Schweiz
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Eritreer Alkoholproblem (Symbolbild)

Verbreiten Angst und bereiten zunehmend Sorge: Bier trinkende Asylbewerber, namentlich aus Eritrea, an Bahnhöfen und weiteren öffentlichen Orten. (Symbolbild) Bild: Mario Heller

Junge Eritreer und das Alkoholproblem

Asylbewerber treffen sich in Bahnhöfen und trinken Bier. Jetzt schlagen Suchtpräventionsstellen Alarm.

Beat Schmid / schweiz am wochenende



Ein Artikel von

Sie stehen rum, schwatzen, trinken Bier: jugendliche Flüchtlinge aus Eritrea an Schweizer Bahnhöfen. Meistens enden die Zusammenkünfte ohne Probleme. Doch manchmal gibt es Ärger, und die Polizei muss ausrücken. Beim Bahnhof Aarau ist das sehr oft der Fall. Es kommt zu Schlägereien, Pöbeleien und Gewaltanwendungen, wie es dann in den offiziellen Polizeimitteilungen heisst.

«Wenn ich mich in den Medien dazu äussere, erhalte ich immer ganz viele böse E-Mails.»

Roland Pfister, Sprecher der Aargauer Kantonspolizei

Das sei der Alltag der Ordnungshüter und «fast immer ist Alkohol im Spiel», sagt Roland Pfister, Sprecher der Aargauer Kantonspolizei. Rund 1000-mal musste die Kapo innert Jahresfrist wegen Asylbewerbern ausrücken. Das gab die Kapo im Rahmen einer parlamentarischen Anfrage bekannt. 

Das Thema betrunkene Eritreer ist heikel, viele schauen weg, wollen nicht sehen, was sich täglich an den Bahnhöfen abspielt. «Wenn ich mich in den Medien dazu äussere, erhalte ich immer ganz viele böse E-Mails», sagt der Kapo-Sprecher. Auch die meisten Flüchtlingsorganisationen würden das Thema am liebsten unter den Teppich kehren. 

«Es gibt seit längerer Zeit einen relativ kleinen Anteil unter den eritreischen Asylbewerbern, der immer wieder durch übermässigen Alkoholkonsum auffällt.»

Thomas Schmutz, aoz-sprecher

Wenige machen viel Ärger

Die AOZ betreut im Auftrag des Bundes, der Stadt und des Kantons Zürich und weiterer Gemeinden gemäss eigenen Angaben mehrere tausend Personen im Asylprozess. Damit ist die öffentliche Organisation einer der grössten Unterbringer von Asylbewerbern in der Schweiz.

Asylsuchende zeigen, was sie an der Schweiz besonders schätzen

AOZ-Sprecher Thomas Schmutz bestätigt Probleme mit Alkohol: «Es gibt seit längerer Zeit einen relativ kleinen Anteil unter den eritreischen Asylbewerbern, der immer wieder durch übermässigen Alkoholkonsum auffällt.» Laut Schmutz «kaufen sie billiges Dosenbier, konsumieren dies abends irgendwo ausserhalb der Unterkunft und kommen dann betrunken nach Hause.» 

Zurück in den Flüchtlingsunterkünften gehe es in erster Linie darum, dass sie die übrigen Bewohner nicht stören, sagt Thomas Schmutz. «Oft versucht das Betreuungspersonal, betrunkene Personen zum baldigen Einschlafen zu bewegen.» Besitz und Konsum von Alkohol ist in den Gemeinschaftsunterkünften verboten, so der AOZ-Sprecher. 

Probleme sind bekannt

Fana Asefaw kennt die Probleme junger Eritreer in der Schweiz nur allzu gut. Sie ist leitende Ärztin im Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie in Winterthur bei der Klink-Gruppe Clienia. Sie stammt ursprünglich aus Eritrea und ist eine der wenigen Fachpersonen in der Schweiz, die mit den Eritreern in der Muttersprache über ihre Probleme sprechen können. 

«Das ständige Warten lähmt und zerstört, es demoralisiert und führt zu Alkoholkonsum, Drogen und Medikamentenmissbrauch.»

Fana Asefaw, leitende Ärztin im Zentrum für Kinder- und
Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Von überall in der Schweiz kommen traumatisierte Eritreer zu Fana Asefaw in die Behandlung. Ihre Praxis ist hoffnungslos überlaufen. Sie sagt, die meisten Flüchtlinge seien bei ihrer Ankunft in der Schweiz psychisch stabil gewesen. «Aber wenn sie in die Durchgangsheime kommen und das Warten auf den Asylentscheid beginnt, haben sie Flashbacks.»

Traumatische Erlebnisse aus ihrem Heimatland oder von der Flucht würden erst dann zum Problem. Den meisten jungen Menschen sei es in Ländern wie Libyen und Sudan psychisch besser gegangen, glaubt die Ärztin. «Dort konnten sie etwas tun, gingen kleinen Jobs nach oder verrichteten andere Gelegenheitsarbeiten. Dadurch entwickelten sie eine Resilienz gegen das, was ihnen früher zum Teil angetan wurde.» Die Ärztin wird demnächst eine Studie zum Thema veröffentlichen, die auf Interviews mit 65 jungen Eritreern basiert. 

«Einen Franken kostet eine Bierdose, das reicht, um sich zu betäuben.»

Fana Asefaw

Ein grosses Problem sei, dass die Flüchtlinge in der Schweiz keine Aufgabe hätten und zum Herumsitzen verdammt seien, sagt Fana Asefaw. «Das ständige Warten lähmt und zerstört, es demoralisiert und führt zu Alkoholkonsum, Drogen und Medikamentenmissbrauch.»

In den Gesprächen sagten ihr die Jungen, dass sie früher keinen Alkohol getrunken hätten. «Einen Franken kostet eine Bierdose, das reicht, um sich zu betäuben», so die Ärztin. Effektiv bekommt man beim Grossverteiler einen halben Liter Bier bereits für 45 Rappen. 

«Wir suchen nach interkulturellen Vermittlerinnen und Vermittlern, welche in der Landessprache direkt mit den Flüchtlingen in Kontakt treten können.»

Joseph Oggier, Fachstelle für interkulturelle Suchtprävention
und Gesundheitsförderung im Kanton Zürich

Das Alkoholproblem unter den Flüchtlingen aus Eritrea wird zum Thema bei Suchtpräventionsstellen: «Wir haben begonnen, vermehrt Präventions-Angebote wie Broschüren und Flyer auf Tigrinya – Eritreas Hauptsprache – zu übersetzen», sagt Joseph Oggier von der Fachstelle für interkulturelle Suchtprävention und Gesundheitsförderung im Kanton Zürich.

Da es schwierig sei, junge Eritreer zu erreichen, sucht die Organisation nach geeignetem Personal. «Wir suchen nach interkulturellen Vermittlerinnen und Vermittlern, welche in der Landessprache direkt mit den Flüchtlingen in Kontakt treten können», sagt der Präventionsspezialist. 

«Ich befürchte, dass das Problem noch zunehmen wird.»

Fana Asefaw

Verbot beschränkt sinnvoll

Auch die Flüchtlingsunterkünfte sehen sich in der Pflicht, etwas zu tun. Thomas Schmutz von der AOZ sagt, dass die beste Prävention eine «sinnvolle Tages- und Freizeitstruktur» sei. Mit entsprechenden Vorkehrungen gehe dies die AOZ «proaktiv» an. Einfach ein Alkoholverbot zu verhängen, habe nur eine beschränkte präventive Wirkung, so Schmutz. Die Asylorganisation arbeitet laut dem Sprecher mit verschiedenen Präventionsstellen zusammen – im Bereich der Alkoholprävention mit der Suchtprävention Kanton Zürich sowie mit regionalen Fachstellen. 

Suchtprävention allein dürfte das Problem allerdings kaum lösen. Die Polizei in Aarau beispielsweise rechnet jedenfalls mit einer steigenden Zahl an Einsätzen. Jetzt, wo es wieder wärmer wird und die Tage länger werden, dürften neben den Bahnhöfen neue Hotspots entstehen, befürchtet Kapo-Sprecher Pfister. Auch Ärztin Fana Asefaw ist skeptisch, dass sich das Problem schnell auflöst. Im Gegenteil: «Ich befürchte, dass das Problem noch zunehmen wird.» 

Folter in Eritrea

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    Alle Leser-Kommentare
  • Enzasa 28.03.2017 01:18
    Highlight Highlight Was ich nicht kenne, kann nicht sein.
    Was ich mir nicht vorstellen kann, existiert nicht.
    Europäische Werte und Richtlinien, gelten überall auf der Welt.

    Das ist die Wahrheit der Menschen, die Eritreer als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnen.
    Das ist die Wahrheit der Menschen die Syrien und Afghanen als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnen.
    Das ist die Wahrheit derjenigen, die nichts anderes als ihre s i c h e r e Heimat kennen
  • Barracuda 27.03.2017 11:15
    Highlight Highlight Warum sieht man nicht Syrer und andere Flüchtlinge, die sich in diesem Masse und in dieser Regelmässigkeit die Birne zudröhnen und Leute belästigen? Weil es echte Flüchtlinge sind und sie aus anderen Beweggründen in die Schweiz geflüchtet sind. Das Experiment "Arbeiten" ist auch schon hundertfach gescheitert, da ein Grossteil der Eritreer anscheinend doch nicht so wild auf Arbeit ist, erst recht nicht, wenn man sich die Hände dreckig machen muss.
    • Sandro Baumgartner 27.03.2017 17:24
      Highlight Highlight Weil es sehr wenig Syrer hat vielleicht oder weil Sie mehrheitlich Muslime sind und kein Alkohol trinken dürfen.
    • John Carter 27.03.2017 18:32
      Highlight Highlight Man oh man. Wir holen uns da unnötig Probleme ins Land. Würde ich mich so in Eritrea gehen lassen, wäre ich wohl schon lang in der Kiste.

      Hier schaut man lieber weg und die linken Organisation schreien jeden nieder, der sich getraut auf das Thema aufmerksam zu machen.

      Von den Kosten rede ich gar nicht. Du müssen nämlich wir alle tragen. Rechnet das mal durch. Die werden uns ein leben lang auf der Tasche liegen.

      Ich weiss schon, wir Schweizer sind natürlich an ihrem Unglück schuld.
    • julii 27.03.2017 20:06
      Highlight Highlight @John Carter: Oh ja, in Eritrea sitzen die Menschen wohl aus weit weniger gravierenden Gründen in der Kiste als hier - ist ja auch eine Diktatur - vielleicht flüchten deswegen auch so viele?

    Weitere Antworten anzeigen
  • Fly Boy Tschoko 27.03.2017 08:17
    Highlight Highlight Perfekte Integration. Man kann sie kaum noch von den besoffenen Soldatengruppen unterscheiden.
  • KeksloseKeksdose 27.03.2017 08:08
    Highlight Highlight Ja, es ist mir sehr bewusst, dass es nicht witzig ist, ohne Aufgabe in einem fremden Land nur abwarten zu können, für die Bewerber sicher eine schwere Zeit...
    Aber mich amüsiert irgendwie die Vorstellung, wie das bei einem Schweizer Vorstellungsgrspräch aussehen könnte;

    "ach, Frau XY, es tut uns unendlich leid! Wir wollten sie nicht warten lassen und verstehen das mit der Nervosität (sie arms ding, sie) ... Kommen Sie nächste Woche doch einfach wieder, und trinken Sie vorher evtl etwas weniger, gälll. Wir freuen uns auf Sie"
    Kopfkino-modus aus:)
  • Ms. Song 27.03.2017 08:02
    Highlight Highlight Bei solchen Diskussionen fordern die Leute immer mehr Integration seitens der Asylanten. Auch ich als Linke finde das Bild von besoffenen Asylantengruppen stossend. Aber mal ehrlich- sie haben ja sonst niemanden. Habt ihr Asylantenkollegen oder ein Interesse daran, sich mit einem Eriträer anzufreuden und mit ihm die Freizeit zu verbringen? Ich nicht. Hier wartet niemand auf diese Menschen und die wenigsten sind bereit, sie wirklich im sozialen Leben aufzunehmen. Diese Menschen sind oftmals traumatisiert, einsam und frustriert. Das bringt nicht gerade das Beste aus den Leuten.
  • DocM 26.03.2017 20:11
    Highlight Highlight Wie viele Europäer die nach z.B. Thailand ausgewandert sind verlieren sich im Alkohol?

    Sobald der Mensch keine sinnvolle Aufgabe hat, kommt die Flucht in die Sucht, egal ob Flüchtling oder Auswanderer. Bei ersterem kommen verschärfend die zu verabeitenden Erfahrungen hinzu.
    • julii 27.03.2017 20:12
      Highlight Highlight @ Faschossindimmerdieanderen: Glauben Sie tatsächlich, dass ausgewanderte Schweizer in Thailand es weniger bequem haben als geflüchtete Eritreer in Asylunterkünften in der Schweiz? Also: die einen wandern von einem der reichsten Länder freiwillig in ein sehr viel ärmeres Land aus, in dem alles so billig ist, dass es sich selbst mit der Rente schick leben lässt, die andern flüchten vor einer Diktatur in die Schweiz und haben weder Arbeit noch Anschlussmöglichkeiten.

  • Booker 26.03.2017 19:01
    Highlight Highlight Wenn ich irgendwo gepostet habe dass die Eriträer meist mit der Bierbüchse rumlaufen haben mich Linke (?) als Braunen verunglimpft. Was man auch noch nicht liest ist, dass sehr viel Flüchtlinge drogenabhängig sind. Die Aufnahmezentren gleichen Drogenabganestellen!
    • Wehrli 27.03.2017 08:45
      Highlight Highlight "dass DIE Eriträer meist mit der Bierbüchse rumlaufen"
      Ein kleiner, gut sichtbarer Teil, aber nur ein kleiner Teil der Gesammtmenge.
      Interessiert den Stammtisch natürlich nicht. Ich sag ja auch jeder SVPler sei blöd.
    • rYtastiscH 27.03.2017 11:25
      Highlight Highlight Sie sind nicht braun, aber sehr wohl pauschalisierend. Es ist ganz klar die Rede von einem "relativ kleinen Anteil" der Flüchtlinge aus Eritrea.

      Ihre Aussage "meisst" ist also etwas bedenklich. Schlimmer finde ich jedoch, dass Sie für Ihren unbewiesenen, ernsten Vorwurf, dass "viele" drogenabhängig seien, auch noch soviel Zustimmung erhalten.
    • ben_fliggo 27.03.2017 12:20
      Highlight Highlight Ich habe mein Büro in der Nähe einer Asylunterkunft und viele Menschen von dort benützen das Tram vor meinem Fenster. Ich habe noch keinen einzigen gesehen, der mit Bier rumlief. Keinen Einzigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NacBo 26.03.2017 16:51
    Highlight Highlight Ich war 3 Monate auf Lesbos in der Flüchtlingshilfe. Mein wichtigstes Fazit: Das sind ganz normale Menschen, die Schreckliches erlebt haben. Ein Grossteil ist traumatisiert - wenn nicht im Herkunftsland, dann spätestens in den Fängen der Menschenschmuggler im Sudan, Libyen etc. Niemand von uns hier würde das einfach so wegstecken. Es ist eher ein Wunder, dass es nicht mehr Alkoholismus gibt.
    Also: Aufhören zu verurteilen. Dann: Fluchtursachen ernsthaft bekämpfen und bis dann eine sichere Flucht ermöglichen anstatt das Mittelmeer zum Massengrab zu machen.

    • pun 26.03.2017 17:40
      Highlight Highlight Danke für deine Menschlichkeit.
    • NacBo 26.03.2017 17:53
      Highlight Highlight Merci.
      Krass, wie humanistische Kommentare hier geblitzt werden. Nachdem man die NZZ-Kommentarspalte ausgehebelt hat, ist jetzt wohl Watson dran...
      Dabei faselt doch gerade die SVP immer von 'vor Ort etwas machen'. Und stimmt dann gegen die Entwicklungshilfe. Ach... 🤦🏾‍♂️
    • Switch_On 26.03.2017 18:32
      Highlight Highlight Danke NacBO! Weiter so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ismiregal 26.03.2017 12:00
    Highlight Highlight Viele äussern sich hier zu einem Thema von dem sie schlicht keine Ahnung haben. Die meisten Kommentare schreien nach mehr Integrationswillen seitens der Asybewerber. Aber wie der Begriff schon sagt sind es
    "-BEWERBER". Der Staat, also wir Bürger, wollen gar nicht dass sie sich integrieren. Denn sobald sie hier arbeiten, unsere Sprache gelernt und ihren Platz in unserer Gesellschaft gefunden haben umso schwieriger wird die Abschiebung bei einem negativen Asylentscheid.
    • Tschedai 26.03.2017 16:49
      Highlight Highlight Nein für den Staat läuft eine Abschiebung in diesem Fall genau gleich wie sonst auch. Am Ablauf der Abschiebung ändert sich nichts. Das kann also nicht ein Grund sein wieso wir Bürger nicht wollen, dass sie sich integrieren.
    • Ismiregal 26.03.2017 20:18
      Highlight Highlight @tschedai: da hast du vollkommen recht. Das habe ich falsch formuliert. Sollte heissen für die betroffenen Asylbewerber wird die Ausschafung erschwert.
  • SolidSnake 26.03.2017 11:29
    Highlight Highlight Die Lösungh liege ja wohl auf der Hand.

    Schnellere Asylverfahren!

    Doch sobald man einen Standort für ein neues grösseres Asylzentrum gefunden hat, gehen die Einwohner sturm dagegen....
    • Switch_On 26.03.2017 18:34
      Highlight Highlight Wie recht du hast.

      Aktuelles Beispiel: Muttenz (BL)
  • Chris_theOne 26.03.2017 11:24
    Highlight Highlight Ich finde hier wird stark übertrieben. Vor 12 jahren waren das noch wir schweizer, die an den bahnhöfen herumhiengen und uns günstig besoffen. Ich hab jeden tag mit nem kollegen für 4.50 ein 10-pack dennerbiere gekillt.
    Da wurden auch wir beschimpft und als abschaub bezeichnet.
    Eigentlich machten wir das aber nur aus jugendlicher langeweile und weil wir kein ziel in unserem leben hatten. So eine zeit hat fast jeder mensch mal, egal ob eriträer oder schweizer.
    Und in diesem artikel steht mehrmals, dass es nur eine kleine anzahl war. Wiso dann überhaupt so ein artikel schreiben??
    • _kokolorix 26.03.2017 16:58
      Highlight Highlight Dass​ sie als Jugendliche manchmal sinnlosen Scheiss gemacht haben vergessen die Bünzlis hierzulande schnell und gründlich.
      Ist viel einfacher mit dem Finger auf andere zu zeigen
  • Froggr 26.03.2017 11:07
    Highlight Highlight Es kann doch nicht so schwierig sein, zumindest den Anschein zu machen, dass man sich integrieren will. Das ist einfach schlimm. Warum nimmt man solche Menschen übarhaupt auf? Wir retten denen das Leben und null Dankbarkeit. Ein tolles Gefühl.
    • Michael Mettler 26.03.2017 11:37
      Highlight Highlight hehe foggr du bist witzig. wie soll man sich integrieren wollen wenn man nicht kann. oder kannst du mir sagen wie viel deutschkurse und arbeitsstunden diese menschen erhalten?
    • Froggr 26.03.2017 13:02
      Highlight Highlight Arbeitsstunden weiss ich leider nicht. Aber es ist ihnen nicht verboten zu arbeiten. Deutschkurse werden ihnen unzählige angeboten. Sie haben die Möglichkeit diese ihne Probleme zu besuchen. Getan wird dies jedoch von den wenigsten.
    • Michael Mettler 26.03.2017 13:06
      Highlight Highlight @foggr: dann erzähl mir mal wie du mit dem n ausweis arbeiten gehen willst und welcher chef dir mit dem f ausweis eine stelle gibt? in dem zentrum in dem ich arbeite gibt es in der woche 2 stunden deutsch, und dann noch 2 stunden von freiwilligen. das ist ja oberkrass viel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 26.03.2017 10:53
    Highlight Highlight Gebt den Jungs Arbeit, dann ist das Problem verschwunden.
    • Skip Bo 26.03.2017 11:55
      Highlight Highlight Wird schwierig. Jedem die passende Arbeit zu vermitteln ist nicht leicht.
      Ich könnte mir vorstellen, dass man ihnen eine Handwerksausbildung in ihrer Sprache anbietet. Das sollte aber nicht unbedingt in Handwerksbetrieben stattfinden, die Sprachbarrieren dürften zu gross sein. Die Kosten solcher Ausbildungen müssten über die Entwicklungshilfegelder finanziert werden. Die Ausgebildeteten müssten vom Herkunftsland ohne Repressionen zurückgenommen werden. Die Ausgebildeten hätten eine wirtschaftliche Perspektive zuhause.
    • Bene86 26.03.2017 12:47
      Highlight Highlight Zum Glück haben wir in der Schweiz Trölfzig-Millionen Jobs für jeden Bürger aller Nationen unabhänig des Bildungsstand. Aber ev. sind ja ein paar Top-Chirurgen dabei?
    • flausch 26.03.2017 14:47
      Highlight Highlight @skip bo
      Würde eventuell funktionieren wenn die "Wirtschaftsflüchtling" Sager recht hätten, haben sie aber nicht.

      @Bene86
      Wir in der Schweiz haben Ärzte aus anderen westeuropäischen Ländern, aber England beispielsweise hat viele afrikanische Ärzte. Das Kommt daher das England nicht nur in deren Ausbildung Investierte sondern sie auch anwarb.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fischra 26.03.2017 10:45
    Highlight Highlight Jeder der hier über diese Zustände Flucht soll mal selber zuhause sitzen und nichts tun. Spätestens nach 3 Monaten drehen genau diese Grossmäuler mit ihren superschlauen Endlösungen durch. Es spielt übrigens keine Rolle ob rechts oder links. Die Pflicht den hilfsbedürftigen Schutz zu bieten betrifft uns alle ob wir wollen oder nicht. Darum sind gut integrierte Asylanten auch ein Kapital für uns. Warum investieren wir dann unser wertvolles Steuergeld nicht da? Die Svp würde es sowiso nicht dem Volk geben. Möchtegern bürgeliche.
    • Michael Mettler 26.03.2017 11:37
      Highlight Highlight WORD
    • Gelegentlicher Kommentar 26.03.2017 17:34
      Highlight Highlight Danke!
    • Enzasa 28.03.2017 00:39
      Highlight Highlight Fischra dein Kommentar stimmt
      Ich bin entsetzt über die Anzahl der Blitze.
      Das sind anscheinend die Verteidiger des Lügengebildes der wirtschafts Flüchtlinge
  • Maya Eldorado 26.03.2017 10:39
    Highlight Highlight Hingegen haben im Sudan die Christen keine Perspektive. Deshalb gehen sie früher oder später weiter.
    Das erklärt auch, warum wir hier mehrheitlich christliche Eritreer haben.
  • Maya Eldorado 26.03.2017 10:38
    Highlight Highlight Ich begleite zurzeit eine Familie aus Eritrea. Sie hat sich gut integriert. Der Mann arbeitet als IT-Spezialist.
    Auf meine Frage, warum fast nur Christen aus Eritrea zu uns kommen. Ob etwa in Eritrea die Christen schlechter behandelt werden, usw.
    Darauf antwortete mir der Mann: "Nein überhaupt nicht. Auch die Regierung ist gemischt. (Der oberste ist gar Christ.) Die Eritreer flüchten zuerst mal in den Sudan. Der Sudan ist ein muslimisches Land. Dort können sich die muslimischen Eritreer relativ gut integrieren.
    Fortsetzung....
  • Luca Brasi 26.03.2017 10:35
    Highlight Highlight Gibt es eigentlich Unterschiede bei der Problematik? Hier wird der Aargau als Beispiel genommen. Sieht es in anderen Regionen ähnlich aus (Betreung, Jobaussichten, etc.)?
    • Michael Mettler 26.03.2017 11:38
      Highlight Highlight In Bern sieht es gleich aus. Keine Arbeit, zu wenig Deutschkurse, unmotiviertes Personal das betreut.
    • Wehrli 27.03.2017 08:47
      Highlight Highlight Bern und Aargau sind ja auch unsere Problemkantone. Darum lagern wir unsere AKWs und die Regierung dahin aus.
  • Thinktank 26.03.2017 10:28
    Highlight Highlight Die Linken holen die Eriteer her, weil sie zu Hause keine Arbeit haben oder den Militärdienst verweigern, alles illegal gemäss unseren Gesetzen, die das SEM nicht anwendet. Hier gibt es auch keine Verwendung für sie. Da ist es doch das mindeste, dass ihnen die SKOS wenigstens den Alkohol bezahlt, damit sie nicht merken, dass sie verarscht werden.
    • Plöder 26.03.2017 11:00
      Highlight Highlight Ich hab bis jetzt keinen Eritreer hergeholt...

      Lerne zuerst was passiert, wenn den Dienst dort verweigert oder andersrum lese wie der Militärdienst dort aussieht...
    • SemperFi 26.03.2017 11:05
      Highlight Highlight @Thinktank: "Die Linken holen die Eritreer her". Spannend, wie muss ich mir das konkret vorstellen?
    • Alnothur 26.03.2017 11:56
      Highlight Highlight Plöder, Militärdienstverweigerung ist nun mal kein Asylgrund.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Mettler 26.03.2017 09:55
    Highlight Highlight Kurze Frage: Wie viele Schweizer sind alkoholsüchtig? Wie viele Kinder werden dabei geschlagen, Frauen terrorisiert und das ganze @home. Mir ist das offensichtliche Problem viel lieber.
    • Roterriese 26.03.2017 10:27
      Highlight Highlight Whataboutism?
    • grünezecke #fcksvpafd 26.03.2017 11:04
      Highlight Highlight Ach herrje, der rote riese mit seinem lieblingswort. Lass dir was neues einfallen.
      Im übrigen regt die aussage von michael mettler zum nachdenken an!
    • Roterriese 26.03.2017 11:07
      Highlight Highlight Nein hier wird versucht mit einem anderen Problem von dem Problem der "Asylsuchenden" abzulenken. Thema verfehlt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrmikech 26.03.2017 09:34
    Highlight Highlight Gilt nicht nur für Eritreer, man sieht in kreis 4 wie die von Tamils geführte kiosks oft nichts anderes als billig-alcohol bars sind. Die inhaber - selber Tamil - verdienen an der elend von ihre landsleute. Man sieht mehrere generationen die sich jeden abend besaufen, und immer mehr. Zürich soll mehr tun um diese gruppe vor einen absturz zu schützen, sonst wird es nur schlimmer.
    • Chris_theOne 26.03.2017 11:36
      Highlight Highlight Ich geh da aber regelmässig als schweizer hin und kaufe was zu trinken bevor ich in irgend ein club gehe, die läden sind super. Die die trinken müssten verantwortung lernen!
    • Gelegentlicher Kommentar 26.03.2017 17:38
      Highlight Highlight Tatsächlich herrscht unter vielen (nicht allen!) Tamilen in der Schweiz eine interessante Sozialdynamik. Hohe Alkoholismusrate, hohe Suizidrate.
  • mrmikech 26.03.2017 09:26
    Highlight Highlight Alcohol ist für viele einen flucht, das ist nichts neues. Billig-alcohol macht es noch einfacher für menschen die schon arm sind und keine zukunft für sich sehen um in alcohol zu fliehen. Eine moderne und reiche gesellschaft wie die Schweiz muss dafür lösungen finden, man darf die augen nicht schliessen.
    • Eskimo 26.03.2017 10:15
      Highlight Highlight Die Lösung wäre ganz einfach. Stoppt den Import von Leuten die sich nicht integrieren können oder wollen.
    • Fischra 26.03.2017 10:51
      Highlight Highlight @Eskimo: Ihr Name zeigt schon das empfinden gegenüber andern Ethnien. Eskimo heisst bekanntlich: Fischfresser. Passt auch zu ihrem Kommentar. Asysuchende werden nicht importiert. Sie haben das Recht Asyl zu beantragen hier. Darüber kann nicht mal
      trumpkopf ein dekret verhängen. ;)
    • rauchzeichen 26.03.2017 10:55
      Highlight Highlight Eskimo: richtig, das wäre eine Lösung, die diesen Menschen aber nicht helfen würde. Das eigentliche Problem ist, dass sie nicht arbeiten dürfen und so beschäftigungslos vor sich hinvegetieren. Kann jedem Schweizer bei längerer Arbeitslosigkeit auch passieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerRaucher 26.03.2017 09:24
    Highlight Highlight Aha. Und wie viele Kosten verursachen Schweizer und Leute mit B oder C Bewilligung jedes Jahr durch Alkohol? Mag sein das der Ein oder Andere Eritreer sich in den Alkohol flüchtet und am Bahnhof rumhängt. Aber was soll man auch machen wenn man Tag für Tag nur rumhängen kann und nicht arbeiten darf? Ausserdem sehe ich an meinem Wohnort eher Schweizer randständige die sich in den Sommermonaten immer an den selben Orten aufhalten und sich besaufen.
    • Chris_theOne 26.03.2017 11:38
      Highlight Highlight Word!
    • memento 26.03.2017 12:22
      Highlight Highlight Zum Beispiel versuchen Deutsch zu lernen
    • Bene86 26.03.2017 13:09
      Highlight Highlight Whataboutism vom Feinsten.
  • Wilhelm Dingo 26.03.2017 08:35
    Highlight Highlight Wenn diese Menschen arbeiten würden, wäre das Problem sicher kleiner, darum: RECHT und PFLICHT auf Arbeit für Asylbewerber sonst gibts keine staatliche Hilfe und auch kein Asyl. Es gäbe genug Arbeiten welche gemacht werden könnten, allenfalls auf einem sekundären Arbeitsmarkt.
    • Maett 26.03.2017 09:36
      Highlight Highlight @Wilhelm Dingo: in diesem Masse Arbeit zur Verfügung zu stellen geht immer zu Lasten derjenigen, die sie im Moment ausüben, was primär Geringqualifizierte sind, weshalb dieser Vorschlag chancenlos wäre.

      Arbeit kann nicht einfach mal so generiert werden, oder fallen Ihnen Bereiche ein, in dem es an Arbeitsnehmern mit kaum vorhandener Qualifikation mangelt? Zumal wir in einem Land sind, dass nicht viele Defizite in der Infrastruktur hat, wo Geringqualifizierte in grossem Stil arbeiten könnten.
    • Illyria & Helvetia 26.03.2017 09:39
      Highlight Highlight Ich glaube, dass letztendlich jeder Mensch arbeiten will und sich nützlich machen will. Unterstell den Eriträern keine Faulheit, nur weil sie rechtlich gesehen nicht arbeiten dürfen und deswegen zum Herumsitzen verdammt sind. Ein Recht auf Arbeit reicht vollkommen, es braucht nicht noch eine Pflicht.
    • Chääschueche 26.03.2017 09:40
      Highlight Highlight Genug Arbeit?
      Wieso haben dann über 100tausend Menschen in der Schweiz keine Arbeit? (PS die tollen Secozahlen sind eh vollkommen untertrieben, da weder Sozialbezüger noch solche gezählt werden die eben aktuell gerade nicht beim RAV gemeldet sind) die dunkelziffer ist daher um einiges höher
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  • leu84 26.03.2017 08:02
    Highlight Highlight Es gibt leider auch solche, die schon länger hier sind und an ihrigen Hochzeitfeste über die Strenge saufen und randalieren sowie alles kaputt schlagen. Wer Alkohol nicht verträgt, soll es lassen. Es gibt keinen Zwang
    • Enzasa 29.03.2017 04:01
      Highlight Highlight "Solche" gibt es immer und überall auch bei Einheimischen.
      Wieso gibt es eigentlich "solche" Einheimische, die sprechen deutsch, verstehen die Präventionsprogramme und haben auch Zugriff auf sämtliche Präventive Möglichkeiten im Gegensatz zu den Asylbewerbern
  • D.L. 26.03.2017 08:02
    Highlight Highlight Nur zum Bier saufen, hätten sie nicht zu uns kommen sollen. War das gar keine Flucht vor der Verfolgung, sondern eine Flucht in den Alkohol?
    • sowhat 26.03.2017 09:21
      Highlight Highlight So was Doofes hab ich lange nicht mehr gelesen! Sie sind zum Nichtstun verdammt und vertreiben sich die Zeit damit zusammen zu sitzen und dabei ein Bier zu trinken. Und wie bei jedem Schweizer Mann auch, werden es dann halt mehr als eins. (oh Sorry Frauen natürlich nicht ausgeschlossen)
    • Illyria & Helvetia 26.03.2017 09:40
      Highlight Highlight Du hast wohl den Artikel gar nicht gelesen, was?
    • Thom Mulder 26.03.2017 09:55
      Highlight Highlight Atikel lesen bevor man etwas schreibt wäre sinnvoll. Du merkst dann dass Dein Kommentar völlig überflüssig ist.
  • who cares? 26.03.2017 07:39
    Highlight Highlight Die braune Masse ist in die Watson-Kommentarspalte eingedrungen. Schade.
    • Rodney McKay 26.03.2017 08:20
      Highlight Highlight Ich habe die Kommentare auch gelesen, nun würde mich doch interessieren, wie Sie die "braune Masse" definieren. Es hat sicher einige grenzwertige Kommentare, aber braun ?
      Ich werde einfach den Eindruck nicht los, dass alles was nicht mit ihrem Weltbild zu 100% deckungsgleich ist sofort als braun eingestuft wird. Eine neue Definition von "null Toleranz" ?
      Darum meine Bitte, definieren Sie doch bitte "braune Masse"
    • Wilhelm Dingo 26.03.2017 08:41
      Highlight Highlight In deinem Weltbild ist Asylkritisch=braun. Lese mal in den Geschichtsbüchern nach was die braunen verbrochen haben. In deiner laschen Anwendung des Ausdrucks 'braun' entwertest Du ihn.
    • Roterriese 26.03.2017 09:30
      Highlight Highlight Oh ist deine linke alle haben sich lieb, alles ist gut Bubble geplatzt?
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  • Bowell 26.03.2017 07:37
    Highlight Highlight Ganz ganz wenige trinken ganz ganz viel Bier...
  • MaxHeiri 26.03.2017 04:13
    Highlight Highlight Wer mit ein bisschen Warten Mühe hat, wird vermutlich auch schwierig integrierbar später. Darum rasche Auschaffung zum Platz schaffen für all diese, die sich jeden Tag den Arsch aufreissen zum Deutsch lernen und ein gutes Bild von sich abzugeben.
    • a-n-n-a 26.03.2017 04:47
      Highlight Highlight Ein bisschen?! Das dauert mindestens 3 Monate. (Quelle: Schweiz. Flüchtlingshilfe)
    • Balan 26.03.2017 08:04
      Highlight Highlight In einigen Fällen dauert es bis zu einem Jahr bis sie einen Deutschkurs besuchen können.
      Ohne Aufgabe im täglichen Leben und mit der grossen Ablehnung auf die viele Flüchtlinge treffen müssen ist es oft sehr schwierig sich gut zu integrieren. Das kann ich verstehen und dass man da in Versuchung bezüglich Suchtmittel kommt ist leider menschlich.
    • Zerpheros 26.03.2017 09:36
      Highlight Highlight Das, was Sie als "ein bisschen Warten" bezeichnen, ist tatsächlich etwas stressiger. Da ist vielleicht eine Ehefrau woanders gestrandet, Kinder auf der Flucht verschollen, Eltern in der Heimat bedroht, Schlepper wollen Auslagen zurück, schreckliche Erlebnisse kann man nicht vegessen und alles hängt daran, ob das Migrationsamt endlich den Pass für echt erklärt. Das dauert. Dennoch halte ich Komasaufen für die falsche Strategie.
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  • thompson 26.03.2017 01:51
    Highlight Highlight Machen wirs wie die Australier...
    Im Atlantik eine Insel mieten dort die Flüchtlinge in Unterkünfte stecken und bei einem positiven Asyl Entscheid ins Land holen.
    • Gelegentlicher Kommentar 26.03.2017 03:37
      Highlight Highlight Eine Insel mieten... dabei bist doch du sicher auch so einer, der sich ab jedem ins Asylwesen investierten Rappen eine Kriese bekommt 😏
    • Jonachi 26.03.2017 05:42
      Highlight Highlight Krise wird Krise und nicht Kriese geschrieben.
    • flausch 26.03.2017 05:51
      Highlight Highlight @Thompson
      Machen wirs wie die Australier...?
      Sollen wir auch gleich noch Völkermord an Ureinwohnern begehen?
      Oder möchtest du jetzt doch eine Relativierung?

      Im übrigen würde ich gerne wissen ob sich dein Name auf die Band bezieht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom Garret 26.03.2017 01:39
    Highlight Highlight Stell dir vor du hast irgendwie 8.- am Tag und darfst nicht arbeiten... Was würdest du den ganzen Tag machen? Mich verwundert das überhaupt nicht. Es muss zwingend möglichkeiten geben sich zu beschäftigen und etwas zu verdienen. Ich spreche nicht von 25.- auf die Stunde, aber so dass man nicht den ganzen Tag rumhocken muss und nichts machen kann weil man kein Geld hat... Zudem ist es auch bereits eine Möglichkeit zu zeigen das man was für die Geswllschaft machen will. Und vor allem sollen diese Aufenthalte so kurz sie möglich, das heisst die Entscheide so schnell wie möglich gefällt sein...
    • Thom Mulder 26.03.2017 10:06
      Highlight Highlight Kluger Kommentar, Tom Garret.

      Sensemaa: Solche Leute wie Du finden immer irgend einen Unsinn den sie den Asyanten anhängen können, was?
    • The Destiny // Team Telegram 26.03.2017 12:13
      Highlight Highlight Seit neustem ist auch Lohndumping unsinn, wo geht diese Welt eigentlich nur in ?!
    • Michael Mettler 27.03.2017 07:44
      Highlight Highlight @stipps: wo kriegt ein asylsuchender 960.- im monat?
  • willey 26.03.2017 01:15
    Highlight Highlight Sind das nicht Muslime die keinen Alkohol trinken dürfen?
    • thompson 26.03.2017 01:49
      Highlight Highlight sind viele Christen....
    • JoeyOnewood 26.03.2017 03:13
      Highlight Highlight keine Ahnung von gar nichts, aber trotzdem mal was raushauen. die hälfte der eritreischen bevölkerung sind christen! hättest du bei wikipedia on etwa 20 sekunden herausgefunden. und auch wenn, wie lebst du so mit den 10 Geboten?
    • felixJongleur 26.03.2017 03:13
      Highlight Highlight Nein
    Weitere Antworten anzeigen
  • Knut Knallmann 26.03.2017 01:09
    Highlight Highlight Ich weiss ja nicht, der Bahnhof Schaffhausen (mein Wohnort) ist in der Regel dominiert von schweizer Randständigen, die sich dort mit billigem Dosenbier vollaufen lassen. Nicht das ich das ganze verharmlosen will, aber übermässiger Alkoholkonsum aufgrund von fehlenden Zukunftsaussichten ist nicht nur ein Problem von Asylbewerbern...
    • Gelegentlicher Kommentar 26.03.2017 03:38
      Highlight Highlight Danke!!
    • LittleBallOfHate63 26.03.2017 05:36
      Highlight Highlight Als Schaffhauser kann ich dir hier nur zustimmen, auch wenn ich mir bereits einiges Gefluche über die "Asylanten am Bahnhof" anhören musste. Alkoholmissbrauch ist ein gesellschaftliches Problem welches über die Herkunft hinausgeht. In SH fällt mir dies auch mehr auf als anderswo.
    • mrmikech 26.03.2017 09:38
      Highlight Highlight @Zipfelmütze: ob importiert oder nicht, billig-alcohol ist ein problem. Und ja, eine rückkehr wird es geben, wann es für die flüchtlinge dort wieder sicher ist. Sind halt flüchtlinge, die kommen hier nicht wegen den billig-alcohol.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Micha Moser 26.03.2017 00:54
    Highlight Highlight Schwieriges Thema... man sollte aber dringend etwas unternehmen, die Stimmung gegenüber Flüchtlingen im Allgemeinen wird durch solche Vorfälle nicht besser.
  • Go-away 26.03.2017 00:11
    Highlight Highlight Es ist tragisch, dass die Politik nicht schon vor Jahren reagiert hat und Asylbewerbern eine Beschäftigung erlaubt resp. hilft, sinnvolle Beschäftigungen zu organisieren. Hiervon würden alle profitieren, die Asylbewerber müssten nicht rumsitzen und warten und würden ein klein wenig Geld verdienen. Ausserdem ist die Integration deutlich einfacher, da AB im Flpchtlingsheim kaum mit Schweizern zu tun haben. Weiter könnte der Staat Geld sparen, wenn die AB selbst Geld verdienen würden. Weiter gibt es viele Jobs in den KMU's welche ohne weiteres von ABs erledigt werden könnten.
    • Stachanowist 26.03.2017 00:40
      Highlight Highlight "Es ist tragisch, dass die Politik nicht schon vor Jahren reagiert hat und Asylbewerbern eine Beschäftigung erlaubt"

      Falsch. Sie dürfen nach 90 Tagen in der Schweiz arbeiten.

      http://www.fr.ch/spomi/de/pub/asylwesen/duerfen_asylsuchende_arbeiten.htm

      Klar: Die Jobsuche ist für Asylsuchende sehr schwierig. Sie müssen hartnäckig suchen, Ausdauer haben und sich auch auf "dreckige" Jobs bewerben. Ist dieser starke Wille aber da, ist es meiner Erfahrung gemäss äusserst wahrscheinlich, dass sie einen Job finden.

      Quelle: Persönliche Erfahrung bzw. Beobachtung bei der Begleitung von Asylsuchenden.
    • Zerpheros 26.03.2017 09:44
      Highlight Highlight Bei uns dürfen sie in der Gemeinde Hilfsarbeiten verrichten.
      Quelle: dieselbe
  • MergimMuzzafer 25.03.2017 23:58
    Highlight Highlight Naja man fragt sich da schon, wie sinnvoll die Integration von so vielen Eritreern in der Schweiz ist. Wenn 9 von 10 Sozialhilfe beziehen, die Kriminalität unter ihnen überdurchschnittlich hoch ist und es am HB tatsächlich Abends viele Bier-trinkende Eritreer gibt, fragt man sich wo das hinführen soll? Kommt es dann noch zu Übergriffen (http://bit.ly/2nixlrl) ist die Grenze definitiv überschritten! Insbesondere da es umstritten ist, wie die Menschenrechtslage in Eritrea wirklich ist. Eine Integration (bzw. der Versuch) von so fremden Kulturen halte ich für fragwürdig.
    • a-n-n-a 26.03.2017 04:52
      Highlight Highlight Mergim: Dein Kommentar klingt wie aus dem Parteiprogram der PNOS...

      und das ist kein Kompliment!
    • Silent_Revolution 26.03.2017 08:16
      Highlight Highlight @Sensenmaa

      Das macht Anna allerdings auch!
    • Maett 26.03.2017 09:49
      Highlight Highlight @a-n-n-a: ich empfehle Ihnen mal das Parteiprogramm der PNOS zu lesen. Dann merken Sie vielleicht, dass Ihr Massstab leicht verrutscht ist.

      @Silent_Revolution: Sensenmaa macht das allerdings auch (und Sie und ich auch, ich weiss)!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stachanowist 25.03.2017 23:47
    Highlight Highlight Das Warten und die Untätigkeit verursachen Frustration, da hat Frau Asefaw Recht. Diese Unzufriedenheit kann mit Alkohol betäubt werden - auch richtig.

    Was diese Argumentation jedoch ignoriert, ist die Tatsache, dass Asylsuchende und vorläufig aufgenommene in der Schweiz durchaus arbeiten dürfen. Die zuständige Gemeinde muss zwar einer Beschäftigung zustimmen, was bei gewissen Jobs aber selten bis nie ein Problem ist (Hilfsjobs in Landwirtschaft, Molkereien, Bäckereien etc.)

    Die Behauptung, dass die Schweiz Eritreer zur Passivität zwingt, ist schlicht falsch.

    http://tinyurl.com/jw2ltv9
    • Brainwash 26.03.2017 00:10
      Highlight Highlight Die sieht leider etwas anders aus. Erstens den Status vorläufig aufgenommen bekommt man nicht sofort. Ich kenne eine Familie die erst nach 2 Jahren diesen Status bekommen hat. Zweitens ja man darf arbeiten aber die Flüchtlinge sind zu wenig qualifiziert und die Arbeitgeber fürchten sich vor der Bürokratie uns vergeben die sowieso zu wenigen Jobs an andere. Drittens wird zu wenig in Ausbildung insbesondere in die Sprache investiert und die Fortschritte zu wenig kontrolliert.
    • Stachanowist 26.03.2017 00:26
      Highlight Highlight @ Brainwash

      Die vorläufige Aufnahme (F-Ausweis) ist nicht nötig, um arbeiten zu dürfen. Arbeiten ist auch mit einem N-Ausweis möglich (siehe Link).

      Ich war ziemlich lange im Asylwesen tätig und kenne *keine/n* Asylsuchende/n, der/die trotz hartnäckiger Jobsuche arbeitslos geblieben ist. Genau in den Jobs, die wenig Qualifikation, aber viel Fleiss, Schweiss und Willen brauchen (Hilfsarbeiterstellen) sind Asylsuchende gefragt. Diese Stellen sind so schwer zu besetzen, dass die Arbeitgeber auch den Mehraufwand auf sich nehmen.

      Das Argument "die dürfen nicht arbeiten" ist ein Scheinargument.
    • Maett 26.03.2017 09:54
      Highlight Highlight @Stachanowist: ich kenne im Bereich der landwirtschaftlichen Verarbeitung einige Betriebe, die das versucht haben.

      Die fordern allerdings auch richtig (deswegen sind die Stellen frei), was mit der Arbeitsmoral aus afrikanischen und nahöstlichen Staaten schlichtweg nicht zu vereinbaren war.

      Kein einziger ist übrig geblieben, jetzt hat man inzwischen Neu-Flüchtlinge aus Sri Lanka (von dort kommen anscheinend immer noch Leute), und es läuft einwandfrei.

      Und das sind ja keine Einzelfälle. Ich glaube einige Kulturen sind mit unserer Arbeitsmoral schlichtweg nicht kompatibel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The fine Laird 25.03.2017 23:40
    Highlight Highlight Erinnert mich ein bisschen an die Aborigines in Australien. Denen man das Land geklaut hat und jetzt als "Entschuldigung" Geld gibt. Die Meisten kriegen keinen Job und zur Aussichtslosigkeit saufen sie sich die Hucke voll.
    • Past, Present & Future 26.03.2017 00:37
      Highlight Highlight Mhm.. Genau.. Eritreer sind schliesslich die Ureinwohner von Aarau
    • The fine Laird 26.03.2017 00:56
      Highlight Highlight Das Bisschen bezieht sich auf das Alkoholproblem und die Arbeitslosigkeit. Ist ja wohl jedem klar dass sie hier nicht beheimatet sind.
    • Pasch 26.03.2017 01:14
      Highlight Highlight Jeder und niemand ist Ureinwohner von Aarau... wer dort gestrandet ist der lebt wirklich unter seinem Potenzial, da kann ich sehr gut verstehn wenn unterbeschäftigte (auch Eidgenossen) zur Flasche greifen.
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  • Angribull2000 25.03.2017 23:21
    Highlight Highlight Einzelfall!
    • äti 25.03.2017 23:33
      Highlight Highlight Du?
    • sambeat 25.03.2017 23:39
      Highlight Highlight Aber sowas von!
    • Markus K 25.03.2017 23:41
      Highlight Highlight Einfach gestrickte Antwort von einfach gestrickten "Eidgenossen"!
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