Schweiz

Aargauer Regierung gibt Nancy Holten recht – Veganerin zu sein ist kein Grund für Einbürgerungs-Nein

Nancy Holten ist eine streitbare Persönlichkeit: Kein Fleischkonsum, keine Zirkustiere, kein Kirchgeläut. Für die Einwohner von Gipf-Oberfrick ist sie so umstritten, dass sie ihre Einbürgerung abgelehnt hatten. Zu unrecht, sagt nun der Aargauer Regierungsrat.

30.06.16, 09:58 30.06.16, 11:11

Jürg Krebs / az Aargauer Zeitung

Eckte besonders mit ihren Beschwerden gegen Kuh- und Kirchturmglocken an: Nancy Holten. Bild: Aargauer Zeitung/Lucas Zeugin

Der Gemeinderat von Gipf-Oberfrick wollte Nancy Holten einbürgern – doch die Gemeindeversammlung lehnte dies am 27. November 2015 ab. Der Grund: Die gebürtige Holländerin Nancy Holten war den Einwohnern in vielen Belangen zu eigensinnig.

Gegen den ablehnenden Bescheid reichte Holten umgehend Beschwerde beim Aargauer Regierungsrat ein. Nun sieht dieser «alle Voraussetzungen für eine Einbürgerung als erfüllt an», wie er am Donnerstag mitteilt.

28. November 2015: Gemeindeversammlung lehnt Nancy Holtens Einbürgerungsgesuch ab

Mit diversen radikalen Verbotsforderungen wurde sie bekannt und berüchtigt. Jetzt kommt die eindeutige Retourkutsche. Video: © TeleM1

Auffallend: Der Regierungsrat hätte Nancy Holten direkt einbürgern können, doch dies hat er nicht getan. Dafür muss sich jetzt die Wohngemeinde von Holten bei nächster Gelegenheit erneut mit ihrem Einbürgerungsgesuch befassen, das sie im März 2015 eingereicht hatte.

Die Einwohner von Gipf-Oberfrick hatten sich im letzten Herbst gegen die Einbürgerung von Holten ausgesprochen, weil sie «eine kritische Einstellung zum Fleischkonsum», zu «Nutz- und Zirkustierhaltung», aber auch zum «Kirchgeläut» hat, wie der Regierungsrat aufzählt. Für ihn sprechen aber diese Gründe nicht gegen eine Einbürgerung, denn sie sagten nichts über den Integrationsgrad von Holten aus, «sondern spiegeln vielmehr ihre persönliche Wertehaltung wider».

Der Regierungsrat: «Eine ungenügende Integration kann damit nicht begründet werden.»

Mit Beschwerde zum Schweizer Pass?

Dezember 2015: Nancy Holten wehrt sich gegen die Ablehnung ihres Einbürgerungsgesuches. Video: © TeleM1

Mai 2016: Nancy Holten demonstriert gegen die Tierhaltung im Zirkus Royal.

Nancy Holten demonstriert gegen die Tierhaltung im Zirkus Royal. Video: © TeleM1

Kuhglocken sind für Nancy Holten Tierquälerei

Nach dem frühmorgendlichen Kirchengeläut will Nancy Holten nun Kuhglocken abschaffen. (Dezember 2015) Video: © Tele M1

Das könnte dich auch interessieren:

«Neuer Hitler im Nahen Osten»: Saudischer Kronprinz bin Salman schlägt harsche Töne an

Aargauer Lehrer wegen Sadomaso-Sexspiels mit 13-Jähriger verurteilt

Peinlicher Design-Fail: Apples 109-Franken-Hülle für das iPhone X verdeckt das Mikrofon

Das sind die zehn Reichsten der Schweiz – erstmals dabei: die Blochers

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
126
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
126Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bastian Zuberbuehler 30.06.2016 21:13
    Highlight "I have a dream" hat mal ein Grosser gesagt. Scheint auch heute noch zu gelten: Alles bloss ein Traum...
    2 0 Melden
  • fandustic 30.06.2016 14:19
    Highlight Eine Glocke umhängen und zurück nach Holland. Wie sie selbst so schön festgestellt hat, haben wir schon genug Multikulti in der Schweiz. Wenn jetzt jeder noch das Gefühl hat sich mit so "wichtigen" Themen bei uns einzubringen, na dann viel Spass. Muss ja niemand hier leben....
    10 20 Melden
    • Fabio74 30.06.2016 18:04
      Highlight zurück zu Willkür und Urteilen nach dem Volkswillen? Gabs schon mal bis anno 45. Brauchen wir nicht.
      Wir haben Gesetze und einen Rechtsstaat. Das ist der einzig zählende Massstab
      8 6 Melden
    • Gaspadin 01.07.2016 01:18
      Highlight @Fabio: Urteile nach dem Volkswillen gibt es bis heute. Unser Rechtstaat ist dadurch entstanden und bleibt dadurch erhalten. Gleich verhält es sich in allen Republiken Europas. Was soll Deine absurde Aussage?
      5 3 Melden
    • Fabio74 01.07.2016 09:05
      Highlight @gaspadin: Der Rechtsstaat basiert auf Gesetzen und objektiven Kriterien zur Beurteilung einer Sachlage.
      Die Meinung einer Person gehört definitiv NICHT dazu. Wenn man jemanden das ihr zustehende Recht verweigert aufgrund einer "unpassenden" Meinung ist das Willkür und Gesinnungsterror.Willkür verbietet die BV.
      In welchen Ländern gibt es Urteile nach Volksempfinden? Der Volksgerichtshof ist 45 untergegangen
      2 5 Melden
  • stiberium 30.06.2016 13:46
    Highlight Go Nancy! Good Luck. :)

    Und liebe Gipf-Oberfricker, ihr werdet nun schon als Hinterwäldler bezeichnet dabei war ich immer Stolz, dass ihr als einzige Gemeinde im Bezirk Laufenburg jeweils die Abstimmungsvorlagen aus dem bürgerlichen Lager abgewiesen habt.

    Gruess

    En Fricker
    11 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.06.2016 13:06
    Highlight Solche Personen mögen auf dem Papier meinen Pass haben. Das heisst noch lange nicht, dass ich sie als Schweizerin annerkenne. Punkt. Aus. Fertig.
    12 25 Melden
    • Fabio74 30.06.2016 18:06
      Highlight schweizer ist wer das Schweizer Bürgerrecht hat.
      SVP Interpretation ist ein Spaltpilz
      4 6 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 30.06.2016 18:53
      Highlight Okay, muss meinen Nickname unverzüglich wieder ändern! Ich will auf keinen Fall mit xenophobem Abschaum, wie dir in Verbindung gebracht werden.
      8 4 Melden
    • Datsyuk * 30.06.2016 20:33
      Highlight Was zeichnet denn dich aus, KingKong1990?
      4 1 Melden
  • Silas89 30.06.2016 12:54
    Highlight Das einzige, was ich hier lese und nicht so gut finde ist, dass sie gegen Kirchenglocken ist. Das ist aber sicher kein Grund, sie nicht einzubürgern. Es kann aber aufgrund der Beschreibung gut sein, dass sie allgemein eine Querulantin ist. Dann wäre ich gegen eine Einbürgerung.
    16 5 Melden
  • cherezo 30.06.2016 12:25
    Highlight Soll sie bleiben wo der Pfeffer wächst. En dumme Latz, sich aber einbürgern lassen. Eine Opportunistin durch und durch.
    34 75 Melden
    • TodosSomosSecondos 30.06.2016 12:31
      Highlight En dumme Latz? Wieso? Weil sie sich für etwas einsetzt? Wenn der Schluss zulässig ist, dann sicher auch der von deinem Post darauf, dass du ein Hinterwäldler bist.
      17 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.06.2016 13:28
      Highlight Nennt man Meinungsfreiheit. In der Schweiz dürfen das nicht nur Rechtsbürgerliche.
      27 3 Melden
    • R&B 30.06.2016 13:43
      Highlight @cherezo: Wow! Was für reife Worte von Ihnen. Und ja, es war sarkastisch!
      14 2 Melden
    • pamayer 30.06.2016 16:38
      Highlight Wenn du mehr sonnencreme nimmst wirst du weniger braun.
      10 0 Melden
    • R&B 30.06.2016 16:54
      Highlight @D00A: Brillante Antwort!
      6 1 Melden
    • Fabio74 30.06.2016 18:09
      Highlight Es wäre gescheiter solche Hassprediger wie du würden ins Pfefferland gehen
      Es gilt die Meinungsäusserungsfreiheit in diesem Land.
      Was du willst ist rechter Gesinnungsterror.
      4 4 Melden
  • sste87 30.06.2016 12:21
    Highlight Hier wird wieder einmal in den Kommetaren Toleranz gepredigt, im gleichen Atemzug aber mit "Hinterwäldler" gegen die Landbevölkerung geschossen. Oha!

    Stattdessen sollte man wohl einfach das Einbürgerungsverfahren überdenken. Entweder es gibt fixe Kriterien, welche man erfüllen muss damit eine Abstimmung hinfällig wird oder man belässt es beim alten System mit der Konsequenz, dass eine solche Person nicht eingebürgert wird.

    47 5 Melden
    • ElendesPack 01.07.2016 11:22
      Highlight Eigentlich der beste Kommentar zu dem Thema in der gesamten Kommentarspalte. Kurz und bündig auf den Punkt gebracht.
      3 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.06.2016 11:48
    Highlight Ha, ha, ha... Genau die Schweizer, die sonst unsere FREIHEIT auf die Fahne hängen, dass man seine Meinung haben darf, dass man noch sagen darf was man will, ... machen eben daraus einen Grund, nicht Schweizer werden zu dürfen. Ha, ha, ha....
    Gut: Alle Schweizer die mir auf den Senkel gehen ausbürgern!
    Gerade diese Einbürgerungsabstimmungen zeigen, trotz bester Demokratie der Welt, die fehlende Reife vieler Bürger im Umgang mit Staat und Demokratie.
    70 11 Melden
    • cherezo 30.06.2016 12:28
      Highlight Man darf sagen was man will korrekt. Man sollte den Gastgeber, der einen aufgenommen hat jedoch nicht beleidigen und seine Art zu leben ändern wollen. Deshalb soll sie verreisen wohin Sie glücklich wird. So schlecht ist es in der ch anscheinend doch nicht dass man sich trotzdem einbürgern lassen will.
      21 52 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.06.2016 12:53
      Highlight Hey, hey !!! Ich bin auch Schweizer und fühle mich überhaupt nicht beledigt durch ihre Meinungen. Gelte ich jetzt nichts mehr als Schweizer, und nur die Meinung der Wirrköpfe gilt, die von einer Heidi-Schweiz träumen?
      Kirchen- und Kuhglockengeläut gut finden, steht nicht in der Verfassung. Wenn Du willst dass dies als spezifisch schweizerisch gilt, dann schreib es in die Verfassung. Aber bitte erfinde mir nicht ständig mein Land neu, nach Deinem Gusto und Lust und Laune!
      17 5 Melden
    • Datsyuk * 30.06.2016 13:01
      Highlight Man muss unbedingt so denken wie Mehrheit? Warum?
      13 1 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 30.06.2016 13:20
      Highlight @cherezo:Also darf sie nichts gegen die Schweiz sagen oder ihre meinung kundtun, weil sie, bisher, nlch "Gast" in unserem Land ist?! Gehts eigentlich noch?! Nur weil sie, im gegensatz zu dir, nicht hier geboren wurde? Darum möchte sie sich ja vielleicht einbürgern, um effektiv an der Gestaltung der Schweiz teilnehmen zu können. Sie ist topintegriert und nimmt aktiv am Leben teil (inkl. Kritik an gewissen Dingen, wie wir alle) und das ist nun doch nicht recht?! Was willst du eigentlich? Nickende Lämmlein, die jeden Dreck einfach schlucken, erstarrt vor Ehrfurcht vor dem Status Quo?
      14 1 Melden
    • legis 30.06.2016 13:29
      Highlight Mimimimi...wie Konservative immer wieder Inputs von aussen als Angriffe auf ihr Ego, ihre Familie, ihr Haus, Ihre Kultur, die Schweiz die Erde und auf das Universum sowieso, auslegen, ist schon bemerkenswert.
      12 2 Melden
    • cherezo 30.06.2016 17:57
      Highlight Benot das erfinden sozialromantischer Träume obliegt wohl eher ihrer Fraktion. Die Schweiz wurde von Schweizern aufgebaut, die sich mit der Schweiz in einer anderen Weise identifiziert haben als durch multikulturen Faschismus. -
      2 7 Melden
    • Fabio74 01.07.2016 09:07
      Highlight die Schweiz wurde von Menschen mit Visionen von Demokratie und Rechtsstaat aufgebaut. Schweizer wie Ausländer waren und sind beteiligt, dass es diesem Land gut geht
      4 0 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 01.07.2016 09:32
      Highlight @cherezo: Informieren statt polemisieren. Art. 2 von der Schweizer Verfassung. Lesen und Schweigen.
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19995395/201506140000/101.pdf

      Ach ja, noch was. Vom Gotthard hast du vielleicht auch schon gehört, oder? Von wegen von Schweizern aufgebaut.
      3 0 Melden
    • Nick Name 01.07.2016 17:02
      Highlight cherezo: Ich versteh das nicht. Wie um Himmels willen kommen Sie zu diesen Meinungen?
      Warum bürgern wir dann nicht laufend jene aus, die unzufrieden sind?
      Die Schweiz ist "Gastgeber" für die Hunderttausenden Leute, die hier jahrelang arbeiten und Steuern bezahlen, aber - weil per Zufall woanders geboren (und nicht einmal das in jedem Fall!) - nicht mitbestimmen dürfen?
      Und "die Schweiz" wurde von "Schweizern" aufgebaut?
      Und schliesslich: Was genau ist denn eigentlich so unglaublich grossartig und wertvoll daran, "SchweizerIn" zu sein?
      Bin wohl einfach zu blöd, ums zu checken.
      Ein Urschweizer
      4 0 Melden
  • Calvin WatsOff 30.06.2016 11:45
    Highlight Sofort einbürgern, die Frau hat Unterhaltungswert 😂
    32 11 Melden
    • pamayer 30.06.2016 16:40
      Highlight Endlich nachfolge für giaccobo/müller gefunden.
      2 0 Melden
  • Bastian Zuberbuehler 30.06.2016 11:45
    Highlight An die "Schweizermacher" in Gipf-Oberfrick: WTF!?!
    20 14 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.06.2016 11:42
    Highlight Ja, es wäre sicher "einfacher" in eine Stadt zu ziehen aber finde das toll, dass sie ein Dorf ein wenig aufmischt. You go girl!
    39 22 Melden
  • Gaspadin 30.06.2016 11:30
    Highlight Es spielt keine Rolle weswegen die Gemeinde die Einbürgerung verneinte.
    Wie bei einem x-beliebigen Verein auch, hat keiner einen garantierten Anspruch auf Mitgliedschaft, auch dann nicht, wenn er die Aufnahmekriterien erfüllt. Wer die Kriterien erfüllt kann trotzdem wegen anderen Aspekten missliebig sein und soll froh sein, dass er noch geduldet wird und nicht gleich verjagt.
    24 68 Melden
    • TodosSomosSecondos 30.06.2016 12:32
      Highlight Der Vergleich ist sowas von hanebüchen, das mir die Rückenhaare zu Berge stehen.
      15 4 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 30.06.2016 13:22
      Highlight Ähm....spinnts? Gehts eigentlich noch?! Muss man ein Oberbünzli sein, der einfach alles abnickt ohne eigene Meinung, um Schweizer zu werden?! Was für ein Schwachsinn.
      13 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.06.2016 13:31
      Highlight Ja ist auch nicht wirklich mehr als eine Vereinsmitgliedschaft die Staatsbürgerschaft ;)
      12 1 Melden
    • pamayer 30.06.2016 16:41
      Highlight Heil helvetia, oder was??
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.06.2016 16:50
      Highlight @TodosSomosSecondos: Hör mal Mani Matter "Mir hän e Verein". Mani wirds wohl gecheckt haben, war schliesslich auch Jurist mit staatlicher Besoldung...
      1 0 Melden
    • Fabio74 30.06.2016 18:10
      Highlight Staatskunde Null Ahnung aber rumplärren
      3 2 Melden
    • Gaspadin 30.06.2016 18:17
      Highlight Was bitte schön soll falsch daran sein, das Aufenthaltsrecht gezielt nur jenen zu gewähren, die wir hier haben wollen, und es nicht automatisch an alle dahergelaufenen Halunken, Spinner und Taugenichtse zu vergeuden?
      4 7 Melden
    • Fabio74 30.06.2016 20:27
      Highlight Wir haben Gesetze und einen Rechtsstaat. Dort sind die Voraussetzungen nieder geschrieben, was es braucht für die Staatsbürgerschaft.
      Und eine andere Meinung als der lokale SVP-Stammtisch ist kein Kriterium dabei. Auch wenn es gewissen nicht in den Kopf will.
      By the way: Aufenthaltsrecht und Staatsbürgerschaft sind 2 Paar Schuhe. Das Aufenthaltsrecht hat sie ja schon; sonst hätte sie kein Recht auf den Pass.
      Und auch für die Aufenthaltsbewilligung gibt es objektive Kriterien.
      Im Übrigen Leute mit anderer Meinung als Spinner, Halunken etc zu beleidigen, zeugt nicht von demokratischer Gesinnung!
      8 1 Melden
    • Gaspadin 30.06.2016 22:49
      Highlight @Fabio: Dann musst Du von unserem Rechtstaat entäuscht sein, denn er hat gesetzlich geregelt, dass die Aufenthaltsbewilligung von Ausländern jederzeit widerrufen werden kann, z. B. ausdrücklich als Grund hierzu genannt ist Fürsorgeabhängigkeit, aber auch der Verstoss gegen die öffentliche Ordnung. D. h. von Gesetzes wegen darf Ausländern, die notorische Querulanten (Spinner) sind, vom Sozialgeld leben (Taugenichtse), oder kriminell sind (Halunken) die Aufenhaltsbewilligung widerrufen werden, was sie zum verlassen des Landes zwingt. Die CH will nicht jeden aufnehmen, sagt das Gesetz.
      1 5 Melden
    • Fabio74 01.07.2016 09:10
      Highlight das sind alles objektive Kriterien. Fürsorge abhängig oder kriminell. Eine andere Meinung zu haben hat aber nichts damit zu tun weil nicht objektiv und nicht gesetzeswidrig.
      5 0 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 01.07.2016 09:39
      Highlight @Gaspadin: Dir ist aber schon klar, dass der Regierungsrat der Frau eigentlich recht gegeben hat bei ihrer Beschwerde, oder? Mangelnde Integration kann ihr nicht vorgeworfen werden. Also sicherlich auch kein Thema für den Entzug der Aufenthaltsbewilligung.
      Notorische Querulanten XD ich schmeiss mich weg. Wer seine Meinung vertritt, die nicht allen passt, wird schon als Querulant abgeschrieben. Was für ein Armutszeugnis. Und find ich sehr nett von dir, dass du ALLE, die auf die Sozialhilfe angewiesen sind, als Taugenichtse bezeichnest, sehr differenziert, moll.
      3 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.06.2016 11:16
    Highlight Wie man in den Wald ruft so schallt es heraus xD. Ich find' sie unterhaltsam und was sie tut, auch gut. Aber es muss schon nicht verwundern dass, wenn man den Bünzlis ans Bein pisst, die das Einbürgerungsgesuch ablehnen.

    Ich zumindest hätte sie sofort eingebürgert, da ich im grossen und ganzen Ihre Meinungen teile.^^
    Sie weist sehr schön auf die Probleme der Gesellschaft hin.
    31 32 Melden
  • ElendesPack 30.06.2016 11:13
    Highlight Die wurde nicht wegen ihrer "kritischen Einstellung" von der Gemeindeversammlung abgelehnt, sondern weil sie einfach in ein Dorf zieht und dann von 0 auf 100 alle Dorfbewohner umerziehen will. Man nennt das in der soziologischen Fachsprache "auf die Eier gehen".
    Mit ständigem Querulantentum wird man vielleicht in ner Stadt wie Zürich oder Basel eingebürgert, aber in einem Dorf halt nicht.
    So traurig aber auch und so verwunderlich.
    56 12 Melden
    • Bastian Zuberbuehler 30.06.2016 11:49
      Highlight Ist es nicht eher traurig und verwunderlich, dass man heute, im Jahr 2016, knapp 40 (!) Jahre nach "Die Schweizermacher" Dorfbewohnern (oder generell irgendjemandem) gegenüber noch immer (oder wieder?) Verständnis aufbringt, wenn sie jemanden wegen ihres Lebensstils und ihrer aktiven Beteiligung an den politischen (demokratischen!) Prozessen ihrer Wahlheimat den Schweizer Pass verwehren wollen?
      23 11 Melden
    • stef2014 30.06.2016 12:22
      Highlight Und du meinst, dieses "Querulantentum" hört mit einer Ablehnung auf? An ihrer Stelle würde ich jetzt erst recht Gas geben.

      Es geht doch nicht um die Umerziehung des Dorfes, sondern um allgemeine Themen. Und da dar und soll sie doch ihre Stimme erheben.

      Btw, das mit dem Kirchengeläut und dem Zirkus sehe ich genauso.
      16 8 Melden
    • legis 30.06.2016 13:33
      Highlight OOohh wo wäre die Welt ohne Querulanten? Ich glaube, das Rad hätten wir noch nicht entdeckt!
      11 0 Melden
    • ElendesPack 30.06.2016 13:50
      Highlight Nun, natürlich kann sie damit weitermachen, ist ja nicht so, dass man sie deswegen aus der Schweiz rauswerfen würde. Aber sie muss sich nicht wundern, wenn ein Dorf, das sich noch als Gemeinschaft versteht, sie nicht in diese aufnehmen will.
      3 4 Melden
    • Babalu 30.06.2016 14:45
      Highlight ElendesPack: stell dir mal vor, die Frau wäre vor 1990 in eine Gemeinde im Kanton Appenzell gezogen und hätte sich dort für das Frauenstimmrecht eingesetzt (ich setze das nicht gleich mit Kuhglocken, aber vom Prinzip her korreliert es). Das hätte den "fortschrittlichen Dorfbewohnern" (ich verwende mal das Wort mit H... nicht) nicht gepasst und sie hätten sie aus diesem Grund abgelehnt. Nach deiner Argumentation muss ich annehmen, dass du das denkst, dass das OK gewesen wäre. So im Sinne: " sie muss sich nicht wundern...".
      5 4 Melden
    • stef2014 30.06.2016 15:03
      Highlight Es ist schlichtweg kindisch. Wem tut das weh, wenn sie eingebürgert wird? Was haben die Dorfbewohner davon? An ihrem "Aktivismus" wird das mit Sicherheit nichts ändern, im Gegenteil. Denn der Schweizer Pass hat ja nichts mit der Aufnahme in der Gemeinschaft zu tun. Sie wohnt ja schon dort und setzt sich für gewisse Interessen ein. Wie sie das macht und ob das nun Querulantentum ist oder nicht, wage ich nicht einzuschätzen aufgrund der vorliegenden Infos. Ich wohne auch in der Nähe einer Kirche und nerve mich auch ab dem Geläute mitten in der Nacht...
      4 4 Melden
    • ElendesPack 30.06.2016 16:13
      Highlight stef: Sie haben durchaus Recht damit, dass diese Reaktion in Richtung Infantilität tendiert und wirkungslos bleiben wird, so wie die Dame gestrickt ist.
      Dennoch bleibt die Tatsache nun mal bestehen, dies auch an Babalu, dass Gemeinschaften nun mal so funktionieren.
      Gehen Sie in eine Moschee und nörgeln Sie am Rumknien und an Allah rum --> Rauswurf.
      Erwähnen Sie in einer Synagoge, dass Sie siebenarmige Leuchter total bescheuert finden --> Rauswurf.
      Spielen Sie im Schachclub prinzipiell nur Eile mit Weile --> Rauswurf.
      So gesehen, die wird ja nicht mal rausgeworfen, also gut ist.
      4 4 Melden
    • Fabio74 30.06.2016 18:12
      Highlight Staatskunde nachsitzen. Gesinnung und Meinung sind keine Einbürgerungsrelevanten Kriterien.
      4 2 Melden
    • ElendesPack 30.06.2016 19:02
      Highlight Fabio: Ich habe weder behauptet, dass es besonders toll ist noch dass diese Kriterien einbürgerungsrelevant sind oder sein sollten. Ich habe nur dem staunenden Watson-Urban-People-Volk zu erklären versucht, wie Gemeinschaften funktionieren. Aber das ist offensichtlich ziemlich aussichtslos, da wir hier ja alle so weltoffene Metropoliten sind, die selber nie, nie, nie gruppenverhalten zeigen würden.
      Aber sicher nicht.
      3 2 Melden
    • Fabio74 30.06.2016 20:30
      Highlight @Pack: Es geht bei der Einbürgerung um objektive Kriterien und nicht um subjektives Ablehnen weil die Frau es wagt, zu kritisieren.
      Gruppenverhalten im Privaten ist was anderes, als jemanden verfassungswidrig zu bestrafen, weil sie nicht den SVP-Granden die Füsse leckt.
      Dieses Verhalten heisst für mich, die Einbürgerungen gehören aus den Gemeinden entfernt und auf Kantonsebene angesiedelt.
      1 2 Melden
    • Bastian Zuberbuehler 30.06.2016 21:10
      Highlight @Pack: Doch, klar zeigen "wir Metropoliten" Gruppenverhalten. Ich hoffe nur, dass "wir" uns dessen bewusst sind, es bewusst hinterfragen und vielleicht sogar überwinden können. Genau das - das Bewusstsein und was es uns erlauben würde an unserem Verhalten zu realisieren und bewusst zu verändern - könnte uns Menschen von instinktiv handelnden Tieren unterscheiden. Könnte! Denn allzu oft gilt offenbar immer noch "homo homini lupus est"...
      1 1 Melden
    • ElendesPack 30.06.2016 23:11
      Highlight Fabio: Da geb ich dir recht. Einzig das mit den SVP-Granden stört mich. Hat doch nichts mit SVP zu tun, sondern einfach mit menschlichen Verhaltensweisen, die aufeinanderprallen. Immer dieses SVP-Suchen ist doch arg bemüht.
      Bastian: Da hast du in der Theorie Recht, aber der Mensch ist und bleibt der Mensch. Gruppen sind nicht rational und Menschen in Gruppen sind es ebenfalls nicht. Waren es nie, werden es nie sein. Frau van Holten hätte mit dem Geschehenen rechnen könne., Wäre auch sie kompromissbereiter und weniger aggressiv aufgetreten, wäre das alles vielleicht anders gekommen.
      1 1 Melden
    • Fabio74 01.07.2016 09:13
      Highlight Natürlich hats mit der SVP zu tun. Seit 20 Jahren wird der Ausländerhass gehegt und gepflegt. Sie Kingkongs Bemerkung. Schweizer ist nur wer zum Buurezmorge geht und jodelt.
      Alles anderec sind Papierlischwiizer.
      Jetzt fährt man die Ernte ein. Eine andere Meinung und man hat zu gehen.Dies hat totalitäre Züge. Sowas brauchen wir hier nicht
      2 1 Melden
    • ElendesPack 01.07.2016 11:21
      Highlight Fabio: Siehe auch hier meine Antwort weiter unten.
      Tschüs.
      1 1 Melden
  • supermario1 30.06.2016 11:00
    Highlight Hallo? An ihr könnten sich viele Schweizer ein Beispiel nehmen. Unglaublich, wie konseravtiv die Schweiz ist (bzw. Teile davon). Man könnte manchmal meinen die Zeit läuft zurück...
    38 35 Melden
    • cherezo 30.06.2016 12:30
      Highlight Supermario unter anderem wegen diesen konservativen Schweizern sind wir bis heute nicht in der EU. Also Ball flach halten und Augen auf die Realität fokussiert.
      4 16 Melden
    • Fabio74 30.06.2016 18:14
      Highlight @cherezo Wir sind nicht in der EU weil NIE über einen Beitritt verhandelt und auch nie abgestimnt wurde. Weil 4/5 der Schweizer dagegen sind
      Wo der Zusammenhang zur Dorfposse in Frick besteht nähme mich wunder. Hätte man das Fricktal doch den Habsburgern überlassen
      2 2 Melden
  • Alex_Steiner 30.06.2016 10:45
    Highlight Warum hat man sie nicht gleich eingebürgert? Die Hinterwäldler werden wieder ohne Grund dagegen stimmen - sie wird wieder vor Gericht gehen - und es werden unnötig Kosten verursacht.
    23 30 Melden
    • bokl 30.06.2016 11:00
      Highlight Entweder man macht einen Kriterienkatalog und wer die nötigen Punkte erfüllt wird - wenn gewünscht - eingebürgert oder man lässt abstimmen. Eine Abstimmung mit vorgegebenem Resultat ist Unsinn.
      25 3 Melden
    • ElendesPack 30.06.2016 11:14
      Highlight Hinterwäldler ist ein lässiger Begriff für Dorfbewohner, die halt die total altmodische Einstellung haben, dass ein Dorf eine Gemeinschaft sein soll.
      30 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.06.2016 12:15
      Highlight Wer sagt, dass sie nicht ein Teil der Gemeinschaft sein will? Ist sie ein Teil der Gemeinschaft, wenn Sie schlichtweg alles so akzeptiert wie es ist, ohne Verbesserungen oder Denkanstösse zu zeigen? Ist man nur ein Teil der Gesellschaft wenn man Blind mit dem Strom schwimmt?
      Veränderungen beginnen immer mit Anstössen und was sie anspricht sind Punkte, die ich alle unterzeichnen würde. Ich wohne auch in einem Dorf und da ist es schon lange gang und Gäbe, dass sich die Kirche an die Nachtruhe hält. Was auch gut so ist.
      10 4 Melden
    • legis 30.06.2016 13:36
      Highlight @Sa Set
      Total Word! Ein wirklich bemerkenswerter Fakt, dass dies überhaupt diskutiert wird!
      Mit ein bisschen common sense, wäre das auch überall in der Schweiz so, dass sich auch die Kirche an die Nachtruhe hält!
      2 1 Melden
    • ElendesPack 30.06.2016 13:51
      Highlight Nun, wenn die Gemeinschaft aber nicht mit einem übereinstimmt mit den Wünschen, dann hat auch die Gemeinschaft ihr Recht darauf. Und eine Gemeinschaft hat auch das Recht, jemanden nicht aufzunehmen. Es ist nämlich nicht so, dass es nur Individualrechte gäbe.
      2 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.06.2016 14:39
      Highlight Es zeugt aber sehr von Kleingeistigkeit und mangelnder Toleranz wenn man jemand wo anders denkt nicht aufnehmen will. Sind das Schweizerwerte?
      Einbürgerung sollte nicht davon abhängig sein ob eune Person bequem ist. Wenn wir so handeln möchten, würde ich etwa 95% allen Schweizern das Stimmrecht entziehen, einfach weil sie mir unbequem sind.
      1 1 Melden
    • Alex_Steiner 30.06.2016 15:34
      Highlight @ElendesPack: Eigentlich nicht nein... Das Dorf hat nicht zu sagen wem man sein Haus verkauft. Wenn man dem Schwarzen nicht als Mieter haben will ist das ja auch in Ordnung. "Soll der Besitzer selber entscheiden dürfen!" Aber wenn er den schwarzen als Vermieter will soll plötzlich das Dorf entscheiden dürfen? "Er passt nicht in die Gemeinschaft!"

      So ist das mit der Xenophobie... total verblödet.
      3 1 Melden
    • ElendesPack 30.06.2016 16:07
      Highlight Alex Steiner: Ihr Vergleich hinkt, über das total verblödet seh ich jetzt mal hinweg.
      Niemand entzieht der Dame irgendwas oder verweigert ihr das Wohnrecht in der Gemeinde. Man hat ihr einfach zu verstehen gegeben, dass man sie nicht mag. Sie wäre besser in eine Stadt gezogen. Pech gehabt.
      Um auch noch einen humpelnden Vergleich anzuführen: Sie können ja mit Golfausrüstung versuchen, dem Fussballclub beizutreten und dort dann auf dem Platz ständig golfen. Kommt sicher gut.
      1 4 Melden
    • ElendesPack 30.06.2016 16:09
      Highlight SaSet: Was Schweizer Werte für Sie sind, müssen Sie selber entscheiden. Es sind jedenfalls auch keine Schweizer Werte, wegen allem, was einem nicht passt, ein riesiges Geschrei zu veranstalten und jede Instanz zu bemühen.
      Ausserdem: Sie sind keine Gemeinschaft sondern ein Einzelner. Sie können ja versuchen, den Leuten das Stimmrecht zu entziehen und dann werden Sie den Unterschied zwischen der Wirkungsmacht einer Gemeinschaft und eines Individuums schnell feststellen.
      1 5 Melden
    • Alex_Steiner 30.06.2016 17:59
      Highlight @ElendesPack: Ich hab gesagt Xenophobie ist total verblödet. Wenn du dich angesprochen fühlst...

      Dein Vergleich hinkt gewaltig. Es ist eben nicht so das jemand Golfen will auf dem Fussballplatz. Der Verein will dich nur dort nicht Fussball spielen lassen weil du Veganer bist. Oder weil du etwas gegen Kuhglocken hast... Blödsinn das nichts mit dem Fussball zu tun hat. Das hat ja dann auch der Richter bestätigt...
      2 1 Melden
    • Fabio74 30.06.2016 18:18
      Highlight @Pack: Lies Gesetz und Verfassung zur Einbürgerung. Was das Dorf macht ist Willkür. Man verweigert einer Unbequemen ihre Rechte. das ist schlicht verfassungswidrig
      3 2 Melden
    • ElendesPack 30.06.2016 19:04
      Highlight Steiner: Dass der Vergleich etwa gleich humpelt wie Ihrer, habe ich selber erwähnt --> nachlesen.
      Das mit dem Xenophob...rhetorische Tricklis aus der Mottenkiste. Zuerst jemanden mit einem starken Begriff konfrontieren und dann, wenn er irgendwie darauf reagiert mit "wenn Sie sich betroffen fühlen..." kommen. Da schläft einem ja das Gesicht ein.
      Fabio74: Habe Dir beim anderen Kommentar schon geantwortet und verzichte auf eine Wiederholung.
      0 4 Melden
    • ElendesPack 30.06.2016 19:07
      Highlight Aber den noch, Fabio: Gesetz und Verfassung sagen nichts darüber aus, dass eine Kommunalversammlung von Bürgern bei einer Abstimmung Gründe angeben müsste.
      Die Gründe für das Gemeinschaftshandeln habe ich hier genannt. Was die Bürger dort dann im Detail dazu gebracht hat, kann aber niemand abschliessend sagen, weil ja Abstimmungen eben nicht begründet werden müssen.
      1 4 Melden
    • Fabio74 30.06.2016 20:36
      Highlight @Pack: Die Gründe mögen so sein, trotzdem verstossen sie gegen die geltenden Gesetze zur Staatsbürgerschaft. Das Problem in diesem Land ist dass Willkür Tür und Tor offen sind.
      Jemanden den Pass zur veweigern weil er/sie stört,ist willkür weil nicht objektives Kriterium.
      Die BV verbietet aber Willkür
      Und noch: Schweizer beschweren sich nicht und sind anständig (Duckmäuser?) Stimmt sicher nicht. Wer motzt auf dem Land gegen Kirchenglocken, gegen Fluglärm? Wer bemüht Gerichte, weil der Nachbar seinen Baum zu nah pflanzt oder am Sonntag Rasen mäht... Komm mal in der realen Welt an
      3 0 Melden
    • ElendesPack 30.06.2016 23:14
      Highlight Fabio: Ich habe mir übrigens die Mühe gemacht, das nachzuschlagen. Du hast Recht, aber es ist nicht die Verfassung sondern das Einbürgerungsgesetz, das für einen negativen Entscheid bei einer Einbürgerung eine Begründung verlangt. Das ist aber eine gesetzliche Paradoxie meiner Ansicht nach, da eine Gemeindeversammlung schlecht Gründe nachliefern kann.
      Die Form der Gemeindeversammlung taugt offensichtlich nicht dazu, den Gesetzen zu genügen oder die Gesetze nicht dazu, der Basisdemokratie zu genügen. Je nachdem, von welchem Ende man es anschaut.
      1 1 Melden
    • ElendesPack 30.06.2016 23:17
      Highlight Ach ja, das mit "komm mal in der realen Welt an" hättest du dir sparen können. Ich bin vermutlich lange genug auf der Welt und habe genug Realität erfahren, um nicht einfach in der Welt rumzuplaudern.
      Nur weil Du andere Sichtweisen hast, heisst das noch lange nicht, dass ich Käse erzähle.
      Ist das ein sehr schwierig zu verstehendes Prinzip?
      1 2 Melden
    • Fabio74 01.07.2016 09:15
      Highlight @pack: du erzählst Käse wenn du behauptest der anständige Schweizer würde nie motzen und Gerichte bemühen
      3 1 Melden
    • ElendesPack 01.07.2016 11:20
      Highlight Fabio:
      1. Ich habe nie pauschal behauptet, dass Schweizer das nie tun würden, ich habe gesagt, dass dies keine Schweizer Werte seien, da SaSet den Wertebgriff eingeführt hat. Du kannst diese wiederholende Unterstellung also stecken lassen.
      2. Als Angehöriger der Weltoffenen, Toleranten und Freiheitsliebenden solltest Du mal deine eigenen Kommunikationsmuster überdenken. Wenn man nämlich meint, man gehöre zu den Anständigen, könnte man ja z.B. anständig kommunizieren.
      3. Für mich hast du dich als Diskussionspartner abgemeldet und disqualifiziert. Du bist imho schlichtweg nicht diskursfähig.
      1 1 Melden
    • Alex_Steiner 01.07.2016 11:35
      Highlight @ElendesPack: mimimi QQ
      1 1 Melden
    • ElendesPack 01.07.2016 12:03
      Highlight Call Wayne.
      0 1 Melden
    • Fabio74 01.07.2016 18:04
      Highlight @pack: Was stört denn an meinen Kommentaren? Dass ich mir erlaube meine Meinung zu vertreten und dies auch mal bisschen direkter?
      Deine Behauptung von wegen Streiten sei keinSchweizer Wert ist einfach nur falsch. Sonst gäbe es die vielen Nachbarschafttsstreitereien nämlich nicht und auch nicht der Papa der der Schule mit dem Anwalt droht, weil Sohn oder Tochter droht durchzufallen.
      Diskurs heisst nicht einer Meinung zu sein. sondern seine zu vertreten und mit Argumenten zu unterlegen.

      0 0 Melden
    • ElendesPack 01.07.2016 18:38
      Highlight Dass Du ständig wiederholst, ich behaupte Etwas und es nun so hinzudrehen suchst, als sei meine Negierung dessen wiederum auch falsch. Natürlich ist Streiten kein Schweizer Wert. Streit gibt es überall. Informier dich mal über den Wertebegriff und was man im allgemeinen so bezeichnet.
      Dann stört mich darüberhinaus, dass du die ganze Zeit Unnötigkeiten absonderst, wie "komm in der Realität an", "du behauptest aber Käse" etc. pipapo...
      Meine Schlussfolgerung: Fabio ist nicht Diskursfähig.
      1 1 Melden
  • Knut Atteslander 30.06.2016 10:43
    Highlight Seit wann stimmt man in der Schweiz eigentlich an der Gemeindeversammlung über Einbürgerungen ab? Hab ich da was nicht mitbekommen?
    6 35 Melden
    • Randy Orton 30.06.2016 11:12
      Highlight Bei den Hinterwäldlern ist das noch so.
      21 35 Melden
    • Tilman Fliegel 30.06.2016 11:19
      Highlight Ja, du hast was nicht mitbekommen. Die Gemeinden haben relativ viel Freiheit, wie sie den Einbürgerungsprozess gestalten wollen.
      23 1 Melden
    • Pond 30.06.2016 11:25
      Highlight @Randy Orton

      Du beweist auch nicht gerade Niveau, wenn du Leute vom Land grunsätzlich als Hinterwäldler bezeichnest. Da sind Dir wohl viele von diesen Hinterwäldlern massiv an Anstand und Bildung überlegen.
      27 8 Melden
    • Knut Atteslander 30.06.2016 12:00
      Highlight Ich bin unter Hinterwäldnern aufgewachsen und kann mich nicht daran erinnern, dass bei uns je über sowas abgestimmt wurde. Seit ein paar Jahren lese ich immer wieder Beiträge zu diesem Thema. War das wirklich schon immer so oder hat sich das schleichend "eingebürgert"?
      5 9 Melden
    • Randy Orton 30.06.2016 12:05
      Highlight sassenach, ich habe nicht Leute vom Land als Hinterwäldler bezeichnet, nur die weltfremden, rückständigen Schweizer, welche noch immer solch eine weltfremde und rückständige Praxis
      7 13 Melden
    • Randy Orton 30.06.2016 12:05
      Highlight (Äh aus versehen senden geklickt) praktizieren, welche dazu noch unfair ist wie dieses Beispiel zeigt.
      5 7 Melden
    • cherezo 30.06.2016 12:31
      Highlight Randy zeigt exemplarisch die pseudo Intelligenz Überheblichkeit der Stadt Bewohner auf.
      7 9 Melden
    • Babalu 30.06.2016 14:58
      Highlight Ich bin auch unter Hinterwäldlern aufgewachsen und da wurde über jede Einbürgerung an der Gemeindeversammlung abgestimmt. Leute vom Balkan (die teilweise seit Ende 60er im gleichen Dorf gelebt und gearbeitet haben) und Afrikaner wurden meist ohne Begründung alle abgelehnt, reichen Ausländern (die oft kein Wort Deutsch konnten) wurde meist in den Arsch gekrochen. Da ging es nicht um die Gemeinschaft, sondern um Rassismus gepaart mit finanziellen Interessen (auch Wohlstandsfaschismus genannt). Die zwei Eigenschaften charakterisieren die Landbevölkerung (ihr wisst schon, die H...) am besten..
      7 3 Melden
    • Randy Orton 30.06.2016 15:23
      Highlight Cherezo, ich habe selbst das "Vergnügen" gehabt in einem solchen Dorf zu wohnen. Bin froh da weg zu sein.
      2 3 Melden
  • Wilhelm Dingo 30.06.2016 10:36
    Highlight Für mich ist diese Frau eine Extremistin welche Ihr Weltbild anderen aufzwingen will.
    41 54 Melden
    • Pond 30.06.2016 10:52
      Highlight Das kann sein, aber das ist kein Grund sie nicht einzubürgern. Wir sind hier freie Menschen und haben das Recht darauf unsere Werte zu vertreten. Und denk dir das mal umekehrt- wäre sie ein überzeugte Fleischesserin, fände die Nutztierhaltung super und wäre eine fleissige Kirchengängerin, dann würde sich niemand daran stören.
      30 18 Melden
    • Alex_Steiner 30.06.2016 11:02
      Highlight Öhm... gibt genügend Schweizer die die gleichen Meinungen vertretten. (Viele davon lesen übrigens Watson)

      Studien beweisen das die Kühe die Glocken Stören: http://www.aw.ias.ethz.ch/forschung/glocke.html

      Kirchenglocken erfüllen keinen Zweck mehr und sind nur noch Lärmbelästigung.

      usw.
      37 19 Melden
    • Tilman Fliegel 30.06.2016 11:17
      Highlight Und für sie sind die Oberfrickler Leute, die ihr ein Hinterwäldlerisches Weltbild aufzwingen wollen.
      12 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.06.2016 11:18
      Highlight @Alex_Steiner
      ich behaupte schon lange, dass wenn man über meine Einbürgerung abstimmen müsste, würde ich sie nicht erhalten. Zum Glück bin ich jedoch Schweizer und kann tun und lassen was ich will. Wie lange dauert es wohl bis einem das Bürgerrecht entzogen wird, weil man sich nicht Gesellschaftskonform verhält...*kopfschüttel*
      21 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.06.2016 11:22
      Highlight Dann gehör ich wohl auch zu den Extremisten. Nur weil die Allgemeinheit die Tiere schändet sollen die anderen die Schnauze halten? Bei Missbrauch hört die persönliche Freiheit auf!
      23 10 Melden
    • Knut Atteslander 30.06.2016 12:12
      Highlight Satiz, dein Mitleid für Tiere ist fehlgeleitet und pervers. Btw. Ih bin durchaus für eine drastische Senkung des Fleischkonsums. Aber der radikale Veglam hat in einee offenen Gesellschaft einfach nichts verloren.
      3 16 Melden
    • cherezo 30.06.2016 12:33
      Highlight Kirchenglocken mag Alex steiner nicht. Den Ruf des Muezzin würde er jedoch sicherlich begrüßen.
      3 19 Melden
    • Knut Atteslander 30.06.2016 12:58
      Highlight Satiz, wollte dir nichts unterstellen. Habe mich in letzter Zeit rel. intensiv mit Veganismus auseinandergesetzt. Leider hat es in dieser Bewegung einen hohen Anteil faschistoiden Gedankenguts.
      2 2 Melden
    • Datsyuk * 30.06.2016 13:12
      Highlight Wilhelm Dingo, du outest dich als Extremist. Alle, die sich für Tiere einsetzen, verurteilst du mit deinem Kommentar.

      Knut Atteslander, wieso hat ein Veganer in einer offenen Gesellschaft nicht zu suchen?
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.06.2016 13:13
      Highlight Wenn es nach mir ginge würde ich mein ganzes Dorf niederreisen und eine Tempelstadt aufbauen, damit meine Gefolgsleute und ich unbeschränkt und ungestört unserem Gott mit Orgien unsere Ehre erbieten können.
      Bei Sets Eiern nur weil man sich gegen Kirchenglocken ausspricht, muss man ja nicht das andere Extrem befürworten. Religion hat nichts in der Öffentlichkeit verloren, da gehört auch das Gebimmel dazu. Ich trage meine Insignien auch verdeckt. Ich bin schon lange der Ansicht es sollten "Religions-Viertel" eingerichtet werden. Wo jede grosse Religion ihren gleichberechtigten Platz erhält.
      2 3 Melden
    • Wilhelm Dingo 30.06.2016 13:16
      Highlight @all: Extremisten egal welcher couleur will ich nicht einbürgern, wie haben schon genug eigene. Eingebürgerte sind Wähler und extreme Wähler wählen Polpartein welche meist nicht zur Lösungsfindung beitragen.
      1 5 Melden
    • legis 30.06.2016 13:38
      Highlight In deinen Augen Extremistin.
      Rational betrachtet (wenn du eine pro-und contra Liste machen würdest) hat sie jedoch einfach Recht!!
      Auch wenn dir das nicht passt!
      4 2 Melden
    • Datsyuk * 30.06.2016 14:12
      Highlight Knut Atteslander, warum soll ein Veganer in einer offenen Gesellschaft nichts verloren haben?

      Wilhelm Dingo, du outest dich als Extremist, der Menschen, die sich für Tiere einsetzen bzw. die herrschende Vorstellungen vom Umgang mit Tieren in Frage stellen, aus der Gesellschaft ausschliessen will. Das Gleiche gilt fürs Läuten der Kirchenglocken. Warum sollte man nicht dagegen sein dürfen?
      Ich habe mich an die Glocken gewöhnt, verstehe aber, dass es Menschen wie Frau Holten gibt, die sich daran stören.
      3 1 Melden
    • Knut Atteslander 30.06.2016 14:35
      Highlight Datsyuk, ein radikaler Veganer.
      Veganismus ist (imho) eine exkludierende Weltanschauung, daher ungeeignet für ein allgemeines Gesellschaftsmodell. Die (extreme) Forderung alle Menschen sollen sich vegan ernähren ist eben nicht für alle Menschen geeignet.
      Tierquälerei ist selbstverständlich ein Problem, aber das macht Tierproduktesser nicht zu Mörder, Vergewaltiger oder alg. schlechteren Menschen.
      2 3 Melden
    • Datsyuk * 30.06.2016 14:58
      Highlight Nein, bin ich nicht.
      Nur zerstören wir aktuell die Umwelt mit dem hohen Konsum von Waren, die ein Veganer ablehnt. So ist es, das ist keine Glaubensfrage.
      5 1 Melden
    • Datsyuk * 30.06.2016 14:59
      Highlight Mit der Produktion der Waren, sorry.
      4 1 Melden
    • Babalu 30.06.2016 15:11
      Highlight @ cherezo: mit der folgenden Orthographie aus einem deiner obigen Kommentare, ich zitiere: "pseudo Intelligenz Überheblichkeit der Stadt Bewohner", würdest du vermutlich den Deutschtest für die Einbürgerung nicht schaffen. Ich nehme mal einfach an, dass Nancy Holten da besser wäre als du. Wenn du nun an einer Gemeindeversammlung beurteilen sollst, wie sie integriert ist, sehe ich bei deinen Defiziten ein Problem dies hinzukriegen. Dann wirst du einfach von deinen xenophoben Gedanken geleitet (denn das ist ein einfacher Algorithmus) dagegen stimmen. Das finde ich nicht korrekt.
      6 3 Melden
    • Alex_Steiner 30.06.2016 15:30
      Highlight @cherezo: Nö - wenn die Glocke verboten ist dann auch er. Aber wenn die Glocke erlaubt ist - warum dann nicht er?
      4 0 Melden
    • Knut Atteslander 30.06.2016 15:37
      Highlight Im Artikel steht nicht, wie sich die Frau für Veganismus eingesetzt hat. Die lauten haben leider oft die Art einem auf den Keks zu gehen, die leisen haben dann den Salat und stossen mit ihren Argumenten auf Ablehnung.
      0 0 Melden
    • Wilhelm Dingo 30.06.2016 16:59
      Highlight @all: Eine extrem lustige Diskussion ist das Hier!
      0 4 Melden
    • cherezo 30.06.2016 18:00
      Highlight Babalu den Test können wir gerne machen. Da bin ich sofort dabei. Lass uns doch ein lustiges Diktat schreiben?
      1 1 Melden
    • Datsyuk * 30.06.2016 18:17
      Highlight Knut Atteslander, dir geht's ja um Veganismus an sich, nicht um den Umgang damit. Jedenfalls gemäss deinen vorherigen Kommentaren..
      Wilhelm Dingo: Weil dir die Argumente ausgehen?
      0 0 Melden
    • Fabio74 30.06.2016 18:21
      Highlight @cherezo: so primitiv. Gibt genug Schweizer mit Stammbaum die gegen Glockengeläut sind und dies gerichtlich einfordern.
      Stellst diesen auch alle unter Verdacht Muslime zu sein??
      4 1 Melden
    • Knut Atteslander 30.06.2016 20:02
      Highlight Datsyuk, das hängt beides immer zusammen. Schlussendlich geht es im Artikel um den Umgang damit. Das vorher war die Reaktion auf den Vorwurf des Tiere schändens.
      0 2 Melden
    • Datsyuk * 30.06.2016 20:36
      Highlight Du kennst ihren Umgang damit ja gar nicht..
      0 0 Melden
    • Knut Atteslander 01.07.2016 06:22
      Highlight ...Lesen müsste man meine Kommentare schon, wenn man so einen Vorwurf macht. Aber naja Veganer schmeissen wohl lieber Nebelpetarden, statt sich vernünftige Argumente zu überlegen ;)
      0 2 Melden
    • Datsyuk * 01.07.2016 09:18
      Highlight Naja.. Ein Argument, auf dass du nicht eingegangen bist, waren die Folgen für die Umwelt. Du schreibst dann etwas über laute und leise Veganer. Auf das Argument bist du jedenfalls nicht eingegangen. Danke, fürs Beantworten..
      0 0 Melden

Und tschüss! 5 Fälle, die zeigen, wie rasch die Durchsetzungs-Initiative zur Ausschaffung führt

Die Durchsetzungs-Initiative, mit der die SVP die ihrer Meinung nach ungenügend umgesetzte Ausschaffungs-Initiative direkt in die Verfassung schreiben möchte, ist aus verschiedenen Gründen umstritten. Nicht zuletzt, weil sie im Vergleich zum ursprünglichen Initiativtext erheblich verschärft wurde.

Vor allem aber führt die Initiative gemäss Wortlaut dazu, dass Ausländer – ob in der Schweiz geboren oder nicht – bereits wegen Bagatelldelikten ausgeschafft würden, ohne dass ein Richter im …

Artikel lesen