Schweiz
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Diese Gegenstände wurden im Rucksack von Thomas N. gefunden.
Bild: KAPO AG

«Der frühe Tod des Vaters war ein schwerer Schlag für den Täter von Rupperswil»

Er beging eines der schlimmsten Verbrechen der Schweizer Kriminalitätsgeschichte – und lebte danach weiter, als wäre nichts geschehen. Weder vorher noch nachher ahnte in Rupperswil jemand, wer Thomas N. wirklich ist.

15.05.16, 15:25 17.05.16, 18:36

Beat Kraushaar, Sarah Serafini und Fabienne Riklin / schweiz am Sonntag

Ein Artikel von Schweiz am Sonntag

Es schüttet in Strömen. Die Strassen sind menschenleer, Rupperswil ist am Samstagmorgen wie ausgestorben. Einen Tag nachdem die Polizei die Verhaftung von Thomas N.* bekannt gegeben hat, können die Dorfbewohner immer noch nicht glauben, dass der Vierfach-Mörder aus ihrer Mitte stammt. Er wuchs mit Familie und Bruder in einer Reihenhaus-Siedlung mitten im Dorf auf. «Das ist entsetzlich», sagt eine Anwohnerin. «Nie hätten wir das für möglich gehalten.»

Nach der Tat lebte der 33-jährige Thomas N. nur wenige hundert Meter vom Haus entfernt, wo er der Mutter Carla Schauer, ihren Söhnen Davin (13) und Dion (19) sowie dessen Freundin Simona F. (21) die Kehle aufschlitzte. Und sich am jüngeren Sohn verging. Das war am 21. Dezember 2015. Danach machte er über Monate weiter, als wäre nichts gewesen. Auch den Nachbarn ist nichts aufgefallen.

Das perfide Kalkül der Gewalttat überrascht selbst die Kriminalpolizei. Der Forensiker Bernd Borchard zeichnet das beklemmende Psychoprofil des Täters.
Video: kaltura.com

«Er war wie immer. Grüsste knapp und war meist mit seinen beiden Hunden unterwegs.» Sein täglicher Spaziergang führte ihn am Fahndungsaufruf vorbei, der unweit seines Hauses aufgehängt war. 100'000 Franken hatte die Polizei auf ihn ausgesetzt. Doch das liess ihn kalt. Er schien sich seiner Sache sicher.

Eltern alarmiert

Noch am Abend vor seiner Verhaftung besuchte er einen Fussball-Match in der Region. Bis vor drei Jahren war er selbst Trainer der C-Junioren-Mannschaft «Seetal Selection». Danach wechselte er auf eigenen Wunsch in die Funktion des Mannschaftskoordinators des Klubs. Roland Wenger, Sprecher bei «Seetal Selection», kannte Thomas N. vor allem als Freund des runden Leders. Er sagt: «Thomas ist ein ausgezeichneter Fussballfachmann und gab gute Trainings.» Die Eltern von Fussballspielern, die bei N. trainiert haben, sind trotzdem alarmiert. Denn N. hatte sich am 13-jährigen David sexuell vergangen, bevor er die vier Opfer tötete. Für Wenger ist diese Tatsache unfassbar. «Dass solch eine Tat aus den Reihen eines Junioren-Trainers kommt, ist abscheulich.» Er habe die Eltern vorerst beruhigen können. Im Klub habe es nie einen Vorfall wegen Pädophilie gegeben.

Wenger nahm N. als Einzelgänger wahr. Aber nicht als einen typischen. «In den Trainingslagern sass er durchaus auch am Tisch, wenn wir noch ein Bier trinken gingen», sagt er. Diese Erinnerungen an N. seien jetzt, da Wenger weiss, mit was für einem Menschen er es zu tun hatte, schwer verdaulich. Noch diese Woche habe er ihn in Aarau gesehen.

146 Tage Angst: Die Chronologie des Vierfachmords von Rupperswil

Über eine andere Begegnung zerbricht sich Wenger seit der Verhaftung von N. den Kopf. «Ich sah ihn kurz vor Weihnachten am Bahnhof Aarau. Und ich kann mich einfach nicht erinnern, ob es vor oder nach dem 21. Dezember – dem Tag des Mordes – war.»

Thomas N. plante in dieser Zeit sogar weitere gleich gelagerte Verbrechen, wie die Polizei am Freitag bekannt gab. Bei der Verhaftung fand sie bei ihm zu Hause in einem Rucksack Kabelbinder, Klebeband und Seile. «Sein Verhalten zeugt von grosser Kaltblütigkeit», sagt Gerichtspsychiater Thomas Knecht. «Das zeigt auch, dass er unter Stress noch sexuelle Lust empfand.»

Matura-Arbeit über Terror

Seine Interessen für Gewalt und Zerstörung schienen schon seit Jahren in ihm zu schlummern. Seine Matura-Arbeit verfasste er über den Terroristen Osama Bin Laden und die Anschläge von New York. 27 Seiten lang ist das Dokument mit dem Titel «Osama Bin Ladens Motive für die Terroranschläge vom 11. September 2001». Das zeigen Recherchen. Thomas N. verfasste die Arbeit im Jahr 2003 an der Neuen Kantonsschule Aarau. Er belegte dort die Schwerpunktfächer Geistes- und Sozialwissenschaften.

N. galt in der Kantonsschule als unauffälliger Schüler und ist stets mit dem Strom geschwommen. Das war schon in der Primarschule in Rupperswil so. Seine Primarlehrerin erinnert sich: «Er war weder ein besonders guter noch ein besonders schlechter Schüler.» Er sei ihr nicht gross aufgefallen.

5 perfekte Schweizer Morde

Von seinen abartigen Neigungen ist bis zur schrecklichen Bluttat nichts nach aussen gedrungen. Laut Polizei war er ein unbescholtener Bürger. Forensiker Knecht sagt: «Ein Strafregisterauszug zeigt nie alles auf.» Es könne sein, dass der Täter in der Vergangenheit da und dort durch antisoziales Verhalten aufgefallen sei.

Der Vater war sein Vorbild und starb unerwartet

Ein Bruch im Leben von Thomas N. war der frühe Tod seines Vaters und Vorbildes. Der hohe Beamte ist 2011 im Alter von 58 Jahren unerwartet zu Hause an einem Herzinfarkt verstorben. «Das war ein schwerer Schlag für die Familie und besonders für Thomas», sagt ein Nachbar, der die Tragödie hautnah miterlebte. «Er ist an seinem Vater gehangen. Sie hatten ein sehr enges Verhältnis.»

Der Nachbar geht davon aus, dass Thomas N. nie über denTod seines Vaters hinweggekommen ist und er sich seither noch stärker zurückgezogen hat. War der Tod ein Mitauslöser für die unterdrückten Gewalt- und Sexualfantasien?

«Wir vermissen dich», steht auf einem Herz, das über dem Urnengrab des Vaters hängt. Wenn Thomas N. auf dem Friedhof Rupperswil um seinen Vater trauerte, lagen keine zehn Meter davon entfernt die von ihm brutalst ermordeten Mitglieder der Familie Schauer begraben.

Während er ihr Leben auslöschte, lebte die Familie N. nach aussen ein harmonisches Miteinander. «Der Tod des Vaters schweisste die Hinterbliebenen noch mehr zusammen. Regelmässig kam der Bruder von Thomas mit seinen Kindern auf Besuch», erzählt der Nachbar.

Die Grossmutter hütete dann jeweils die Enkelkinder, und nichts deutete auf das dunkle Geheimnis von Thomas N. hin, das sich hinter der Mauern der schmucken Einfamilienhaus-Siedlung verbarg.

Nur einmal zeigte der gefühlskalte Vierfach-Mörder bei seiner Tat eine Regung: Den kleinen Malteser-Hund «Chilli» der Familie Schauer liess er am Leben.

* Name der Redaktion bekannt

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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76
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76Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 17.05.2016 22:36
    Highlight Leider wurden bei diesem Verbrechen 4 Menschen getötet.
    Man kann das nicht mehr rückgängig machen.
    Er hat trotzdem das Recht auf einen fairen Prozess.
    Die größte Strafe des Täters ist,dass er noch am Leben ist.

    0 1 Melden
  • pamayer 16.05.2016 14:41
    Highlight Kann einen zusammenhang haben. kann aber nie quasi als rechtfertigung herbeigezogen werden.
    8 0 Melden
  • Sandro Z. 16.05.2016 12:36
    Highlight Ich war 21, als mein Vater starb. Das hier kann nichts damit zu tun haben, dass sein Vater "früh" starb. Denn seine Osama Arbeit schrieb er schon Jahre vorher, da lebte sein Vater noch. Auch dass er den 13 jährigen missbraucht hat, kann nichts mit dem Tod des Vaters zu tun haben. Dieser Thomas N. scheint eher ein kaltblütiger brutaler Sadist zu sein. Wenn einer mit 27 seinen Vater verliert, ist das sicher etwas früh, aber er ist alt genug. Alles andere hat er auch gemeistert. Und die allgemeine Arroganz rührt bestimmt auch nicht daher.
    15 0 Melden
  • Kari Metzger 15.05.2016 20:42
    Highlight Mein Vater starb, als ich 10 Jahre alt war. Wir waren vier Kinder, die Mutter krampfte 20 Stunden am Tag. Weshalb soll der frühe Tod eines Elternteils als Entschuldigung für eine solche Tat gelten?
    93 11 Melden
    • peeti 15.05.2016 21:34
      Highlight Wer spricht denn von entschuldigen? Man will die Tat höchstens etwas besser verstehen/einordnen können. Ob das jetzt gut oder schlecht ist - egal. Aber es ist halt menschlich auf solche Taten Antworten finden zu wollen.
      21 32 Melden
  • malu 64 15.05.2016 20:25
    Highlight Zum Glück kann das Volk nicht richten. Manche Kommentare,
    wiederspiegeln die perversen
    Rachegelüste des Durchschnitts_
    users!
    38 58 Melden
    • Sandro Z. 16.05.2016 12:44
      Highlight malu 64, jeder normale "Durchschnitts-user" verspürt Abneigung bei so einer Tat. Sie nicht ? Ihr Kommentar scheint eher befremdlich. Es ist normal, dass man sich wünscht, dass Thomas N. lebenslänglich bekommt. Sie können ihn ja im Gefängnis besuchen, wenn sie so eine Zuneigung hegen.
      12 2 Melden
  • Spooky 15.05.2016 19:19
    Highlight Ich habe eine andere Erklärung: Möglicherweise ist Thomas N. als Kind auf den Kopf gefallen.
    30 29 Melden
  • malu 64 15.05.2016 19:03
    Highlight Jetzt sind wieder alle die Pseudo
    Forensiker losgelassen. Diese super Fachleute, die sich nur an
    Theorien und Fallstudien orientieren. Studierte Theoretiker
    welche irgendwelche Berichte verfassen und Ihren Senf dazugeben. Nun wird die Biografie
    des Täters lang und breit getreten.
    Auch Täter haben ein Recht auf Privatsphäre.
    19 79 Melden
    • Mia_san_mia 17.05.2016 00:09
      Highlight Der hat auf gar nichts mehr ein Recht...
      7 5 Melden
    • Fabio74 17.05.2016 10:32
      Highlight @mia san mia: Du hast den Rechtsstaat nicht verstanden. Rechte gelten für alle
      1 1 Melden
  • dä dingsbums 15.05.2016 18:05
    Highlight Dabei war sich Toni Brunner sicher, dass der Täter Ausländer war:

    "Würde mich gar nicht wundern, wenn im Fall Rupperswil, den Rätselmorden, wenn da kriminelle Ausländer dahintersteckten, aber die Behörden kommunizieren es nicht, aus Angst vor der Abstimmung."

    ttp://www.blick.ch/news/politik/durchsetzungs-initiative-philipp-mueller-fdp-gegen-toni-brunner-svp-die-letzte-schlacht-id4717185.html

    110 24 Melden
    • äti 15.05.2016 18:29
      Highlight Das von Brunner ist für mich eine sehr üble Aussage. Es tut vielleicht seiner kranken Einstellung gut, aber die Schweiz ist längst nicht so simpel gestrickt.
      56 11 Melden
    • Turi 15.05.2016 18:47
      Highlight Jetzt ist es also kein Ausländer, sondern einer von 'uns'. Da werden ein paar Wutbürger dran zu beissen haben.
      66 30 Melden
    • Charlie Brown 15.05.2016 20:38
      Highlight @KingKong: Weil diese Sche**** halt im Blick publiziert wird?

      Anstatt das zu würdigen, was der Toneli gesagt hat zündet man den an, der es hier erwähnt? Reife Leistung.
      29 6 Melden
    • äti 15.05.2016 20:57
      Highlight @Kingkong: gehört der Blick nicht Blochers? Um drei Ecken herum?
      3 13 Melden
  • Bowell 15.05.2016 17:56
    Highlight Der Hund "Chilli" war zur Tatzeit gar nicht zu Hause...
    43 5 Melden
  • 7immi 15.05.2016 17:53
    Highlight lasst doch diese blicksche berichterstattung. mir ist es völlig egal, welche familientragödien der täter durchmachte, in welchen gefühlszuständen er sich befand und was für ein armer er war. fakt ist, dass er die menschen umgebracht hatte. dies ist mit absolut nichts zu entschuldigen oder gar zu rechtfertigen. vier unbeteiligte, unschuldige personen mussten grausam sterben. ein solcher artikel holt weder die opfer wieder zurück sins leben, noch hat er irgendwelche wichtige inhalte. er erhitzt lediglich die gemüter. also lasst es einfach.
    112 20 Melden
    • Turi 15.05.2016 18:50
      Highlight Auf Blick hat ein solcher Artikel Kommentare mit mehr als 1000 Likes erhalten. Das Volch braucht solche Artikel, wo es harte unmenschliche Strafen fordern kann. Siehe auch hier gewisse Kommentare.
      16 38 Melden
    • NewYorker 15.05.2016 19:33
      Highlight Es geht doch nicht immer darum, etwas zu entschuldigen oder zu rechtfertigen, sondern schlicht und einfach, warum sowas passieren konnte. Bei Hitler oder bei Manson fragt man sich ja auch seit Jahrzehnten, warum...
      25 4 Melden
    • 7immi 15.05.2016 20:06
      Highlight die tat hat keinen logischen bezug. sie passierte aufgrund seiner triebe. was will man hier verstehen? im nachhinein ist alles klar und hängt zusammen. vorgängig weiss man aber nichts. scheinbar war es ja ein unauffälliger zeitgenosse gemäss den rupperswiler.
      oder anders gefragt: wird jetzt jeder beschattet, der seinen vater verliert? oder eine maturarbeit über terrorismus schreibt? solche taten kann man vermutlich nicht verhindern... leider.
      10 7 Melden
    • 7immi 15.05.2016 22:13
      Highlight das mit den rupperswiler soll nur zeigen, dass solche leute nicht auffallen.
      wie wäre denn dein vorschlag zum vorzeitigen erkennen? alle überwachen ala ddr?
      2 2 Melden
    • 7immi 15.05.2016 23:58
      Highlight seit wann verhindert bildung straftaten? sehr spezieller ansatz. zumal auch dieser herr als student nicht bildungsfern ist... auch pädophilie hat nichts mit bildung zu tun. ausserdem wüsdte wohl jeder mörder, dass er nicht morden soll.
      soll ich also meine nachbarn beschatten? villeicht plant ja einer einen mord...
      4 1 Melden
  • Alex23 15.05.2016 17:32
    Highlight Der Tod des Vaters als Mitauslöser für verdrängte Gewalt- und Sexualphantasien?
    Also, zum einen hat er das ja am Ende nicht "verdrängt" und zum anderen scheint mir da die Suche nach Kausalitäten doch etwas erzwungen.
    73 6 Melden
    • Alex23 15.05.2016 21:48
      Highlight Rhabarber:
      Das kann ich mir durchaus vorstellen und schliesse eine solche Möglichkeit nicht aus. Aber diese rückwirkende Analyse ist doch sehr hypothetisch. Dass dahinter das Bedürfnis steht, eine so wenig nachvollziehbare und abstossende Tat auch nur in Ansätzen verständlich zu machen, ist wohl menschlich, aber wirkt auch gleichzeitig irgendwie sehr hilflos.
      4 1 Melden
    • Alex23 16.05.2016 05:49
      Highlight Okay, Rhabarber. Ich merke, dass du entweder von Berufs wegen oder auf andere Weise persönlich involviert bist in diese Thematik. Ich akzeptiere, da ich mich rein theoretisch mit der Frage auseinandersetzte (wenngleich doch sehr berührt über eine so fürchterliche Tat), da nicht über genügend direkten Einblick zu verfügen.
      2 0 Melden
  • andy y 15.05.2016 17:11
    Highlight Viele Väter sind gestorben und deren Kinder sind nicht zu Mördern geworden obwohl es für den einen oder anderen sehr schwer war.
    102 6 Melden
    • kliby 15.05.2016 17:21
      Highlight Andy, natürlich.
      Jesus (ein altmodisches Konzept, ich weiss) sagte in einer ähnlichen Situation zu seinen erzürnten Mitmenschen:
      "Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein (auf sie)."
      13 72 Melden
    • Martiis 15.05.2016 18:18
      Highlight "In einer ähnlichen Situation"
      Ernsthaft?
      Jesus sagte das bezüglich der Bestrafung einer Ehebrecherin.
      38 3 Melden
  • cassio77 15.05.2016 16:49
    Highlight Diese Berichte bringen niemandem etwas. Weder der Allgemeinheit, weder den Opfern selbst und am wenigsten den Angehörigen. Geht neue Wege! Schreibt etwas über Pinguine!
    100 23 Melden
    • Granini 15.05.2016 18:16
      Highlight Jaaa! Pinguine!! :-D
      Und ja: Hört auf, das auszuschlachten. Überlasst das Blick und Co.
      Gerne wieder wenn das *[bitte passende Wortwahl auswählen]*** vor Gericht ist.
      4 9 Melden
    • usehername 15.05.2016 19:57
      Highlight Genau,...oder Orangensaftkonzentrat...okay ich gebs zu: hab mich auch zu Kommentaren hinreissen lassen...
      1 4 Melden
  • jjjj 15.05.2016 16:32
    Highlight wow. tiefes Niveau. Eine Maturaarbeit über 9/11 wie folgt zu deuten:
    "Seine Interessen für Gewalt und Zerstörung schienen schon seit Jahren in ihm zu schlummern."
    150 8 Melden
  • DerTaran 15.05.2016 15:58
    Highlight Bitte fangt jetzt nicht an dieses Monster zu vermenschlichen und seine Tat zu erklären. Wir haben alle mit unseren Tragödien zu leben und bringen deswegen niemanden um.
    131 29 Melden
    • Tiny Rick 15.05.2016 16:32
      Highlight Genau deiner Meinung. Der soll in einer dunklen Zelle dahinvegetieren.
      62 22 Melden
    • Greet 15.05.2016 17:02
      Highlight Taran, der Täter ist noch immer ein Mensch, egal was er verbrochen hat. Weshalb versuchen Blick und Leser wie du aus ihm ein Monster zu machen? Damit eure schöne-Heimat-Welt unbefleckt und schwarz-weiss bleibt?
      50 55 Melden
    • wipix 15.05.2016 18:30
      Highlight @Rhabarber
      Solche taten können bei einem Ersttäter quasi nie verhindert werden! Andere Behauptungen inkl. Harter Strafe sind Augenwischerei und dienen höchstens der Beruhigung und Bedienen die Rachegefühle!
      Solche Taten sind zum Glück generell extrem selten und eine wirklich nur marginale Gefahr für uns als Gesellschaft. Daher bin ich der Meinung: Konzentrieren wir uns auf die Unterstützung und Anteilnahme der Opfer /Angehörigen der betroffenen Familien und sind wir stolz auf die wirklich vorbildlich gute Polizeiarbeit, die weiteres schlimmes verhindern konnte!
      20 3 Melden
    • usehername 15.05.2016 18:42
      Highlight Ja, genau Rhabarber....
      Wo ist da der Zusammenhang? Vielleicht kannst du mich ja aufklären....
      Also, angenommen ich würde diese Tat verstehen und mein Verständnis dafür jemandem weitergeben....Jetzt meinst du im Ernst, das sei entscheidend, ob sich so eine Tat wiederholt oder nicht?
      13 4 Melden
    • DerTaran 15.05.2016 19:39
      Highlight Ich will keine Rache, wir müssen ihn sicher genauso behandeln, wie jeden anderen Verbrecher auch. Keine Ausnahmen. Aber ich will nicht, das mir eine Erklärung für seine Tat geliefert wird, weil dafür gibt es keine Erklärung.
      12 6 Melden
    • usehername 15.05.2016 19:48
      Highlight Also Rhabarber,...ich versuche dein Wissen zu teilen oder von Dir zu lernen: bring mir die Fakten dazu und schwafel nicht drumrum....
      Dass jedes verhinderte Opfer was gutes ist? Absolut einverstanden,...feed me!
      12 5 Melden
    • sowhat 15.05.2016 22:13
      Highlight @Rhabarber: birgt dieses Verstehen nicht die Gefahr, dass dann falsch vorausinterpretiert wird? So in Richtung Überwachungsstaat - also wer sich in der Adoleszenz mit Gewalt auseinandersetzt, wird beobachtet, weil ja die Möglichkeit besteht, dass es zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Gewaltverbrechen kommen könnte. Ehrlich gesagt, gefällt mir diese Vorstellung dann doch nicht....
      2 1 Melden
    • exeswiss 15.05.2016 23:33
      Highlight @rhabarber man kann in mehreren teilen schreiben... schlechte aurede.
      3 2 Melden

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Zürcher Hooligans, haben am Samstag nach dem Super-League-Spiel zwischen Basel und Luzern die Konfrontation mit Basler Ultras gesucht, wie blick.ch berichtete.

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