Schweiz
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8 Franken/Tag: Kanton Aargau spart bei Asylbewerbern – so viel bezahlen andere Kantone

Im Kanton Aargau erhalten Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene ab 2018 für die Verpflegung nur noch acht Franken pro Tag. Mit der Kürzung des im schweizweiten Vergleich tiefen Ansatzes spart der Kanton 1.28 Millionen Franken pro Jahr.

28.12.17, 15:25


JAHRESRUECKBLICK 2016 - MAI - Mayl aus Afghanistan und Hamidullah aus Afghanistan, von links, arbeiten anlaesslich des Pilotprojekts Beschaeftigung Asylsuchende der Stadt Aarau, um die Akzeptanz der Asylsuchenden in der Bevoelkerung zu erhoehen, am Donnerstag, 12. Mai 2016, in Aarau. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Asylbewerber müssen im Aargau bald mit weniger Geld zurecht kommen. Bild: KEYSTONE

Die um einen Franken auf acht Franken gesenkte Tagespauschale muss für den Kauf von Lebensmitteln ausreichen. Hinzu kommen ein Franken pro Tag als Taschengeld sowie ein Kleidergeld von 20 Franken pro Monat. Nachdem das Kantonsparlament die Kürzung im November klar guthiess, hat der Regierungsrat das neue Regime auf Anfang 2018 in Kraft gesetzt.

Betroffen von der Kürzung sind Asylsuchende mit Ausweis N, also Personen mit einem Asylgesuch, sowie vorläufig Aufgenommene ohne Flüchtlingsstatus. Letztere sind Personen, deren Asylgesuch zwar abgelehnt wurde, die jedoch nicht in ihr Heimatland zurückgeschafft werden können.

Auch Kindern zwischen 6 und 16 Jahren wird das Verpflegungsgeld um einen Franken gekürzt - auf sieben Franken pro Tag. Für Kinder bis zum vollendeten sechsten Altersjahr bleibt es bei fünf Franken.

Auch andere sind knapp bei Kasse

Das Departement Gesundheit und Soziales (DGS) von Regierungsrätin Franziska Roth (SVP) rechnet damit, dass 3300 Menschen den Gürtel noch enger schnallen müssen. Der Regierungsrat sei der Meinung, dass auch Asylsuchende ihren Beitrag zur Sanierung des Staatshaushalts leisten sollten, sagte Gesundheits- und Sozialdirektorin Roth im Parlament.

Es gebe auch in der Schweiz Familien oder Einzelpersonen, «die wirklich ganz knapp bei der Kasse sind». SP, EVP, Grüne und GLP hatten sich im Parlament ohne Aussicht auf Erfolg gegen die von der bürgerlichen Mehrheit unterstützten Kürzung gewehrt.

«Diese Sparmassnahme ist unseres Kantons nicht würdig und findet auf dem Buckel von Schutzbedürftigen statt», betonte GLP-Grossrätin Renata Siegrist. EVP-Grossrätin Therese Dietiker erinnerte ihre 139 Ratskolleginnen und -kollegen an diese Tatsache: «Wir bekommen 30 Franken Spesen für unser Mittagessen.»

14 Franken in Schwyz

Die acht Franken pro Tag müssten den Asylbewerbern aber nicht nur fürs Essen reichen, sondern für alles darum herum, was auch noch zu bezahlen sei, vor allem die Mobilität. Daher regte SVP-Grossrätin Tanja Primault die Asylbewerber an, zu Fuss zu gehen: «Wenn ich mich zwischen Essen und einem Kursbesuch entscheiden müsste, könnte ich ja die Strecke zu Fuss zurücklegen.»

Ähnlich wenig wie der Aargau bezahlt der Kanton Bern, wie eine Übersicht der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK) zeigt. Bei der Unterbringung in Kollektivunterkünften beträgt der Tagesansatz 9.50 Franken, ansonsten 12.50 Franken.

Der Kanton Graubünden bezahlt 11.70 Franken, der Kanton Solothurn 13.50 Franken. Die Kantone Thurgau und Schwyz rechnen mit 14 Franken pro Tag ab. Der Kanton Luzern bezahlt 13.50 Franken, wenn der Asylbewerber extern wohnt. Wenn der Asylsuchende in einer Unterkunft lebt, gibt es 11 Franken.

Im Kanton Zürich erhalten die 5600 vorläufig Aufgenommenen keine Sozialhilfe mehr. Die Stimmberechtigten hiessen im September mit einem Ja-Stimmenanteil von 67 Prozent die entsprechende Änderung des Sozialhilfegesetzes gut. Der Kanton spart bis zu zehn Millionen Franken pro Jahr. Neu gelten die deutlich tieferen Ansätze der Asylfürsorge: rund zwölf Franken pro Tag.

Der fehlende Franken

Im Kanton Aargau würden die acht Franken Verpflegungspauschale und ein Franken Taschengeld «nicht zum Leben, geschweige denn zur Integration reichen», kritisiert der Verein Netzwerk Asyl Aargau. Der Verein spricht von einem «unmenschlichen Sparen auf Kosten der Schwächsten in unserer Gesellschaft».

Der fehlende Franken treffe Menschen, die sich bereits jetzt kaum über Wasser halten könnten. Eine Zugfahrt zum Deutschkurs, zur Wohnungs- oder Arbeitssuche, zur Kirche, zur Chorprobe oder zum Sport werde noch teurer. Mit dem Betrag müssten neben dem Essen auch Hygieneartikel, das Handy oder Geschenke bezahlt werden. (aeg/sda/az)

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Brikne, 20.7.2017
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103
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103Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Skip Bo 30.12.2017 09:05
    Highlight Unsere 4 köpfige Familie kauft p.Mt. für ca. 900 Franken Lebensmittel ein.
    900:4:30= 7.50 Fr. pro Person und Tag.
    2 2 Melden
  • x4253 30.12.2017 00:24
    Highlight Scheint die SVPler wedeln mit der Bundesverfassung lieber herum als dass sie diese lesen:

    Präambel:"... gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen..."

    Art.12:"Wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich zu sorgen, hat Anspruch auf Hilfe und Betreuung und auf die Mittel, die für ein menschenwürdiges Dasein unerlässlich sind"

    _Schweizerisch_ und _Volk_ ist da schon lange nichts mehr in der Partei.
    Sollen sie sich in HCP umbennenen: Hetz und Cash Partei
    4 6 Melden
  • stamm 30.12.2017 00:10
    Highlight Jetzt sind aber wesentliche Fragen nicht beantwortet oder nicht erwähnt. Wer darauf angewiesen ist, bekommt doch die Ernährung, Unterkunft, hygienische Artikel und Bekleidung gratis. Dann wären diese Fr 8.- zur freien Verfügung, plus Fr 20.-/Monat für Kleidung. Oder lieg ich da falsch?
    2 1 Melden
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 29.12.2017 23:35
    Highlight Ich frage mich, was ich wohl als ungebetener Gast in Afrika oder sonst einem muslimischen Land jeden Tag ohne etwas zu tun als Willkommensgeschenk erhalten würde.
    7 3 Melden
  • murrayB 29.12.2017 11:08
    Highlight A propos: in der Pfadi haben wir mit 6.- pro Person und Tag gerechnet fürs Essen - und es hat gereicht!
    17 13 Melden
    • Dä_Dröggo 30.12.2017 08:05
      Highlight Wie man in einem Zeltlager/Gefangenenlager überlebt wissen diese Asylanten bereits. Und das ohne 6.- pro Person und Tag. Da kann die Pfadi gleich einpacken.

      Für eine Integration in Sprachraum, Kultur und Arbeitsmarkt reichen die 6.- dann nicht mehr. Schon gar nicht wenn entsprechender "Krösus" sich selbst organisieren muss, um entsprechende Bildung zu erhalten.

      Schon zynisch ein Ferienlager mit dem Kampf ums Überleben zu vergleichen.

      Du könntest doch mal in Lesbos, Tripolis oder Damaskus zelten gehen?
      10 8 Melden
  • Hugo Wottaupott 29.12.2017 09:31
    Highlight 8.-- pro Tag? Ein Schweizer erhält im Kt. Bern 5.-- Nothilfe!
    18 14 Melden
    • stamm 29.12.2017 22:30
      Highlight Stimmt das? Was machen den die Blitzer da? Sind das die, denen ein Asylsuchender mehr wert ist wie ein Schweizer?
      4 8 Melden
    • Hugo Wottaupott 30.12.2017 03:19
      Highlight Natürlich stimmt das. Einhergehend wird er zu 630.-- pro Tag, die die Allgemeinheit trägt, in der Psychiatrie versorgt und misshandelt. Als Tarnungsmanöver wurden dieses Jahr diese Einrichtungen im Kt. Bern privatisiert.
      1 2 Melden
    • SemperFi 30.12.2017 09:54
      Highlight Ach Hugo , Sie alte FakeNews-Schleuder. Schweizer erhalten gar keine Nothilfe, die ist nämlich ausschliesslich für abgewiesene Asylbewerber. Ganz schön diskriminierend, nicht?
      3 0 Melden
  • SemperFi 29.12.2017 06:11
    Highlight Irgendetwas „Zählbares“ musste Frau Roth dieses Jahr ihren vollmundigen Ankündigungen ja noch folgen lassen.

    https://amp.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/keine-strategie-nicht-praesent-parteien-gehen-hart-ins-gericht-mit-franziska-roth-132037965
    4 4 Melden
  • Marex1950 29.12.2017 04:46
    Highlight Ich finde die Einsparungen gut. Alle trifft der Sparhammer der Kantone. Warum nicht auch die Asylanten. Statt wegen 1 oder 2 Haltestellen mit dem Bus sollen sie zu Fuss gehen. Zudem könnte jeder SP, Grüne etc. einen Asylanten finanziell unterstützen. Die haben ja genug Geld, ach nein, sie wollen das Geld ja von den anderen Bürger ausgeben. Da kann man schon grosszügig sein.
    19 23 Melden
    • Helona 30.12.2017 03:49
      Highlight Sie tun mir Leid, Sie Armer!
      6 6 Melden
  • Staatsgebeutelter 28.12.2017 21:14
    Highlight Wenn unfähige Beamte das Geld zum Fenster rauswerfen so wird bei denen gespart die nichts dafür können dass der Haushalt am Boden liegt. Aargau wieder einmal.
    31 34 Melden
  • Caturix 28.12.2017 20:14
    Highlight "Wir bekommen 30 Franken Spesen für unser Mittagessen."
    Warum ? die sollen ihr Essen selber bezahlen. Andere Abreitnehmer müssen es auch selber bezahlen.
    86 9 Melden
    • Fabio74 28.12.2017 22:05
      Highlight und immer fest draufhauen auf jene die weiter unten sind. Wie man es gelernt hat. Niederträchtig
      14 52 Melden
    • SemperFi 29.12.2017 06:02
      Highlight @Caturix: Grossräte sind nicht Arbeitnehmer, sondern Milizparlamentarier.
      Meine tägliche Portion Wutbürgetum gib mir heute.
      10 9 Melden
    • heul doch 29.12.2017 10:02
      Highlight @semperfi: apropos miliz... da habe ich eine idee. wie wäre es wenn man die milizpolitiker bei der nächsten kaserne gleich mitverpflegen würde? dann brauchen sie keine spesen und sind für nur ca. 4.- / tag rundum verpflegt.
      nein, jetzt mal ehrlich. das man politik betreibt sollte sich finanziell lohnen, aber es sollte nicht DER anreiz sein.

      mmn würden wohl keinem grossrat diese 30.- fehlen.

      aber dass du jetzt die wutbürgerkeule schwingst ist echt daneben. dafür hat caturix gewiss zu wenig feuer gespuckt
      7 8 Melden
  • AlteSchachtel 28.12.2017 19:01
    Highlight Suuuper toll, mit sooooviel Geld wird beim Einkaufen dann gaaanz sicher die Schweizer Wirtschaft unterstützt und einheimische Produzenten von Frischprodukten werden eeextrem profitieren.....

    Wieviele dieser Räte sind schon mal mit 8 Stützli Zmorge, Zmittag und Znacht im Migros, Coop oder so einkaufen gegangen?
    44 27 Melden
    • Hierundjetzt 28.12.2017 19:55
      Highlight Der Unterschied ist: Du, ich und die Räte und Flüchtlinge haben ein dauerhaftes Bleiberecht in der Schweiz-

      Vorläufig Aufgenommene nicht.

      Das sind bedauernswerte Menschen, die sich zwar ein besseres Leben erhoffen aber eben KEINE Flüchtlinge nach Asylgesetz sind und darum ausreisen sollten aber nicht wollen oder können.

      Nochmals: Es betrifft *nicht* Flüchtlinge.
      60 27 Melden
    • bokl 28.12.2017 21:17
      Highlight Und darum können wir sie beliebig schikanieren bis sie "freiwillig" gehen? Unter anderen Umständen nennt man das Mobbing
      33 54 Melden
    • RETO1 28.12.2017 21:47
      Highlight sie sind freiwillig gekommen,also sollen sie jetzt auch freiwillig wieder gehen
      57 25 Melden
    • FrancoL 28.12.2017 21:48
      Highlight @Hierundjetzt und darum haben sie auch weniger Hunger und können auch weite Strecken gehen, denn das müssten sie ja auch in ihren Herkunftsländern gehen. Alles hat seine Ordnung, der nicht will der soll spüren. Ist doch alles eine riesen Frace! es gibt für alles Grenzen des Anstandes und da liegt der Aargau klar unter dieser Grenze.
      Hierundjetzt: Es betrifft MENSCHEN, schon mal was gehört von dieser Spezie.
      29 36 Melden
  • fandustic 28.12.2017 19:00
    Highlight Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Die F-Ausweisler sind mehrheitlich wohl Eriträer und somit Wirtschaftsflüchtlinge. Ergo könnten sie auch wieder zurück, nur möchte man halt nicht. Da ist es nur richtig wenn man den Aufenthalt nicht noch vergoldet, sondern eben Anreize setzt, welche eine freiwillige Heimreise fördern. Da muss man jetzt nicht auf empört machen, oder sich „schämen“ für seinen Heimatkanton. Solche Aussagen sind in meinen Augen lächerlich.
    82 61 Melden
    • FrancoL 28.12.2017 21:50
      Highlight Nennst Du 2-3 Franken mehr pro Tag "vergolden". Du wärst mit als Arbeitnehmer willkommen, denn ich würde Dir nicht den Mindestlohn geben, denn das wäre was genau? eine tausendfache Vergoldung?
      Nein man muss nicht auf empört machen man kann nur Mitleid haben mit denen die einen solchen Bocksmist bestimmen.
      31 50 Melden
  • 2sel 28.12.2017 18:52
    Highlight "Mit der Kürzung des im schweizweiten Vergleich tiefen Ansatzes spart der Kanton 1.28 Millionen Franken pro Jahr."

    Wow, ganze 1.3 Millionen eingespart auf Kosten von hunderten, die jetzt schon nur noch am Rande der Gesellschaft stehen.
    Vielleicht sollte man eher mal beim kantonalen Spesenreglement ansetzen, da gäbe es sicher ein grösseres Sparpotential.
    54 50 Melden
    • Hierundjetzt 28.12.2017 19:56
      Highlight Bitte nochmals den Artikel lesen, es betrifft nur Menschen, die ausreisen müssen aber nicht können / wollen.

      Nicht Flüchtlinge.
      63 26 Melden
    • FrancoL 28.12.2017 21:52
      Highlight @Hierundjetzt; Du schreibst selbst "nicht können" und das sind also auch solche die möchten es aber nicht können, oder hast Du da ein anderes Verständnis für die beiden Worte "nicht können"?
      25 31 Melden
    • Hierundjetzt 28.12.2017 22:11
      Highlight Korrekt.

      Es gibt Menschen aus (sagen wir mal) Tunesien oder Marokko die ausreisen können aber nicht wollen.

      Es gibt aber zB auch Menschen die nicht können und nicht wollen, weil Sie Ihre richtige Identität nicht preisgeben wollen oder sich weigern Mitzuarbeiten um nicht den Pass des Heimatstaates zu erhalten
      39 14 Melden
    • FrancoL 28.12.2017 22:43
      Highlight @Hierundjetzt, Du brichst hier den Stab über Menschen die in Not sind, die viel riskiert haben um hier zu landen und die zwar keine Flüchtlinge im eigentlichen Sinn sind sondern Wirtschaftsflüchtlinge, die aber gleichwohl in Not sind.
      Und bitte wenn Du an einer Stelle "nicht können" schreibst, dann versuche nicht einige Zeilen weiter unten die Definition von "nicht können" in "nicht können/wollen" zu ändern, es sind nicht alles Idioten im Netz.
      23 37 Melden
    • 2sel 28.12.2017 22:56
      Highlight Ob sie jetzt nicht "können" oder "wollen" spielt doch im Moment gar keine Rolle. Fakt ist sie sind im Moment hier und sind somit davon betroffen.
      17 24 Melden
    • Butschina 29.12.2017 00:47
      Highlight Es gibt abgewiesene, die nicht in ihr Land können weil sie den Tod fürchten müssten. Das hat oft mit wollen nichts zu tun.
      9 11 Melden
    • Hierundjetzt 30.12.2017 12:32
      Highlight Butschina: Wenn Sie den Tod fürchten müssen, erfüllen Sie die Flüchtlingseigenschaft gem. Asylgesetz 😏
      3 0 Melden
  • themachine 28.12.2017 18:49
    Highlight Eines vorneweg, ich bin nicht rechts gesinnt eher im Gegenteil.
    Wenn das Geld aber wirklich so knapp ist bei den Asylsuchenden, wieso tragen denn viele von ihnen solch top moderne Kleidung inklusive Markensneakers etc? Kann mir das jemand erklären?
    65 33 Melden
    • Heilandsack 28.12.2017 19:55
      Highlight Sprich doch mal einen an und frag ihn einfach.
      47 16 Melden
    • flausch 28.12.2017 20:06
      Highlight Eventuell weil es auch Ausverkäufe, Flohmärkte und Brockis gibt. Und ja weil Herr und Frau Schweizer reich genug sind um dinge zu kaufen und nie zu gebrauchen findet man da so einiges das dort nicht unbedingt erwartet würde.
      Hab Letztens ein neues paar Schuhe einer ansonsten völlig überteuerten Marke für 5 Fr. gefunden... Tja wer sucht der findet.
      34 43 Melden
    • phreko 28.12.2017 20:13
      Highlight Caritas und Co., für 20CHF kommt man sonst ja nirgends hin.
      23 13 Melden
    • Fabio74 28.12.2017 22:07
      Highlight Caritas und andere Organisationen, denen der MENSCH noch was bedeutet und was wert ist.
      Und bei denen nicht NEid und Hass im Vordergrund stehen.
      20 30 Melden
    • Habicht 28.12.2017 22:41
      Highlight Haha Caritas, Bullshit. Alles von C&A, New Yorker, H&M und co. Turnschuhe oft kein Stäubchen (spreche hier vorallem von den Herren aus Eritrea und den Mahgreb)
      42 17 Melden
    • phreko 28.12.2017 23:20
      Highlight @Habicht: Hab ich irgendwas von second-hand geschrieben?

      Vergiss nicht, Spenden können von den Steuern abgezogen werde. Das gilt auch für Unternehmen die nicht alle Produkte losgeworden sind...
      4 3 Melden
    • Butschina 29.12.2017 00:51
      Highlight Also ich kenne einige Herren aus Eritrea. Komischerweise tragen die nicht immer Markenklamotten. Manche teilen sich aber die Kleider, das sieht dann so aus als hätten sie Schränke voll. Vieles erhielten Sie geschenkt. Einiges ist effektiv von der caritas und ähnlichen Stiftungen.
      8 7 Melden
    • yolomarroni 29.12.2017 01:22
      Highlight Die Leute nehmen es mit aus ihrer Heimat(?) Wieso können sie es sich leisten? Nein, nicht weil sie reich sind und zur weiteren Bereicherung in die Schweiz kommen. Sondern weil die Kleider fast allesamt Fake (und somit auf dem Preisniveau von Billigware) sind :).
      4 3 Melden
    • flausch 29.12.2017 03:38
      Highlight @Habicht
      Kommt ja auch nur "echten Schweizern" in den Sinn das alles nur Teuer geht. Weil hier ja nur in Geld gedacht wird. Statussimbole eben, aber kriegen würde man die auch viel billiger, nur wissen wo ;P
      3 4 Melden
  • MaskedTruth 28.12.2017 17:05
    Highlight Das kann die SVP gut, die die nichts haben ausnehmen. Erst die IV, dann die Verfolgten. Das ist eine Schande und unseres reichen Landes, Depositärstaat der Menschenrechte n.b., unwürdig!
    84 58 Melden
  • Fabio Haller 28.12.2017 16:55
    Highlight Ich schäme mich für meinen Kanton...

    Mit diesem Franken spart man an den Menschenrechten meiner Mitmenschen.
    73 69 Melden
  • Luzi Fair 28.12.2017 16:39
    Highlight wieso lassen wir die nicht einfach arbeiten?
    40 45 Melden
    • durrrr 28.12.2017 18:46
      Highlight Wo denn? So viel ich weiss, braucht man dafür in der Schweiz (Aus)Bildung. Die Sprache zu sprechen wäre auch noch von Vorteil.
      40 7 Melden
    • AlteSchachtel 28.12.2017 18:47
      Highlight dann fragen sie mal Betreuer von Asylbewerbern, wie einfach man für sie Arbeit findet. Nicht mal gemeinnützige Arbeit für ein bescheidenes Mittagessen oder Znüni finden sich in einigen Gemeinden.

      Da wird gemotzt, dass sie nicht arbeiten, aber Gemeindewerke oder Schulen sind doch nicht bereit, sie zu beschäftigen. Zuuu kompliziert und man hat Angst davor, was die Bevölkerung denken könnte, wenn da dunkelhäutige Personen Rabatten jähten, im Forst arbeiten oder helfen, die Anlagen zu reinigen. Einzig gewisse Kirchen engagieren sich diesbezüglich.
      30 20 Melden
    • Morph 28.12.2017 18:54
      Highlight Weil sie kein Deutsch können. Aber im Kanton Aargau gibt es ja viele Bauern. Durch die Kürzungen wird wenigstens die Nachfrage nach Schwarzarbeit auf den Höfen erhöht Ironieoff#
      21 19 Melden
    • Hierundjetzt 28.12.2017 19:59
      Highlight Alles falsch. Vorläufig Aufgenommene haben kein Bleiberecht in der Schweiz, da Ihr Asylgesuch abgelehnt wurde.

      Vorläufig Aufgenommen dürfen nur solange dableiben, bis der andere Staat Sie wieder zurücknimmt.

      Vorläufig Aufgenommene dürfen daher nicht arbeiten.

      Vorläufig Aufgenommene sind *keine* Flüchtlinge sondern Menschen die sich ein besseres Leben erhoffen aber eben gemäss gemäss AsylG nicht verfolgt werden
      42 12 Melden
    • Morph 28.12.2017 20:46
      Highlight @hierundjetzt. Vorläufig aufgenommen bedeutet, geduldet. Das ist ein temporäres Bleiberecht mit uneingeschränktem Zugang zum Arbeitsmarkt. Lies nach bevor du postest
      12 21 Melden
    • Hierundjetzt 28.12.2017 21:33
      Highlight Klar Morph. Höhrensagen, was?

      Vorläufig aufgenommene Personen können von den Kantonsbehörden eine Arbeitsbewilligung erhalten – unabhängig von der Wirtschaftslage und der Situation auf dem Arbeitsmarkt.

      —> Sie haben jedoch keinen Anspruch auf Zugang zum Arbeitsmarkt (Art. 85 Abs. 6 AuG).
      26 5 Melden
    • FrancoL 28.12.2017 21:59
      Highlight @Hierundjetzt; Kein Bleiberecht: Haben die einen anderen Hunger? Haben diese Leute einen anderen Kalorienbedarf? 1968 sind auch der Tschechoslowakei ein guter Teil geflüchtet weil sie sich bessere Bedingungen in der Schweiz erhofften und diese haben sie ohne wenn und aber bekommen und zwar im Dutzendpack. Wenn man eben vor der richtigen Hausmacht flüchtet, damals dem Kommunismus, wird nicht geschaut ob bedroht oder nicht! Fast gleichzeitig war man gegenüber den flüchtenden Chilenen ja viel restriktiver, weil sie ja keinen Grund hatten vor einer von den Amis eingesetzten Regierung zu flüchten.
      24 14 Melden
    • Morph 28.12.2017 22:06
      Highlight Auch Ausländer mit B-Ausweis können und werden, wenns vom Arbeitgeber gewünscht ist, eine Arbeitsbewilligung erhalten. Sie haben auch nicht grundsätzlich Anspruch. Seit der Masseneinwanderungsinitiative müssen alle eine Bewilligung einholen
      5 5 Melden
    • Hierundjetzt 28.12.2017 22:15
      Highlight FrancoL: Du verwechselst Grundsätzlich verschiedene Sachverhalte. VA sind Menschen deren Asylverfahren rechtskräftig negativ beantwortet wurde.

      Tschechen oder Chilenen wurden ausdrücklich auf Einladung hin aufgenommen. Ebenso die Ungarn.

      Aber damals gab es noch gar kein SEM noch ein Asylgesetz

      Zum Kalorienbedarf: Nenn mir ein Land auf diesem Planeten, in dem Du trotz Ausreisepflicht gleichgestellt mit den Einwohnern bist
      30 10 Melden
    • FrancoL 28.12.2017 22:38
      Highlight @Hierundjetzt ich verwechsele überhaupt nichts ausser dass ich der Meinung bin das es Menschen sind und für Dich eher Nummern oder Kürzel!
      Bezüglich Tschechoslowaken (damals waren Tschechen und Slowaken noch eine Nation) und Chilenen gab es einen SEHR grossen Unterschied, die Tschechoslowaken wurden alle aufgenommen bei den Chilenen wurde viel NICHT aufgenommen. Das habe ich alles bestens miterlebt! Soso Du bist mit 8.-- für das Essen den Einwohnern gleich gestellt? Ja da würde sich Essens technisch ein Aufenthalt im Gefängnis eher lohnen!
      15 25 Melden
    • Spooky 28.12.2017 23:44
      Highlight @FrancoL
      "Ja da würde sich Essens technisch ein Aufenthalt im Gefängnis eher lohnen!"

      Das stimmt. Aber weil das Gefängnis mit dem Ausschluss aus der ehrenwerten Gesellschaft verbunden ist, fürchten sich die Leute davor.
      6 0 Melden
  • Haiderfroh 28.12.2017 16:23
    Highlight Ist immer noch viel Geld: 8 x 365 + 12*20 + 365= 3525.- pro Jahr. Eine vierköpfigen Asylantenfamilie Familie kriegt nach den gegebenen Zahlen abgerundet 12000 Franken.

    Ich muss Zeitungen austragen gehen zusätzlich zu meinem Job, damit ich die Steuern zahlen kann, die so um die 10000 Franken betragen. Nur eine Asylantenfamilie weniger und meine Steuern könnten kostenneutral Null Franken betragen. Dann müsste ich nicht auch noch Zeitungen austragen gehen.
    Fast schon glaube ich, dass ich nur wegen den Asylanten neben meinem Job noch zusätzlich Zeitungen austragen gehen muss.
    79 185 Melden
    • Lord_ICO 28.12.2017 16:43
      Highlight Nein die musst du austragen, weil du sehr wahrscheinlich kein Budget erstellst und so über deinen Verhältnissen lebst.


      BTW: Wenn du wissen willst, wer die Mittelschicht ausnimmt, schaust du lieber nach oben als nach unten. Aber du scheinst auf die populistische Scheisse der SVP gerne reinzufallen.
      159 61 Melden
    • flying kid 28.12.2017 17:03
      Highlight @Haiderfroh
      Ich bin ja au h nicht dafür, dass man vorläufig Aufgenommenen das Geld hinterher schmeisst. Aber bei nicht mal 4000.-/Jahr von viel Geld reden ist absurd!

      Und wenn du 10000.- Steuern im Jahr zahlst und dafür Zeitungen austragen musst, um dies zu finanzieren, dann hast du echt keine Budgetplanung.
      106 19 Melden
    • Butschina 28.12.2017 17:11
      Highlight Also wer CHF 10'000 Steuern zahlen kann, hat genug zum Leben. Oder die Steuererklärung falsch ausgefüllt.
      121 10 Melden
    • durrrr 28.12.2017 18:54
      Highlight @Lord_ICO du wirfst anderen Populismus vor, betreibst in deiner Replik jedoch selbst welchen. Hast dus gemerkt??
      14 22 Melden
    • Morph 28.12.2017 19:02
      Highlight Wenn du die Medien so konsultierst wie du die Steuererklärung ausfüllst wundert es mich nicht, dass du 10'000 Franken Steuern bezahlst obschon du Zeitungen austrägst und dich dann noch über die Leute beschwerst denen du durch das Zeitung verteilen die Jobmöglichkeit wegnimmst.
      28 5 Melden
    • Hierundjetzt 28.12.2017 20:00
      Highlight Haidenfroh: Nö, es sind keine Flüchtlinge.


      Anerkannte Flüchtlinge sind Schweizer (ja sind sie) und erhalten bei Erwerbslosigkeit Sozialhilfe wie du und ich.

      Aber eben. Hauptsache was schreiben
      9 15 Melden
    • Spooky 28.12.2017 20:54
      Highlight @ Haiderfroh
      10'000 Franken Steuern! Und du trägst Zeitungen aus, um dich über Wasser zu halten? Irgendetwas stimmt da nicht 😂
      33 1 Melden
    • FrancoL 28.12.2017 22:03
      Highlight @Haiderfroh; Was machst Du ausser die Steuererklärung völlig falsch auszufüllen? Im Kanton Zürich würdest du steuerbare Einkünfte von 60-70'000 deklarieren, also soviel wie 70% meiner Arbeiter auf den Baustellen und die gehen nicht Zeitungen austragen.
      Deine Aussage stellt alle Deine Kommentare in ein neues Licht, ich will nicht die Farbe dieses Lichtes anführen.
      17 2 Melden
    • Haiderfroh 28.12.2017 22:18
      Highlight @FrancoL
      Ich bin im Kanton Bern. Der ist teurer. Mein Einkommen also weniger als Du schätzt. Ich muss alleine eine 5-Köpfige Familie ernähren.
      Dafür reicht mein Lohn einfach nicht.
      Wir können uns weder ein Auto noch Ferien leisten. Alles geht drauf für Wohnen, Essen, Krankenkasse und Steuern. Kleider nur Second-Hand, oder von Freunden und Verwandten geschenkt. Für meine Frau lohnt es sich nicht arbeiten zu gehen. Krippe und Steurprogression kosten mehr als sie verdient.
      Uns ginge es finanziell deutlich besser, wenn wir vom Sozialgeld leben würden. Aber ich werde nie betteln gehen.
      22 6 Melden
    • FrancoL 28.12.2017 22:32
      Highlight @Haiderfroh; Ich weiss nicht wie es nun mit den Steuern in Bern ist, aber so richtig viel mehr als in der Stadt Zürich können die Steuern nicht sein und die Wohnungen sind, das weiss ich nun aus eigener Erfahrung in Bern klar billiger. Das mit der Krippe und der Progression ist so eine Sache die ich nicht nachvollziehen kann da viele meiner Arbeiter auf den Baustellen offensichtlich die Kinder in die Krippe geben können und Progression hin oder her etwas doch noch hängen bleibt. Aber ich will nicht den Stab über jemanden brechen, den ich nicht kenne.
      15 9 Melden
    • Butschina 29.12.2017 00:38
      Highlight Also ich kann Ihnen nur raten, die Steuererklärung mit jemanden zu machen der viel davon versteht. Da muss was falsch sein. Ich lebe auch im Kt. BE. Ich kenne Familien mit ähnlichen Situationen, die stehen besser da, obwohl die Steuern etwa gleich sind.
      4 0 Melden
    • Haiderfroh 29.12.2017 09:47
      Highlight @FrancoL
      Es hinlänglich bekannt, dass in den meisten Fällen noch nicht einmal ein durchschnittlicher Lohn reicht, um eine Familie zu unterhalten.
      Mein Lohn ist unterdurchschnittlich, also reicht er erst recht nicht.
      In meinem Bekanntenkreis gibt es viele, die viele (bezahlte) Überstunden machen müssen und Nebenjobs nachgehen müssen, um über die Runden zu kommen. Die das nicht tun müssen, sind jene, deren Kinder alt genug sind, um ohne Fremdbetreuung auskommen. Da geht dann meist die Mutter arbeiten, damit der Vater auch einmal zuhause ist.
      Ein Lohn alleine reicht schon lange nicht mehr.
      4 3 Melden
    • Haiderfroh 29.12.2017 09:50
      Highlight @Butschina
      Ich zahle ja soviel Steuern, weil ich Nebenjobs nachgehe, damit wir über die Runden kommen.
      2 3 Melden
    • FrancoL 29.12.2017 10:00
      Highlight @Haiderfroh; Zürich ist auch die Schweiz, auch wenn es einige nicht unbedingt wahrhaben wollen. Ein Durchschnittslohn bei uns auf den Baustellen liegt im Baumeisterbereich bei ca 5'500/pm, also nicht weit von Deinem weg.
      Die Krippe ist immer ein Problem der Verdienstmöglichkeiten der Frau/Mann. Wenn die Frau für Teilarbeit weniger als 30CHF/h verdient dann ist es kritisch und es bleibt nichts hängen.
      Aber mit 5'500 und einer Wohnung von 2'000CHF/pm kommen diese Bauarbeiter über die Runden und die Frau kann zu Hause bleiben. Natürlich macht man keine grossen Sprünge.
      2 2 Melden
    • FrancoL 29.12.2017 10:10
      Highlight @Haiderfroh: Und noch etwas zu Deiner politischen Einstellung:
      Eine etwas flacheren Pyramide, so wie es die Linken gern möchten, dh untere Löhne etwas rauf und Spitzenlöhne etwas runter gepaart mit zugänglicheren Krippenkosten und einem etwas genaueren Hingucken bei der Steuerehrlichkeit würde Deinen Lohn anheben, Deiner Frau Einkünfte verschaffen und Dich bei den Steuern entlasten. Nichts Welt bewegendes keine Gleichmacherei sondern einen Eingriff für den ärmeren Drittel der Gesellschaft. Aber eben die Linken sind ja mit ihren Ideen weit ab von der Rolle.
      8 4 Melden
    • Haiderfroh 29.12.2017 21:38
      Highlight @FrancoL
      Die Linken wollen in die EU, Ehe und Adoption für Schwule, Gratistransport für Flüchtlinge über's Meer, mehr Geld für Asylanten und für Bildung, hiterjugendmässige Fremdbetreuung vom Wochenbett an, ein grösseres Herr an Sozialarbeitern, Frauenquoten, etc.
      Lauter Dinge die mir nichts bringen, oder nur schaden.
      Links war einmal gut für meinesgleichen. Das ist längst passé. Die Linken sind eine sich selbstbeweihräuchernde und selbstbereichernde Bande von überbezahlten Beamten. Die Linken sind keine Vertreter der kleinen Leute und schon gar nicht der Arbeiter und Angestellten.
      4 8 Melden
    • Morph 29.12.2017 22:30
      Highlight Die EU bringt Arbeitsplätze in deinen niederschwelligen Arbeitsbereichen. Ehe und Adoption für lgbt muß sein, auch wenn es dir nichts bringt, sichere fluchtlingsrouten verbessern die integrationschancen weil weniger Traumatas entstehen - 🖍 dich schwarz an und geh nach Lybien, dann weißt du was ich meine, Fremdbetreuung ist deshalb nötig, weil deinesgleichen die Leute wählt die für weniger Ferien, längere Arbeitszeit und tiefere Löhne einsteht, so daß ein Einkommen nicht mehr reicht und die Frauen auch deshalb arbeiten gehen. Deine Welt muss wirklich schlecht sein... Schade
      5 4 Melden
    • FrancoL 29.12.2017 23:09
      Highlight @Haiderfroh, aber die SVP ist es! Und von Gleichberechtigung in dr Gesellschaft hält Du auch nicht viel, wohl nicht einmal von einem vernünftigen KITA-Netz. Nun gut dann bleibt mir nur noch Dir zu wünschen im Banne der SVP noch lange Zeitungen am Morgen austragen zu müssen.
      3 3 Melden
    • Helona 30.12.2017 04:17
      Highlight Wenn das Ihre Weltsicht ist, dann empfehle ich Ihnen, weiterhin SVP zu wählen. Aber bitte hören Sie dann auf zu jammern! Oder wenden Sie sich mit Ihren Sorgen an Ihren Lieblingspolitiker. Der wird Sie sicher unterstützen,
      5 1 Melden
    • Haiderfroh 30.12.2017 10:12
      Highlight @FrancoL
      Ich wähle nicht SVP. Ich wähle überhaupt nicht. Es gibt keine Partei, die meine Interessen vertritt.
      Ich gehe nur abstimmen. Dabei ist mein Abstimmverhalten absolut losgelöst von irgendwelchen Parteiparolen (=Anweisungen für Idioten).
      3 0 Melden
    • Hierundjetzt 30.12.2017 15:34
      Highlight Franco: Bern hat einen Steuerfuss von 135 - 145 (Grindelwald!!) Stadt Zürich 100.

      In Bern zahlt man mind 3 (!) Monatslöhne Steuern, in Zürich 1

      Es stimmt somit was Haiderfroh sagt.
      3 0 Melden
    • FrancoL 30.12.2017 16:32
      Highlight Das stimmt so nicht oder ich müsste dann mit dem Steueramt sprechen. Aber lassen wir das, die Steuersätze sind im Netz Du kannst Sie gerne nachlesen. Die Steuerbelastung ist in der Stadt Zürich nicht bei 100, das lässt sich auch bestens nachlesen. auch wenn Sie so wäre wie von Dir angegeben ergibt sich noch lange nicht das 3-fache, ausser mein Rechner sei da auch schon ermüdet.
      Es gibt übrigens einfache Steuerrechner im Netz da kannst Du Deinen Verdienst in Zürich und in Grindelwald eingeben und es gibt nie und nimmer das Dreifache an Steuern. Vergiss zudem die Mieten nicht.
      1 2 Melden
    • Hierundjetzt 30.12.2017 18:51
      Highlight Ich geb Dir natürlich recht aber es sind auch eher Richtwerte. Mieten im K12 sind in etwa die der Stadt Bern.

      Aber ab dem erlischt meine Einigkeit mit Haiderfroh
      2 0 Melden
  • cappuccina94 28.12.2017 16:14
    Highlight Toller Vorschlag Frau Dietiker, denn die Asylunterkünfte liegen ja immer so zentral, dass man alles zu Fuss in wenigen Minuten erreichen kann... aber dann verlangen, dass die Geflüchteten sich integrieren. Integration ist das Gegenteil von Exklusion, die genau dadurch vollzogen wird, dass wir diesen Menschen den Zugang zu ganz basalen Dingen wie öffentlichem Verkehr erschweren bis verhindern. Das selbe bei der Arbeit und beim Wohnen. Aber sie sind ja selber schuld, dass sie sich nicht integrieren können... *Ironie aus*
    177 85 Melden
    • heul doch 28.12.2017 16:38
      Highlight jetzt legst du diese worte in den falschen mund. die aussage stammt von SVP-Grossrätin Tanja Primault. aber recht hast du: der vorschlag ist an perfidität nicht zu überbieten
      55 27 Melden
    • Butschina 28.12.2017 17:08
      Highlight Ui da haben sie falsch gelesen. Dieser Vorschlag kommt von der SVP Frau Pie.. irgendwas
      17 14 Melden
    • cappuccina94 28.12.2017 19:06
      Highlight ah ups ja meinte natürlich Frau Primault, sorry.
      17 5 Melden
    • Marc Mueller 28.12.2017 20:56
      Highlight Wieso sollen Leute die ausreisen müssen, da sie keinen Flüchtlingsstatus erhalten sich integrieren?
      17 1 Melden
    • Butschina 29.12.2017 00:43
      Highlight Weil man nicht vorhersehen kann wie lange es dauert bis sie zurück können. Nichts tun und keinen Anschluss zu haben fördert Alkoholismus, Psychische Erkrankungen und Kriminalität. Das alles käme den Steuerzahler teurer. Somit wäre es doch besser, die Menschen bei der Integration zu unterstützen. Das gilt für die anerkannten erst recht.
      4 5 Melden
    • murrayB 29.12.2017 11:05
      Highlight Vorläufig aufgenommene sollten auch direkt wieder ausgeschafft werden... Von Integration soll hier keine rede sein - oder sollen etwa alle aufgenommen werden? Die Mahlzeiten sind ja so oder so bezahlt - 8.- sind a fonds perdu als Sackgeld zu verstehen...
      3 3 Melden
  • heul doch 28.12.2017 16:02
    Highlight ich schäme mich gerade für meinen wohnkanton, bin gleichzeitig aber auch stolz auf meinen heimatkanton.

    "EVP-Grossrätin Therese Dietiker erinnerte ihre 139 Ratskolleginnen und -kollegen an diese Tatsache: «Wir bekommen 30 Franken Spesen für unser Mittagessen.»"
    besser kann man das elend gar nicht beschreiben. bravo frau dietiker!
    252 115 Melden
    • mogad 28.12.2017 17:27
      Highlight Das ist die wahre Neiddebatte, nicht jene über die Abzockerlöhne unserer CEOs, auch der "bundesnahen". Es ist eine Schande! Was bringt uns das? Mehr Schwarzarbeit und Krininalität. Aber Hauptsache man kann die kurzfristigen Interessen seiner Klientel, bzw. Wählerschaft befriedigen um dann später in der Privatwirtschaft einen lukrativen Job zugeschanzt zu bekommen. Schämt Euch.
      35 17 Melden
    • andrew1 28.12.2017 17:42
      Highlight @HEUL DOCH(!) im militär hat man auch nur 7 fr pro tag zur Verfügung. Geht bestens bei schweizern!
      29 33 Melden
    • jnss 28.12.2017 19:49
      Highlight Falsch, andrew1.
      Im Militär haben AdA 8.75 zur Verfügung, inklusive Wochenende, an welchem sie in der Regel zuhause sind. Aufgrund der hohen Menge und der Möglichkeit, in z.B. CC's einzukaufen, bezahlen die Fouriere für die Lebensmittel einen Bruchteil von dem, was wir im Detailhandel dafür bezahlen. Zusätzlich profitieren sie von über 80 Artikeln aus dem Armeeproviant (Teigwaren, Saucen, Snacks und weitere haltbare Trockenartikel), welche noch einmal günstiger sind. Informiere dich doch das nächste Mal ein wenig besser.
      26 16 Melden
    • Fabio74 28.12.2017 22:11
      Highlight Schwachsinn, Andrew
      Du bist ja nicht 365 Tage in der Armee.
      15 8 Melden
  • bokl 28.12.2017 15:47
    Highlight "Es gebe auch in der Schweiz Familien oder Einzelpersonen, «die wirklich ganz knapp bei der Kasse sind»."

    Und darum gibt man ihnen das Geld, welches man bei den Flüchtlingen spart oder?

    Ah nein, die gute Dame ist ja von der SVP. Die «die wirklich ganz knapp bei der Kasse sind», sind nur als Begründung gut um auf Andere zu treten. Geht es um eine Unterstützung dieser Gruppe sind es dann wieder faule Schmarotzer, die sich halt mehr anstrengen sollen...
    239 72 Melden
    • mogad 28.12.2017 17:30
      Highlight Genau bokl. Das Geld braucht man dann für Steuersenkungen für die Reichen. Zuerst sorgt man dafür, dass zu zwei Dritteln nur noch Eigentumswohnungen gebaut werden um gute Steuerzahler anzulocken, und wenn sich dann die Staatskassen füllen (wenn sie sich denn überhaupt füllen), senkt man die Steuern für diese "guten Steuerzahler". Der untere und mittlere Mittelstand wird derweil geschröpft und den Armen kürzt man die Sozialhilfe und die Ergänzungsleistungen.
      46 17 Melden
    • Hierundjetzt 28.12.2017 18:17
      Highlight Bitte den Artikel nochmals lesen. Es geht *nicht* um Flüchtlinge! Das wäre mehr als peinlich.

      Es geht um Menschen, die:
      - Keinen Flüchtlingsstatus haben (VA, also Menschen die nicht ausreisen können und wollen)
      - Menschen im Asylverfahren (noch keinen Entscheid gefällt)

      21 11 Melden
    • qolume 28.12.2017 22:26
      Highlight yep passt gut in den heutzutagigen "Whataboutism"...
      3 4 Melden
  • Pius C. Bünzli 28.12.2017 15:45
    Highlight "Der Regierungsrat sei der Meinung, dass auch Asylsuchende ihren Beitrag zur Sanierung des Staatshaushalts leisten sollten"...🤦

    Ach zu wenig Geld im Staatshaushalt aber bitte schnell neue Kampfjets und noch ein paar Steuerschlupflöcher für die Reichen einplanen..
    87 42 Melden
    • bokl 28.12.2017 16:38
      Highlight @Pius
      Das der Aargau plant Kampfjets anzuschaffen ist mir neu und überrascht mich jetzt doch sehr...
      57 15 Melden
    • phreko 28.12.2017 18:58
      Highlight @bokl: Das nennt sich wohl Kritik an den bürgerlichen Parteien, die solchen Mist unterstützten...
      10 8 Melden
    • Pius C. Bünzli 28.12.2017 20:47
      Highlight Da steht Staatshaushalt, nicht Kantonshaushalt..
      7 3 Melden
    • SemperFi 29.12.2017 06:23
      Highlight @Pius C. Bünzli: Unsere Kantone SIND Staaten.

      „Die Glied- oder Teilstaaten der Schweiz verfügen über voll ausgebaute staatliche Strukturen und damit über eigene politische Institutionen für die Exekutive, die Legislative und die Judikative.“ Quelle Wikipedia
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