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Dieser Aargauer Ex-Lehrer hält nichts von #MeToo – und beleidigt SP-Nationalrätin Feri

Peter Richard beleidigt in einem Beitrag der Zeitung «Die Botschaft» die Wettinger SP-Nationalrätin Yvonne Feri wegen ihres Aussehens. Die Reaktionen fallen heftig aus. Der Döttinger findet sie lächerlich.

Daniel Weissenbrunner / Schweiz am Wochenende



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Peter Richard beleidigt in einem Artikel in der "Botschaft" SP-Nationalrätin Yvonne Feri. ©  AZ/Montage: mwa

Weinstein, #MeToo, Buttet: Die Diskussionen um sexuelle Belästigung reissen nicht ab. Wer sind die Opfer und wer die Täter? Dieser Frage nahm sich auch der Döttinger Peter Richard an und entfachte in den vergangenen Tagen eine hitzige Debatte. In einem provokativen Meinungsartikel in der Regionalzeitung «Die Botschaft» bezeichnete der 73-Jährige das derzeitige Treiben als moderne Hexenverfolgung an den Männern. «Vergewaltiger sollen hart angefasst werden. Aber Sprüche, Witze und Komplimente gehören sicher nicht in die Sparte Sexismus.»

Richard ist in der Region bestens bekannt: Er arbeitete während fast 40 Jahren als Oberstufenlehrer in Leibstadt, er war Präsident des FC Leibstadt. Er kandidierte für den Grossen Rat und den Döttinger Gemeinderat. Mit seiner pointierten Art macht er schon bei anderen Gelegenheiten von sich reden.

In den Augen vieler Personen ging Richard dieses Mal zu weit. Sie stören sich im erwähnten Beitrag vor allem an einem Angriff auf Yvonne Feri. Die Wettinger SP-Nationalrätin gerät dort ins Fadenkreuz. Richard beschreibt einen Fall, als Feri von einem Politiker einen Kuss auf die Stirn erhielt. «Ich glaube, diese Person war wohl völlig besoffen oder wollte Frau Feri wegen ihres Aussehens trösten.»

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Richards Artikel in der "Botschaft"   Ausriss Botschaft

Feri behält sich Schritte vor

Elena Flach, Co-Präsidentin der SP-Sektion Zurzach, verurteilt Richards Geisteshaltung auf Schärfste. Sie streitet ihm jegliches Einfühlungsvermögen ab, für Personen, die als Opfer von sexueller Gewalt betroffen sind. «Er macht sich auf eine primitive Art über Vorfälle lustig.» Sie sei schockiert. «Wenn Frauen ständig auf ihr Äusseres reduziert werden und sich tagtäglich Sprüche anhören oder Handgreiflichkeiten erleben müssen, dann haben gewisse Leute noch nicht verstanden, in was für einer Zeit wir leben.»

Zu Richards Bemerkung über Yvonne Feri sagt Flach: «Er betitelt sie als Frau, die nicht ansehbar ist.» Dass ihn ein solches Thema dermassen beschäftigte und er solche Aussagen mache, zeuge davon, dass er genau zu der Sorte Mann zähle, die seiner Meinung nach ironisch gemeint auf den Scheiterhaufen gehörten.

Die attackierte Yvonne Feri reagiert ebenfalls auf Peter Richards Beleidigung. «Seine Haltung stellt einmal mehr unter Beweis, dass in der Gleichstellungsfrage noch sehr viel Arbeit auf uns wartet.» Feri übt nicht nur an Richard Kritik, sondern auch an der «Botschaft», die den Artikel eins zu eins abgedruckt hat. Sie behalte sich diesbezüglich mögliche Schritte gegen den Verlag vor.

Peter Richard bezeichnet den entstandenen Wirbel um seine Person als lächerlich. Anders sieht man das beim Verein Zurzibieter Frauen. Sie nehmen in einer Mitteilung Stellung: «Die Reduktion der Frau auf ihr Äusseres ist nicht akzeptabel», heisst es darin. Übergriffe aktiver oder passiver Natur würden die Integrität und Würde eines Menschen antasten und hätten in einer gleichgestellten Gesellschaft keinen Platz. «Was hier abgeht, ist reine Hysterie», entgegnet Richard. Die Zurzibieter Frauen kontern ihrerseits: «Menschen, die sich um einen guten Umgang miteinander bemühen, kennen die allgemeingültigen Benimmregeln und spüren keine Verunsicherung im Kontakt mit ihrem Gegenüber.» Jene, die sich damit schwertun würden, sollen unmissverständlich darauf hingewiesen werden, wo die Grenzen liegen, so die Forderung.

Veranstaltungen geplant

Zu diesem Zweck plant der Verein an einer seiner nächsten Treffs das Thema Sexismus zur Diskussion zu stellen. Ähnliches schwebt Elena Flach vor: Sie leitet mit Viviane Hösli das Co-Präsidium der SP Frauengruppe Aargau. Mit Anlässen will sie die Bevölkerung sensibiliseren. Sie fordert Peter Richard auf, ebenfalls daran teilzunehmen. Dieser nimmt die Einladung an: «Allerdings nicht als Zuschauer, sondern als Gesprächsteilnehmer auf dem Podium.» (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • chäsli 10.12.2017 05:49
    Highlight Highlight Es tatsächlich peinlich wie sich X Frauen erinnern, dass ihnen vor weiss nicht wieviel Jahren ein Mann ans Knie gefasst hat. Ich kann nur lachen, vergreift sich ein Mann, wer auch immer, an einer Frau, hat sich diese im Normalfall sofort oder zumindest in angemessener Zeit zu wehren und nicht nach 10 oder 12 Jahren. Interessant wäre noch zu wissen, wie viele dieser Vorfälle wirklich passiert sind.
    • Valon Gut-Behrami 11.12.2017 10:21
      Highlight Highlight Wenn jemand Angst hat und nichts sagt, darf später nichts mehr gesagt werden? Wie kommst du darauf? Und wieso unterstellst erfundene Vorfälle?
  • Zekrov 10.12.2017 01:07
    Highlight Highlight Männer seines Alters sollten doch wissen wie man sich zubenehmen sollte.
    Aber naja 73 genügt halt eben immer noch nicht😜 http://😜😜😜
  • Gubbe 09.12.2017 18:55
    Highlight Highlight Warum hat das Aussehen einer Frau mit der Gleichstellung zu tun? Es ist doch Ansichtssache ob ein Mann eine Frau (oder umgekehrt) schön findet. Der Stirnküssende Politiker hat Frau Feri sicher in weiser Voraussicht nur auf die Stirn geküsst. Er wollte sicher gehen, dass es keine sexuelle Belästigung wird.
    • Anam.Cara 11.12.2017 07:24
      Highlight Highlight Bonzino...
      Dein Pseudo legt einen Zusammenhang mit dem Begriff "Bonz" nahe. Und als solcher wirst du die symbolik eines Stirnkusses wohl nicht verstehen können. Aber ich erkläre es dir gerne.
      Ein Kuss auf die Stirn wird von vielen Menschen als Ausdruck eines Machtverhältnisses gesehen. Die Mutter küsst ihren Sohn auf die Stirn und er lässt das aus Respekt ihr gegenüber zu.
      Unter Kollegen kann das eine sehr Herablassende Geste sein: "ich zeige dir mal auf väterliche Weise, dass ich dir überlegen bin, meine Kleine."
    • Valon Gut-Behrami 11.12.2017 10:23
      Highlight Highlight Das kannst du nicht ernst meinen, Bonzino. Würdest du denn auch einfach jemanden auf die Stirn küssen?
  • Siro97 09.12.2017 18:17
    Highlight Highlight @ErklärBart Danke für den Hinweis. 👍
    Ich wollte „lese“ schreiben
  • Ökonometriker 09.12.2017 16:22
    Highlight Highlight Es ist sicherlich geschmacklos, sich als Opfer zu inszenieren aber nie zur Polizei zu gehen. Wenn es stimmt, gehört der Täter bestraft - und zwar nicht von den Medien, sondern von einem Gericht.
    Die MeToo Kampagne löst keine Probleme. Aber sie bringt einen eben in die Medien...

    Genauso geschmacklos ist es aber, mit billigen Provokationen wie dieser Herr in die Medien zu drängen.
    Das Traurige: die Medien sind heute so unkritisch, dass sie auf beide Taktiken hereinfallen.
    Wissenschaftliche Themen und echte News werden so immer mehr von Trump und #metoo verdrängt.
    • Enzasa 10.12.2017 05:23
      Highlight Highlight Geschmacklos ist ein bestimmtes Verhalten von Opfern zu fordern.
      #metoo löst Probleme!
      Wenn etwas Opfern Mut macht sich zu wehren, dann ist das wichtiger als jede wissenschaftliche Abhandlung.
    • Ökonometriker 10.12.2017 09:13
      Highlight Highlight @Enzasa und wie stark haben die Anzeigen bei der Polizei wegen sexueller Belästigung im November zugenommen?
    • Anam.Cara 11.12.2017 07:34
      Highlight Highlight Ihr versteht es wirklich nicht, oder? Viele Opfer von (sexueller) Belästigung und Gewalt gehen nicht zur Polizei, weil sie angst haben. Angst vor Repressionen, Einsamkeit oder vor Verlust von Privilegien. Wieder andere wurden dazu erzogen, nichta zu sagen (weil diese Art von Übergriff einfach "dazu gehört").
      Die Aussage "du bist kein Opfer solange es keine Strafanzeige gibt" ist überheblich und respektlos.

      Die Frage, wo die eigene Integrität verletzt wird, wir sehr individuell beantwortet. Hier wären m.E. neue gesellschaflichen Konventionen gefordert. Im Moment ist die Grenze eher unklar.
  • JasCar 09.12.2017 15:54
    Highlight Highlight Ehrlich, einige denken wirklich nicht über ihren eigenen Nasenspitz hinaus.
    #metoo setzt doch verbale Belästigung nicht mit Vergewaltigungen gleich. Natürlich sind Vergewaltigungen um ein x-faches schlimmer, das bezweifelt niemand.
    Trotzdem darf man sich doch darüber beschweren, dass man viel zu oft verbaler Belästigung ausgesetzt ist. Ob Frau oder Mann ist mir egal.
    Es gibt respektloses Verhalten hüben wie drüben. Und das sollte man ansprechen dürfen.
    《Du siehst heiss aus》 ist kein Kompliment für eine Unbekannte. Ausser sie hat sichtlich Fieber.
    • Enzasa 10.12.2017 05:28
      Highlight Highlight Was soll ist die Botschaft hinter dem Kommentar „Du siehst heiß aus“?

      In der Disko nach Augenkontakt annehmbar.
      Im Büro vor der Präsentation, ein Reduzierung auf den Körper und gleichzeitig die unterschwellige Botschaft, dass man wohl nicht mehr als Körper bietet
    • E7#9 10.12.2017 07:25
      Highlight Highlight Einer Begleitung im Ausgang kann man das als Kompliment sagen, am Arbeitsplatz würde ich es eher sein lassen.
    • JasCar 10.12.2017 15:39
      Highlight Highlight Warum verstehen einige Männer einfach nicht, dass man als Frau nicht "heiss" aussehen will?
      Warum versteht ihr nicht, dass nur wenige Frauen "heiss" als Kompliment empfinden?
      Was ist so schwierig daran?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Partikel 09.12.2017 15:51
    Highlight Highlight Habe auch schon von Frauen gehört wie sie einen Mann als “grusigen alten Sack“ bezeichneten. Soviel zum reduzieren. Übergriffe und sexuelle Nötigung sind inakzeptabel. Ebenso Diskriminierung.
    Aber statt kleinlich zu sein und sich z.Bsp. über Breitbeinig sitzende Männer aufzuregen (Mann mit einem Bauch bringt die Beine beim besten Willen nicht zusammen), sehe ich bei der Lohngleichheit mehr Handlungsbedarf.
    PS: Es gibt auch Frauen die für Geld viel tun und sich nachträglich empören. Ist ja nicht die Regel, aber wurde bei #metoo auch beobachtet. Wenn schon, dann bitte konsequent.
    • Enzasa 10.12.2017 05:31
      Highlight Highlight Sexismus ist mehr als die Reduzierung auf den Körper.
      Sexismus wäre im Fall ihres Beispiels, wenn die Chefin ihren Mitarbeiter mit dieser Aussage begründet warum er nicht das Kundengespräch führen soll.
    • Enzasa 12.12.2017 02:23
      Highlight Highlight Sexismus = ein Geschlecht in höhergestellter Position, macht sich über anderes Geschlecht in niederer Position lustig, ist beleidigend, erniedrigend oder sogar handgreiflich.
      Aufgrund des Geschlechts
  • Asparaguss 09.12.2017 15:17
    Highlight Highlight Hört auf aus jedem Mückenschiss ein Thather zu machen. Satire ist wichtig und soll immer erlaubt sein, nicht nur gegen Erdogan sondern auch gegen Ferris. Gleichberechtigung!
    • Giani 09.12.2017 17:43
      Highlight Highlight das ist doch keine satire...
      das ist einfach nur eine Beleidigung!
    • Enzasa 10.12.2017 05:33
      Highlight Highlight Was bitte ist Satire, wenn eine Vorgesetzte ihre Position dazu ausnutzt, den Angestellten mit abfälligen Bemerkungen über seinen Körper Kritik zu üben.
  • ATHENA 09.12.2017 14:50
    Highlight Highlight Es ist eine Art von Hexenjagd, wenn man Anschuldigungen postet. Es ist einseitig, wenn man nur die eine Seite ansieht und anhört. Ich versuche damit nicht, mögliche Täter in Schutz zu nehmen noch Taten, die an Opfer begangen wurden, zu verharmlosen.
    Ich erwarte bei solchen Anschuldigungen aber ein faires und "ordentliches" (Gerichts-)Verfahren, indem die Schuld oder Unschuld festgestellt wird. Danach kann von mir aus das Urteil gepostet werden und die Entscheidung bekanntgegeben werden.
    • Enzasa 10.12.2017 05:35
      Highlight Highlight Wenn Entschuldigungen nach den Anschuldigungen folgen oder selbstkritische Äußerungen, dann sagt das mehr aus als jedes Gerichtsurteil
  • Thinktank 09.12.2017 14:23
    Highlight Highlight Ist es nicht seltsam. Man darf jemandem sagen, dass mir seine Meinung nicht gefällt, aber nicht, dass mir sein Gesicht nicht gefällt.
    • Walter Sahli 09.12.2017 17:51
      Highlight Highlight Wenn Du doch nur denken könntest...Für sein Gesicht kann niemand etwas, für die eigene Meinung aber schon.
    • Enzasa 10.12.2017 05:37
      Highlight Highlight Thinktank wenn Du als Chef zu deiner Sekretärin sagst sie hat ein hässliches Gesicht und darf darum nicht mit zum Kunden. Dann ist es sehr wohl eine Erniedrigung
    • Valon Gut-Behrami 11.12.2017 10:26
      Highlight Highlight Thinktank:
      Schade, dass du es nicht verstehst.
  • bresse 09.12.2017 14:13
    Highlight Highlight Wenn Frau im Heim und am Herd geblieben wäre, ja dann, sähe die Welt heute anders aus. Selber schuld!
  • hävi der spinat 09.12.2017 14:10
    Highlight Highlight Im Fall des durchblätterns einer illustrierten, trifft Richard einen interessanten Punk.

    Auf der einen Seite, tobt eine lärmige Sexismus Debatte. Umgangsformen werden grundlegend in Frage gestellt. Eine Frucht, des aus den USA eingeschleppten Fachs, Gender Studies.

    Auf der anderen Seite, sehen wir nicht nur in den Medien, immer leichter bekleidete Mädchen und Frauen, die fast bis zur kompleten Nacktheit, im Ausgang, ihre Reize präsentiern.
    Nachgefragt heisst es: Frau will selbstbewusst zur eigenen Sexualität stehen.

    Immer zimperlicher, aber die Reaktionen schon beim blossen Kompliment?



    • Enzasa 10.12.2017 05:39
      Highlight Highlight Ein Kompliment ist ein Kompliment.
      Respekt verdient jede Frau egal ob in Burka oder Bikini.

      Die soziale Abhängig eines Menschen ausnutzen ist sexismus und das gehört grundsätzlich geahndet
    • hävi der spinat 10.12.2017 08:57
      Highlight Highlight Enzasa
      Ich spreche hier von Frauen die sich freiwillig und gerne, leichtbekleidet und sexy darstellen. Also keine Opfer. Ja solche gibt es.

      Respekt ist überigens etwas, das man sich zuerst verdienen muss. Was sie meinen ist Akzeptanz.
    • Helona 10.12.2017 10:35
      Highlight Highlight Sie glauben also ernsthaft, jedem Menschen respektlos begegnen zu können, bis er, in Ihren Augen, Ihren Respekt verdient hat?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Siro97 09.12.2017 13:11
    Highlight Highlight Wenn ich so einige Kommentare der Personen hier höre, muss ich mich fragen:
    Habt ihr kein Respekt vor den Frauen? Und ja ich bin männlich. Es kann nicht sein, dass man Vergewaltigungen, Belästigungen und Beleidigungen verharmlost. Das ist völlig inakzeptabel. Und Peter Richard hat sich mit diesem Artikel disqualifiziert. Ich bin erschüttert über die Philosophie einiger Männer.
    • Enzasa 10.12.2017 05:46
      Highlight Highlight Siro 97
      Sie haben es auf den Punkt gebracht.
      Wenn ich eine Person respektiere, dann ist ein Kompliment eine positive Aussage, die gerne gehört wird.
  • Maria B. 09.12.2017 12:38
    Highlight Highlight Eine Frau (oder einen Mann) lediglich auf ihr/sein Aussehen zu reduzieren ist zumindest unanständig!

    Auch ist es evident, dass sexuelle Missbräuche streng geahndet gehören - gar keine Frage!

    Wobei es selbst mir als Überriss erscheint, jeden auch nur mässig sexistischen Spruch in #me too zu verewigen, dies nicht selten nur um sich wichtig zu machen, sich wieder mal ins Gespräch zu bringen, oder einen "Opferbonus" zu erhalten. Ob man(n) es aber Hexenjagd nennen sollte, bleibt vorerst offen.

    Persönlich kaum je Mühe gehabt, mich gegen doofe verbale Anmache effizient zur Wehr zu setzen :-)!

    • Knety 09.12.2017 13:16
      Highlight Highlight Bravo. Es sollte mehr Frauen geben wie dich. Die Arbeitswelt kann manchmal rau und grob sein. Da braucht man oft ein dickes Fell und muss sich behaupten.
      Für alle Frauen die nicht so denken wie du möchte ich sagen:
      Rund um den Herd hat es einen Safe Space.
    • bokl 09.12.2017 15:08
      Highlight Highlight "Die Arbeitswelt kann manchmal rau und grob sein."

      Muss sie aber nicht. Auch uns Männern ist geholfen, wenn sich die Proleten und "Arschlöcher" nicht meistens durchsetzen.
    • Knety 09.12.2017 19:40
      Highlight Highlight Wir Männer und Frauen sind eben gefordert damit sich die Proleten und Arschlöcher nicht durchsetzen.
      Aber bestimmt nicht mit einem #mimimi
    Weitere Antworten anzeigen
  • koks 09.12.2017 12:20
    Highlight Highlight Langsam scheint die NoBillag Initiative ein probates Mittel, um diese linksfeministische mediale Männerjagd zu stutzen. Das Schema ist immer das Gleiche: Böse Männer/Täter, arme Frauen/Opfer.
    • Kilmis 09.12.2017 15:36
      Highlight Highlight Bei so einem Kommentar fällt mir spontan nur folgendes ein: versuchs mal ohne "koks"....
    • SemperFi 09.12.2017 15:47
      Highlight Highlight Aha, „Die Botschaft“ ist ein Billag-Sender? Herr, lass es Hirn regnen!
    • Enzasa 10.12.2017 05:53
      Highlight Highlight Koks sexismus hat nichts mit dem Geschlecht zu tun sondern ist die Ausnutzung von Macht
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madmessie 09.12.2017 12:19
    Highlight Highlight Gewisse alte Säcke haben es offenbar immer noch nicht begriffen.
  • edögähn 09.12.2017 12:18
    Highlight Highlight ich (mann) wurde mehrmals "belästigt". unangebrachte komplimente über meinen arsch, oder kusslippen. vor kurzem drängte mich jemand (frau) gerade dazu mit ihr ins bett zu gehen und das in aller öffentlichkeit. bei allen fällen konnte ich verbal kontern. nun wenn ich daran denke "meine" erlebnisse geschlechtlich zu verdrehen, dann wäre dies ein skandal! und das führt mich zum punkt - warum kann sich frau mit verbalen konntern nicht zufrieden geben? natürlich nur solange keine tätlichkeit darin vorhanden ist - und das gilt für beide seiten! kann mir das jemand sagen?
    • poga 09.12.2017 13:02
      Highlight Highlight Dafür hast du alle Macht der Welt wegen deinem primären Geschlechtsteil. Also stell dich nicht so an.. *ja das war zynisch*
    • You will not be able to use your remote control. 09.12.2017 13:35
      Highlight Highlight ''Ich konnte mir immer Helfen, warum tun das die anderen nicht? Für mich gibt es somit kein Problem, es kann also auch für andere kein Problem geben.''

      > kann mir das jemand sagen?

      Bist du etwa jung, unabhängig und ohne Verpflichtungen?
    • edögähn 10.12.2017 05:37
      Highlight Highlight @"you will..." ich bin "jung", unabhängig und mit verpflichtungen wie jeder andere, nämlich gegenüber rechtsstaat und ordnung, moral, dem steueramt und meiner katze. mir zu unterstellen das "nur" weil ich das so sehe, ich daraus schliesse, dass andere es auch sollten (nicht müssen) ist ok. denn ich sehe mich als abgeklärter mensch. würde sich jeder so verhalten und fühlen wie ich, dann hätten wir und alle anderen keine diskussion darüber.
    Weitere Antworten anzeigen
  • stadtzuercher 09.12.2017 11:18
    Highlight Highlight "Feri behält sich Schritte vor"
    Das behalten sich die Männer, die in letzter Zeit von Frauen wegen angeblicher Taten von vor 30 Jahren beschuldigt werden, auch alle vor. Die Rechtssprechung funktioniert hoffentlich wie eh und je, das stimmt einen optimistisch.
    Was allerdings bedenklicher ist, dass heutzutage Medien und Journalisten das Gefühl haben, sie müssen selbst richten und Hexenjagd veranstalten.
  • pamayer 09.12.2017 11:03
    Highlight Highlight Muss davon ausgehen, dass alle, die diesen pensionierten Lehrer in Schutz nehmen, davon ausgehen, dass seine übergriffig en Handlungen schützenswerter sind als der Respekt einer Frau gegenüber.

    Also, jetzt weiss man, wer wie tickt.
    • poga 09.12.2017 13:08
      Highlight Highlight Das mit dem Respekt ist so eine Sache. Es fällt mir tatsächlich schwer, eine Politikerin zu respektieren, die sich von so einem Idioten mit solch idiotischen Aussagen irgendwie aus der Ruhe bringen lässt. Nein das hat nichts mit Ihrem Geschlecht zu tun. Ich akzeptiere auch wenn jemand diesen Post scheisse findet. Ich glaube halt, dass in dieser Frage sich die Geister scheiden, und darum die Kommentare beidseitig entweder pro oder kontra sind.
  • Elendil91 09.12.2017 10:54
    Highlight Highlight Das er Frau Feri nebenbei beleidigt, ist sicherlich falsch und er sollte sich bei ihr entschuldigen.
    Mit der "Hexenjagd" hat er meiner Meinung nach gar nicht unrecht.
    • raphidet 09.12.2017 11:17
      Highlight Highlight Ich kann einfach beim besten Willen keine Hexenjagd ausmachen!
      Einzelfälle sexuellen Missbrauchs haben die ganze Diskussion doch erst ins Rollen gebracht. Damit, dass die Täter dafür bestraft werden sind ja wohl alle einverstanden.
      Nur hat sich die Diskussion verschoben, nämlich hin zu alltäglichem Sexismus, welcher von einem Grossteil der Bevölkerung gar nicht als solcher erkannt wurde. Ich finde es sehr wichtig und wertvoll, dass in einer aufgeklärten Gesellschaft über ein angemessenes Zusammenleben, auch zwischen den Geschlechtern, diskutiert wird. Und genau dies wurde lange versäumt!
    • Elendil91 09.12.2017 13:00
      Highlight Highlight Ich empfinde es so, dass bei jeder Gelegenheit gleich jemand einer Belästigung beschuldigt wird, die oft lange zurück liegt. Das ruft bei mir die Frage auf: Warum nicht früher darauf hingewiesen wurde?
      Ein respektvolles Zusammenleben erachte ich als wertvoll und notwendig, dass aber jetzt jeder bekanntere Mann damit konfrintiert wird, tünkt mich eher eine Art nicht getaner Revanche, aus anderen Gründen, zu der jetzt die Chance besteht.
    • Enzasa 10.12.2017 06:08
      Highlight Highlight Komisch dass fast alle Männer sich entschuldigen, in Therapie gehen oder erst jetzt reflektieren, wie es wirkte.
      Wenn mich einer fälschlicherweise beschuldigt, dann Klage ich aber ganz bestimmt entschuldige ich mich nicht. Wofür denn
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mia_san_mia 09.12.2017 10:31
    Highlight Highlight Wow Riesenskandal... Sorry aber das ist doch nicht schlimm.
    • You will not be able to use your remote control. 09.12.2017 13:40
      Highlight Highlight > Sorry aber das ist doch nicht schlimm.

      Und du bestimmst, wer was wie schlimm zu finden hat?

      Darf ich deinen Kommentar dafür schlimm finden?
    • Valon Gut-Behrami 11.12.2017 10:36
      Highlight Highlight Was viele nicht verstehen:
      Ob es schlimm ist, haben nicht Aussenstehende zu entscheiden, sondern die Person, die davon betroffen ist.
  • farrista 09.12.2017 10:30
    Highlight Highlight Wie läuft das bei euch mit der Kennzeichnung eingekaufter Artikel? Einfach nur ein "Sätzli" unter den Social Media Icons?
    • Sauäschnörrli 09.12.2017 12:24
      Highlight Highlight Das ist der selbe Verlag wie watson, denke nicht dass die Artikel eingekauft werden müssen. 😉
  • BigE 09.12.2017 10:17
    Highlight Highlight Liebe Männer! Wenn ihr befürchtet, dass eure Komplimente falsch bzw als sexuelle Belästigung aufgefasst werden könnten, solltet ihr euch vielleicht nicht über die „böse Frauenwelt“ aufregen sonder über eure „Komplimente“ nachdenken!
    Es ist kein Problem, jemndem zu sagen, dass er/sie „heute aber gut aussieht“! Es ist aber ein Problem, ihn/sie auf den „Knackarsch“ aufmerksam zu machen!
    • stadtzuercher 09.12.2017 11:20
      Highlight Highlight BigE, ich glaube, dass die Frauen welche ständig schlecht über Männer reden und sofort belästigt sein wollen, eher wenig Komplimente erhalten oder angesprochen werden.
      Dein angesprochenes Problem sollte als eher überschaubar klein sein.
    • Baba 09.12.2017 11:48
      Highlight Highlight Ja stadtzuercher, es sind natürlich ausschhliesslich die Mauerblümchen, die sich beklagen um endlich Aufmerksamkeit zu bekommen. Nicht!
    • satyros 09.12.2017 13:19
      Highlight Highlight Habe dazu letztens einen guten Vergleich/Faustregel gelesen: Wenn du als heterosexueller Mann etwas zu einer Frau sagst, überleg dir, was du davon halten würdest, wenn das ein Mann zu dir im Gefängnis sagen würde. Würdest du dich geschmeichelt fühlen? Dann ist es ok. Hättest du Angst, diesem Mann irgendwo alleine zu begegnen? Dann ist es nicht ok.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Wüthrich 09.12.2017 09:59
    Highlight Highlight Ich habe den Rundschaubeitrag mit Nationalrtin Feri gesehen und fragte mich damals auch: Gehts eigentlich noch? Frau Feri in dieser Sache zu interviewen und sie damit sogar ins Fernsehen zu bringen ist Wasser auf die Mühlen derjenigen, welche SRF mit No Billag den Geldhahn zudrehen wollen.

    Doch Personen wegen ihres Aussehens zu beleidigen (Frau Feri erfreut sich eines durchschnittlichen Aussehens, wie Millionen anderer - z.B. ich auch), geht gar nicht. Da hat Durchschnittsmensch Richard komplett daneben gegriffen. Unsäglich!

    In der Sache hat er jedoch - zumindest teilweise - recht.
    • stadtzuercher 09.12.2017 11:21
      Highlight Highlight habe ich mir auch gedacht: nach der Hexenjagd ist vor der Billag-Abstimmung.
    • Lichtblau 09.12.2017 21:13
      Highlight Highlight Es gibt eine Art von Kuss, die keuscher nicht sein könnte: das ist der auf die Stirn. Sich noch zehn Jahre später daran zu erinnern: Chapeau.
    • Enzasa 10.12.2017 06:11
      Highlight Highlight Niemand darf mich gegen meinen Willen, egal wohin küssen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Urs457 09.12.2017 09:58
    Highlight Highlight Der arme Mann war offensichtlich zu lange der Strahlung in Leibstadt ausgesetzt, vermute ich 😂!
  • Therealmonti 09.12.2017 09:15
    Highlight Highlight Man kann alles auf ein einziges Wort reduzieren: Respekt. Ob Mann oder Frau. Wer Respekt hat vor dem anderen Geschlecht, wie im übrigen auch vor der Tierwelt, der Natur, einer anderen Gesinnung oder was auch immer, der wird nie zum Täter werden.
    Leider fehlt vielen Menschen genau dies: Respekt.
    • Flughund 09.12.2017 09:55
      Highlight Highlight Genau so ist es, dem ist nichts zuzufügen.
    • erkolino 09.12.2017 10:40
      Highlight Highlight Und trotzdem hast du was hinzugefügt ;-)

      Aber mein Herz hat dieser Kommentar natürlich auch.
  • Mira Bond 09.12.2017 09:12
    Highlight Highlight Mich erschreckt nicht nur dieser Lehrer, sondern die Kommentare dazu!
    Wieso bitte sollte Watson mit diesem „Schwachsinn“ aufhören?? Also ist in Euren Augen sexuelle Belästigung Schwachsinn? Wovor habt ihr eigentlich Angst?
    Hier nun wohl der erste Kommentar einer Frau...meistens reagieren fast nur Männer, die sich angegriffen fühlen !
    • andrew1 09.12.2017 09:39
      Highlight Highlight Ich denke nicht das jemand sexuelle belästigung als schwachsinn abtut. Der punkt ist einfach das das wort belästigung heute viel zu inflationär verwendet wird. Wenn ich das wort sexuelle belästigung höre denke ich zuerst an körperkontakt wie grapschen oder ähnliches und nicht einen spruch machen oder jemanden anschauen. Für mich hat somit sexuelle belästigung in erster linie mit Körperkontakt zu tun und in seltenen fällen mit blicken und sprüchen. Ich habe einfach den eindruck das vieles was noch nicht belästigend ist bereits unter belästigung läuft weil man extrem empfindlich ist.
    • Bruno Wüthrich 09.12.2017 10:10
      Highlight Highlight Sie haben recht: Schwachsinn ist es nicht. Aber es wird übertrieben. Wenn ich mich unter Kolleginnen rumhöre, komme ich zu dem Eindruck, dass - auch wenn die Liste der Beschwererinnen sehr lang ist - die Frauen, denen die Debatte zu weit geht, deutlich in der Mehrheit sind. Viele Frauen stören sich inzwischen daran, dass die Männer derart verunsichert werden und sind. Auch sie wollen keine sexuelle Gewalt. Aber das, was eine Minderheit darunter versteht, teilt die Mehrheit nicht.

      Bei den Medien gehört es zum guten Ton, die Latte für sexuelle Belästigung immer tiefer zu setzen.
    • TobaFett 09.12.2017 10:12
      Highlight Highlight Tja Andrew, es ist eigentlich egal, was sexuelle Belästigung für dich oder mich ist. Einzig Menschen, in diesem Fall viel häufiger Frauen, welche belästigt werden, können sagen ab wann es für sie Belästigung ist
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  • piranha 09.12.2017 09:06
    Highlight Highlight Lustig, wie die SP immer auf die selbe Masche hereinfällt. Dieser Mann hat einen absolut legitimen Standpunkt, aber er will zusätzlich provozieren. Und die ganzen SP-Feministinnen fallen prompt darauf rein und reagieren heftig! Er hat genau erreicht, was er wollte. ..
    • N. Y. P. D. 09.12.2017 09:57
      Highlight Highlight Dieser Mann hat doch keinen legitimen Standpunkt. Er sagt, dass Frau Ferri nichts für ihr Aussehen kann.
      Wenn man Dir sagen würde, dass Deine Wampe grässlich aussieht, wärst Du auch zu Recht aufgebracht.
      Nein, das ist tiefstes Niveau, von diesem Dings. Von diesem Herr.
    • rauchzeichen 09.12.2017 11:03
      Highlight Highlight wieso sollte man sich über dümmliche worte die das ziel haben, einem zu provozieren, provoziert reagieren? um den sprücheklopfer noch freude zu bereiten?

      echt jetzt, wenns nur worte sind, gebt mit denselben zurück oder noch besser, drüberstehn, weitergehn. wers nötig hat beleidigend oder zu werden, dem fehlts woanders. solche armen tröpfe dann noch wegen sexismus anzuprangern, treibt sie nur weiter in ihre welt. und das wort sexismus wird abgeschwächt, zu dem allgemeinen begriff, der das chaos begründet, das wir heute in dieser diskussion haben. well done, humanity... 🤦🏻‍♂️
  • insider 09.12.2017 09:03
    Highlight Highlight Ich wage die Behauptung, dass alle bisherigen Kommentare von Männern verfasst wurden.
    Und ich lese eigentlich nur Worte, welche ignorieren, dass mit #MeToo ein offensichtlich grosser gesellschaftlicher Missstand im Zusammenleben der Geschlechter berechtigterweise zum Diskussionsthema wurde.
    Dieser Umstand ist für mich ein Indikator dafür, wie tief bei vielen die Hemmschwelle nachwievor ist, die Integrität von Mitmenschen zu verletzen.
  • Sumagio 09.12.2017 08:59
    Highlight Highlight Lustig, wir hatten gestern Abend in netter Runde eine #metoo-Diskussion. 4 starke, emanzipierte Mädels und 2 #metoo-verunsicherte Jungs. Grundsatztenor von den Girls: Man kann alles übertreiben. Und im Moment werde gerade richtig übertrieben. Es sei kontraproduktiv und sozial verhängnisvoll.

    Blitzt ruhig, stammt nicht von mir.
    • BigE 09.12.2017 10:26
      Highlight Highlight Das Problem mag sein, dass es derzeit geballt auftaucht. Aber es ist ein echtes gesellschaftliches Problem, dass Sexismus und sexuelle Belästigung (was nicht das Gleiche ist) als Nichtigkeit abgetan wird. Es ist für eine Frau einfach erniedrigend, wenn sie im Job nicht ernst genommen wird, einfach, weil sie hübsch ist. Oder weil sie nicht in einpolitisches Amt gewählt wird, weil sie nicht der allgemeinen Schönheitsnorm entspricht!

      Wäre eine Frau, die schielt wie ein Herr de Weck wäre NIE auf diese Position gekommen, egal, wie geeignet sie wäre!
    • Enzasa 10.12.2017 06:25
      Highlight Highlight Sumagio ok ich mache Kampfsport und Gewichtheben wenn mich ein Mann schlägt, schlage ich zurück und fertig. Die Frau die nicht zurückschlagen kann hat Pech.
      Wenn eines deiner taffen Girls, nun eine Familie ernähren muss und dann einen neuen Chef bekommt der will das sie Miniröcke trägt oder denn Job verliert. Wie schnell werden die,
      die Miniröcke kaufen!



  • andrew1 09.12.2017 08:51
    Highlight Highlight Ich habe einfach den Eindruck das die leute immer empfindlicher werden. Früher war ein flirt meist völlig in ordnung falls nicht hat es die frau oder der man einfach gesagt und gut ist. Aber heute muss man gerade eine riesen sache lostreten mit belästigung und wdtw was. Zudem sind flirts natürlich willkommen, herzig und charmant wenn der frau der typ gefällt. Wenn nicht ist es gerade belästigung. Manchmal fehlt einfach etwas der gesunde Menschenverstand und ein breiter rücken.
    • Fly Baby 09.12.2017 09:30
      Highlight Highlight Wie bitte, früher? Dass ich nicht lache!
    • ujay 09.12.2017 09:57
      Highlight Highlight Ja früher, da war die Welt ja auch noch eine Scheibe.
    • Enzasa 10.12.2017 06:26
      Highlight Highlight Andrew 1

      Anscheinend haben Sie keine Ahnung was Sexismus ist.
  • Tan Long 09.12.2017 08:29
    Highlight Highlight Ihr geht zu weit. Alle!
    • rauchzeichen 09.12.2017 11:07
      Highlight Highlight immer!
    • Tan Long 09.12.2017 11:53
      Highlight Highlight sehr genau beobachtet
  • Joe924 09.12.2017 08:22
    Highlight Highlight Es fällt auf das die welche sich nun unsicher fühlen welche "Komplimente" man nun noch machen darf auch die sind welche die Linie öfters übertreten. Gut wenn diese Leute nun zum nachdenken angeregt werden, auch wenn sie die Probleme bei allen anderen sehen als sich selbst, was wiederum zeigt warum die gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahre bei Ihnen stehen geblieben ist.
    • andrew1 09.12.2017 15:05
      Highlight Highlight @noralene klar ist das daneben und belästigung. Habe nie gesagt nur bei Körperkontakt sei belästigung möglich. Nur wird vielfach auch wesentlich harmloseres wie ein kompliment zu einem kleid etc. Schon als belästigung wahrgenommen was etwas zu weit geht.
    • Pisti 09.12.2017 15:49
      Highlight Highlight Quatsch, Männer die sich jetzt verunsichert fühlen haben schlicht zu wenig Selbstvertrauen.
      Ich werde genau weiter komplimente machen und ab und zu einen Spruch loslassen, wie immer.
      Ich lasse mir doch nicht von irgendwelchen dauerempörten linken Frauen vorschreiben was ich zu sagen habe und was nicht.
    • Enzasa 10.12.2017 06:31
      Highlight Highlight Pisti ich glaube kaum, dass linke dauerempörte Frauen von Sexismus betroffen sind.
      Ich übrigens auch persönlich nicht. Trotzdem sehe ich was um mich herum geschieht. Ich sehe wieviel häusliche Gewalt es gibt, auch wenn ich selber nicht geschlagen werde.
      Niemals würde ich sagen, ich was ist denn schon eine kleine Ohrfeige
  • Spooky 09.12.2017 08:17
    Highlight Highlight Die Frauen sollen nicht so tun. Sie reduzieren die Männer nicht nur auf ihr Äusseres, sondern sogar auf ihr Geld und auf ihren Erfolg im Leben. Oder würde Yvonne Feri einen mausarmen Clochard heiraten, wenn sie einen stinkreichen und körperlich durchtrainierten Manager haben könnte?
    • Joe924 09.12.2017 09:06
      Highlight Highlight Und wir Männer machen das generell besser, oder was ist der Kern deiner Aussage?
    • Mia_san_mia 09.12.2017 10:37
      Highlight Highlight Joe sei bitte ein Mann! Ausnahmsweise hat Spooky sogar recht 👍
    • Joe924 09.12.2017 11:07
      Highlight Highlight Ich sage nicht dass er unrecht hat. Ich meine nur, wir Männer als kollektiv unterscheiden uns da null, drum fasse ich mich da lieber an der eigenen Nase.
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  • DonDude 09.12.2017 08:09
    Highlight Highlight Stopt endlich diesen #metoo Schwachsinn!
    Nichts gegen die wirklichen Opfer von sexueller Gewalt. Aber hier will ja offensichtlich jede Frau Opfer von sexueller Gewalt sein. Einfach lächerlich. Kann diesen Schwachsinn nicht mehr lesen.
    • satyros 09.12.2017 09:00
      Highlight Highlight Keine Frau will Opfer sexueller Gewalt sein. Viel zu viele sind es aber.
    • Peaches 09.12.2017 09:27
      Highlight Highlight Schon mal überlegt, dass es so schlimm sein könnte, dass wirklich all diese frauen all diese übergriffe erlebt haben? Mich erschüttert die schiere menge an bekenntnissen. Und nein, es soll erst dann aufhören, wenn die belästigungen aufhören....
    • Valon Gut-Behrami 09.12.2017 12:06
      Highlight Highlight DonDude:
      Sehr anmassend, was du schriebsts. Weshalb sollte Frau das wollen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Negan 09.12.2017 08:00
    Highlight Highlight Richard hat absolut Recht! Was heute abgeht isch einfach krank!
    • supremewash 09.12.2017 08:55
      Highlight Highlight Nein, hat er nicht. Er gehört zur Sorte Mann, die es einfach nicht begreifen WILL!
    • Willy Tanner 09.12.2017 09:10
      Highlight Highlight Mediensommerloch mitten im winter!
    • Enzasa 10.12.2017 06:50
      Highlight Highlight Ein Mann der Sexismus verteidigt,
      sollte mal sein eigenes Verhalten reflektieren.

Jetzt greift Boswil doch durch: Umstrittener Gemeindeschreiber Wicki entlassen

Stimmt eine Gemeindeversammlung für eine Einbürgerung, erhalten die Eingebürgerten nach rund einem Jahr den Schweizer Pass. In Boswil dauert das viel länger. Gemeindeschreiber Daniel Wicki, der schon wegen Hasskommentaren für Schlagzeilen sorgte, bleibt eine plausible Erklärung schuldig. Dafür wurde ihm nun gekündigt.

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Weil die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellen will, durfte er zurück an seinen Arbeitsplatz. «Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten ist zum Schluss …

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