.2017 17:12
      Highlight Highlight Sorry sollte Herz sein
    • Sebs 03.11.2017 17:55
      Highlight Highlight In so fern ist es bei euch Eidgenossen dann doch ned so viel unterschiedlich wie in der BRD. Wir haben ja hier "das gleiche" und die selben "Probleme".

      Auch hier in D müssen sich "Arme" verstecken, weil sie eben sowieso ausgegrenzt sind (die meiste "Teilhabe" muss man kaufen - z.B. in Form eines Kinotickets) und wir schauen auf sie herab. Ich hatte die Schweiz und ihre durchaus freundlichen Bewohner hier vorbildlicher eingeschätzt. Aber so ist das eben mit den eigenen Vorurteilen. "Seitz halt doch a Neidhammel G*"
  • walsi 03.11.2017 16:43
    Highlight Highlight Bei den Denunzianten hat es wohl eher mit Neid zu tun und weniger um die Sorgen was mit den Steuergeldern gemacht wird.
    • Fabio74 03.11.2017 17:41
      Highlight Highlight Halleluja wenn es darum ginge warum akzeptiert man Steuerbetrug?
      Nein. Es geht ums Drauftreten gegen jene die unten sind
    • atomschlaf 03.11.2017 20:23
      Highlight Highlight Steuerbetrug ist strafbar, Fabio.
    • karl_e 03.11.2017 21:48
      Highlight Highlight Fabio meinte wohl Steuerhinterziehung. Das ist ein Kavaliersdelikt, bei uns in der Schweiz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 03.11.2017 16:35
    Highlight Highlight Wenn sie zuhause am Computer sitzen könnte, könnte sie auch von zuhause aus am Computer arbeiten. Insofern korrekt.

    Aber: Was soll sie machen? Kurz eine Ausbildung zur Webdesignerin und dann rauscht er nur so mit Aufträgen? Das ist doch alles illusorisch. Ob jetzt die IV oder die Sozialhilfe für sie aufkommt ist schlussendlich egal. Da kann man sich die Kosten für Gutachten sparen.

    Eine Kontrolle ist aber grundsätzlich sinnvoll. Wir hatten im Dorf mal einen Fall mit einem Maurer: 100% IV wegen dem Rücken, aber täglich schwarz auf einer Baustelle gearbeitet.
    • Pisti 03.11.2017 22:06
      Highlight Highlight Ich kenne aber auch das Gegenteil, Akkordmaurer mitte 50, Rücken ist kaputt und muss um seine IV kämpfen. Dazu noch all die schwerst psychisch Kranken die von einer IV nur träumen können. Aber hauptsache im Asylwesen, sind die Budgets unbegrenzt.
    • Fabio74 03.11.2017 22:23
      Highlight Highlight @Pisti Woher kommt dieser primitive Hass eigentlich?
    • Pisti 03.11.2017 23:45
      Highlight Highlight Welcher Hass?
      Habe lediglich geschrieben, dass im Asylwesen die Budgets unbegrenzt sind. Was ja wohl stimmt, wenn dort bereits private Organisationen riesen Gewinne schreiben. Aber einer kranken Frau kürzt man die Rente, Bauarbeiter kaputtgeschuftet gönnt man auch nichts mehr, usw...

    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 03.11.2017 16:34
    Highlight Highlight Ob der Frau Arbeit zugemuter werden kann oder nicht weiss ich nicht. Aber der Artikel zeigt schôn auf, dass wir ein Land voll von möchtegern Blockwarten sind.
    • zombie woof 03.11.2017 18:22
      Highlight Highlight Solches primitives Denunziantentum wird ja auch von Parteien wie der SVP gefördert
  • Rubby 03.11.2017 16:33
    Highlight Highlight Mir persönlich sind menchen bekannt die wirklich sehr schwer krank sind, die aber von der iv-stelle abgewiesen wurden...wenn ich jetzt die geschichte dieser dame lese, dann frage ich mich schon ob eine iv-rente gerechtfertigt ist oder wäre. (Kenne diese Dame nicht persönlich und schon gar nicht ihre Geschichte)...ABER ich weiss auch, dass es sehr viele iv-bezüger gibt, die wirklich arbeiten könnten. Wie es allerdings zu so hohen falscheinschäzungen bei dieser IV kommen kann ist mir ein grosses Rätsel..
    • Der Vogel 03.11.2017 18:14
      Highlight Highlight Wie viele iv-bezüger und deren krankengeschichte kennen sie denn welche ihrer meinung nach arbeiten können? ?
    • Vanessa_2107 03.11.2017 19:39
      Highlight Highlight Also Ihre verschiedenen Kommentare sind schon krass. Wer sind Sie, dass Sie sich anmassen über IV-Bezüger so zu urteilen ohne deren Schicksale zu kennen? Heutzutage braucht es Einiges um überhaupt IV-anerkannt zu werden, das weiss ich von meiner Schwester die nach einer schweren Hirnblutung (10x wurde sie am Hirn operiert in einem Jahr) schlussendlich keine Rente erhielt. Sie ist Coiffeuse und kann (zum Glück zu Hause) nur 50 % arbeiten. Genau wie Sie stelle ich mir einen IV-Denunziant vor, immer die Anderen beobachtend, neidisch, weil unzufrieden mit dem eigenen Leben. Sad!
    • öpfeli 04.11.2017 08:24
      Highlight Highlight Das Problem ist ja, dass viele gar keinen Job erhalten.
      Wer stellt schon einen teil-arbeitsfähigen Arbeiter ein? Das muss schon ein sehr soziales Unternehmen sein und davon gibt es nicht viele.
      Ich verstehe die IV oft nicht, aber wegem Situationen wie Vanessa_2107 sie beschreibt.
  • RemoAchilles 03.11.2017 16:28
    Highlight Highlight Frau Obrist braucht Ablenkung wegen den Schmerzen? Es gibt keine bessere Ablenkung als arbeiten!
    Sehe ich genauso wie die, die sich anonym bei der IV gemeldet haben!

    Es grüsst offen und nicht anonym
    Remo Mazzoleni
    • Fabio74 03.11.2017 16:59
      Highlight Highlight Das Denunziantentum feiert Hochkunjunktur im Land
    • Enzasa 03.11.2017 17:15
      Highlight Highlight Auf welcher Arbeitsstelle kann man kommen und gehen wann man will?
      Der Cluster Schmerz tritt urplötzlich auf und mehrmals täglich. Das heißt sie fällt ständig für einige Zeit aus, möchten Die ständig für Ihren Kollegen arbeiten.
    • Saraina 03.11.2017 17:28
      Highlight Highlight Wie wär's, wenn Sie ihr eine geeignete Arbeit anbieten?
  • reconquista's creed 03.11.2017 16:17
    Highlight Highlight 62'000 Tweets in 6 Jahren?
    Das sind ca. 30 am Tag, also fast jede halbe Stunde (abzgl. Schlafen) ein Tweet.
    Im Durchschnitt - jahrelang. Krass!!! 😳
    • walsi 03.11.2017 16:38
      Highlight Highlight Wenn sie 10 Tweets hintereinander absetzt hat sie 5 Stunden Pause. In so einer "Twitterdiskussion" könnnen es innerhalb einer Stunde aber auch mal 20 Tweets sein.
    • sheimers 03.11.2017 18:05
      Highlight Highlight Das gäbe doch eine super Bürofachkraft mit 5 Anschlägen pro Minute. (Ist ironisch gemeint) Nein, daraus eine 100% Arbeitsfähigkeit ableiten ist naiv.
    • reconquista's creed 03.11.2017 20:40
      Highlight Highlight Bin mit beidem einverstanden, finde es trotzdem krass!
  • Chloe 03.11.2017 16:10
    Highlight Highlight Allen, die die Krankheit der Frau anzweifeln bzw finden, sie hätte die Halbierung der Rente verdient, empfehle ich, auf youtube "cluster kopfschmerzen" einzugeben und sich ein Video einer Cluster-Attacke anzuschauen. Sie werden schockiert sein.
    • Rubby 03.11.2017 16:49
      Highlight Highlight Darf ich sie darauf hinweisen, dass es viele krankeiten gibt die nicht zu beweisen sind..!!...ich bin sicher, dass viele wissen was cluster-attacken sind...mir scheint die dame hat einige ihrer fans aufgeboten. Dann kann sie ja nicht soooo schwer krank sein. Und noch ein kleiner hinweis, beleidigen lassen muss sich keiner hier..!!...jeder darf und kann sich frei äussern...
    • Fabio74 03.11.2017 17:01
      Highlight Highlight @rubby Wo ist hier eine Beleidigung?
      Anonymes Melden ist denunzieren und entsprechend feige
    • Saraina 03.11.2017 17:31
      Highlight Highlight Weder "Allen" noch "sie" ist eine Beleidigung. Also habe ich etwas Mühe, Ihren letzten Satz zu verstehen.

      Natürlich hat auch Frau Obrecht nichts anderes getan, als ihr Recht auf freie Meinungsäusserung wahrzunehmen....
    Weitere Antworten anzeigen
  • exeswiss 03.11.2017 16:09
    Highlight Highlight bei solchen artikeln komm ich mir ein bisschen vor als wären wir in der DDR...
  • Hugo Wottaupott 03.11.2017 16:07
    Highlight Highlight 354 x 2 = 708.-- Respekt. Wie kann man da einen PC kaufen?
    • Saraina 03.11.2017 17:34
      Highlight Highlight Der Rest kommt vom Sozialamt, dass jetzt natürlich auch für die gestrichenen 354 aufkommen muss. Die anonyme Person hofft also ganz umsonst auf eine Steuererleichterung.

      Übrigens ist ein PC wohl eines der günstigsten Freizeitangebote... Und auch Invalide müssen nicht darbend und unglücklich im Keller hocken, auch wenn das Neider gerne so hätten.
  • stadtzuercher 03.11.2017 16:02
    Highlight Highlight man darf es ruhig auch so sehen: die rente wurde ihr um 350fr pro monat gekürzt. ein kleiner betrag, aber vertretbar, wenn die frau tatsächlich so aktiv am computer 'arbeiten' kann.
    wovon lebt die frau eigentlich, wenn nicht von der IV-rente?
    • Against all odds 03.11.2017 16:19
      Highlight Highlight Sie meinen also allen Ernstes, man sollte ihr sogar die ganze Rente streichen...?
    • äti 03.11.2017 16:27
      Highlight Highlight Stadtzürcher, wieviel bleibt der Frau jetzt im Total?
  • Xi Jinping 03.11.2017 16:01
    Highlight Highlight wegen 700.- zu reklamieren würde mir nie im leben einfallen... es liid am niiid...
  • Dominik Treier (1) 03.11.2017 15:54
    Highlight Highlight Mir tun die Leute leid deren Leben so frustrierend und ereignislos sein muss, dass sie nichts anderes zu tun haben als Kranken Menschen nachzuspionieren und sie zu verurteilen, obwohl sie sie weder kennen, noch irgend einen blassen schimmer von ihrer Situation haben. An all diese Leute: "Seien Sie gottenfroh, wenn sie gesund sind, arbeiten können und nicht auf IV angewiesen sind. Hinter vielen Krankheiten stehen schweere Schicksale also ändern Sie lieber mal ihr eigenes Leben, anstatt das von kranken Menschen durch ihren Neid und die Unwissenheit noch schlimmer zu machen!".
    • Darth Unicorn #Häschtäg 03.11.2017 16:11
      Highlight Highlight Mmn sollte man solche anonymen petzen welche dann nicht mal dazu stehen härter dafür bestrafen das sie sich nicht mit ihren eigenen Problemen herumschlagen
    • Rubby 03.11.2017 16:42
      Highlight Highlight Ich frage mich ernsthaft wieso sie so ein aggressives auftreten haben...kennen sie diese dame persönlich?...sind sie arzt und kennen das krankheitsbild dieser frau?...und ist ihnen eigentlich klar wieviele IV-betrüger es gibt (wobei ich diese dame nicht beschuldigen möchte !)...aber es sind mit sicherheit sehr viele. Was erlauben sie sich eigentlich?..hier geht es nicht um neid...hier geht es um gerechtigkeit, und wenn es zweifler der frau gegenüber gibt, ist das absolut richtig !!!...
    • Darth Unicorn #Häschtäg 03.11.2017 16:59
      Highlight Highlight Dude what? 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 03.11.2017 15:52
    Highlight Highlight Der wahre Skandal ist, dass eine halbe IV-Rente gerade mal 385 Chf beträgt.
    • My Senf 03.11.2017 16:16
      Highlight Highlight Ähm gut

      Geh mal davon aus, dass sie keine Kinder <18 hat und dass sie nicht 100% IV ist
      Ja dann kommt das schon hin

      Es herrscht, durch die breitgetretenen Kosovo-IVler die 100‘000 zurückzahlen mussten, die allgemeine Meinung dass IVler ein Zuckerleben haben
      Dem ist definitiv nicht so!
    • E7#9 03.11.2017 16:24
      Highlight Highlight Diese Zahl überrascht mich auch. Dann ist ja eine volle IV-Rente immer noch weit unter dem Existenzminimum. Das reicht ja nicht mal für die Wohnungsmiete. Da frage ich mich zwangsläufig, ob fixe Auslagen für Wohnen, Krankenkasse, etc. separat übernommen werden. Aber auch dann wären CHF 770 sehr wenig und eine unheimliche Einschränkung der Freiheit. Vielleicht handelt es sich aber auch um eine Halbierung IHRER spezifischen IV-Rente, weil sie noch Kapital hat oder sonstige Einkünfte und somit eine so kleine Rente gerechtfertigt ist. Anders kann ich mir das fast nicht erklären.
    • StilleLaute 03.11.2017 16:24
      Highlight Highlight Definitiv, aber auch dass die Rente dann so kurzfristig gekürzt wird, finde ich unfair.
    Weitere Antworten anzeigen
  • meliert 03.11.2017 15:50
    Highlight Highlight Ich bin auch der Meinung, dass diese IV Bezügerin “irgendetwas“ für die Allgemeinheit tun kann und damit finanziell zumindest etwa zu ihrem Lebensunterhalt beitragen könnte.
    • My Senf 03.11.2017 16:11
      Highlight Highlight Gibst Du ihr einen „irgendwas“ Job?
    • Flickii 03.11.2017 16:18
      Highlight Highlight Sie könnte bestimmt 50% irgendwo im Büro arbeiten. So kann sie sich auch von den Schmerzen "ablenken" und würde sogar noch etwas verdienen. Sie hat Probleme mit dem Knie und kann daher nicht körperlich arbeiten - absolut verständlich! Aber am Computer geht es wohl gut, also kann sie irgendwo in einem Backoffice arbeiten.
    • MikoGee 03.11.2017 16:22
      Highlight Highlight Die Frau nimmt an Vorträgen teil und offenbart vor unzähligen Fremden ihre Vergangenheit im horizontalen Gewerbe, hilft so also offensichtlich bei der Prävention und Sensibilisierung dieses heiklen Themas.

      Wenn das kein Dienst an der Allgemeinheit ist weiss ich auch nicht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • MikoGee 03.11.2017 15:50
    Highlight Highlight Wer IV-Rentner ist braucht ein Leben abseits der Diagnose. Ich gehe weiterhin 50% arbeiten und Frau Obrist lenkt sich ab indem sie soziale Missstände nennt und andere versucht aufzuklären, worin ich absolut nichts fragwürdiges sehe.
    Ganz im Gegenteil: Wäre es denn besser wenn Sie sich Zuhause verkriecht, im eigenen Elend versinkt und sämtliche Produktivität einstellt? IV-Rentner zu sein ist sowieso schon ein riesen Stigma, dass sich niemand freiwillig aussucht. Wir können um jeden einzelnen froh sein, der/die trotz Diagnose ein Produktives Mitglied unserer Gesellschaft zu sein versucht.
    • Rubby 03.11.2017 17:24
      Highlight Highlight Es tut mir leid...aber die geschichte dieser frau obrist überzeugt mich gar nicht...wenn sie sich für so vieles einsetzt, was ja nicht falsch ist, kann sie allerdings ihre denkarbeit auf ihre freizeit verschieben...und vor ihrer denkzeit und ihren ratschlägen die sie weitergibt, soll sie gefälligst arbeiten, das müssen wir auch..schaue ich mir allerdings die frühere berufswahl dieser dame an, ist für mich klar, dass sie den weg zu einer geregelten arbeit nicht findet...egal die soll arbeiten ...gibt genug angebote !!
    • Adrian Aulbach (1) 03.11.2017 18:46
      Highlight Highlight Klar wäre es besser, wenn sie sich zu Hause verkriechen würde.
      Also natürlich nur besser für die, die an den Missständen, die Brigitte Obrist anprangert nichts ändern wollen.
      Für alle anderen, die auch jederzeit auf eine IV-Rente angewiesen sein könnten, ist es gut, dass es IV-Bezüger wie sie gibt, die öffentlich sichtbar sind und auf Missstände aufmerksam machen!
    • TheBean 03.11.2017 23:44
      Highlight Highlight Bei Frau Obrist beschränkt sich das Interesse auf Twitter (bei 62'000 Beiträgen in 6 Jahren sind das über 20 Beiträge pro Tag). Ihre Aussage dazu ist:

      "Der Umstand, dass ich trotz körperlicher Krankheit noch denken und schreiben kann, wird mir als Ressource ausgelegt"

      Ist denn das Denken und Schreiben nicht eine Ressource? Es gibt viele Leute, die nur durch Denken und Schreiben arbeiten! Ich selber habe ADS (= körperliche Krankheit) und kann mich nur konzentrieren, wenn mich etwas wirklich interessiert. Muss ich trotzdem jeden Tag arbeiten? Ja. Erhalte ich eine IV Rente deswegen? Nein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheManoure 03.11.2017 15:49
    Highlight Highlight Das eigentliche Problem ist doch, dass sich ein Taschengeld von keinen 400.- CHF eine Rente rühmen darf. Die ganzen Gutachten haben vermutlich mehr gekostet als die Dame in den nächsten 10 Jahren an Rente erhalten wird...
    • Don Alejandro 03.11.2017 17:22
      Highlight Highlight Die Beamten müssen halt auch was für ihr Geld tun.
    • _kokolorix 03.11.2017 18:52
      Highlight Highlight Das ist leider gängige Praxis, und von den SVP Politikern und Sympathisanten auch so gewollt. Häufig investiert die IV viel mehr um eine kleine Rente winzig zu machen als sie wirklich einspart. Die Hoffnung, dass die Abschreckung mehr Einsparungen bringt wurde noch nie bewiesen.
      Aber für die egoistischen Schlechtmenschen ist es einfach unerträglich, dass jemand anderes als sie selbst ein paar Fränkli bekommen ohne dafür betteln zu müssen...
    • atomschlaf 03.11.2017 20:38
      Highlight Highlight Stimmt, kokolorix. Das ist aber kein SVP-typisches Problem.
      Linke, Nette und Grüne tun genau dasselbe um Automobilisten zu schikanieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 03.11.2017 15:48
    Highlight Highlight Eigentlich könnte ja Donald Trump auch arbeiten, statt immer nur Tweets absetzen.
  • incorruptus 03.11.2017 15:44
    Highlight Highlight Auf der einen Seite ein skandalöser Entscheid gerade, da anscheinend das Argument "sie sitzt trotz Kopfschmerzen am Computer" als relevant tangiert wird. Dies muss keines Falles ein Problem darstellen.

    Auf der anderen Seite war ich positiv überrascht, denn solche anonymen Meldungen können absolut sinnvoll sein, wenn sie sich denn als wahr erweisen, was hier in einem gewissen Rahmen tatsächlich der Fall zu sein scheint.
    • Baba 03.11.2017 16:29
      Highlight Highlight Anonyme Meldungen sind feige.
  • solomon london 03.11.2017 15:40
    Highlight Highlight Haben diese Menschen nicht schon genug Leid in ihrem Leben?
  • Wolfsangel 03.11.2017 15:32
    Highlight Highlight 100% verdient
    • urano 03.11.2017 16:05
      Highlight Highlight gehe mal davon aus, dass Du diesen Fall zu hundert Prozent kennst. wenn nicht, dann halt die Füsse still !
    • My Senf 03.11.2017 16:12
      Highlight Highlight Ähm nein nur noch 50%!
    • Fabio74 03.11.2017 17:05
      Highlight Highlight Argumente?

Schimpftiraden und Buh-Rufe – Fragerunde mit Sommaruga läuft aus dem Ruder

Die Podiumsdiskussion mit prominenter Besetzung um die Selbstbestimmungsinitiative wurde zum Forum für wütende Beleidigungen und Gelächter über Sommaruga.

Die Diskussion dauert noch nicht einmal fünf Minuten, als Bundesrätin Simonetta Sommaruga trotz Mikrofon von lauten Buh-Rufen aus dem Publikum übertönt wird. Rund 400 interessierte Zuhörer haben sich im Zentrum Bärenmatte in Suhr eingefunden, als Notlösung haben die Veranstalter spontan zusätzliche Stühle im Foyer aufgestellt.

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