Schweiz

Das Badener Stadthaus. Bild: KEYSTONE

Verurteilter Dschihadist erhält in Baden wieder Sozialhilfe

Der Terroristen-Helfer, der in Baden wohnt, erhält wieder Sozialhilfe: Der Stadtrat rechtfertigt die finanzielle Hilfe für ein Mitglied der Schweizer «IS»-Zelle – und unterstützt den Mann auch nach dessen Haftentlassung.

13.12.16, 07:44 13.12.16, 08:09

Pirmin Kramer / az Aargauer Zeitung

Erstmals äussert sich der Stadtrat zum Fall von W.*, der im März von der Bundesanwaltschaft wegen Unterstützung einer kriminellen Organisation zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt wurde. Der Mann hatte unter anderem Propaganda des sogenannten «Islamischen Staates» auf Facebook verbreitet.

Kämpfer der Terrororganisation «Islamischer Staat». Bild: AL-FURQAN MEDIA

Vor seiner Verhaftung lebte er in Baden von der Sozialhilfe. Er ist bereits wieder auf freiem Fuss: Wegen Anrechnung der Untersuchungshaft und guter Führung wurde er im Sommer freigelassen. Die Bundespolizei nahm ihn nach abgesessener Haftstrafe zwar in Ausschaffungshaft, wollte ihn ausweisen. Doch das Bundesgericht entschied, ihn freizulassen.

Der Mann wohnt nun wieder in Baden. Und er erhält wieder, beziehungsweise weiter Sozialhilfe. Dies wird in einer schriftlichen Stellungnahme des Stadtrates angedeutet und auf telefonische Nachfrage bestätigt. «Der Klient» sei zwar seit 17. Oktober zu 100 Prozent erwerbstätig, doch das Einkommen sei für ihn und seine Familie nicht existenzsichernd.

Bisher hiess es vonseiten des Stadtrates zum Fall: kein Kommentar. SVP-Einwohnerrat Adrian Gräub erzwang die Stellungnahme nun mithilfe einer parlamentarischen Anfrage. Er wollte wissen, ob es «weitere solche fragwürdigen Zahlungen» wie im Fall des «IS»-Unterstützers gebe.

Die «Weltwoche» hatte im Herbst berichtet, W. habe vor seiner Verhaftung Sozialhilfe erhalten, obschon vier Autos im Neuwert von 90'000 Franken auf ihn registriert gewesen seien. Ausserdem seien er und seine Frau der Aufforderung der Behörden nicht nachgekommen, eine billigere Wohnung zu suchen.

«Alle Leistungen gesetzeskonform»

«Es gab und gibt im vorliegenden Fall keine fragwürdigen, sondern nur gesetzeskonforme Leistungen», lautet die Antwort des Stadtrats. Der Mann habe die Autos zwar nicht deklariert, was er gemäss Sozialhilfe- und Präventionstext hätte tun müssen. «Die erwähnten 90'000 Franken beziehen sich aber auf den Neuwert der Autos und entsprechen in keiner Art und Weise dem tatsächlichen Vermögenswert.»

Die Autos seien von einem jeweils so geringen Wert gewesen, dass sie unter dem Vermögensfreibetrag von 4500 Franken lagen, die einer «Unterstützungseinheit» maximal zustehen. Die Autos seien jeweils gewechselt nur wenige Monate betrieben worden. Es gelte bei der Sozialhilfe die Dispositionsfreiheit: «Die betroffene Person kann selber entscheiden, ob sie aus ihrem Lebensunterhalt lieber die Autohaltung finanziert oder die Priorität bei anderen Ausgabenpositionen setzt.»

Und warum wechselte der Iraker nicht die Wohnung, obwohl von der Stadt dazu aufgefordert wurde? Die Behörde könne unter keinen Umständen einen gültigen Mietvertrag zwischen Mieter und Vermieter auflösen, so der Stadtrat. «Kommt die betroffene Person der Aufforderung nicht nach, die Wohnungskosten zu minimieren, wird der Betrag für den Lebensunterhalt entsprechend gekürzt.» Es sei nicht einfach, kostengünstige Wohnungen zu finden: «Viele Sozialhilfebezüger verzichten darum auf einen Wohnungswechsel und nehmen eine Kürzung des Betrags für Lebensunterhalt in Kauf.»

SVP-Gräub: «Ist dies gerecht?»

Adrian Gräub: «Man muss Aufforderungen vom Sozialamt also nicht nachkommen, deklariert beim Sozialamt nicht alle Autos, wird rechtskräftig verurteilt wegen Unterstützung des ‹Islamischen Staats› und bekommt nach wie vor die gleichen Leitungen wie jeder Andere. Ein rechtschaffener Bürger, der sich nie etwas zuschulden kommen liess und nun unverschuldet von der Sozialhilfe leben muss, wird sich wohl die gleiche Frage stellen wie ich – ist dies gerecht?»

Die AZ hat die Frage Stadträtin Regula Dell’Anno-Doppler (SP) weitergeleitet. Ihre Antwort fällt formell aus: «Die Ausrichtung von Sozialhilfe geschieht gemäss den geltenden Gesetzen und den anerkannten Richtlinien. Dabei spielen persönliche Meinungen oder Haltungen keine Rolle. Das Anrecht auf Sozialhilfe wird bei jedem Gesuchstellenden umfassend geprüft, Auflagen und Weisungen werden erlassen und durchgesetzt. Nichteinhalten wird mit Kürzungen sanktioniert.»

Kurt Pelda, Autor des Artikels in der «Weltwoche» und Kenner der Schweizer «IS»-Zelle: «Für mich erwecken die Antworten des Stadtrats den Eindruck, als ob man seine Hände in Unschuld waschen wollte. Man wiegelt ab, verschleiert. Die Tatsache, dass alles angeblich gesetzeskonform war, sollte nicht von der viel wichtigeren Frage ablenken, inwiefern die Stadt Baden einen Terroristen und Schlepper finanziert hat – ganz legal.» Es sei schon seltsam, dass beim Stadtrat niemand auf die Idee kam, dass der Besitz von vier Autos ein Hinweis auf eine Händlertätigkeit sein könnte.

Regula Dell’Annos Antwort auf die Frage, ob der Mann Geld an der Sozialhilfe vorbei verdiente: «Das ist reine Spekulation.» Weiter schreibt sie: «Bei der Ausrichtung von Sozialhilfe geht es um die Erfüllung des Grundrechtes, das in der Bundesverfassung festgehalten ist. Also um eine gesetzliche Pflicht, die jede Gemeinde zu erfüllen hat.»

Der Fall von W. beschäftigt inzwischen bereits den Bundesrat. Er will laut «Sonntags Zeitung» verurteilte Dschihadisten und Terroristen künftig nach Verbüssung der Haft in Verwahrung nehmen können, ähnlich wie dies für gefährliche Gewalt- oder Sexualstraftäter möglich ist.

*Name der Redaktion bekannt

(aargauerzeitung.ch)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 13.12.2016 20:13
    Highlight ist ja toll, eine Stadt leistet finanzielle Unterstützung für einen Dschihadisten...

    Macht ruhig weiter so...aber...falls so einer sein krankes Gedankengut wahr machen sollte und seine Sozialgelder zum töten von Menschen verwendet, dann solltet ihr auch genug Eier haben um die Verantwortung dafür zu übernehmen...

    Man darf gar nicht darüber nachdenken wieviele solche Fälle es wirklich gibt...

    6 0 Melden
  • FrancesB 13.12.2016 14:08
    Highlight Noch mehr solche Geschichten und der Stadtrat in Baden rutscht bei den Wahlen im kommenden September definitiv nach rechts.
    19 1 Melden
  • Angelo C. 13.12.2016 12:45
    Highlight Man muss sich schon Fragen, ob mit derart birnenweichen Entscheidungen die Wutbürger nicht geradezu serienmässig gezüchtet werden - was für ein krankes Urteil, dies gemessen an der Vorgeschichte und den Fakten 🤔!

    Ein langjährig hier ansässiger serbischer Ladenbesitzer meinte heute morgen in meinem Stamm-Café : "Ihr wisst wirklich nicht was ihr tut, ihr Schweizer, alimentiert ausländische Sozialschmarotzer und Kriminelle bis zum geht-nicht-mehr, seid grosszügiger mit ihnen als zu den Eigenen - Kunststück seid ihr eines der Hauptziele solcher Vaganten!"

    Recht hat er, der arbeitsame Ausländer.
    31 0 Melden
    • Datsyuk * 13.12.2016 15:52
      Highlight Der arbeitsame Ausländer..
      3 7 Melden
  • Benot 13.12.2016 10:17
    Highlight Die Gesetze sollen also "nicht mehr so ganz gelten". Es soll auch arbiträr das "individuelle Welt- und Werteverständnis" einzelner Richter/Behörden einfliessen.

    Ha, ha. Heute, im vorliegenden Fall, findet ihr das toll. Und morgen? Wenn ihr selber vor einem Richter/Behörde steht, denen eure Nase oder sonstwas dem "Werteverständnis" zuwiederläuft?

    Beim respektieren des Rechtsstaates gegenüber einem Terrorhelfer, geht es um nichts anderes als euren Rechtsstaat zu schützen, für wenn es mal euch betrifft.
    9 38 Melden
    • Braun Pascal 13.12.2016 10:24
      Highlight Aber von uns liegen noch keine fälle vor... von uns hat bis jetzt noch niemand das gefühl er müsse irgendwas terrorisieren.. wir verfluchen teils Bern und sein Zirkus ja das stimmt aber des wegen sprengen wir es auch nicht gleich in die luft...
      24 1 Melden
  • banda69 13.12.2016 10:09
    Highlight Das erst Mal, dass ich mit einer Intervention der SVP einig bin. Dieser Mann hat in der Schweiz nichts verloren und gehört in den Irak ausgeschafft.

    Mich wunderts nur, dass dieser Fall von der SVP nicht ausgeschlachtet wird.
    48 2 Melden
  • Holla die Waldfee 13.12.2016 10:04
    Highlight Leute, denkt mal nach!
    Ich würde so einen Menschen auch lieber ausweisen. Aber da dies nunmal nicht getan wird - warum auch immer - und er weiter hier bleibt, müssen wir weiter denken.
    Es ist nicht so, dass er nicht arbeitet. Er arbeitet 100%. Es reicht nur nicht für die Familie. (Und wenn ich amigs sage, dass nur mehr als ein Kind haben soll, wer sich das leisten kann, bin ich eh immer die Böse.)

    Dass er Sozialhilfe erhält, reduziert die Gefahr, dass er kriminell Geld beschafft. Das ist für mich hier der Knackpunkt.

    Aber wie gesagt: Ich hätte solche Leute auch lieber ausgeschafft.
    14 28 Melden
    • Pisti 13.12.2016 12:34
      Highlight Er war ja auch trotz Sozialhilfe kriminell, ist schliesslich ein verurteilter Dschihadist. Ausschaffen oder auf Nothilfe setzen.
      14 0 Melden
  • tinmar 13.12.2016 09:48
    Highlight Genau an diesem Punkt ist die SVP dann wohl doch nütze - liegt aber weniger an der SVP, sondern am naiven Versagen der anderen
    52 5 Melden
    • Platon 13.12.2016 13:44
      Highlight Das ist dann aber auch gleich das einzige was die SVP kann. Wuterregende Beispiele bringen und vorzugeben so die Sozialhilfe zu schützen (was zu einem gewissen Grad auch stimmt), um dann die Wähler zu gewinnen und genau diese Sozialhilfe abzubauen für Milliardengeschenke an Grosskonzerne, ein unbrauchbares Militär und die Landwirtschaft.
      Aber auch ich bin der Meinung: Sozialhilfe für Terroristen gehört verboten!
      1 8 Melden
    • tinmar 13.12.2016 15:45
      Highlight Absolut! Umso unerträglicher das Versagen der Anderen.
      2 1 Melden
  • Pius C. Bünzli 13.12.2016 09:47
    Highlight Typisch Schweiz. Sozialhilfe für Terroristen und Steuererleichterungen für Wirtschaftskriminelle die sich an Kriegen bereichern
    63 4 Melden
  • Repplyfire 13.12.2016 09:37
    Highlight Und da wundert man sich in der Politik noch immer über den Vertrauensverlust im Volk.... Das Urteil ist zwar gesetzeskonform aber auch absolut welt- und wertefremd. Irgendwie muss man den Richtern hier die Möglichkeit geben anders zu urteilen. (Ich hoffe mal ganz ganz schwer dass die Richter hier nicht "freiwillig" so entschieden).
    44 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.12.2016 09:37
    Highlight Wieso wurde der nicht ausgeschafft? Dieser Typ scheint eine latente Gefahr für unsere Gesellschaft zu sein. Reicht das nicht?
    56 1 Melden
    • Thomas_v_Meier 13.12.2016 10:31
      Highlight Das war doch der welcher nicht ausgeschafft werden konnte weil ihm im Heimatland Folter und die Todesstrafe erwartete.
      In solchen kann man jemanden nicht ausschaffen. Das Gesetz macht durchaus Sinn aber bei diesem Typ hält sich mein Mitleid arg in Grenzen.

      An diesem Bsp. zeigt sich das unsere Gesetze nicht up to date sind. Verwahrung wäre die richtige Lösung in meinen Augen. Parlament hop hop
      16 1 Melden
  • thunder 13.12.2016 09:24
    Highlight Und deshalb werden die rechten Parteien in Europa noch massiv an Zulauf gewinnen. Die gemässigten und die linken Süssholzraspler in den Parlamenten sind einfach nicht fähig auf die neuen Herausforderungen angemessen zu reagieren.
    58 2 Melden
  • walsi 13.12.2016 09:22
    Highlight So ärgerlich das alles ist, was wäre die Alternativen? Ausschaffen kann man offensichtlich nicht, sonst hätte man es getan. Verhungern lassen ist auch keine Option. Seine Gefängnisstrafe hat er verbüßt. Er ist nun Vorbestraft aber ansonsten unschuldig. Ich frage also noch einmal: Was sind die Alternativen?
    5 19 Melden
    • Thomas_v_Meier 13.12.2016 10:32
      Highlight Zurzeit eben keine. Verwahrung wie von Bundesrat gewünscht wäre die Lösung. Parlament hop hop an die Arbeit.
      12 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.12.2016 12:43
      Highlight Es gibt eben keine Alternativen... Verwahrung käme noch viel teurer und liesse sich rechtlich nur schwer absichern. Recht und Gerechtigkeit sind eben nicht dasselbe. Solche Fälle sind ein Problem, aber das Problem ist vor allem, dass von rechtsaussen immer gleich verallgemeinert und Menschen aufgehetzt werden. Und jetzt gibt's dann Blitze von Wutbürgern.?...
      2 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.12.2016 09:14
    Highlight ..und so züchtet man Wutbürger...
    48 4 Melden
  • Benot 13.12.2016 09:10
    Highlight Da geht's ja schwer in Richtung Mittelalter. Strafrecht reicht nicht. Es muss zusätzlich geächtet und mit Elend gestraft werden.

    An alle die sich daran stören, "ihre Steuern für so einen zu bezahlen": Für die Steuerhinterzieher und Staatsschmarotzer bezahlt ihr gerne Steuern? Da hört man euch nie protestieren.

    Warum? Weil ihr beim nach unten treten ganz gross seid, aber wenn's gegen oben geht, seid ihr ganz klein.

    Sozialhilfe ist NICHT Teil des Strafrechts.
    Unglaublich.... Rechtsstaat, beste Demokratie ... aber einige Bürger gehen damit um wie Kinder.
    10 55 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.12.2016 10:00
      Highlight Nach unten treten? Gahts no? Der Typ sieht uns als Ungläubige die man prinzipiell straflos töten kann (IS-Ideologie). Auch Dich Gutmensch. Ich mag Steuerhinterzieher auch nicht, aber die wollen mir wenigstens nicht ans Lebendige. Ups, jetzt bin ich einem Troll aufgesessen. Mein Fehler.
      34 2 Melden
    • Madison Pierce 13.12.2016 10:11
      Highlight Solange er hier ist, muss er von irgendwas leben, da bin ich mit Dir einig. Aber wäre Nothilfe nicht angemessener?

      Das Vorgehen der Justiz hat sich aber schon viel früher vom Gerechtigkeitssinn des normalen Bürgers entfernt: 3.5 Jahre sind wenig für die Unterstützung einer Terrororganisation und so einer gehört danach zwingend ausgeschafft.
      28 1 Melden
  • Wilhelm Dingo 13.12.2016 09:02
    Highlight Wir hatten schon diverseste Abstimmungen betreffend Ausschaffung von kriminellen Ausländern. Warum wird das einfach nicht umgestetzt? Das ist Wasser auf die Mühlen der Pupulisten.
    35 3 Melden
    • Pisti 13.12.2016 12:37
      Highlight Lol Sie haben ernsthaft geglaubt dass bei Ausschaffungen jetzt eine härtere Gangart gewählt wird? Lügen tut doch nur die SVP. 😉
      1 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.12.2016 08:51
    Highlight Ich frage mich schon, was in dieser Behörde für Leute sitzen, die einen solchen Unfug ermöglichen. Jetzt sagt bitte nicht, das Gesetz lasse es nicht zu, in diesem Fall Sozialleistungen zu verweigern - es gibt immer eine Lösung.
    25 3 Melden
  • Alex23 13.12.2016 08:50
    Highlight Finde ich auch sehr stossend. Aber da gibt's nur eins: Die Vorgaben für das Recht auf Sozialhilfe ändern.
    Leider suggeriert der Artikel aber (die Weltwoche zitierend und paraphrasierend), die Entscheidung , ob dieser Mann Geld kriegt oder oder nicht, obliege doch irgendwie dem Gutdünken einiger Entscheidungsträger der Stadt Baden. Was ja wohl nicht der Fall ist.
    Dass generell noch keine befriedigenden Grundlagen vorhanden sind, mit solchen Individuen umzugehen, wurde ja schon beim grotesken Urteil der Bundesanwaltschaft deutlich.
    19 3 Melden
  • glüngi 13.12.2016 08:49
    Highlight schon noch witzig das wir jemanden bezahlen damit er sich unseren Lebensstandard leisten kann und er im gegenzug eine Organisation unterstützt die uns genau dafür tot sehen will.

    ausweissen ohne wenn und aber.
    75 2 Melden
    • glüngi 13.12.2016 10:31
      Highlight ich will übrigens noch anmerken das ich selbst aus einer argentinischen einwandererfamilie stamme. vielleicht war das integrieren für uns einfacher, weiss ich nicht, wurde mir auch schon an den kopf geworfen. dennoch käme bei uns glaube ich keiner auf die dumme idee leute zu unterstützen die genau gegen dass sind was wir hier ausleben.
      7 0 Melden
  • Theor 13.12.2016 08:48
    Highlight Einer dieser, bestimmt nur selten passierenden, Fällen, wo ich wirklich ratlos zurückbleibe. Sowas geht einfach nicht. Ein Terrorist hat kein Anrecht auf die Sozialhilfe, Punkt. Wie kann man sich gleichzeitig nur am Sozialwesen bedienen und andererseits mit extremsten und grausamsten Mitteln versuchen, diesen Staat und all seine Bewohner auszurotten? Da sollte eine Härteklausel oder von mir aus sogar Kriegsrecht greifen, aber so ein Individuum sollte keinerlei Rechte mehr zugesprochen bekommen. Einfach vor die Tür stellen und fertig.
    44 3 Melden
    • Holla die Waldfee 13.12.2016 10:07
      Highlight Wenn du ihn einfach vor die Tür stellst, schleicht er zurück, kaum drehst du ihm den Rücken. Und weil er dann illegal im Land ist, beschafft sich so einer seinen Lebensunterhalt wohl auf kriminelle Weise. Noch dazu taucht er dann eher zu Extremisten ab. Beides ist Mist.

      Deine emotionale Reaktion kann ich vollkommen verstehen. Meine ist genauso. Aber zwecks Schadenminderung muss man weiter denken!
      4 9 Melden
    • Theor 13.12.2016 11:58
      Highlight Darum sollten solche Leute auch auf Fahndungslisten verbleiben. Ein Terrorist ist nun wirklich nicht auf einer Stufe wie ein Dieb. Ein Terrorist ist ein hochgradig potentieller Massenmörder. Wenn jemand bei uns auf der Fahndungsliste steht, wird er vergleichsweise schnell und zuverlässig gefunden. Aber wenn man ihn nur ein mal vor die Tür stellt und dann vergessen will, ja dann wird das Szenario von Ihnen natürlich zur Realität.
      7 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.12.2016 08:40
    Highlight Tiptop - wer A sagt, muss auch B sagen. Er benötigt sicherlich vielerlei Kurse und Stützung und findet gute Mitmenschen, die ihm gerne und zu guten Stundensätzen helfen. Wie blöd kann eine Gesellschaft sein ... aber eben, eine entwurzelte, weiss nicht mehr woher sie kommt und fällt für alles.
    33 5 Melden
  • Doeme 13.12.2016 08:33
    Highlight Ich fühle mich zwar wie ein SVPler wenn ich das sage aber: Raus mit ihm und gebt dad Geld anderen bedürftigen Familien!
    120 2 Melden
    • Holla die Waldfee 13.12.2016 10:08
      Highlight Ich bin garantiert kein svp'ler und fühle mich auch nicht so. Aber ich unterstütze deinen Aufruf!
      15 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.12.2016 08:32
    Highlight Wir gehören zum Mittelstand, gehen auch täglich arbeiten, haben uns einen gewissen Wohlstand erarbeitet und haben einen einwandfreien Leumund. Die Rechnungen die jeden Monat ins Haus flattern bezahlen wir ohne uns zu beklagen gänzlich aus eigener Tasche. Genau so die Steuern. Aber zu hören, dass ich damit solche Menschen unterstützen muss, macht mich wütend!!! Das entspricht nicht meiner Vorstellung von sozialer Gerechtigkeit! Dieser Mensch schuldet der Gesellschaft durch sein Verhalten eine ganze Menge. Nicht umgekehrt.
    115 2 Melden
    • kleiner_Schurke 13.12.2016 09:20
      Highlight Das entspricht nicht ihren Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit. Damit treffen sie den Nagel auf den Kopf.

      Der Mann kommt aus einem beschissen Land, das 3 grosse Kriege hinter sich hat, der 4te ist im Gange, und das voll ist mit beschissenen Menschen von Saddam Hussein bis zu den IS Freaks. Es mag uns absurd erscheinen den IS zu unterstützen, für ihn ist es wahrscheinlich die letzte Hoffnung auf irgend eine Form von Ordnung. Der Mann hat in seinem Leben nie soziale Gerechtigkeit in irgend einer Form erfahren. Da tun sie mir schon Leid wenn sie ein paar Fränkli haben ausgeben müssen!
      10 72 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.12.2016 11:48
      Highlight Das was sie schreiben gilt definitiv für viele Menschen dieser Welt. Ich äussere mich nur zu diesem Einzelfall. Jemand, der für den IS in den Dschihad zieht mit dem Ziel, Nichtgläubige auszurotten, auf absolut unmenschliche Weise, zu unterstützen passt mir nun mal nicht. Da sind die paar Fränkli definitiv falsch investiert! Dazu steh ich!
      10 0 Melden
  • Grundi72 13.12.2016 08:32
    Highlight Er hat auch Anrecht auf einen privaten Swimmingpool, seine Kinder wollen sicher nicht mit der Schulklasse in den Schwimmunterricht. Finde ich völlig ok!
    62 14 Melden
  • Nightghost 13.12.2016 08:28
    Highlight Schenkt ihm ein One Way Ticket!
    76 2 Melden
  • Braun Pascal 13.12.2016 08:25
    Highlight Bescheuert
    65 3 Melden
  • Sanchez 13.12.2016 08:15
    Highlight Als Steuerzahler im besagten Kanton muss ich mich gerade beherrschen nicht zu kotzen. Ich will dieses Element nicht finanzieren. Gebt das Geld wirklich Bedürftigen, nicht verurteilten IS-Anhängern. Ab nach Hause mit ihm!
    120 4 Melden
    • Bärner Gieu 13.12.2016 08:25
      Highlight Geht mir auch so! Aber äbe, es müssen noch viel mehr solche Dinge bekannt werden.
      51 4 Melden
    • atomschlaf 13.12.2016 08:29
      Highlight @Sanchez: Eine Ausweisung wäre vermutlich "nicht zumutbar", da der Irak "zu unsicher" ist für den armen IS-Helfer...
      59 5 Melden
    • reaper54 13.12.2016 08:54
      Highlight @Atomschlaf na und sein Problem er hat sich für den Kampf entschieden, freiwillig. Sollen die Iraker mit ihm machen was sie wollen solange er nicht von unseren Steuern lebt...
      26 4 Melden

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