Schweiz
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Vierfachmord von Rupperswil: Morgen informiert die Polizei – gibt es eine heisse Spur?



Lange war es ruhig im Fall Rupperswil, lange hat die Polizei nichts gesagt. Jetzt hat sich offenbar etwas getan, es kommt Bewegung in den Vierfachmord. Die Kantonspolizei Aargau lädt morgen zu einer Medienkonferenz. Bis dann gibt sie sich zugeknöpft. Ob es eine heisse Spur gibt oder nicht, will die Polizei nicht preisgeben. «Wir werden über den Stand der Ermittlungen informieren», sagt Kapo-Sprecher Bernhard Graser gegenüber watson. Dass gestern neun Ermittler im Haus, in dem die vier Opfer am 21. Dezember tot aufgefunden worden waren, erneut Spuren gesichert haben, zeige, dass man weiter mit Hochdruck an der Lösung des Falles arbeite. 

ARCHIV --- Eine Kriminaltechnikerin unterwegs auf der Lenzhardstrasse in Rupperswil AG, wo ein Brand in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus vier Tote forderte, am Montag, 21. Dezember 2015. Alle vier Menschen, die am Montag in Rupperswil AG nach einem Brand tot in einem Wohnhaus aufgefunden wurden, sind Opfer eines Kapitalverbrechens. Sie wurden erstochen. Der Brand wurde absichtlich gelegt. Die Opfer sind noch nicht identifiziert. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Forensic experts search the surrounding of a family home were four bodies have been found in Rupperswill, Switzerland, Monday, December 21. The police confirmed on December 22 that the four people have been stabbed and the fire has been set. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Am 16. Februar sind erneut Ermittler in Schutzanzügen ins Haus der Opfer gegangen. 
Bild: KEYSTONE

Damit bestätigte Graser einen entsprechenden Blick-Bericht. An der Spurensicherung seien eigene Ermittler und auswärtige Spezialisten beteiligt.

Beim rätselhaften Mord in Rupperswil wurden vier Menschen getötet: Ein oder mehrere Täter haben das Leben von Carla Schauer (48), ihren Söhnen Davin (13) und Dion (19) sowie dessen Freundin Simone F. (21) ausgelöscht. Die Opfer, die teils gefesselt waren, wurden erstochen, danach legten die Täter absichtlich Feuer. Forensiker sprechen immer wieder von der grossen Brutalität, mit der die oder ein einzelner Täter vorgegangen sind. Obwohl die Behörden seit Wochen ermitteln, gibt es offenbar immer noch keine konkrete Spur. (feb)

Der Fall Rupperswil

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