Schweiz
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Bund zahlt nur 1. Klasse: Neo-Nationalrätin Irène Kälin darf kein 2.-Klasse-GA haben

Eigenartiges aus Bundesbern: Neo-Nationalrätin Irène Kälin wollte vom Bund bloss ein 2.-Klass- GA. Und blitzte ab. Der Bund zahlt nur die 1. Klasse. Die Aargauer Grüne-Politikerin will nun mit dem Zustupf-Gewirr des Parlaments aufräumen.

Henry Habegger / Nordwestschweiz



Die Aargauer Nationalrätin Irène Kälin hat ein Problem, auf das die Eidgenossenschaft nicht vorbereitet ist. Es ist eines, das der Bund und seine Bediensteten trotz all ihrer Erfahrung und ihrer Ressourcen nicht lösen können. Dabei ist es eigentlich kein sehr grosses Problem, und auch kein teures. Im Gegenteil.

Mitglieder des Bundesparlaments haben gemäss Gesetz Anrecht auf ein Generalabonnement (GA) der Bundesbahnen. Genauer gesagt auf ein GA erster Klasse. Und da liegt das Problem der 30-Jährigen: Sie wollte ein GA zweiter Klasse.

«Ich bin mein Leben lang zweite Klasse gefahren, und ich will weiterhin zweite Klasse fahren», sagt die Lenzburgerin.

Die neue Nationalraetin Irene Kaelin, GPS-AG, rechts, spricht mit Regula Rytz, GPS-BE, links, am ersten Tag der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 27. November 2017 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Irène Kälin will in der zweiten Klasse fahren. Bild: KEYSTONE

Das Bundesrecht sieht für die Parlamentarierinnen und Parlamentarier allerdings kein GA zweiter Klasse vor. In der Verordnung zum Parlamentsressourcengesetz steht: «Die Ratsmitglieder erhalten als Pauschalentschädigung für Reisen im Inland: ein Generalabonnement 1. Klasse der schweizerischen Transportunternehmungen; oder einen Betrag in Höhe der dem Bund entstehenden Kosten eines solchen Abonnements.»

«Ich finde es grundsätzlich störend, dass die Bundesbahnen zwei Klassen führen.»

Irène Kälin

Erste zahlen, zweite fahren

Kälin versuchte, sich nur die Kosten für ihr 2.-Klass-GA vergüten zu lassen. Das sei nicht möglich, hiess es bei den Parlamentsdiensten. «Es war herzig», erinnert sie sich, «wie man mir das 1.-Klass-GA nahelegte: Ich könne, sagte man mir, ja mit dem 1.-Klass-GA auch 2. Klasse fahren.» Aha. Auch Ratskollegen rieten ihr, das 1.-Klass-GA zu nehmen. In der ersten Klasse könne man arbeiten, war etwa eine Begründung.

Kälin sagt: «Ich habe auch bisher in der 2. Klasse gearbeitet, das geht. Manchmal muss man stehen. Aber den Menschen, die mich gewählt haben, geht es auch nicht besser. Die wenigsten fahren 1. Klasse.» Ohnehin sagt sie: «Ich finde es grundsätzlich störend, dass die Bundesbahnen zwei Klassen führen.» Ginge es nach ihr, gäbe es nur eine Klasse. Den grosszügigen Raum, den die erste Klasse belegt, könnten die Zweitklassereisenden in Stosszeiten gut gebrauchen, findet sie.

Der Grünen blieb so nichts anderes übrig, als den Betrag zu nehmen, den der Bund für das 1.-Klass-GA zahlt: 4775 Franken. Kälin wollte aber kein Geld für etwas, das sie nicht will. Deshalb zahlt sie nun Asylsuchenden via Netzwerk Asyl Aargau etwas ans Zugbillett.

Weg mit Privilegien-Wirrwarr

Das amtlich verordnete 1.-Klass-GA ist nicht das einzige Privileg, das der Aargauerin in Bern nicht gefällt. Und Bundesparlamentarier haben neben ihrem in den Augen von Kälin «guten Lohn» eine ganze Reihe von Privilegien (siehe Box unten).

Mit der SBB Zugbegleiterin Priska Portmann im ICN von Zuerich nach Genf. (KEYSTONE/Christian Beutler)

1. Klasse: Da will Kälin nicht hin. Bild: KEYSTONE

Diese, so findet die Neo-Nationalrätin, sollten abgeschafft werden. «Ich finde Privilegien generell nicht gut. Sie führen dazu, dass sich die Parlamentarier von dort entfernen, wo sie herkommen, von den Leuten, die sie gewählt haben. Das führt verständlicherweise zu Überdruss an der Politik».

Ihr Vorschlag: «Man sollte das System vereinfachen. Lieber einen etwas höheren Lohn, den man aber voll versteuern muss. Dafür streichen wir all die Privilegien, alle diese «Goodies», die wir heute steuerfrei erhalten.»

Kälin sagt: «Dann können die Parlamentarier selber entscheiden, ob sie 1. oder 2. Klasse fahren wollen.» Die Politiker müssten von den Parlamentsdiensten auch nicht so «bemuttert» werden wie heute, findet sie: «Einige Entscheide kann man uns Parlamentariern durchaus noch selbst überlassen.»

Die Sache mit den Sprachkursen

Sicher ist: Die Kritik der Neo-Nationalrätin an den lieb gewordenen Privilegien der Parlamentarier wird für rote Köpfe sorgen.

Aber wenn wir schon dabei sind: Die Grüne legt noch nach. Bundesparlamentarier erhalten auch Sprachkurse finanziert: Für bis zu 2000 Franken pro Jahr. «Sprachkurse sind gut», sagt Kälin. «Aber warum zahlt der Bund Sprachkurse an der Côte d’Azur?» Tatsächlich zieht es viele Parlamentarier, die ihr Französisch aufbessern wollen, nach Südfrankreich. Oder für Italienisch in die Toskana.

«Warum nicht in die Westschweiz oder ins Tessin?», fragt die streitbare Aargauerin. «Ich finde, dass in der viersprachigen Schweiz nur Sprachkurse im Inland finanziert werden sollten. Dann lernt man gleich auch noch die kulturellen Finessen eines anderen Landesteils besser kennen.» (aargauerzeitung.ch)

Eidgenössische Räte: Das Zustupf-Gewirr des Parlaments

Mitglieder des Bundesparlaments erhalten neben dem GA verschiedene weitere Privilegien. So bekommen sie Beiträge für Handys- und Internetanschlüsse (200 Franken pro Monat), müssen Parkgebühren in Bern und an Bahnhöfen nicht bezahlen, kriegen Distanzentschädigungen, verschicken portofrei Briefe, lassen sich gratis Büromaterial nach Hause liefern.

Sie erhalten Informatikmittel wie Computer für bis zu 9000 Franken pro Legislatur. Schäden, die am Motorfahrzeug der Parlamentarier entstehen, übernimmt der Bund. Pro Arbeitstag gibts eine Mahlzeitenentschädigung von 115 Franken. Was Irène Kälin auch stört, ist die Übernachtungsentschädigung von 180 Franken pro Tag, die jeder erhält, egal ob er nach Hause geht oder nicht. Zwar sollen künftig nur noch jene dieses Geld erhalten, die wirklich auswärts übernachten. Aber, so Kälin: «Wegen des bürokratischen Mehraufwands entstehen dem Bund mehr Kosten als vorher.»

Für die Vorbereitung der Ratsarbeit gibt es 26 000 Franken pro Jahr, dazu ein Taggeld von 440 pro Arbeitstag. Für Personal- und Sachausgaben gibt es 33 000 Franken. Gemäss einer Studie von 2017 betrug das mittlere Gesamteinkommen der Mitglieder des Nationalrats 75 600 Franken nach Steuern – sofern sie keinen Mitarbeiter beschäftigten. Bei jenen, die aus dem Personalbeitrag einen Mitarbeiter zahlen, betrug das Einkommen nach Steuern noch 63 000 Franken. (hay)

Egoistische Pendler gibst bestimmt auch in der ersten Klasse

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Video: watson/Pascal Scherrer, Emily Engkent

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    Alle Leser-Kommentare
  • Aliyah 25.01.2018 17:51
    Highlight Highlight Ihre Kollegen darüber bestimmt so: "Rächt het sie, aber schwiige sött sie..." 😳
  • Watcherson 25.01.2018 16:10
    Highlight Highlight Sparen verboten!
  • Burdleferin 25.01.2018 15:33
    Highlight Highlight Obwohl ich es natürlich gut finde, wenn Nationalräte etwas weniger teuer sein wollen, finde ich dies einen billigen Anbiederungsversuch.
    Sie könnte ja auf das GA vom Bund verzchten und selbst eins kaufen, wenn ihr die Staatskasse dermassen wichtig ist.
    Ich bin kein SVP-Wählerin. Ich bin rot 😊
    • Etniesoph 25.01.2018 15:43
      Highlight Highlight Artikel gelesen? Wohl nicht
    • Burdleferin 25.01.2018 19:50
      Highlight Highlight Ertapppt! Nachgeholt! Ich finde es dennoch anbiedernd... man macht sich natürlich beliebt, wenn man fordert, dass Politiker wie Normalsterbliche behandelt werden sollen. Für diese Werbung würde ich auch auf ein paar Privilegien verzichten.
  • Eskimo 25.01.2018 15:28
    Highlight Highlight Die Dame kann ja trotzdem 2.Klasse fahren.
    Wenn sie unbedingt den Steuerzahler entlasten möchte, hätte ich da viel nützlichere Ideen. Diese dürften allerdings bei den Grünen (wieso heissen die eigentlich so?) auf wenig Begeisterung stossen.
  • mountaineer 25.01.2018 14:23
    Highlight Highlight Linkspopulismus vom Feinsten!

    Was die Volksnähe angeht, finde ich es erfreulich, dass viele Schweizer Parlamentarier(innen) die Bahn nutzen. In Deutschland lassen sich oftmals sogar grüne Politiker(innen) in der Limousine chauffieren. Von Italien ganz zu schweigen...!
  • Alex_Steiner 25.01.2018 13:44
    Highlight Highlight Die sollen gefälligst in die 1.Klasse hocken. Die 2.Klasse ist voll.
    • Richu 25.01.2018 14:34
      Highlight Highlight Übrigens fliegt der neue österreichische Bundeskanzler Kurz, auch auf Dienstreisen, "nur" Economie Klasse. Schweizer Bundesräte fliegen mit dem Bundesratsjet oder 1st class. Schweizer Bundesparlamentarier fliegen Business class! Also könnten auch beim Bund kurzfristig Sparmassnahmen für Dienstreisen erlassen werden! Aber viel Hoffnung für eine solche Massnahme habe ich nicht!
    • dan2016 25.01.2018 16:00
      Highlight Highlight mir wärs eigentlich lieber, der Kurz würde schauen, dass sein Koalitionspartner nicht unter die Holocaustleugner abdriftet. Hinten sitzen ist jetzt nicht unbedingt die Kernaufgabe des Bundeskanzlers.
  • speaker33 25.01.2018 13:10
    Highlight Highlight Vollkommend einverstanden bis auf die Äusserung der zwei Klassen. Aus eigener Erfahrung kann ich bezeugen, dass es sich in der 1. Klasse besser arbeiten lässt, gerade in Stosszeiten. Während dem Militär konnte ich 1. Klasse fahren und während dem Studium 2. Klasse. Daher find ich es ganz okay, dass man da 2 verschiedene Klassen führt.
    • auslandbasler 25.01.2018 18:50
      Highlight Highlight Stimmt schon, in der zweiten Klasse lässt sich schwerer arbeiten, wenn man stehen muss, weil in der ersten wertvoller Platz verschwendet wird.

      Fuhr auch mal pendelnd erste Klasse, war immer nur halb voll.
      Aber wehe ein Teenager hockte sich aus Platzmangel (ruhig) auf die Treppe...
      Bin auch der Meinung, abschaffen.
  • atomschlaf 25.01.2018 12:17
    Highlight Highlight In der 2. Klasse kann man nur vernünftig arbeiten, wenn der Zug halbleer ist. In der 1. Klasse geht das auch im vollbesetzten Zug.
    • Randy Orton 25.01.2018 14:36
      Highlight Highlight Wieso soll das so sein? Solange man einen Sitzplatz hat ist da doch kein Unterschied?
    • atomschlaf 25.01.2018 15:30
      Highlight Highlight Natürlich ist da ein Unterschied. In der 1. Klasse hat man wesentlich mehr Platz, vor allem in der Breite.
    • Randy Orton 26.01.2018 03:30
      Highlight Highlight @atomschlaf, du hast aber auch nur einen Sitz? Oder besteht deine Arbeit darin, wild mit den Armen zu rudern?
  • Knety 25.01.2018 11:40
    Highlight Highlight Eine grüne Islamwissenschaftlerin versetzt den SVP Stammtisch in Jubelekstase. Das ich das noch erleben darf.
  • Maragia 25.01.2018 11:30
    Highlight Highlight Sie könnte ja auf das bezahlte GA verzichten und privat ein 2. Klass GA kaufen? Wo liegt das Problem? Das macht das Volk ja eben genau auch, das GA selber bezahlen!!
    • Brothamster 26.01.2018 05:54
      Highlight Highlight Hast den Artikel nicht wirklich durchgelesen, was?
  • Ms. Song 25.01.2018 10:13
    Highlight Highlight Sehr gut. Ich bin da ganz bei ihr und es freut mich, dass sie den Mut hat, das anzusprechen. Bravo
    • dan2016 25.01.2018 13:44
      Highlight Highlight es wird schwierig sein, ein Thema zu finden, welches in der Öffentlichkeit weniger Mut braucht. Vor allem weil die Lösung ja so einfach ist und das Problem faktisch nicht existiert.
      Und bezüglich kultureller Finessen, ich schaffe es kulturell nicht, in der 2. Klasse zu schaffen, denn in meiner Kultur ist es so, dass ich in der Spitzenzeit zugfahre und und meine Ausschlafstudentenzeit leider schon vorbei ist (natürlich hätte ich dies auch in die Länge ziehen können).
  • Raphael Eymann 25.01.2018 10:12
    Highlight Highlight Schön wie sich Frau Kälin um ein Thema kümmert was uns am ende +/- 1 Million Spart pro Jahr. Es ist ja nicht so dass es gröbere Probleme gibt die mehr kosten! Jedesmal wenn ein Politiker wieder medienwirksam auf die eigenen Privilegien schiesst ist das für mich lächerlich! Wenn Sie wirklich den Handlungsbedarf in der Schweiz bei den Nationalratsprivilegien sehen dann gehören Sie gleich wieder abgesetzt!
    • Caturix 25.01.2018 10:35
      Highlight Highlight Eine Million hier eine da am Schluss sind es mehrere Millionen die man sparen kann.
    • dmark 25.01.2018 11:15
      Highlight Highlight Ist doch nur grüne Heuchelei. Hinten herum wird kassiert.
      In der EU haben Grüne in ihren Büros übernachtet, aber dicke Hotels abgerechnet...
    • Gummibär 25.01.2018 12:38
      Highlight Highlight Wenn jeder der 200 Nationalräte Sparmöglichkeiten von "am ende +/- 1 Million pro Jahr" findet, dann dürfen wir als Steuerzahler zufrieden sein..
    Weitere Antworten anzeigen
  • GreenBerlin 25.01.2018 10:06
    Highlight Highlight Mit gutem Beispiel voran - BRAVO Frau Kälin!
  • mogad 25.01.2018 09:37
    Highlight Highlight Da kommen Handgelenk mal Pi nochmals bis 60'000 Franken p.a. an verstecktem, steuerfreiem Lohn hinzu. 115 Franken Mahlzeitenentschädigung pro Tag! Mit Neid hat das Nichts zu tun. Es geht um Steuergelder. Gut haben wir jetzt diese (Teil)-Transparenz.
  • Madmessie 25.01.2018 09:26
    Highlight Highlight Ich pendle jeden von Lenzburg aus. Wenn ich mir kein 1. Klasse Billett leisten würde, wäre ich schon lang durchgedreht. Lenzburg ist durch den exzessiven Bau von hässlichen Überbauungen zum schlimmsten Bahnhof der Schweiz geworden. Schuld daran ist die Stadtregierung, die nur auf möglichst viele Steuern aus ist. Die Lebensqualität sinkt dafür stets. Das Städtchen ist zur Schlafstadt geworden.
    Übrigens: In der 1. Klasse arbeiten die meisten (ausser ich, höhö), in der 2ten sehe ich höchst selten jemand arbeiten.
    • Evan 25.01.2018 09:36
      Highlight Highlight Etwas konfus, aber ok
    • Ms. Song 25.01.2018 10:18
      Highlight Highlight Wenn Du Dir das als Privatperson leisten willst, ist das ja ok. Politiker, die 1. Klasse fahren wollen, können die Differenz ja selbst bezahlen. So wie ich das verstehe, erhalten Sie ja das Geld, auch wenn sie gar nicht Zug fahren. Ich fahre übrigens 2. Klasse und bin bis jetzt noch nicht durchgedreht.
  • Schlafwandler 25.01.2018 09:15
    Highlight Highlight Wow, Konsequenz und Pragmatik! Sehr schön!

    Aber etwas anderes: Wie gibt man 115.- pro Tag für Mahlzeiten aus? Dass man bei einem wichtigen Termin/Besuch nicht ein 20.- Mittagsmenu essen geht ist mir ja klar aber jeden Tag?
    • max_bruppbacher 25.01.2018 09:49
      Highlight Highlight 25franken frühstück, 35 franken zmittag und 55 franken znacht. Wenn sie in Restaurants gehen und nicht in Kantinen und jeweils noch was zu trinken wollen und einen Kaffee sind das verständliche Preise. Man kann gerne drüber diskutieren ob das wirklich nötig ist, aber die Preise stimmen schon..
    • Natürlich 25.01.2018 13:47
      Highlight Highlight 25.- frühstück?
      Wtf, ein gipfeli und ein Kaffee =ca 5.-

      35.- zmittag?
      Ein Sandwich oder Döner = ca 10.-

      55.- znacht?

      Bei meinem Asiaten für 29.- soviel essen wie du willst...
    • Mutzli 25.01.2018 15:37
      Highlight Highlight Hier in Bern muss man sich schon sehr anstrengen, um 25.- fürs Zmorge und 55.- fürs Znacht in einem durschnittlichen Restaurant auszugeben. Macht absolut keinen Sinn meiner Ansicht nach. Müssen ja schon nicht alle unbedingt ins Migros-Resti essen gehen, aber ein gewisses Minimum an Selbstkontrolle wäre schon angebracht.

      Sonst könnten Sie ja versuchsweise die Spesenreglementierung für Zivis mal an sich selber ausprobieren, das wäre doch mal angewandte "Volksnähe" ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 25.01.2018 09:14
    Highlight Highlight Mit einem 1.Klasse-GA darf man auch im 2.Klasse-Abteil sitzen.
    Aber im Allgemeinen bin ich mit ihr einverstanden. Man soll es so handhaben wie bei SBB-Mitarbeiter. Man erhält ein 2.Klasse-GA, will man ein 1.Klasse-Abo, dann bezahlt man die Differenz. Damit könnte ich leben.
  • Zwerg Zwack 25.01.2018 09:13
    Highlight Highlight Meine neue Lieblingsnationalrätin! 😍
  • jjjj 25.01.2018 09:08
    Highlight Highlight Populismus von linker Seite...
    • aglio e olio 25.01.2018 11:12
      Highlight Highlight ...während es von rechter Seite Bodenständigkeit/Volksnähe wäre.
      Alles eine Frage des Standpunktes, oder?
    • Herr Ole 25.01.2018 11:32
      Highlight Highlight Populismus wäre, wenn sie einfach jammern würde, so "die Elite mit ihren Privilegien mimimi". Das Volk aufhetzen sozusagen. Sie zeigt aber die Probleme auf und bringt auch Lösungsvorschläge. Und ich habe das Gefühl, dass sie ernsthaft an Gerechtigkeit interessiert ist.
  • Evan 25.01.2018 09:05
    Highlight Highlight Mir eigentlich egal ob die nun 1. Klasse oder 2. Klasse fahren. Wenn sie in der ersten fahren, verstopfen sie die 2. wenigstens nicht. Jedoch könnte die 2. Klasse oftmals auf Kosten der 1. vergrössert werden.
  • Emanzipator 25.01.2018 09:04
    Highlight Highlight Ich weiss wer beinder nächsten Runde meine Stimme kriegt!

  • dan2016 25.01.2018 09:03
    Highlight Highlight ich finde es gut, dass die Frau sich dafür einsetzt. Und schliesslich machen die Medien sehr gerne mit und müllen uns mit Profilierungsoperetten voll. Ich bin überzeugt, dass sich noch hunderte solcher Moeglichkeiten finden lassen - ein paar, welche die Grünen stören werden, ein paar, welcher die Bürgerlichen stören werden. Wir wärs mit selber putzen am Abend? Oder eben doch weniger Lohn, schliesslich zeigt Köppel ja, dass man im Parlament durchaus 'Homeoffice' machen kann.
  • rodolofo 25.01.2018 08:57
    Highlight Highlight Frau Kälin kann ja trotzdem in der 2.Klasse Zug fahren, wenn es ihr dort besser gefällt.
    Ich glaube nicht, dass die Kondukteure sie in die 1.Klasse zwingen würden.
    Das Bundesgeld kommt ja den SBB zugute, worauf deren Defizit etwas kleiner wird.
    Also was soll's?
  • Der müde Joe 25.01.2018 08:57
    Highlight Highlight Frechheit! Da geht jemand vorbildlich voran und bekommt prompt einen Knüppel zwischen die Beine. Scheiss Politik!
  • Str ant (Darkling) 25.01.2018 08:45
    Highlight Highlight Ist Bern so teuer das man 115 Franken für Essen pro Tag braucht?

    115 * 30 sind 3450.- pro Monat für Essen
    • max_bruppbacher 25.01.2018 09:52
      Highlight Highlight es sind "nur" 2300 und auch das nur während der Session. da nur die Arbeitstage entschädigt werden.
    • Mutzli 25.01.2018 15:39
      Highlight Highlight In Bern würden ca. 60.- pro Tag für anständiges Essen nur in Restaurants komplett reichen.
  • Phipsli 25.01.2018 08:35
    Highlight Highlight Mahlzeitenentschädigung 115 Franken, Parkgebühren in Bern und an Bahnhöfen nicht bezahlen, Schäden, die am Motorfahrzeug entstehen übernimmt der Bund, und so weiter und so fort... doch doch Bravo da habt ihr euch aber schöne Zustüpferlis geschaffen..
  • Alterssturheit 25.01.2018 08:28
    Highlight Highlight In den meisten Firmen ist es üblich, dass Mitarbeitende bei Geschäftsfahrten im Zug 1. Klasse fahren können - auch bei uns. Nur sind wir so flexibel, dass die Firma auch den Beleg für ein Tix der 2. Klasse akzeptiert und abrechnet. Warum soll der Bund das nicht können ?
    • atomschlaf 25.01.2018 12:33
      Highlight Highlight Weil es beim (Rechts-)Staat für alles und jedes eine Rechtsgrundlage braucht, von der man nicht einfach willkürlich abweichen kann.
      Wenn in der Verordnung oder im Reglement "1. Klasse" steht, so kann dies der zuständige Mitarbeiter nicht eigenmächtig ändern, sondern dann muss zuerst der entsprechende Erlass von der zuständigen Stelle angepasst werden.
    • Alterssturheit 26.01.2018 13:35
      Highlight Highlight Soweit einverstanden. Nur geht es mir ja nicht darum, dass jemand eine Verordnung brechen soll, sondern darum, dass etwas Bewilligtes (1. Klasse) einfach günstiger (2. Klasse) abgerechnet werden kann. Wenn das aus deinen erwähnten Gründen nicht möglich ist, dann frage ich mich schon...Dann wären folglich z.B. persönliche Spesen von CHF 1'000 im Monat nur abzurechnen, wenn ich den vollen Betrag ausgegeben habe - nur 800 CHF gingen nicht...
  • Haiderfroh 25.01.2018 08:24
    Highlight Highlight Gemäss Reglement kann Kälin statt das GA den Geldbetrag für ein GA erster Klasse nehmen.
    Damit könnte sie sich ein GA zweiter Klasse kaufen und die Differenz an eine wohltätige Organisation spenden, z. B. an die Nez-Rouge.
    • Caligula 25.01.2018 09:37
      Highlight Highlight Artikel gelesen?
    • max_bruppbacher 25.01.2018 09:54
      Highlight Highlight Wenn sie den Artikel gelesen hätten, bevor sie kommentieren, hätten sie erfahren dass sie genau das gemacht hat.
  • lykkerea 25.01.2018 08:23
    Highlight Highlight Ich für meinen Teil habe mir schon häufiger Gedanken zu diesem Thema gemacht und finde Kälin hat bei vielem was sie sagt absolut recht. Hingegen halte ich die Streichung der ersten Klasse für nicht möglich (Privilegienverzicht etc), weshalb ich für die Einführung einer dritten Klasse wäre. Stehwaggons für kürzere Strecken, um mehr Pendler zu transportieren. Und was ich sowieso als Erstes abschaffen würde, wären diese blöden Begriffe „1. Klasse“ und „2. Klasse“. Business, Economy und Standart klingen irgendwie zeitgemässer (nicht nur weil sie englisch sind).
    • Maya Eldorado 25.01.2018 12:39
      Highlight Highlight Als ich jung war gab's 3 Klassen.
      Und zwar wurde die 3. Klasse abgeschafft.
      Da waren Holzbänke drin. Es rüttelte und hatte viel Lärm.
      Während der Fahrt konnte man unmöglich etwas schreiben. Und reden musste man laut.

      Und Züge mit nur Stehplätzen machen keinen Sinn. Es gibt Behinderte, Alte und Kranke Menschen, die nicht genug Geld für die Erste Klasse haben.
    • Makatitom 25.01.2018 13:14
      Highlight Highlight Standart ist aber ein deutsches Wort, und bedeutet Flagge, Fahne, Wimpel. Was du meinst ist Standard
    • atomschlaf 25.01.2018 14:02
      Highlight Highlight @Maya: Stimmt nicht ganz. Damals wurde die 1. Klasse abgeschafft und gleichzeitig die beiden anderen Klassen umbenannt. (also 2. zu 1. und 3. zu 2.)
      Allerdings ist seither vor allem die 2. Klasse wesentlich bequemer geworden.
  • Ohniznachtisbett 25.01.2018 08:23
    Highlight Highlight Mit den Sprachkursen gebe ich ihr natürlich vollkommen Recht. Der Aufruhr ums GA finde ich allerdings etwas dämlich. Mein Gott wenns ein 1. Klass GA gibt, dann nimm es halt. Nach langen Kommissionssitzungen wird auch Frau Kälin froh sein, nicht in der 2. Klasse stehen zu müssen. Und ausserdem, was empört die sich, dass es zwei Klassen gibt. Wenn ich im Zug arbeiten muss, gehe ich immer in die 1. weil da Ruhe ist und man Platz hat. Wenn ich mit Freunden ein Reisli mache mit lustig-tralala und Bier gehe ich auch gerne in die 2.
  • Rafa D 25.01.2018 08:23
    Highlight Highlight Ich wage mal zu behaupten, dass Sprachkurse im Ausland günstiger sind... Ja, kulturelle Feinheiten und so, aber das kann man doch auch dank dem 1.Klasse-GA selber entdecken gehen ;)

    Aber man muss ihr schon Recht geben bei den Entschädigungen. Eine IT-Lösung, die sowas vereinfachen würde, dürfte es ja schon geben...
    • dan2016 25.01.2018 11:01
      Highlight Highlight ehrlich gesagt möchte ich nicht, dass die Romands einen Deutschkurs im Thurgau machen.
  • demokrit 25.01.2018 08:16
    Highlight Highlight Dieses Privileg ist endlich abzuschaffen. Mehr Volkskontakt würde unseren Politikern sowieso gut tun.
    • mountaineer 25.01.2018 14:28
      Highlight Highlight Der Volkskontakt wird eben genau dadurch begünstigt, dass viele unserer Politiker den ÖV benutzen, während sie sich in anderen Ländern oft chauffieren lassen.
    • demokrit 25.01.2018 16:44
      Highlight Highlight In der 1. Klasse wohl nicht.
    • Walter Sahli 25.01.2018 17:23
      Highlight Highlight 1. Kl Fahrer gehören nicht zum Volk?
  • DerTaran 25.01.2018 08:13
    Highlight Highlight Ideologischer und populistischer Blödsinn. Privat fahre ich immer 2. Klasse, beruflich lange Strecken fast immer 1. Warum? Weil ich in der ersten Klasse arbeiten kann, was in der 2. So gut nicht geht. Mein Arbeitgeber profitiert also davon, weil ich wärend der Fahrt produktiv bin. Das sollte Sie auch mal probieren, dann spart der Bund auch.
    • Rabbi Jussuf 25.01.2018 12:33
      Highlight Highlight Sie kann 2. Klasse fahren, weil sie nicht arbeiten muss - sie weiss schon alles.
    • Winschdi 25.01.2018 12:46
      Highlight Highlight Absolut korrekt, in der 2. Klasse kann nicht richtig gearbeitet werden ausser vielleicht zu Randzeiten. Völlig realitätsentrückt die gute Frau... Oder schlicht noch im jugendlichen Übermut.
  • derEchteElch 25.01.2018 08:05
    Highlight Highlight «Die Ratsmitglieder erhalten als Pauschalentschädigung für Reisen im Inland: (...) ODER einen Betrag in Höhe der dem Bund entstehenden Kosten eines solchen Abonnements.»

    Nach dem „Oder“. Die Yliebe Dame könnte sich ja das 1. Klasse GA Auszahlen lassen und privat ein 2. Klasse GA kaufen. Steht foch deutlich geschrieben.

    Wieso wird wieder ein riesen Aufschrei gemacht?
    • Sauäschnörrli 25.01.2018 09:37
      Highlight Highlight "Der Grünen blieb so nichts anderes übrig, als den Betrag zu nehmen, den der Bund für das 1.-Klass-GA zahlt: 4775 Franken"

      Hat sie ja.
    • Waldorf 25.01.2018 09:50
      Highlight Highlight Wer den Artikel ganz liest, ist klar im Vorteil.
    • derEchteElch 25.01.2018 11:04
      Highlight Highlight Also worüber beklagt sie sich denn? Reine Selbstinszenierung,
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Writer Formerly Known as Peter 25.01.2018 07:57
    Highlight Highlight Ein Fall für eure Rubrik "Wein doch"!! PS: Man darf mit dem 1.Klass Abi auch in die zweite Klasse sitzen, psst!
    • Sauäschnörrli 25.01.2018 09:38
      Highlight Highlight Sie hätten also auch kein Problem, sich von den Steuerzahlern eine Leistung bezahlen zu lassen die Sie nicht einmal nutzen?
    • The Writer Formerly Known as Peter 25.01.2018 10:57
      Highlight Highlight Ich würde mich auf relevantere Themen beschränken und mir während der Fahrt in der 1.Klasse Gedanken machen, wie wir z.B. die steigenden Gesundheitskosten in den Griff kriegen... wie ging das alles nochmals mit dem Neid? Den knapp 250 Parlamentariern mag ich es gönnen, wenn Sie dann die Interessen Ihrer Wähler im Auge behalten und sich nicht von Lobbyisten kaufen lassen.
    • dan2016 25.01.2018 11:03
      Highlight Highlight @Sauschnoerrli, stell dir vor, ich habe sogar Pauschalspesen, steuerlich akzeptiert.
  • IchSageNichts 25.01.2018 07:36
    Highlight Highlight Der Populist in mir lacht! Die zBern obe.....!!! Der Artikel könnte gerade so gut in der Weltwoche stehen.

    Aber realistisch gesehen sind die Beträge nichts bei 65 Mrd. Budget... Es gibt sicher Optimierungspotential in viel teureren Bereichen: Asyl, Armee, Nationalstrassen, Bildung etc. In welchen es Misstände gibt die uns viel mehr kosten. Vielleicht sollte sie da ohne polit. Scheuklappen den Finger drauf legen und ich meine nicht einfach nur sparen sondern Qualitätssteigerung bei gleichbleibenden Budget.
    • Political Incorrectness 25.01.2018 08:16
      Highlight Highlight Kleinvieh macht auch Mist.
      Ich wurde letztes Jahr auch belächelt, als ich alle meine Ausgaben optimiert habe. Auch wenn es nur 20 Fr. pro Position und Jahr waren...
      Dieses Jahr spare ich über 1000 Fr. gegenüber letztem Jar (ohne KK-Wechsel).
    • grünezecke #fcksvpafd 25.01.2018 09:03
      Highlight Highlight bei armee und strassen bin ich bei dir, da gibts sicherlich enormes einspahrpotenzial ;) welches bei asyl und bildung investiert werden kann
    • mogad 25.01.2018 09:42
      Highlight Highlight "....sind diese Beträge nichts bei einem 65 Mrd-Budget." Die 65 Mrd sind aber nicht zum Verschwenden da. Im Gegenteil, das Geld ist knapp. Wie lassen sich denn sonst all die Sparpakete begründen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ayman 25.01.2018 07:21
    Highlight Highlight Ich hoffe es wird in Zukunft mehr Personen geben, die Frau Kälins Ansichten befürworten.
  • Einloz 25.01.2018 07:19
    Highlight Highlight Bravo Frau Kälin, ich finde es auch gut, dass Sie als Parlamentarierin 2. Klasse fahren. Vielleicht begegnen wir uns ja mal im Zug, dann besteht die Gelegenheit für eine politische Diskussion. Ich hoffe, ich werde Sie erkennen! Ich meine, das ist doch Volksnähe, gemeinsam pendeln.
    • Oh Dae-su 25.01.2018 08:06
      Highlight Highlight Bin auch schon neben Toni Brunner in der 2. Klasse in die Ostschweiz gefahren. Bin kein grosser Fan von ihm, aber mangelnde Volksnähe kann man ihm wirklich nicht vorwerfen.
    • dan2016 25.01.2018 09:59
      Highlight Highlight @Oh Dae-su. Das würde jedoch bedeuten, dass Toni Brunner die grossartige Profilierungsmöglichkeit ausgelassen hat und vergessen hat, die Medien einzuspannen. Einen echten DeSchepper zuhause hilft da halt schon.
  • Ziasper 25.01.2018 07:18
    Highlight Highlight Wo sie Recht hat, hat sie Recht...
  • DailyGuy 25.01.2018 07:15
    Highlight Highlight Absolut unverständlich. Frau Kälin hat aber absolut recht. Die Parlamentarier verabschieden sich immer mehr von den Leuten die sie repräsentieren sollten. Und die Partei die vorgibt sie würde das Volk vertreten, macht dies auch nur als Vorwand um ihre populistische Agenda durchzusetzen und sich selber zu bereichern.
    • MaskedGaijin 25.01.2018 09:08
      Highlight Highlight Sie haben schon recht, was aber Kälin macht ist auch populistisch.
    • Randy Orton 25.01.2018 14:45
      Highlight Highlight Wieso ist das populistisch? Sie bringt hier einen einfachen Lösungsvorschlag welcher dem Bund Millionen einsparen kann. Ich sehe nicht, wieso das populistisch sein soll?
  • Randy Orton 25.01.2018 07:15
    Highlight Highlight Jetzt wäre eine Auflistung der Spracchkursteilnehmer an der Côte d’Azur und 1. Klassfahrer nach Parteizugehörigkeit spannend.
    Frau Kälin beweist zumindest Prinzipientreue und Volksnähe.
  • Tobster 25.01.2018 07:15
    Highlight Highlight Selbstinszenierung par Excellence. Frau Kälin mag ja recht haben, bei den Sprachkursen im Ausland. Jedoch ist es lächerlich, Parlamentarier die die Ruhe in der ersten Klasse schätzen, als abgehoben zu bezeichnen. Sie wolle sich nicht von den Leuten entfernen, die sie gewählt haben. Anscheinend hat sie bereits vergessen, daas sie als Nachfolgerin von Fricker reingerutscht ist.
    • Hoppla! 25.01.2018 07:27
      Highlight Highlight Umso mehr als, dass in der 1. Klasse die Zeit wirklich zum Arbeiten benutzt werden kann. Etwas das ich sehr schätze und wovon der Bürger als Kunde auch wieder profitiert.

      Aber das gibt halt nicht die Medienaufmerksamkeit.
    • Saul_Goodman 25.01.2018 07:47
      Highlight Highlight Naja zumindest sollte man die möglichkeit als parlamentarier haben nur ein 2.t klass ga zu bekommen und damit steuergelder zu sparen 🙄 auch wenns jetzt eher nur symbolisches geld sparen ist. Sagt m.m. viel über den charakter aus wen jemand bereit ist sowas zu tun
    • Posersalami 25.01.2018 07:51
      Highlight Highlight Ich arbeitr auch in der 2. Klasse, was mache ich falsch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • espe 25.01.2018 07:14
    Highlight Highlight Vorbildlich und mit gutem Beispiel voran, Hut ab!
  • majortom79 25.01.2018 07:12
    Highlight Highlight Eine tolle Frau, die endlich mal ‚out of the box‘ denkt und starre Konstrukte hinterfragt. Ich würde den Beruf nicht machen wollen und finde auch okay, wenn den Parlamentarier ein paar Vorteile zugestanden werden; aber allzu sehr verwöhnen sollte man sie nicht - sie verdienen ja schon ordentlich.
  • chnobli1896 25.01.2018 07:07
    Highlight Highlight Die Entschädigungen die Parlamentarier bekommen sind unter aller Sau.
  • TheGreenOne 25.01.2018 06:59
    Highlight Highlight Ich kann Frau Kälin nur zustimmen...
    Es ist ein zu komplexes System, dass schon in der Verwaltung viel zu viel Mittel verschlingt! Es braucht dringend eine Vereinfachung des Systems, mit den Lohn und den Entschädigungsleistungen bin ich grundsätzlich einverstanden, allerdings sollten diese wie bei jedem normalen Bürger auch versteuert werden.
  • Saul_Goodman 25.01.2018 06:58
    Highlight Highlight Richtig so! Auch wenn sie sich keine freunde unter den politikern machen wird.
    Ich finde die saläre der politiker grosszügig aber an und für sich gerechtfertigt, sofern sie ihre arbeit seriös erledigen. Die spesen überufern wohl. In bern immer das teuerste hotel, das teuerste resti, 1.klass ga, sprachaufenthalte im ausland und wohl noch viel viel mehr!
    den ärmsten nimmt man alles weg, obwohl es sich kaum lohnt. bei sich zu sparen wäre aber viel zuviel aufwand, zu grosse evalutionskosten, zu viel adm. Aufwand, unfair und sowieso lohnt es sich nicht wegen den paar millionen...
  • Hoppla! 25.01.2018 06:56
    Highlight Highlight "Den grosszügigen Raum, den die erste Klasse belegt, könnten die Zweitklassereisenden in Stosszeiten gut gebrauchen, findet sie."

    Das würde ich jetzt nicht unterzeichnen und geht schon sehr weit in die Angebotsplanung der SBB rein. Ich befürchte, dass dies zu höheren 2. Klasse-Ticketpreise führen würde.
  • Posersalami 25.01.2018 06:54
    Highlight Highlight Die Frau hat Recht! Bin gespannt, wer dagegen oponieren wird.
  • Wilhelm Dingo 25.01.2018 06:52
    Highlight Highlight Frau Kälin wäre wegen Ihren Ansichten zur Migrationspolitik für mich nicht wählbar. Trotzdem ist sie durch diese GA Geschichte sehr sympathisch. Respekt!
    • Nitzgi 25.01.2018 07:33
      Highlight Highlight Was hat sie denn für Ansichten zur Migrationspolitik?
    • Posersalami 25.01.2018 08:12
      Highlight Highlight Als wäre die Migrationspolitik eine grosse Sache. Es gibt objektiv sehr viel grössere Probleme wie zB. den Klimawandel oder das Artensterben. Dagegen ist jede denkbare Migrationspolitik eine Lapalie.
  • Fussballfan1999 25.01.2018 06:46
    Highlight Highlight In Bundesbern sollten Problemlöser arbeiten und nich Problemsucher.
    • Kemni 25.01.2018 07:33
      Highlight Highlight Für das müssten ja erst eben solche Probleme gefunden werden, nicht wahr?
    • Waldorf 25.01.2018 09:58
      Highlight Highlight Du solltest Slogans für gewisse Parteien verkaufen. Top!
  • luckyrene 25.01.2018 06:45
    Highlight Highlight Naja, ich hoffe sie kann was dagegen tun. Das letzte mal, als es um die Reisespesen oder Übernachtungen ging versandete ja alles ziemlich schnell. Noch immer wird vom Bund Geld verpufft, und wir müssen irgendwo wieder etwas mehr Steuern bezahlen. Also eigentlich KEIN Grund irgend etwas zu ändern, oder? Wir gebens ja gern😂
  • trio 25.01.2018 06:35
    Highlight Highlight Sehr gute Vorschläge! Endlich mal für Transparenz sorgen.
  • Rectangular Circle 25.01.2018 06:34
    Highlight Highlight Wow. Recht hat sie!
  • Päsu 25.01.2018 06:34
    Highlight Highlight Daran sieht man wieder wie gross unsere Probleme sind.
  • werther 25.01.2018 06:33
    Highlight Highlight "me no want 1st class:'-("
    = 1st world problem.
    • saco97 25.01.2018 09:43
      Highlight Highlight Nicht wirklich, in vielen sogenannten "Entwicklungsländern" ist ja just jene korrupte Elite, also die 1. Klasse eines der Hauptprobleme.
  • walsi 25.01.2018 06:21
    Highlight Highlight Jetzt werden viele hier schreiben, dass sie es super finden wie Frau Kälin aufräumen will und dass es ein Sauerei ist, dass die Politiker so viele Privilegien haben! Alles Heuchler.

    99% derer die sich nun aufregen, würden, wenn sie die Chancen auf diese Privilegien bekommen, diese dankend annehmen und sich eher aufregen wenn jemand versuchen würde ihnen diese wegzunehmen.
    • Hoppla! 25.01.2018 07:30
      Highlight Highlight Guter Gedanke. Sieht man an jedem Event an dem es etwas gratis gibt. Bei den Käseküchlein oder beim Kaffee wird der Bescheidenste plötzlich zum Raubtier. Weil: "ist ja gratis und ich will profitieren".
    • Waldorf 25.01.2018 10:00
      Highlight Highlight Stimmt schon. Aber im Grundsatz hat Frau Kälin trotzdem recht.

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