Schweiz
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OMG – ein kleiner Knirps entzückt die Schweiz mit seiner Ehrlichkeit

Einmal wie Dagobert Duck im Geld schwimmen – diesen Traum ermöglicht derzeit das Stapferhaus Lenzburg. Und erlebte damit jetzt eine völlig unerwartete Überraschung. 



Besucher der aktuell laufenden Ausstellung «Geld» können im Stapferhaus in einem Meer aus Fünfräpplern baden. Das tut auch Oliver – mit Genuss. Dabei aber flutschen ihm einige Münzen in seine Hosentasche. Als er das merkt, reagiert er prompt. Und zwar auf eine Art und Weise, dass ihm dafür die Herzen hunderter Facebook-User zufliegen. 

Kurzerhand schreibt er einen Brief an die Organisatoren der Ausstellung, der unglaublich herzig ist: 

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Im Wortlaut: «Liebes Stapferhaus, mir ist beim Geldbaden das Geld in meine Tasche gerutscht», malt er in Grossbuchstaben auf dem Zettel. Die gefundenen Münzen klebt er auf das Blatt mit auf. Und obendrein entschädigt er sogar das Stapferhaus. Quasi als Zins bastelt er eine hübsche Papiermünze und packt sie ebenfalls zum Brief dazu. «Die Münze ist selbstgemalt und als Entschuldigung. Mit vielen Grüssen von Oliver und seinem Mami», heisst es am Schluss der Nachricht.

Das Stapferhaus-Team musste kräftig schmunzeln, als sie die Post öffneten: «Wir fanden es sehr witzig und mega sympathisch als wir den Brief sahen», sagt Detlef Vögeli, Projektleiter des Stapferhaus Lenzburg gegüber watson. «Er wurde sofort an unser Schwarzes Brett gepostet. Ausserdem werden wir ihn auch noch in der Ausstellung zeigen.»

Das Stapferhaus hat ein Foto des Zettels auf Facebook geteilt und bedankt sich dort bei Oliver. Im Nu gab's für den Post Hunderte von Likes. 

Es war übrigens nicht das erste Mal, dass die Organisatoren einen solchen Brief erhielten. «Hin und wieder rutscht den Besuchern wirklich ein 5er in die Taschen. Unsere Fünfräppler haben für die Gäste aber einen emotionalen Wert, weil sie durch die Inszenierung in unserem Geldraum mit Bedeutung aufgeladen sind. Deshalb werden uns versehentlich eingesackte 5er gelegentlich zurückgeschickt», verrät Vögeli. Wie viel Geld de facto bisher aus dem monetären Bad verschwunden ist, kann er nicht sagen. «Ich vermute aber, es ist nicht viel. Denn manchmal werfen Besucher sogar zusätzlich 5er rein. Oder auch mal 5-Liber – solche haben wir auch schon entdeckt.»

Die Ausstellung «Geld» im Stapferhaus Lenzburg dauert noch bis 29. November dieses Jahres. Bis dahin kann man am Schluss der Ausstellung in vier Millionen Fünfräpplern baden. Und sollte sich der eine oder andere davon in deine Tasche verirren, weisst du ja nun, was zu tun ist. Mehr zur Ausstellung und den Veranstaltungen gibt's hier >>

(oku)

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Don Huber 05.06.2015 06:37
    Highlight Highlight Mega herzig !! Ich hoffe er wird auch in älteren Jahren so ehrlich bleiben.
  • Raphael Bühlmann 04.06.2015 19:16
    Highlight Highlight Oliver soll FIFA-Präsident werden!
  • SVRN5774 04.06.2015 18:26
    Highlight Highlight Ich finde das super, dass die Mutter ihren Sohn so erzieht. Auch wenn es nur fünf Rappen sind, lernt er dass er die Sachen von anderen zurück geben muss.
  • EgonvD 04.06.2015 17:36
    Highlight Highlight I dont get it!

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