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Täter der Messerattacke in Asylbewerber-Unterkunft in Aarau ist geständig – Motiv weiter unklar

Der 27-jährige Iraner, der am frühen Samstagmorgen in einer Flüchtlingsunterkunft in Aarau mit einem Messer einen 43-jährigen Landesmann tödlich verletzt hat, ist geständig. Über das Motiv der Tat tappt die Polizei allerdings noch im Dunkeln.

21.08.16, 14:38 21.08.16, 15:29


Tatort Asylbewerberunterkunft beim Kantonsspital in Aarau Bild: TeleM1

Im Rahmen der Hafteröffnung vor der Staatsanwaltschaft gab der 27-Jährige zu, als Einzeltäter auf die beiden Landsleute eingestochen zu haben. Das Motiv für das Verbrechen blieb am Sonntag allerdings unklar. Der Mann bleibt für die Ermittlungen in Haft.

Die Kantonspolizei Aargau war bis in die Abendstunden des Samstag mit der Tatortarbeit beschäftigt. Mit Hilfe von Dolmetschern wurden zahlreiche Bewohner der Unterkunft befragt.

Die Bluttat hatte sich am frühen Samstagmorgen in der unterirdischen Asylbewerberunterkunft beim Kantonsspital in Aarau abgespielt. Einer der drei Iraner stach im Streit mit einem Messer auf seine beiden Landsleute ein.

Toter nach Messerattacke in Asylunterkunft (Tele M1)

In der unterirdischen Unterkunft beim Kantonsspital Aarau stach ein Iraner auf zwei Landsmänner ein. Einer stirbt, der andere wird schwer verletzt. Video: © TeleM1

Als die Polizei anrückte, fand sie zwei schwerverletzte Männer und den Täter vor, der das blutverschmierte Messer noch in der Hand hielt. Der Messerstecher liess sich widerstandslos festnehmen.

Ein 43-jähriger Iran verstarb in Spital an seinen Verletzungen, der 25-Jährige, der ebenfalls angegriffen worden war, befindet sich weiterhin schwer verletzt im Spital. Nach Angaben der Aargauer Kantonspolizei vom Sonntag ist er ausser Lebensgefahr.

Fehlendes Tageslicht schuld an Aggressionen? (Tele M1)

Bereits am Donnerstag kam es in Baden-Dättwil zu einer Messerstecherei in einer unterirdischen Asylunterkunft. Wie sicher sind solche Unterkünfte? Video: © TeleM1

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 21.08.2016 22:58
    Highlight Wozu sind denn eigentlich Flüchtlingsbetreuer da, wenn nicht genau dazu, solche brutalen Ausraster zu verhindern!

    Tun sie aber nicht! Sie geniessen ihren Schoggijob. Sie haben keine Verantwortung. Sie sind für nichts verantwortlich.

    Aber schon klar, die schamlos überbezahlten Flüchtlingsbetreuer kümmern sich überhaupt nicht um die Flüchtlinge - und zwar nicht im Geringsten. Die Flüchtlinge sind ihren Betreuern herzlich egal. Die Flüchtlingsbetreuer kümmern sich einzig und allein um ihr überrissenes Salär, das ihnen jeden Monat auf ihr Konto eingezahlt wird.
    8 0 Melden
    • corsin.manser 22.08.2016 00:13
      Highlight Sag mal Spooky, woher kommt deine abgrundtiefe Abneigung gegen Flüchtlingsbetreuer? Und wieso wirfst du gleich alle in einen Topf? Du kannst dich doch sonst auch differenzierter ausdrücken ...
      3 7 Melden
    • Spooky 22.08.2016 02:00
      Highlight @corsin. Na ja: Es gibt auf dieser Welt schlaue, aber extrem dumme Leute und weniger schlaue, aber intelligente Leute. Die schlauen, aber dummen Leute erkennen instinktiv, wo es gutes Geld zu verdienen gibt, ohne dafür arbeiten zu müssen. Die weniger schlauen, aber umso intelligenteren Leute sind viel zu feinfühlig und zu intelligent, um die finanziell ergiebigen Stellen zu kriegen. Eine Kassiererin beim Migros zum Beispiel hat 1000 mal mehr Verantwortung als eine Flüchtlingsbetreuerin. Die Welt ist zwar jenseits von Gut und Böse. Aber das ärgert mich trotzdem.
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    • Fumo 22.08.2016 09:08
      Highlight Kannst du mal dessen Lohn in Zahlen ausdrücken?
      Nur um mal abschätzen zu können.
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    • Spooky 22.08.2016 19:56
      Highlight Ne, Fumo, das mache ich nicht. Ich werde nicht konkret. Für kleine Leute wie mich gibt das nur Ärger. Über die konkreten Finanzströme und ihre Verästelungen bis hinunter zu den Betreuern in der globalen Asylindustrie zu berichten - das wäre die Aufgabe von grösseren Kalibern, als ich es bin. Das wäre die Aufgabe von Enthüllungsjournalisten. Aber sogar mutige Journalisten hüten sich davor, die Finanzströme in der globalen Asylindustrie zu verfolgen. Das ist nicht ungefährlich und ausserdem fast unmöglich. Da ist zu viel Geld im Spiel. Mission: Impossible.
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    • Fumo 23.08.2016 08:09
      Highlight "Das ist nicht ungefährlich und ausserdem fast unmöglich. Da ist zu viel Geld im Spiel. Mission: Impossible."

      Ich denke kaum dass man dann mit Pferdekopf auf den Kissen aufwacht... Wenn man keine Fakten nennen kann oder will sollte man auch nicht scharf schiessen, sorry.
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    • Spooky 23.08.2016 18:28
      Highlight @Fumo
      "Wenn man keine Fakten nennen kann..."
      Was ist ein Fakt? Ein Fakt ist etwas, das als Fakt anerkannt wird. Ich könnte hier Zahlen bringen und hieb- und stichfest beweisen, dass sie stimmen - und trotzdem würde ich von einem Richter verurteilt werden wegen Veröffentlichung von falschen Anschuldigungen. Warum? Weil der Kläger, in diesem Fall die Asylindustrie, die teureren und somit besseren Rechtsanwälte bezahlen kann. Ich persönlich könnte überhaupt keinen Rechtsanwalt bezahlen. Recht haben und Recht bekommen sind zwei Paar Schuhe.
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    • Fumo 24.08.2016 08:07
      Highlight Naja wir leben ja in einen Rechtsstaat in dem vor Gericht alle gleich sind. Im Falle einer Anklage hättest du das Recht auf einen Verteidiger und wenn deine Aussagen stimmen hättest du nichts zu befürchten.
      Ich hinterfrage ja nicht ob du Recht hast, im Gegenteil, ich kann mir vorstellen dass die Branche reich davon wird. Nur fehlen mir die Möglichkeiten an den Infos zu gelangen die du anscheinend besitzt. Deswegen bin ich ja neugierig.
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  • Kookaburra 21.08.2016 15:04
    Highlight Habt ihr euch schon einmal überlegt, dass die Gefängnisse in der Schweiz einfach viel zu luxuriös sind?

    Drei Mahlzeiten, einen geschützten freiwilligen Arbeitsplatz, totale medizinische Versorgung.

    Für viele Armuts- und Wirtschaftsimmigranten (besonders aus Afrika und dem nahen Osten) ist dies doch paradiesisch.

    Und durchaus genug Motiv zur Immigration und Kriminalität.
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